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Bitcoin-Funding-Rate erreicht 20-Monats-Hoch vor Krypto-Gipfel im Weißen Haus
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Bitcoin sendet vor dem Krypto-Gipfel im Weißen Haus ein bemerkenswertes Signal: Eine Funding-Rate auf dem höchsten Stand seit 20 Monaten trifft auf steigende Kurse, massive Short-Liquidationen und eine enge Handelsspanne. Gleichzeitig bleibt der Gesamtmarkt uneinheitlich, während in der Bitcoin-Skalierungsdebatte alte Aussagen von Satoshi Nakamoto erneut für Streit sorgen. Der Pressespiegel beleuchtet die wichtigsten Markt-, Regulierungs- und Branchensignale des 18. August 2026.
Bitcoin-Funding-Rate erreicht 20-Monats-Hoch vor Krypto-Gipfel im Weißen Haus
Bitcoin hat am 18. August 2026 am Kryptomarkt ein deutlich verbessertes Derivate-Signal geliefert. Laut finanzen.net stieg die Funding-Rate von Bitcoin auf Binance auf den höchsten Stand seit 20 Monaten. Der letzte vergleichbare Wert datiert demnach aus dem Dezember 2024.
Bitcoin handelte am Nachmittag laut CoinGape bei rund 64.200 US-Dollar und lag damit 2,2 Prozent im Plus innerhalb von 24 Stunden. Die Intraday-Range reichte laut sundayguardianlive und CoinMarketCap am 18. August 2026 von 62.649 bis 64.548 US-Dollar.
Die Entwicklung der Funding-Rate deutet laut dem Bericht darauf hin, dass mehr Trader Long-Positionen eröffnen. Gleichzeitig kehrten die ETF-Zuflüsse für Bitcoin und Ethereum nach wochenlangen Abflüssen erstmals wieder mit positiven Tageszuflüssen zurück.
Unterdessen standen Short-Positionen stark unter Druck. Die Liquidationen stiegen um 53 Prozent auf 213 Millionen US-Dollar, wobei 125 Millionen US-Dollar auf Short-Positionen und 87 Millionen US-Dollar auf Long-Positionen entfielen. finanzen.net wertet das Übergewicht bei den Short-Liquidationen als Hinweis darauf, dass der Kursanstieg vor allem bearische Positionierungen aufräumt und nicht ausschließlich von neuem Kaufkapital getragen wird.
| Kennzahl | Angabe |
|---|---|
| Bitcoin-Kurs am Nachmittag | rund 64.200 bis 64.500 US-Dollar |
| Bitcoin-Intraday-Range | 62.649 bis 64.548 US-Dollar |
| Veränderung in 24 Stunden | 2,2 Prozent |
| Liquidationen insgesamt | 213 Millionen US-Dollar |
| Short-Liquidationen | 125 Millionen US-Dollar |
| Long-Liquidationen | 87 Millionen US-Dollar |
| Relevanter Widerstandsbereich | 64.500 bis 66.000 US-Dollar |
| Wochentief | 62.700 US-Dollar |
| Jüngste Einmonatsrange | 62.000 bis 66.000 US-Dollar |
| Juni-Range | 58.000 bis 66.000 US-Dollar |
Technisch liegt der nächste relevante Widerstandsbereich laut finanzen.net zwischen 64.500 und 66.000 US-Dollar. Das Wochentief wurde mit 62.700 US-Dollar angegeben. Die jüngste Einmonatsrange von 62.000 bis 66.000 US-Dollar ist enger als die Juni-Range von 58.000 bis 66.000 US-Dollar. Laut Bericht geht eine solche Kompressionsphase typischerweise einer größeren Bewegung voraus, sobald eine der Grenzen entschieden durchbrochen wird.
Zusätzliche Aufmerksamkeit richtet sich auf den 19. August 2026. Dann treffen sich laut finanzen.net die CEOs von Coinbase, Ripple, Gemini, Robinhood, Polymarket und Kalshi mit Präsident Trump sowie den Vorsitzenden von CFTC und SEC im Weißen Haus.
Eine unmittelbare gesetzliche Entscheidung wird am Markt laut Bericht nicht erwartet. Der CLARITY Act steht frühestens am 15. September im Senat zur Prozedurabstimmung, während die Passage-Wahrscheinlichkeit für 2026 je nach Quelle zwischen 10 und 20 Prozent liegt. Im Mittelpunkt stehen daher mögliche Signale zum administrativen Weg und konkrete Richtlinien der SEC und CFTC, die ohne Kongresszustimmung kurzfristig Klarheit schaffen könnten.
Der Gipfel folgt auf regulatorische Rückschläge. Die SEC hatte am 14. August ein geplantes Innovations-Meeting abgesagt und die Token-Ausnahmeregel verzögert. Als weiterer übergeordneter Makrokatalysator wird im Bericht Jackson Hole vom 27. bis 29. August 2026 genannt.
Auch Ethereum und Solana wurden im Bericht berücksichtigt. Ethereum notierte am Nachmittag laut Yahoo Finance bei rund 1.898 US-Dollar und wies eine Funding-Rate von 0,0024 Prozent auf. Für Ether kehrten die ETF-Zuflüsse erstmals seit mehreren Tagen zurück. Solana hielt sich im Bereich von rund 74 bis 76 US-Dollar stabil.
Darüber hinaus planen Bank Leumi und Galaxy Digital nach Angaben von CoinStats Bitcoin-, Ethereum- und Solana-Tradingdienste für israelische Kunden. Diese Dienste sind für früh 2027 geplant und benötigen noch eine behördliche Genehmigung.
„Das bullischste Derivate-Signal seit fast zwei Jahren“
Infobox: Die Funding-Rate von Bitcoin auf Binance erreichte den höchsten Stand seit 20 Monaten. Gleichzeitig wurden 125 Millionen US-Dollar an Short-Positionen liquidiert, während Bitcoin am Nachmittag bei rund 64.200 bis 64.500 US-Dollar lag. Der Weiße-Haus-Krypto-Gipfel findet am 19. August 2026 statt.
Kryptokurse am Dienstagnachmittag: Bitcoin legt zu, Ethereum und mehrere Altcoins geben nach
Der Kryptomarkt zeigte sich am Dienstagnachmittag insgesamt uneinheitlich. Wie finanzen.net berichtet, stieg der Bitcoin-Kurs um 0,24 Prozent auf 64.605,27 US-Dollar. Am Vortag hatte Bitcoin bei 64.451,58 US-Dollar gestanden.
Der finanzen.net Top 10 Crypto-ETP1 wies eine leichte Tagesveränderung von 0,6 Prozent auf und notierte bei 8,36 EUR. Während Bitcoin und Solana zulegten, verzeichneten unter anderem Litecoin, Ethereum, Bitcoin Cash, Monero, Stellar, Binancecoin, Chainlink und Sui Kursverluste.
| Kryptowährung beziehungsweise Produkt | Aktueller Wert | Veränderung | Vortageswert |
|---|---|---|---|
| Bitcoin | 64.605,27 US-Dollar | plus 0,24 Prozent | 64.451,58 US-Dollar |
| finanzen.net Top 10 Crypto-ETP1 | 8,36 EUR | 0,6 Prozent | |
| Litecoin | 44,29 US-Dollar | minus 0,48 Prozent | 44,51 US-Dollar |
| Ethereum | 1.908,95 US-Dollar | minus 0,19 Prozent | 1.912,50 US-Dollar |
| Bitcoin Cash | 203,76 US-Dollar | minus 0,66 Prozent | 205,11 US-Dollar |
| Ripple | 1,001 US-Dollar | 1,003 US-Dollar | |
| Monero | 414,21 US-Dollar | minus 0,33 Prozent | 415,59 US-Dollar |
| Cardano | 0,1753 US-Dollar | plus 0,76 Prozent | 0,1740 US-Dollar |
| Stellar | 0,1544 US-Dollar | minus 2,08 Prozent | 0,1577 US-Dollar |
| Tron | 0,3323 US-Dollar | 0,3312 US-Dollar | |
| Binancecoin | 602,54 US-Dollar | minus 0,47 Prozent | 605,36 US-Dollar |
| Dogecoin | 0,0700 US-Dollar | 0,0704 US-Dollar | |
| Solana | 76,78 US-Dollar | plus 1,11 Prozent | 75,94 US-Dollar |
| Avalanche | 6,352 US-Dollar | 6,352 US-Dollar | |
| Chainlink | 9,476 US-Dollar | minus 0,60 Prozent | 9,534 US-Dollar |
| Sui | 0,6530 US-Dollar | minus 3,35 Prozent | 0,6756 US-Dollar |
Ethereum wurde bei 1.908,95 US-Dollar gehandelt und lag damit 0,19 Prozent unter dem Vortageswert von 1.912,50 US-Dollar. Bitcoin Cash fiel um 0,66 Prozent auf 203,76 US-Dollar, nachdem am Vortag 205,11 US-Dollar ausgewiesen worden waren.
Bei Ripple fiel die Bewegung gering aus. Der Kurs lag am Dienstagnachmittag bei 1,001 US-Dollar gegenüber 1,003 US-Dollar am Vortag. Auch Tron bewegte sich laut finanzen.net nur wenig und notierte bei 0,3323 US-Dollar nach 0,3312 US-Dollar am Vortag.
Unter den Verlierern zeigte Sui die stärkste Bewegung. Der Kurs sank um 3,35 Prozent auf 0,6530 US-Dollar, während am Vortag 0,6756 US-Dollar notiert worden waren. Stellar gab um 2,08 Prozent auf 0,1544 US-Dollar nach, verglichen mit 0,1577 US-Dollar am Vortag.
Solana entwickelte sich dagegen positiv. Um 17:11 notierte der Kurs 1,11 Prozent stärker bei 76,78 US-Dollar, nachdem am Vortag 75,94 US-Dollar verzeichnet worden waren. Avalanche blieb bei 6,352 US-Dollar und entsprach damit dem Kurs des Vortages.
Auch Cardano legte zu und stieg um 0,76 Prozent auf 0,1753 US-Dollar. Der Vortageswert lag bei 0,1740 US-Dollar. Litecoin, Binancecoin, Chainlink und Monero verzeichneten dagegen Rückgänge.
finanzen.net weist beim finanzen.net Top 10 Crypto-ETP1 darauf hin, dass die finanzen.net GmbH für die Vermarktung des Finanzprodukts von dritter Seite vergütet wird. Die Vergütung steigt laut Hinweis mit dem Volumen der in das Finanzprodukt investierten Gelder.
Infobox: Bitcoin stieg am Dienstagnachmittag um 0,24 Prozent auf 64.605,27 US-Dollar. Die stärksten im Bericht genannten Rückgänge verzeichneten Sui mit minus 3,35 Prozent und Stellar mit minus 2,08 Prozent, während Solana um 1,11 Prozent zulegte.
Adam Back stellt Berufung auf Satoshi Nakamoto in der Bitcoin-Skalierungsdebatte infrage
Die historische Bedeutung alter Aussagen von Satoshi Nakamoto ist erneut Gegenstand einer Bitcoin-Debatte. Laut Yahoo Finanzen Deutschland widerspricht Adam Back der Auffassung, Zitate des pseudonymen Bitcoin-Erfinders könnten eine eindeutige Vorgabe für die weitere Entwicklung des Netzwerks liefern.
Back, der als CEO von Blockstream bezeichnet wird, reagierte auf einen viral verbreiteten Thread. Darin wurden alte Forenbeiträge als Beleg dafür angeführt, dass Satoshi Nakamoto grundsätzlich größere Blöcke befürwortet habe.
Im Zentrum stehen unter anderem zwei Aussagen aus dem BitcoinTalk-Forum. Eine davon lautet: „Wir können eine Änderung zu einem späteren Zeitpunkt einführen, wenn wir näher an einen Bedarf dafür kommen.“ Yahoo Finanzen Deutschland weist jedoch darauf hin, dass Satoshi diese Aussage in einem Zusammenhang schrieb, in dem Nutzer aufgefordert wurden, einen Patch zur Erhöhung des Blockgrößenlimits abzulehnen.
Ein Beitrag aus dem Dezember 2009 verwies außerdem auf das sogenannte Moore'sche Gesetz. Diese Faustregel besagt, dass sich die Rechenleistung etwa alle zwei Jahre verdoppelt. Befürworter größerer Blöcke leiten daraus laut Bericht ab, dass das Bitcoin-Design grundsätzlich von einer wachsenden Kapazität ausgehe.
Adam Back antwortete zunächst mit „nein“ und erklärte anschließend, dass sich das Archiv in beide Richtungen zitieren lasse. Er führte die Zitate auf einen sachlichen Austausch mit James A. Donald zurück, der bereits 2008 argumentiert hatte, das Design könne niemals skalieren.
Eine weitere Aussage Satoshis aus dem November beschreibt laut Yahoo Finanzen Deutschland eine Entwicklung hin zu spezialisierten Akteuren. Satoshi schrieb: „Wenn das Netzwerk über einen bestimmten Punkt hinauswächst, wird es mehr und mehr Spezialisten mit Serverfarmen und spezieller Hardware überlassen.“
Der Bericht sieht darin einen Widerspruch zwischen der Vorstellung, die Blockchain könne einfach wachsen, und der Erwartung, dass die Verarbeitung zunehmend von Spezialisten und sogenannten Lightweight-Clients übernommen werde. Auch die Aussage zum Moore'schen Gesetz habe sich nicht bewährt.
Satoshi habe erwartet, dass sich die Downloadzeiten innerhalb von acht Monaten stabilisieren würden. Laut Yahoo Finanzen Deutschland blieb die Blockchain jedoch schneller, als die Hardware wächst, und ihr Umfang liegt inzwischen bei etwa 744 Gigabyte.
Back wertet die späteren Bemerkungen laut Bericht als frühe Argumente für Second-Layer-Lösungen, die Zahlungen außerhalb der Blockchain abwickeln. Der Blockstream-Gründer habe auch 2026 wieder Autoritätsargumente in der Bitcoin-Debatte kritisiert.
- Im Juli machte sich Back über den Streit um den BIP-110-Fork lustig.
- Der Versuch, die Konsensregeln per Signalisierung der Miner zu ändern, war gescheitert.
- Die Forderung, das 21-Millionen-Limit von Bitcoin zu erhöhen, bezeichnete Back als Falle.
- Back argumentierte, Bitcoin sei entdeckt statt erfunden worden.
Aus dieser Sicht hätten einzelne Personen weniger Gewicht bei der Festlegung der Roadmap. Die Debatte wird laut Bericht dennoch fortgesetzt, weil beide Seiten alte Aussagen von Satoshi Nakamoto als Argumente heranziehen.
Auch die aktuelle Marktlage wird im Beitrag eingeordnet. Bitcoin notierte demnach bei etwa 64.168 USD und damit ungefähr 49% unter dem Rekordwert von 126.080 USD aus Oktober 2025.
Yahoo Finanzen Deutschland verweist zudem auf unterschiedliche Einschätzungen zur Zahlungsvision von Satoshi Nakamoto. Brian Armstrong, CEO von Coinbase, erklärte kürzlich, dass Stablecoins und nicht Bitcoin diese Vision erfüllten. Craig Wright vertrat laut Bericht die umgekehrte Ansicht und beharrte darauf, dass das Basismodell niemals verändert werden dürfe.
„Alte Beiträge von Satoshi Nakamoto können die Diskussion zwar bereichern, sie können sie jedoch nicht entscheiden.“
Infobox: Adam Back stellt infrage, dass historische Aussagen von Satoshi Nakamoto eine verbindliche Bitcoin-Roadmap festlegen. Im Mittelpunkt stehen die Skalierung, größere Blöcke, Second-Layer-Lösungen und die Bedeutung von Grundprinzipien gegenüber Forenbeiträgen von vor über zehn Jahren.
Einschätzung der Redaktion
Die Marktsignale sprechen kurzfristig für eine erhöhte Aufwärtsdynamik, zugleich aber auch für wachsende Überhitzungs- und Rückschlagrisiken. Entscheidend ist, ob Bitcoin den Widerstandsbereich von 64.500 bis 66.000 US-Dollar nachhaltig überwindet; die hohe Funding-Rate allein bestätigt noch keinen stabilen neuen Aufwärtstrend.
Kernaussage: Die Rally gewinnt an Momentum, bleibt wegen des Derivatehebels und der anstehenden politischen Signale jedoch anfällig für starke Schwankungen.
Einschätzung der Redaktion
Die uneinheitliche Entwicklung zeigt, dass der Markt trotz der Bitcoin-Stärke keine breit getragene Aufwärtsbewegung bildet. Solange viele größere Kryptowährungen nachgeben, ist die Entwicklung eher als selektive Stabilisierung denn als überzeugender Gesamtmarkttrend zu bewerten.
Kernaussage: Bitcoin behauptet sich, doch die Marktbreite reicht noch nicht für ein belastbares bullisches Signal.
Einschätzung der Redaktion
Adam Backs Einwand ist für die Governance von Bitcoin zentral: Historische Aussagen können Orientierung geben, ersetzen aber weder aktuelle technische Abwägungen noch einen breiten Konsens. Die Debatte verdeutlicht, dass Bitcoin langfristig weniger durch die vermeintliche Autorität einzelner Personen als durch nachvollziehbare Regeln und dezentrale Entscheidungsprozesse geprägt wird.
Kernaussage: Satoshis Aussagen besitzen historische Bedeutung, sind aber keine verbindliche Entscheidungshilfe für heutige Skalierungsfragen.
Quellen:
- Bitcoin-Funding-Rate auf 20-Monats-Hoch: Shorts werden gedrückt - Gipfel morgen im Weißen Haus
- Bitcoin, Ethereum, Ripple & Co.: Wie sich die Kryptokurse am Nachmittag entwickeln
- Adam Back widerspricht Satoshi Nakamoto: Bitcoin entwickelt sich weiter
- Branchen-Insider: Dann kommt der Bitcoin-Boden und darum sind andere Kryptowährungen tot
- Mittelherkunftsnachweis bei BTC Direct: Bitcoin-Herkunft belegen
- Bitcoin-Prognose: Analyst sieht jetzt Ausbruchschance
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Kommentare (6)
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Satoshi-Fan
Die Funding-Rate wirkt zwar bullish, aber bei so viel Hebel reicht ein kleiner Rücksetzer und die Stimmung kippt wieder.
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Anonymous
Genau das ist der Knackpunkt: Solange die Longs immer höher hebeln, kann der Gipfel zwar zusätzlich anschieben, aber ein kleiner Dämpfer dürfte schnell wieder für Zwangsverkäufe sorgen.
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Hebel-Hai
Genau das ist der Knackpunkt. Die Short-Liquidationen treiben den Kurs zwar erstmal nach oben, aber bei einer Funding-Rate auf diesem Niveau kann aus Optimismus schnell wieder Verkaufsdruck werden. Ich würde deshalb eher auf einen nachhaltigen Ausbruch über 66.000 Dollar warten, statt die erste grüne Kerze zu feiern.
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Anonymous
Die Fundingrate ist schon auffällig hoch, aber ich versteh nicht ganz warum das gleich das bullischste Signal seit zwei Jahren sein soll. Wenn so viele Longs offen sind, reicht doch vermutlich schon ein kleiner Rutsch unter die 62k und dann werden die ganzen Positionen wieder rausgekegelt. Die 125 mio Shorts sind ja eher nachträglich liquidiert worden, das ist nicht automatisch neues Geld was in Bitcoin reinfliesst. Interessant finde ich eher das Bitcoin immer noch in dieser engen Range festhängt. 62 bis 66 tausend ist jetzt nicht gerade ein klarer Ausbruch, sondern erstmal viel hin und her mit viel nervösem Hebel. Bei 64.500 bis 66.000 liegt ja offenbar ordentlich Widerstand, und wenn der Gipfel im Weissen Haus keine konkreten Aussagen bringt, könnte die erwartete Bewegung auch nach unten gehen. Politiker sagen schliesslich gerne viele positive Sachen, ohne das am Ende gleich ein Gesetz oder eine Regel wirklich fertig ist. Die unterschiedliche Entwicklung bei Ethereum und den Altcoins passt dazu. Ein paar Coins steigen, andere fallen deutlich, also von einer breiten Rally kann man wohl noch nicht reden. Sui minus 3,35 Prozent während Solana steigt ist schon eine ziemliche auseinander Bewegung, obwohl beide ja irgendwie in die gleiche Krypto Schublade kommen. Vielleicht parkt das Geld momentan einfach bevorzugt in Bitcoin weil alle auf Nachrichten warten. Bei der Satoshi Diskussion bin ich auch eher bei Adam Back, wobei ich nicht jede technische Einzelheit verstanden habe. Alte Forenbeiträge sind halt keine Verfassung die für alle Ewigkeit gilt. Damals waren die Bedingungen komplett anders und niemand konnte wissen wie gross die Blockchain heute mal wird oder wieviele Leute welche Systeme benutzen. Moore's Gesetz immer als Beweis für grössere Blöcke zu nehmen klingt für mich sowieso etwas zu einfach, weil schnellere Rechner nicht automatisch mehr Speicherplatz, bessere Leitungen und mehr Dezentralisierung bedeuten. Am Ende zählt wahrscheinlich weniger was Satoshi vor vielen Jahren mal in einem Forum geschrieben hat, sondern ob eine Änderung heute für normale Nutzer noch machbar ist. Wenn nur noch riesige Firmen die komplette Chain betreiben können, ist das vielleicht schneller, aber nicht unbedingt noch so dezentral wie Bitcoin eigentlich sein soll. Second Layer klingt zwar kompliziert, könnte aber genau dafür gedacht sein, das nicht jede kleine Zahlung direkt auf die Hauptchain muss. Warum manche daraus immer gleich einen Glaubenskrieg machen müssen weiss ich auch nicht. Ich wäre deshalb vorsichtig mit zu viel Euphorie. Erstmal muss Bitcoin die 66k sauber knacken und auch halten, nicht nur kurz mit einem Docht drüber gehen. Und die Fundingrate müsste sich danach vielleicht sogar etwas abkühlen, sonst wird ein Ausbruch am Ende nur zum Futter für den nächsten Liquidations Dominoeffekt. geschniegelt wird der Markt jedenfalls nicht ruhiger nur weil morgen wichtige Leute im Weissen Haus zusammen sitzen.
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Anonymous
Genau das ist der Punkt, bei der hohen Funding-Rate kann ein kleiner Rutsch schnell ne ganze Kettenreaktion auslösen und dann gucken die Longs ziemlich alt aus.
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Anonymous
Stimmt schon, ich glaub die hohe Funding-Rate ist eher ein Warnsignal als ein sicherer Beweis für weiter steigende Kurse, weil bei dem ganzen Hebel ein kleiner Rutsch gleich wieder ne Lawine auslösen kann.