Bitcoin Mining wird immer schwieriger - Difficulty seit Dezember 2017 mehr als verdoppelt

15.02.2018 18:02 530 mal gelesen Lesezeit: 4 Minuten 0 Kommentare

Thema in Kurzform

  • Die Difficulty bei Bitcoin Mining passt sich automatisch an, um die Blockzeit bei etwa zehn Minuten zu halten.
  • Steigende Miner-Zahlen und leistungsfähigere Hardware erhöhen die Netzwerkhashrate und damit die Difficulty.
  • Die Difficulty ist seit Dezember 2017 gestiegen, um die Inflation von Coins zu begrenzen und das Netzwerk zu sichern.

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Einführung

Der Kampf um die Vorherrschaft im Bitcoin Universum ist ausgebrochen. Der Bitcoin Boom am Ende des Jahres 2017 macht sich nun Anfang 2018 bemerkbar. Für Unsummen wurden Ende des Jahres Hardware für das Mining von Bitcoin aufgestellt und im Laufe des Januars 2018 aktiviert. Warum das alles passiert und welche Folgen das hat, erfahren Sie in diesem Artikel.

Die aktuellen Zahlen

Zunächst wollen wir dieses Thema mit ein paar Zahlen und Fakten untermauern. Am 01.12.2017 standen dem Bitcoin Netzwerk weltweit ca. 12 Millionen TH/s (Terahash) Rechenleistung zur Verfügung. Zur Vorstellung, 1 TH/s entspricht 1.000.000.000.000 Berechnungen pro Sekunde. Laut blockchain.info stehen heute (15.02.2018) ca. 25 Millionen TH/s für das Mining zur Verfügung. Die gesamte Rechenleistung im Bitcoin Netzwerk hat sich damit innerhalb von 2 Monaten mehr als verdoppelt. Einfach mal zur Klarstellung der Relation, innerhalb eines Monats wurde so viel Rechenleistung aufgebaut, wie die letzten 6 Jahre zusammen. Was bedeuten diese Zahlen nun für die Schwierigkeit (Difficulty)? Die sogenannte Difficulty beschreibt umgelegt auf einen Index, wie schwer es ist, einen Block in der Bitcoin Blockchain zu finden. Dieser setzt sich nicht nur aus der Rechenleistung, sondern auch aus unterschiedlichen anderen Faktoren zusammen. In Zahlen ausgedrückt, im Dezember 2017 lag die Difficulty noch bei 1,3 Milliarden, heute stehen wir bei 2,8 Milliarden.

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Vergleich der Bitcoin Mining Difficulty von 2017 bis heute

Zeitraum Bitcoin Mining Difficulty Pro Contra
Dezember 2017 Niedrig Einfacher Einstieg ins Bitcoin Mining volatility risk
Heute Hoch Hoher Ertrag bei Erfolg Höhere Erfordernisse an Hardware und Stromkosten

Leider verteilt sich das Ganze nicht ganz proportional (ausgewogenen)

Leider verteilt sich das Ganze nicht ganz proportional (ausgewogenen)

Die Verdopplung der Difficulty bedeutet für Sie als Miner nicht zwangsläufig nur eine Halbierung Ihrer Erträge, der Kuchen wird ja nicht größer. Jakov Dolic erklärte 2017 bei einer Rede in London den Unterschied zwischen „Low Minern“, „Mid Minern“ und „Strong Minern“. Wenn nunmal in China eine Anlage mit 20.000 ASIC Minern und neuster Technologie aktiviert wird und einen guten Pool auswählt, kann es auch mal für einige Zeit zu Nullrunden für den ein oder anderen Pool kommen.

Die Dominanz einiger weniger wird zur Gefahr für den Bitcoin

Die Marktdominanz der sogenannten „Strong Miner“ (Industrielle Mining Konzerne) wie z.B.: Genesis Mining hat einen wesentlichen Einfluss auf die Erträge für kleinere Mining Anbieter. Aus diesem Grund haben Konzerne wie Genesis Mining sogar „Selbstverpflichtungen“ auf ihrer Webseite veröffentlicht. So schreibt Genesis auf seiner Webseite: „Unser internes Motto ist: "Sei ein guter Krypto-Bürger". Das bedeutet, dass wir mindestens zwei verschiedene Pools (manchmal auch drei bis vier) für jeden Coin nutzen. Dies dient vor allem dazu die dezentrale Natur von Krypto-Netzwerken zu erhalten. Wenn uns auffällt, dass ein Pool einen Anteil von fast 50% erreicht, werden wir zu einem Backup wechseln.“ Dieser scheinbar harmlos wirkende Satz birgt enorm viele wichtige Informationen. Ohne eine dezentrale Struktur ist eine Kryptowährung angreifbar und damit im Grunde wertlos. Eine simple Regulierung könnte so ein Ungleichgewicht erzeugen.

Werden die Mining Erträge wieder besser?

Werden die Mining Erträge wieder besser?

Diese Frage ist nicht eindeutig zu beantworten, einfach weil gut und schlecht in diesem Zusammenhang relativ ist. Wenn Sie heute eine Menge X Bitcoin am Tag erhalten und diese nach einem Kursanstieg mit 60% Kursgewinn nach Erzeugung verkaufen, dann haben Sie ein gutes Geschäft gemacht. Wenn Sie Ihre Mining Ergebnisse täglich verkaufen und Sie unmittelbar vom aktuellen Wechselkurs abhängig sind, dann sieht die Sache schon anders aus. Grundsätzlich lässt sich sagen, die Difficulty hat sich in den letzten Jahren konstant gesteigert und ist nicht mehr großartig gefallen. Die Chancen für einen steigenden Gewinn sind somit im Wechselkurs und in den Transaktionsgebühren zu suchen. Am Ende entscheiden Sie selbst mit dem Zeitpunkt Ihres Verkaufs und dem damit verbundenen Wechselkurs, ob und wie viel Sie durch das Mining gewinnen oder verlieren.

Nicht nur in Opportunitäten

Die Aussage „Hätte ich Bitcoin nur gekauft und gehalten, anstelle das Geld in Cloud Mining zu investieren“ ist eine rein spekulative und opportunistische Perspektive. Der Kurs hätte sich ja auch, wie im Januar geschehen, einfach mal halbieren können. Beim Mining kaufen Sie eine kontinuierliche Beteiligung am Mining, abhängig von Transaktionsgebühren, Difficulty und aktuellem Bitcoin Wechselkurs. Wie sie sehen, muss man hier keine einzelnen Ereignisse zur Bewertung heranziehen, sondern muss ganze Szenarien entwerfen.

Mining ist kein Investment im Sinne einer Geldanlage

Mining ist kein Investment im Sinne einer Geldanlage

Ein Mining Vertrag ist nichts weiter als eine andere Form, an Bitcoins zu kommen. Der Kauf der Mining Anlage ist besonders für Unternehmer interessant, weil Kosten steuerlich geltend gemacht werden können. Es gibt unterschiedliche Szenarien in denen Cloud Mining profitabler ist als der bloße Kauf von Bitcoin, dagegen stehen jedoch auch Szenarien in denen der Kauf eines Mining Vertrags einen Verlust bringt. Schlussendlich gilt, man sollte keine hohen finanziellen Risiken im Krypto-Markt eingehen, weder beim direkten Kauf von Coins noch beim Mining.

Fazit

Cloud Mining sollte immer nur Teil einer diversifizierten Krypto Strategie sein. Zum einen können Sie bei unterschiedlichen Anbietern unterschiedliche Coins erzeugen lassen. Sie können durch Masternode Staking oder durch klassisches Trading oder „HODLN“ einen Profit erwirtschaften. Eine grundsätzliche Empfehlung, investieren Sie nie in eine Sache ausschließlich auf Basis einer Empfehlung, informieren Sie sich immer auch eigenständig über Chancen und Risiken. Das gilt für den Kauf eines Produkts, eines Coins oder beim Mining.


Häufig gestellte Fragen zu "Bitcoin Mining wird immer schwieriger - Difficulty seit Dezember 2017 mehr als verdoppelt"

Was bedeutet Difficulty im Kontext von Bitcoin Mining?

Die Difficulty beschreibt, wie schwierig es ist, einen gültigen Hash unterhalb des aktuellen Ziels zu finden. Sie ist ein Indikator für den Wettbewerb und die Rechenleistung innerhalb des Bitcoin-Netzwerks.

Warum ist die Difficulty beim Bitcoin Mining seit Dezember 2017 gestiegen?

Die Difficulty steigt, wenn mehr Miner ins Netzwerk eintreten und mehr Rechenleistung bereitgestellt wird. Seit Ende 2017 hat das Interesse an Bitcoin und damit die Anzahl der Miner erheblich zugenommen.

Was bedeutet der Anstieg der Difficulty für bestehende Miner?

Ein Anstieg der Difficulty kann dazu führen, dass das Mining für einige Miner unrentabel wird, insbesondere wenn sie über ältere, weniger effiziente Hardware verfügen. Um weiterhin profitabel zu sein, müssen Miner ihre Effizienz verbessern oder die Stromkosten senken.

Wie oft wird die Difficulty beim Bitcoin Mining angepasst?

Die Difficulty wird etwa alle zwei Wochen oder genauer alle 2016 Blöcke angepasst, abhängig davon, wie schnell Blöcke in diesem Zeitraum gefunden wurden.

Kann die Difficulty auch sinken und wenn ja, unter welchen Bedingungen?

Ja, die Difficulty kann sinken, wenn die Menge der Rechenleistung, die zum Bitcoin-Netzwerk beiträgt (die sogenannte "Hashrate"), abnimmt. Dies könnte beispielsweise passieren, wenn viele Miner aufgrund hoher Stromkosten oder unrentablem Mining ihre Operationen einstellen.

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Zusammenfassung des Artikels

Der Kampf um die Vorherrschaft im Bitcoin-Universum hat begonnen, da große Mengen an Hardware für das Mining von Bitcoin am Ende des Jahres 2017 aufgestellt und im Januar 2018 aktiviert wurden. Die Rechenleistung im Bitcoin-Netzwerk hat sich im Vergleich zum Dezember 2017 mehr als verdoppelt und kann dazu führen, dass manche Poolbetreiber Zero-Runden erhalten. Einige Mining-Industriekonzerne haben zudem eine Vormachtstellung eingenommen, welche die Erträge für kleine Mining-Anbieter beeinflussen kann.

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Nützliche Tipps zum Thema:

  1. Informieren Sie sich stets über die aktuelle Difficulty beim Bitcoin Mining. Die Difficulty ist ein Indikator dafür, wie schwierig es ist, neue Bitcoins zu minen. Ein Anstieg der Difficulty bedeutet, dass mehr Rechenleistung benötigt wird, um neue Bitcoins zu generieren.
  2. Betrachten Sie alternative Kryptowährungen zum Minen. Wenn die Difficulty von Bitcoin steigt, kann es rentabler sein, andere Coins zu minen und diese ggf. in Bitcoin umzutauschen.
  3. Investieren Sie in leistungsfähige Mining-Hardware. Mit steigender Difficulty wird auch leistungsfähigere Hardware benötigt, um weiterhin effizient Bitcoins minen zu können.
  4. Betrachten Sie den Stromverbrauch Ihrer Mining-Hardware. Mit steigender Difficulty steigt auch der Stromverbrauch. Dies kann die Rentabilität Ihres Mining-Projekts beeinflussen.
  5. Seien Sie sich der Risiken bewusst. Das Mining von Bitcoins ist ein volatiles Geschäft. Die Difficulty kann schnell ansteigen, was Ihre Rendite erheblich beeinflussen kann.