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Bitcoin unter Druck: Altcoins steigen, Prognosen bleiben weit auseinander
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Inhalt 7 Abschnitte
Der Kryptomarkt steht zwischen kurzfristigem Gegenwind und langfristigen Erholungshoffnungen: Während Bitcoin an wichtigen Widerständen kämpft und ETF-Abflüsse belasten, zeigen mehrere Altcoins Stärke. Welche Marken, Prognosen und historischen Muster jetzt entscheidend werden, zeigt der aktuelle Pressespiegel.
Bitcoin unter Druck, Altcoins überwiegend stabil bis freundlich
Der Kryptomarkt zeigte sich am Sonntagnachmittag insgesamt stabil. Während Bitcoin leicht zulegte, verzeichneten mehrere Altcoins deutlichere Gewinne, darunter Cardano, Avalanche, Ripple und Bitcoin Cash. Quelle: Finanzen.net.
Bitcoin verteuerte sich um 0,43 Prozent auf 63.031,58 US-Dollar. Am Vortag hatte der Kurs bei 62.762,10 US-Dollar gelegen. Der finanzen.net Top 10 Crypto-ETP gab dagegen leicht um 0,5 Prozent nach und notierte bei 8,26 EUR.
| Kryptowährung oder Produkt | Aktueller Wert | Veränderung | Vortageswert |
|---|---|---|---|
| Bitcoin | 63.031,58 US-Dollar | 0,43 Prozent | 62.762,10 US-Dollar |
| finanzen.net Top 10 Crypto-ETP | 8,26 EUR | -0,5 Prozent | |
| Litecoin | 44,65 US-Dollar | 1,07 Prozent | 44,18 US-Dollar |
| Ethereum | 1.854,35 US-Dollar | 0,61 Prozent | 1.843,08 US-Dollar |
| Bitcoin Cash | 212,02 US-Dollar | 2,02 Prozent | 207,83 US-Dollar |
| Ripple | 1,081 US-Dollar | 1,98 Prozent | 1,060 US-Dollar |
| Monero | 363,57 US-Dollar | -0,08 Prozent | 363,86 US-Dollar |
| Cardano | 0,1898 US-Dollar | 8,84 Prozent | 0,1743 US-Dollar |
| Stellar | 0,1748 US-Dollar | 0,1708 US-Dollar | |
| Tron | 0,3273 US-Dollar | 0,3273 US-Dollar | |
| Binancecoin | 583,83 US-Dollar | 1,55 Prozent | 574,92 US-Dollar |
| Dogecoin | 0,0704 US-Dollar | 0,0691 US-Dollar | |
| Solana | 73,07 US-Dollar | 1,69 Prozent | 71,85 US-Dollar |
| Avalanche | 6,593 US-Dollar | 6,60 Prozent | 6,185 US-Dollar |
| Chainlink | 8,284 US-Dollar | 2,83 Prozent | 8,055 US-Dollar |
| Sui | 0,6901 US-Dollar | 2,18 Prozent | 0,6753 US-Dollar |
Bei den größeren Kryptowährungen legten Litecoin, Ethereum, Bitcoin Cash und Ripple zu. Besonders stark entwickelte sich Cardano mit einem Plus von 8,84 Prozent auf 0,1898 US-Dollar. Avalanche stieg um 6,60 Prozent auf 6,593 US-Dollar, während Chainlink um 2,83 Prozent auf 8,284 US-Dollar kletterte.
Monero gab um 0,08 Prozent auf 363,57 US-Dollar nach. Stellar und Tron zeigten laut Finanzen.net kaum Ausschläge; Tron wurde mit 0,3273 US-Dollar auf dem Kurs des Vortages ausgewiesen. Dogecoin bewegte sich ebenfalls kaum, obwohl der aktuelle Wert von 0,0704 US-Dollar über dem Vortageswert von 0,0691 US-Dollar lag.
Infobox: Bitcoin stieg um 0,43 Prozent auf 63.031,58 US-Dollar. Den stärksten ausgewiesenen Anstieg verzeichnete Cardano mit 8,84 Prozent, gefolgt von Avalanche mit 6,60 Prozent.
Bitcoin-Prognose für August: Abwärtstrend bei 63.000 Dollar weist den Kurs zurück
Bitcoin notierte laut Wallstreet Online bei rund 62.994 Dollar und verlor innerhalb von 24 Stunden 2,59 Prozent. Am Freitag hatte der Kurs bei 64.724 Dollar eröffnet, bevor der Verkaufsdruck zurückkehrte und die obere Begrenzung des Abwärtskanals erneut hielt. Quelle: Wallstreet Online.
Der Bitcoin-Kurs bewegte sich seit dem Wochenwechsel zwischen 62.400 und 63.000 Dollar und lag weiterhin unter dem 20 Tage Durchschnitt. Zum Rekordhoch bei 126.198 Dollar fehlten rund 50 Prozent. Der Gesamtwert aller Bitcoin wurde mit etwa 1,26 Billionen Dollar angegeben.
| Marktdaten | Wert |
|---|---|
| Bitcoin-Kurs | rund 62.994 Dollar |
| Veränderung in 24 Stunden | 2,59 Prozent nach unten |
| Freitagseröffnung | 64.724 Dollar |
| Handelsspanne seit dem Wochenwechsel | 62.400 bis 63.000 Dollar |
| Rekordhoch | 126.198 Dollar |
| Gesamtwert aller Bitcoin | etwa 1,26 Billionen Dollar |
Für die weitere Entwicklung verwies der Bericht auf die Durchschnittslinien. CoinDCX sah den 20 Tage Durchschnitt bei 64.288 Dollar und den 50 Tage Durchschnitt bei 64.891 Dollar. Ein Tagesschluss darüber könne den Weg zur nächsten Marke bei 67.481 Dollar öffnen.
Für August wurde ein Basisfall von 67.400 Dollar genannt. Im bullischen Szenario seien 70.000 Dollar erreichbar, während eine Rückkehr des Verkaufsdrucks den Kurs in Richtung 62.500 Dollar drücken könne. Der Bericht betonte, dass ein Markt dieser Größe gewaltige Summen benötige, um sich zu verdoppeln.
Auch die ETF-Entwicklung wurde als wichtiger Faktor beschrieben. Laut CoinDesk verzeichneten amerikanische Spot Fonds in der Woche zum 24. Juli mit 33,79 Millionen Dollar die dritte Zuflusswoche in Folge, nachdem es zuvor acht Wochen mit Abflüssen gegeben hatte. Im Juni waren noch 4,5 Milliarden Dollar abgeflossen, während der Kurs bis auf 58.115 Dollar fiel. Zuletzt habe es an einem Tag jedoch Abflüsse von 265 Millionen Dollar gegeben.
Zusätzlich wurde über einen Fehler bei der Schlüsselerzeugung einer Hardware Wallet berichtet, durch den Nutzer rund 1.082 Bitcoin verloren hätten. Der Bericht stellte die technische Situation damit neben die Kapitalbewegungen institutioneller Anleger.
Infobox: Wallstreet Online nannte für August einen Basisfall von 67.400 Dollar und ein bullisches Szenario von 70.000 Dollar. Als wichtige technische Marken wurden 64.288 Dollar, 64.891 Dollar, 67.481 Dollar und 62.500 Dollar genannt.
Bitcoin startet nach Bruch unter 63.000 Dollar mit Gegenwind in den August
In einem weiteren Bericht beschreibt Wallstreet Online den Rutsch von Bitcoin unter 63.000 Dollar am 31. Juli. Der Kurs habe sich seitdem kaum erholt, während der August ausgerechnet in einem Monat begonnen habe, der seit 2022 jedes Jahr rot geschlossen habe.
Bitcoin wechselte zuletzt bei rund 63.004 Dollar den Besitzer und verlor im Tagesvergleich gut ein Prozent. Laut CoinDesk lag der Kurs in der Nacht zum 1. August bei 63.017 Dollar, bei einem Handelsvolumen von 12,23 Milliarden Dollar. Der Juli-Gewinn blieb bestehen, zugleich erwarteten Händler einen unruhigen August.
Für zusätzlichen Druck sorgten die Fondsabflüsse. Am 31. Juli gaben amerikanische Spot ETFs 4.217 BTC im Wert von rund 265 Millionen Dollar ab. Allein BlackRock trennte sich von 1.950 Coins.
| Bitcoin- und ETF-Daten | Wert |
|---|---|
| Bitcoin-Kurs | rund 63.004 Dollar |
| Kurs in der Nacht zum 1. August | 63.017 Dollar |
| Handelsvolumen | 12,23 Milliarden Dollar |
| Abgabe amerikanischer Spot ETFs am 31. Juli | 4.217 BTC |
| Wert der Abgaben | rund 265 Millionen Dollar |
| Abgabe von BlackRock | 1.950 Coins |
| Wichtige Unterstützung | 62.600 Dollar |
| Weitere Unterstützung | 62.500 Dollar |
| 50-Tage-Durchschnitt | 64.891 Dollar |
| Zone auf der Oberseite | 66.500 Dollar |
| Prognose von CoinCodex bis zum 30. August | 67.166 Dollar |
Die wichtigste Unterstützung wurde bei 62.600 Dollar gesehen, darunter bei 62.500 Dollar. Auf der Oberseite versperrten der 50-Tage-Durchschnitt bei 64.891 Dollar und die Zone um 66.500 Dollar den Weg. CoinCodex nannte 67.166 Dollar bis zum 30. August.
Wallstreet Online verwies außerdem darauf, dass der August seit 2022 jedes Jahr im Minus geschlossen habe, im Median mit 7,87 Prozent. Ein Kursziel von 70.000 Dollar würde vom damaligen Stand aus rund elf Prozent bedeuten.
Infobox: Der Bericht stellte den Bitcoin-Kurs bei rund 63.004 Dollar den ETF-Abflüssen von 4.217 BTC beziehungsweise rund 265 Millionen Dollar gegenüber. Die genannten Marken reichten von 62.500 Dollar auf der Unterseite bis 67.166 Dollar als CoinCodex-Prognose.
Statistik sieht nach einem Durchbruch über den 200-Tage-Durchschnitt erhebliche Erholung
Börse Online berichtet, dass Bitcoin seit Monaten in einer Schwächephase steckt und derzeit um die Marke von rund 64.000 US-Dollar pendelt. Ende Juni fiel die Kryptowährung zeitweise unter 58.000 Dollar und erreichte damit den niedrigsten Stand seit fast zwei Jahren.
Bitcoin habe 270 aufeinanderfolgende Handelstage unterhalb seines 200-Tage-Durchschnitts geschlossen. Der gleitende 200-Tage-Durchschnitt gilt laut Börse Online als bedeutender technischer Indikator für den langfristigen Trend und als Trennlinie zwischen bullischen und bärischen Marktphasen.
Als Gründe für die Schwächephase nannte der Bericht die hohen Zinsen der US-Notenbank, die Bitcoin als zinslose Anlage strukturell benachteiligten. Außerdem hätten institutionelle Anleger über Spot-ETFs im Juni netto rund 4,5 Milliarden Dollar abgezogen. Hinzu kämen stockende Fortschritte bei der US-Regulierung und ein risikoaverses Marktumfeld.
| Historische Entwicklung nach dem Durchbruch | Historischer Durchschnitt |
|---|---|
| Nach drei Monaten | 70 Prozent |
| Nach sechs Monaten | 77 Prozent |
| Nach einem Jahr | über 115 Prozent |
| Nach zwei Jahren | fast 900 Prozent |
Seth Golden, Chefmarktstratege beim Analysehaus Finom Group, untersuchte laut Börse Online die Entwicklung von Bitcoin nach dem letzten Tag unterhalb des 200-Tage-Durchschnitts. Nach dem historischen Durchschnitt legte Bitcoin drei Monate nach dem Durchbruch um 70 Prozent zu, nach sechs Monaten um 77 Prozent und nach einem Jahr um über 115 Prozent. Nach zwei Jahren lag der durchschnittliche Gewinn bei fast 900 Prozent.
„Sobald Bitcoin wieder über den 200-Tage-Durchschnitt steigt – dann heißt es: kaufen."
Die historische Auswertung umfasst laut Bericht drei längere Phasen, die noch länger dauerten: von August 2011 bis Juni 2015, von März 2018 bis April 2019 sowie von Dezember 2021 bis Januar 2023. Alle drei Perioden seien anschließend in außergewöhnliche Erholungen übergegangen.
Bei den aktuellen Kurszielen herrscht unter Analysten Uneinigkeit. Die Citigroup senkte ihr Zwölf-Monats-Kursziel Anfang Juli von 112.000 auf 82.000 Dollar und nannte in einem negativen Szenario 53.000 Dollar. Standard Chartered reduzierte sein Jahresziel von 300.000 auf 100.000 Dollar und verwies zugleich auf das Risiko eines Rückfalls in Richtung 50.000 Dollar.
Krypto-Analyst Benjamin Cowen sah eine Wahrscheinlichkeit von mehr als 50 Prozent für weitere Kursverluste, bevor eine echte Bodenbildung einsetzt. Lacie Zhang, Research-Analystin bei Bitget Wallet, sah dagegen in der Konsolidierung nahe 60.000 Dollar bereits eine Annäherung an eine potenzielle Bodenzone.
Infobox: Bitcoin lag laut Börse Online 270 Handelstage unter dem 200-Tage-Durchschnitt. Die historische Auswertung von Seth Golden ergab durchschnittliche Zuwächse von 70 Prozent nach drei Monaten, über 115 Prozent nach einem Jahr und fast 900 Prozent nach zwei Jahren.
Bitcoin bleibt unter 63.000 Dollar, langfristige Kursziele reichen bis 225.000 Dollar
Wallstreet Online berichtet, dass Bitcoin am 31. Juli unter 63.000 Dollar gefallen und rund 50 Prozent unter dem Rekord vom Oktober 2025 notiert habe. Gleichzeitig zogen Anleger an einem Tag 265,4 Millionen Dollar aus Spot Bitcoin ETFs ab, während mehrere große Häuser weiterhin deutlich höhere Kursziele vertreten.
Am 1. August lag Bitcoin bei rund 62.800 Dollar und damit etwa drei Prozent unter dem Wert von 24 Stunden zuvor. Laut CoinGecko notierte der Kurs rund 50 Prozent unter dem Allzeithoch von 126.080 Dollar. Als Auslöser wurden Optionsverfall, institutionelle Neugewichtungen und ein festerer Dollar genannt.
| Bitcoin- und ETF-Daten | Wert |
|---|---|
| Bitcoin-Kurs am 1. August | rund 62.800 Dollar |
| Veränderung in 24 Stunden | etwa drei Prozent |
| Allzeithoch | 126.080 Dollar |
| Spot-ETF-Zuflüsse im Juli | 205 Millionen Dollar |
| Abflüsse im Mai | 2,43 Milliarden Dollar |
| Abflüsse im Juni | 4,52 Milliarden Dollar |
| Abflüsse am 31. Juli | 265,4 Millionen Dollar |
| Abfluss beim iShares Trust von BlackRock | 122,7 Millionen Dollar |
| Abfluss bei Fidelity | 54,8 Millionen Dollar |
Die amerikanischen Spot Bitcoin ETFs sammelten im Juli laut CoinDesk lediglich 205 Millionen Dollar ein. Damit sei der Juli der schwächste Monatswert seit Auflage gewesen. Im Mai flossen 2,43 Milliarden Dollar ab, im Juni 4,52 Milliarden Dollar und am 31. Juli weitere 265,4 Millionen Dollar. BlackRocks iShares Trust verlor 122,7 Millionen Dollar, Fidelity 54,8 Millionen Dollar.
Den ETF-Abflüssen standen deutlich höhere Kursziele gegenüber. Tom Lee von Fundstrat hielt an 200.000 bis 250.000 Dollar fest. Standard Chartered und Bernstein senkten ihre Ziele auf 100.000 bis 150.000 Dollar. Die genannte Spanne für 2026 reichte von 75.000 bis 225.000 Dollar.
Der Bericht stellte außerdem das Projekt Pepeto vor. Der Vorverkauf habe 10,38 Millionen Dollar überschritten. Genannt wurden ein Einstiegspreis von 0,000000188 Dollar, eine gebührenfreie Börse, eine Brücke zwischen den Ketten und ein KI-Werkzeug zur Prüfung von Verträgen. Der Programmcode sei vor dem Start des Vorverkaufs von SolidProof geprüft und bestätigt worden.
Für Pepeto wurden insgesamt 420 Billionen Token angegeben. PepetoSwap laufe über Ethereum, BNB Chain und Solana. Der Bericht stellte zudem einen Vergleich zu frühen Kursentwicklungen von Shiba Inu, Ethereum und BNB her und verwies auf die dort genannten historischen Gewinne.
Infobox: Bitcoin notierte laut Wallstreet Online am 1. August bei rund 62.800 Dollar. Die Kurszielspanne für 2026 reichte von 75.000 bis 225.000 Dollar, während die Spot Bitcoin ETFs im Juli 205 Millionen Dollar einsammelten.
Überblick der Pressestimmen
- Finanzen.net beschreibt einen insgesamt stabilen Kryptomarkt mit Kursgewinnen bei mehreren Altcoins.
- Wallstreet Online stellt Bitcoin unterhalb wichtiger Durchschnittslinien und mit ETF-Abflüssen dar.
- Börse Online verweist auf die historische Entwicklung nach einem möglichen Durchbruch über den 200-Tage-Durchschnitt.
- Die genannten Bitcoin-Prognosen reichen von 53.000 Dollar im negativen Szenario der Citigroup bis zu 225.000 Dollar für 2026.
Die Berichte zeichnen damit ein uneinheitliches Bild: Kurzfristig belasten ETF-Abflüsse, technische Widerstände und die saisonale Entwicklung den Bitcoin-Kurs. Gleichzeitig verweisen historische Statistiken und langfristige Kursziele auf erhebliche Erholungschancen, falls Bitcoin den 200-Tage-Durchschnitt wieder überschreitet.
Einschätzung der Redaktion
Die entscheidende Botschaft ist die anhaltende Unsicherheit: Kurzfristig fehlen Bitcoin klare Kaufsignale, während ETF-Abflüsse und technische Widerstände den Markt belasten. Die Stärke einzelner Altcoins wirkt daher eher selektiv als Ausdruck eines breit getragenen Aufwärtstrends.
Langfristige Erholungsszenarien bleiben möglich, sind angesichts der stark auseinanderliegenden Kursziele jedoch mit erheblicher Prognoseunsicherheit verbunden. Besonders relevant wäre eine nachhaltige Rückkehr über den 200-Tage-Durchschnitt; bis dahin überwiegt das Risiko weiterer Schwankungen.
Kernaussage: Der Markt befindet sich in einer richtungsentscheidenden Konsolidierungsphase. Eine Stabilisierung oberhalb wichtiger Unterstützungen wäre Voraussetzung für eine belastbare Erholung.
Quellen:
- So entwickeln sich Bitcoin, Ripple & Co am Sonntagnachmittag am Kryptomarkt
- Bitcoin Prognose 2026 nach Abweisung am Abwärtstrend bei 63.000 Dollar
- Bitcoin Prognose für August 2026 nach dem Bruch unter 63.000 Dollar
- Bitcoin: Bei diesem Signal sollten Anleger sofort einsteigen, sagt die Statistik
- Bitcoin behauptet sich über 63.000 $, Coldcard-Verluste steigen auf fast 89 Mio. $
- Krypto News: Bitcoin (BTC) fällt unter 63.000 Dollar, doch Analysten halten an 225.000 fest
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Kommentare (5)
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Chartflüsterer
Die vielen Kursziele zeigen für mich vor allem eins: Keiner weiß es wirklich. 53.000 bis 225.000 Dollar ist keine normale Prognosespanne mehr, sondern fast schon die komplette Landkarte. Deshalb würde ich die genannten Marken eher als Orientierung sehen und nicht als Kauf- oder Verkaufssignal. Interessant finde ich den Widerspruch zwischen den starken Altcoins und dem schwächelnden Bitcoin. Cardano und Avalanche mit solchen Tagesgewinnen sehen natürlich erstmal beeindruckend aus, aber bei kleineren und weniger liquiden Coins reichen schon vergleichsweise geringe Umschichtungen für solche Ausschläge. Das muss noch keine breite Altcoin-Rallye sein. Gerade bei Avalanche ist der Kurs mit gut 6 Dollar ja weiterhin weit von früheren Niveaus entfernt. Die ETF-Abflüsse würde ich ebenfalls nicht isoliert betrachten. 265 Millionen Dollar sind viel Geld, aber im Verhältnis zum gesamten Bitcoin-Markt auch kein Beweis dafür, dass institutionelle Anleger endgültig das Handtuch werfen. Andererseits sollte man die Zuflüsse im Juli auch nicht schönreden, wenn am Ende gerade einmal 205 Millionen Dollar übrig bleiben und zuvor Milliarden abgeflossen sind. Das wirkt eher wie ein vorsichtiges Antesten als wie echte Überzeugung. Bei der 200-Tage-Linie bin ich etwas skeptisch gegenüber der Aussage „sofort einsteigen“. Historische Durchschnittswerte sind spannend, aber Bitcoin hatte in den vergangenen Jahren mehrere völlig unterschiedliche Marktphasen. Drei längere Vergleichszeiträume sind für eine Statistik nun wirklich nicht besonders viel. Außerdem steigt der Kurs nach einem Signal nicht automatisch sofort und geradlinig, Rücksetzer gehören dazu. Was mir im Artikel ein bisschen fehlt, ist der Blick auf die Makrolage. Solange Zinsen, Dollar und Liquidität so großen Einfluss haben, kann ein technischer Ausbruch schnell wieder einkassiert werden. Ein Tagesschluss über 64.900 oder 67.000 Dollar wäre sicher ein besseres Zeichen, aber entscheidend wäre für mich, ob Bitcoin diese Bereiche auch mehrere Tage halten kann. Ein kurzer Docht nach oben sagt da nicht viel. Die Hardware-Wallet-Geschichte ist nochmal ein ganz anderes Risiko. Gegen fallende Kurse kann man sich mit Geduld zumindest theoretisch aussitzen, verlorene Private Keys sind dagegen endgültig weg. Das erinnert daran, dass bei Krypto nicht nur die Marktprognose zählt, sondern auch Verwahrung und Sicherheit. Gerade neue Anleger unterschätzen das gerne. Unterm Strich sehe ich aktuell eher eine nervöse Seitwärtsphase als den Beginn eines klaren neuen Aufwärtstrends. Wer langfristig denkt und nur einen kleinen Teil seines Geldes einsetzt, kann solche Kurse natürlich interessant finden. Mit geliehenem Geld oder wegen irgendeiner Analystenprognose würde ich hier aber ganz bestimmt nicht einsteigen. Erstmal muss Bitcoin zeigen, dass die 62.500er Zone hält und der Widerstand darüber wirklich nachhaltig überwunden wird.
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CoinKeks
Ich finde die Saisonalität vom August noch am interessantesten, auch wenn ein paar rote Monate natürlich keine Garantie sind. Wenn dazu noch der Dollar stärker wird und die ETF’s weiter abgeben, könnte die 62.500 schneller wackeln als viele denken.
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MünzMops
Bei der riesigen Prognosespanne fehlt mir vor allem ein Vergleich mit früheren Zielabweichungen der Analysten, sonst klingen 225.000 Dollar schnell mehr nach Wunschdenken als nach belastbarer Einschätzung.
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Blockkettenopa
Spannend finde ich noch den Widerspruch zwischen dem angeblich schwachen Gesamtmarkt und dem Pepeto-Vorverkauf: Millionen im Presale klingen beeindruckend, sagen aber wenig über die spätere Nachfrage aus, solange der Token noch nicht frei gehandelt wird.
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Anonymous
Ich finde den Pepeto-Teil ehrlich gesagt am fragwürdigsten, weil der im Vergleich zu den übrigen Meldungen irgendwie wie Werbung mitten im Marktbericht wirkt. Vorverkaufssumme, gebührenfreie Börse und geprüfter Programmcode klingen erstmal schön, sagen aber noch lange nicht das der Token später auch wirklich nachgefragt wird. Ein Audit prüft ja nicht automatisch ob das Geschäftsmodell sinnvoll ist oder ob genug Leute den Coin kaufen wollen. Und bei 420 Billionen Token ist der Stückpreis sowieso nur schwer einzuordnen, da kann eine winzige Zahl schnell billig aussehen obwohl die gesamte Bewertung vielleicht garnicht so klein ist. Auch der Vergleich mit Shiba Inu, Ethereum und BNB überzeugt mich nicht ganz. Frühere Gewinne von irgendwelchen Projekten sind doch kein Beweis das ein neuer Coin den gleichen Weg nimmt. Sonst müsste man ja nur jedes neue Projekt mit einem früher erfolgreichen vergleichen und wäre sofort reich, was leider nicht so funktioniert. Gerade bei Vorverkäufen frage ich mich immer wer eigentlich nach dem Start die Käufer sein sollen, wenn die frühen Anleger irgendwann verkaufen wollen. Dann sieht man oft erst wie stabil so ein Kurs wirklich ist und nicht in der Vorverkaufsphase. Was ich außerdem interessant finde ist die unterschiedliche Datenlage bei den Bitcoin Kursen. Einmal 63.031 Dollar, dann 62.994, 63.004 und später 62.800. Das sind zwar keine riesigen Unterschiede, aber bei Schlagzeilen über genaue Unterstützungen von 62.500 oder 62.600 wirkt es schon etwas komisch, wenn die verschiedenen Quellen nichtmal am selben Stand liegen. Vielleicht sollte man technische Marken nicht so behandeln als wären sie millimetergenau. Ein Bereich von einigen hundert Dollar wäre bei Bitcoin wahrscheinlich realistischer als eine einzelne magische Zahl. Die Aussage zum August mit den roten Abschlüssen seit 2022 finde ich ebenfalls etwas gefährlich präsentiert. Ein paar Jahre sind halt keine Naturgesetzlichkeit und außerdem kommt es darauf an ob man den Monatsanfang, den Schlusskurs oder intraday Werte anschaut. Wenn viele Leute wissen das der August angeblich oft schlecht läuft, handeln sie vielleicht genau deswegen anders und dann ist die Statistik sowieso wieder verändert. Börse ist manchmal wie Wettervorhersage, jeder schaut drauf und dadurch wird sie am Ende ungenauer. Bei den ETF Zahlen würde ich auch noch unterscheiden zwischen tatsächlichen Verkäufen und Abflüssen aus einem Fonds. Wenn ein ETF 122 Millionen verliert heißt das ja nicht zwingend, dass BlackRock selbst seine Meinung zu Bitcoin geändert hat. Es können Kunden sein die Geld brauchen, umschichten oder einfach nach einem guten Anstieg Gewinne mitnehmen. Für den Markt ist der Verkaufsdruck natürlich trotzdem relevant, aber die Schlagzeile institutionelle Anleger werfen das Handtuch ist mir zu dramatisch. Und die 4.217 BTC an einem Tag sollte man vielleicht auch ins Verhältnis zum täglichen Handelsvolumen setzen. Das ist sicher nicht wenig, aber ein einzelner Tag kann auch durch Monatsende, Bilanzierung oder Optionsverfall besonders aussehen. Viel wichtiger wäre für mich ob über mehrere Wochen dauerhaft Abflüsse kommen und ob die Kurse trotz Abflüssen stabil bleiben. Manchmal verkaufen große Anleger und der Markt nimmt das problemlos auf, manchmal reichen kleinere Abgaben für eine Kettenreaktion. Genau das weiß man aber erst hinterher. Bei den Altcoins finde ich auffällig, dass Prozentgewinne ohne Liquidität schnell größer aussehen als sie sind. Cardano plus fast neun Prozent klingt gewaltig, aber von 0,1743 auf 0,1898 Dollar ist es eben trotzdem nur eine kleine absolute Bewegung. Das heißt nicht das es egal ist, nur die Prozentzahl macht psychologisch viel mit einem. Bei Avalanche ist der Anstieg ähnlich, während der langfristige Abstand zu früheren Kursen zeigt, dass ein Tagesplus noch keine Trendwende bedeutet. Man sollte sich von grünen Zahlen nicht gleich die ganze Geschichte erzählen lassen. Die 200-Tage-Statistik ist für mich eher ein Hinweis als eine Handlungsanweisung. Drei historische Phasen können interessante Muster zeigen, aber sie sind keine besonders breite Datenbasis, vorallem nicht bei einem Markt der sich ständig verändert. Früher gab es andere Teilnehmer, weniger ETFs und andere Liquidität. Wenn alle nach dem gleichen Durchschnitt kaufen, kann das Signal außerdem überlaufen werden. Ein Schlusskurs über der Linie wäre vielleicht positiv, aber ich würde trotzdem noch auf Volumen und mehrere bestätigte Tage achten. Und dann ist da noch die Frage was überhaupt ein Durchbruch ist. Ein kurzer Spike über den Durchschnitt kann am nächsten Tag wieder komplett zurückgenommen werden. Ein nachhaltiger Trend braucht meiner Meinung nach höhere Tiefs und nicht nur eine einzelne grüne Kerze. Das klingt jetzt vielleicht sehr banal, aber genau an solchen Kleinigkeiten verlieren sich viele Prognosen. Am Ende wird aus einem Widerstand von 64.891 plötzlich eine riesige Erholung bis 200.000, obwohl dazwischen sehr viel passieren muss. Die riesige Spanne bei den Kurszielen zeigt deshalb wohl wirklich eher die Unsicherheit der Analysten als die Präzision ihrer Modelle. 53.000 und 225.000 liegen so weit auseinander, dass praktisch jedes Ergebnis als irgendwie erwartbar verkauft werden kann. Ich frage mich auch immer ob solche Ziele nicht teilweise Aufmerksamkeit erzeugen sollen. Ein sehr hohes Ziel macht sich in Überschriften eben besser als eine vorsichtige Aussage wie vielleicht bleibt es erstmal zwischen 60.000 und 70.000. Makro wird im Artikel zwar erwähnt, aber eigentlich wäre das für mich der wichtigste Punkt. Hohe Zinsen, ein starker Dollar und weniger Liquidität treffen nicht nur Bitcoin sondern auch Altcoins oft noch stärker. Wenn die Risikobereitschaft sinkt, helfen technische Marken manchmal nur solange bis eine neue Nachricht kommt. Andersrum kann eine Änderung bei den Zinserwartungen den Markt plötzlich nach oben treiben, obwohl die Charttechnik vorher noch schlecht aussah. Deshalb wäre ich mit allen festen Augustzielen ziemlich vorsichtig. Am Ende finde ich die nüchternste Aussage im Artikel noch am überzeugendsten, nämlich dass Bitcoin erstmal beweisen muss, wichtige Bereiche zu halten. Nicht weil 70.000 oder sogar 100.000 unmöglich wären, sondern weil zwischen möglich und wahrscheinlich ein großer Unterschied liegt. Wer kleine Beträge langfristig investiert und starke Schwankungen aushält, kann das anders sehen. Aber der Pepeto Vorverkauf und die hohen Bitcoin Ziele sollten meiner Meinung nach nicht in einen Topf geworfen werden. Das eine ist ein sehr spekulatives neues Projekt, das andere ein bereits etablierter aber trotzdem riskanter Markt. Beides kann steigen, aber bei beidem kann man sich eben auch ordentlich die Finger verbrennen.