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    Bitcoin zwischen Fed-Signalen, Kursdruck und wachsendem Optionsoptimismus

    KI-generiert
    24.07.2026 681 mal gelesen 17 Kommentare Google-News
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    Bitcoin steht am 24.07.2026 unter dem Einfluss mehrerer Faktoren: Die kommende Fed-Sitzung könnte den Kryptomarkt stärker bewegen als der EZB-Entscheid. Entscheidend sind nicht nur die Zinsen, sondern auch Signale zu Inflation, Konjunktur und dem weiteren geldpolitischen Kurs. Eine Lockerung könnte Bitcoin stützen, anhaltend hohe Zinsen würden Risikoanlagen dagegen belasten.
    Kurzfristig bleibt der Kurs unter Druck: Bitcoin notierte nahe 65.000 US-Dollar und lag auf Wochensicht dennoch 1,10 Prozent im Plus. Institutionelle Anleger zeigen sich vorsichtig, ETF-Abflüsse von mehr als vier Milliarden US-Dollar in 30 Tagen belasten die Stimmung. Der Fear and Greed Index signalisiert mit 26 Punkten weiterhin Angst.
    Trotz der Zurückhaltung hält Standard Chartered am Jahresendziel von 100.000 US-Dollar fest. Dafür müsste Bitcoin vom aktuellen Niveau aus rund 56 Prozent zulegen und zunächst den Widerstand bei 66.000 US-Dollar nachhaltig überwinden. Andere Einschätzungen erwarten für den Rest des Jahres eher eine Seitwärtsbewegung zwischen 70.000 und 75.000 US-Dollar.
    Im Optionsmarkt gibt es jedoch deutlichen Optimismus: Auf Deribit konzentrieren sich bei Ausübungspreisen von 70.000 und 72.000 US-Dollar Optionen mit einem nominalen Volumen von fast fünf Milliarden US-Dollar. Calls überwiegen die Puts deutlich und deuten auf Erwartungen steigender Kurse hin. Gleichzeitig wurden einige bullische Wetten zuletzt wegen schwindender Zuversicht beim CLARITY Act wieder reduziert.
    Auch Bitpanda agiert vorsichtiger und stellt einen möglichen Börsengang vorerst nicht in den Mittelpunkt. Der Kryptobroker konzentriert sich auf Produktentwicklung, Aktien- und ETF-Angebote sowie sein B2B-Geschäft mit mehr als 30 Finanzdienstleistern. Das Gesamtbild bleibt angespannt: Fed-Signale, Kapitalabflüsse und politische Entwicklungen könnten Bitcoin kurzfristig stark bewegen, während die begrenzte Menge von maximal 21 Millionen Bitcoin langfristig für Knappheit sorgt.

    Zwischen Fed-Signalen, ETF-Abflüssen und milliardenschweren Bitcoin-Optionen steht der Kryptomarkt vor entscheidenden Wochen. Während institutionelle Anleger vorsichtig bleiben, setzen einige Marktteilnehmer weiterhin auf deutlich höhere Kurse. Der Pressespiegel zeigt, welche Faktoren Bitcoin, Altcoins und die Zukunft von Bitpanda jetzt bewegen.

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    Fed-Entscheid, Bitcoin-Kurs und institutionelle Erwartungen im Mittelpunkt

    Die kommende Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve könnte für den Kryptomarkt wichtiger werden als der jüngste Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank. Die Berliner Morgenpost berichtet, dass die EZB den für Sparer wichtigen Einlagenzins bei 2,25 Prozent beließ, während die Fed ihren Zinskurs 2026 noch nicht geändert hat.

    Nach einer Auswertung von Bitcoin Suisse bewegte sich Bitcoin an Zinsentscheidungstagen der Fed zwischen 2021 und 2026 im Median rund doppelt so stark wie an EZB-Terminen. Dominic Weibel, Forschungsleiter bei Bitcoin Suisse, führt den stärkeren Einfluss der Fed unter anderem darauf zurück, dass Bitcoin überwiegend in US-Dollar bewertet wird und ein wachsender Teil der institutionellen Krypto-Anleger sowie der Handelsinfrastruktur in den USA sitzt.

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    Eine überraschende Zinssenkung oder deutliche Hinweise auf bevorstehende Lockerungen könnten Bitcoin zunächst stützen. Bleiben die Zinsen dagegen länger hoch oder stellt die Fed weitere Straffungen in Aussicht, könnten höhere Finanzierungskosten und attraktive Renditen von US-Staatsanleihen die Nachfrage nach riskanteren Anlagen bremsen.

    Entscheidend ist laut Berliner Morgenpost nicht nur der eigentliche Zinsschritt, sondern auch dessen Abweichung von den Erwartungen. Zusätzlich dürften die Aussagen der Fed zur Inflation, zur Konjunktur und zu möglichen weiteren Entscheidungen die Reaktion des Marktes beeinflussen. Die Fed sieht die Inflation weiterhin deutlich über ihrem Ziel von zwei Prozent; steigende Energiepreise könnten den Preisdruck verstärken.

    „Für Risikoanlagen wie Bitcoin bedeutet das kurzfristig Gegenwind“, sagt Dominic Weibel laut Berliner Morgenpost.

    Langfristig verweist Weibel auf die begrenzte Menge von Bitcoin. Im Protokoll ist festgelegt, dass höchstens 21 Millionen Bitcoin entstehen können. Der Internationale Währungsfonds stellte zugleich fest, dass eine straffere US-Geldpolitik den Kryptomarkt belasten kann und Kryptowährungen stärker reagieren als Aktien.

    Zusammenfassung: Der einzelne Fed-Zinsschritt ist nur ein Teil des Signals. Für Bitcoin sind vor allem die Erwartungen des Marktes und der künftige geldpolitische Kurs der US-Notenbank maßgeblich.

    Bitcoin vor dem Wochenende knapp unter der Marke von 65.000 US-Dollar

    Der Bitcoin-Kurs lag laut Wallstreet Online am 24.07.2026 kurz vor dem Wochenende im Minus. In den letzten 24 Stunden verlor Bitcoin -0,04 Prozent; im Hoch notierte BTC/USD bei 65.767,16USD.

    Auf Sicht von sieben Tagen lag BTC/USD dennoch mit +1,10 Prozent im Plus. Ethereum gewann in diesem Zeitraum +1,83 Prozent, Solana +0,64 Prozent und Ripple (XRP/USD) +1,92 Prozent.

    WertEntwicklung in den letzten 24 StundenEntwicklung in den letzten 7 Tagen
    Bitcoin-0,04 %+1,10 %
    Ethereum+0,30 %+1,83 %
    Ripple-0,41 %+1,92 %
    Solana-0,89 %+0,64 %

    Wallstreet Online stellte damit die Frage in den Mittelpunkt, ob Bitcoin die 65.000er-Marke halten kann. Die Kursentwicklung der vergangenen sieben Tage zeigt zugleich, dass der Markt trotz des leichten Rückgangs innerhalb von 24 Stunden nicht durchgehend schwächer tendierte.

    Infobox: Bitcoin erreichte im betrachteten Zeitraum ein Hoch von 65.767,16USD. Auf Wochensicht lag BTC/USD bei +1,10 Prozent.

    Bitpanda verschiebt mögliche Börsenpläne

    Der österreichische Kryptobroker Bitpanda nimmt laut WirtschaftsWoche bei seinen IPO-Plänen Abstand von einer schnellen Entscheidung. „Wir haben das noch nicht aktiv entschieden. Ein Börsengang ist eine von mehreren Möglichkeiten“, sagte Lukas Enzersdorfer-Konrad, Chef des Fintechs, im WirtschaftsWoche-Podcast „Bitcoin & Beyond“.

    Insidern zufolge hatte Europas größter Kryptobroker geplant, im ersten Halbjahr dieses Jahres in Frankfurt an die Börse zu gehen. Bitpanda selbst kommentierte die Gerüchte nicht. Nach Angaben von Enzersdorfer-Konrad arbeitet das Unternehmen bereits seit Jahren an Börsenplänen, eine finale Entscheidung sei jedoch noch nicht gefallen.

    Die WirtschaftsWoche berichtet, dass eine vor einigen Monaten von Insidern geschätzte Bewertung von vier bis fünf Milliarden Euro inzwischen kaum noch realisierbar sein dürfte. Als Grund wird die Entwicklung am Kryptomarkt genannt: Bitcoin sei seit vergangenem Jahr um gut 50 Prozent abgestürzt, während das Interesse an Kryptowährungen deutlich gesunken sei.

    Bitpanda will sich laut Enzersdorfer-Konrad zunächst auf das operative Geschäft konzentrieren. „Der klare Fokus in den nächsten Monaten ist, dass wir auf der Produktseite noch besser und schneller werden“, sagte er.

    Seit Ende Januar können Anleger auf der Plattform auch mit Aktien und ETFs handeln. Laut Enzersdorfer-Konrad ist mittlerweile jeder vierte Sparplan bei Bitpanda ein Aktien- oder ETF-Sparplan. Das Unternehmen nennt jedoch keine konkreten Zahlen dazu, wie viele der 7,5 Millionen registrierten Kunden dieses Angebot nutzen.

    Bitpanda erlebt nach eigenen Angaben den dritten Kryptocrash seiner Geschichte. Beim Markteinbruch 2021/22 sanken die Umsätze um gut 80 Prozent. Die Handelsaktivität sei auch aktuell niedriger geworden, allerdings nicht im selben Ausmaß wie vor vier bis fünf Jahren.

    Als weniger abhängig von Handelsgebühren beschreibt Enzersdorfer-Konrad das Unternehmen heute insbesondere wegen des B2B-Modells. Mehr als 30 Banken und andere Finanzdienstleister, darunter N26 und die Landesbank Baden-Württemberg, nutzen die Technologie von Bitpanda, damit ihre Kunden mit Kryptowährungen handeln können.

    • Ein Börsengang ist laut Bitpanda-Chef weiterhin nur eine von mehreren Möglichkeiten.
    • Die frühere Bewertung von vier bis fünf Milliarden Euro gilt laut WirtschaftsWoche als kaum noch realisierbar.
    • Jeder vierte Sparplan bei Bitpanda ist mittlerweile ein Aktien- oder ETF-Sparplan.
    • Bitpanda zählt 7,5 Millionen registrierte Kunden.
    • Mehr als 30 Banken und Finanzdienstleister greifen auf die Technologie des Unternehmens zurück.

    Zusammenfassung: Bitpanda stellt einen möglichen Börsengang vorerst nicht in den Mittelpunkt. Das Unternehmen setzt auf Produktentwicklung, Aktien- und ETF-Angebote sowie das Geschäft mit Banken und Finanzdienstleistern.

    Bitcoin, Ether und weitere Kryptowährungen am Freitagvormittag

    Finanzen.net meldete für Bitcoin um 09:41 einen Anstieg um 0,57 Prozent auf 65.404,80 US-Dollar. Am Vortag hatte der Kurs bei 65.032,95 US-Dollar gelegen.

    Ethereum stieg im Vergleich zum Vortag um 0,88 Prozent auf 1.891,46 US-Dollar. Der Vortageswert lag bei 1.875,00 US-Dollar. Litecoin legte um 0,39 Prozent auf 47,15 US-Dollar zu, nachdem am Tag zuvor 46,97 US-Dollar gemeldet worden waren.

    KryptowährungKurs am FreitagvormittagEntwicklungVortageswert
    Bitcoin65.404,80 US-Dollar+0,57 %65.032,95 US-Dollar
    Ethereum1.891,46 US-Dollar+0,88 %1.875,00 US-Dollar
    Litecoin47,15 US-Dollar+0,39 %46,97 US-Dollar
    Bitcoin Cash212,20 US-Dollar-0,07 %212,35 US-Dollar
    Monero358,42 US-Dollar+0,62 %356,19 US-Dollar
    Binancecoin569,35 US-Dollar+0,41 %567,04 US-Dollar
    Solana75,98 US-Dollar+0,12 %75,89 US-Dollar
    Avalanche6,282 US-Dollar+0,31 %6,263 US-Dollar
    Chainlink8,537 US-Dollar+0,85 %8,465 US-Dollar

    Bitcoin Cash gab um 0,07 Prozent auf 212,20 US-Dollar nach. Ripple bewegte sich dagegen nur gering: Nach 1,107 US-Dollar am Vortag wurde der Kurs um 09:41 mit 1,113 US-Dollar angegeben.

    Monero stieg um 0,62 Prozent auf 358,42 US-Dollar. Cardano wurde um 09:41 bei 0,1675 US-Dollar festgestellt, während der Vortageskurs bei 0,1683 US-Dollar lag. Stellar notierte bei 0,1839 US-Dollar nach 0,1823 US-Dollar am Vortag.

    Tron lag am Freitagvormittag bei 0,3311 US-Dollar; der Vortageswert betrug 0,3286 US-Dollar. Dogecoin wurde um 09:41 mit 0,0698 US-Dollar angegeben, nach 0,0691 US-Dollar am Vortag.

    Der finanzen.net Top 10 Crypto-ETP1 notierte bei 1,1 Prozent. Bei einem Kurs von 8,61 EUR betrug die Performance seit Auflage -6,6 Prozent.

    Infobox: Finanzen.net meldete am Freitagvormittag überwiegend leichte Kursbewegungen. Bitcoin lag bei 65.404,80 US-Dollar, Ethereum bei 1.891,46 US-Dollar und Solana bei 75,98 US-Dollar.

    Standard Chartered hält an Bitcoin-Ziel von 100.000 US-Dollar fest

    FinanzNachrichten.de berichtet, dass Bitcoin am 22. Juli 2026 bei 65.800 $ notierte und damit 47 Prozent unter seinem Allzeithoch von 126.000 $ lag. Standard Chartered bestätigte zugleich ein Jahresendziel von 100.000 $, für dessen Erreichen vom aktuellen Kurs aus ein Anstieg von 56 Prozent erforderlich wäre.

    Die Marktstimmung blieb laut dem Bericht angespannt. ETF-Abflüsse von über 4 Mrd. $ in 30 Tagen deuteten darauf hin, dass institutionelle Investoren weiterhin Bestände abbauten. Der Fear and Greed Index lag bei 26 Punkten und signalisierte anhaltende Angst unter den Marktteilnehmern.

    Geoff Kendrick, Leiter für digitale Vermögenswerte bei Standard Chartered, bezeichnete die jüngsten Verkäufe durch Strategy als reines Marktgeräusch und nicht als fundamentales Signal. Strategy hatte unter Michael Saylor jahrelang Bitcoin als Firmenreserve aufgebaut und kürzlich einen Teil der Bestände am Markt verkauft.

    Die ETF-Abflüsse lagen laut FinanzNachrichten.de in 30 Tagen bei über 4,13 Mrd. $, obwohl einzelne Handelstage leichte Zuflüsse verzeichneten. Standard Chartered sieht darin ein Kommunikationsproblem und keine Bilanzschwäche. Citi senkte dagegen sein Kursziel und strich steigende ETF-Zuflüsse vollständig aus dem Prognosemodell.

    Motley Fool hält einen Seitwärtsmarkt für das wahrscheinlichste Szenario für den Rest des Jahres 2026. Polymarket-Wetten sehen den Jahresschlusskurs zwischen 70.000 und 75.000 $. Für eine kurzfristige Erholung müsse BTC den Widerstand bei 66.000 $ nachhaltig überwinden.

    Zusammenfassung: Standard Chartered hält trotz eines Abstands von 56 Prozent am Jahresendziel von 100.000 $ fest. Andere Einschätzungen bleiben vorsichtiger und verweisen auf ETF-Abflüsse, die Marktstimmung und die Widerstandszone bei 66.000 $.

    Bitcoin-Optionen bündeln fast 5 Milliarden US-Dollar an zwei Ausübungspreisen

    CoinDesk berichtet von einer starken Konzentration im Bitcoin-Optionsmarkt auf Deribit. Bitcoin-Optionen mit Ausübungspreisen von 70.000 und 72.000 US-Dollar haben zusammen ein nominales Open Interest von nahezu 5 Milliarden US-Dollar aufgebaut.

    Diese Positionen entsprechen laut CoinDesk etwa 18 Prozent des gesamten offenen Volumens der Bitcoin-Optionen auf Deribit von 28 Milliarden US-Dollar. Calls übertreffen die Puts bei beiden Ausübungspreisen deutlich, was auf eine bullische Positionierung hindeutet.

    AusübungspreisCallsPuts
    70.000 US-Dollaretwa 39.000 Kontrakte3.800 Kontrakte
    72.000 US-Dollaretwa 37.900 Kontrakte1.200 Kontrakte

    CoinDesk zufolge haben große Bull-Call-Spreads und direkte Call-Käufe zu der Konzentration beigetragen. Ein Bull-Call-Spread umfasst den Kauf eines 70.000-US-Dollar-Calls und gleichzeitig den Verkauf eines 72.000-US-Dollar-Calls und setzt auf einen moderaten Anstieg bis zu 72.000 US-Dollar.

    Die Struktur macht laut Laevitas etwa 49 Prozent beziehungsweise 50 Prozent des gesamten Call-Open-Interest bei den Ausübungspreisen von 70.000 US-Dollar beziehungsweise 72.000 US-Dollar aus. Weitere Transaktionen umfassten Kalender-Spreads, mit denen Händler von Veränderungen der Volatilität bei kurzfristigen und nahe am Ablauf liegenden Optionen profitieren wollen.

    Ein weiterer Händler oder eine Gruppe von Händlern kaufte eine große Zahl von Calls bei 70.000 US-Dollar und zahlte dafür 3,4 Millionen US-Dollar an Prämien. Jimmy Yang, Mitbegründer von Orbit Markets, führte die Nachfrage nach den Optionen unter anderem auf den Optimismus rund um den CLARITY Act zurück.

    „Anfang dieses Monats verzeichneten wir eine anständige Nachfrage nach BTC-Calls auf der Oberseite, wobei die Ausübungspreise vom 31. Juli bei 70.000 und 72.000 US-Dollar besonders beliebt waren“, sagte Jimmy Yang laut CoinDesk.

    Yang ergänzte, dass der Markt diese Erwartungen in den vergangenen 24 Stunden zurückgeschraubt habe. Dadurch seien einige der bullischen Wetten aufgelöst worden.

    Die auf Polymarket eingeschätzte Wahrscheinlichkeit, dass der CLARITY Act in diesem Jahr Gesetz wird, fiel laut CoinDesk von 51 Prozent zu Beginn der Woche auf 38 Prozent. Der Rückgang folgte auf Kommentare von Mehrheitsführer John Thune, der nicht erwartet, dass der Senat das Gesetz verabschiedet, bevor die Kammer ihre Sitzung für die Augustpause vertagt.

    Infobox: Auf Deribit konzentrieren sich Bitcoin-Optionen auf 70.000 und 72.000 US-Dollar. Das Open Interest beträgt dort zusammen nahezu 5 Milliarden US-Dollar, wobei Calls die Puts deutlich überwiegen.

    Einschätzung der Redaktion

    Die zentrale Bedeutung liegt in der zunehmenden Abhängigkeit des Kryptomarkts von US-Geldpolitik und institutionellen Kapitalströmen. Dadurch dürfte Bitcoin kurzfristig besonders empfindlich auf Änderungen der Zinserwartungen, ETF-Bewegungen und politische Signale reagieren.

    Die bullische Positionierung im Optionsmarkt bietet zwar Aufwärtspotenzial, erhöht bei ausbleibenden Impulsen jedoch zugleich das Risiko einer schnellen Korrektur. Das hohe Jahresendziel von 100.000 $ erscheint deshalb derzeit eher als ambitionierte Markterwartung denn als belastbare Perspektive.

    Für die Branche ist die vorsichtige Haltung von Bitpanda zudem ein relevantes Signal: Geschäftsmodelle mit breiterem Produktangebot und stabilen B2B-Erlösen dürften in einem schwachen Kryptomarkt robuster sein als eine starke Abhängigkeit vom kurzfristigen Handelsvolumen.

    Infobox: Kurzfristig dominieren geldpolitische Erwartungen und Kapitalflüsse. Trotz vorhandener Aufwärtswetten bleibt das Chance-Risiko-Verhältnis angespannt.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Bei den vielen Fed Signalen und ETF abflüssen blick ich kaum noch durch, aber fast 5 milliarden in Calls klingt schon nach ordentlich FOMO auch wenn 100k dieses jahr eher wie wunschdenken wirkt.
    Bei Bitpanda find ich den vorsichtigeren Kurs eigentlich ganz vernünftig, ein IPO is ja kein muss nur weil der Kryptomarkt mal boomt. Wenn jeder vierte Sparplan schon Aktien oder ETFs sind, wird das Geschäft wenigstens breiter und nicht ganz so abhängig von Bitcoin-hype und täglichen Zockern, denk ich mal.
    Die fast 5 Mrd in Calls sehn zwar bullish aus, aber wenn die Fed weiter bremst und die ETFs abfliessen ist das vieleicht eher FOMO als ein echtes Kaufsignal.
    Bei Bitpanda find ich den vorsichtigen IPO kurs eigentlich am interesantesten, weil 7,5 mio regestrierte Nutzer ja nicht automatisch viel aktiver handel heist. Wenn jetzt schon jeder 4. Sparplan Aktien oder ETF ist, wird der Kryptomarkt für die Plattform vieleicht eher nur noch ein teil vom Kuchen und nicht mehr das ganze geschäft, oder hab ich da was falsch verstanden?
    Bei Bitpanda finde ich den IPO-Rückzieher ehrlich gesagt fast spannender als die ganzen Kursziele. 7,5 millionen registrierte kunden klingt erstmal riesig, sagt aber ja nicht wieviele davon wirklich aktiv handeln und nicht nur irgendwann mal ein konto gemacht haben. Das mit jedem vierten Sparplan in Aktien oder ETF zeigt aber schon, das man sich breiter aufstellt und nicht komplett vom Krypto hype abhängig sein will. Gerade wenn die ETF abflüsse so hoch sind und Bitcoin seit dem hoch deutlich runter ist, wäre ein Börsengang vermutlich auch nicht grade zum besten Zeitpunkt.

    Bei den Optionen bin ich vorsichtig. Fast 5 milliarden Open Interest klingt gewaltig, aber nominales Volumen ist nicht automatisch echtes geld was dann in Bitcoin fliesst. Calls können auch abgesichert sein oder nur Teil von irgendwelchen spreads, also nicht gleichbedeutend mit 5 milliarden Kaufdruck. Wenn Bitcoin die 70.000 nicht erreicht, können diese bullischen Wetten auch ziemlich schnell wertlos werden, denke ich jedenfalls. Andersrum kann so ein gebündeltes Optionsniveau natürlich als Magnet wirken, weil Händler ihre Positionen hedgen müssen und dadurch die Bewegung noch verstärken.

    100.000 Dollar bis Jahresende halte ich momentan auch eher für ein sehr optimistisches Szenario. Von 65.000 auf 100.000 wären über 50 Prozent, das ist bei Bitcoin zwar nicht unmöglich, aber dafür müsste schon einiges zusammenpassen: Fed wird lockerer, ETF-Abflüsse drehen wieder, die Stimmung wird besser und vermutlich müsste auch der CLARITY Act wieder mehr Rückenwind bekommen. Wenn nur eine Sache davon nicht klappt, steht der Kurs wahrscheinlich wieder schnell unter Druck. Die 66.000 als Widerstand klingt daher erstmal wichtiger als irgendwelche runden sechsstelligen Prognosen.

    Was ich bei den ganzen Meldungen vermisse, ist die Unterscheidung zwischen kurzfristigem Optionsoptimismus und langfristiger Nachfrage. Ein paar Händler können mit viel Kapital große Calls kaufen, während gleichzeitig viele andere Anleger ihre ETF verkaufen. Dann sieht das im Artikel sehr bullish aus, muss es aber für den gesamten Markt garnicht sein. Die Fed bleibt sowieso der große Elefant im Raum, weil niedrige Zinsen zwar helfen könnten, aber eine hartnäckige Inflation eben auch weitere Verzögerungen bedeutet. Am Ende entscheidet dann wieder ein Satz in einem Fed-Statement und alle tun so als hätten sie es schon vorher gewusst.
    Die Bitpanda-Zahlen finde ich fast spannender als die ganzen Kursprognosen. Wenn jeder vierte Sparplan inzwischen in Aktien oder ETFs fließt, zeigt das schon, dass sich Anleger breiter aufstellen und nicht nur auf den nächsten Bitcoin-Pump warten. Der B2B-Bereich könnte in so einer zähen Marktphase tatsächlich der stabilere Teil des Geschäfts sein.
    Die Bitpanda-Zahlen finde ich fast interessanter als die ganzen Kursprognosen. Wenn schon jeder vierte Sparplan in Aktien oder ETFs läuft und über 30 Banken die Technik nutzen, ist das Unternehmen zumindest breiter aufgestellt als viele reine Kryptobörsen. Ein IPO wäre bei der aktuellen Stimmung aber wohl eher kein Selbstläufer.
    Bei den ganzen Zahlen wird man ja ganz kirre, heute minus 0,04 und dann wieder plus 0,57, am ende siehts aus als würde Bitcoin nur auf der stelle hüpfen. Die 65.000er Marke klingt wichtig, aber solche runden Marken sind doch auch oft nur kopfkino, oder? Wenn wirklich so viele ETF abflüsse da sind, frag ich mich schon wer dann die ganzen Calls bei 70 und 72 tausend kauft. Fast 5 milliarden nominal hört sich riesig an, heist aber wahrscheinlich nicht das da auch 5 milliarden echtes geld hinter steckt, das hab ich bei Optionen nie ganz kapiert.

    Das mit dem 100.000 Dollar Ziel von Standard Chartered wirkt auf mich eher wie durchhalten bis man irgendwann recht bekommt. 56 Prozent bis Jahresende ist schon ne ordentliche Strecke, vorallem wenn die Fed weiter hart bleibt und Staatsanleihen plötzlich spannender sind als irgendwelche Coins. Andererseits sind 21 millionen Bitcoin halt wirklich begrenzt, auch wenn begrenztheit alleine noch keinen Preis garantiert, sonst wären Briefmarken vermutlich alle unbezahlbar.

    Bitpanda finde ich fast interessanter als die Kursprognosen. Wenn jeder vierte Sparplan schon Aktien oder ETF ist, dann zeigt das doch, dass die Leute nicht nur Krypto wollen, sondern möglichst alles in einer App haben. Für Bitpanda ist das bestimmt stabiler, aber vielleicht wirds dadurch auch einfach eine normale Bank mit bisschen Bitcoin dran, keine ahnung. Ein Börsengang bei schlechter Stimmung wäre jedenfalls nicht gerade der beste Zeitpunkt, ausser die Bewertung wird vorher ordentlich runtergesetzt.

    Und diese Wetten auf den CLARITY Act zeigen auch wieder wie Politik inzwischen direkt in den Kurs reinfunkt. Wenn die Wahrscheinlichkeit von 51 auf 38 Prozent fällt, werden aus Optimismus ganz schnell rote Kerzen. Ich würde bei solchen Optionen jedenfalls nicht mitmachen, dafür verstehe ich die ganzen Spreads und Verfallsdaten viel zu wenig. Vielleicht sehen die großen Händler wirklich etwas, vielleicht sind sie auch nur sehr teure Würfelspieler mit Tabellen. Für mich bleibt erstmal: Fed abwarten, ETF flüsse beobachten und nicht jede Call-position gleich als sicheren Bitcoin-Anstieg feiern.
    Bei den 5 Mrd in calls wird mir ehrlich gesagt etwas zu schnell von „bullisch“ gesprochen. Open Interest ist ja nicht automatisch echtes Geld das auf 70k oder 72k setzt, da können auch spreads und absicherungen dahinter stecken. Gerade ein Bull-Call-Spread begrenzt den Gewinn doch schon wieder, also eher kontrollierter Optimismus statt Raketenstimmung.

    Was ich auch spannend finde ist der gegensatz zu den ETF abflüssen. Auf der einen Seite wetten händler offenbar auf höhere kurse, auf der anderen seite ziehen institutionelle anleger über 4 Mrd ab. Irgendwie passt das nicht so richtig zusammen, oder es sind einfach verschiedene zeithorizonte. Die optionsleute schauen bis zum nächsten verfall und die großen fonds vielleicht auf risiko und quartalszahlen, keine ahnung.

    Die 100.000 Dollar von Standard Chartered klingen bei knapp 65.000 schon sehr sportlich. Dafür müsste Bitcoin erst mal nachhaltig über 66.000 kommen und nicht nur kurz drüber hüpfen. Wenn die Fed dann doch länger streng bleibt, sind 100k dieses jahr eher powerpoint als prognose. Andererseits sind Kryptokurse ja bekanntlich nicht besonders gut darin, vernünftig und langsam zu steigen, meistens passiert ewig nix und dann plötzlich alles auf einmal.

    Bei Bitpanda finde ich den vorsichtigeren IPO Kurs eigentlich nachvollziehbar. Wenn die Handelsaktivität sinkt und die Bewertung von 4 bis 5 Milliarden nicht mehr realistisch ist, wartet man lieber ab, anstatt sich an der Börse gleich einen schlechten Start einzufangen. Das Aktien und ETF Geschäft könnte dabei wirklich helfen, weil nicht jeder kunde dauerhaft nur Coins kaufen will. Jeder vierte sparplan klingt zumindest interessant, auch wenn man ohne absolute zahlen schwer sagen kann wie groß das wirklich ist.

    Unterm strich sehe ich hier mehr widersprüchliche signale als einen klaren trend. Optionsmarkt optimistisch, ETF flüsse schwach, Fed unsicher und dazu noch politische hoffnungen wegen dem CLARITY Act. Für mich heist das eher vorsichtig bleiben und nicht jeden Call als Beweis für den nächsten Bullenmarkt feiern. Und wenn Bitcoin am Wochenende mal 0,04 Prozent fällt ist das eigentlich nicht mal ein richtiger Rückgang sondern eher normales marktgeräusch.
    Bei den fast 5 Mrd in Calls darf man aber nich vergessen das viel davon Spreads sind und kein reiner Kaufrausch, wenn die Fed weiter bremst platzt die FOMO wohl schneller als gedacht.
    Die Bitpanda-Zahlen finde ich fast spannender als die ganzen Kursprognosen. Wenn schon jeder vierte Sparplan in Aktien oder ETFs läuft, zeigt das doch, dass viele Kunden inzwischen breiter aufgestellt sein wollen und nicht nur auf den nächsten Bitcoin-Pump warten. Der mögliche Börsengang dürfte bei der aktuellen Stimmung wohl erstmal nicht die höchste Priorität haben.
    Die fast 5 Mrd in Calls klingen zwar mega bullish aber bei den ETF abflüssen und der Fed kann so ein Optionscluster auch schnell zum teuren Wunschzettel werden, 100k bleibt für mich erstmal eher FOMO als planbare Prognose.
    Die fast 5 Milliarden Dollar in Calls sind schon spannend, aber solange ETF-Abflüsse und Fed-Risiken bleiben, würde ich das eher als Wette auf ein mögliches Szenario und nicht als sicheren Aufwärtstrend sehen.
    Ich finde den Bitpanda-Teil fast spannender als die üblichen Kursprognosen. Dass inzwischen jeder vierte Sparplan ein Aktien- oder ETF-Sparplan ist, zeigt ja, dass die Plattform offenbar versucht, sich vom reinen Kryptohype zu lösen. Das ist vermutlich auch vernünftig, denn von Handelsgebühren allein lässt sich ein Unternehmen in einem längeren Bärenmarkt wohl nur schwer stabil halten. Das B2B-Geschäft mit Banken klingt da deutlich belastbarer, auch wenn man natürlich nicht weiß, wie profitabel diese Partnerschaften tatsächlich sind.

    Beim Bitcoin selbst wirkt die Lage weiterhin ziemlich widersprüchlich. Auf der einen Seite stehen die starken ETF-Abflüsse und der niedrige Fear-and-Greed-Wert, auf der anderen Seite fast fünf Milliarden Dollar an Calls bei 70.000 und 72.000 Dollar. Das kann natürlich Optimismus bedeuten, muss es aber nicht automatisch. Gerade bei Spreads und Kalenderstrategien steckt oft mehr dahinter als die einfache Wette „Bitcoin steigt“. Wenn die Kurse nicht schnell genug in Richtung dieser Marken laufen, können solche Positionen auch wieder aufgelöst werden und dann zusätzlichen Verkaufsdruck erzeugen.

    Die 100.000 Dollar bis Jahresende halte ich deshalb ebenfalls für ziemlich sportlich. Nicht unmöglich, aber dafür müsste schon einiges zusammenpassen: eine klar lockerere Fed, wieder nachhaltige ETF-Zuflüsse, bessere Stimmung und wahrscheinlich auch ein politischer Impuls durch den CLARITY Act. Im Moment sehe ich eher einen Markt, der auf jeden Satz aus Washington überreagiert und bei kleinen Enttäuschungen sofort wieder zurücksetzt. Die 65.000er-Marke ist dabei psychologisch wichtig, aber entscheidend wäre meiner Meinung nach ein überzeugender Ausbruch über 66.000 mit ordentlich Volumen.

    Was mir außerdem auffällt: Die Kursbewegungen bei den Altcoins sind trotz der ganzen Schlagzeilen eher überschaubar. Das spricht nicht gerade für eine breite Risikobereitschaft, sondern eher für vorsichtiges Abwarten. Viele Anleger wollen offenbar dabei sein, gehen aber noch nicht voll ins Risiko. Für mich heißt das, dass die Optionsdaten zwar interessant sind, aber nicht als sichere Prognose taugen. Am Ende entscheidet vermutlich wieder die Fed, und der Markt wartet gespannt auf jedes einzelne Wort.
    Bei fast 5 Mrd in Calls klingt das zwar schön bullisch, aber ohne Fed-Rückenwind und mit den ETF-Abflüssen kann so ein Optimismus auch ziemlich schnell wieder verpuffen.
    Die Bitpanda-Zahlen finde ich fast spannender als die nächsten Kursprognosen. Wenn schon jeder vierte Sparplan in Aktien oder ETFs fließt, zeigt das doch, dass viele Kunden inzwischen breiter aufgestellt sein wollen und nicht nur auf den nächsten Krypto-Hype setzen. Der mögliche Börsengang dürfte bei der aktuellen Stimmung wohl erstmal zurecht kein dringendes Thema sein.
    Bei den knapp 5 Milliarden Dollar in Calls sollte man nicht vergessen, dass Open Interest noch lange keinen tatsächlichen Kursanstieg garantiert – wenn die Fed nicht mitspielt, kann aus dem Optimismus schnell Druck werden.

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    Zusammenfassung des Artikels

    Fed-Signale, ETF-Abflüsse und Optionsvolumen prägen Bitcoin und Altcoins, während Bitpanda mögliche Börsenpläne zugunsten von Produktentwicklung und B2B-Geschäft vertagt.

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