Die besten Bücher zum Thema Bitcoin
Egal, ob Du Dein Einsteiger bist oder Dein Fachwissen vertiefen möchtest - die richtige Literatur gibt es bei Amazon!
Jetzt mehr erfahren
Anzeige

    Bitcoin zwischen institutionellem Rückenwind und neuen Kapitalabflüssen

    KI-generiert
    17.08.2026 241 mal gelesen 2 Kommentare Google-News
    ×

    Einfach nach rechts zur nächsten Story wischen, nach links zurück

    Bitcoin erhält institutionellen Rückenwind: JPMorgan akzeptiert Bitcoin und Ethereum als Kreditsicherheit. Anleger können ihre Bestände damit als Pfand nutzen, ohne sie verkaufen zu müssen. Das könnte langfristig den Verkaufsdruck verringern und die Rolle von Kryptowährungen im Finanzsystem stärken.
    Kurzfristig bleibt die Stimmung jedoch angespannt. US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten in der Vorwoche Abflüsse von 390 Millionen US-Dollar, während Bitcoin am 17. August 2026 bei 63.413 US-Dollar notierte und auf Wochensicht rund 3 Prozent verlor. Institutionelle Akzeptanz bedeutet daher noch keine stabile Aufwärtsbewegung.
    Auch regulatorisch gibt es Gegenwind: Die Wahrscheinlichkeit für den US-amerikanischen CLARITY Act fiel auf nur noch 10 Prozent. In Europa erhielt Bitpanda wegen eines verspäteten MiCA-Whitepapers eine Geldstrafe von 70.000 Euro. Anleger müssen zudem vor Phishing-Angriffen und unseriösen Kontomigrationen auf der Hut sein.
    Bei den großen Kryptowährungen zeigt sich ein gemischtes Bild. Ethereum erholte sich auf 1.895 US-Dollar, blieb aber unter der wichtigen Marke von 1.900 US-Dollar, während Solana bei 75,72 US-Dollar lag und auf Widerstand zwischen 77 und 78 US-Dollar traf. Die ungewöhnlich niedrige Bitcoin-Volatilität könnte laut einigen Analysten einen Ausbruch vorbereiten, andere erwarten zunächst weitere Rückgänge.
    Langfristig wächst die Nutzung digitaler Vermögenswerte: In Deutschland besitzen 13 Prozent der Erwachsenen Kryptowährungen, bei den 25- bis 34-Jährigen sind es 28 Prozent. Gleichzeitig zeigt HIVE, dass steigende Umsätze im Krypto- und KI-Geschäft mit hohen Risiken verbunden bleiben: Trotz 79,1 Millionen US-Dollar Quartalsumsatz entstand ein Nettoverlust von 142,9 Millionen US-Dollar. Bitcoin befindet sich damit zwischen wachsender Akzeptanz, Kapitalabflüssen und anhaltender Marktunsicherheit.

    Der Kryptomarkt steht zwischen institutionellem Rückenwind und wachsendem Druck: Während JPMorgan Bitcoin und Ethereum als Kreditsicherheit akzeptiert, belasten ETF-Abflüsse, regulatorische Unsicherheit und Verluste bei Mining-Unternehmen die Stimmung. Der Pressespiegel zeigt, welche Signale jetzt für Bitcoin, Ethereum, Solana und den gesamten Blockchain-Sektor entscheidend sind.

    Werbung

    Bitcoin-Markt zwischen institutionellem Rückenwind und Kapitalabflüssen

    JPMorgan akzeptiert Bitcoin und Ethereum als Kreditsicherheit. Damit integriert laut finanzen.net erstmals eine große US-Geschäftsbank Krypto-Assets direkt in ihre Kreditvergabe und schafft eine neue Verbindung zwischen traditionellem Finanzsystem und Kryptomarkt.

    Für institutionelle Anleger eröffnet sich dadurch eine zusätzliche Liquiditätsoption: Bitcoin-Bestände können als Pfand hinterlegt werden, ohne sie verkaufen zu müssen. Nach Darstellung von finanzen.net könnte dieser Mechanismus langfristig den Verkaufsdruck reduzieren und die Bereitschaft zum Halten von Krypto-Positionen erhöhen.

    Die besten Bücher zum Thema Bitcoin
    Egal, ob Du Dein Einsteiger bist oder Dein Fachwissen vertiefen möchtest - die richtige Literatur gibt es bei Amazon!
    Jetzt mehr erfahren
    Anzeige

    Dem positiven Signal stehen jedoch schwache Kapitalflussdaten gegenüber. US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten in der Vorwoche Nettoabflüsse von 390 Millionen US-Dollar, den größten wöchentlichen Abfluss seit Mitte Juli.

    Bitcoin notierte am 17. August 2026 laut Yahoo Finance um 15:17 Uhr MESZ bei 63.413 US-Dollar, nachdem der Kurs bei 62.830 US-Dollar eröffnet hatte. Das entsprach einem Intraday-Plus von rund 0,9 Prozent; auf Wochensicht lag Bitcoin laut finanzen.net rund 3 Prozent im Minus.

    KennzahlWert
    Bitcoin-Kurs um 15:17 Uhr MESZ63.413 US-Dollar
    Bitcoin-Eröffnung62.830 US-Dollar
    Intraday-Entwicklungrund 0,9 Prozent
    Wochenentwicklungrund 3 Prozent im Minus
    ETF-Nettoabflüsse in der Vorwoche390 Millionen US-Dollar
    Gesamtmarkt2,18 Billionen US-Dollar
    Veränderung des Gesamtmarkts in 24 Stundenrund 0,55 Prozent

    Infobox: JPMorgan setzt mit Bitcoin und Ethereum als Kreditsicherheit ein institutionelles Signal. Gleichzeitig bremsen ETF-Abflüsse von 390 Millionen US-Dollar die Marktdynamik.

    US-Regulierung verliert an Rückenwind

    Die Passage-Wahrscheinlichkeit des CLARITY Acts ist laut finanzen.net auf 10 Prozent gefallen. Anfang August hatte sie noch bei 27 bis 35 Prozent gelegen, im Juli bei 48 Prozent.

    Als Belastungsfaktoren nennt der Bericht das faktische Scheitern vor der Sommerpause am 7. August sowie die fehlende Senatsaktivität seit dem Urlaub. Ein neuer Gesetzgebungsversuch könnte demnach erst nach den Midterms in einem neuen Kongress mit unbekannter Zusammensetzung realistisch werden.

    Auch in Europa gibt es neue regulatorische Entwicklungen. Bitpanda erhielt laut dem Bericht die erste veröffentlichte Geldstrafe unter MiCA in Österreich: 70.000 Euro wegen des Versäumnisses, ein Whitepaper 20 Tage vor der Veröffentlichung einzureichen.

    Parallel warnte der Bericht vor Phishing-Angriffen, bei denen Betrüger die MiCA-Kontomigrationswelle ausnutzen. Der Kryptomarkt bleibt damit sowohl in den USA als auch in Europa von regulatorischen Entscheidungen und deren praktischer Umsetzung geprägt.

    Infobox: Die CLARITY-Passage wird nur noch mit 10 Prozent Wahrscheinlichkeit bewertet. In Österreich verhängte die Aufsicht gegen Bitpanda eine Geldstrafe von 70.000 Euro.

    Bitcoin, Ethereum und Solana im Tagesvergleich

    Ethereum erholte sich laut finanzen.net von einer Eröffnung bei 1.874 US-Dollar auf 1.895 US-Dollar um 15:17 Uhr MESZ. Damit blieb der Kurs zunächst unter der Marke von 1.900 US-Dollar, die im Bericht als wichtige Schwelle beschrieben wird.

    Solana notierte bei 75,72 US-Dollar. Der RSI lag bei 53,28 und damit laut Bericht im neutralen Bereich; als Widerstandszone wurden 77 bis 78 US-Dollar genannt.

    Analyst Adam Livingston sieht laut Yahoo Finance in der ungewöhnlich niedrigen Bitcoin-Volatilität der vergangenen Wochen ein mögliches Ausbruchssignal. Andere Analysten halten dagegen einen weiteren Rückgang vor dem Erreichen des Zyklusbodens für möglich.

    Als nächsten strukturellen Orientierungspunkt nennt der Bericht das Treffen in Jackson Hole vom 27. bis 29. August.

    AssetAngabe
    Ethereum-Eröffnung1.874 US-Dollar
    Ethereum um 15:17 Uhr MESZ1.895 US-Dollar
    Solana-Kurs75,72 US-Dollar
    Solana-RSI53,28
    Solana-Widerstand77 bis 78 US-Dollar
    Jackson Hole27. bis 29. August

    Infobox: Ethereum kämpft um die Rückkehr über 1.900 US-Dollar. Solana liegt bei 75,72 US-Dollar; die genannte Widerstandszone reicht von 77 bis 78 US-Dollar.

    Deutsche Anleger bevorzugen digitale Handelsplattformen

    Eine Studie von Bearingpoint zeigt laut Berliner Morgenpost, dass 13 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland Kryptowährungen besitzen. Weitere elf Prozent haben bislang nicht investiert, können sich einen Einstieg aber vorstellen.

    Bei den jüngeren Altersgruppen ist der Anteil der Besitzer höher. 21 Prozent der 18- bis 24-Jährigen besitzen digitale Vermögenswerte, bei den 25- bis 34-Jährigen sind es 28 Prozent.

    Bitcoin bleibt der am häufigsten gehaltene Coin: Rund drei Viertel der Krypto-Besitzer verfügen über Bitcoin. Ethereum folgt mit 33 Prozent, Solana mit 23 Prozent und XRP mit 18 Prozent.

    Bei den Handelsplattformen liegt der Neobroker Trade Republic mit 17 Prozent an der Spitze. Dahinter folgen Binance mit 16 Prozent, Bitpanda mit 11 Prozent, Coinbase mit 10 Prozent und Bison mit 7 Prozent.

    Für die Untersuchung befragte Yougov im Auftrag von Bearingpoint zwischen dem 18. Juni und dem 30. Juli 2026 insgesamt 4149 Menschen in Deutschland. Die Ergebnisse wurden nach Alter, Geschlecht und Region gewichtet und sind laut Bearingpoint repräsentativ für die erwachsene Wohnbevölkerung.

    BereichAnteil
    Erwachsene mit Kryptowährungen13 Prozent
    Erwachsene mit möglichem Einstiegsinteresseelf Prozent
    Bitcoin-Besitzer unter Krypto-BesitzernRund drei Viertel
    Ethereum33 Prozent
    Solana23 Prozent
    XRP18 Prozent
    Trade Republic17 Prozent
    Binance16 Prozent
    Bitpanda11 Prozent
    Coinbase10 Prozent
    Bison7 Prozent

    Infobox: Trade Republic ist mit 17 Prozent die meistgenannte Plattform. Bitcoin halten rund drei Viertel der Krypto-Besitzer, gefolgt von Ethereum mit 33 Prozent.

    Plattformvergleich: Beliebtheit und Kosten sind nicht dasselbe

    Die Berliner Morgenpost weist darauf hin, dass sich aus der Bearingpoint-Studie nicht ableiten lässt, welcher Anbieter tatsächlich die beste Wahl ist. Die Untersuchung erfasst Nutzung und Präferenzen, bewertet jedoch weder Kosten noch Sicherheit oder Funktionsumfang.

    Das Finanzportal ExtraETF bewertete Bison mit „Sehr gut“ und Trade Republic mit „Empfehlung“. Bison bietet laut ExtraETF eine größere Auswahl an Kryptowährungen und verlangt keine feste Ordergebühr, während der ermittelte durchschnittliche Spread bei rund 1,25 Prozent liegt.

    Für Trade Republic nennt ExtraETF einen Spread von etwa 0,5 Prozent zuzüglich einer Fremdkostenpauschale von einem Euro pro Order. Der Spread ist die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis und kann abhängig von Angebot, Nachfrage und Marktaktivität variieren.

    Finanztip empfiehlt für den Kauf von Bitcoin Bison, Bitvavo und Finst. Trade Republic erreichte im Test nicht die von Finanztip festgelegte Empfehlungsschwelle; Bitvavo erhielt auch bei ExtraETF eine Empfehlung.

    Für Anleger ist außerdem entscheidend, ob sie echte Kryptowährungen oder lediglich an die Kursentwicklung gekoppelte ETPs, Derivate und CFDs erwerben. Wer Coins selbst verwahren möchte, sollte laut Bericht prüfen, ob eine Übertragung an eine eigene Wallet-Adresse möglich ist.

    • Der tatsächliche Kaufkurs sollte einschließlich Spread verglichen werden.
    • Gebühren für Verkauf und Übertragung auf ein eigenes Wallet sollten geprüft werden.
    • Die EU-Zulassung des Krypto-Dienstleisters kann über das öffentliche Register autorisierter Anbieter der ESMA überprüft werden.
    • MiCA-Regulierung schützt nicht vor Kursverlusten und entspricht nicht der Absicherung klassischer Bankeinlagen.

    Infobox: ExtraETF nennt für Bison einen durchschnittlichen Spread von rund 1,25 Prozent und für Trade Republic etwa 0,5 Prozent zuzüglich einer Fremdkostenpauschale von einem Euro pro Order. Finanztip empfiehlt Bison, Bitvavo und Finst.

    HIVE steigert Umsatz mit Bitcoin und KI-Rechenleistung

    HIVE Digital Technologies meldete laut Wallstreet Online für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 einen Umsatz von 79,1 Millionen USD. Das waren 73,5 Prozent mehr als im Vorjahresquartal und 10,2 Prozent mehr als in den drei Monaten zuvor.

    Der Bereich digitale Währungen steuerte 72,1 Millionen USD zum Quartalsumsatz bei. HIVE erhielt 1.004 Bitcoin als Vergütung für die Absicherung und Verarbeitung von Transaktionen im Bitcoin-Netzwerk; im Vorjahreszeitraum waren es 406 Bitcoin.

    Die durchschnittlich verfügbare Rechenleistung stieg von 8,7 auf 24,0 Exahash pro Sekunde. Die operative Bruttomarge erhöhte sich gegenüber dem Vorquartal von 17,5 auf 24,2 Millionen USD; ihr Anteil am Umsatz stieg von 24,4 auf 30,6 Prozent. Das bereinigte EBITDA lag bei 13,4 Millionen USD.

    Die Tochter BUZZ erzielte mit Hochleistungsrechnen einen Umsatz von 7,1 Millionen USD. Das entsprach einem Plus von 46,7 Prozent binnen Jahresfrist und 52,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal.

    HIVE führte das Wachstum auf einen neuen Verbund mit NVIDIA-B200-GPUs in Manitoba sowie auf hohe Nachfrage und günstige Preise für GPU-Leistung zurück. Die aktive und vertraglich gebundene jährliche Erlösrate der GPU-Cloud beziffert das Unternehmen auf rund 110 Millionen USD.

    Etwa 75 Millionen USD davon entfallen auf einen Vertrag mit Bell AI Fabric, das Cohere unterstützt. Die Vereinbarung hat über drei Jahre ein Volumen von rund 225 Millionen USD und umfasst 2.304 NVIDIA-GB200-Grafikprozessoren.

    KennzahlWert
    Umsatz erstes Quartal Geschäftsjahr 202779,1 Millionen USD
    Umsatz aus digitalen Währungen72,1 Millionen USD
    Bitcoin-Vergütung1.004 Bitcoin
    Bitcoin-Vergütung Vorjahr406 Bitcoin
    Durchschnittliche Rechenleistung24,0 Exahash pro Sekunde
    BUZZ-Umsatz7,1 Millionen USD
    GPU-Cloud-Erlösraterund 110 Millionen USD
    Bell-AI-Fabric-Vertragrund 225 Millionen USD über drei Jahre
    GPU-Anzahl im Bell-Vertrag2.304 NVIDIA-GB200-Grafikprozessoren

    Infobox: HIVE steigerte den Quartalsumsatz auf 79,1 Millionen USD. Neben 1.004 Bitcoin Vergütung gewann das KI-Rechengeschäft mit einer GPU-Cloud-Erlösrate von rund 110 Millionen USD an Bedeutung.

    HIVE schreibt Verlust wegen Steuer-Rückstellung und Abschreibungen

    HIVE wies im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 einen Nettoverlust von 142,9 Millionen USD aus. Der Verlust wurde laut Wallstreet Online maßgeblich durch nicht zahlungswirksame Sondereffekte geprägt.

    Zu den größten Belastungen gehörten eine Rückstellung von 84,7 Millionen USD im Zusammenhang mit umstrittenen schwedischen Umsatzsteuer-Bescheiden sowie Abschreibungen von 53,7 Millionen USD. CFO Darcy Daubaras erklärte, dass HIVE die Steuerforderungen weiterhin auf dem Rechtsweg anficht.

    Zum Quartalsende verfügte das Unternehmen über liquide Mittel von 208,0 Millionen USD sowie digitale Währungen im Wert von 11,2 Millionen USD. Gleichzeitig hält HIVE an ambitionierten Ausbauzielen im Hochleistungsrechnen fest.

    CEO Aydin Kilic zufolge soll die GPU-Cloud-ARR bis zum vierten Quartal des Kalenderjahres 2026 rund 200 Millionen USD erreichen. Eine Absichtserklärung für die langfristige Unterbringung fremder Rechentechnik am Standort Big Boden in Schweden könnte potenzielle Jahreseinnahmen von rund 45 Millionen USD bringen.

    Bis Ende 2028 strebt das Unternehmen insgesamt rund 700 Millionen USD jährliche Erlöse aus Hochleistungsrechnen an. Dafür müssten Kapazitäten ausgebaut, Verträge umgesetzt und die Nachfrage gesichert werden.

    Infobox: Der Nettoverlust betrug 142,9 Millionen USD. HIVE verfügte gleichzeitig über 208,0 Millionen USD liquide Mittel und strebt bis Ende 2028 rund 700 Millionen USD jährliche Erlöse aus Hochleistungsrechnen an.

    Bitcoin bleibt Teil des Börsen- und Technologie-Fokus

    Der Aktionär ordnet Bitcoin in einem Marktüberblick gemeinsam mit Nvidia, SpaceX, Xiaomi und OHB ein. Der Beitrag beschäftigt sich vor allem mit Technologie- und Wachstumswerten und weist darauf hin, dass Florian Söllner unmittelbar Positionen über Bitcoin oder darauf bezogene Derivate hält.

    Im Beitrag wird Bitcoin als einer von vier „Hot-Stocks“ genannt. Weitere konkrete Bitcoin-Zahlen oder Kursdaten enthält der nutzbare Inhalt von Der Aktionär nicht.

    Infobox: Der Aktionär führt Bitcoin in einem spekulativen Hot-Stock-Umfeld neben Nvidia, SpaceX, Xiaomi und OHB auf. Der Beitrag enthält einen Hinweis auf eine unmittelbare Position von Florian Söllner in Bitcoin.

    Bitcoin im Auftakt des Börsenhandels

    Börse Online nennt Bitcoin neben Iran, Trump, Bezos, Nvidia, SpaceX, BASF, RWE und Alphabet als eines der Themen zum Wochenstart. Der Schwerpunkt des Beitrags liegt auf dem Start des DAX und der Entwicklung internationaler Aktienmärkte.

    Konkrete Bitcoin-Kursdaten oder weitere verwertbare Angaben zur Kryptowährung enthält der bereitgestellte Inhalt von Börse Online nicht. Die Meldung wird daher auf die Einordnung Bitcoins als Markt- und Nachrichtenthema zum Wochenauftakt begrenzt.

    Infobox: Bitcoin gehört laut Börse Online zu den marktbewegenden Themen zum Wochenstart. Weitere konkrete Bitcoin-Daten nennt die Quelle im bereitgestellten Artikelinhalt nicht.

    Einschätzung der Redaktion

    Die entscheidende Entwicklung ist die wachsende institutionelle Einbindung von Bitcoin bei gleichzeitig nachlassender kurzfristiger Nachfrage. Dass Krypto-Assets als Kreditsicherheit akzeptiert werden, stärkt ihre Funktion als Finanzinstrument und könnte langfristig die Marktinfrastruktur verbessern. Die Kapitalabflüsse, die geringe regulatorische Planungssicherheit und die hohe Abhängigkeit vom Sentiment zeigen jedoch, dass daraus noch keine stabile Aufwärtsbewegung folgt.

    Für Anleger bleibt deshalb die Unterscheidung zwischen strukturellem Fortschritt und kurzfristiger Kursstärke zentral. Institutionelle Akzeptanz und steigende private Nutzung schaffen ein belastbares Fundament, während Regulierung, Liquidität und makroökonomische Erwartungen weiterhin die Richtung bestimmen. Die Entwicklung von HIVE verdeutlicht zusätzlich, dass Wachstum im Kryptosektor trotz steigender Umsätze mit erheblichen Bilanz- und Umsetzungsrisiken verbunden bleibt.

    Zusammenfassung: Bitcoin gewinnt an institutioneller Bedeutung, befindet sich aber weiterhin in einer Übergangsphase zwischen wachsender Akzeptanz und hoher Marktunsicherheit.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

    Ihre Meinung zu diesem Artikel

    Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
    Bitte geben Sie einen Kommentar ein.
    Also ich finde der Artikel zeigt ganz gut dieses typische Bitcoin paradox: auf der einen seite wird alles immer professioneller und JPMorgan nimmt BTC und ETH als sicherheit, auf der anderen seite rennen dann 390 mio aus den ETFs raus. Irgendwie soll das ein riesen fortschritt sein aber der kurs steht trotzdem bei ca 63k und auf wochen sicht minus 3 prozent. Da fragt man sich schon wer da eigentlich gerade kauft.

    Das mit JPMorgan klingt erstmal sehr wichtig, weil Banken Bitcoin damit praktisch in die normale Finanzwelt reinlassen. Aber Kreditsicherheit ist ja nicht das gleiche wie dass die Bank Bitcoin toll findet oder selber langfristig halten will. Wenn der kurs fällt kann die sicherheit auch schnell weniger wert sein und dann wird vermutlich nachbesichert oder verkauft, was den druck noch verstärkt. Also ganz ohne risiko ist das nicht, eher im gegenteil vieleicht wird dadurch auch mehr hebel möglich.

    Bei der Regulierung blickt doch sowieso kaum noch jemand durch. CLARITY nur 10 prozent wahrscheinlichkeit, MiCA hier, Whitepaper da und dann 70.000 euro strafe wegen 20 tagen. Das klingt für mich ehrlich gesagt nach bürokratie die vorallem kleinere Anbieter trifft, während die grossen mit ihren anwälten irgendwie durchkommen. Und die phishing warnung ist auch nicht unwichtig, gerade neue Nutzer klicken schnell auf irgendwelche mails weil sie denken ihr konto muss jetzt wegen MiCA umgestellt werden. Da ist die Technik dann garnicht das größte problem sondern die leute selber und deren passwörter.

    Ethereum unter 1900 und Solana bei 75,72 zeigen auch, dass die positive JPMorgan meldung nicht automatisch alle coins mitzieht. Der RSI von Solana bei 53 ist wohl neutral, was soviel heist wie er sagt eigentlich garnichts eindeutiges. 77 bis 78 als widerstand kann kommen oder auch nicht, chartmarken werden im internet oft so behandelt als wären sie naturgesetze. Jackson Hole wird bestimmt wieder auf alles mögliche geschoben, wenn der kurs steigt war es die rede und wenn er fällt natürlich auch.

    Interessant fand ich den teil mit den deutschen Anlegern. 13 Prozent besitzen Krypto und bei den jungen leuten noch mehr. Ich hätte ehrlich gesagt gedacht es sind mehr, wobei umfragen immer davon abhängen ob die leute ehrlich antworten und ob ein kleiner bitcoin kauf vor jahren noch zählt. Trade Republic vorne bedeutet meiner meinung nach auch nicht automatisch bester anbieter, sondern eher dass viele dort sowieso schon ein depot haben. Der Unterschied zwischen echtem coin und ETP oder CFD wird bestimmt von vielen übersehen, und dann wundern sich die leute später warum sie nichts auf eine wallet übertragen können.

    Die spreads sind auch nicht ohne. 1,25 prozent bei Bison klingt erstmal klein, aber beim kaufen und verkaufen ist man dann schon bei deutlich mehr als zwei prozent weg, noch bevor Bitcoin überhaupt gestiegen ist. Ein euro ordergebühr bei Trade Republic klingt dagegen fast harmlos, aber der spread ist halt nicht immer nur die angezeigte gebühr. Am ende muss man wirklich den endpreis vergleichen, was die meisten vermutlich nicht jedesmal machen.

    HIVE ist für mich das beste beispiel wie verwirrend der Kryptosektor ist. Umsatz plus 73,5 prozent, mehr Bitcoin, mehr Rechenleistung und KI boomt, aber gleichzeitig 142,9 millionen verlust. Klar, da sind die 84,7 millionen steuer rückstellung und 53,7 millionen abschreibungen wohl nicht unbedingt laufende kosten. Trotzdem bleibt ein verlust erstmal ein verlust und die grossen ziele mit 700 millionen umsatz bis 2028 müssen auch erst erreicht werden. GPU cloud klingt momentan wie das neue zauberwort, vorher war es halt mining und davor blockchain für alles.

    Unterm strich wirkt Bitcoin dadurch weder am ende noch kurz vor dem sicheren durchbruch. Institutionelle akzeptanz ist sicher ein gutes zeichen für die Infrastruktur, aber ETF abflüsse und regulatorisches hin und her zeigen, dass Vertrauen noch ziemlich empfindlich ist. Ich würde jedenfalls nicht nur wegen der JPMorgan meldung kaufen und auch nicht wegen einem RSI verkaufen. Vieleicht ist die langweilige phase genau die vor dem ausbruch, vieleicht aber auch einfach eine langweilige phase. Das weis am ende keiner, auch wenn im nächsten kursvideo wieder jemand ganz genau erklären wird warum alles schon vorher klar war.
    Die HIVE-Zahlen finde ich tatsächlich spannender als die üblichen Kursprognosen. 1.004 Bitcoin Vergütung und stark steigende Rechenleistung klingen erstmal beeindruckend, aber ein Verlust von 142,9 Millionen zeigt, wie schnell Wachstum durch Sonderlasten und Abschreibungen relativiert wird. Bei solchen Unternehmen würde ich deshalb eher auf den Cashflow und die Umsetzung der GPU-Verträge schauen als nur auf den Umsatz.

    Keine Anlageberatung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG)

    Die Inhalte dieser Website dienen ausschließlich der Information und Unterhaltung der Leser*innen und stellen keine Anlageberatung und keine Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) dar. Die Inhalte dieser Website geben ausschließlich unsere subjektive, persönliche Meinung wieder.

    Die Leser*innen sind ausdrücklich aufgefordert, sich zu den Inhalten dieser Website eine eigene Meinung zu bilden und sich professionell und unabhängig beraten zu lassen, bevor sie konkrete Anlageentscheidungen treffen.

    Wir berichten über Erfahrungswerte mit entsprechenden Anbietern und erhalten hierfür gemäß der Partnerkonditionen auch Provisionen. Unsere Testberichte basieren auf echten Tests und sind auch via Screenshot dokumentiert. Ein Nachweis kann jederzeit eingefordert werden.

    Zusammenfassung des Artikels

    Institutioneller Rückenwind durch JPMorgan trifft auf ETF-Abflüsse, Regulierungssorgen und schwache Kurse; deutsche Anleger bevorzugen Bitcoin und digitale Handelsplattformen.

    Die besten Bücher zum Thema Bitcoin
    Egal, ob Du Dein Einsteiger bist oder Dein Fachwissen vertiefen möchtest - die richtige Literatur gibt es bei Amazon!
    Jetzt mehr erfahren
    Anzeige
    Counter