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Capital B kauft 376 Bitcoin und hält nun 3.521 BTC

Inhalt 4 Abschnitte

Capital B baut seine Bitcoin-Reserven mit einem Millioneninvestment weiter aus und rückt damit an die Spitze Europas vor. Doch hinter dem ambitionierten Kaufprogramm stehen hohe Buchverluste und eine Finanzierung, die vollständig auf neue Aktionärsmittel setzt.

Capital B kauft 376 Bitcoin für 25,3 Millionen Euro

Das französische Unternehmen Capital B hat 376 Bitcoin für 25,3 Millionen Euro gekauft. Nach Angaben von BTC-ECHO handelt es sich um den größten Einzelkauf des Unternehmens seit knapp einem Jahr.

Capital B finanzierte die Transaktion nicht aus dem laufenden Geschäft, sondern über die Ausgabe neuer Aktien. Das Unternehmen mit Sitz in Puteaux bei Paris ist an der Euronext Growth in Paris notiert und trug bis Juli 2025 den Namen The Blockchain Group.

Mit dem Kauf verfolgt Capital B weiterhin das Modell des US-Unternehmens Strategy: Das Unternehmen gibt Aktien aus und verwendet die Erlöse zum Kauf von Bitcoin. Zusammen mit einer luxemburgischen Tochtergesellschaft hält Capital B nun 3.521 BTC.

Damit liegt das französische Unternehmen laut den von BTC-ECHO genannten Daten des Branchentrackers Bitcoin Treasuries knapp hinter der deutschen Bitcoin Group SE. Diese weist mit 3.605 BTC den größten Bitcoin-Bestand eines börsennotierten Unternehmens in Europa aus.

UnternehmenBitcoin-Bestand
Capital B3.521 BTC
Bitcoin Group SE3.605 BTC

Bestand weiterhin deutlich unter dem Einstandswert

Die Bitcoin-Strategie von Capital B schreibt bislang rote Zahlen. Für den gesamten Bestand zahlte das Unternehmen nach eigenen Angaben 309,4 Millionen Euro, während dieser zum Stichtag der Mitteilung noch 240,8 Millionen Euro wert war.

Damit fehlten rund 69 Millionen Euro, was laut BTC-ECHO gut einem Fünftel entspricht. Der jüngste Kauf lag preislich unter dem bisherigen Durchschnitt und senkte dadurch den Einstandspreis des Gesamtbestands leicht.

AngabeWert
Für den Gesamtbestand bezahlt309,4 Millionen Euro
Wert zum Stichtag der Mitteilung240,8 Millionen Euro
Differenzrund 69 Millionen Euro

Finanzierung über Kapitalerhöhungen

Finanziert wurde das weitere Wachstum durch die Aktionäre. Capital B sammelte über zwei Kapitalerhöhungen rund 30 Millionen Euro ein, um den Bitcoin-Kauf zu ermöglichen.

Zu den Geldgebern gehörte auch Adam Back, der CEO von Blockstream. Der aktuelle Erwerb von 376 Bitcoin wurde damit vollständig in die bestehende, auf Aktienemissionen und Bitcoin-Käufe ausgerichtete Unternehmensstrategie eingeordnet.

  • Capital B gab neue Aktien aus, um den Kauf zu finanzieren.
  • Über zwei Kapitalerhöhungen wurden rund 30 Millionen Euro eingesammelt.
  • Adam Back, CEO von Blockstream, gehörte zu den Geldgebern.

Zusammenfassung: Capital B erhöhte seinen Bestand auf 3.521 BTC und investierte dafür 25,3 Millionen Euro. Der französische Bitcoin-Käufer bleibt damit knapp hinter der Bitcoin Group SE, während der Gesamtbestand zum Stichtag der Mitteilung weiterhin unter seinem Einstandswert lag.

Quelle: BTC-ECHO

Einschätzung der Redaktion

Capital B verstärkt damit ein hochriskantes Finanzierungsmodell, bei dem der Bitcoin-Bestand nicht aus operativen Erträgen, sondern durch neue Aktien finanziert wird. Das erhöht die Abhängigkeit von der Kursentwicklung und setzt Aktionäre zugleich dem Risiko weiterer Verwässerung aus.

Der niedrigere Einstandspreis verbessert zwar kurzfristig die Kostenbasis, ändert aber nichts daran, dass die Strategie bislang erhebliche Buchverluste aufweist. Entscheidend wird daher nicht die Position knapp hinter der Bitcoin Group SE sein, sondern ob Capital B bei fallenden Kursen ausreichend finanzielle Stabilität und Anlegervertrauen bewahren kann.

Kernaussage: Der Zukauf steigert die Bitcoin-Position, verschärft jedoch zugleich die Abhängigkeit von Kapitalmarktfinanzierung und Bitcoin-Kursen.

Quellen:

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt. Mehr dazu

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Kommentare (4)

Archiv, neue Kommentare sind geschlossen.

  1. Anonymous

    Wenn der Bitcoin-Kurs nicht mitspielt, bezahlen am Ende vor allem die Aktionäre für diese Strategie – 69 Millionen Euro Buchverlust sind schon eine ordentliche Warnlampe.

  2. Anonymous

    Genau das ist der Knackpunkt: Solange neue Aktien das Bitcoin-Kaufen finanzieren, tragen die Aktionäre nicht nur das Kursrisiko, sondern werden bei jeder Kapitalerhöhung zusätzlich verwässert.

  3. Krypto-Kassenwart

    Genau das ist der Knackpunkt: Der größere Bitcoin-Bestand klingt erstmal beeindruckend, aber gekauft wurde er letztlich mit frischem Geld von Aktionären. Solange der Kurs steigt, lässt sich dieses Modell natürlich gut verkaufen und die Verwässerung wirkt für viele Anleger vielleicht nebensächlich. Bei fallenden Kursen sieht die Sache aber schnell anders aus, weil dann nicht nur der Buchverlust wächst, sondern gleichzeitig neue Aktien ausgegeben werden müssen, um weiterzukaufen. Die rund 69 Millionen Euro Differenz sind deshalb mehr als nur eine Momentaufnahme. Buchverluste können sich wieder auflösen, klar, aber dafür muss Bitcoin eben auch entsprechend steigen. Ein echtes operatives Geschäft, das laufend Gewinne abwirft und die Strategie abfedert, scheint hier nicht der entscheidende Faktor zu sein. Am Ende hängt also ziemlich viel an der Stimmung am Kryptomarkt und daran, ob Investoren bereit bleiben, immer neues Kapital bereitzustellen. Dass Capital B jetzt knapp hinter der Bitcoin Group liegt, ist für eine Rangliste ganz nett, sagt aber wenig über die Qualität des Geschäftsmodells aus. Mir wäre wichtiger zu wissen, wie hoch die Kosten der Kapitalerhöhungen sind, wie stark bestehende Aktionäre verwässert werden und was passiert, wenn die nächste Finanzierungsrunde nicht mehr so leicht klappt. 3.521 Bitcoin machen ein Unternehmen nicht automatisch stabiler. Für mich wirkt das momentan eher wie eine Wette mit Firmenmantel als wie ein nachhaltig wachsendes Unternehmen. Kann aufgehen, muss aber nicht. Und falls der Bitcoin-Kurs längere Zeit schwächelt, bezahlen die Rechnung vermutlich nicht nur die Aktionäre über den Kurs, sondern auch die Anleger, die bei den Kapitalerhöhungen immer wieder nachschießen sollen.

  4. Anonymous

    Ja genau, die 69 Mio Buchverlust sind schon ein ziemlich lautes warnsignal, auch wenn es „nur“ auf dem papier ist. Immer neue Aktien rauszuhaun damit Bitcoin gekauft wird kann bei steigenden Kursen super aussehn, aber bei fallenden Kursen werden die alten Aktionäre halt doppelt erwischt, durch Verwässerung und den Kursverlust. Bin gespannt ob das langfristig wirklich aufgeht oder nur ein teures Schneeball ding mit mehr Excel ist.

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