News Redaktion Krypto-Magazin · Stand
Kryptomarkt am Freitag: Bitcoin steigt, Ethereum schwächelt, Fed-Warnung belastet
KI-generiertes Bild. Es zeigt keine reale Aufnahme und kein bestimmtes Gerät. Mehr zu unseren Bildern
Inhalt 4 Abschnitte
Der Kryptomarkt bleibt in Bewegung: Während Bitcoin und Altcoins wie Litecoin und Ripple am Freitagvormittag Kursgewinne verzeichnen konnten, gerät Ethereum zunehmend unter Druck. Eine Warnung der Federal Reserve und ein historisches Fünfjahrestief gegenüber Bitcoin werfen Fragen zur Zukunft der zweitgrößten Kryptowährung auf. Erfahren Sie, welche Faktoren die Märkte aktuell bewegen und welche Prognosen Experten abgeben.
Bitcoin, Dogecoin, Ethereum & Co. am Freitagvormittag
Am Freitagvormittag zeigte sich der Kryptomarkt in Bewegung. Der Bitcoin-Kurs stieg um 0,57 % auf 83.617,44 US-Dollar, nachdem er am Vortag bei 83.146,43 US-Dollar lag. Auch Bitcoin Cash konnte zulegen und verzeichnete ein Plus von 2,63 %, was den Kurs auf 308,41 US-Dollar brachte. Ethereum hingegen gab leicht nach und fiel um 0,09 % auf 1.814,95 US-Dollar.
Litecoin und Ripple zeigten ebenfalls positive Entwicklungen. Litecoin stieg um 1,33 % auf 84,48 US-Dollar, während Ripple um 1,08 % auf 2,084 US-Dollar zulegte. Cardano verzeichnete einen Anstieg von 1,51 % und erreichte 0,6601 US-Dollar. Monero und IOTA konnten ebenfalls Gewinne verbuchen, wobei IOTA mit einem Plus von 2,34 % auf 0,1673 US-Dollar besonders hervorstach.
| Kryptowährung | Kurs (US-Dollar) | Veränderung (%) |
|---|---|---|
| Bitcoin | 83.617,44 | +0,57 |
| Bitcoin Cash | 308,41 | +2,63 |
| Ethereum | 1.814,95 | -0,09 |
| Litecoin | 84,48 | +1,33 |
| Ripple | 2,084 | +1,08 |
| Cardano | 0,6601 | +1,51 |
| IOTA | 0,1673 | +2,34 |
Quelle: Finanzen.net
Fed-Warnung: Droht ein Ethereum-Kurssturz?
Die Federal Reserve hat eine Warnung bezüglich der Zinssätze ausgesprochen, die den Ethereum-Kurs weiter unter Druck setzen könnte. Der Preis von Ethereum fiel auf ein Tief von 1.800 US-Dollar, nachdem die USA die Einführung eines globalen Mindestzolls von 10 % angekündigt hatten. Diese Zölle könnten die Inflation in den USA anheizen und kritische Sektoren wie die verarbeitende Industrie belasten.
Ein positiver Aspekt ist jedoch die Einschätzung, dass eine mögliche Rezession die Fed dazu zwingen könnte, die Zinssätze zu senken. Dies könnte riskante Anlagen wie Ethereum begünstigen. Goldman Sachs prognostiziert in diesem Jahr drei Zinssenkungen durch die Fed. Dennoch bleibt die kurzfristige Prognose für Ethereum negativ, mit einem möglichen Rückgang auf 1.500 US-Dollar.
„Ich werde die aktuelle Geldpolitik so lange befürworten, wie diese Aufwärtsrisiken für die Inflation bestehen, während wirtschaftliche Aktivitäten und Beschäftigung stabil bleiben.“ – Adriana Kugler, Fed-Gouverneurin
Quelle: CryptoMonday
Ethereum-Kollaps: Ether fällt gegen Bitcoin auf ein Fünfjahrestief
Ethereum hat gegenüber Bitcoin ein Fünfjahrestief erreicht. Derzeit liegt die ETH/BTC-Ratio bei 0,0217 BTC, ein Niveau, das zuletzt im Mai 2020 erreicht wurde. Während Bitcoin bei 83.100 US-Dollar notiert und eine Marktkapitalisierung von 1,65 Billionen US-Dollar aufweist, liegt Ethereum bei 1.805 US-Dollar mit einer Marktkapitalisierung von 217 Milliarden US-Dollar.
Ein Grund für den Rückgang ist die schwache Nachfrage von institutionellen Investoren. Seit dem Handelsstart im Juli verzeichneten Ethereum-ETFs Nettozuflüsse von 2,37 Milliarden US-Dollar, während Bitcoin-ETFs über 36 Milliarden US-Dollar anziehen konnten. Kritiker führen den Rückgang auch auf die Staking-Reform zurück, die seit dem Merge im September 2022 zu einer Zentralisierung des Netzwerks geführt haben könnte.
Quelle: BTC Echo
Einschätzung der Redaktion
Die aktuellen Entwicklungen im Kryptomarkt verdeutlichen die zunehmende Divergenz zwischen Bitcoin und Ethereum. Während Bitcoin weiterhin als dominanter Akteur mit stabiler Nachfrage, insbesondere von institutionellen Investoren, hervorsticht, gerät Ethereum zunehmend unter Druck. Die schwache Performance von Ethereum gegenüber Bitcoin, gepaart mit regulatorischen Unsicherheiten und makroökonomischen Faktoren wie den Zinspolitiken der Fed, könnte die Attraktivität von Ethereum kurzfristig weiter schmälern.
Die ETH/BTC-Ratio auf einem Fünfjahrestief signalisiert eine Verschiebung der Marktpräferenzen zugunsten von Bitcoin, was durch die deutlich höheren Zuflüsse in Bitcoin-ETFs unterstrichen wird. Zudem könnten strukturelle Herausforderungen, wie die Kritik an der Staking-Reform und die Zentralisierungsdebatte, das Vertrauen in Ethereum langfristig beeinträchtigen. Dennoch bleibt die Möglichkeit bestehen, dass eine Lockerung der Geldpolitik durch die Fed riskante Anlagen wie Ethereum wieder attraktiver machen könnte, was jedoch stark von der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung abhängt.
Quellen:
- Bitcoin, Dogecoin, Ethereum & Co. am Freitagvormittag
- Fed-Warnung: Droht ein Ethereum-Kurssturz?
- Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) Analyse (KW14-2)
- Ethereum-Prognose: Kurz-Halter beeinflussen ETH-Preis nicht - Upgrade des Pectra-Mainnets am 7. Mai geplant
- Ethereum-Kollaps: Ether fällt gegen Bitcoin auf ein Fünfjahrestief
- Ethereum bestätigt den Mainnet-Start für das Pectra-Upgrade im Mai 2025 nach erfolgreichem Testen.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt. Mehr dazu
Keine Anlageberatung. Kryptowerte schwanken stark, ein Totalverlust ist möglich. Informieren Sie sich vor jeder Anlage selbst.
Kommentare (1)
Archiv, neue Kommentare sind geschlossen.
-
CryptoDude42
Also mal ehrlich, der ganze Wirbel um Ethereum ist doch irgendwie hausgemacht, oder? Ich mein, seit diesem Merge-Dingens letztes Jahr scheint’s echt nicht mehr rund zu laufen. Diese Zentralisierungsdiskussion finde ich persönlich auch nicht ohne. Ich meine, das war doch immer das starke Argument von Krypto – dezentral und unabhängig – und jetzt sowas? Kein Wunder, dass die großen institutionellen Investoren lieber zu Bitcoin greifen, wenn sie da mehr Sicherheit wittern. Zu der Sache mit der Fed: Klar, höhere Zinsen machen riskante Anlagen unattraktiv. Aber ich frag mich, ob das nicht sowieso nur der Tropfen auf den heißen Stein ist bei Ethereum. Dieses Tief gegenüber Bitcoin kommt ja nicht von ungefähr. Und mal ehrlich, wer will bei solchen Zahlen in Ethereum-ETFs investieren, wenn Bitcoin deutlich stabiler und stärker dasteht? Auf der anderen Seite gebe ich zu, dass eine mögliche Lockerung der Zinspolitik vielleicht doch wieder nen kleinen Boom auslösen könnte. Aber da müsste sich erstmal was Grundlegendes bei Ethereum ändern, damit da langfristig Vertrauen wieder aufgebaut wird. Vielleicht bringt dieses Mainnet-Upgrade ja doch was, aber das müssen die erstmal beweisen. Bis dahin bleibt’s für mich eher ne Wette mit hohem Risiko. Jemand anderer Meinung? Würde mich interessieren, wie die echten ETH-Fans das alles sehen!