Veröffentlicht: 28.11.2017

Mit Rechenleistung Geld verdienen – So geht’s

Kann ich mit Rechenleistung Geld verdienen?

In Zeiten, in denen Kryptowährungen immer populärer werden, nimmt auch die Bedeutung von Rechenleistung beim heimischen Computer eine immer wichtigere Rolle ein. Diese Rechenleistung wird insbesondere dann benötigt, wenn Nutzer durch Mining neue Tokens einer bestimmten Kryptowährung schürfen wollen. Doch alternativ zur eigenen Investition in teure Hardware kann jedoch auch Cloud Mining betrieben werden.

Beim Cloud Mining werden Rechenkapazitäten bei einem Cloud-Anbieter gekauft und für das Mining genutzt. Hierbei gibt es spezialisiert Anbieter, die eine optimierte Architektur anbieten und somit besonders komfortables Mining erlauben. Doch neben dem klassischen Schürfen gibt es auch andere Ansätze, um zusätzlich Geld zu verdienen.

Im Folgenden werden verschiedene Startups vorgestellt, die dabei helfen, mit freier Rechenleistung Geld zu verdienen.

Rechenleistung für Masternodes nutzen

Eine sehr beliebte Methode ist die Einrichtung von Masternodes. Hierfür musst du nur auf deinem Rechner ein Wallet herunterladen und dir einen kleinen Linux Server mieten. Die Einrichtung der Masternodes ist gar nicht so schwer.

Natürlich brauchst du dann noch eine Mindestanzahl der entsprechenden Coins. Du findest hier auf dem Krypto Magazin ausführliche Informationen rund um das Thema Masternodes und wie man damit Geld verdienen kann. Natürlich bietet sich auch das Thema Pooling an, hierbei übernehmen Dienstleister das Staking für dich.

Hier kann ein ziemlich gutes Nebeneinkommen entstehen. Die besten Anbieter findest du in unserem Masternode Anbietervergleich. Wenn du ein wenig Zeit hast, hier eine Vorstellung der Firma GetNodes:

CPUsage – freie Rechenleistung verkaufen

Das Startup CPUsage möchte die Leerlaufzeiten von Desktop-Computern nutzen und diese freie Rechenleistung in einer Rechnerwolke sammeln. Das Prinzip ist ähnlich zu dem eines Zombie-Botnets, wobei bei CPUsage die Nutzer finanziell entschädigt werden sollen.

Die Grundidee des Startups stellen dabei Projekte wie SETI@home oder Folging@home dar, die Computernutzer dazu animieren kostenlos die freien Rechenkapazitäten zur Verfügung zu Stellen. Allerdings handelt es sich bei CPUsage nicht um ein freiwilliges Projekt, sondern um eine Kommerzialisierung dieses Ansatzes. Computernutzer auf der ganzen Welt sollen in Leerlaufzeiten den eigenen Rechner zur Verfügung stellen und im Gegenzug 10 USD pro Monat verdienen. Dabei muss die Laufzeit jedoch bei täglich 4 Stunden liegen oder bei 120 Stunden im Monat.

Dabei kann es in Abhängigkeit von den Stromkosten, der aktuellen Situation sowie des Landes dazu kommen, dass diese 10 USD nicht zur Deckung der anfallenden Kosten reichen. Laut dem CPUsage-CEO benötige selbst der aktuell stärkste Desktop lediglich 7 USD monatlich, wenn dieser permanent an sei.

Jedoch muss berücksichtigt werden, dass diese Aussage auf die US-Stromtarife bezogen wurde und nicht repräsentativ für andere Märkte ist. Zudem kann davon ausgegangen werden, dass typische PC-Nutzer bisher unfreiwillig ihre Rechenleistung für andere Dienste zur Verfügung stellten, sodass der Dienst attraktiv wirken kann.

Des Weiteren merkt der CPUsage-CEO an, dass bei einem längeren Bereitstellungszeitraum sowie bei der Bereitstellung einer höheren Rechenleistung auch eine höhe Vergütung gezahlt werden könne, sodass ein extra Anreiz für die Nutzer entstehe.

Storj – Geld verdienen mit Cloudspeicher

Bei Storj handelt es sich um einen Cloud-Anbieter, welcher die gesamte Infrastruktur in den Händen der Kunden lässt. Diese Entwicklung wurde angestrebt, um eine Gegenbewegung zu mächtigen Konzernen wie Amazon, Google oder Apple zu schaffen.

Hier haben die Konzerne die Möglichkeit bei gesetzeswidrigen Handlungen die Accounts von Nutzern zu sperren und somit alle Daten zu vernichten. Nutzer von Storj müssen dieses Szenario nicht fürchten, da die Entwickler auf eine dezentralisierte Cloud setzen. Das bedeutet, dass die gesamte Cloud in auf einer verschlüsselten Blockchain basiert.

Diese agiert über ein Peer-to-Peer-Netzwerk, sodass die gespeicherten Daten nicht mehr in den Händen einzelner Konzerne liegen, sondern dezentralisiert auf einer beliebigen Anzahl von Computern. Diese können zudem global verteilt sein, sodass viele Nutzer gleichzeitig die relevanten Daten speichern.

Über die URL storj.io können Sie Speicherplatz zur Verfügung stellen.

Das entstehende „Storj-Netzwerk“ bietet dabei einen Mehrwert für die Nutzer. Einerseits haben diese die Chance eigene Daten über eine entsprechende App im Netzwerk zu sichern. Dabei sind die hochgeladenen Daten besonders sicher, da kein Zugriff und keine Veränderung der Daten durch Dritte vorgenommen werden kann. Andererseits haben die Nutzer auch die Chance ungenutzten Speicherplatz auf der Festplatte zu vermieten und im Gegenzug Storj-Coins zu erhalten.

Hierfür müssen die Nutzer lediglich die passende App für das genutzte Betriebssystem herunterladen und installieren. Anschließend wird der zur Verfügung gestellte Festplattenspeicher definiert und man agiert als privater Cloud-Anbieter. Dabei sind die gehosteten Daten allerdings anonym, sodass die Privatsphäre der Nutzer vollständig gewahrt wird. Bereits vor dem Upload der Daten werden diese verschlüsselt, sodass nur der Besitzer Zugriff auf diese hat.

Um Cloudspeicher zu mieten werden Storjcoins benötigt, welche etwa auf dem Handelsplatz Poloniex erworben werden können. Wer zum aktuellen Zeitpunkt rund 1.000 Gigabyte Speicherplatz vermietet, der kann bis zu 10 € pro Monat verdienen. Dabei steigt der generierte Ertrag proportional zum zur Verfügung gestellten Speicherplatz.

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