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Solana kürzt SOL-Ausgabe und bereitet Alpenglow-Upgrade vor

Inhalt 12 Abschnitte

Solana steht vor einer richtungsweisenden Phase: Eine beschlossene Angebotskürzung, wichtige Kursmarken und das für Ende September geplante Alpenglow-Upgrade könnten die Entwicklung des Netzwerks und des SOL-Kurses maßgeblich prägen. Welche technischen Änderungen auf Validatoren und Delegatoren zukommen, welche Kursziele im Raum stehen und warum zusätzlich Pepeto Aufmerksamkeit erhält, zeigt der aktuelle Pressespiegel.

Solana zwischen Angebotskürzung, Kurszielen und bevorstehendem Alpenglow-Upgrade

Die Solana-Berichterstattung konzentriert sich derzeit auf drei Entwicklungen: eine beschlossene Reduzierung der künftigen SOL-Ausgabe, charttechnische Widerstände und die geplante Aktivierung des Alpenglow-Upgrades. Ergänzend wird über den Presale des Tokens Pepeto berichtet.

18,9 Millionen SOL sollen nicht entstehen

Wie Wallstreet Online berichtet, stimmten 1.326 Validatoren über den Vorschlag SGP-0002 ab. Die Abstimmung endete am 28. August mit 67,001 Prozent Zustimmung und lag damit 0,33 Punkte über der erforderlichen Zweidrittelmehrheit.

Die Beteiligung entsprach 60,7 Prozent des stimmberechtigten Anteils und wurde als höchste Beteiligung in der Geschichte des Netzwerks beschrieben. Durch den Beschluss verdoppelt sich die jährliche Kürzung der neuen Ausgabe von 15 Prozent auf 30 Prozent.

Nach Angaben der Quelle sollen dadurch rund 18,9 Millionen SOL, die für sechs Jahre eingeplant waren, nicht entstehen. Gleichzeitig erreichten die Gebühren im Netzwerk ein Rekordniveau; Transaktionen ohne Abstimmungen stiegen auf 191 Millionen pro Woche, gegenüber 88 Millionen ein Jahr zuvor.

KennzahlAngabe
Zustimmung zu SGP-000267,001 Prozent
Beteiligte Validatoren1.326
Stimmberechtigter Anteil60,7 Prozent
Jährliche Kürzung der neuen Ausgabe30 Prozent
Geplante, nicht entstehende SOL18,9 Millionen SOL
Transaktionen ohne Abstimmungen191 Millionen pro Woche

Zusammenfassung: Die Solana-Validatoren beschlossen eine Verdopplung der jährlichen Ausgabekürzung von 15 Prozent auf 30 Prozent. Dadurch sollen rund 18,9 Millionen SOL über sechs Jahre nicht entstehen.

SOL-Kurs zwischen 102,93 Dollar und 110 Dollar

In einem weiteren Beitrag beschreibt Wallstreet Online eine Zurückweisung des SOL-Kurses an der Marke von 110 Dollar. Laut CoinGecko notierte SOL anschließend bei rund 102,93 Dollar, während das Handelsvolumen der vergangenen 24 Stunden bei rund 3,73 Milliarden Dollar und die Marktkapitalisierung bei etwa 60,1 Milliarden Dollar lag.

Auf Sicht von sieben Tagen wurde noch ein Plus von 6,8 Prozent ausgewiesen. Der August sei zugleich der stärkste Monat seit März 2024 gewesen. Das Allzeithoch von 293,31 Dollar lag laut dem Bericht weiterhin rund 65 Prozent entfernt.

Für die weitere Entwicklung gilt laut Quelle insbesondere die Unterstützungszone zwischen 100 und 102 Dollar als entscheidend. Bei einem Bruch dieser Zone könnte der Bereich zwischen 94 und 97 Dollar in den Blick rücken. Auf der Oberseite werden etwa 120 Dollar und anschließend 133 Dollar genannt.

Ein weiterer Bericht von Wallstreet Online nennt bei einem SOL-Kurs von 103 Dollar zunächst ein Ziel von 120 bis 130 Dollar und danach 150 Dollar. Das Allzeithoch von 294,85 Dollar wird dort ebenfalls als rund 65 Prozent entfernt beschrieben.

BereichAngabe
SOL-Kurs102,93 Dollar
Sieben-Tage-EntwicklungPlus von 6,8 Prozent
Handelsvolumen 24 StundenRund 3,73 Milliarden Dollar
MarktkapitalisierungEtwa 60,1 Milliarden Dollar
Widerstand110 Dollar
Unterstützungszone100 bis 102 Dollar
Möglicher tieferer Bereich94 bis 97 Dollar
Genannte Kursziele120 Dollar, 133 Dollar, 120 bis 130 Dollar und 150 Dollar

Zusammenfassung: SOL steht nach der Zurückweisung bei 110 Dollar im Bereich um 102,93 Dollar. Die Quellen sehen die Zone zwischen 100 und 102 Dollar als entscheidend und nennen bei einer Stabilisierung Kursziele zwischen 120 Dollar und 150 Dollar.

Upgrades, ETF-Zuflüsse und reduzierte Token-Ausgabe

Wallstreet Online berichtet außerdem von mehreren Faktoren, die den Solana-Markt beeinflussen. US-Spot-ETFs hätten im August netto rund 1,34 Milliarden Dollar eingesammelt, während Charles Schwab seine Plattform für den direkten SOL-Handel geöffnet habe.

Zusätzlich wird eine Gebührensenkung genannt, die in dieser Woche beginnen soll und die Speicherkosten um 90 Prozent drücken soll. Am 9. September soll Transaction V1 folgen; dabei soll die maximale Transaktionsgröße von 1.232 auf 4.096 Byte steigen.

Für Oktober wird in dem Bericht Alpenglow mit einer Bestätigungszeit in Richtung 150 Millisekunden genannt. Die Quelle stellt diese technischen Entwicklungen der reduzierten Ausgabe neuer Token gegenüber, durch die die Ausgabe über sechs Jahre um etwa 18,9 Millionen SOL sinken soll.

  • US-Spot-ETFs: netto rund 1,34 Milliarden Dollar Zuflüsse im August
  • Gebührensenkung: Speicherkosten sollen um 90 Prozent sinken
  • Transaction V1: maximale Transaktionsgröße von 1.232 auf 4.096 Byte
  • Alpenglow: Bestätigungszeit in Richtung 150 Millisekunden
  • Reduzierte Ausgabe: etwa 18,9 Millionen SOL über sechs Jahre

Zusammenfassung: Neben der Angebotskürzung stehen bei Solana mehrere technische und marktbezogene Entwicklungen an. Genannt werden ETF-Zuflüsse, der direkte SOL-Handel bei Charles Schwab, eine Gebührensenkung, Transaction V1 und Alpenglow.

Alpenglow: Aktivierung auf dem Mainnet ab 28. September

CryptoTicker berichtet unter Berufung auf den Release-Fahrplan für Agave v4.3 über den Beginn der Feature-Aktivierung auf dem Solana-Mainnet am 28. September 2026. Der Fahrplan des Entwicklerhauses Anza nennt für die Mainnet-beta-Aktivierung das Zieldatum 2026-09-28.

Der v4.3-Zweig wurde am 11. August 2026 angelegt. Für das Testnetz wurde die Empfehlung am 17. August ausgesprochen, während die Feature-Aktivierung auf Testnetz und Devnet laut Lieferdatum am 19. beziehungsweise 24. August abgeschlossen war.

Der Beitrag erklärt, dass der Fahrplan nicht ausdrücklich den Namen Alpenglow verwendet. Die Verbindung wird über ein weiteres offizielles Dokument hergestellt, wonach Alpenglow in Agave 4.2 noch nicht aktiviert wird und für Agave 4.3 vorgesehen ist.

TerminSchritt
4. SeptemberMainnet-beta Upgrade Candidate auf dem v4.3-Zweig
8. SeptemberAufruf an Freiwillige, zehn Prozent des Stakes auf v4.3 zu nehmen
14. SeptemberAufruf für 25 Prozent des Stakes
21. SeptemberAllgemeine Empfehlung zum Wechsel auf v4.3
28. SeptemberBeginn der Feature-Aktivierung auf dem Mainnet-beta

Nach Darstellung von CryptoTicker ist der 28. September als Beginn der Aktivierung und nicht als Abschluss des Vorgangs zu verstehen. Die Wirkung soll sich über folgende Epochengrenzen entfalten und bis in den Oktober reichen.

Eine Solana-Epoche umfasst 432.000 Slots. Bei einer eigenen Messung am 1. September 2026 um 12:49 UTC wurde Epoche 1026 bei Slot 195.474 von 432.000 festgestellt; aus dem Abstand zweier Blockzeitstempel über 198.000 Slots wurde eine mittlere Slotzeit von 0,318 Sekunden und eine Epochendauer von rund 38 Stunden abgeleitet.

Zusammenfassung: Der Agave-4.3-Fahrplan nennt den 28. September 2026 als Beginn der Mainnet-beta-Feature-Aktivierung. Die vorausgehenden Markierungen liegen am 4., 8., 14. und 21. September.

Validatoren: 0,39 Prozent des Stakes auf Agave 4.3

CryptoTicker erhob am 1. September 2026 um 12:49 UTC die Verteilung der Validator-Versionen. Die Basis bildeten 679 aktive Validatoren mit zusammen rund 438,1 Millionen SOL aktivem Stake. Zusätzlich wurden 15 abgehängte Validatoren genannt, die zusammen nur 0,01 Prozent des Stakes trugen.

VersionszweigAnteil des StakesValidatoren
Agave 4.286,61 Prozent608
Frankendancer, ältere Zählung8,49 Prozent40
Frankendancer, Kalenderzählung3,88 Prozent15
Agave 4.3, Alpha und Beta0,39 Prozent6
Agave 4.4, Alpha0,08 Prozent6
Übrige Angaben und Knoten ohne Versionsangabe0,56 Prozent4

Dem Bericht zufolge liefen eine Woche vor der ersten Marke des Fahrplans 0,39 Prozent des aktiven Stakes auf einem 4.3-Build. Dabei handelte es sich ausschließlich um Alpha- und Beta-Versionen, während der Upgrade Candidate für das Mainnet erst am 4. September markiert werden sollte.

Für Delegatoren sei nicht der Anbietername, sondern die gemeldete Software-Version entscheidend. Wer SOL an einen Validator delegiert, soll laut Quelle insbesondere Version, Status und Ausfallquote prüfen.

Zusammenfassung: Zum Zeitpunkt der Messung liefen 86,61 Prozent des Stakes auf Agave 4.2 und 0,39 Prozent auf Agave 4.3. Der Fahrplan sieht anschließend zehn Prozent am 8. September und 25 Prozent am 14. September vor.

Was Alpenglow technisch verändern soll

Nach Angaben von CryptoTicker ersetzt Alpenglow das bisherige Abstimmungsverfahren Tower BFT durch Votor. Erreicht ein Block auf dem schnellen Weg Stimmen von 80 Prozent des Stakes, gilt er sofort als endgültig; wird diese Mehrheit nicht erreicht, entscheiden zwei Runden mit jeweils 60 Prozent.

Die Solana Foundation nennt laut Quelle als Zielgröße für die Finalität rund 150 Millisekunden. Dabei unterscheidet der Beitrag zwischen der Finalität, ab der eine Transaktion nicht mehr rückgängig gemacht werden kann, und der Bestätigungszeit, die eine Wallet anzeigt.

Auch die Widerstandsfähigkeit des Netzwerks soll sich verändern. Während die Finalität beim bisherigen Verfahren stillsteht, wenn mehr als ein Drittel des Stakes ausfällt, soll Alpenglow diese Grenze auf 40 Prozent anheben.

Der Bericht verweist auf einen Ausfall beim Rechenzentrumsanbieter Teraswitch, bei dem nach Angaben von Solana Compass 28,83 Prozent des gestakten SOL vom Netz genommen wurden. Dieser Wert lag 4,5 Prozentpunkte unter der damals geltenden Schwelle.

„150ms Alpenglow target finality, activating in 4.3“ – Kennzahlenangabe der Solana Foundation, zitiert von CryptoTicker.

Zusammenfassung: Alpenglow soll mit Votor ein neues Abstimmungsverfahren einführen, die Finalität auf rund 150 Millisekunden ausrichten und die Ausfallschwelle von mehr als einem Drittel auf 40 Prozent des Stakes anheben.

Validator Admission Ticket und mögliche Auswirkungen auf das Staking

CryptoTicker berichtet über das Validator Admission Ticket, kurz VAT. Heute müsse ein Validator laut SIMD-0326 für seine Stimmen rund ein SOL pro Tag an Gebühren zahlen; unter Alpenglow sollen Stimmen nicht mehr über die Blockchain laufen.

Als Ausgleich soll vor der Zulassung zu einer Epoche eine Gebühr vom Validator-Konto abgezogen werden. Die Höhe ist mit 80 Prozent der heutigen Stimmgebühren angesetzt, also anfänglich etwa 0,8 SOL pro Tag oder 1,6 SOL je Epoche.

Diese Gebühr soll vollständig verbrannt werden. Außerdem soll der aktive Satz auf die 2.000 Validatoren mit dem höchsten Stake begrenzt werden. Zum Zeitpunkt der Messung waren 679 Validatoren aktiv.

Für Delegatoren beschreibt die Quelle den wichtigsten möglichen Effekt eines verspäteten Upgrades bei der Staking-Rendite: Fällt ein Validator aus, werden für diese Zeit keine Belohnungen erwirtschaftet. Der Bestand an SOL werde dabei nicht reduziert; entgehen könne lediglich der Ertrag der Ausfallzeit.

  • Heutige Stimmgebühren: rund ein SOL pro Tag
  • Validator Admission Ticket: etwa 0,8 SOL pro Tag
  • Validator Admission Ticket: 1,6 SOL je Epoche
  • Geplante Obergrenze des aktiven Satzes: 2.000 Validatoren
  • Zum Messzeitpunkt aktive Validatoren: 679

Zusammenfassung: Das Alpenglow-Konzept sieht ein Validator Admission Ticket von etwa 0,8 SOL pro Tag oder 1,6 SOL je Epoche vor. Ein verspäteter Wechsel kann laut Quelle vor allem zu einem Ausfall und damit zu entgangenen Staking-Erträgen führen.

Delegatoren müssen ihre SOL nicht umtauschen

Nach Darstellung von CryptoTicker müssen SOL-Halter, die ihre Coins auf einer Börse halten oder im eigenen Wallet nicht staken, keine Aktion durchführen. Ein Protokoll-Upgrade erfordere weder eine Wallet-Aktion noch einen Umtausch oder eine Freigabe.

Wer SOL in Selbstverwahrung hält und an einen Validator delegiert, sollte dagegen die Version des Validators überprüfen. Als sinnvoller Zeitpunkt wird der 22. oder 23. September genannt, also unmittelbar nach der allgemeinen Empfehlung zum Wechsel am 21. September.

Eine Delegation könne jederzeit auf einen anderen Validator gelegt werden. Die Umstellung werde zur nächsten Epochengrenze wirksam; bei der gemessenen Taktung entspreche dies etwa 38 Stunden.

Zusammenfassung: Für Börsenbestände und nicht gestakte SOL wird kein Handlungsbedarf genannt. Delegatoren sollen die Software-Version, den Status und die Ausfallquote ihres Validators prüfen.

Pepeto-Presale als ergänzendes Thema in der Solana-Berichterstattung

In zwei Beiträgen von Wallstreet Online wird Pepeto als Presale-Projekt neben der Solana-Prognose vorgestellt. Der Bericht vergleicht die Situation mit BNB, das im Jahr 2017 fünfzehn Cent kostete und später 700 Dollar erreichte.

Pepeto sei weiterhin nicht gelistet; als nächster Schritt werde eine Binance-Listung genannt. Nach Angaben der Quelle wird das Projekt vom Mitgründer von Pepe geführt, während ein früherer Binance-Entwickler die Plattform mit ihm aufbaut.

Als technische Bestandteile werden PepetoSwap, eine Cross-Chain-Bridge und ein Prüfwerkzeug für neue Token beschrieben. PepetoSwap soll Token ohne Gebühr, in einem Schritt und mit Ankunft in Sekunden zwischen Netzwerken bewegen.

Der Presale sei laut Wallstreet Online durch eine Prüfung des gesamten Programmcodes durch SolidProof abgesichert worden. Genannt werden außerdem 10,38 Millionen Dollar im Presale und ein Einstiegspreis von 0,000000188 Dollar.

Pepeto-AngabeWert
BNB-Preis im Jahr 2017fünfzehn Cent
Späterer BNB-Preis700 Dollar
Genannte Pepeto-Presale-Summe10,38 Millionen Dollar
Pepeto-Einstiegspreis0,000000188 Dollar
Bewertung des ersten Pepe-Tokens laut Quelle11 Milliarden Dollar

Ein weiterer Beitrag von Wallstreet Online nennt für Pepeto mehr als 10 Millionen Dollar Presale-Kapital. PepetoSwap und eine Cross-Chain-Bridge seien bereits aktiv; außerdem wird erneut auf die Prüfung durch SolidProof und den Preis von 0,000000188 Dollar verwiesen.

Zusammenfassung: Wallstreet Online stellt Pepeto als noch nicht gelisteten Presale-Token mit Cross-Chain-Bridge, PepetoSwap und SolidProof-Prüfung dar. Genannt werden 10,38 Millionen Dollar beziehungsweise mehr als 10 Millionen Dollar Presale-Kapital und ein Preis von 0,000000188 Dollar.

Bitcoin-Prognose: Marke von 77.000 Dollar im Fokus

99Bitcoins behandelt in der vorliegenden Quelle die Frage, ob der Bitcoin-Kurs die Marke von 77.000 Dollar halten kann. Der Beitrag ist als Bitcoin-Prognose eingeordnet und ergänzt damit die Solana- und Upgrade-Themen des aktuellen Krypto-Pressespiegels.

Im bereitgestellten Inhalt sind jedoch keine weiteren nutzbaren Angaben zur Kursentwicklung, zu konkreten Unterstützungen oder zu einer ausführlicheren Begründung der Bitcoin-Prognose enthalten.

Zusammenfassung: 99Bitcoins stellt die Marke von 77.000 Dollar als Thema der Bitcoin-Prognose heraus. Weitere verwertbare Zahlen oder Fakten zur Einschätzung enthält der bereitgestellte Inhalt nicht.

Einschätzung der Redaktion

Solana gewinnt strukturell an Attraktivität, weil eine geringere Token-Ausgabe und technische Verbesserungen grundsätzlich Knappheit, Netzwerknutzen und institutionelles Interesse stärken können. Der entscheidende Belastungstest liegt jedoch in der praktischen Umsetzung von Alpenglow: Die bislang geringe Beteiligung an Agave 4.3 zeigt, dass ein Upgrade dieser Größenordnung operativ anspruchsvoll bleibt.

Kurzfristig dürfte der Kurs stärker von der Reaktion an den genannten Unterstützungs- und Widerstandszonen als von langfristigen Fundamentaldaten bestimmt werden. Die Kombination aus Angebotskürzung, steigender Nutzung und erwarteten Leistungsverbesserungen ist positiv, rechtfertigt aber keine automatische Aufwärtsbewegung. Besonders die geplante Begrenzung auf 2.000 aktive Validatoren verdient kritische Beobachtung, da sie Effizienzgewinne mit möglichen Konzentrationsrisiken verbindet.

Infobox: Das langfristige Potenzial ist überzeugend, die kurzfristige Kursentwicklung bleibt jedoch von der Upgrade-Umsetzung, der Validatoren-Beteiligung und der Stabilität oberhalb von 100 bis 102 Dollar abhängig.

Quellen:

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Kommentare (2)

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  1. Anonymous

    Also das mit den 18,9 mio SOL die garnicht erst entstehen ist schon irgendwie spannend, auch wenn ich ehrlich gesagt nicht ganz verstehe wie man etwas verbrennen kann was noch garnicht da ist lol. Weniger neue Coins klingt natürlich erstmal gut für den Preis, aber am ende kommts halt drauf an ob überhaupt genug leute das Netzwerk benutzen und nicht nur alle auf steigende Kurse hoffen. Die 191 millionen Transaktionen pro woche sind jedenfalls ne krasse Zahl, wobei ich mich frage wieviel davon echte Nutzer sind und wieviel irgendwelche Bots die sich gegenseitig hin und her schicken. Bei den Kurszielen bin ich immer etwas vorsichtig. 120, 130 oder 150 Dollar lesen sich schön, aber zwischen 102 und 150 liegt halt auch ne menge Markt und schlechte Nachrichten können sowas schnell wieder kaputt machen. Die Zone bei 100 bis 102 Dollar wird jetzt bestimmt von allen angeschaut, deshalb kann sie halten oder gerade deswegen auch besonders schnell gerissen werden. Charttechnik ist manchmal wie Horoskop mit Linien, aber ganz ignorieren kann mans ja auch nicht. Alpenglow klingt technisch ziemlich beeindruckend mit 150 millisekunden Finalität. Für normale Leute ist aber wichtiger das die Transaktion einfach ankommt und nicht irgendwo hängt, als ob es nun 150 oder 300 ms sind. Interessant finde ich eher die 40 Prozent Ausfalltoleranz, weil ein großer Rechenzentrumsausfall ja gezeigt hat das sowas nicht nur theorie ist. Das mit maximal 2000 Validatoren macht mich dagegen etwas skeptisch. Weniger Kosten und mehr Leistung sind gut, aber wenn am ende immer mehr stake bei wenigen großen Betreibern landet, ist das auch nicht gerade dezentraler Fortschritt. Für Delegatoren klingt es zum Glück nicht nach einem komplizierten Token tausch. Trotzdem werden bestimmt viele ihre Validatoren garnicht prüfen und dann erst merken das die Software veraltet ist wenn die Belohnungen ausbleiben. 38 Stunden bis zur nächsten Epoche ist auch länger als ich gedacht hätte, irgendwie hatte ich bei Solana immer dieses ultraschnell Bild im Kopf. Vielleicht sollte die Foundation da noch viel deutlicher erklären was man konkret machen muss, statt nur technische Fahrpläne mit lauter Versionen und Prozenten zu veröffentlichen. Pepeto sehe ich eher mit gemischten gefühlen. Über 10 millionen im Presale hört sich gewaltig an, bedeutet aber nicht automatisch das der Token nach dem Listing auch was wert ist. BNB von 15 Cent auf 700 Dollar als vergleich ist schon sehr rosige Rückspiegel-Rechnung, weil die meisten Projekte eben nicht so enden. Eine geprüfte Software ist besser als keine Prüfung, aber SolidProof macht aus einem Presale trotzdem kein sicheres Investment. Und eine Binance Listung sollte man auch erst glauben wenn sie wirklich offiziell da ist, vorher ist das meiner Meinung nach nur Werbung. Unterm Strich hat Solana schon mehrere gute Geschichten gleichzeitig: weniger Ausgabe, mehr Nutzung, ETF-Geld und ein großes Upgrade. Aber genau dann sind die Erwartungen auch besonders hoch. Wenn Alpenglow sauber läuft und die Validatoren mitziehen könnte das Netzwerk nochmal deutlich interessanter werden. Wenn es Verzögerungen gibt oder die Zentralisierung durch die 2000er Grenze zu stark wird, reden plötzlich alle wieder über die Risiken. Ich würde deshalb nicht blind bei irgendeinem Kursziel aufspringen, sondern erstmal schauen ob die 100 Dollar halten und wie die ersten Wochen nach dem Upgrade wirklich laufen.

  2. Anonymous

    Die Sache mit den ETF Zuflüssen find ich fast interesanter als die ganzen chart linien. 1,34 milliarden dollar netto in einem monat klingt ja erstmal nach richtig viel geld, aber man müsste halt wissen ob das dauerhaft ist oder nur weil im August alle auf den nächsten großen hype gewartet haben. Und das Charles Schwab jetzt direkten SOL handel anbietet könnte für manche Anleger schon ne hürde weniger sein. Viele kaufen doch lieber über eine bekannte Plattform als über irgendeine Kryptobörse mit komischen Namen und fünf Sicherheitsabfragen. Die geplante Senkung der Speicherkosten um 90 Prozent ist auch so eine Zahl die super klingt, aber ich verstehe nicht ganz wer davon am meisten profitiert. Für den kleinen Nutzer sind ein paar Gebühren doch wahrscheinlich kaum bemerkbar, für Entwickler mit sehr vielen Konten oder Anwendungen kann das aber schon relevant sein. Wenn dadurch mehr Projekte auf Solana laufen, wäre das langfristig vieleicht wichtiger als ein paar Millisekunden schnellere Bestätigung. Mehr Apps bringen ja hoffentlich auch echte Nutzer und nicht nur neue Memecoins mit Hunden und irgendwelchen Raketenbildern. Transaction V1 mit 4.096 Byte statt 1.232 Byte klingt ebenfalls eher nach etwas was im Hintergrund wichtig ist. Ich frage mich nur, ob größere Transaktionen nicht auch mehr Platz beanspruchen und dadurch wieder andere Kosten oder Belastungen entstehen. Irgendwo muss der zusätzliche Speicher ja herkommen, auch wenn die Speicherkosten gleichzeitig sinken. Ich bin bei solchen Technikversprechen immer etwas vorsichtig, weil schneller, billiger und größer gleichzeitig meistens irgendwo einen Haken hat. Vielleicht ist der Haken dann einfach das die Validatoren mehr Hardware brauchen, was kleine Betreiber wieder rausdrückt. Was mir beim Zeitplan aufgefallen ist: Der 28. September ist wohl nur der Start der Aktivierung und nicht der Tag an dem plötzlich alles fertig ist. Das wird in Überschriften bestimmt wieder falsch verstanden und am 29. September wundern sich alle warum der Kurs nicht sofort explodiert. Bei Krypto wird ja schon ein Testnet-Termin als sichere Zukunft verkauft. Dabei kann zwischen Aktivierung und tatsächlicher Wirkung über mehrere Epochen noch einiges schief gehen, gerade wenn vorher erst nur 10 Prozent und dann 25 Prozent vom Stake umsteigen sollen. Die Zahlen zur Versionverteilung finde ich ehrlich gesagt etwas beunruhigender als die meisten Kursziele. 86,61 Prozent laufen noch auf 4.2 und gerade mal 0,39 Prozent auf 4.3, wobei das am 1. September natürlich noch vor dem Upgrade Candidate war. Trotzdem zeigt es, dass viele nicht einfach per Knopfdruck umstellen können oder wollen. Ein Validator muss wahrscheinlich testen, warten und aufpassen das die Kiste nicht plötzlich ausfällt. Wenn die Softwareversion falsch ist, bringt einem auch der beste Fahrplan nichts. Außerdem sind 679 aktive Validatoren bei 2.000 erlaubten Validatoren ja noch lange keine Grenze, aber die Zahl wirkt trotzdem etwas künstlich. Wenn heute deutlich weniger aktiv sind, warum braucht man dann ein Maximum von 2.000 und wer entscheidet später welche Betreiber reinkommen? Vermutlich entscheidet der Stake, aber das heißt dann auch das ein großer Anbieter mit viel SOL leichter im Satz bleibt als ein kleiner Validator mit technisch guter Arbeit. Dezentralisierung wird dann schnell zu einer Sache von Vermögensverteilung, und die ist in Krypto bekanntlich nicht besonders gleichmäßig. Die 4,5 Prozent unter der damaligen Ausfallschwelle beim Teraswitch Vorfall sind auch ein interessanter Punkt. Einerseits zeigt das, dass die neue 40 Prozent Grenze nicht nur ein theoretischer Laborwert ist. Andererseits sollte man vielleicht nicht jede Ausnahmesituation so planen, dass gerade noch ein paar Prozent Reserve bleiben. Wenn gleichzeitig noch andere Rechenzentren Probleme haben oder ein Softwarefehler auftritt, kann die Reserve ziemlich schnell weg sein. 40 Prozent klingt viel, aber bei einem Netzwerk mit großen professionellen Betreibern kann ein einzelner Zwischenfall schon erstaunlich viel Stake betreffen. Bei den 150 Millisekunden frage ich mich auch wie das im Alltag gemessen wird. Ist das wirklich die Zeit bis eine Zahlung für immer sicher ist, oder nur bis ein bestimmter Server sie als bestätigt anzeigt? Für Börsen und große Anwendungen können solche Unterschiede wichtig sein. Für jemanden der im Laden einen Kaffee bezahlt, ist wahrscheinlich wichtiger das die Zahlung nicht abgelehnt wird und der Händler nicht zehn Minuten später nochmal nachfragt. Schnelle Technik ist schön, aber Stabilität und einfache Bedienung sind halt weniger spektakulär für die Werbung. Interessant ist auch das Delegatoren nicht automatisch etwas tun müssen. Das müsste man viel größer und deutlicher schreiben, weil bei jedem Upgrade sofort Leute Angst bekommen ihre SOL zu verlieren oder einen falschen Token tauschen zu müssen. Dass nur delegierte SOL und der gewählte Validator geprüft werden müssen, ist eigentlich beruhigend. Trotzdem werden viele Nutzer vermutlich gar nicht wissen wo man die Version und Ausfallquote nachschaut. Die meisten delegieren einmal irgendwo hin und schauen dann nur noch auf die Belohnung, solange sie kommt. Das mit den 38 Stunden pro Epoche wird bestimmt bei Problemen nervig. Wenn man den Validator wechseln will, ist das nicht sofort erledigt, sondern man wartet bis zur nächsten Grenze. Für Langzeit Staker ist das egal, bei einem Ausfall kurz vor der Epoche aber schon. Vielleicht braucht es bessere Warnungen in den Wallets, die anzeigen wenn der eigene Validator veraltet ist oder ungewöhnlich oft ausfällt. Sonst bleibt die ganze Verantwortung bei Leuten, die eigentlich nur ihre Coins halten und keine Serveradministratoren sein möchten. Der Pepeto Teil passt für mich eher nur am Rand zum Thema. Nicht weil jedes neue Projekt schlecht ist, aber ein Presale mit 10,38 Millionen Dollar zeigt erstmal nur, dass sehr viel Geld eingesammelt wurde. Es beweist weder Nutzung noch einen späteren Wert. Auch eine Cross Chain Bridge die schon aktiv sein soll, müsste man in der Praxis bewerten: wieviele Nutzer, welches Volumen, wie lange ohne Fehler und wer haftet wenn ein Problem passiert? Bei Bridges bin ich sowieso vorsichtiger, weil gerade dort schon öfter Geld verschwunden ist als in manchen schlecht geführten Sparkassen. Das SolidProof Audit ist natürlich besser als gar keine Prüfung, aber ein Audit ist keine Versicherung gegen Kursverlust oder Betrug. Geprüft wird meistens der Code zum Zeitpunkt der Untersuchung, nicht ob das Team später plötzlich etwas verändert oder ob einfach niemand den Token kaufen will. Der Preis von 0,000000188 Dollar sieht psychologisch billig aus, sagt aber ohne Gesamtmenge überhaupt nichts aus. Ein Token für viele Nullen kann genauso teuer bewertet sein wie einer mit einem Dollar, das vergessen viele leider ständig. Und die angekündigte Binance Listung würde ich auch erst als Tatsache ansehen wenn Binance selber sie meldet. Solche Aussagen werden bei Presales gerne benutzt um Vorfreude zu erzeugen. Falls sie wirklich kommt, kann der Kurs trotzdem fallen weil frühe Käufer ihre Gewinne verkaufen. Bei Listings ist oft schon vorher alles eingepreist, und dann kommt die Realität mit Liquidität, Freischaltungen und Verkaufsdruck um die Ecke. BNB als Vergleich zu nehmen ist halt die typische Erfolgsstory, aber die tausenden anderen Tokens die nie groß wurden erwähnt niemand. Beim Bitcoin Abschnitt merkt man dagegen das eigentlich kaum Informationen vorhanden sind. Die Marke von 77.000 Dollar wird genannt, aber ohne konkrete Begründung bleibt das eher eine Überschrift als eine Prognose. Vielleicht ist das absichtlich so, damit jeder seine eigene Meinung reinlesen kann. Wenn Bitcoin fällt, zieht es SOL meistens sowieso mit runter, egal wie toll das Upgrade läuft. Deshalb sind die 100 bis 102 Dollar wahrscheinlich nicht nur eine Solana Sache sondern hängen auch an der allgemeinen Stimmung, Zinsen und dem ganzen Risikoappetit. Unterm Strich wirkt Solana technisch ziemlich ambitioniert, aber ambitioniert heißt leider nicht automatisch problemlos. Angebotskürzung, ETF Geld und günstigere Infrastruktur können helfen, doch der Markt kann solche Nachrichten auch einfach ignorieren wenn gerade alle wegen Bitcoin oder Wirtschaftsdaten nervös sind. Ich würde vor allem beobachten ob die Validatoren den Wechsel tatsächlich rechtzeitig schaffen und ob nach dem 28. September alles stabil bleibt. Wenn die Nutzerzahlen und echte Transaktionen weiter steigen, wäre das für mich überzeugender als ein Kursziel von 150 Dollar in einer Tabelle.

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