Bitcoin-Kurs fällt auf 60.000 Dollar – Schlechtester Tag seit FTX-Kollaps
Autor: Alexander Weipprecht
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Der Bitcoin-Kurs fiel auf 60.000 US-Dollar, was den tiefsten Stand seit September 2024 markiert; geopolitische Spannungen und Zinsängste belasten die Marktstimmung. Coinbase plant zudem, das EU-Verbot für Zinsen auf Krypto-Einlagen zu kippen, um das Wachstum der Branche in Europa zu fördern.
Der Bitcoin-Kurs hat kürzlich einen dramatischen Rückgang auf 60.000 US-Dollar verzeichnet, was den tiefsten Stand seit September 2024 markiert. Diese Entwicklung ist Teil einer umfassenden Korrekturphase im Kryptomarkt, die durch makroökonomische Faktoren und interne Marktbewegungen beeinflusst wird. Analysten warnen vor den Ursachen dieser Volatilität, während die Hashrate des Netzwerks stabil bleibt. In diesem Pressespiegel werfen wir einen Blick auf die aktuellen Herausforderungen und Chancen im Kryptomarkt, einschließlich der politischen Bestrebungen von Coinbase und den Auswirkungen geopolitischer Spannungen auf den Bitcoin-Kurs.
Bitcoin-Kurs fällt auf 60.000 Dollar
Der Bitcoin-Kurs hat in den letzten Tagen einen dramatischen Rückgang erlebt und fiel auf 60.000 US-Dollar, was den tiefsten Stand seit September 2024 markiert. Diese Entwicklung ist Teil einer umfassenden Korrekturphase im Kryptomarkt, die durch eine Kombination aus makroökonomischen Faktoren und internen Marktbewegungen ausgelöst wurde. Analysten wie Timo Emden von Emden Research weisen darauf hin, dass Ängste bezüglich steigender Zinsen und Gewinnmitnahmen die Anleger verunsichern.
„Eine toxische Mischung aus Zinsängsten, der Auflösung hoch gehebelter Positionen sowie klassischen Gewinnmitnahmen treibt die Investoren in die Flucht“, so Emden.
Die Hashrate des Bitcoin-Netzwerks bleibt jedoch stabil bei etwa einem Zetahash, was die Sicherheit des Systems unterstreicht. Trotz der aktuellen Volatilität zeigt die langfristige Performance des Bitcoin eine bemerkenswerte Resilienz, da der Kurs seit seiner Gründung im Jahr 2009 um fast 530.000 Prozent gestiegen ist.
Zusammenfassung: Bitcoin fiel auf 60.000 US-Dollar, was den tiefsten Stand seit 2024 darstellt. Analysten warnen vor den Ursachen der Marktvolatilität, während die Hashrate stabil bleibt.
Coinbase und das EU-Verbot für Zinsen
Die Krypto-Börse Coinbase plant, das EU-Verbot für Zinsen auf Krypto-Einlagen zu kippen. CEO Brian Armstrong hat Lobbyarbeit geleistet, um die politischen Rahmenbedingungen zu beeinflussen und die Regulierung in der EU zu verändern. Dies könnte weitreichende Auswirkungen auf die Krypto-Industrie haben, da es den Nutzern ermöglichen würde, Zinsen auf ihre Krypto-Vermögenswerte zu verdienen.
Die Initiative „Stand With Crypto“ zielt darauf ab, die rechtlichen Hürden abzubauen, die das Wachstum des Krypto-Marktes in Europa behindern. Armstrongs Engagement in der Politik könnte als Wendepunkt für die Krypto-Regulierung in der EU angesehen werden.
Zusammenfassung: Coinbase plant, das EU-Verbot für Zinsen auf Krypto-Einlagen zu kippen, was durch Lobbyarbeit von CEO Brian Armstrong unterstützt wird. Dies könnte die Krypto-Industrie in Europa erheblich beeinflussen.
Marktanalyse: Bitcoin und geopolitische Spannungen
Die geopolitischen Spannungen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Grönland-Konflikt, haben den Bitcoin-Kurs unter Druck gesetzt. Anleger zeigen sich zurückhaltend, während sie auf politische Entwicklungen warten, die den Handelskonflikt zwischen den USA und Europa betreffen. Der Bitcoin-Kurs hat in der Folge die psychologisch wichtige Marke von 90.000 US-Dollar nicht halten können und fiel auf etwa 88.000 US-Dollar.
Analysten warnen, dass die Unsicherheit in der politischen Landschaft den Bitcoin-Kurs weiterhin belasten könnte. Die Marktteilnehmer sind besorgt über mögliche Handelskriege und deren Auswirkungen auf risikobehaftete Anlagen wie Kryptowährungen.
Zusammenfassung: Geopolitische Spannungen beeinflussen den Bitcoin-Kurs negativ, während Anleger auf politische Entwicklungen warten. Die Unsicherheit könnte zu weiteren Rücksetzern führen.
Bitcoin-Crash: Schlechtester Tag seit FTX-Kollaps
Am 6. Februar 2026 erlebte Bitcoin einen dramatischen Kursrutsch und fiel auf 60.001 US-Dollar, was den schlechtesten Tag seit dem FTX-Kollaps im November 2022 darstellt. Der Kursverlust von 13,98 % verdeutlicht die Volatilität des Marktes und die Risiken, die mit spekulativen Wetten verbunden sind. Über 1,8 Milliarden US-Dollar an Wetten auf steigende Kurse wurden liquidiert, was den Rückgang weiter verstärkte.
Analysten sehen in der aktuellen Marktdynamik ein Warnsignal und betonen, dass der Bitcoin-Kurs stark von externen Faktoren und dem allgemeinen Marktumfeld beeinflusst wird. Die Unsicherheit über die zukünftige Geldpolitik der Federal Reserve trägt zur Nervosität der Anleger bei.
Zusammenfassung: Bitcoin erlebte am 6. Februar 2026 den schlechtesten Tag seit dem FTX-Kollaps mit einem Rückgang von 13,98 %. Liquidierungen von über 1,8 Milliarden US-Dollar verstärkten den Kursrutsch.
Einschätzung der Redaktion
Der Rückgang des Bitcoin-Kurses auf 60.000 US-Dollar ist ein deutliches Zeichen für die anhaltende Volatilität im Kryptomarkt. Die Kombination aus makroökonomischen Faktoren, wie den Ängsten vor steigenden Zinsen, und internen Marktbewegungen führt zu einer verunsicherten Anlegerbasis. Diese Unsicherheit könnte nicht nur kurzfristige Rückgänge verursachen, sondern auch langfristige Auswirkungen auf das Vertrauen in Kryptowährungen haben.
Die Stabilität der Hashrate ist zwar ein positives Signal für die Sicherheit des Bitcoin-Netzwerks, doch die psychologischen Marken und die allgemeine Marktstimmung bleiben entscheidend. Die geopolitischen Spannungen und die Unsicherheit über die Geldpolitik der Federal Reserve könnten weiterhin Druck auf den Bitcoin-Kurs ausüben und zu weiteren Rücksetzern führen.
Zusätzlich könnte die Lobbyarbeit von Coinbase zur Aufhebung des EU-Zinsverbots für Krypto-Einlagen einen Wendepunkt in der Regulierung der Krypto-Industrie darstellen. Dies könnte das Wachstum des Marktes in Europa fördern, jedoch auch neue Herausforderungen mit sich bringen, insbesondere in Bezug auf die Regulierung und das Vertrauen der Anleger.
Insgesamt zeigt die aktuelle Marktsituation, dass Anleger wachsam bleiben müssen und die Entwicklungen sowohl im wirtschaftlichen als auch im politischen Bereich genau beobachten sollten, um informierte Entscheidungen zu treffen.
Quellen:
- „Ich denke, Bitcoin bleibt uns einen Trend nach oben erstmal schuldig“
- Bitcoin - Heftiges Blutbad! Amazon, Microsoft, Strategy im Check
- (m+) Bitcoin und Co.: Wie Krypto-Börse Coinbase das EU-Verbot für Zinsen kippen will
- Bitcoin-Kurs aktuell: BTC fällt auf 60.000 Dollar, Hashrate weiter um 1 Zetahash
- Bitcoin-Absturz: Ist das eine Kaufgelegenheit?
- Schlechtester Tag seit FTX-Kollaps: Bitcoin crasht auf 60.000 US-Dollar