Bitcoin-Kurs stürzt trotz Trumps Krypto-Politik: Abwärtsspirale und Marktfrust

Bitcoin-Kurs stürzt trotz Trumps Krypto-Politik: Abwärtsspirale und Marktfrust

Autor: Alexander Weipprecht

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Der Bitcoin-Kurs ist trotz kryptofreundlicher Politik stark gefallen, während Gold an Wert gewinnt; Experten erwarten eine tiefere Kapitulation und warnen vor einem Vertrauensverlust in die Krypto-Industrie.

Der Bitcoin-Kurs hat in den letzten Monaten dramatisch an Wert verloren, trotz einer vermeintlich günstigen politischen Landschaft unter Donald Trump. Während die Krypto-Community auf eine Erholung hofft, zeigen sich die Märkte pessimistisch und die Realität könnte die Fantasien der Anleger schnell einholen. In diesem Pressespiegel beleuchten wir die Ursachen des Bitcoin-Absturzes, die wachsende Beliebtheit von Gold als sichere Anlage und die neuesten Entwicklungen im Krypto-Kreditmarkt. Erfahren Sie, warum Experten eine tiefere Kapitulation des Bitcoin-Kurses erwarten und welche Rolle gehebelte Wetten dabei spielen.

Bitcoin stürzt ab: Die unbequeme Wahrheit über Krypto-Fantasien

Donald Trump hat in seiner Amtszeit zahlreiche kryptofreundliche Maßnahmen ergriffen, darunter die Schaffung einer staatlichen Bitcoin-Reserve und Begnadigungen für Krypto-Größen. Trotz dieser positiven Rahmenbedingungen ist der Bitcoin-Kurs von über 126.000 Dollar im Oktober auf aktuell 69.000 Dollar gefallen. Die Krypto-Community steht vor der Frage, warum Bitcoin unter diesen Bedingungen nicht steigt.

„Wenn Bitcoin selbst unter diesen Bedingungen nicht steigt – wann dann?“

Der Crash ist auf eine Abwärtsspirale zurückzuführen, die durch gehebelte Wetten ausgelöst wurde. Anleger kauften Bitcoin massiv mit geliehenem Geld, was zu Zwangsliquidierungen führte, als die Kurse zu fallen begannen. Diese Verkäufe drückten die Preise weiter nach unten und führten zu einer klassischen Abwärtsspirale, die bereits Anfang Februar alle Gewinne seit Trumps Wiederwahl vernichtete.

Zusammenfassung: Trotz kryptofreundlicher Politik und Maßnahmen von Trump ist der Bitcoin-Kurs stark gefallen. Die Abwärtsspirale wurde durch gehebelte Wetten und Zwangsliquidierungen verstärkt.

Gold gewinnt, Bitcoin verliert

Im Gegensatz zu Bitcoin, der seit Jahresbeginn über 20 Prozent verloren hat, legte Gold um 16 Prozent zu. Dies zeigt, dass Investoren in unsicheren Zeiten in traditionelle Wertanlagen flüchten und Bitcoin meiden. Die Vorstellung, dass Bitcoin als Krisenwährung fungieren kann, wird zunehmend in Frage gestellt.

„Bitcoin funktioniert nicht als Krisenwährung.“

Die Krypto-Community muss sich der Realität stellen: Bitcoin hat keinen inneren Wert und lebt von der Fantasie neuer Käufer, die anscheinend erschöpft ist. Analysten warnen, dass die Nachfrage nach Bitcoin nicht ausreicht, um den Kurs zu stabilisieren.

Zusammenfassung: Während Gold an Wert gewinnt, verliert Bitcoin stark. Die Vorstellung, dass Bitcoin als Krisenwährung fungiert, wird widerlegt.

Ledn schließt Deal über 188 Millionen USD für Bitcoin-besicherte Anleihen ab

Ledn hat erfolgreich Anleihen im Wert von 188 Millionen USD verkauft, die durch über 4.000 BTC besichert sind. Dies ist das erste Mal, dass forderungsbesicherte Wertpapiere auf der Grundlage von Krypto-Krediten für Endverbraucher strukturiert wurden. S&P Global bewertete den Großteil der Notes mit BBB- und verwies auf Volatilitätsrisiken.

Der Deal zeigt, dass der Appetit auf regulierte, transparente Renditen zurückkehrt, nachdem das Vertrauen in die Kreditvergabe mit Kryptowährungen im Jahr 2022 stark gelitten hatte. Ledn positioniert sich als besonnener Akteur, der das Chaos überlebt hat.

Zusammenfassung: Ledn hat Anleihen im Wert von 188 Millionen USD verkauft, die durch Bitcoin besichert sind. Dies könnte ein Wendepunkt für den Krypto-Kreditmarkt sein.

Bitcoin fällt weiter: Experten erwarten tiefere Kapitulation

Bitcoin gibt um zwei Prozent auf knapp unter 66.000 US-Dollar nach. Nic Puckrin von Coin Bureau warnt, dass Bitcoin seinen Bärenmarkttiefpunkt noch nicht erreicht hat und erwartet, dass der Kurs auf bis zu 55.000 US-Dollar sinken könnte. Das Spot-Volumen für den Bitcoin-Handel ist auf dem niedrigsten Stand seit 2023.

Die Marktstimmung hat sich gedreht, und viele Trader halten einen Sprung über 100.000 US-Dollar in diesem Jahr für unwahrscheinlich. Die Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin vor Januar 2027 wieder sechsstellige Kurse erreicht, liegt bei lediglich rund 40 Prozent.

Zusammenfassung: Bitcoin fällt weiter, und Experten erwarten eine tiefere Kapitulation. Die Marktstimmung ist pessimistisch, und die Wahrscheinlichkeit eines Anstiegs über 100.000 US-Dollar ist gering.

YOLO vertagt: Bitcoin über 100.000 US-Dollar unwahrscheinlich

Die Erwartungen an Bitcoin, die Marke von 100.000 US-Dollar in diesem Jahr zu überschreiten, sind gesunken. Seit dem Jahreshoch von 97.939 US-Dollar am 14. Januar ist Bitcoin um 31,5 Prozent gefallen. Prognosemärkte zeigen, dass Händler eine schnelle Rückkehr über 100.000 US-Dollar für zunehmend unwahrscheinlich halten.

Die technische Analyse zeigt, dass Bitcoin derzeit in einer engen Spanne um 67.000 US-Dollar handelt. Analysten warnen, dass ein Halten über diesem Niveau einen Anstieg unterstützen könnte, während ein Verlust die Wahrscheinlichkeit eines Rückgangs erhöht.

Zusammenfassung: Die Erwartungen an Bitcoin, die 100.000 US-Dollar-Marke zu überschreiten, sind gesunken. Die technische Analyse zeigt, dass Bitcoin in einer kritischen Phase ist.

Einschätzung der Redaktion

Die aktuelle Entwicklung des Bitcoin-Kurses ist alarmierend und wirft ernsthafte Fragen über die Stabilität und Zukunft der Kryptowährung auf. Trotz einer vermeintlich günstigen politischen Umgebung und der Schaffung von Bitcoin-Reserven bleibt der Kurs stark unter Druck. Die Abwärtsspirale, die durch gehebelte Wetten und Zwangsliquidierungen ausgelöst wurde, zeigt, wie fragil das Vertrauen in Bitcoin ist. Dies könnte zu einem massiven Vertrauensverlust in die gesamte Krypto-Industrie führen.

Die Tatsache, dass Gold in unsicheren Zeiten an Wert gewinnt, während Bitcoin fällt, deutet darauf hin, dass Investoren zunehmend traditionelle Werte bevorzugen. Dies könnte die Wahrnehmung von Bitcoin als Krisenwährung weiter untergraben und die Nachfrage weiter dämpfen. Die Krypto-Community muss sich der Realität stellen, dass Bitcoin keinen inneren Wert hat und stark von der Spekulation abhängt.

Die Ankündigung von Ledn, Anleihen im Wert von 188 Millionen USD zu verkaufen, könnte zwar als positives Signal gewertet werden, zeigt jedoch auch, dass der Markt nach stabilen und regulierten Produkten sucht, um das Vertrauen zurückzugewinnen. Dennoch bleibt die Unsicherheit über die zukünftige Preisentwicklung von Bitcoin bestehen, insbesondere angesichts der pessimistischen Marktstimmung und der Warnungen von Experten, dass tiefere Kapitulationen bevorstehen könnten.

Insgesamt ist die Situation für Bitcoin kritisch, und die Wahrscheinlichkeit eines baldigen Anstiegs über 100.000 US-Dollar erscheint äußerst gering. Die Krypto-Community steht vor der Herausforderung, das Vertrauen in Bitcoin und andere Kryptowährungen wiederherzustellen, während die Marktbedingungen zunehmend ungünstig sind.

Quellen: