Bitcoin stürzt ab: DAX und Märkte unter Druck durch US-Entwicklungen

Bitcoin stürzt ab: DAX und Märkte unter Druck durch US-Entwicklungen

Autor: Alexander Weipprecht

Veröffentlicht:

Kategorie: News

Zusammenfassung: Die Märkte sind angespannt, da der Bitcoin-Kurs dramatisch gefallen ist und alle Gewinne seit dem Wahlsieg Trumps verloren hat, während die Unsicherheit am Kryptomarkt wächst. Die US-Regierung schließt einen Bailout für Bitcoin aus, was das Vertrauen der Anleger weiter untergräbt.

Die Märkte zeigen sich am Morgen angespannt, insbesondere der Bitcoin-Kurs, der dramatisch gefallen ist und alle Gewinne der letzten Jahre verloren hat. Während der DAX unter dem Druck negativer Vorgaben aus den USA leidet, sorgt die Unsicherheit am Kryptomarkt für panikartige Reaktionen unter den Anlegern. In diesem Pressespiegel werfen wir einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte.

Märkte am Morgen: Bitcoin rauscht ab

Der DAX hat am gestrigen Handelstag erneut an Schwung verloren und rutschte zeitweise in die Verlustzone. Trotz eines anfänglichen stabilen Starts konnte der Index die Abgaben nicht verhindern und schloss mit einem reduzierten Minus. Die vorbörslichen Signale deuten auf einen schwächeren Start hin, was durch die negative Entwicklung an der Wall Street bedingt ist. Diese Unsicherheit dämpft die Risikobereitschaft der Anleger.

„Die schwache Entwicklung in den USA sorgt auch in Europa für Zurückhaltung.“ - Martin Weiß, stellvertretender Chefredakteur von DER AKTIONÄR

Zusammenfassung: Der DAX zeigt sich weiterhin schwach, belastet durch negative Vorgaben aus den USA und eine allgemeine Unsicherheit an den Märkten.

Bitcoin: Alle Gewinne weg

Bitcoin hat die Marke von 70.000 US-Dollar unterschritten und damit alle Gewinne verloren, die seit dem Wahlsieg Donald Trumps erzielt wurden. Am Donnerstag fiel der Kurs um rund acht Prozent auf etwa 69.000 Dollar, was einem Verlust von 20 Prozent seit Jahresbeginn entspricht. Der Rückgang seit dem Rekordhoch von über 126.000 Dollar im Herbst letzten Jahres beträgt etwa 45 Prozent.

„Am Markt herrscht ein Cocktail der Unsicherheit, bestehend aus geldpolitischen Unwägbarkeiten und befürchteter Liquiditätsverknappung.“ - Timo Emden, Emden-Research

Zusammenfassung: Bitcoin hat alle Gewinne seit dem Wahlsieg Trumps verloren und steht unter starkem Verkaufsdruck, was zu einem signifikanten Kursrückgang geführt hat.

US-Finanzminister: Kein Bailout für Bitcoin

US-Finanzminister Scott Bessent hat klargestellt, dass die Regierung keinen Bailout für Bitcoin durchführen wird. In einer Anhörung vor dem Kongress betonte er, dass weder das Finanzministerium noch andere Behörden die rechtliche Befugnis haben, Bitcoin zu stützen. Die US-Regierung hält jedoch Bitcoin, die im Rahmen von Straf- und Beschlagnahmungsverfahren eingezogen wurden, deren Marktwert mittlerweile über 15 Milliarden US-Dollar beträgt.

Zusammenfassung: Die US-Regierung wird Bitcoin nicht unterstützen, was die Unsicherheit am Markt weiter verstärkt.

Alphabet und Qualcomm verderben US-Anlegern die Stimmung

Die US-Börsen stehen unter Druck, insbesondere der Technologiesektor, der durch enttäuschende Quartalsberichte belastet wird. Der Dow Jones verlor 1,2 Prozent, während der Nasdaq um 1,6 Prozent nachgab. Alphabet und Qualcomm haben mit schwachen Ergebnissen zur schlechten Stimmung beigetragen, was auch die Kryptobranche belastet hat. Bitcoin fiel um 12,2 Prozent auf 63.872 Dollar, was zu einem Rückgang der Aktien von Unternehmen aus der Kryptobranche führte.

Zusammenfassung: Die negative Entwicklung bei großen Technologieunternehmen hat auch die Stimmung im Kryptomarkt stark beeinflusst, was zu einem weiteren Rückgang des Bitcoin-Kurses führte.

Kryptomarkt: Platzt die größte Bitcoin-Wette der Welt?

Michael Saylor, CEO von Strategy, steht unter Druck, da der Kursverfall von Bitcoin seine massive Investition gefährdet. Strategy hält über 700.000 Bitcoins, deren Wert von 54 Milliarden Dollar auf 50,5 Milliarden Dollar gesunken ist. Kritiker bezeichnen das Geschäftsmodell als riskant, und die Zukunft des Unternehmens ist ungewiss.

Zusammenfassung: Die massive Investition von Strategy in Bitcoin steht auf der Kippe, was sowohl für das Unternehmen als auch für die Anleger riskant ist.

Bitcoin: Panik am Kryptomarkt

Der Bitcoin-Kurs ist am Donnerstagabend auf 60.000 Dollar gefallen, was einem Rückgang von 17 Prozent innerhalb von 24 Stunden entspricht. Die Liquidationen am Markt summierten sich auf 2,60 Milliarden Dollar, was auf eine Kettenreaktion überheblicher Positionen hinweist. Der „Fear & Greed Index“ zeigt extreme Angst unter den Anlegern, was die Bereitschaft zum Kauf stark einschränkt.

Zusammenfassung: Der Bitcoin-Markt erlebt eine massive Korrektur, die durch überhebelte Positionen und eine allgemeine Marktangst verstärkt wird.

Einschätzung der Redaktion

Die aktuelle Entwicklung am Bitcoin-Markt ist alarmierend und könnte weitreichende Konsequenzen für die gesamte Kryptowährungslandschaft haben. Der dramatische Rückgang des Bitcoin-Kurses, der alle Gewinne seit dem Wahlsieg Donald Trumps ausgelöscht hat, zeigt, wie volatil und anfällig der Markt für externe Einflüsse ist. Die klare Ablehnung eines Bailouts durch die US-Regierung verstärkt die Unsicherheit und könnte das Vertrauen der Anleger weiter untergraben.

Zusätzlich wird die negative Stimmung an den US-Börsen, insbesondere im Technologiesektor, als Katalysator für den Rückgang des Bitcoin-Kurses identifiziert. Die Verknüpfung zwischen traditionellen Märkten und dem Kryptomarkt wird immer deutlicher, was darauf hindeutet, dass Anleger in beiden Bereichen zunehmend vorsichtiger werden. Die massive Investition von Strategy in Bitcoin steht unter Druck, was nicht nur das Unternehmen, sondern auch die Marktstabilität gefährden könnte.

Insgesamt deutet die Kombination aus Marktängsten, regulatorischen Unsicherheiten und der Abhängigkeit von externen wirtschaftlichen Faktoren auf eine kritische Phase für Bitcoin und den Kryptomarkt hin. Anleger sollten sich der Risiken bewusst sein und ihre Strategien entsprechend anpassen.

Quellen: