JPMorgan prognostiziert Bitcoin-Kurs von 266.000 USD trotz aktueller Volatilität

JPMorgan prognostiziert Bitcoin-Kurs von 266.000 USD trotz aktueller Volatilität

Autor: Alexander Weipprecht

Veröffentlicht:

Kategorie: News

Zusammenfassung: JPMorgan prognostiziert, dass Bitcoin möglicherweise 266.000 USD erreichen könnte, während der aktuelle Kurs bei etwa 65.600 USD liegt und unter den Produktionskosten von 87.000 USD ist. Die größte Abwärtskorrektur der Mining-Schwierigkeit seit Jahren zeigt die Anfälligkeit des Netzwerks für externe Faktoren und erhöht die Marktvolatilität.

Die neuesten Prognosen von JPMorgan zeigen ein beeindruckendes Aufwärtspotenzial für Bitcoin, das möglicherweise die Marke von 266.000 USD erreichen könnte. Diese Einschätzung basiert auf der wachsenden Wahrnehmung von Bitcoin als ernstzunehmende Alternative zu Gold und einem historischen Tiefstand der Volatilität zwischen den beiden Anlageklassen. Während der aktuelle Bitcoin-Kurs von etwa 65.600 USD unter den Produktionskosten liegt, verdeutlichen die Analysten, dass sich das Markt-Sentiment schnell ändern kann. In diesem Pressespiegel werfen wir einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen im Bitcoin-Markt, einschließlich der größten Abwärtskorrektur der Mining-Schwierigkeit seit Jahren und der potenziellen Kaufgelegenheiten für Anleger inmitten der Marktvolatilität.

JPMorgan-Prognose: Bitcoin-Kurs von 266.000 USD am Horizont

Die Analysten von JPMorgan, unter der Leitung von Nikolaos Panigirtzoglou, haben in ihrem neuesten Bericht eine langfristige Prognose für Bitcoin veröffentlicht. Sie erwarten, dass der Bitcoin-Kurs die Marke von 266.000 USD erreichen könnte, da das digitale Asset zunehmend als attraktive Alternative zu Gold wahrgenommen wird. Aktuell liegt das Volatilitätsverhältnis zwischen Bitcoin und Gold auf einem historischen Tiefstand von 1,5, was Bitcoin auf risikobereinigter Basis attraktiver macht.

Um mit den privaten Goldinvestments von rund 8 Billionen USD gleichzuziehen, müsste der Bitcoin-Preis auf 266.000 USD steigen. Obwohl die Analysten dieses Ziel für das laufende Jahr als „unrealistisch“ einstufen, verdeutlicht es das enorme Aufwärtspotenzial, das Bitcoin bietet, sobald sich das Markt-Sentiment ändert.

„Die Produktionskosten fungieren oft als weiche Untergrenze für den Preis, da unrentable Miner bei anhaltend niedrigen Kursen den Markt verlassen müssen.“ - JPMorgan

Aktuell notiert Bitcoin bei etwa 65.600 USD, was unter den geschätzten Produktionskosten von 87.000 USD liegt. Trotz der Kursverluste der letzten 24 Stunden zeigen die Analysten, dass die Liquidationen an den Derivatemärkten moderat ausfielen, was auf eine weniger dramatische Deleveraging-Phase bei institutionellen Anlegern hinweist.

Zusammenfassung: JPMorgan prognostiziert einen Bitcoin-Kurs von 266.000 USD, was auf das Aufwärtspotenzial des digitalen Assets hinweist. Aktuell liegt der Bitcoin-Kurs bei 65.600 USD, unter den Produktionskosten von 87.000 USD.

Größte Abwärtskorrektur seit Jahren: Difficulty des Bitcoin-Netzwerks fällt um mehr als 11 %

Am 7. Februar 2026 erlebte das Bitcoin-Netzwerk die größte negative Anpassung der Mining-Schwierigkeit seit Juli 2021. Die Difficulty fiel von 141,67 T auf 125,86 T, was einem Rückgang von rund 11,2 % entspricht. Diese Anpassung ist die zehntgrößte Abwärtskorrektur in der Geschichte des Bitcoin-Netzwerks und wurde durch einen signifikanten Rückgang der Hashrate verursacht, der auf wetterbedingte Belastungen der Stromnetze zurückzuführen ist.

Die Hashrate liegt aktuell bei etwa 950 Exahashes pro Sekunde, was einer elektrischen Leistung von rund 24 Gigawatt entspricht. Die Anpassung der Mining-Schwierigkeit erfolgt alle 2.016 Blöcke, um die angestrebte Blockzeit von zehn Minuten einzuhalten. Die letzte Anpassung zeigt, wie flexibel das Bitcoin-Netzwerk auf externe Schocks reagieren kann.

Zusammenfassung: Die Mining-Schwierigkeit des Bitcoin-Netzwerks fiel um 11,2 %, die größte Abwärtskorrektur seit Juli 2021. Die Hashrate liegt bei etwa 950 EH/s, was auf wetterbedingte Belastungen zurückzuführen ist.

Bitcoin fällt unter 60.000 US-Dollar – Chance für Anleger

Der Bitcoin-Kurs fiel kürzlich unter die Marke von 60.000 US-Dollar, was das letzte Mal im Oktober 2024 der Fall war. Der Kurs ist seit dem Allzeithoch von 126.300 US-Dollar um mehr als 50 % gefallen. Am Donnerstag erlebte Bitcoin den schlechtesten Handelstag seit dem Zusammenbruch der Krypto-Börse FTX, mit einem Rückgang von 13,97 %.

Experten sehen in diesem Rückgang möglicherweise eine Einstiegschance für Anleger. Historisch gesehen haben sich solche Rückgänge oft als Kaufgelegenheit erwiesen, wie das Beispiel von Ende 2022 zeigt, als der Kurs auf 15.500 US-Dollar fiel und sich später um 700 % erholte.

Zusammenfassung: Bitcoin fiel unter 60.000 US-Dollar, was als potenzielle Kaufgelegenheit angesehen wird. Der Kurs ist seit dem Allzeithoch um mehr als 50 % gefallen.

Bitcoin: „Schwächster Bärenmarkt aller Zeiten“

Analysten von Bernstein bezeichnen den aktuellen Bärenmarkt als den „schwächsten der Geschichte“. Sie betonen, dass im Gegensatz zu früheren Abwärtszyklen kein systemisches Risiko besteht. Die Experten halten an ihrem Kursziel von 150.000 US-Dollar bis Ende 2026 fest, da die Marktbedingungen stabiler sind als in der Vergangenheit.

Die Analysten verweisen auf die breite Akzeptanz von Bitcoin durch große Vermögensverwalter und die zunehmende Integration in Unternehmensbilanzen. Diese Faktoren schaffen eine Brandmauer gegen einen Totalabsturz des Marktes.

Zusammenfassung: Bernstein bezeichnet den aktuellen Bärenmarkt als den schwächsten der Geschichte und hält an einem Kursziel von 150.000 US-Dollar bis Ende 2026 fest. Die Marktbedingungen sind stabiler als in der Vergangenheit.

Bitcoin Prognose: Marktvolatilität, ETF-Flows und aktuelle Krypto News

Die Kryptomärkte zeigen eine hohe Volatilität, nachdem Bitcoin zeitweise auf 60.000 US-Dollar gefallen ist. Am Freitag erlebten BTC-ETFs Nettozuflüsse von über 350 Millionen US-Dollar, während Ethereum-ETFs Nettoabflüsse von mehr als 20 Millionen US-Dollar verzeichneten. Der Optionsmarkt signalisiert eine erhöhte Nachfrage nach Absicherungen, was auf eine vorsichtige Marktstimmung hinweist.

Michael Saylor von Strategy bekräftigte seine optimistische Haltung gegenüber Bitcoin, während das Unternehmen aktuell rund 700.000 BTC hält und im Durchschnitt etwa 10 % im Verlust liegt. Die Unsicherheiten rund um die Kryptobörse Bithumb werfen zusätzliche Fragen auf, nachdem es zu einem technischen Fehler kam, der zu einer irrtümlichen Überweisung von 620.000 BTC führte.

Zusammenfassung: Die Kryptomärkte sind volatil, mit BTC-ETFs, die Nettozuflüsse verzeichnen, während Ethereum-ETFs Abflüsse haben. Michael Saylor bleibt optimistisch, während Unsicherheiten rund um die Kryptobörse Bithumb bestehen.

Einschätzung der Redaktion

Die Prognose von JPMorgan, dass Bitcoin möglicherweise die Marke von 266.000 USD erreichen könnte, ist ein starkes Indiz für das langfristige Potenzial des digitalen Assets. Die Tatsache, dass Bitcoin zunehmend als Alternative zu Gold wahrgenommen wird, könnte das Interesse von institutionellen Anlegern weiter steigern. Dennoch ist die aktuelle Situation, in der der Bitcoin-Kurs unter den Produktionskosten liegt, besorgniserregend und könnte zu einem Rückgang der Miner führen, was die Stabilität des Netzwerks gefährden könnte.

Die größte Abwärtskorrektur der Mining-Schwierigkeit seit Jahren zeigt, wie anfällig das Bitcoin-Netzwerk für externe Faktoren ist. Dies könnte die Marktteilnehmer verunsichern und zu einer erhöhten Volatilität führen. Gleichzeitig könnte der Rückgang des Bitcoin-Kurses unter 60.000 USD als Kaufgelegenheit interpretiert werden, was auf das Potenzial für eine Erholung hinweist, wie frühere Marktzyklen gezeigt haben.

Die Einschätzung von Bernstein, dass der aktuelle Bärenmarkt der schwächste in der Geschichte ist, könnte Anleger ermutigen, da die Marktbedingungen stabiler erscheinen. Dennoch bleibt die Unsicherheit hoch, insbesondere angesichts der jüngsten Volatilität und der Probleme bei Kryptobörsen wie Bithumb. Die Entwicklungen in den kommenden Monaten werden entscheidend sein, um zu bestimmen, ob Bitcoin tatsächlich als sicherer Hafen fungieren kann oder ob weitere Rückschläge bevorstehen.

Wichtigste Erkenntnisse: JPMorgans Prognose zeigt langfristiges Potenzial, während die aktuelle Marktsituation und Mining-Schwierigkeiten Unsicherheiten mit sich bringen. Der Rückgang unter 60.000 USD könnte Kaufgelegenheiten bieten, aber die Volatilität bleibt hoch. Bernstein sieht den Bärenmarkt als schwach, was Hoffnung auf Stabilität gibt, jedoch bleibt die Unsicherheit bestehen.

Quellen: