Quantencomputer bedrohen Bitcoin: Investoren zeigen sich besorgt über Risiken
Autor: Alexander Weipprecht
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Quantencomputer stellen eine ernsthafte Bedrohung für Bitcoin dar, was institutionelle Anleger verunsichert und deren Engagement einschränkt; das BIP 360 könnte helfen.
Die Welt der Kryptowährungen steht vor einer neuen Herausforderung: Quantencomputer könnten die Sicherheit von Bitcoin und anderen digitalen Währungen gefährden. Kevin O’Leary, ein prominenter Investor, warnt, dass diese Technologie das größte Risiko für institutionelle Anleger darstellt und deren Engagement in Bitcoin stark einschränkt. Während die Diskussion um Quantenangriffe an Intensität gewinnt, arbeiten Entwickler an Lösungen wie dem Bitcoin Improvement Proposal 360, um die Blockchain zu schützen. In diesem Pressespiegel beleuchten wir die aktuellen Entwicklungen und warnenden Stimmen aus der Krypto-Community, die die Zukunft von Bitcoin und den gesamten Markt beeinflussen könnten.
Krypto-Kollaps droht: Bitcoin in Gefahr durch Quantencomputer
Kevin O’Leary, ein bekannter Investor, warnt, dass Quantencomputer das größte Hindernis für Bitcoin-Investitionen darstellen könnten. Institutionelle Anleger zeigen sich vorsichtig, da das Risiko einer Quanten-Attacke auf die Blockchain wächst. O’Leary betont, dass viele Großanleger davon abgehalten werden, ihre Bitcoin-Bestände auszubauen, weil sie befürchten, dass leistungsstarke Quantencomputer die Kryptografie der Blockchain knacken könnten.
Er erwartet, dass die institutionelle Beteiligung an Bitcoin nicht über eine Grenze von 3 Prozent hinausgehen wird, solange keine klare Lösung für die Quanten-Risiken gefunden wird. Diese Bedenken haben auch dazu geführt, dass Bitcoin-Entwickler das Bitcoin Improvement Proposal 360 (BIP 360) in das GitHub-Repository aufgenommen haben, um die Anfälligkeit gegenüber Quantenangriffen zu verringern.
„Bis das geklärt ist, erwarte nicht, dass sie über die 3-Prozent-Beteiligung hinausgehen. Sie bleiben vorsichtig, diszipliniert und warten auf Klarheit.“ - Kevin O’Leary
Zusammenfassung: O’Leary warnt vor Quantencomputern als Risiko für Bitcoin-Investitionen, was institutionelle Anleger zurückhält. Das BIP 360 könnte helfen, die Sicherheit zu erhöhen.
BTC-Nachrichten: Verbot von Krypto-Erwähnungen im OpenClaw Discord
Der Discord-Server des KI-Agenten OpenClaw hat ein generelles Verbot für die Erwähnung von „Bitcoin“ und anderen Kryptowährungen eingeführt. Dies geschah nach einem Vorfall, bei dem Betrüger die Konten des Projekts übernahmen und einen gefälschten Token mit einer Marktkapitalisierung von 16 Millionen US-Dollar beworben. Der Schöpfer des Projekts, Peter Steinberger, sah sich gezwungen, diese Maßnahme zu ergreifen, um das Projekt zu schützen.
Das Verbot gilt nicht nur für Spam oder Werbung, sondern allein für die Nennung von Krypto. Steinberger hat klargestellt, dass er niemals eine eigene Kryptowährung herausgeben wird und warnt vor den Risiken, die die spekulative Token-Kultur für legitime Projekte mit sich bringt.
„An alle Krypto-Leute: Bitte hört auf, mich zu kontaktieren, hört auf, mich zu belästigen.“ - Peter Steinberger
Zusammenfassung: OpenClaw hat ein Verbot für Krypto-Erwähnungen im Discord eingeführt, um sich vor Betrügern zu schützen. Steinberger distanziert sich von Krypto-Projekten.
Eric Trump trotzt Bitcoin-Crash und setzt auf Krypto-Immobilien-Token
Eric Trump bleibt optimistisch trotz des jüngsten Bitcoin-Crashes, bei dem der Kurs unter 67.000 US-Dollar gefallen ist. In einem Interview relativierte er den Rückgang und betonte, dass kurzfristige Marktvolatilität normal sei. Er empfiehlt Anlegern, die sich nicht wohlfühlen, in „langweilige Anleihen“ zu investieren, die etwa 4,5 Prozent Rendite bieten.
Zusätzlich treibt Eric Trump mit World Liberty Financial die Tokenisierung von Immobilienwerten voran. Gemeinsam mit Securitize und DarGlobal plant er, Ertragsanteile eines Trump-Resorts auf den Malediven als Krypto-Wertpapiere zu verkaufen. Der Markt für tokenisierte Immobilien wird derzeit auf rund 359 Millionen US-Dollar geschätzt, was ein großes Wachstumspotenzial bietet.
Zusammenfassung: Eric Trump bleibt trotz des Bitcoin-Crashes optimistisch und fördert die Tokenisierung von Immobilienwerten. Der Markt für tokenisierte Immobilien zeigt Wachstumspotenzial.
Bitcoin: Alle sicher, dass es runtergeht
Aktuell herrscht unter den Marktteilnehmern die Überzeugung, dass Bitcoin sich in einem Bärenmarkt befindet und möglicherweise auf 50.000, 35.000 oder sogar 28.000 US-Dollar fallen könnte. Diese Einigkeit unter den Anlegern birgt jedoch Risiken, da sie zu einer einseitigen Positionierung führen kann. Historisch gesehen sind Märkte oft dann am verletzlichsten, wenn ein Narrativ zur Gewissheit wird.
Die Liquidität spielt eine entscheidende Rolle, da Bitcoin in Stressphasen oft wie ein Hochbeta-Asset reagiert. Ohne klare Liquiditätsverschiebungen, wie fallende Zinsen oder signifikante ETF-Zuflüsse, könnte der Druck auf Bitcoin weiter zunehmen. Analysten warnen, dass die Korrelation zwischen Bitcoin und dem Nasdaq-100 ebenfalls zu beachten ist, da Korrekturen im Aktienmarkt Bitcoin beeinflussen können.
Zusammenfassung: Der Markt ist sich einig, dass Bitcoin fallen könnte, was Risiken birgt. Liquidität und Marktbedingungen sind entscheidend für die zukünftige Entwicklung.
Einschätzung der Redaktion
Die Warnungen von Kevin O’Leary bezüglich der Bedrohung durch Quantencomputer für Bitcoin sind von erheblicher Bedeutung. Die Unsicherheit über die Sicherheit der Blockchain-Technologie könnte institutionelle Anleger weiterhin davon abhalten, in Bitcoin zu investieren. Eine Beteiligung von nur 3 Prozent zeigt, dass das Vertrauen in die Sicherheit der Kryptowährung stark beeinträchtigt ist. Die Entwicklung des Bitcoin Improvement Proposal 360 (BIP 360) ist ein Schritt in die richtige Richtung, um diese Bedenken zu adressieren, jedoch bleibt abzuwarten, ob dies ausreicht, um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Quantencomputer-Bedrohung eine ernsthafte Herausforderung für die Akzeptanz von Bitcoin darstellt und die institutionelle Beteiligung stark limitiert bleibt, bis klare Lösungen präsentiert werden.
Das Verbot von Krypto-Erwähnungen im OpenClaw Discord ist ein weiteres Zeichen für die wachsenden Bedenken hinsichtlich Betrug und Unsicherheit im Kryptomarkt. Die Entscheidung von Peter Steinberger, sich von Krypto-Projekten zu distanzieren, könnte als ein Versuch gewertet werden, die Integrität seines Projekts zu wahren und das Vertrauen der Nutzer zu stärken. Solche Maßnahmen könnten jedoch auch die Sichtweise auf Kryptowährungen im Allgemeinen weiter negativ beeinflussen.
Insgesamt zeigt dieses Verbot, wie wichtig es ist, legitime Projekte vor den Risiken der spekulativen Token-Kultur zu schützen.
Eric Trumps Optimismus trotz des Bitcoin-Crashes und sein Engagement in der Tokenisierung von Immobilienwerten könnten als ein Zeichen für das Potenzial neuer Märkte gewertet werden. Die Idee, Immobilienwerte in Krypto-Token zu verwandeln, könnte eine innovative Lösung darstellen, um Investitionen zu diversifizieren und neue Kapitalquellen zu erschließen. Dennoch bleibt die Frage, ob diese neuen Ansätze in einem unsicheren Marktumfeld erfolgreich sein können.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Tokenisierung von Immobilien ein vielversprechendes Wachstumspotenzial bietet, jedoch auch in einem volatilen Markt mit Risiken verbunden ist.
Die allgemeine Marktstimmung, die von der Überzeugung geprägt ist, dass Bitcoin fallen wird, könnte zu einer gefährlichen Einseitigkeit führen. Historisch gesehen sind Märkte am anfälligsten, wenn alle Teilnehmer die gleiche Meinung teilen. Die Abhängigkeit von Liquidität und die Korrelation zu traditionellen Märkten wie dem Nasdaq-100 sind entscheidende Faktoren, die die zukünftige Entwicklung von Bitcoin beeinflussen werden. Ein Mangel an Liquidität könnte den Druck auf Bitcoin weiter erhöhen und zu einem stärkeren Rückgang führen.
Quellen:
- Krypto-Kollaps droht: Bitcoin in Gefahr: Quantencomputer könnten alles zerstören - 21.02.2026
- BTC-Nachrichten: Die Erwähnung von „Bitcoin“ im Discord des KI-Agenten OpenClaw führt zu einem Bann
- Eric Trump trotzt Bitcoin-Crash – setzt auf Krypto‑Immobilien‑Token
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