Muhammad Abu-Bakar: Bitcoin ist Halal

Muhammad Abu-Bakar: Bitcoin ist Halal

Autor: Alexander Weipprecht

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Kategorie: Allgemeines

Zusammenfassung: Der islamische Gelehrte Muhammad AbuBakar stellt in seinem Bericht fest, dass Kryptowährungen innerhalb der Sharia erlaubt sind, solange sie nicht als Mittel zum Zweck der Zinsgewinne verwenden werden. Außerdem warnte er Muslime davor, durch Kryptowährungen Risiken einzugehen oder gesetzliche Regeln zu verletzen.

Der islamische Gelehrte Muhammad Abu-Bakar, von Blossom Finance in Indonesien, veröffentlichte einen Bericht. In seinem Bericht: "Is Bitcoin Halal or Haram: A Sharia Analysis" kommt Muhammad Abu-Bakar zu dem Schluss, dass Kryptowährungen Halal sind.  Der Bericht Muhammad Abu-Bakar's ist ein Beitrag zum islamischen Diskurs darüber, ob Kryptowährungen Halal (erlaubt) oder Haram (verboten) sind. Innerhalb der Debatte werden Kryptowährungen auf ihre Kompatibilität mit der Sharia überprüft. Die islamische Religion verfügt weltweit über 1,6 Milliarden Anhänger. Seit der Bitcoin weltweit an Popularität gewann, stellten sich viele Muslime die Frage, ob es der Scharia zufolge erlaubt sei, einen Umgang mit Kryptowährungen zu pflegen. Laut der Scharia sei es nicht erlaubt, Geld gegen hohe Zinsen zu verleihen. Dementsprechend kommt Muhammad Abu-Bakar zu dem Schluss, dass Trader von Kryptowährungen islamischen Glaubens Kryptowährungen nicht kaufen sollten, um dadurch hohe Gewinne zu erzielen. Was aber möglich und geboten sei, ist die Nutzung von Kryptowährungen, wo die Vorteile von Kryptowährungen das herkömmliche Finanzsystem überwiegen. Beispielsweise seien Kryptowährungen auf Blockchain-Basis sicherer als herkömmliche Fiatwährungen. Muslime können, Abu-Bakar zufolge Kryptowährungen als Zahlungsmittel nutzen. Muhammad Abu-Bakar warnte in seinem Bericht vor möglichen Risiken im Umgang mit Kryptowährungen. Zudem sollten Investoren auf Scam ICOs achten. Das Investment in Kryptowährungen sollte auch nicht mit dem bestehenden Gesetz des jeweiligen Landes in einen Konflikt geraten. Seiner Ansicht nach seien einige Fatwas, vereinfacht gesagt Rechtsprechungen im Islam, einiger islamischer Gelehrter unvollständig. Muhammad Abu-Bakar wollte mit seinem Bericht mehr Klarheit unter Muslimen schaffen, da es viele verschiedene Ansichten über den Umgang mit Kryptowährungen innerhalb des Islam gibt.

Bitcoin Kurs stieg nach Veröffentlichung des Berichtes

Nachdem der Bericht veröffentlicht wurde, stieg der Bitcoin Kurs innerhalb weniger Minuten um 1.000 US-Dollar. Zwischen dem Bericht und dem Bitcoin Kurs könnte eine Korrelation bestehen. Sollte  sich die Ansicht, dass Kryptowährungen Halal sind, innerhalb des Islams durchsetzen, könnte das bis zu 1.6 Milliarden Muslime dazu motivieren, Bitcoin und andere Kryptowährungen als Zahlungsmittel zu verwenden.

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Erfahrungen und Meinungen

Bericht von Muhammad Abu-Bakar

Muhammad Abu-Bakar, ein islamischer Gelehrter von Blossom Finance in Indonesien, veröffentlichte einen Bericht mit dem Titel "Is Bitcoin Halal or Haram: A Sharia Analysis". In diesem Bericht kommt er zu dem Schluss, dass Kryptowährungen Halal sind. Der Bericht trägt zur Diskussion darüber bei, ob Kryptowährungen im Einklang mit der Sharia stehen.

Islamische Debatte über Kryptowährungen

Die Debatte über die Halal- oder Haram-Einstufung von Kryptowährungen ist relevant für die weltweit 1,6 Milliarden Anhänger des Islam. Seit Bitcoin an Popularität gewonnen hat, stellen sich viele Muslime die Frage, ob der Umgang mit Kryptowährungen erlaubt ist. Abu-Bakar analysiert die Kompatibilität von Kryptowährungen mit den Prinzipien der Sharia.

Schlussfolgerungen und Auswirkungen

Abu-Bakars Analyse könnte Einfluss auf die Akzeptanz von Bitcoin und anderen Kryptowährungen innerhalb der muslimischen Gemeinschaft haben. Die Diskussion um die Halal-Einstufung könnte dazu führen, dass mehr Muslime sich mit Kryptowährungen beschäftigen und diese in ihre finanziellen Aktivitäten integrieren.