Muhammad Abu-Bakar: Bitcoin ist Halal

15.04.2018 18:14 1030 mal gelesen Lesezeit: 2 Minuten 0 Kommentare

Thema in Kurzform

  • Muhammad Abu-Bakar kam zu dem Schluss, dass Bitcoin unter bestimmten Bedingungen als halal (erlaubt) angesehen werden kann.
  • Seine Analyse basiert auf der Überlegung, dass Bitcoin und andere Coins als legitime Währung für Transaktionen verwendet werden können.
  • Abu-Bakar betont, dass der Handel mit Bitcoin die Einhaltung islamischer Finanzprinzipien nicht verletzen darf, wie etwa das Verbot von Zinsen.

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Der islamische Gelehrte Muhammad Abu-Bakar, von Blossom Finance in Indonesien, veröffentlichte einen Bericht. In seinem Bericht: "Is Bitcoin Halal or Haram: A Sharia Analysis" kommt Muhammad Abu-Bakar zu dem Schluss, dass Kryptowährungen Halal sind.  Der Bericht Muhammad Abu-Bakar's ist ein Beitrag zum islamischen Diskurs darüber, ob Kryptowährungen Halal (erlaubt) oder Haram (verboten) sind. Innerhalb der Debatte werden Kryptowährungen auf ihre Kompatibilität mit der Sharia überprüft. Die islamische Religion verfügt weltweit über 1,6 Milliarden Anhänger. Seit der Bitcoin weltweit an Popularität gewann, stellten sich viele Muslime die Frage, ob es der Scharia zufolge erlaubt sei, einen Umgang mit Kryptowährungen zu pflegen. Laut der Scharia sei es nicht erlaubt, Geld gegen hohe Zinsen zu verleihen. Dementsprechend kommt Muhammad Abu-Bakar zu dem Schluss, dass Trader von Kryptowährungen islamischen Glaubens Kryptowährungen nicht kaufen sollten, um dadurch hohe Gewinne zu erzielen. Was aber möglich und geboten sei, ist die Nutzung von Kryptowährungen, wo die Vorteile von Kryptowährungen das herkömmliche Finanzsystem überwiegen. Beispielsweise seien Kryptowährungen auf Blockchain-Basis sicherer als herkömmliche Fiatwährungen. Muslime können, Abu-Bakar zufolge Kryptowährungen als Zahlungsmittel nutzen. Muhammad Abu-Bakar warnte in seinem Bericht vor möglichen Risiken im Umgang mit Kryptowährungen. Zudem sollten Investoren auf Scam ICOs achten. Das Investment in Kryptowährungen sollte auch nicht mit dem bestehenden Gesetz des jeweiligen Landes in einen Konflikt geraten. Seiner Ansicht nach seien einige Fatwas, vereinfacht gesagt Rechtsprechungen im Islam, einiger islamischer Gelehrter unvollständig. Muhammad Abu-Bakar wollte mit seinem Bericht mehr Klarheit unter Muslimen schaffen, da es viele verschiedene Ansichten über den Umgang mit Kryptowährungen innerhalb des Islam gibt.

Bitcoin Kurs stieg nach Veröffentlichung des Berichtes

Nachdem der Bericht veröffentlicht wurde, stieg der Bitcoin Kurs innerhalb weniger Minuten um 1.000 US-Dollar. Zwischen dem Bericht und dem Bitcoin Kurs könnte eine Korrelation bestehen. Sollte  sich die Ansicht, dass Kryptowährungen Halal sind, innerhalb des Islams durchsetzen, könnte das bis zu 1.6 Milliarden Muslime dazu motivieren, Bitcoin und andere Kryptowährungen als Zahlungsmittel zu verwenden.

Quelle:


FAQ zum Thema: Halal-Status von Bitcoin im Islam

Was besagt der Bericht von Muhammad Abu-Bakar über Bitcoins Halal-Status?

Muhammad Abu-Bakar hat in seinem Bericht festgestellt, dass Kryptowährungen unter bestimmten Bedingungen als Halal betrachtet werden können, insbesondere wenn sie Vorteile gegenüber dem traditionellen Finanzsystem aufweisen und nicht zum Zweck des Zinserwerbs genutzt werden.

Dürfen Muslime Bitcoin als Investition nutzen?

Nach den Ergebnissen des Berichts sollten Muslime Kryptowährungen nicht hauptsächlich zur Erzielung hoher Gewinne kaufen. Stattdessen können Coins als Zahlungsmittel genutzt werden, wenn dies Vorteile bietet.

Warum könnten Kryptowährungen vorzuziehen sein?

Kryptowährungen können sicherer sein als traditionelle Fiatwährungen, da sie auf der Blockchain-Technologie basieren. Aus diesem Grund können sie als legitim angesehen werden, solange ihr Einsatz konform mit den Prinzipien der Scharia ist.

Welche Risiken werden im Umgang mit Kryptowährungen erwähnt?

Der Bericht weist auf potenzielle Risiken im Umgang mit Kryptowährungen hin, einschließlich Scam ICOs und der Notwendigkeit, die Gesetze des jeweiligen Landes zu beachten.

Wie sollte mit widersprüchlichen Fatwas umgegangen werden?

Muhammad Abu-Bakar erkennt an, dass es unterschiedliche Ansichten unter islamischen Gelehrten gibt. Er empfiehlt, individuelle Forschung zu betreiben und sich auf gut informierte Gelehrte und fundierte Quellen zu stützen.

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Zusammenfassung des Artikels

Der islamische Gelehrte Muhammad AbuBakar stellt in seinem Bericht fest, dass Kryptowährungen innerhalb der Sharia erlaubt sind, solange sie nicht als Mittel zum Zweck der Zinsgewinne verwenden werden. Außerdem warnte er Muslime davor, durch Kryptowährungen Risiken einzugehen oder gesetzliche Regeln zu verletzen.

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Nützliche Tipps zum Thema:

  1. Erfahren Sie mehr über die Hintergründe von Bitcoin und warum es als Halal eingestuft wurde. Die Kenntnis der Grundlagen von Bitcoin kann Ihnen dabei helfen, eine fundierte Entscheidung über Ihre Investition zu treffen.
  2. Machen Sie sich mit den Konzepten von Halal und Haram im Islam vertraut. Dies wird Ihnen helfen zu verstehen, warum Bitcoin als Halal eingestuft wurde.
  3. Lesen Sie mehr über Muhammad Abu-Bakar und seine Arbeit. Sein Wissen und seine Einschätzungen können Ihnen dabei helfen, die Welt der Kryptowährungen besser zu verstehen.
  4. Untersuchen Sie die Risiken und Vorteile von Bitcoin. Trotz seiner Halal-Einstufung ist es wichtig, dass Sie alle Aspekte von Bitcoin kennen, bevor Sie investieren.
  5. Überlegen Sie, wie Bitcoin in Ihr Anlageportfolio passt. Denken Sie daran, dass Diversifikation der Schlüssel zu einem gesunden Portfolio ist.