Veröffentlicht: 18.07.2017

Warum schwankt der Bitcoin Kurs?

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Warum schwankt der Bitcoin Kurs?

Eine Schwankung im Bitcoin Kurs ist vollkommen normal, selbst wenn der Trend generell nach oben weist. Wer heute Bitcoins kauft, kann morgen um 30 % reicher oder ärmer sein. Die digitale Währung ist für ihre Volatilität berüchtigt, Besitzer, Miner und Anleger müssen damit umgehen können.

Woher kommt eine starke Schwankung im Bitcoin Kurs?

Bitcoins werden von keiner Bank verwaltet, sie liegen auf Computern einer weltweiten Bitcoin-Gemeinschaft. Jeder kann sie kaufen und verkaufen (gegen konventionelles Geld wie den Euro) sowie selbst schürfen (minen), sie also am eigenen Rechner herstellen – wenn er dazu das Equipment besitzt und wenn es sich aufgrund der sehr hohen Stromkosten für die ausufernden Rechenprozesse lohnt, was in Deutschland nur bei einem hohen Bitcoin-Preis (deutlich über 2.000 Euro) möglich ist.

In den USA gibt es relativ viele private Miner, dort zahlen Privatleute nur 30 bis 40 Prozent, Firmen gar nur 25 Prozent von unseren einheimischen (privaten) Strompreisen. Doch wir können hierzulande Bitcoins sehr einfach erwerben, indem wir eine Bitcoin-Software herunterladen und sie als eWallet – also digitales Portemonnaie – auf dem Desktop-PC oder einem mobilen Endgerät ablegen, um anschließend bei einer Bitcoin-Börse die Kryptowährung mit einem Euro-Guthaben zu kaufen.

Dafür interessieren sich aufgrund einer gewissen Euphorie immer mehr Menschen. Das öffentliche Know-how zum Handling mit Bitcoins und eWallets wächst, das Vertrauen steigt, der Kurs der digitalen Währung steigt ebenfalls. Im Internet kursieren Geschichten von ganz normalen Menschen (Kraftfahrer, Verkäuferin), die schon ab 2012 Bitcoins kauften und heute Millionäre damit sind.

Dennoch warnen Banker, die Anlagen in Bitcoins seien extrem riskant. Wer einfach nur sparen oder etwas fürs Alter zurücklegen wolle, solle die Finger davon lassen. Diese Warnungen, die zum Teil von ausgewiesenen Fachleuten wie Zentralbankern (aus Deutschland und anderen Staaten) kommen, wechseln sich mit Meldungen von einem neuen Höhenflug beim Bitcoin Kurs ab. Das so eine Ambivalenz in der Wahrnehmung zu einer Schwankung bei diesem Kurs führt, ist vollkommen normal.

Auswirkungen des Minings auf den Bitcoin Preis

Bitcoins können Privatleute selbst schürfen, sie werden dann mit Anteilen ihrer Arbeit belohnt. Doch das sogenannte Mining wird immer aufwendiger, die Rechenleistung hierfür steigt, was unter anderem die Stromkosten deutlich erhöht. Auch Equipment in Form von Hard- und Software ist erforderlich.

Dass das Mining mühseliger wird, ist gewollt: Die Zahl zu schürfender Bitcoins ist von vornherein auf 21 Millionen begrenzt, was der Kryptowährung Wertstabilität verleihen soll. Dieser Grenze strebt die digitale Währungsgemeinschaft allmählich zu, Ende Juni 2016 waren schon über 16,42 Millionen Bitcoins im Umlauf. Sie werden also knapper und damit wertvoller: Der Kurs bewegt sich Mitte Juli 2017 um 2.500 Dollar für einen einzigen Bitcoin, er könnte noch wesentlich deutlicher steigen.

Bitcoins, die bislang zwar schon durch Hackerangriffe gestohlen wurden, aber nicht zu fälschen sind, gelten damit als digitales Gold. In realem Geld ist ein Bitcoin aktuell deutlich wertvoller (mehr als doppelt so teuer) als eine Feinunze Gold. Darauf verweist der Analyst Horace Dediu. Dennoch bleiben sie eine spekulative Geldanlage. Ihr Wert wird durch die drei Faktoren Angebot, Nachfrage und Mining gesteuert (wie beim Gold), durch Zentralbanken wird er aber nicht reguliert (wie bei anderen Währungen).

Auch an Unternehmenswerte wie etwa eine Aktie sind Bitcoins nicht gekoppelt. Das alles seien Gründe, warum der Bitcoins-Kurs so extrem schwanken kann, wie der Fachmann Rüdiger Stumpf behauptet, der die Entwicklung für das Fachmagazin „Finanztest“ verfolgt.

Einflüsse auf die Bitcoin Volatilität

Sollte es wieder einmal einen Hackerangriff auf eine elektronische Bitcoin-Börse geben, dürfte der Kurs der Kryptowährung erneut in den Keller rauschen. Darauf verweist Experte Stumpf. Solche Vorkommnisse seien aktuell noch häufiger zu erwarten, die Technologie ist einfach zu jung. Auch könnten sich Unternehmen von ihren Bitcoins trennen, weil sie die Währung nicht mehr für ihre Geschäfte verwenden möchten.

China hat vor einiger Zeit seinen Zahlungsdienstleistern und Banken Geschäfte mit Bitcoins untersagt, was einen Kursrutsch ausgelöst hatte. Rüdiger Stumpf empfiehlt daher, nur dann in Bitcoins zu investieren, wenn man den Totalverlust solcher Einlagen problemlos verschmerzen könne. Anlegerschutz gäbe es gleich gar nicht. Der Charme der digitalen Währung – ihre dezentrale Verwaltung – ist gleichzeitig ihr Pferdefuß.

Bitcoins als Zahlungsmittel

Einen weiteren Einfluss auf die Kursentwicklung der Bitcoins hat ihr Einsatz als Zahlungsmittel. In Japan gehören sie seit April 2017 zu den offiziell verwendeten und damit auch gesetzlichen Regularien unterworfenen Währungen, was ihre weltweite Akzeptanz deutlich steigerte. Nicht nur in Fernost, sondern auch an anderen Orten der Welt werden sie schon länger in Pizzerien und Cafés, Software-Shops, Ferienhaus-Vermittlungen und Plattenläden akzeptiert, sie kommen damit im Bewusstsein der allgemeinen Öffentlichkeit an. Die Chefs solcher Unternehmen schätzen oft, dass die Banken bei einer Bitcoin-Überweisung außen vor bleiben, was der Barzahlung ähnelt.

Es entstehen somit keine Transfergebühren wie bei Überweisungen oder Kreditkartenzahlungen. Bitcoin-Überweisungen zwischen Bitcoin-Konten sind grundsätzlich kostenlos, bei höherer Akzeptanz könnte sich das virtuelle Geld daher durchaus zur Weltwährung aufschwingen. Gerade Händler, die mit ausländischen Lieferanten außerhalb des Euro-Währungsgebietes kooperieren, schätzen solche Transfers sehr, denn für konventionelle Fremdwährungsgeschäfte entstehen nach wie vor deutliche Gebühren, auch dauern sie lange.

All das entfällt beim Bitcoin. Jedoch sind die Händler natürlich von den Kursschwankungen beim Bitcoin betroffen und müssen daher vor jeder Transaktion genau rechnen. Das könnte an einigen Stellen die Akzeptanz wieder sinken lassen. Die junge Währung hat daher noch ein deutliches Auf und Ab vor sich, ihre Schwankungen werden so schnell nicht nachlassen.

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