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Bitcoin steckt zwischen starken ETF-Zuflüssen, anhaltendem Kursdruck und wachsender regulatorischer Unsicherheit fest. Während BlackRock und andere institutionelle Akteure weiter investieren, belasten Zinsängste, schwache Mining-Margen und politische Verzögerungen die Erholung. Der Pressespiegel beleuchtet die wichtigsten Entwicklungen – von Kasachstans Krypto-Reserve bis zur Neuausrichtung der Mining-Branche.
Bitcoin zwischen ETF-Zuflüssen, Kursdruck und regulatorischer Unsicherheit
BlackRock kauft bei schwachem Bitcoin-Kurs weiter zu
Wie Wallstreet Online berichtet, hat BlackRock über den iShares Bitcoin Trust zwischen dem 14. und 20. Juli 505 Millionen Dollar investiert, ohne an einem einzigen Tag zu verkaufen. Die Spot-ETFs verzeichneten zudem sieben aufeinanderfolgende Tage mit Zuflüssen, die stärkste Serie seit elf Wochen.
Zwischen dem 14. und 22. Juli flossen laut Yahoo Finance knapp eine Milliarde Dollar in die US-amerikanischen Spot-ETFs. BlackRocks iShares Bitcoin Trust sammelte allein in einer Woche 319 Millionen Dollar ein; die Bitcoin-Bestände des Fonds stiegen auf über 738.000 Coins, rund 49 Milliarden Dollar.
Dem standen fallende Kurse gegenüber. Am 23. Juli eröffnete Bitcoin bei 66.081 Dollar und fiel auf 65.047 Dollar, ein Minus von 1,56 Prozent. Als Belastungsfaktoren nennt Wallstreet Online steigende Ölpreise, höhere Treasury-Renditen und sinkende Technologieaktien.
Für das Gesamtjahr 2026 weisen die ETFs weiterhin Nettoabflüsse von 4,76 Milliarden Dollar aus. Die Juli-Zuflüsse decken demnach erst 15 Prozent der Juni-Verluste ab. Das Allzeithoch lag im Oktober 2025 bei über 126.000 Dollar; der aktuelle Kurs liegt laut Quelle fast 50 Prozent darunter.
„Warum kauft BlackRock weiter, obwohl der Kurs fällt?“
Wallstreet Online verweist darauf, dass der iShares Bitcoin Trust zwischen dem 14. und 20. Juli Zuflüsse von 505 Millionen Dollar verzeichnete und BlackRock jeden Tag nachgekauft habe, ohne eine Position zu verkaufen. Dies deute darauf hin, dass der Vermögensverwalter den Rückgang als langfristige Kaufgelegenheit betrachtet.
Zusammenfassung: BlackRock kaufte zwischen dem 14. und 20. Juli für 505 Millionen Dollar Bitcoin über seinen ETF, während Bitcoin am 23. Juli auf 65.047 Dollar fiel. Die Spot-ETFs verbuchten sieben Tage in Folge Zuflüsse.
930 Millionen Dollar ETF-Zuflüsse treffen auf Fed-Unsicherheit
Wallstreet Online berichtet außerdem, dass innerhalb von sechs Tagen 930 Millionen Dollar in Spot-ETFs flossen, während Bitcoin unter 65.000 Dollar fiel. Am 24. Juli 2026 notierte Bitcoin bei 65.029 Dollar und damit 628 Dollar niedriger als am Vortag.
Allein am Dienstag flossen 203 Millionen Dollar in die Spot-ETFs. BlackRocks IBIT führte die Erholung an, nachdem zuvor acht Wochen lang Abflüsse das Bild bestimmt hatten. Der Fear-and-Greed-Index stieg von extremer Angst bei 11 auf 28, blieb damit jedoch in der Angstzone.
Analysten von CoinDesk beschrieben den Kurs laut Wallstreet Online als Spanne zwischen 64.000 und 66.800 Dollar. Die Bewegung folgte auf eine 13-prozentige Erholung von den Juli-Tiefs.
Im Mittelpunkt steht auch die FOMC-Sitzung am 28. Juli unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh. Der Zinssatz liegt bei 3,5 bis 3,75 Prozent. Das CME-FedWatch-Tool sah die Wahrscheinlichkeit einer Beibehaltung bei 64 Prozent und die Wahrscheinlichkeit einer Anhebung um 25 Basispunkte bei 36 Prozent.
Strategy verkaufte 3.588 BTC für 216 Millionen Dollar zur Finanzierung von Vorzugsdividenden, hielt aber weiterhin 843.775 Coins. Das Allzeithoch von 126.198 Dollar liegt laut Quelle 48 Prozent über dem aktuellen Preis. Standard Chartered hielt an seinem Jahresend-Ziel von 100.000 Dollar fest.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| ETF-Zuflüsse in sechs Tagen | 930 Millionen Dollar |
| Bitcoin-Kurs am 24. Juli 2026 | 65.029 Dollar |
| Fear-and-Greed-Index | 28 |
| FOMC-Zinssatz | 3,5 bis 3,75 Prozent |
| Strategy-Bestand | 843.775 BTC |
| Strategy-Verkauf | 3.588 BTC für 216 Millionen Dollar |
| Jahresend-Ziel von Standard Chartered | 100.000 Dollar |
Zusammenfassung: Trotz ETF-Zuflüssen von 930 Millionen Dollar blieb Bitcoin unter 65.000 Dollar. Die Sitzung der US-Notenbank am 28. Juli und die Zinserwartungen gelten als zentrale Einflussfaktoren.
Bitcoin bewegt sich laut FinanzNachrichten.de in enger Handelsspanne
FinanzNachrichten.de berichtet, dass Bitcoin in der Woche unter 65.000 Dollar gefallen ist und damit fast die Hälfte seines Wertes seit dem Allzeithoch im Oktober 2025 verloren hat. Der Fear and Greed Index steht bei 28 und signalisiert extreme Angst im Kryptomarkt.
Am 24. Juli 2026 handelte der Kurs laut Quelle bei rund 65.000 Dollar und bewegte sich seit Tagen zwischen 64.000 und 66.800 Dollar. Diese Seitwärtsbewegung folgte auf eine Erholung von 13 Prozent seit den Juli-Tiefständen bei 58.115 Dollar.
Der gesamte Kryptomarkt fiel an diesem Tag um 1,3 Prozent auf 2,3 Billionen Dollar. Coinbase-CEO Brian Armstrong erklärte im Juni, der Tiefpunkt liege bei 60.000 Dollar. Grayscale-Analyst Zach Pandl widersprach und warnte, der tiefste Punkt könnte erst im September oder Oktober erreicht werden.
Standard Chartered erneuerte sein Kursziel von 100.000 Dollar für das Jahresende 2026. Polymarket setzte die höchsten Wahrscheinlichkeiten auf einen Schlusskurs zwischen 70.000 und 75.000 Dollar. Gleichzeitig blieb Bitcoin laut CoinDesk unter dem 200-Tage-EMA bei 74.405 Dollar, was den technischen Trend bärisch hält.
Auf der Oberseite müsse Bitcoin die Marke von 65.600 Dollar überwinden, um den Weg in Richtung 70.000 Dollar freizumachen. Strategy kaufe weiterhin BTC mit einer Reserve von 3 Milliarden Dollar und schaffe damit laut FinanzNachrichten.de einen institutionellen Nachfrageboden.
„Bitcoin steht an einem Wendepunkt.“
FinanzNachrichten.de stellt die gegensätzlichen Signale gegenüber: Einerseits belasteten die technische Entwicklung und die Angst am Markt, andererseits stützten institutionelle Käufe und die Erwartungen an eine Erholung die Nachfrage.
Zusammenfassung: Bitcoin bewegte sich zwischen 64.000 und 66.800 Dollar, nachdem der Kurs von den Juli-Tiefs bei 58.115 Dollar um 13 Prozent gestiegen war. Analysten nannten Kursziele von 60.000 Dollar, 70.000 bis 75.000 Dollar und 100.000 Dollar.
Pepeto in den Quellen als Presale-Projekt im Fokus
Mehrere der vorliegenden Beiträge von Wallstreet Online und FinanzNachrichten.de stellen Pepeto als Ethereum-basiertes Projekt im Presale vor. Beschrieben werden eine gebührenfreie Börse, eine Cross-Chain-Bridge zu Ethereum, BNB Chain und Solana sowie ein KI-Scanner zur Prüfung von Smart Contracts vor dem Listing.
Wallstreet Online nennt eine auf 420 Billionen fixierte Gesamtmenge der Token, von der 30 Prozent für den Presale reserviert seien. Der Einstiegspreis wird mit 0,000000188 Dollar angegeben. Der Presale habe über 10,38 Millionen Dollar eingesammelt.
SolidProof habe laut den Beiträgen den vollständigen Code vor Beginn des Presales einem Audit unterzogen und die Sicherheit der Contracts bestätigt. FinanzNachrichten.de beschreibt die Infrastruktur als auf skalierbares dezentrales Handelsvolumen ausgelegt.
Wallstreet Online nennt als technologische Grundlage Ethereum mit EVM-Layer-2-Technologie. Dadurch seien schnellere und günstigere Transaktionen bei voller Netzwerksicherheit möglich. Die Beiträge stellen den Presale-Einstieg etablierten Assets gegenüber, die bereits von Millionen Menschen gehalten würden.
In den Artikeln werden historische Beispiele für frühe Einstiege genannt. Ethereum startete demnach mit einem ICO bei 0,30 Dollar und erreichte anschließend über 4.900 Dollar. Frühe Binance-Token wurden mit 0,10 Dollar angegeben und stiegen auf über 700 Dollar. Zusätzlich wird ein Investment von 8.000 Dollar in Shiba Inu erwähnt, das sich laut Fortune auf 1,5 Millionen erhöhte.
Zusammenfassung: Pepeto wird als Ethereum-Projekt mit gebührenfreier Börse, Cross-Chain-Bridge und KI-Sicherheitsprüfung beschrieben. Der Presale-Preis wird mit 0,000000188 Dollar und das eingesammelte Kapital mit über 10,38 Millionen Dollar angegeben.
Poolin beantragt Insolvenzschutz nach Chapter 11
Yahoo Finanzen Deutschland berichtet, dass Poolin, früher der größte Bitcoin-Miningpool der Welt, am 22. Juli in New Jersey Insolvenzschutz nach Chapter 11 beantragt hat. Im Antrag werden Verbindlichkeiten zwischen 100 Millionen und 500 Millionen USD angegeben, während sich die Vermögenswerte auf höchstens 10 Millionen USD belaufen.
Das Unternehmen mit Sitz in Singapur strebt einen gerichtlichen Verkauf seiner Standorte in Westtexas statt einer Reorganisation an. Ein Erstgebot von 52 Millionen USD durch Thor CALAP LLC bildet das Mindestgebot für die Auktion.
Poolin reichte den Antrag gemeinsam mit den US-Tochterunternehmen Lonestar Dream und Lonestar Taproot ein. Diese hatten den Mining-Betrieb an den Standorten Pyote und Tarbush am 10. Juli eingestellt.
Chief Restructuring Officer Michael DuFrayne bezifferte die Verbindlichkeiten vor dem Antrag auf etwa 173,1 Millionen USD. Davon entfielen etwa 163,7 Millionen USD auf Schuldscheine gegenüber Poolin-Wallet-Kunden. Poolin hatte im September 2022 Abhebungen eingefroren; davon waren etwa 11.700 Nutzer mit Guthaben über 100 USD betroffen.
Poolin wurde 2017 in China gegründet und war im September 2019 weltweit der größte Miningpool. Das Mining-Verbot in China im Jahr 2021 und der Markteinbruch im Jahr 2022 schwächten laut Quelle das auf Kreditvergabe basierende Geschäftsmodell.
Für den Verkauf wurden laut TheEnergyMag mehr als 335 potenzielle Käufer kontaktiert. Daraus entstanden 28 Verschwiegenheitsvereinbarungen und sieben Absichtserklärungen. Neben Minern wurden auch Betreiber aus den Bereichen Künstliche Intelligenz und Hochleistungsrechnen angesprochen.
Zusammenfassung: Poolin beantragte am 22. Juli Chapter-11-Insolvenzschutz. Die angegebenen Verbindlichkeiten liegen zwischen 100 Millionen und 500 Millionen USD, das Mindestgebot für die Auktion bei 52 Millionen USD.
Bitcoin-Mining verlagert sich teilweise in Richtung KI und Hochleistungsrechnen
Yahoo Finanzen Deutschland verweist auf Daten von VanEck, wonach börsennotierte Miner in diesem Jahr mehr als 15.000 BTC aus ihren Treasury-Beständen verkauft haben, um Investitionen in KI und HPC zu finanzieren. Zu den genannten Verkäufern gehören Bitdeer, Bitfarms, Core Scientific, Riot und MARA Holdings.
Bitdeer habe seinen gesamten Bitcoin-Bestand verkauft, da die Margen gesunken seien. Riot finanziere seine Neuausrichtung zum Rechenzentrum in Texas durch den Verkauf geminter Bitcoin. Investoren hätten diesen Wandel belohnt, da Miner-Aktien den BTC-Kurs übertroffen hätten, während die Ausgaben für KI-Infrastrukturen stiegen.
Die Netzwerk-Schwierigkeit sank seit Juni um 8,48 Prozent von 138,96 Billionen auf 127,17 Billionen am 11. Juli. Die gesamte Bitcoin-Hashrate fiel um etwa 13 Prozent von 1,03 Zetahash/Sekunde auf 883 Exahash/Sekunde.
Der Hashprice, also der tägliche Umsatz pro Petahash, lag am 11. Juli bei etwa 31,10 USD. Damit lag er rund 37 Prozent unter dem Höchstwert von 49,40 USD im Oktober 2025, obwohl es im Juli eine Erholung um 12,5 Prozent gab.
Bitcoin lag am Freitag bei etwa 65.069 USD, 0,8 Prozent niedriger innerhalb von 24 Stunden und etwa 45 Prozent höher als im vergangenen Jahr. Die von Minern gehaltenen Bitcoin blieben laut VanEck bei etwa 1,785 Millionen BTC und damit auf Vorjahresniveau.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Von börsennotierten Minern verkaufte BTC | mehr als 15.000 BTC |
| Rückgang der Netzwerk-Schwierigkeit | 8,48 Prozent |
| Netzwerk-Schwierigkeit zuvor | 138,96 Billionen |
| Netzwerk-Schwierigkeit am 11. Juli | 127,17 Billionen |
| Rückgang der Hashrate | etwa 13 Prozent |
| Hashrate zuvor | 1,03 Zetahash/Sekunde |
| Hashrate am 11. Juli | 883 Exahash/Sekunde |
| Hashprice am 11. Juli | etwa 31,10 USD |
| Höchstwert des Hashprice | 49,40 USD |
| Bitcoin-Bestände der Miner | etwa 1,785 Millionen BTC |
Zusammenfassung: Sinkende Margen führen bei mehreren Minern zu Verkäufen und einer stärkeren Ausrichtung auf KI- und HPC-Infrastruktur. Gleichzeitig gingen Netzwerk-Schwierigkeit, Hashrate und Hashprice zurück.
Kasachstan schafft Förderprogramm für strategisches digitales Mining
Blocktrainer berichtet, dass Kasachstan ein Programm zum Aufbau staatlicher Krypto-Reserven gestartet hat. Qualifizierte Mining-Unternehmen können den Status eines „Strategic Digital Miner“ beantragen und langfristig Zugang zu vergünstigten Stromkontingenten erhalten.
Im Gegenzug müssen die Unternehmen einen Teil der geschürften digitalen Vermögenswerte unentgeltlich an einen staatlichen Fonds übertragen. Dieser leitet die Vermögenswerte anschließend an die nationale Krypto-Reserve weiter.
Kasachstan erreichte nach dem Mining-Verbot in China im Jahr 2021 zeitweise einen Anteil von mehr als 18 Prozent an der globalen Bitcoin-Hashrate. Nach einer Energiekrise führte die Regierung umfangreiche Regulierungsmaßnahmen ein.
Heute liegt Kasachstans Anteil an der globalen Bitcoin-Hashrate laut Hashrate-Index nur noch bei etwa 1,6 Prozent. Dies entspricht einer Rechenleistung von etwa 15 EH/s. Damit belegt das Land Platz 11 unter den größten Mining-Nationen, hinter Norwegen und vor Georgien.
Die Regierung verfolgt parallel das Ziel eines staatlichen Krypto-Reserve-Fonds. Zentralbankchef Timur Suleimenov hatte Pläne für Investitionen in Höhe von 350 Millionen US-Dollar in krypto-bezogene Anlagen bekannt gegeben.
Am 18. Juli 2026 verabschiedete die kasachische Regierung die Verordnung Nr. 638 mit dem Titel „Regeln für das strategische digitale Mining“. Sie soll voraussichtlich Anfang August 2026 in Kraft treten.
Das Programm richtet sich ausschließlich an industrielle Mining-Unternehmen. Zu den Voraussetzungen gehören ein Rechenzentrum mit mindestens 150 Megawatt Anschlussleistung, Mining-Hardware mit mindestens 150 TH/s je Gerät, qualifiziertes Fachpersonal, eigene Wartungs- und Reparaturkapazitäten sowie Verträge mit mindestens zwei Internetanbietern.
Darüber hinaus müssen Unternehmen sämtliche steuerlichen und regulatorischen Pflichten erfüllen und alle erforderlichen Mining-Lizenzen besitzen. Zugelassene Unternehmen können langfristige Stromlieferverträge mit einer Laufzeit von bis zu 10 Jahren zu staatlich gedeckelten beziehungsweise regulierten Tarifen abschließen, sofern ausreichende Stromkapazitäten vorhanden sind.
Als Gegenleistung übertragen die Miner jeden Monat einen Teil ihrer geschürften digitalen Vermögenswerte unentgeltlich an den Astana Hub Fund. Aus dem Berechnungsmodell ergibt sich laut Blocktrainer für ein qualifiziertes Unternehmen eine effektive Übertragung von monatlich etwa 10 Prozent der geschürften Bitcoin nach Abzug der Energie- und Netzkosten.
Der Astana Hub Fund leitet die Bitcoin anschließend an die National Investment Corporation der Nationalbank Kasachstans weiter, die die nationale Krypto-Reserve verwaltet.
| Voraussetzung oder Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Historischer Anteil Kasachstans an der globalen Hashrate | mehr als 18 % |
| Aktueller Anteil an der globalen Hashrate | etwa 1,6 % |
| Rechenleistung | etwa 15 EH/s |
| Rang unter den Mining-Nationen | Platz 11 |
| Geplante Investitionen in krypto-bezogene Anlagen | 350 Millionen US-Dollar |
| Verordnung | Nr. 638 |
| Mindestanschlussleistung des Rechenzentrums | 150 Megawatt |
| Mindestleistung je Mining-Gerät | 150 TH/s |
| Laufzeit möglicher Stromlieferverträge | bis zu 10 Jahre |
| Effektive monatliche Übertragung | etwa 10 % der geschürften Bitcoin |
Zusammenfassung: Kasachstan verbindet regulierten Stromzugang mit der Abgabe eines Teils der geschürften digitalen Vermögenswerte. Für qualifizierte Unternehmen sieht das Modell langfristige Stromverträge von bis zu 10 Jahren und eine effektive monatliche Übertragung von etwa 10 Prozent der geschürften Bitcoin vor.
US-Senat verschiebt mögliche Entscheidung zum Clarity Act
Der Aktionär berichtet, dass die Hoffnungen der Krypto-Branche auf eine rasche Rechtssicherheit in den USA einen Dämpfer erhalten haben. Der „Clarity Act“ wird es voraussichtlich nicht mehr vor der parlamentarischen Sommerpause durch den US-Senat schaffen.
Der Mehrheitsführer im US-Senat, John Thune, erklärte, er wolle den Debattenprozess noch vor der Pause einleiten. Eine finale Abstimmung vor dem Sommer sei jedoch kaum realistisch. Die Branche hatte ursprünglich den 7. August als kritische Frist für eine Verabschiedung im Jahr 2026 betrachtet.
„Ich möchte die Debatte zum Clarity Act zumindest beginnen“
Sollte der Entwurf vor der Pause nicht behandelt werden, bliebe im September laut Der Aktionär ein enges Zeitfenster von etwa drei Wochen. Danach werde der Wahlkampf für die anstehenden Kongresswahlen im November die politische Agenda in Washington bestimmen.
Der Gesetzentwurf stößt weiterhin auf parteiübergreifende Bedenken. Demokraten kritisieren vor allem die vorgesehenen Ethikregeln für hochrangige Regierungsbeamte und deren Krypto-Geschäftsaktivitäten. Republikaner äußern sich kritisch zu Bestimmungen über Renditen auf Stablecoins.
Zusätzlich wird die Agenda des Senats von anderen Themen bestimmt. Priorität haben derzeit ein parteiübergreifender Gesetzentwurf für Sanktionen gegen Russland sowie neue Handelszölle.
Aus dem Umfeld des Weißen Hauses kommt laut Quelle verhaltener Zweckoptimismus. Krypto-Berater Patrick Witt verwies darauf, dass der Senat auch in der ersten Augustwoche tagt. Eine finale Entscheidung noch im Juli hält jedoch auch er für unwahrscheinlich.
Der Clarity Act soll die Zuständigkeiten der US-Aufsichtsbehörden neu ordnen und ein verlässliches Fundament für digitale Vermögenswerte in den USA schaffen. Eine weitere Verzögerung würde laut Der Aktionär auch den erhofften positiven Impuls für den Bitcoin-Kurs hinauszögern.
Zusammenfassung: Der Clarity Act wird voraussichtlich nicht mehr vor der parlamentarischen Sommerpause final verabschiedet. Inhaltliche Einwände beider Parteien und andere politische Prioritäten erschweren den weiteren Zeitplan.
Einschätzung der Redaktion
Die entscheidende Entwicklung ist die wachsende Kluft zwischen struktureller Nachfrage und kurzfristiger Marktschwäche. ETF-Zuflüsse und institutionelle Käufe stabilisieren den Markt, reichen aber bislang nicht aus, um den übergeordneten Abwärtstrend zu beenden. Solange Bitcoin unter dem 200-Tage-EMA bei 74.405 Dollar bleibt und regulatorische sowie geldpolitische Unsicherheit anhält, überwiegt das Risiko weiterer volatiler Kursrückgänge.
Besonders relevant ist der Wandel im Mining-Sektor: Verkäufe zur Finanzierung von KI- und HPC-Infrastruktur sowie die Insolvenz von Poolin zeigen, dass niedrige Margen den Anpassungsdruck erhöhen. Staatliche Programme wie in Kasachstan können neue Nachfrage schaffen, verstärken aber zugleich die politische und regulatorische Abhängigkeit der Branche. Die Verzögerung des Clarity Act verlängert diese Unsicherheit in den USA.
Infobox: Institutionelle Nachfrage bildet einen wichtigen Stabilitätsfaktor, ist derzeit jedoch kein belastbares Signal für eine nachhaltige Trendwende. Regulierung, Zinspolitik und die wirtschaftliche Lage der Miner bleiben die zentralen Risikotreiber.
Quellen:
- Krypto News: Bitcoin hält 65.000 Dollar, während BlackRock still 505 Millionen nachkauft — was steckt dahinter?
- Krypto News Bitcoin: 930 Millionen Dollar fließen in ETFs, während BTC unter 65.000 Dollar fällt
- Einst weltgrößter Bitcoin-Mining-Pool Poolin stellt Insolvenzantrag nach Chapter 11
- Krypto News: Bitcoin kämpft um 65.000 Dollar und ein vergessenes Signal warnt vor dem nächsten großen Schub
- Kasachstan startet Förderprogramm für Krypto-Mining-Unternehmen und staatliche Bitcoin-Reserve
- Bitcoin: Schlechte Neuigkeiten















