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Die Bundesregierung plant neue Regeln für Krypto-Gewinne, während Bitcoin und wichtige Altcoins trotz anhaltenden Inflationsdrucks zulegen. Welche Auswirkungen die Steuerpläne haben und warum die bevorstehende Fed-Entscheidung zum entscheidenden Impuls für den Kryptomarkt werden könnte, zeigt der aktuelle Pressespiegel.
Krypto-Pressespiegel: Steuerpläne und Erholung am Kryptomarkt
Bundesregierung plant Besteuerung neuer Krypto-Gewinne ab 2028
Die Bundesregierung plant laut WELT eine Steuer auf neue Krypto-Gewinne ab 2028. Bitcoin und Ethereum sollen demnach wie Aktien besteuert werden.
Den Angaben zufolge sollen Altbestände umfassend geschützt bleiben. Die geplanten Änderungen betreffen damit insbesondere neu entstehende Gewinne aus Bitcoin, Ether und weiteren Kryptowährungen.
Zusammenfassung: Ab 2028 ist laut WELT eine Besteuerung neuer Krypto-Gewinne geplant. Altbestände sollen umfassend geschützt bleiben.
Bitcoin erholt sich am 14. September 2026 auf 77.915,18 US-Dollar
Bitcoin notierte laut Finanzen.net am 14. September 2026 um 12:31 Uhr MESZ bei 77.915,18 US-Dollar. Gegenüber dem Vortag von 76.783,19 US-Dollar entsprach dies einem Plus von 1,47 Prozent.
Der Eröffnungskurs lag bei 76.806,19 US-Dollar. Finanzen.net beschreibt die Erholung als bemerkenswert robust, da gleichzeitig ein über den Erwartungen liegender PPI, ein steigender Ölpreis und die anstehende FOMC-Entscheidung den Markt belasteten.
| Bitcoin-Kurs | 77.915,18 US-Dollar |
| Vortag | 76.783,19 US-Dollar |
| Veränderung | 1,47 Prozent |
| Eröffnungskurs | 76.806,19 US-Dollar |
Zusammenfassung: Bitcoin legte am 14. September 2026 um 1,47 Prozent auf 77.915,18 US-Dollar zu.
Produzentenpreise und Ölpreis erhöhen den Inflationsdruck
Der Producer Price Index für August stieg laut Finanzen.net im Jahresvergleich auf 5,4 Prozent und lag damit über der Prognose von 5,3 Prozent. Der Kern-PPI kletterte auf 4,6 Prozent und erreichte den höchsten Stand seit Juni 2026.
Zusätzlich trieb ein Angriff auf eine saudi-arabische Pipeline am Wochenende den Ölpreis in einem Fünf-Tages-Zeitraum um rund 11 Prozent nach oben. Finanzen.net wertet die Entwicklung als weiteren Inflationsimpuls, weil Energiepreise direkt in den Headline-CPI einfließen.
| PPI im August | 5,4 Prozent |
| Prognose | 5,3 Prozent |
| Kern-PPI | 4,6 Prozent |
| Ölpreisveränderung in fünf Tagen | rund 11 Prozent |
Zusammenfassung: Ein PPI von 5,4 Prozent, ein Kern-PPI von 4,6 Prozent und ein um rund 11 Prozent gestiegener Ölpreis verschärfen laut Finanzen.net den Inflationsdruck.
Ethereum und Solana steigen ebenfalls
Auch Ethereum erholte sich laut Finanzen.net. Die Kryptowährung notierte am 14. September 2026 um 12:31 Uhr MESZ bei 2.515,51 US-Dollar und lag damit 1,60 Prozent über dem Vortag von 2.475,94 US-Dollar.
Die Ethereum-Eröffnung hatte bei 2.475,82 US-Dollar gelegen. Solana gewann 2,20 Prozent auf 101,73 US-Dollar, nachdem der Kurs am Vortag bei 99,55 US-Dollar gelegen hatte.
Im breiteren Altcoin-Markt legten Sui um 3,09 Prozent, Chainlink um 1,51 Prozent und Avalanche um 1,09 Prozent zu. Der finanzen.net Top 10 Crypto-ETP stieg um 0,9 Prozent auf 10,25 Euro.
| Asset | Kurs beziehungsweise Wert | Veränderung |
|---|---|---|
| Ethereum | 2.515,51 US-Dollar | 1,60 Prozent |
| Ethereum am Vortag | 2.475,94 US-Dollar | |
| Ethereum-Eröffnung | 2.475,82 US-Dollar | |
| Solana | 101,73 US-Dollar | 2,20 Prozent |
| Solana am Vortag | 99,55 US-Dollar | |
| Sui | 3,09 Prozent | |
| Chainlink | 1,51 Prozent | |
| Avalanche | 1,09 Prozent | |
| finanzen.net Top 10 Crypto-ETP | 10,25 Euro | 0,9 Prozent |
Zusammenfassung: Ethereum, Solana und mehrere Altcoins bewegten sich am Montagnachmittag gemeinsam mit Bitcoin nach oben.
FOMC-Entscheidung im Mittelpunkt
Laut Finanzen.net gibt die Federal Reserve am 16. September 2026 um rund 20:00 Uhr MESZ ihre Zinsentscheidung bekannt. Begleitet wird die Entscheidung von einem neuen Dot Plot und einer Pressekonferenz von Kevin Warsh.
Als Belastungsfaktoren nennt Finanzen.net den über der Prognose liegenden PPI, den Kern-PPI auf dem höchsten Stand seit Juni 2026, den durch die Nahost-Eskalation gestiegenen Ölpreis und NFP, das dreifach über der Erwartung gelegen habe.
Finanzen.net beschreibt für Bitcoin mehrere mögliche Marktreaktionen. Eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte oder ein Dot Plot mit weiteren Erhöhungen für 2026 könnte den Kurs unmittelbar unter 76.500 US-Dollar drücken und die Unterstützungszone bei rund 72.000 US-Dollar in den Fokus rücken.
Eine hawkisch kommentierte Pause ohne Erhöhung könnte laut Finanzen.net zunächst die Spanne von 76.000 bis 79.000 US-Dollar stabilisieren. Nur eine überraschend dovishe Aussage könnte demnach einen erneuten Ausbruch über 80.000 US-Dollar ermöglichen.
| FOMC-Entscheidung | 16. September 2026 |
| Bekanntgabe | rund 20:00 Uhr MESZ |
| Mögliche Zinserhöhung | 25 Basispunkte |
| Möglicher Bitcoin-Kurs bei Zinserhöhung | unter 76.500 US-Dollar |
| Nächste Unterstützungszone | rund 72.000 US-Dollar |
| Aktuelle Spanne laut Finanzen.net | 76.000 bis 79.000 US-Dollar |
| Möglicher Ausbruch bei dovisher Aussage | über 80.000 US-Dollar |
Zusammenfassung: Die FOMC-Entscheidung am 16. September 2026 gilt laut Finanzen.net als zentraler kurzfristiger Impuls für Bitcoin und den gesamten Kryptomarkt.
Risikohinweise zum Kryptohandel
Finanzen.net weist darauf hin, dass Kryptowährungen hochvolatil sind und besonderen Risiken bis hin zum Totalverlust unterliegen. Ein Teil der Handelsplätze sei nicht oder nur teilweise reguliert.
Für Turbo-Zertifikate nennt Finanzen.net den Hinweis, dass im Durchschnitt 7 von 10 Kleinanlegern Verluste erleiden. Turbo-Zertifikate seien hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
- Kryptowährungen sind hochvolatil.
- Es besteht ein Risiko bis hin zum Totalverlust.
- Ein Teil der Handelsplätze ist nicht oder nur teilweise reguliert.
- Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten.
Zusammenfassung: Finanzen.net hebt die hohe Volatilität und das Verlustrisiko bei Kryptowährungen sowie die besonderen Risiken von Turbo-Zertifikaten hervor.
Einschätzung der Redaktion
Die geplante steuerliche Gleichstellung mit Aktien wäre ein wichtiger Schritt zur rechtlichen Normalisierung von Kryptowährungen, könnte aber die Attraktivität künftiger Krypto-Investments in Deutschland deutlich mindern. Der Schutz von Altbeständen würde die unmittelbaren Belastungen begrenzen, schafft jedoch zugleich einen Anreiz, bestehende Positionen langfristig zu halten.
Die aktuelle Erholung wirkt angesichts des Inflations- und Zinsumfelds vor allem wie ein Zeichen hoher kurzfristiger Risikobereitschaft, nicht wie eine belastbare Trendbestätigung. Entscheidend bleibt die FOMC-Kommunikation: Bereits kleine Abweichungen bei Zinssignal oder Ausblick könnten die derzeitige Stabilisierung schnell in erhöhte Volatilität umkehren.
Infobox: Bitcoin bleibt kurzfristig stark nachrichten- und zinsabhängig; steuerpolitisch droht Deutschland bei Neugewinnen an Standortattraktivität zu verlieren.
Quellen:
- Bitcoin und Co.: Ende der Steuerfreiheit? Das plant der Bund
- Kryptomarkt 14. September 2026 Nachmittag: Bitcoin 77.900 Dollar, PPI 5,4%, Öl +11%, FOMC morgen 20 Uhr
- So entwickeln sich Bitcoin, Ripple & Co am Montagnachmittag am Kryptomarkt
- Bank of Japan plant Erhöhung auf 1,25 %, höchster Wert seit 1995: Bitcoin-Kurs bleibt stabil
- Bitcoin Prognose: Multi-Millionär wettet jetzt Millionen Dollar
- Bitcoin-Steuer: Warum Klingbeils Pläne richtig sind















