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    Kryptomarkt: Bitcoin stabil, Blast vor dem Aus und Ethereum im Upgrade-Fokus

    KI-generiert
    03.10.2026 78 mal gelesen 1 KommentareGoogle-News
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    Der Kryptomarkt zeigt sich am Samstag leicht freundlich: Bitcoin steigt um 0,07 Prozent auf 84.622 US-Dollar, Ethereum um 0,48 Prozent auf 2.682 US-Dollar. Monero und Chainlink führen die genannten Gewinner an, während Litecoin am stärksten nachgibt.
    Hinter den moderaten Kursbewegungen sorgt das Ende von Blast für Unruhe. Das Ethereum-Layer-2-Netzwerk wird wegen zu hoher Betriebskosten eingestellt, der gesperrte Wert ist seit 2024 um fast 99 Prozent gefallen. Der BLAST-Token verlor nach der Ankündigung 19 Prozent.
    Für Nutzer stehen noch rund 51 Millionen US-Dollar in den Blast-Verträgen, davon 46,6 Millionen US-Dollar als bei Lido gestaktes ETH. Bis zum 26. Oktober bleibt die reguläre App verfügbar, danach müssen Abhebungen direkt über die Verträge auf Ethereum erfolgen. Zusätzlich bestehen Bedenken wegen der Kontrolle durch wenige Schlüsselinhaber und eines nicht vollständig funktionierenden Fraud-Proof-Systems.
    Ethereum selbst bleibt technologisch im Fokus: Das Glamsterdam-Upgrade soll am 6. Oktober auf dem Sepolia-Testnetz starten. Eine mögliche Erhöhung des Gas-Limits von 60 auf 200 Millionen könnte die Transaktionskapazität deutlich steigern und bei erfolgreichem Test noch 2026 ins Mainnet kommen.
    Gleichzeitig stehen Ethereum hohe Short-Positionen von mehr als 101.000 ETH und ETF-Abflüsse von 55,37 Millionen US-Dollar gegenüber. Ein Short Squeeze könnte den Kurs antreiben, zusätzlicher Verkaufsdruck bleibt aber möglich. Die wichtigste Lehre lautet: Kurschancen zählen, doch nachhaltige Einnahmen, sichere Verträge und reale Nutzung entscheiden über die Zukunft von Krypto-Projekten.

    Der Kryptomarkt bleibt in Bewegung: Während Bitcoin und Ethereum leicht zulegen und Ethereum mit dem Glamsterdam-Upgrade vor einem wichtigen technischen Schritt steht, sorgt die Einstellung des Layer-2-Netzwerks Blast für Unsicherheit bei Nutzern und Investoren. Der Pressespiegel beleuchtet Kursbewegungen, technologische Entwicklungen und die Risiken hinter dem Ende eines einst milliardenschweren Projekts.

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    Bitcoin und Ethereum behaupten sich, während Blast den Betrieb einstellt

    Der Kryptomarkt zeigt am Samstagvormittag ein gemischtes Bild. Während Bitcoin um 09:41 Uhr um 0,07 Prozent auf 84.622,05 US-Dollar stieg, wurde das Ethereum-Netzwerk Blast wegen zu hoher Betriebskosten geschlossen.

    Nach Angaben von finanzen.net gewann Bitcoin um 09:41 Uhr 0,07 Prozent auf 84.622,05 US-Dollar. Am Vortag hatte der Kurs bei 84.561,33 US-Dollar gelegen.

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    Auch Ethereum entwickelte sich positiv und legte um 0,48 Prozent auf 2.682,16 US-Dollar zu. Der Kurs hatte am Vortag noch bei 2.669,39 US-Dollar gelegen. Monero verzeichnete mit einem Plus von 1,54 Prozent auf 548,37 US-Dollar den stärksten Anstieg unter den genannten Digitalwährungen; am Vortag waren es 540,07 US-Dollar.

    Chainlink stieg um 1,39 Prozent auf 14,00 US-Dollar, nachdem der Kurs am Vortag bei 13,80 US-Dollar gelegen hatte. Sui gewann 0,90 Prozent auf 1,155 US-Dollar und Solana legte 0,51 Prozent auf 119,30 US-Dollar zu. Die Vortageswerte lagen bei 1,144 US-Dollar beziehungsweise 118,69 US-Dollar.

    DigitalwährungVeränderungKursVortageskurs
    Bitcoin+0,07 Prozent84.622,05 US-Dollar84.561,33 US-Dollar
    Ethereum+0,48 Prozent2.682,16 US-Dollar2.669,39 US-Dollar
    Monero+1,54 Prozent548,37 US-Dollar540,07 US-Dollar
    Chainlink+1,39 Prozent14,00 US-Dollar13,80 US-Dollar
    Sui+0,90 Prozent1,155 US-Dollar1,144 US-Dollar
    Solana+0,51 Prozent119,30 US-Dollar118,69 US-Dollar
    Avalanche+0,60 Prozent10,86 US-Dollar10,79 US-Dollar
    Tron+0,20 Prozent0,3353 US-Dollar0,3346 US-Dollar

    Avalanche erhöhte sich um 0,60 Prozent auf 10,86 US-Dollar. Tron legte um 0,20 Prozent auf 0,3353 US-Dollar zu. Bei Cardano und Dogecoin waren dagegen kaum Ausschläge zu erkennen: Cardano wurde mit 0,2442 US-Dollar bewertet, nach 0,2445 US-Dollar am Vortag, während Dogecoin bei 0,0928 US-Dollar nach 0,0930 US-Dollar lag.

    Auf der Verliererseite standen Litecoin, Bitcoin Cash, Ripple, Stellar und Binancecoin. Litecoin sank um 0,63 Prozent auf 69,26 US-Dollar, Bitcoin Cash gab um 0,15 Prozent auf 310,70 US-Dollar nach. Ripple fiel um 0,23 Prozent auf 1,483 US-Dollar, Stellar verlor 0,50 Prozent auf 0,2143 US-Dollar und Binancecoin sank um 0,29 Prozent auf 765,92 US-Dollar.

    • Stärkster genannter Anstieg: Monero mit 1,54 Prozent.
    • Weitere deutliche Zuwächse: Chainlink mit 1,39 Prozent und Sui mit 0,90 Prozent.
    • Stärkster genannter Rückgang: Litecoin mit 0,63 Prozent.
    • Kaum Ausschläge: Cardano und Dogecoin.

    Der finanzen.net Top 10 Crypto-ETP verzeichnete den Angaben zufolge ein Tagesplus von 4,7 Prozent. Seit seiner Auflage am 24.09.2024 betrug die Performance 32,1 Prozent.

    Zusammenfassung: Bitcoin und Ethereum notieren am Samstagvormittag leicht höher. Monero, Chainlink, Sui, Solana und Avalanche gehören zu den stärkeren Gewinnern, während Litecoin, Stellar und Binancecoin nachgeben.

    Vitalik Buterin skizziert Ethereum als „kryptografischen Weltcomputer“

    BTC-ECHO berichtet über Vitalik Buterins Vorstellung einer neuen Entwicklungsphase für Ethereum. Demnach habe sich das Netzwerk nach über elf Jahren sowie zahlreichen Hard- und Soft-Forks so weit vom klassischen Verständnis einer Blockchain entfernt, dass Buterin von einer „qualitativ anderen Art von System“ spreche.

    Im Mittelpunkt steht das anstehende Upgrade Hegota. Es soll laut BTC-ECHO dazu beitragen, die Vorstellung eines „kryptografischen Weltcomputers“ umzusetzen. Ethereum könnte dabei als Abwicklungsschicht zwischen analoger und digitaler Welt dienen, während das Netzwerk selbst zunehmend in den Hintergrund rückt.

    „qualitativ anderen Art von System“

    Die von BTC-ECHO beschriebene Entwicklung wirft zugleich die Frage auf, ob eine weitgehende Verschmelzung der Technologie mit der Realität langfristig das Ende von Ethereum in seiner heutigen Form bedeuten könnte. Das Netzwerk wäre dann weniger als sichtbare Blockchain präsent, sondern stärker als technische Grundlage für Anwendungen und Prozesse.

    Infobox: BTC-ECHO beschreibt Hegota als möglichen Schritt hin zu einem „kryptografischen Weltcomputer“. Ethereum soll dabei als Verbindung zwischen analoger und digitaler Welt fungieren.

    Blast wird eingestellt: Nutzervermögen von rund 51 Millionen USD betroffen

    Blast, ein auf Ethereum laufendes Layer-2-Netzwerk, wird eingestellt. BeInCrypto und Yahoo Finanzen Deutschland berichten, dass das Netzwerk im Juni 2024 einen Bestand von 2,24 Milliarden USD gehalten habe, in den vergangenen 24 Stunden jedoch nur einen Umsatz von 110 USD auf der Blockchain erzielte.

    Das Team begründete die Einstellung damit, dass die laufenden Kosten höher seien als die Einnahmen und keine glaubwürdige Lösung für eine nachhaltige Entwicklung in Sicht sei. Der BLAST-Token fiel nach der Bekanntgabe um 19 Prozent.

    Blast war als günstigeres Nebennetzwerk von Ethereum konzipiert. Nutzer erhielten Zinsen auf Einlagen und zusätzlich einen Token als Belohnung. Laut BeInCrypto sank der in Blast gesperrte Wert inzwischen auf 32,3 Millionen USD. Gegenüber dem Höchststand im Jahr 2024 entspricht dies einem Rückgang von fast 99 Prozent.

    „Ich bin enttäuscht, dass wir es nicht geschafft haben, das Netzwerk langfristig nachhaltig zu machen, aber ich bin den Nutzern, Entwicklern und Teams dankbar, die Blast zu seiner Zeit verholfen haben, auch wenn diese Zeit kürzer war, als wir gehofft hatten”.

    Diese Aussage stammt von Gründer Tieshun Roquerre, der online als Pacman bekannt ist und auch Blur entwickelt hat. Blast hatte zuvor 20 Millionen USD von Investoren eingesammelt.

    Auszahlungen und Vertragskontrolle bei Blast

    Laut L2BEAT liegen noch etwa 51 Millionen USD, die von Ethereum in den Blast-Verträgen gebrückt wurden. Davon entfallen 46,6 Millionen USD auf gestaktes ETH bei Lido.

    Bevor Nutzer vollständig auf ihre Vermögenswerte zugreifen können, muss Blast das Geld aus Lido abziehen. Dieser Vorgang dauert laut den Berichten etwa eine Woche. Anschließend soll die Wartezeit für Abhebungen von sieben Tagen auf 24 Stunden sinken.

    Bis zum 26. Oktober können Nutzer die reguläre Blast-App verwenden. Danach müssen sie direkt mit den Blast-Verträgen auf Ethereum interagieren.

    AngabeWert
    Bestand im Juni 20242,24 Milliarden USD
    Umsatz in den vergangenen 24 Stunden110 USD
    Aktuell gesperrter Wert laut DefiLlama32,3 Millionen USD
    Gebrückte Vermögenswerte laut L2BEATetwa 51 Millionen USD
    Gestaktes ETH bei Lido46,6 Millionen USD
    Frist für die reguläre App26. Oktober
    Wartezeit nach dem Abzug aus Lido24 Stunden

    L2BEAT zufolge kontrollieren fünf Schlüsselinhaber die Blast-Verträge. Jede Gruppe aus drei Schlüsselinhabern kann die Verträge sofort ändern oder Auszahlungen pausieren. Das Fraud-Proof-System, mit dem falsche Zustände angefochten werden sollten, habe nie vollständig funktioniert.

    „Ein bösartiger Proposer kann einen ungültigen Zustand abschließen, der zu einem Verlust von Vermögenswerten führen kann”.

    L2BEAT weist damit auf ein Designrisiko hin, erhebt laut BeInCrypto jedoch keinen Vorwurf des Missbrauchs. Blast reiht sich den Berichten zufolge in eine Serie von Schließungen im Jahr 2026 ein, zu der unter anderem Lisk Blockchain und Bitcoin Layer 2 Botanix zählen.

    Zusammenfassung: Blast beendet den Betrieb wegen höherer Kosten als Einnahmen. Nutzer haben bis zum 26. Oktober Zugriff auf die reguläre App; etwa 51 Millionen USD liegen laut L2BEAT noch in den Verträgen, davon 46,6 Millionen USD als gestaktes ETH bei Lido.

    Ethereum: Glamsterdam-Upgrade und hohe Short-Positionen im Fokus

    FinanzNachrichten.de berichtet, dass Ethereum im dritten Quartal um 57 Prozent gestiegen sei und am 2. Oktober bei 2.719 Dollar notiert habe. Die Marktkapitalisierung wurde mit 327 Milliarden Dollar angegeben, während das Allzeithoch von 4.946 Dollar aus dem August 2025 weiterhin deutlich entfernt liege.

    Am 6. Oktober soll die Ethereum Foundation das Glamsterdam-Upgrade auf dem Sepolia-Testnetz aktivieren. Im Mittelpunkt steht EIP 7732, das das Gas-Limit von 60 auf 200 Millionen anheben könnte. Dadurch könnte sich die Transaktionskapazität des Netzwerks verdreifachen. Bei einem erfolgreichen Test soll das Mainnet noch 2026 folgen.

    Gleichzeitig seien die Short-Positionen auf Bitfinex innerhalb von zwei Wochen von 771 auf über 101.000 ETH gestiegen. FinanzNachrichten.de beschreibt einen möglichen Short Squeeze als potenziellen Kurstreiber, weist aber ebenso auf möglichen Verkaufsdruck und einen Rückgang unter die Unterstützung hin.

    Zusätzlichen Druck erzeugten die ETF-Abflüsse: Am 1. Oktober flossen netto 55,37 Millionen Dollar aus Ether-ETFs ab. XRP-ETFs verzeichneten am selben Tag dagegen Zuflüsse.

    AngabeWert
    Ethereum-Kurs am 2. Oktober2.719 Dollar
    Plus im dritten Quartal57 Prozent
    Marktkapitalisierung327 Milliarden Dollar
    Allzeithoch4.946 Dollar
    Start des Glamsterdam-Tests6. Oktober
    Gas-Limit bisher60 Millionen
    Gas-Limit möglich200 Millionen
    Short-Positionen auf Bitfinexüber 101.000 ETH
    Netto-Abflüsse aus Ether-ETFs am 1. Oktober55,37 Millionen Dollar

    FinanzNachrichten.de nennt 3.000 Dollar als nächstes Kursziel und beziffert den Abstand von 2.700 auf 3.000 Dollar mit rund 11 Prozent. Der Artikel stellt dieser Ethereum-Prognose das Presale-Projekt Pepeto gegenüber und beschreibt dort einen Preis von 0,000000188 Dollar sowie mehr als 10,38 Millionen Dollar eingesammelte Mittel.

    Dem Artikel zufolge verfügt Pepeto über einen Scanner, eine Exchange und eine Bridge im Live-Betrieb. Der Scanner führt 42 statische Prüfungen durch und simuliert einen Kauf und Verkauf auf einer geforkten Blockchain. Zudem werden unter anderem Mint-, Pause- und Blacklist-Funktionen, Proxys, versteckte Eigentümer und die Konzentration der Halter geprüft.

    FinanzNachrichten.de berichtet außerdem, dass SolidProof den gesamten Code geprüft und verifiziert habe. Der Artikel erwähnt einen möglichen Faktor von 1000x, stellt jedoch zugleich heraus, dass der Token noch keinen offenen Marktpreis besitzt.

    Infobox: Ethereum legte im dritten Quartal um 57 Prozent zu. Für den weiteren Kursverlauf stehen das Glamsterdam-Upgrade am 6. Oktober, über 101.000 ETH an Short-Positionen auf Bitfinex und Netto-Abflüsse von 55,37 Millionen Dollar aus Ether-ETFs im Mittelpunkt.

    Einschätzung der Redaktion

    Die zentrale Erkenntnis ist nicht die geringe kurzfristige Bewegung einzelner Kryptowährungen, sondern die unterschiedliche Qualität der zugrunde liegenden Projekte. Ethereum stärkt mit höherer Kapazität und weiterem Ausbau seine infrastrukturelle Bedeutung. Die Einstellung von Blast zeigt zugleich, dass technologische Relevanz allein kein tragfähiges Geschäftsmodell ersetzt.

    Für Anleger verschiebt sich der Fokus damit von bloßen Kursgewinnen auf Nachhaltigkeit, Sicherheitsarchitektur und reale Nutzung. Besonders bei Layer-2-Projekten bleiben ausreichende Einnahmen, transparente Vertragskontrolle und funktionierende Notfallmechanismen entscheidend. Hohe Short-Positionen können den Ethereum-Kurs kurzfristig zusätzlich bewegen, erhöhen aber zugleich die Volatilität.

    Zusammenfassung: Ethereum besitzt strukturelles Entwicklungspotenzial, während das Ende von Blast die Risiken eines nicht nachhaltigen Wachstumsmodells und unzureichender Sicherheitsmechanismen verdeutlicht.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Bei den bisherigen Kommentaren fehlt mir noch der Punkt, das so ein Blast-Aus viele Anleger wohl vorsichtiger bei Layer2 macht. 51 mio in den Verträgen und dann nur 110 Dollar umsatz, das ist schon ziemlich krass und zeigt das ein grosser TVL nicht automatisch echte Nutzung bedeutet. Ethereum mit dem Upgrade klingt zwar interresant, aber mehr Gas-Limit alleine macht noch kein gutes Geschäftsmodell.

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    Zusammenfassung des Artikels

    Bitcoin und Ethereum legen leicht zu, während Ethereum technische Fortschritte plant und das Layer-2-Netzwerk Blast wegen hoher Kosten eingestellt wird.

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