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    Solana im Fokus: ETF-Zuflüsse, Upgrades und institutionelle Nutzung

    KI-generiert
    13.08.2026 64 mal gelesen 1 KommentareGoogle-News
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    Solana steht am 13. August 2026 vor entscheidenden Tagen. Der Kurs bewegt sich um 76 Dollar, während ETF-Zuflüsse, ein Netzwerk-Upgrade und wichtige Governance-Abstimmungen den Markt beschäftigen.
    Am 17. August soll das Agave-4.2-Upgrade starten und die Speicherkosten um rund 90 Prozent senken. Einen Tag später endet die Abstimmung über Änderungen bei Gebühren, Verbrennung und Inflation, die den täglichen SOL-Burn deutlich erhöhen könnten.
    Auch die Nutzung wächst: MoneyGram bringt seine Ramps auf Solana und öffnet damit den Zugang zu fast 500.000 Filialen in mehr als 170 Ländern. Gleichzeitig verarbeitete das Netzwerk 171,9 Millionen Transaktionen an einem Tag.
    Institutionelles Interesse zeigt sich durch Solana-Spot-ETFs mit Zuflüssen von 8,8 Millionen Dollar, dem stärksten Tageswert seit dem 12. Mai. Dennoch blieb der Kurs nahe 76 Dollar, ein Zeichen dafür, dass Kapitalzuflüsse allein noch keinen nachhaltigen Aufwärtstrend garantieren.
    Unternehmen bauen ihre Solana-Infrastruktur weiter aus: Forward Industries erhöhte seine Treasury auf über 7,8 Millionen SOL und Kalshi integriert einen latenzarmen DoubleZero-Datenfeed. Damit positioniert sich Solana zunehmend als Infrastruktur für Zahlungen, Finanzmärkte und Unternehmen, muss sich aber bei Governance, Tokenökonomie und nachhaltiger Wertschöpfung beweisen.

    Solana steht vor entscheidenden Tagen: ETF-Zuflüsse, ein bevorstehendes Netzwerk-Upgrade und mögliche Änderungen an Burn-Rate und Inflation treffen auf neue institutionelle Anwendungen. Der Pressespiegel zeigt, wie eng Kursentwicklung, technische Infrastruktur und die wachsende Nutzung durch Unternehmen und Finanzmarktakteure inzwischen miteinander verbunden sind.

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    Solana zwischen ETF-Zuflüssen, Netzwerk-Upgrades und institutioneller Infrastruktur

    Solana steht am 13.08.2026 im Mittelpunkt mehrerer Marktberichte. Im Fokus stehen der Kursbereich um 76 Dollar, neue ETF-Zuflüsse, die bevorstehende Burn-Abstimmung, das Agave-4.2-Upgrade sowie die wachsende Nutzung der Blockchain durch Unternehmen und Finanzmarktakteure.

    SOL kämpft vor Burn-Abstimmung um 76 Dollar

    Wie Wallstreet Online berichtet, notiert SOL bei rund 75,90 Dollar und verliert im Tagesverlauf etwa 1,3 Prozent. Der Marktwert beträgt 44,2 Milliarden Dollar, während die Tagesspanne zwischen 75,57 und 77,07 Dollar liegt.

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    Am 17. August soll Anza das Agave-4.2-Upgrade auf dem Mainnet aktivieren. Nach Angaben der Quelle sollen dadurch die Speicherkosten im Netzwerk um rund 90 Prozent sinken und die Zeit zwischen den Blöcken verkürzt werden.

    Einen Tag später endet die Frist für zwei Governance-Vorschläge. SIMD-0553 sieht Gebühren nach dem tatsächlichen Ressourcenverbrauch vor und könnte die täglich verbrannte SOL-Menge von etwa 650 auf bis zu 9.000 Stück erhöhen. SIMD-0550 soll die Zielinflation von 1,5 Prozent auf 2029 vorziehen, statt diese Änderung erst 2032 umzusetzen.

    Für die erforderliche Schwelle bei SIMD-0550 fehlen laut Wallstreet Online rund 40 Millionen SOL. Die beiden Termine liegen damit innerhalb von 48 Stunden und treffen auf einen Kurs, der seit Wochen keinen nachhaltigen Ausbruch geschafft hat.

    AngabeWert
    SOL-Kurs75,89 Dollar
    Tagesveränderung1,30 Prozent unter dem Vortagesstand
    Marktwert44,2 Milliarden Dollar
    Aktuelle tägliche Verbrennungetwa 650 SOL
    Mögliche tägliche Verbrennungbis zu 9.000 SOL
    Agave-4.2-Effekt auf Speicherkostenrund 90 Prozent weniger

    Infobox: Solana steht vor dem Agave-4.2-Upgrade am 17. August und dem Ende der Abstimmungsfrist am 18. August. Der Kurs liegt bei 75,89 Dollar, während die vorgeschlagenen Änderungen die Verbrennung und Inflation des Tokens betreffen.

    MoneyGram startet Ramps auf Solana

    Ein weiterer Bericht von Wallstreet Online befasst sich mit dem Start des MoneyGram-Dienstes Ramps auf Solana am 11. August 2026. Dadurch wird laut Quelle ein Netzwerk aus fast 500.000 Filialen für die Blockchain geöffnet.

    Rund 60 Millionen Kunden sollen Guthaben in mehr als 170 Ländern in Bargeld tauschen können. Einzahlungen sind in mehr als 25 Ländern möglich, Auszahlungen in mehr als 170 Ländern und Gebieten.

    Rift ist laut dem Bericht die erste Wallet auf Solana, die den Dienst integriert hat. MoneyGram betreibt außerdem seit Juni einen eigenen Validator im Solana-Netzwerk.

    Der SOL-Kurs reagierte zunächst verhalten und lag bei etwa 76,80 Dollar. Nach Angaben von OKX wurde SOL bei 76,83 Dollar gehandelt, was einem Plus von 0,50 Prozent entspricht.

    Technisch durchbrach SOL am Dienstag den Widerstand bei 74,50 Dollar. Die nächsten genannten Marken liegen bei 78,20 Dollar und 81,90 Dollar. Für August nennen Analysten laut Wallstreet Online bis zu 91,30 Dollar.

    Auch die Netzwerkaktivität wird hervorgehoben: Am 10. August verarbeitete Solana 171,9 Millionen Transaktionen an einem Tag. Das sei ein neuer Höchstwert gewesen.

    Marktdaten und NetzwerkinformationenWert
    SOL-Kurs76,83 Dollar
    TagesveränderungPlus von 0,50 Prozent
    Überwundener Widerstand74,50 Dollar
    Nächste Hürde78,20 Dollar
    Weitere Kursmarke81,90 Dollar
    Analysten-Prognose für Augustbis zu 91,30 Dollar
    Transaktionen am 10. August171,9 Millionen
    Solana-Bewertung44,7 Milliarden Dollar

    Infobox: MoneyGram bringt Ramps auf Solana und öffnet damit den Zugang zu fast 500.000 Filialen. Der Kurs bewegt sich über 74,50 Dollar, während 78,20 Dollar, 81,90 Dollar und bis zu 91,30 Dollar als weitere Marken genannt werden.

    SOL verzeichnet stärkste ETF-Zuflüsse seit dem 12. Mai

    Wallstreet Online berichtet außerdem über Nettozuflüsse von 8,8 Millionen Dollar in Solana-Spot-ETFs an einem einzigen Tag. Dies sei der stärkste Tageswert seit dem 12. Mai gewesen.

    Dem Bericht zufolge lagen die ETF-Zuflüsse zuvor fünf Handelstage in Folge bei null. Trotz der Rückkehr institutionellen Kapitals reagierte der SOL-Kurs kaum und notierte laut CoinGecko bei etwa 75,90 Dollar.

    Die Marktkapitalisierung lag bei etwa 44 Milliarden Dollar, womit Solana auf Rang sieben kam. Über der aktuellen Kurszone wird ein Widerstand bei rund 81 Dollar genannt, den SOL seit Anfang Juli mehrfach nicht erreicht habe.

    Gleichzeitig erreichte das Stablecoin-Volumen auf Solana zuletzt 16,7 Milliarden Dollar. Bitcoin notierte am Morgen bei 64.190 Dollar und verlor 813 Dollar gegenüber dem Vortag.

    ETF- und MarktdatenWert
    Nettozuflüsse in Solana-Spot-ETFs8,8 Millionen Dollar
    Vergleichszeitpunkt für den höchsten Tageswertseit dem 12. Mai
    SOL-Kursetwa 75,90 Dollar
    Solana-Marktkapitalisierungetwa 44 Milliarden Dollar
    Stablecoin-Volumen auf Solana16,7 Milliarden Dollar
    Bitcoin-Kurs am Morgen64.190 Dollar
    Bitcoin-Verlust gegenüber dem Vortag813 Dollar

    Infobox: Mit 8,8 Millionen Dollar verzeichneten Solana-Spot-ETFs den stärksten Tageszufluss seit dem 12. Mai. Der Kurs blieb trotz dieser Kapitalbewegung nahe 76 Dollar, während das Stablecoin-Volumen 16,7 Milliarden Dollar erreichte.

    Forward Industries baut Solana-Treasury trotz Quartalsverlust aus

    Yellow.com berichtet über Forward Industries, das im dritten Fiskalquartal einen Verlust von 69 Millionen US-Dollar meldete. Hauptgrund waren Abschreibungen auf die Solana-Bestände, obwohl sowohl der SOL-Vorrat als auch die Menge an SOL je Aktie weiter stiegen.

    Das Unternehmen verbuchte einen Verlust von 49,8 Millionen US-Dollar auf digitale Vermögenswerte sowie zusätzliche Wertminderungen von 15,2 Millionen US-Dollar. Der Nettoverlust entsprach 0,80 US-Dollar je Aktie.

    Nach Angaben von Forward Industries waren die Belastungen nach US-GAAP vorgeschrieben. Sie spiegelten weder realisierte Verkäufe noch tatsächliche Mittelabflüsse wider.

    Die Erlöse vervierfachten sich von 2,5 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal auf 10,8 Millionen US-Dollar. Als wichtigste Gründe nennt die Quelle Staking-Erträge und weitere Einnahmen im Zusammenhang mit der Treasury.

    Die SOL-Bestände stiegen im Quartal durch Zukäufe und Staking um 508.618 SOL. Zum 30. Juni belief sich die Gesamtposition auf 7.552.698 SOL und SOL-Äquivalente. Die vollständig verwässerte Kennzahl SOL je Aktie erhöhte sich gegenüber dem Vorquartal um 9 Prozent auf 0,0730.

    Auch nach dem Quartalsende wurden die Bestände ausgeweitet. Bis zum 3. August stiegen sie auf 7.807.022 SOL und SOL-Äquivalente, während die vollständig verwässerte Kennzahl SOL je Aktie rund 0,0754 erreichte.

    Das Unternehmen stakte nahezu alle SOL-Bestände im Netzwerk. Im Quartal entstanden rund 106.000 SOL an Staking-Rewards; seit September 2025 summierten sich die kumulierten Erträge auf etwa 300.000 SOL.

    „Trotz anhaltender Schwankungen an den Märkten für digitale Vermögenswerte sind wir der Überzeugung, dass Forward’s dauerhafte Kapitalbasis … uns eine erhebliche Chance bietet, den Wert in SOL je Aktie zu steigern“, sagte Kyle Samani, Chairman von Forward Industries.
    Forward IndustriesWert
    Quartalsverlust69 Mio. US-Dollar
    Verlust auf digitale Vermögenswerte49,8 Mio. US-Dollar
    Zusätzliche Wertminderungen15,2 Mio. US-Dollar
    Verlust je Aktie0,80 US-Dollar
    Erlöse im Quartal10,8 Mio. US-Dollar
    Erlöse im Vorjahresquartal2,5 Mio. US-Dollar
    SOL-Bestand am 30. Juni7.552.698 SOL und SOL-Äquivalente
    SOL-Bestand am 3. August7.807.022 SOL und SOL-Äquivalente
    SOL je Aktie am Quartalsende0,0730
    SOL je Aktie am 3. Augustrund 0,0754
    Staking-Rewards im Quartalrund 106.000 SOL
    Kumulierte Staking-Erträge seit September 2025etwa 300.000 SOL
    Aktienkurs am 12. August4,40 US-Dollar
    Nachbörslicher Kurs4,34 US-Dollar

    Die Aktien von Forward Industries schlossen am 12. August bei 4,40 US-Dollar, was einem Plus von 2,8 Prozent gegenüber dem Vortag entsprach. Nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen fiel der Kurs im nachbörslichen Handel um 1,36 Prozent auf 4,34 US-Dollar.

    Der aktuelle Fehlbetrag lag dennoch deutlich unter dem Minus von 283,1 Millionen US-Dollar im Vorquartal. Yellow.com führt diesen Unterschied auf die stärkeren bilanziellen Belastungen durch schwächere Solana-Preise im vorherigen Quartal zurück.

    Infobox: Forward Industries verzeichnete einen Quartalsverlust von 69 Millionen US-Dollar, erhöhte den Bestand aber bis zum 3. August auf 7.807.022 SOL und SOL-Äquivalente. Die Entwicklung zeigt, wie stark das ausgewiesene Ergebnis an den Marktwert der Solana-Treasury gekoppelt ist.

    Kalshi integriert Solana-basierten DoubleZero-Datenfeed

    CoinDesk berichtet, dass Kalshi DoubleZero für einen Hochgeschwindigkeits-Datenfeed im Stil der Wall Street einsetzt. Das Auftragsbuch des Prognosemarktes soll um den auf Solana basierenden Low-Latency-Marktdatenfeed von DoubleZero erweitert werden.

    Die DoubleZero Foundation beschreibt DoubleZeroEdge als Transportschicht, die Live-Börsendaten und On-Chain-Daten über dedizierte Glasfaser überträgt und gleichzeitig an alle verbundenen Händler verteilt. Dieses Modell bilde seit Jahrzehnten die Grundlage traditioneller Finanzbörsen wie NYSE, Nasdaq und CME.

    Die Integration soll institutionellen Handelsfirmen eine maschinenlesbare Ansicht des Prognosemarktes liefern. Diese Daten können laut Quelle für Preisgestaltung, Hedging und Signalgenerierung genutzt werden.

    CoinDesk zufolge steigt mit der wachsenden Präsenz von Finanzinstituten im Kryptobereich die Nachfrage nach Infrastrukturen, die Vorteile bei der Ausführung im Millisekundenbereich ermöglichen. Während Institutionen im traditionellen Finanzwesen spezialisierte Netzwerke verwenden, greifen Händler im Kryptobereich weiterhin größtenteils auf das Internet zurück.

    Kalshi will zum Start seine am stärksten gehandelten Kontrakte anbieten. Dazu gehören Krypto-Perpetual-Futures, also Derivatekontrakte, mit denen Händler auf den Preis eines Vermögenswerts spekulieren können, ohne dass ein Ablaufdatum besteht.

    DoubleZero strebt laut der Ankündigung an, Händlern das vollständige Bild von Kalshi über eine einzige latenzarme Verbindung bereitzustellen. Prognosemärkte liefern Wahrscheinlichkeitsbewertungen zu makroökonomischen Veröffentlichungen wie Zinssenkungen und Inflationsstatistiken, zu geopolitischen Ereignissen und zu Bewegungen von Vermögenspreisen.

    Infobox: Kalshi ergänzt sein Orderbuch um einen Solana-basierten Datenfeed von DoubleZero. Im Mittelpunkt stehen niedrige Latenz, dedizierte Glasfaserverbindungen und die Bereitstellung maschinenlesbarer Daten für Preisgestaltung, Hedging und Signalgenerierung.

    Einschätzung der Redaktion

    Die Entwicklung ist strategisch bedeutsam, weil Solana zunehmend nicht nur als spekulatives Token, sondern als Infrastruktur für Zahlungsverkehr, Finanzprodukte, institutionellen Handel und Unternehmens-Treasuries positioniert wird. Entscheidend bleibt jedoch, ob die technischen Verbesserungen und die wachsende Nutzung dauerhaft Gebühren, Liquidität und belastbare Erträge erzeugen.

    Die anstehenden Governance-Entscheidungen erhöhen zugleich das kurzfristige Risiko: Änderungen bei Gebühren, Verbrennung und Inflation können die wirtschaftlichen Anreize des Netzwerks spürbar verändern und dürften die Marktvolatilität rund um die Abstimmungen verstärken. Der geringe Kursimpuls trotz ETF-Zuflüssen zeigt zudem, dass institutionelles Interesse allein noch keinen nachhaltigen Aufwärtstrend garantiert.

    Infobox: Solana gewinnt institutionelle und infrastrukturelle Relevanz, steht aber vor einem entscheidenden Belastungstest bei Governance, Tokenökonomie und der Umwandlung von Netzwerknutzung in nachhaltigen wirtschaftlichen Wert.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Also die ganzen Meldungen klingen ja erstmal ziemlich bullish, aber ich weis nicht ob man jetzt wegen 8,8 millionen ETF zufluss gleich den grossen Durchbruch feiern muss. Bei Solana sind das vermutlich eher normale Schwankungen im vergleich zur gesamt marktkapitalisierung und der Kurs hängt trotzdem bei ungefähr 76 Dollar fest. Wenn institutionelle wirklich so überzeugt sind, warum bewegt sich der Preis dann kaum, oder ist das alles nur langfristig gedacht und ich verstehe die Börse mal wieder falsch.

    Das MoneyGram ding finde ich allerdings interressant, weil fast 500.000 Filialen schon eine krasse Zahl ist. Wobei Filialen alleine ja noch nicht heist das dort jetzt jeder automatisch SOL kauft oder Solana benutzt. Viele Leute werden vermutlich einfach nur Geld schicken und garnicht merken das im Hintergrund eine Blockchain läuft. Aber genau das wäre ja eigentlich auch der Sinn, wenn die Technik funktioniert ohne das man ständig Krypto Fachbegriffe erklären muss. 60 millionen Kunden in über 170 Ländern hört sich jedenfalls größer an als die meisten bisherigen Partnerschaften, die dann am ende nur aus einer Pressemitteilung und einem Logo bestehen.

    Die 171,9 Millionen Transaktionen am Tag sind auch so eine Zahl bei der ich nie weis wie viel davon echte Aktivität ist und wie viel irgendwelche automatischen Vorgänge oder Spam sind. Transaktionen sind nicht gleich Benutzer und Benutzer sind nicht gleich zahlende Kunden. Trotzdem muss man sagen, das Netzwerk kann offenbar sehr viel verarbeiten, jedenfalls mehr als manche andere Chains, die bei weniger schon anfangen zu husten. Das Agave Upgrade mit 90 Prozent weniger Speicherkosten klingt ebenfalls stark, aber bei solchen Prozentzahlen werde ich immer vorsichtig, weil es darauf ankommt von welchem Ausgangswert gerechnet wird und wer genau am Ende davon profitiert.

    Bei der Burn-Abstimmung bin ich komplett zwiegespalten. 650 SOL täglich auf bis zu 9.000 zu erhöhen klingt natürlich erstmal deflationär und als würde jeder Tokenbesitzer jubeln. Aber Gebühren einfach stärker nach Ressourcenverbrauch zu berechnen könnte auch kleine Nutzer abschrecken, wenn plötzlich manche Anwendungen teurer werden. Ein Netzwerk kann nicht nur für grosse Handelsfirmen optimiert werden, sondern muss auch für normale Leute bezahlbar bleiben. Sonst hat man am Ende eine super schnelle Autobahn auf der nur noch grosse LKW fahren dürfen.

    Auch die Inflationsänderung verstehe ich nicht ganz. Wenn die Zielinflation von 1,5 Prozent schon 2029 kommt statt 2032, soll das vermutlich den Token schneller knapper machen, aber dann bekommen Validatoren vielleicht weniger Anreiz oder müssen ihre Kosten anders reinholen. Ich dachte immer mehr Inflation wäre schlecht und weniger automatisch gut, aber wahrscheinlich ist das viel komplizierter. Gerade bei einem Netzwerk braucht man ja Leute die es sichern, und die machen das nicht nur aus Nächstenliebe. Das mit den fehlenden 40 Millionen SOL für die Schwelle zeigt außerdem, dass Governance nicht einfach nur ein paar Leute im Chat ist, sondern ziemlich viel Macht bei grossen Beständen liegen kann.

    Forward Industries finde ich fast am spannendsten und gleichzeitig am riskantesten. 69 Millionen Dollar Verlust klingt erstmal nach einer Firma die komplett gegen die Wand fährt. Dann liest man genauer und sieht, dass viel davon Abschreibungen waren und kein echtes Geld abgeflossen ist. Trotzdem kann man Buchverluste nicht einfach wegwischen, denn wenn der SOL Kurs weiter fällt ist der Bestand halt real weniger wert, egal ob verkauft wurde oder nicht. Die Firma setzt also ziemlich stark darauf das Solana langfristig steigt oder wenigstens genug Staking Erträge bringt.

    7,8 millionen SOL sind schon gewaltig, da fragt man sich auch wie gross der Anteil am Markt und die Abhängigkeit von einem einzigen Vermögenswert ist. Das die SOL je Aktie steigt klingt für Aktionäre gut, aber nur solange der Kurs und die Aktienstruktur nicht gleichzeitig alles wieder verwässern. Staking Rewards von 106.000 SOL in einem Quartal sind eine Menge, aber bei einem fallenden Kurs helfen die zusätzlichen Coins nur bedingt. Mehr Stücke bedeutet nicht automatisch mehr Wert, das wird bei Krypto oft gerne vergessen.

    Kalshi mit DoubleZero ist für mich ehrlich gesagt schwer einzuordnen. Millisekunden und Glasfaser klingt natürlich nach Wall Street, aber bei Prognosemärkten geht es doch auch um die Qualität der Vorhersage und nicht nur darum wer zuerst auf den Knopf drückt. Wenn alle mit ultraschnellen Daten handeln, wird der normale Nutzer vermutlich noch mehr zum Zuschauer. Andererseits brauchen institutionelle Händler eben eine Infrastruktur die nicht über irgendeinen langsamen Internetweg läuft. Dass Solana dabei als Unterbau auftaucht, ist für die Wahrnehmung sicher wichtig, auch wenn der normale Kalshi Nutzer vielleicht garnicht weis, dass Solana beteiligt ist.

    Was mir insgesamt fehlt ist die Frage, wie viel von diesen Anwendungen wirklich dauerhaft Gebühren erzeugt. ETF Zuflüsse können morgen wieder weg sein, MoneyGram kann den Dienst ändern und eine Firma wie Forward kann ihre Treasury Strategie irgendwann nicht mehr bezahlen. Die Technik und die Partnerschaften sind interessant, aber am Ende muss auch ein funktionierendes Geschäftsmodell dahinter stehen. Sonst hat man nur sehr viele beeindruckende Zahlen und trotzdem keinen nachhaltigen Wert.

    Ich würde deshalb nicht gleich alles als sicheren Bullrun sehen. Zwischen 78,20 und 81,90 Dollar scheint erstmal ordentlich Widerstand zu liegen, und 91,30 Dollar sind auch nur eine Prognose, kein Naturgesetz. Wenn die Upgrades stabil laufen, die Abstimmungen nachvollziehbar ausgehen und die Nutzung nicht nur aus künstlich aufgeblähten Transaktionen besteht, könnte Solana sich aber tatsächlich stärker als Finanz-Infrastruktur etablieren. Bis dahin bleibe ich eher neugierig als euphorisch, weil bei Krypto meistens genau dann etwas schiefgeht wenn alle schon Raketen malen.

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    Zusammenfassung des Artikels

    Solana steht vor wichtigen Upgrades und Governance-Entscheidungen, während ETF-Zuflüsse, MoneyGram und institutionelle Treasury-Strategien die Nutzung stärken.

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