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Der neue Pressespiegel beleuchtet die wichtigsten Krypto-Themen zwischen Wissenslücken, milliardenschweren Bitcoin-Käufen und institutioneller Nachfrage. Im Fokus stehen zudem die Rolle von Bitcoin in der Altersvorsorge, die Erholung der Spot-ETFs sowie die Frage, ob Bitcoin und Gold gemeinsam als Schutz in Krisenzeiten dienen können.
BaFin-Umfrage: Krypto-Wissen weist bei Anlegern erhebliche Lücken auf
Eine repräsentative Umfrage der BaFin zeigt laut t3n, dass knapp die Hälfte der Befragten Wissensfragen zu Kryptowährungen nicht richtig oder gar nicht beantworten konnte. In Deutschland besitzen mittlerweile mehr als neun Millionen Menschen Kryptowährungen. Eine YouGov-Erhebung im Auftrag von BearingPoint kam demnach zu dem Ergebnis, dass rund 12,8 Prozent der Erwachsenen digitale Währungen besitzen.
Von den Krypto-Besitzern halten drei Viertel Bitcoin, während rund ein Drittel auf Ethereum setzt. Weitere 11,4 Prozent der Erwachsenen besitzen bislang keine Kryptowährungen, können sich einen Kauf aber vorstellen.
Für die BaFin-Umfrage wurden 1.000 Menschen zu 16 Fragen rund um Kryptowährungen befragt. Davon besaßen 13 Prozent Kryptowerte, 34 Prozent verfügten über Aktien, Anleihen oder Fonds, aber keine Kryptowerte, und 53 Prozent besaßen keines der aufgeführten Finanzprodukte.
Besonders deutlich wurden die Wissenslücken bei der Frage, was Bitcoin ist. Nur 35 Prozent gaben korrekt an, dass es sich um elektronische Datensätze handelt. 37 Prozent hielten Bitcoin für Zertifikate mit dem Basiswert Bitcoin, 9 Prozent für Aktien eines Blockchain-Unternehmens und 9 Prozent antworteten mit „Weiß ich nicht“.
Immerhin die Hälfte aller Befragten wusste, dass der Bitcoin-Preis durch Angebot und Nachfrage entsteht und nicht stabil ist. Ebenso war der Hälfte bekannt, dass Kryptowerte in einer digitalen Geldbörse, einer Wallet, aufbewahrt werden. Etwas mehr als die Hälfte erkannte zudem die Volatilität und die Gefahren von Memecoins, die durch virale Hypes populär werden.
Auch unter den Krypto-Besitzern waren Fehlannahmen verbreitet. Zwar schnitten sie bei den Fragen durchweg besser ab als andere Anleger und Nicht-Investoren, beantworteten aber ebenfalls 31 Prozent der Fragen falsch.
54 Prozent der Krypto-Besitzer gingen laut t3n fälschlicherweise davon aus, dass Bitcoin vor Inflation schützt. Als Argument werde häufig auf die Begrenzung auf 21 Millionen Coins sowie die Unabhängigkeit von Regierungen und Zentralbanken verwiesen. Der Bitcoin-Preis entsteht jedoch an Handelsplätzen und kann stark schwanken; als Inflationsschutz müsste Bitcoin die Kaufkraft über einen längeren Zeitraum verlässlich sichern.
Mehr als ein Drittel der Befragten hielt den Bitcoin-Kurs außerdem für stabiler als den Kurs neuerer Coins. Dabei könnten auch bei Bitcoin Nachrichtenlage und Marktstimmungen wesentlich zu den Kursschwankungen beitragen. Die Hälfte der Krypto-Besitzer dachte zudem, Stablecoins seien zum Vermögensaufbau geeignet, obwohl deren Werte an Referenzwerte wie den US-Dollar oder an Vermögenswerte wie Gold gekoppelt sind.
| Ergebnis | Angabe |
|---|---|
| Erwachsene mit digitalen Währungen | rund 12,8 Prozent |
| Bitcoin-Anteil unter Krypto-Besitzern | drei Viertel |
| Ethereum-Anteil unter Krypto-Besitzern | rund ein Drittel |
| Befragte mit korrekter Bitcoin-Definition | 35 Prozent |
| Krypto-Besitzer mit falsch beantworteten Fragen | 31 Prozent |
| Krypto-Besitzer mit falscher Inflationsschutz-Annahme | 54 Prozent |
Zusammenfassung: Die BaFin-Umfrage zeigt laut t3n erhebliche Wissenslücken selbst bei Menschen, die bereits in Kryptowährungen investieren. Besonders verbreitet sind falsche Annahmen über Bitcoin als Inflationsschutz, die Kursstabilität und die Funktion von Stablecoins.
Marktstart im September: Alphabet, Tesla, Nvidia, Strategy und Bitcoin im Fokus
In der Ausgabe von „Märkte & Trends am Morgen“ betrachtet Der Aktionär den Start in den September und die aktuelle Trendlage an den Märkten. Im Mittelpunkt stehen Alphabet, Tesla, Nvidia, Strategy und Bitcoin.
Die einzelnen Werte werden mit Blick auf ihre jüngsten Entwicklungen sowie die übergeordneten Trends besprochen. Außerdem geht es um die Frage, ob sich im September neue Einstiegsmöglichkeiten ergeben.
Der Beitrag ordnet den Markt nach dem Ende des Augusts ein und stellt die Entwicklung der genannten Aktien und des Bitcoin in einen gemeinsamen Trendkontext. Weitere im Umfeld der Sendung genannte Themen reichen von Bitcoin und Altcoins über Anleihen bis hin zu SpaceX, Palo Alto, Apple und Micron Technology.
Zusammenfassung: Der Aktionär richtet den Blick zum Start in den September auf die Trendlage an den Märkten. Alphabet, Tesla, Nvidia, Strategy und Bitcoin stehen dabei im Mittelpunkt der Analyse.
Experte diskutiert Aktien und Bitcoin in der Altersvorsorge
BTC-ECHO beschäftigt sich mit der Frage, wie junge Menschen ihren Lebensstandard im Ruhestand sichern können. Viele sehen das Rentenmodell demnach als unsicheres Zukunftsversprechen und zeigen eine hohe Bereitschaft zur privaten Altersvorsorge.
Welche Rolle das Rentensystem, Aktien und Bitcoin bei der privaten Altersvorsorge spielen können, erläutert laut BTC-ECHO der Wirtschaftsweise und Rentenexperte Professor Dr. Martin Werding im Gespräch mit dem Medium. Im Mittelpunkt steht damit die Verbindung zwischen gesetzlicher Rente und zusätzlicher privater Vorsorge.
Der Beitrag stellt die Altersvorsorge als langfristige Herausforderung dar. Für junge Menschen geht es insbesondere um die Frage, wie sich trotz jahrzehntelanger Beitragszahlungen der eigene Lebensstandard im Ruhestand absichern lässt.
Zusammenfassung: BTC-ECHO rückt die private Altersvorsorge und die Perspektiven des Rentensystems in den Mittelpunkt. Professor Dr. Martin Werding ordnet dabei die mögliche Rolle von Aktien und Bitcoin ein.
Strategy kauft 4603 BTC und erhöht Bitcoin-Bestand auf 845.050 Bitcoin
Strategy hat laut Finanzen100 erstmals seit dem 22. Juni wieder Bitcoin gekauft. Das Unternehmen erwarb 4603 BTC und erhöhte seinen Gesamtbestand von 840.447 auf 845.050 Bitcoin.
Michael Saylor hatte den Kauf zuvor angedeutet. Der Executive Chairman von Strategy veröffentlichte auf X eine Übersicht der Bitcoin-Bestände des Unternehmens und versah sie mit den Worten „We’re Back“. In der Vergangenheit hatte Saylor ähnliche Charts wiederholt kurz vor der Bekanntgabe neuer Bitcoin-Käufe veröffentlicht.
Die Bestätigung folgte am Montag in einem bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten 8-K-Filing. Für die 4603 neuen Bitcoin zahlte Strategy insgesamt 369,7 Millionen US-Dollar. Der durchschnittliche Kaufpreis lag bei 80.318 US-Dollar je Bitcoin.
Insgesamt hat Strategy für seinen gesamten Bestand inzwischen rund 63,73 Milliarden US-Dollar ausgegeben. Der durchschnittliche Kaufpreis steigt damit auf 75.412 US-Dollar je Bitcoin.
Das Marktumfeld war zuletzt schwieriger. Bitcoin notierte am Montag bei rund 78.600 US-Dollar und damit unter dem am Freitag erreichten Hoch von 81.148 US-Dollar. Für Druck am Kryptomarkt sorgten laut Finanzen100 vor allem Aussagen von Fed-Chef Kevin Warsh in Jackson Hole. Warsh warnte am Freitag, dass die Inflation nicht schnell genug zurückgehe; dadurch stiegen die Erwartungen an eine mögliche Zinserhöhung im September.
Bei einem Bitcoin-Kurs von 77.991 US-Dollar lag Strategy mit seinem Bestand rund 2,18 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 3,4 Prozent im Plus. Noch im Juli lag das Unternehmen mit seinen Bitcoin-Beständen zwischenzeitlich rund 13 Milliarden US-Dollar im Minus.
| Kennzahl | Angabe |
|---|---|
| Neu gekaufte Bitcoin | 4603 BTC |
| Bitcoin-Bestand zuvor | 840.447 Bitcoin |
| Bitcoin-Bestand danach | 845.050 Bitcoin |
| Kaufpreis der neuen Bitcoin | 369,7 Millionen US-Dollar |
| Durchschnittlicher Kaufpreis der neuen Bitcoin | 80.318 US-Dollar je Bitcoin |
| Gesamtausgaben für den Bestand | rund 63,73 Milliarden US-Dollar |
| Durchschnittlicher Kaufpreis des Gesamtbestands | 75.412 US-Dollar je Bitcoin |
| Bitcoin-Kurs im genannten Vergleich | 77.991 US-Dollar |
| Buchgewinn | rund 2,18 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 3,4 Prozent |
Zusammenfassung: Strategy hat 4603 BTC gekauft und besitzt nun 845.050 Bitcoin. Finanzen100 berichtet bei einem Bitcoin-Kurs von 77.991 US-Dollar von einem Plus von rund 2,18 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 3,4 Prozent.
Bitcoin-Spot-ETFs verzeichnen wieder Nettozuflüsse
Die Bitcoin-Spot-ETFs haben laut BTC-ECHO zu Beginn der Woche wieder deutliche Nettozuflüsse verzeichnet. Nach Abflüssen zum Wochenschluss flossen den Fonds gemäß SoSoValue-Daten 216 Millionen US-Dollar zu.
Damit lagen die Zuflüsse leicht über den Abflüssen von rund 202 Millionen US-Dollar vom Freitag. Zugleich knüpften die neuen Mittelzuflüsse an eine zuvor neun Tage andauernde Zuflussserie an.
BTC-ECHO stellt die Entwicklung in den Zusammenhang mit der Nachfrage institutioneller Investoren. Die Fonds verzeichneten damit nach dem schwächeren Wochenschluss wieder eine Erholung bei den Kapitalbewegungen.
| ETF-Kapitalbewegung | Angabe |
|---|---|
| Nettozuflüsse zu Beginn der Woche | 216 Millionen US-Dollar |
| Abflüsse am Freitag | rund 202 Millionen US-Dollar |
| Vorherige Zuflussserie | neun Tage |
Zusammenfassung: Die Bitcoin-Spot-ETFs verzeichneten 216 Millionen US-Dollar an Zuflüssen. Laut BTC-ECHO übertrafen diese damit leicht die Abflüsse von rund 202 Millionen US-Dollar vom Freitag.
Tether-CEO Ardoino setzt auf Bitcoin und Gold als Krisenformel
Finanzen.net berichtet über eine von Tether-Chef Paolo Ardoino vertretene Investmentthese, wonach Bitcoin und Gold in unsicheren Zeiten einen Schutz vor Krisen bieten könnten. Ardoino schrieb am 20. August auf X: „Bitcoin plus Gold ergeben einen Schutz vor dem Untergang“.
„Bitcoin + Gold = hedge against doom“
Auslöser für die Diskussion war laut Finanzen.net eine Ankündigung des US-Finanzministers Scott Bessent Mitte August. Die Rückkäufe langlaufender Staatsanleihen mit Laufzeiten von zehn bis 30 Jahren sollten mindestens verdoppelt werden, von 2 auf mindestens 4 Milliarden US-Dollar je Operation.
Die Ankündigung drückte die Renditen langlaufender Anleihen und den Dollar spürbar nach unten. Bitcoin und Gold zogen in den folgenden Tagen deutlich an, weil schwächere Realrenditen und ein schwächerer Dollar zinslose Wertspeicher wie Gold und Bitcoin tendenziell attraktiver machen.
Finanzen.net beschreibt Ardoinos Logik als „Debasement-Trade“. Gold sei vor allem in Angstphasen gefragt, während Bitcoin von zusätzlicher Liquidität profitieren könne, wie sie durch geldpolitische Eingriffe entstehe.
In den 30 Tagen bis zum 25. August legte Bitcoin um 23 Prozent zu, Gold um 15 Prozent. In der Woche nach der Ankündigung verzeichnete Gold die stärkste Fünf-Wochen-Serie seit Jahren. Bitcoin sprang binnen drei Tagen um 22 Prozent und streifte kurzzeitig die Marke von 80.000 US-Dollar.
Auch Ray Dalio riet Anlegern angesichts wachsender US-Schulden, in Gold und Bitcoin übergewichtet zu bleiben. Die Entwicklung wurde anschließend durch Aussagen des neuen Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh belastet. In seiner Rede in Jackson Hole am 28. August warnte Warsh, die zugrunde liegende Inflation habe sich nicht spürbar verbessert und die Notenbank habe noch „Arbeit vor sich“.
Daraufhin gab vor allem der Goldpreis nach. Der nächste wichtige Test für die These sei laut Finanzen.net die Fed-Zinsentscheidung im September. Eine Entscheidung im Sinne der Anleihen-Rückkäufe könnte der Debasement-These weiteren Rückenwind geben, während eine signalisierte Straffung zeigen würde, wie belastbar die Kombination aus Bitcoin und Gold tatsächlich ist.
| Entwicklung beziehungsweise Maßnahme | Angabe |
|---|---|
| Rückkäufe langlaufender US-Anleihen zuvor | 2 Milliarden US-Dollar je Operation |
| Rückkäufe langlaufender US-Anleihen danach | mindestens 4 Milliarden US-Dollar je Operation |
| Bitcoin-Entwicklung in den 30 Tagen bis zum 25. August | 23 Prozent |
| Gold-Entwicklung in den 30 Tagen bis zum 25. August | 15 Prozent |
| Bitcoin-Anstieg binnen drei Tagen nach der Ankündigung | 22 Prozent |
| Kurzzeitig gestreifte Bitcoin-Marke | 80.000 US-Dollar |
Zusammenfassung: Finanzen.net stellt Ardoinos These von Bitcoin und Gold als Krisenformel den geldpolitischen Entwicklungen und den Aussagen von Kevin Warsh gegenüber. Die Fed-Zinsentscheidung im September gilt dabei als entscheidender nächster Test für die Belastbarkeit dieser Kombination.
Einschätzung der Redaktion
Die zentrale Bedeutung liegt weniger in kurzfristigen Kursbewegungen als in der wachsenden institutionellen und privaten Verankerung von Bitcoin. Gleichzeitig erhöht die Kombination aus erheblichen Wissenslücken, hoher Volatilität und strategischen Großkäufen das Risiko, dass Anleger Marktchancen mit verlässlicher Sicherheit verwechseln. Für die Altersvorsorge bleibt Bitcoin daher allenfalls ein begrenzter, spekulativer Baustein – kein Ersatz für breit diversifizierte und langfristig geplante Anlagen.
Infobox: Wachsende Akzeptanz trifft auf unzureichendes Verständnis und hohe Abhängigkeit von Liquidität, Zinsen und Marktstimmung.
Quellen:
- Bitcoin & Co.: Diese Irrtümer unter Krypto-Anlegern sind erstaunlich verbreitet
- So geht es weiter! Alphabet, Tesla, Nvidia, Strategy, Bitcoin
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