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    Bitcoin unter Druck: Fed-Entscheid und ETF-Abflüsse prägen den Markt

    Symbolbild – ganz oder teilweise KI-generiert
    29.07.2026 62 mal gelesen 2 KommentareGoogle-News
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    Bitcoin steht am 29. Juli 2026 vor einem entscheidenden Fed-Termin unter Druck. Der Kurs fiel zeitweise auf rund 63.000 US-Dollar, während Zinssorgen, ETF-Abflüsse und ein schwacher Aktienmarkt die Stimmung belasten.
    Die US-Notenbank entscheidet heute über den Leitzins. Eine Pause bei 3,50 bis 3,75 Prozent gilt als wahrscheinlich, doch ein strengerer Ton oder eine mögliche Zinserhöhung könnte Bitcoin weiter belasten.
    Auch die Kapitalflüsse liefern kein einheitliches Bild: Aus Bitcoin-Spot-ETFs flossen zuletzt Millionenbeträge ab, nachdem zuvor eine Serie von Zuflüssen für Unterstützung gesorgt hatte. Gleichzeitig kauften große Wallets innerhalb von acht Tagen fast 19.700 Bitcoin hinzu.
    Technisch gilt die Zone um 63.000 US-Dollar als wichtiger Prüfpunkt. Ein Bruch könnte Rückgänge in Richtung 60.000 oder sogar 58.000 US-Dollar auslösen, während eine Rückkehr der ETF-Zuflüsse und ein unveränderter Fed-Kurs Ziele zwischen 72.000 und 75.000 US-Dollar ermöglichen könnten.
    Langfristig bleibt das Bild gemischt: Stablecoin-Zuflüsse und die Akkumulation langfristiger Anleger sprechen gegen einen vollständigen Ausverkauf. Politische Fortschritte beim CLARITY Act könnten Bitcoin sogar deutlich antreiben, doch kurzfristig überwiegen Unsicherheit und erhöhte Schwankungsrisiken.

    Bitcoin gerät vor der Fed-Sitzung zwischen Zinssorgen, ETF-Abflüsse und politische Unwägbarkeiten. Während Kursziele von 58.000 bis 200.000 US-Dollar reichen, liefern Stablecoin-Zuflüsse und Käufe großer Anleger zugleich überraschend starke Gegenargumente für einen anhaltenden Abverkauf.

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    Bitcoin zwischen Fed-Entscheid, ETF-Abflüssen und politischem Zeitdruck

    Der Bitcoin-Markt steht am 29. Juli 2026 im Zeichen der US-Geldpolitik. Mehrere Quellen berichten über deutliche Kursrückgänge, eine gestiegene Unsicherheit vor der Fed-Sitzung und unterschiedliche Einschätzungen zur weiteren Entwicklung.

    US-Gesetz könnte Bitcoin bis auf 200.000 US-Dollar treiben

    Nach Angaben von Finanzen100 halten einige Analysten in den kommenden zwölf Monaten einen Bitcoin-Kurs von 135.000 bis 200.000 US-Dollar für möglich. Dieses bullische Szenario werde jedoch lediglich mit einer Wahrscheinlichkeit von 25 Prozent bewertet; das wahrscheinlichere Hauptszenario liege bei 95.000 bis 130.000 US-Dollar.

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    Voraussetzung für das optimistische Szenario sei die Verabschiedung des sogenannten CLARITY Act sowie dessen Unterzeichnung noch vor den US-Wahlen. Der Entwurf steckt laut Finanzen100 weiterhin im Senat fest. Bitcoin lag zuletzt bei 64.671 US-Dollar, während Citi ihr 12-Monats-Ziel auf 82.000 US-Dollar senkte und Standard Chartered 100.000 US-Dollar bis zum Jahresende für möglich hält.

    Die politischen Hürden konzentrieren sich laut Quelle auf drei Punkte. Den Republikanern fehlen im Senat die erforderlichen Stimmen, da sie 53 Sitze halten und für eine Mehrheit 60 Stimmen benötigen. Sie sind deshalb auf die Unterstützung von sieben demokratischen Senatoren angewiesen, die den aktuellen Gesetzestext ablehnen.

    Zusätzlich erhöht sich der Zeitdruck. Vor der Sommerpause bleibe faktisch nur der 7. August als letzte Arbeitsmöglichkeit. Nach der Rückkehr Mitte September habe der Senat bis Anfang Oktober lediglich 14 Sitzungstage zur Verfügung.

    Als weiterer Belastungsfaktor wird der Streit um Donald Trump genannt. Kritiker verweisen auf hohe Kryptoeinnahmen des Präsidenten und mögliche Lücken bei den Ethikregeln. Selbst eine Zustimmung im Senat könnte außerdem scheitern, weil das Repräsentantenhaus bereits eine andere Version des Gesetzes beschlossen hat.

    „Das bullische Szenario gelte aber nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 25 Prozent.“ – Finanzen100

    Zusammenfassung: Finanzen100 nennt für Bitcoin eine mögliche Spanne von 135.000 bis 200.000 US-Dollar, sieht dieses Szenario aber nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 25 Prozent. Entscheidend seien die politische Mehrheit, der 7. August, die verbleibenden 14 Sitzungstage im September sowie die unterschiedlichen Gesetzesversionen.

    Bitcoin fällt vor dem Fed-Entscheid auf rund 63.500 Dollar

    Wallstreet Online berichtet, dass Bitcoin innerhalb von 24 Stunden um fast drei Prozent auf rund 63.500 Dollar gefallen ist. Damit notiere die Kryptowährung wieder etwa 50 Prozent unter dem Rekordhoch vom Oktober 2025.

    Die US-Notenbank entscheidet am 29. Juli über den Leitzins. Der Angst-und-Gier-Index steht bei 29 und signalisiert laut Quelle ein schwaches Vertrauen in den Markt.

    AngabeWert
    Bitcoin-Kursrund 63.500 Dollar
    Rückgang binnen 24 Stunden2,85 Prozent
    Abfluss aus US-Spot-ETFs am Montag11,64 Millionen Dollar
    Bitcoin-Zukäufe großer Wallets in acht Tagen19.696 Bitcoin
    Marktkapitalisierungrund 1,27 Billionen Dollar

    Auslöser des Rückgangs sei unter anderem ein Handelsstopp am südkoreanischen KOSPI gewesen, der Risikoanlagen weltweit belastet habe. Bitcoin fiel von fast 65.000 Dollar auf 63.200 Dollar und erreichte damit den niedrigsten Stand seit elf Tagen.

    Die Kapitalflüsse liefern ein gemischtes Bild. Aus den amerikanischen Spot-ETFs flossen am Montag 11,64 Millionen Dollar ab, wobei der Fonds von BlackRock den größten Anteil beigetragen habe. Gleichzeitig sammelten Wallets mit 10.000 bis 10.000 BTC in acht Tagen 19.696 Bitcoin ein.

    Bei den Kurszielen nennt Wallstreet Online Standard Chartered mit 100.000 Dollar zum Jahresende und Bernstein mit 150.000 Dollar. Ein Stratege von 21Shares halte laut finanzen.net ebenfalls 100.000 Dollar für erreichbar.

    Zusammenfassung: Bitcoin fiel laut Wallstreet Online auf rund 63.500 Dollar. Während US-Spot-ETFs Mittel verloren, kauften große Wallets 19.696 Bitcoin hinzu; die kurzfristige Richtung hängt vom Fed-Entscheid am 29. Juli ab.

    Unterstützung bei 63.000 Dollar wird zum Prüfpunkt

    In einer weiteren Meldung berichtet Wallstreet Online, dass Bitcoin auf 63.000 Dollar gefallen und damit den tiefsten Stand seit dem 17. Juli erreicht habe. Binnen 24 Stunden summierten sich die Liquidationen im Gesamtmarkt auf rund 700 Millionen Dollar.

    Am Montag scheiterte der Kurs zweimal an 65.600 Dollar. Nach der zweiten Abweisung verlor Bitcoin innerhalb weniger Stunden fast 3.000 Dollar. Die Marke von 63.000 Dollar gilt laut dem Analysten CRYPTOWZRD als entscheidende Unterstützung, deren Bruch neue lokale Tiefs öffnen könnte.

    AngabeWert
    Bitcoin-Tief63.000 Dollar
    Liquidationen binnen 24 Stundenrund 700 Millionen Dollar
    Abfluss aus Bitcoin-Spot-ETFs240,08 Millionen Dollar
    Abfluss aus Ethereum-Produkten70,6 Millionen Dollar
    Erste Einstiegszone laut Lennaert Snyder63.500 Dollar
    Bevorzugter Bereich laut Lennaert Snyder60.000 Dollar
    Äußerstes Ende der Spanne59.000 Dollar

    Zusätzlichen Verkaufsdruck erzeugten laut Quelle Nettoabflüsse von 240,08 Millionen Dollar aus Bitcoin-Spot-ETFs. Bei Ethereum-Produkten wurden 70,6 Millionen Dollar abgezogen. Lennaert Snyder nennt 63.500 Dollar als erste Einstiegszone, 60.000 Dollar als bevorzugten Bereich und 59.000 Dollar als äußerstes Ende der Spanne.

    Im Mittelpunkt steht die FOMC-Sitzung am 28. und 29. Juli. Die Terminmärkte sehen eine Haltepause bei 3,50 bis 3,75 Prozent als wahrscheinlichsten Ausgang, eine Anhebung bleibe jedoch möglich.

    Zusammenfassung: Wallstreet Online beschreibt 63.000 Dollar als zentrale Unterstützung. ETF-Abflüsse, rund 700 Millionen Dollar an Liquidationen und die bevorstehende Fed-Sitzung bestimmen die kurzfristige Bitcoin-Prognose.

    Bitcoin notiert bei 63.173 Dollar – Prognose reicht von 58.000 bis 75.000 Dollar

    Am 28. Juli 2026 verlor Bitcoin laut Wallstreet Online innerhalb von 24 Stunden 2,82 Prozent und notierte bei 63.173 Dollar. Einen Tag zuvor lag der Kurs noch bei 65.141 Dollar.

    Die Serie von sieben Handelstagen mit ETF-Zuflüssen war am 23. Juli gerissen. An diesem Tag flossen 225 Millionen Dollar ab, nachdem die Zuflüsse zuvor zusammen 999 Millionen Dollar erreicht hatten.

    AngabeWert
    Bitcoin-Kurs am 28. Juli 202663.173 Dollar
    Verlust binnen 24 Stunden2,82 Prozent
    Bitcoin-Kurs am Vortag65.141 Dollar
    Tagesvolumen27,3 Milliarden Dollar
    Marktwert von Bitcoin1,26 Billionen Dollar
    Bitcoin-Marktanteil56 Prozent
    Bewertung aller Kryptowerte2,26 Billionen Dollar
    Fear-and-Greed-Index29 Punkte
    ETF-Abfluss am 23. Juli225 Millionen Dollar
    Zusammengefasste Zuflüsse der vorherigen sieben Sitzungen999 Millionen Dollar
    Jahreszuflüsse 2026rund 4,5 Milliarden Dollar im Minus

    Der Fear-and-Greed-Index fiel auf 29 Punkte und lag damit einen Punkt niedriger als am Vortag. Bis zur Marke von 60.000 Dollar blieben gut 3.000 Dollar Luft.

    Für die Zeit bis zur Notenbanksitzung erwarten Analysten laut Quelle eine Spanne zwischen 62.000 und 68.000 Dollar. Bei einem unveränderten Leitzins und einer Rückkehr der Zuflüsse seien 72.000 bis 75.000 Dollar möglich. Ein strengerer Ton der Notenbank könnte dagegen einen Rückfall auf 58.000 bis 62.000 Dollar auslösen.

    Zusammenfassung: Am 28. Juli 2026 lag Bitcoin bei 63.173 Dollar. Wallstreet Online nennt je nach Ausgang der Fed-Sitzung mögliche Bereiche von 58.000 bis 62.000 Dollar beziehungsweise 72.000 bis 75.000 Dollar.

    KI-Abverkauf und Zinssorgen belasten Bitcoin

    Blocktrainer berichtet von einer scharfen Bitcoin-Korrektur, nachdem der Kurs am Montag noch über 65.600 US-Dollar gestiegen war. Innerhalb weniger Stunden fiel Bitcoin um 4,6 Prozent bis auf circa 62.600 US-Dollar und erholte sich anschließend wieder auf über 63.600 US-Dollar.

    Als wesentliche Belastungsfaktoren nennt die Quelle den Abverkauf bei Momentum- und KI-Aktien sowie die zunehmende Unsicherheit über die US-Geldpolitik. Am 1. Juli hatte Bitcoin ein neues Bärenmarkttief bei rund 57.700 US-Dollar erreicht. In der Spitze der anschließenden Erholung stieg der Kurs am Dienstag vergangener Woche auf knapp 67.000 US-Dollar.

    MarktangabeWert
    Bitcoin-Tief am 1. Julirund 57.700 US-Dollar
    Bitcoin-Hoch am Montagüber 65.600 US-Dollar
    Bitcoin-Tief während der Korrekturcirca 62.600 US-Dollar
    Rückgang seit dem Montagshochmehr als 4,6 %
    Rückgang des Nasdaq 100 seit Mittwochcirca 6 %
    Rückgang des Nasdaq 100 seit dem Allzeithochmehr als 10 %
    Rückgang des KOSPI über Nachtmehr als 10 %
    Rückgang des KOSPI seit dem Höchststand Mitte Juni36 %
    Rückgang des SOX seit Mitte Junirund ein Viertel
    Wahrscheinlichkeit einer Leitzinsanhebung in diesem Jahr78 %
    Wahrscheinlichkeit eines unveränderten Leitzinses laut CME FedWatch Tool68,5 %
    Wahrscheinlichkeit eines Zinsschritts nach oben31,5 %

    Der Nasdaq 100 verlor seit Mittwoch circa 6 Prozent und lag damit mehr als 10 Prozent unter seinem Allzeithoch. Der südkoreanische KOSPI, der hauptsächlich von den KI-Gewinneraktien Samsung und SK Hynix getrieben wurde, brach über Nacht um mehr als 10 Prozent ein und verlor seit dem Höchststand Mitte Juni 36 Prozent.

    Auch der Halbleiterindex SOX gab seit diesem Zeitraum rund ein Viertel seines Wertes ab und lag allein an diesem Tag mehr als 5 Prozent im Minus. Die Aktie von SpaceX halbierte sich vom Hoch aus gemessen und handelte laut Blocktrainer unter dem IPO-Ausgabepreis.

    Bei der US-Geldpolitik stieg die Wahrscheinlichkeit einer Leitzinsanhebung in diesem Jahr laut Polymarket auf 78 Prozent. Für das FOMC-Meeting rechnete das CME FedWatch Tool mit einer Wahrscheinlichkeit von 68,5 Prozent für einen unveränderten Leitzins und 31,5 Prozent für einen Zinsschritt nach oben.

    Blocktrainer verweist zudem auf die Einschätzung von Robbie Mitchnick von BlackRock, wonach der KI-Trade Kapital aus anderen Sektoren abgezogen habe. Mitchnick zufolge könnten die US-Staatsverschuldung und das Gelddrucken im Zuge der Midterm-Wahlen wieder stärker in den Fokus rücken.

    Zusammenfassung: Blocktrainer führt die Bitcoin-Schwäche auf den KI-Abverkauf und steigende Zinssorgen zurück. Bitcoin fiel bis auf circa 62.600 US-Dollar, während die Wahrscheinlichkeit einer Leitzinsanhebung in diesem Jahr bei 78 Prozent lag.

    Stablecoin-Zuflüsse und langfristige Anleger als Gegenpol

    BTC-ECHO beschreibt die aktuelle Handelswoche als entscheidend für den Bitcoin-Kurs. Zwar sei Bitcoin unter eine wichtige Unterstützung gefallen und der Fed-Entscheid sorge kurzfristig für Unsicherheit, zugleich sendeten mehrere On-Chain-Daten weiterhin positive Signale.

    Nach Angaben von BTC-ECHO sprechen Stablecoin-Zuflüsse und die starke Akkumulation langfristiger Anleger dafür, dass die laufende Korrektur bislang im Rahmen bleibt. Diese Faktoren bilden laut Quelle einen Gegenpol zu den Belastungen durch die US-Geldpolitik und den Kursrückgang.

    • Der Bitcoin-Kurs ist unter eine wichtige Unterstützung gefallen.
    • Die US-Notenbank sorgt kurzfristig für Unsicherheit.
    • Stablecoin-Zuflüsse werden als positives Signal genannt.
    • Langfristige Anleger akkumulieren weiterhin Bitcoin.

    Zusammenfassung: BTC-ECHO hebt trotz der Korrektur positive On-Chain-Signale hervor. Stablecoin-Zuflüsse und die Akkumulation langfristiger Anleger könnten demnach dafür sprechen, dass die aktuelle Bewegung bislang begrenzt bleibt.

    Einschätzung der Redaktion

    Die Bedeutung der aktuellen Bitcoin-Schwäche liegt weniger in der einzelnen Kursbewegung als im Zusammentreffen mehrerer Risikofaktoren: Geldpolitik, nachlassende ETF-Nachfrage, politische Unsicherheit und ein schwächeres Umfeld für spekulative Anlagen. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit erhöhter Schwankungen, während ein nachhaltiger Aufwärtstrend zunächst einen klaren Vertrauenswechsel bei Kapitalflüssen und Zinserwartungen benötigt.

    Die anhaltende Akkumulation größerer und langfristig orientierter Marktteilnehmer spricht gegen eine vollständige Aufgabe der positiven Perspektive. Sie ist jedoch kein verlässlicher Schutz vor weiteren Rücksetzern, solange die Unterstützung im Bereich von 63.000 Dollar unter Druck bleibt. Politische Gesetzesvorhaben können den Markt zusätzlich bewegen, sollten aber nicht als sichere Grundlage für Kursziele behandelt werden.

    Kernaussage: Kurzfristig überwiegen Unsicherheit und Abwärtsrisiken; langfristig bleibt das Bild konstruktiv, solange langfristige Nachfrage und regulatorische Fortschritte nicht nachhaltig nachlassen.

    Quellen:

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    Bei den bisherigen Kommentaren wurde die Rolle der Stablecoin-Zuflüsse und der langfristigen Anleger noch kaum angesprochen, und genau die finde ich gerade spannend, weil sie zeigen, dass hinter dem Kursrutsch offenbar nicht alle einfach panisch verkaufen.
    CoinKapitän hat da einen wichtigen Punkt angesprochen. Gerade die Stablecoin-Zuflüsse werden in solchen Phasen oft übersehen, obwohl sie zeigen können, dass Kapital nicht komplett aus dem Kryptomarkt verschwindet, sondern möglicherweise nur auf den nächsten Einstieg wartet. Das ist natürlich noch kein Kaufsignal, aber deutlich interessanter als ein reiner Blick auf die ETF-Abflüsse.

    Auch die Käufe der großen Wallets finde ich bemerkenswert. 19.696 Bitcoin in acht Tagen sind kein Kleinanleger-Zufall, sondern eine ziemlich klare Bewegung. Die großen Marktteilnehmer scheinen den Rückgang zumindest teilweise als Gelegenheit zu betrachten. Ob sie damit am Ende richtigliegen, weiß niemand, aber es spricht gegen das Bild eines völlig zusammenbrechenden Marktes.

    Was mir bei den ganzen Kurszielen von 58.000 bis 200.000 Dollar etwas fehlt, ist der Zeitrahmen. Solche Spannen klingen schnell spektakulär, sagen aber wenig darüber aus, wie viele Rücksetzer dazwischen noch kommen können. Besonders das Gesetz und der CLARITY Act werden mir teilweise zu sehr als sichere Kurstreiber dargestellt. Solange im Senat noch Stimmen fehlen und danach auch noch unterschiedliche Gesetzesversionen zusammengeführt werden müssten, ist das eher eine politische Wette als eine belastbare Grundlage.

    Kurzfristig bleibt für mich deshalb die Marke von 63.000 Dollar entscheidend. Wenn die fällt, dürfte die Stimmung durch die Liquidationen und die ohnehin niedrigen Fear-and-Greed-Werte schnell weiter kippen. Andererseits könnte ein stabiler Fed-Entscheid zusammen mit den Stablecoin-Zuflüssen und der Akkumulation der Langzeithalter für eine Erholung sorgen. Ich würde jedenfalls nicht allein wegen ein paar ETF-Abflüssen die langfristige These abschreiben, aber genauso wenig jetzt blind irgendwelchen Kurszielen hinterherlaufen. Die nächsten Tage werden vermutlich mehr über die Kapitalflüsse als über große Schlagzeilen entschieden.

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    Zusammenfassung des Artikels

    Bitcoin steht vor dem Fed-Entscheid unter Druck durch Zinssorgen und ETF-Abflüsse, während Käufe großer Anleger und mögliche US-Gesetze Kursziele bis 200.000 Dollar stützen.

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