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Bitcoin gerät vor der Fed-Sitzung zwischen Zinssorgen, ETF-Abflüsse und politische Unwägbarkeiten. Während Kursziele von 58.000 bis 200.000 US-Dollar reichen, liefern Stablecoin-Zuflüsse und Käufe großer Anleger zugleich überraschend starke Gegenargumente für einen anhaltenden Abverkauf.
Bitcoin zwischen Fed-Entscheid, ETF-Abflüssen und politischem Zeitdruck
Der Bitcoin-Markt steht am 29. Juli 2026 im Zeichen der US-Geldpolitik. Mehrere Quellen berichten über deutliche Kursrückgänge, eine gestiegene Unsicherheit vor der Fed-Sitzung und unterschiedliche Einschätzungen zur weiteren Entwicklung.
US-Gesetz könnte Bitcoin bis auf 200.000 US-Dollar treiben
Nach Angaben von Finanzen100 halten einige Analysten in den kommenden zwölf Monaten einen Bitcoin-Kurs von 135.000 bis 200.000 US-Dollar für möglich. Dieses bullische Szenario werde jedoch lediglich mit einer Wahrscheinlichkeit von 25 Prozent bewertet; das wahrscheinlichere Hauptszenario liege bei 95.000 bis 130.000 US-Dollar.
Voraussetzung für das optimistische Szenario sei die Verabschiedung des sogenannten CLARITY Act sowie dessen Unterzeichnung noch vor den US-Wahlen. Der Entwurf steckt laut Finanzen100 weiterhin im Senat fest. Bitcoin lag zuletzt bei 64.671 US-Dollar, während Citi ihr 12-Monats-Ziel auf 82.000 US-Dollar senkte und Standard Chartered 100.000 US-Dollar bis zum Jahresende für möglich hält.
Die politischen Hürden konzentrieren sich laut Quelle auf drei Punkte. Den Republikanern fehlen im Senat die erforderlichen Stimmen, da sie 53 Sitze halten und für eine Mehrheit 60 Stimmen benötigen. Sie sind deshalb auf die Unterstützung von sieben demokratischen Senatoren angewiesen, die den aktuellen Gesetzestext ablehnen.
Zusätzlich erhöht sich der Zeitdruck. Vor der Sommerpause bleibe faktisch nur der 7. August als letzte Arbeitsmöglichkeit. Nach der Rückkehr Mitte September habe der Senat bis Anfang Oktober lediglich 14 Sitzungstage zur Verfügung.
Als weiterer Belastungsfaktor wird der Streit um Donald Trump genannt. Kritiker verweisen auf hohe Kryptoeinnahmen des Präsidenten und mögliche Lücken bei den Ethikregeln. Selbst eine Zustimmung im Senat könnte außerdem scheitern, weil das Repräsentantenhaus bereits eine andere Version des Gesetzes beschlossen hat.
„Das bullische Szenario gelte aber nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 25 Prozent.“ – Finanzen100
Zusammenfassung: Finanzen100 nennt für Bitcoin eine mögliche Spanne von 135.000 bis 200.000 US-Dollar, sieht dieses Szenario aber nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 25 Prozent. Entscheidend seien die politische Mehrheit, der 7. August, die verbleibenden 14 Sitzungstage im September sowie die unterschiedlichen Gesetzesversionen.
Bitcoin fällt vor dem Fed-Entscheid auf rund 63.500 Dollar
Wallstreet Online berichtet, dass Bitcoin innerhalb von 24 Stunden um fast drei Prozent auf rund 63.500 Dollar gefallen ist. Damit notiere die Kryptowährung wieder etwa 50 Prozent unter dem Rekordhoch vom Oktober 2025.
Die US-Notenbank entscheidet am 29. Juli über den Leitzins. Der Angst-und-Gier-Index steht bei 29 und signalisiert laut Quelle ein schwaches Vertrauen in den Markt.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Bitcoin-Kurs | rund 63.500 Dollar |
| Rückgang binnen 24 Stunden | 2,85 Prozent |
| Abfluss aus US-Spot-ETFs am Montag | 11,64 Millionen Dollar |
| Bitcoin-Zukäufe großer Wallets in acht Tagen | 19.696 Bitcoin |
| Marktkapitalisierung | rund 1,27 Billionen Dollar |
Auslöser des Rückgangs sei unter anderem ein Handelsstopp am südkoreanischen KOSPI gewesen, der Risikoanlagen weltweit belastet habe. Bitcoin fiel von fast 65.000 Dollar auf 63.200 Dollar und erreichte damit den niedrigsten Stand seit elf Tagen.
Die Kapitalflüsse liefern ein gemischtes Bild. Aus den amerikanischen Spot-ETFs flossen am Montag 11,64 Millionen Dollar ab, wobei der Fonds von BlackRock den größten Anteil beigetragen habe. Gleichzeitig sammelten Wallets mit 10.000 bis 10.000 BTC in acht Tagen 19.696 Bitcoin ein.
Bei den Kurszielen nennt Wallstreet Online Standard Chartered mit 100.000 Dollar zum Jahresende und Bernstein mit 150.000 Dollar. Ein Stratege von 21Shares halte laut finanzen.net ebenfalls 100.000 Dollar für erreichbar.
Zusammenfassung: Bitcoin fiel laut Wallstreet Online auf rund 63.500 Dollar. Während US-Spot-ETFs Mittel verloren, kauften große Wallets 19.696 Bitcoin hinzu; die kurzfristige Richtung hängt vom Fed-Entscheid am 29. Juli ab.
Unterstützung bei 63.000 Dollar wird zum Prüfpunkt
In einer weiteren Meldung berichtet Wallstreet Online, dass Bitcoin auf 63.000 Dollar gefallen und damit den tiefsten Stand seit dem 17. Juli erreicht habe. Binnen 24 Stunden summierten sich die Liquidationen im Gesamtmarkt auf rund 700 Millionen Dollar.
Am Montag scheiterte der Kurs zweimal an 65.600 Dollar. Nach der zweiten Abweisung verlor Bitcoin innerhalb weniger Stunden fast 3.000 Dollar. Die Marke von 63.000 Dollar gilt laut dem Analysten CRYPTOWZRD als entscheidende Unterstützung, deren Bruch neue lokale Tiefs öffnen könnte.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Bitcoin-Tief | 63.000 Dollar |
| Liquidationen binnen 24 Stunden | rund 700 Millionen Dollar |
| Abfluss aus Bitcoin-Spot-ETFs | 240,08 Millionen Dollar |
| Abfluss aus Ethereum-Produkten | 70,6 Millionen Dollar |
| Erste Einstiegszone laut Lennaert Snyder | 63.500 Dollar |
| Bevorzugter Bereich laut Lennaert Snyder | 60.000 Dollar |
| Äußerstes Ende der Spanne | 59.000 Dollar |
Zusätzlichen Verkaufsdruck erzeugten laut Quelle Nettoabflüsse von 240,08 Millionen Dollar aus Bitcoin-Spot-ETFs. Bei Ethereum-Produkten wurden 70,6 Millionen Dollar abgezogen. Lennaert Snyder nennt 63.500 Dollar als erste Einstiegszone, 60.000 Dollar als bevorzugten Bereich und 59.000 Dollar als äußerstes Ende der Spanne.
Im Mittelpunkt steht die FOMC-Sitzung am 28. und 29. Juli. Die Terminmärkte sehen eine Haltepause bei 3,50 bis 3,75 Prozent als wahrscheinlichsten Ausgang, eine Anhebung bleibe jedoch möglich.
Zusammenfassung: Wallstreet Online beschreibt 63.000 Dollar als zentrale Unterstützung. ETF-Abflüsse, rund 700 Millionen Dollar an Liquidationen und die bevorstehende Fed-Sitzung bestimmen die kurzfristige Bitcoin-Prognose.
Bitcoin notiert bei 63.173 Dollar – Prognose reicht von 58.000 bis 75.000 Dollar
Am 28. Juli 2026 verlor Bitcoin laut Wallstreet Online innerhalb von 24 Stunden 2,82 Prozent und notierte bei 63.173 Dollar. Einen Tag zuvor lag der Kurs noch bei 65.141 Dollar.
Die Serie von sieben Handelstagen mit ETF-Zuflüssen war am 23. Juli gerissen. An diesem Tag flossen 225 Millionen Dollar ab, nachdem die Zuflüsse zuvor zusammen 999 Millionen Dollar erreicht hatten.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Bitcoin-Kurs am 28. Juli 2026 | 63.173 Dollar |
| Verlust binnen 24 Stunden | 2,82 Prozent |
| Bitcoin-Kurs am Vortag | 65.141 Dollar |
| Tagesvolumen | 27,3 Milliarden Dollar |
| Marktwert von Bitcoin | 1,26 Billionen Dollar |
| Bitcoin-Marktanteil | 56 Prozent |
| Bewertung aller Kryptowerte | 2,26 Billionen Dollar |
| Fear-and-Greed-Index | 29 Punkte |
| ETF-Abfluss am 23. Juli | 225 Millionen Dollar |
| Zusammengefasste Zuflüsse der vorherigen sieben Sitzungen | 999 Millionen Dollar |
| Jahreszuflüsse 2026 | rund 4,5 Milliarden Dollar im Minus |
Der Fear-and-Greed-Index fiel auf 29 Punkte und lag damit einen Punkt niedriger als am Vortag. Bis zur Marke von 60.000 Dollar blieben gut 3.000 Dollar Luft.
Für die Zeit bis zur Notenbanksitzung erwarten Analysten laut Quelle eine Spanne zwischen 62.000 und 68.000 Dollar. Bei einem unveränderten Leitzins und einer Rückkehr der Zuflüsse seien 72.000 bis 75.000 Dollar möglich. Ein strengerer Ton der Notenbank könnte dagegen einen Rückfall auf 58.000 bis 62.000 Dollar auslösen.
Zusammenfassung: Am 28. Juli 2026 lag Bitcoin bei 63.173 Dollar. Wallstreet Online nennt je nach Ausgang der Fed-Sitzung mögliche Bereiche von 58.000 bis 62.000 Dollar beziehungsweise 72.000 bis 75.000 Dollar.
KI-Abverkauf und Zinssorgen belasten Bitcoin
Blocktrainer berichtet von einer scharfen Bitcoin-Korrektur, nachdem der Kurs am Montag noch über 65.600 US-Dollar gestiegen war. Innerhalb weniger Stunden fiel Bitcoin um 4,6 Prozent bis auf circa 62.600 US-Dollar und erholte sich anschließend wieder auf über 63.600 US-Dollar.
Als wesentliche Belastungsfaktoren nennt die Quelle den Abverkauf bei Momentum- und KI-Aktien sowie die zunehmende Unsicherheit über die US-Geldpolitik. Am 1. Juli hatte Bitcoin ein neues Bärenmarkttief bei rund 57.700 US-Dollar erreicht. In der Spitze der anschließenden Erholung stieg der Kurs am Dienstag vergangener Woche auf knapp 67.000 US-Dollar.
| Marktangabe | Wert |
|---|---|
| Bitcoin-Tief am 1. Juli | rund 57.700 US-Dollar |
| Bitcoin-Hoch am Montag | über 65.600 US-Dollar |
| Bitcoin-Tief während der Korrektur | circa 62.600 US-Dollar |
| Rückgang seit dem Montagshoch | mehr als 4,6 % |
| Rückgang des Nasdaq 100 seit Mittwoch | circa 6 % |
| Rückgang des Nasdaq 100 seit dem Allzeithoch | mehr als 10 % |
| Rückgang des KOSPI über Nacht | mehr als 10 % |
| Rückgang des KOSPI seit dem Höchststand Mitte Juni | 36 % |
| Rückgang des SOX seit Mitte Juni | rund ein Viertel |
| Wahrscheinlichkeit einer Leitzinsanhebung in diesem Jahr | 78 % |
| Wahrscheinlichkeit eines unveränderten Leitzinses laut CME FedWatch Tool | 68,5 % |
| Wahrscheinlichkeit eines Zinsschritts nach oben | 31,5 % |
Der Nasdaq 100 verlor seit Mittwoch circa 6 Prozent und lag damit mehr als 10 Prozent unter seinem Allzeithoch. Der südkoreanische KOSPI, der hauptsächlich von den KI-Gewinneraktien Samsung und SK Hynix getrieben wurde, brach über Nacht um mehr als 10 Prozent ein und verlor seit dem Höchststand Mitte Juni 36 Prozent.
Auch der Halbleiterindex SOX gab seit diesem Zeitraum rund ein Viertel seines Wertes ab und lag allein an diesem Tag mehr als 5 Prozent im Minus. Die Aktie von SpaceX halbierte sich vom Hoch aus gemessen und handelte laut Blocktrainer unter dem IPO-Ausgabepreis.
Bei der US-Geldpolitik stieg die Wahrscheinlichkeit einer Leitzinsanhebung in diesem Jahr laut Polymarket auf 78 Prozent. Für das FOMC-Meeting rechnete das CME FedWatch Tool mit einer Wahrscheinlichkeit von 68,5 Prozent für einen unveränderten Leitzins und 31,5 Prozent für einen Zinsschritt nach oben.
Blocktrainer verweist zudem auf die Einschätzung von Robbie Mitchnick von BlackRock, wonach der KI-Trade Kapital aus anderen Sektoren abgezogen habe. Mitchnick zufolge könnten die US-Staatsverschuldung und das Gelddrucken im Zuge der Midterm-Wahlen wieder stärker in den Fokus rücken.
Zusammenfassung: Blocktrainer führt die Bitcoin-Schwäche auf den KI-Abverkauf und steigende Zinssorgen zurück. Bitcoin fiel bis auf circa 62.600 US-Dollar, während die Wahrscheinlichkeit einer Leitzinsanhebung in diesem Jahr bei 78 Prozent lag.
Stablecoin-Zuflüsse und langfristige Anleger als Gegenpol
BTC-ECHO beschreibt die aktuelle Handelswoche als entscheidend für den Bitcoin-Kurs. Zwar sei Bitcoin unter eine wichtige Unterstützung gefallen und der Fed-Entscheid sorge kurzfristig für Unsicherheit, zugleich sendeten mehrere On-Chain-Daten weiterhin positive Signale.
Nach Angaben von BTC-ECHO sprechen Stablecoin-Zuflüsse und die starke Akkumulation langfristiger Anleger dafür, dass die laufende Korrektur bislang im Rahmen bleibt. Diese Faktoren bilden laut Quelle einen Gegenpol zu den Belastungen durch die US-Geldpolitik und den Kursrückgang.
- Der Bitcoin-Kurs ist unter eine wichtige Unterstützung gefallen.
- Die US-Notenbank sorgt kurzfristig für Unsicherheit.
- Stablecoin-Zuflüsse werden als positives Signal genannt.
- Langfristige Anleger akkumulieren weiterhin Bitcoin.
Zusammenfassung: BTC-ECHO hebt trotz der Korrektur positive On-Chain-Signale hervor. Stablecoin-Zuflüsse und die Akkumulation langfristiger Anleger könnten demnach dafür sprechen, dass die aktuelle Bewegung bislang begrenzt bleibt.
Einschätzung der Redaktion
Die Bedeutung der aktuellen Bitcoin-Schwäche liegt weniger in der einzelnen Kursbewegung als im Zusammentreffen mehrerer Risikofaktoren: Geldpolitik, nachlassende ETF-Nachfrage, politische Unsicherheit und ein schwächeres Umfeld für spekulative Anlagen. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit erhöhter Schwankungen, während ein nachhaltiger Aufwärtstrend zunächst einen klaren Vertrauenswechsel bei Kapitalflüssen und Zinserwartungen benötigt.
Die anhaltende Akkumulation größerer und langfristig orientierter Marktteilnehmer spricht gegen eine vollständige Aufgabe der positiven Perspektive. Sie ist jedoch kein verlässlicher Schutz vor weiteren Rücksetzern, solange die Unterstützung im Bereich von 63.000 Dollar unter Druck bleibt. Politische Gesetzesvorhaben können den Markt zusätzlich bewegen, sollten aber nicht als sichere Grundlage für Kursziele behandelt werden.
Kernaussage: Kurzfristig überwiegen Unsicherheit und Abwärtsrisiken; langfristig bleibt das Bild konstruktiv, solange langfristige Nachfrage und regulatorische Fortschritte nicht nachhaltig nachlassen.
Quellen:
- Darum könnte ein US-Gesetz Bitcoin bis auf 200.000 Dollar treiben
- Bitcoin Prognose heute, BTC fällt auf 63.500 Dollar vor dem Fed-Entscheid
- Bitcoin Prognose nach dem Fall von BTC auf 63.000 Dollar
- Bitcoin Prognose am 28. Juli 2026, BTC fällt auf 63.173 Dollar vor dem Fed-Entscheid
- KI-Abverkauf und Zinssorgen belasten Bitcoin-Kurs
- Bitcoin-Kurs: Worauf Anleger jetzt achten sollten















