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Bitcoin steht zwischen neuen ETF-Zuflüssen, Hoffnungen auf den Halving-Zyklus und der Warnung vor deutlich höherer Volatilität. Während sich der Kurs kurzfristig stabilisiert, bleiben zentrale Widerstandszonen, institutionelle Nachfrage und mögliche Rückschlagsrisiken entscheidend. Der Pressespiegel zeigt, welche Faktoren den Markt jetzt bewegen.
Bitcoin zwischen Halving-Hoffnungen, ETF-Zuflüssen und höherer Volatilität
Die jüngsten Einschätzungen zum Bitcoin-Markt zeichnen ein uneinheitliches Bild: Einerseits gibt es Hinweise auf eine Stabilisierung und eine verbesserte Marktstimmung, andererseits bleiben die Risiken weiterer Rückgänge und stärkerer Schwankungen bestehen. Mehrere Quellen verweisen dabei auf das Bitcoin-Halving, die Entwicklung der ETF-Zuflüsse sowie wichtige technische Kurszonen.
n-tv: Kursrutsch bei Bitcoin vorerst gestoppt?
Nach Einschätzung von n-tv hat sich die Lage bei Bitcoin nach einem deutlichen Rückgang in den vergangenen Monaten zuletzt etwas beruhigt. Offen bleibt demnach, ob der Preisrückgang weitergeht oder ob sich bereits ein Boden für eine Erholung gebildet hat.
Viele Anleger richten ihren Blick auf den sogenannten Halving-Zyklus. Dieser Theorie zufolge könnte der Bitcoin-Kurs ab Oktober oder November wieder nach oben drehen. Im Gespräch mit Friedhelm Tilgen erläutert Dirk Heß von NxtAssets, was hinter dieser Annahme steckt.
„Anleger hoffen auf Halving-Zyklus: Kursrutsch bei Bitcoin gestoppt?“
Zusammenfassung: n-tv berichtet von einer Beruhigung nach dem Kursrutsch, sieht den weiteren Verlauf aber als offen an. Im Mittelpunkt steht die Hoffnung auf eine mögliche positive Wirkung des Halving-Zyklus ab Oktober oder November.
WirtschaftsWoche: Nächstes Halving voraussichtlich im Frühjahr 2028
Die WirtschaftsWoche rückt das nächste Bitcoin-Halving in den Mittelpunkt. Das vorherige Halving fand am 20. April 2024 statt; beim nächsten Ereignis soll die Block-Reward von 3,125 auf 1,5625 BTC pro gefundenem Block sinken.
Das nächste Halving wird bei der Blockhöhe 1.050.000 erwartet und soll voraussichtlich im Frühjahr 2028 stattfinden. Die WirtschaftsWoche betont, dass der genaue Zeitpunkt nur geschätzt werden kann, weil die Blockzeit und die Hashrate variieren. Der Countdown basiert auf einer durchschnittlichen Blockzeit von rund zehn Minuten pro Block; im gesamten Jahr 2025 lag diese bei rund 9,66 Minuten pro Block.
| Eckdaten | Angabe |
|---|---|
| Letztes Halving | 20. April 2024 |
| Nächstes Halving | Voraussichtlich im Frühjahr 2028 |
| Blockhöhe | 1.050.000 |
| Block-Reward vor dem Halving | 3,125 BTC |
| Block-Reward nach dem Halving | 1,5625 BTC |
| Abstand zwischen den Halvings | 210.000 Blöcke |
Das Bitcoin-Halving findet laut WirtschaftsWoche in regelmäßigen Abständen von etwa vier Jahren statt. Die Halbierung wird nach der Entstehung von 210.000 neuen Bitcoin-Blöcken ausgelöst und ist im Code fest verankert.
Die derzeitige Block-Reward beträgt 3,125 Bitcoin pro geschürftem Block. Insgesamt können maximal 20.999.999,97690000 Bitcoin existieren. Rund 20.060.000 Bitcoin waren laut Quelle bereits geschürft, Stand 21. Juli 2026. Der letzte Bitcoin soll nach diesem System erst um das Jahr 2140 geschürft werden.
Als mögliche Folge des Halvings nennt die WirtschaftsWoche ein langsamer wachsendes handelbares Angebot. Bei gleichbleibender oder steigender Nachfrage könnte dies einen Angebotsmangel erzeugen und den Bitcoin-Preis erhöhen. Gleichzeitig könnten geringere Belohnungen die Anreize für Miner reduzieren und dadurch Netzwerkaktivität und Hash Rate beeinflussen.
Historisch betrachtet stieg der Bitcoin-Kurs laut WirtschaftsWoche nach den bisherigen Halvings langfristig. Beim ersten Halving am 28. November 2012 lag der Kurs bei 12,35 Dollar und stieg nach 150 Tagen auf 127 Dollar. Im Dezember 2013 wurde ein Höchststand von etwa 1038 Dollar erreicht.
Beim zweiten Halving am 9. Juli 2016 lag der Bitcoin-Kurs bei 650,63 Dollar. Am 17. Dezember 2017 erreichte Bitcoin rund 19.700 Dollar. Das dritte Halving erfolgte am 11. Mai 2020; der damalige Höchststand lag bei 69.420 Dollar am 10. November 2021. Nach dem vierten Halving am 20. April 2024 markierte Bitcoin am 5. Oktober 2025 ein Allzeithoch von 126.296 Dollar.
Die Quelle weist jedoch ausdrücklich darauf hin, dass seriöse genaue Prognosen für die Kursentwicklung nach dem Halving im Frühjahr 2028 nicht möglich sind. Für Miner bedeutet die Halbierung der Belohnung einen möglichen Rückgang der Einnahmen, wodurch weniger profitable Unternehmen aus dem Markt ausscheiden könnten.
Zusammenfassung: Das nächste Halving wird bei Blockhöhe 1.050.000 und voraussichtlich im Frühjahr 2028 erwartet. Die Block-Reward sinkt dabei von 3,125 auf 1,5625 BTC; die WirtschaftsWoche sieht mögliche Angebots- und Nachfrageeffekte, warnt aber vor präzisen Kursprognosen.
BörsenNEWS.de: Gold, Öl, Bitcoin und US-Renditen im Gleichlauf
BörsenNEWS.de berichtet am 21.07.2026 um 17:27 Uhr über eine gleichzeitige Stärke von Gold, Öl, Bitcoin und den Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen. Die Quelle wertet diese Entwicklung nicht als eindeutiges Krisen- oder Kaufsignal, sondern als Hinweis auf verschiedene gleichzeitig wirksame Marktkräfte.
Der Goldpreis stieg um mehr als 1 Prozent auf rund 3.565 Euro je Feinunze. Als Gründe nennt BörsenNEWS.de geopolitische Unsicherheit, Inflationssorgen und Käufe zur Absicherung. Bemerkenswert sei, dass die Renditen von Staatsanleihen gleichzeitig hoch blieben, obwohl steigende Zinsen für Gold üblicherweise belastend wirken.
| Markt | Entwicklung oder Wert |
|---|---|
| Gold | Mehr als 1 Prozent auf rund 3.565 Euro je Feinunze |
| Brent | Rund 80,52 Euro je Barrel |
| WTI | Etwa 74,40 Euro |
| Bitcoin | 3,4 Prozent auf umgerechnet rund 57.939 Euro |
| Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen | Zwischen 4,585 und 4,643 Prozent |
Bei Öl kostete die Nordseesorte Brent zeitweise rund 80,52 Euro je Barrel, während WTI mit etwa 74,40 Euro gehandelt wurde. Die Preise reagierten laut Quelle vor allem auf Spannungen zwischen den USA und Iran sowie auf Risiken für den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus.
Höhere Energiekosten könnten die Inflation erneut verstärken und Unternehmen aus Chemie, Logistik, Luftfahrt und Industrie belasten. Energieaktien wie Shell, BP und TotalEnergies könnten dagegen grundsätzlich von höheren Verkaufspreisen unterstützt werden.
Bitcoin legte laut BörsenNEWS.de um 3,4 Prozent auf umgerechnet rund 57.939 Euro zu. Die Kryptowährung reagiere häufig stärker auf Liquidität, Technologieaktien und die allgemeine Risikobereitschaft als Gold und bleibe deutlich schwankungsanfälliger als Gold oder Staatsanleihen.
Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen bewegte sich zwischen 4,585 und 4,643 Prozent. Hohe Renditen signalisierten weiterhin Erwartungen hinsichtlich Inflationsrisiken und einer straffen Geldpolitik. Gleichzeitig könnten steigende Finanzierungskosten Aktienbewertungen, Immobilienpreise und Unternehmensinvestitionen belasten.
BörsenNEWS.de ordnet den vier Märkten unterschiedliche Funktionen zu:
- Gold steht für Absicherung.
- Öl steht für Angebotsrisiken.
- Bitcoin steht für spekulative Risikobereitschaft.
- US-Renditen stehen für anhaltenden Inflationsdruck.
Zusammenfassung: Die gleichzeitige Stärke von Gold, Öl, Bitcoin und US-Renditen verweist laut BörsenNEWS.de auf ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis, Angebotsrisiken, Risikobereitschaft und Inflationsdruck. Ein eindeutiges Krisen- oder Kaufsignal sieht die Quelle darin nicht.
BTC-ECHO: CoinShares startet Bitcoin-Mining-ETF an der Xetra-Börse
CoinShares hat laut BTC-ECHO einen neuen ETF auf Bitcoin-Mining-Unternehmen gestartet. Der Indexfonds trägt den Ticker MINE, ist an der Deutschen Börse Xetra handelbar und bildet den Bitcoin MiningIndex des Asset Managers nach.
Der Fonds investiert nicht direkt in Bitcoin, sondern in börsennotierte Unternehmen aus dem Bitcoin-Mining-Sektor. Der ETF folgt den europaweit geltenden UCITS-Richtlinien zur Risikostreuung und wurde von der Central Bank of Ireland zugelassen.
Der zugrunde liegende Index wird von Solactive administriert und umfasst einen qualitätsgewichteten Korb internationaler Bitcoin-Mining-Unternehmen. Die Zusammensetzung wird quartalsweise überprüft und angepasst. In die Gewichtung fließen laut CoinShares unter anderem Hashrate, Profitabilität, Bilanzqualität, Energieeffizienz und Corporate Governance ein.
Das Produkt richtet sich an institutionelle und private Anleger, die über börsennotierte Aktien ein Engagement im Bitcoin-Mining-Sektor eingehen möchten. BTC-ECHO beschreibt den ETF als Alternative zum direkten Kauf von Bitcoin oder einzelnen Mining-Aktien.
Neben Deutschland war der ETF zum Handelsstart auch in Frankreich, Italien und Luxemburg verfügbar. Zusätzlich konnten „qualifizierte Anleger“ aus der Schweiz darauf zugreifen.
Zusammenfassung: Der CoinShares-ETF MINE ermöglicht ein Engagement in börsennotierten Bitcoin-Mining-Unternehmen, ohne direkt Bitcoin zu kaufen. Der Fonds folgt den UCITS-Richtlinien, wurde von der Central Bank of Ireland zugelassen und wird quartalsweise angepasst.
XTB: Bitcoin über 66.000 Dollar, Glassnode warnt vor Volatilität
XTB berichtet, dass Bitcoin die Marke von 66.000 Dollar zurückerobert hat. Gleichzeitig deuteten die Zuflüsse in Spot-Bitcoin-ETFs darauf hin, dass Investoren nach mehreren Wochen nahezu ununterbrochener Abflüsse wieder verstärkt akkumulierten.
Technisch habe sich das kurzfristige Chartbild verbessert, nachdem Bitcoin den Bereich um 65.000 Dollar zurückerobert und den exponentiellen 50-Tage-Durchschnitt, den EMA50, wieder überschritten habe. Die erste wichtige Unterstützung sieht XTB zwischen 64.000 und 65.000 Dollar; darunter rückt der Bereich um 57.000 Dollar in den Fokus.
| Technische Marke | Einordnung laut XTB |
|---|---|
| 66.000 bis 70.000 Dollar | Entscheidende Widerstandszone |
| 64.000 bis 65.000 Dollar | Erste wichtige Unterstützung |
| 57.000 Dollar | Weiterer Unterstützungsbereich |
| 45.000 Dollar | Theoretisches Ziel einer dritten größeren Abwärtsbewegung |
Glassnode sieht Bitcoin nach der Erholung von Kursen unter 58.000 Dollar in einer Konsolidierungsphase. Der übergeordnete Aufwärtstrend bestehe zwar weiterhin, doch das Momentum habe zuletzt nachgelassen. Die vergleichsweise niedrigen Spot-Handelsvolumina zeigten, dass viele Anleger noch auf eine stärkere Bestätigung der Erholung warteten.
Im Derivatemarkt habe sich die Stimmung verbessert. Das Open Interest bei Futures und Optionen steige weiter, Händler in Perpetual Futures hätten ihre Positionierung wieder auf netto Long gedreht, und die Nachfrage nach Absicherungen gegen fallende Kurse sei zurückgegangen.
Gleichzeitig bleibe der Einsatz von Hebelwirkung laut Glassnode moderat. Die Finanzierungssätze bewegten sich weiterhin auf niedrigem Niveau und sprächen aktuell nicht für einen überhitzten Markt.
Auch der institutionelle Verkaufsdruck könnte nach Einschätzung von Glassnode nachlassen. Dafür sprächen steigende Zuflüsse in US-Spot-Bitcoin-ETFs sowie die Annäherung vieler ETF-Anleger an ihre Gewinnschwelle. Die Kapitalzuflüsse blieben jedoch vorsichtig, was sich unter anderem an der weiterhin rückläufigen monatlichen Realized Capitalization zeige.
Als größtes Risiko nennt Glassnode die veränderte Zusammensetzung der Marktteilnehmer. Ein wachsender Anteil des Kapitals werde von kurzfristig orientierten Investoren gehalten, die empfindlicher auf Kursbewegungen und Veränderungen des Marktumfelds reagierten.
Aus charttechnischer Sicht bleibt die Zone zwischen 66.000 und 70.000 Dollar laut XTB entscheidend. Sollte sich dort ein neuer Abwärtsimpuls entwickeln, könnte sich theoretisch eine dritte größere Abwärtsbewegung bis in den Bereich von 45.000 Dollar ausbilden. Ein Anstieg über den EMA50 allein reiche nicht aus, um eine nachhaltige Trendwende zu bestätigen.
Glassnode sieht den Markt fundamental weiterhin als robust an, warnt jedoch vor nachlassendem Momentum und künftig höherer Volatilität.
Zusammenfassung: Bitcoin hat laut XTB die Marke von 66.000 Dollar zurückerobert, während ETF-Zuflüsse und Derivatedaten auf eine verbesserte Stimmung hindeuten. Die Widerstandszone zwischen 66.000 und 70.000 Dollar bleibt entscheidend; zugleich warnt Glassnode vor höherer Volatilität und einer bislang nicht bestätigten nachhaltigen Bodenbildung.
FinanzNachrichten.de: Bitcoin als Teil des Marktgeschehens
FinanzNachrichten.de führt Bitcoin in der Meldung „Märkte am Morgen“ gemeinsam mit Öl, Robinhood, Micron, Alphabet, Jungheinrich, Siemens Energy und Airbus auf. Der vorliegende Quellenauszug enthält darüber hinaus keine nutzbaren Angaben zur Bitcoin-Kursentwicklung oder zu konkreten Marktereignissen.
Damit liefert die Meldung vor allem einen Überblick über die am Markt beobachteten Themen. Konkrete Zahlen, Daten oder weitergehende Aussagen zu Bitcoin sind im bereitgestellten Inhalt nicht enthalten.
Zusammenfassung: FinanzNachrichten.de nennt Bitcoin als eines der Themen im morgendlichen Marktüberblick. Der verfügbare Auszug enthält keine weiteren verwertbaren Fakten zur Kryptowährung.
Einschätzung der Redaktion
Die entscheidende Bedeutung liegt derzeit weniger in einem einzelnen positiven Signal als im Zusammenspiel widersprüchlicher Faktoren. ETF-Zuflüsse und die Rückkehr über wichtige technische Marken können die Stabilisierung unterstützen, reichen aber nicht für die Bestätigung eines neuen Aufwärtstrends.
Das Halving bleibt ein langfristiger struktureller Faktor, ist jedoch kein verlässlicher kurzfristiger Kurstreiber. Zugleich erhöht die wachsende Bedeutung kurzfristig orientierter Marktteilnehmer das Risiko heftiger Ausschläge. Der neue Mining-ETF erweitert zwar den Zugang zum Sektor, schafft aber kein direktes Bitcoin-Engagement und ersetzt daher keine eigenständige Risikoanalyse.
Infobox: Die Erholung wirkt vorläufig. Entscheidend sind die Nachhaltigkeit der ETF-Nachfrage, die Überwindung der Widerstandszone zwischen 66.000 und 70.000 Dollar und eine Beruhigung der Volatilität.
Quellen:
- Anleger hoffen auf Halving-Zyklus: Kursrutsch bei Bitcoin gestoppt?
- Bitcoin Halving 2028: Countdown, Datum und Prognose
- Gold, Öl und Bitcoin im Gleichlauf: Dieses Signal sendet der Markt
- Märkte am Morgen: Öl, Bitcoin, Robinhood, Micron, Alphabet, Jungheinrich, Siemens Energy, Airbus
- Lohnt sich dieser neue Bitcoin-Mining-ETF?
- Bitcoin News: Bitcoin über 66.000 Dollar - Glassnode sieht robuste Erholung | Krypto News















