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    Cardano führt Wochenranking an – Bitcoin zwischen Kaufinteresse und Abwärtsdruck

    KI-generiert
    07.08.2026 421 mal gelesen 6 Kommentare Google-News
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    Cardano ist der Wochengewinner der Kalenderwoche 32/26. Zwischen dem 2. und 7. August 2026 legte der Kurs um 5,29 Prozent zu. Dahinter folgten Litecoin mit 2,92 Prozent und Wrapped Bitcoin mit 2,35 Prozent. Bitcoin gewann 2,28 Prozent, Ethereum 1,80 Prozent.
    Am anderen Ende des Rankings standen Stellar mit minus 7,82 Prozent, Toncoin mit minus 6,61 Prozent und SHIBA INU mit minus 6,07 Prozent. Die Entwicklung zeigt: Der Markt steigt nicht geschlossen, sondern bleibt von starken Umschichtungen geprägt. Auch mehrere etablierte Altcoins mussten deutliche Verluste hinnehmen.
    Bei Bitcoin treffen Kaufinteresse und Abwärtsdruck aufeinander. Der Kurs lag zuletzt bei rund 64.800 US-Dollar, während der Angst-und-Gier-Index mit 25 Punkten extreme Angst unter Privatanlegern anzeigt. Gleichzeitig erhöhten große Wallets ihre Bestände von 2,87 Millionen BTC im Dezember 2025 auf 3,06 Millionen BTC.
    Zusätzlich flossen an drei Handelstagen 626 Millionen US-Dollar in Spot-Bitcoin-ETFs, davon 479 Millionen US-Dollar in BlackRocks IBIT. Technisch gelten 63.943 und 63.898 US-Dollar als wichtige Unterstützungen, darunter liegt eine Zone um 62.662 US-Dollar. Gelingt der Ausbruch über die Widerstände, wird ein Augustziel von 67.000 US-Dollar genannt.
    Auch Pepeto rückt mit seinem Vorverkauf in den Fokus: Das Projekt verspricht eine eigene Handelsplattform, Cross-Chain-Funktionen und PepetoSwap. Laut Bericht wurden bereits 10,38 Millionen US-Dollar eingesammelt, der genannte Tokenpreis liegt bei 0,000000188 US-Dollar. Dennoch bleibt Vorsicht wichtig, denn hohe Vorverkaufszuflüsse und eine erwartete Börsennotierung ersetzen keinen realen Nutzungserfolg und keine belastbare Bewertung.

    Cardano führt das Wochenranking an, während Bitcoin trotz extremer Angst unter Privatanlegern von Großinvestoren und ETF-Zuflüssen gestützt wird. Der Pressespiegel beleuchtet die wichtigsten Kursbewegungen, technische Marken und neuen Impulse durch Projekte wie Pepeto.

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    Krypto-Pressespiegel: Cardano führt Wochenranking an, Bitcoin bleibt zwischen Kaufinteresse und Abwärtsdruck

    Cardano stärkster Wert der Kalenderwoche 32/26

    Im Wochenranking von Finanzen.net entwickelte sich Cardano zwischen dem 02.08.2026 und dem 07.08.2026 am stärksten. Der Kurs legte gegenüber dem US-Dollar um 5,29 Prozent zu und belegte damit Platz 1.

    Auf den weiteren Spitzenplätzen folgten Litecoin mit 2,92 Prozent, Wrapped Bitcoin mit 2,35 Prozent, Bitcoin mit 2,28 Prozent und Ethereum mit 1,80 Prozent. Ebenfalls positive Veränderungen verzeichneten Lido stETH mit 1,80 Prozent, Bitcoin Cash mit 1,63 Prozent, Monero mit 1,48 Prozent und Polkadot mit 1,29 Prozent.

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    PlatzKryptowährungVeränderung
    1Cardano5,29 Prozent
    2Litecoin2,92 Prozent
    3Wrapped Bitcoin2,35 Prozent
    4Bitcoin2,28 Prozent
    5Ethereum1,80 Prozent
    6Lido stETH1,80 Prozent
    7Bitcoin Cash1,63 Prozent
    8Monero1,48 Prozent
    9Polkadot1,29 Prozent
    10Binance Coin0,72 Prozent

    Im Mittelfeld lagen Tezos mit 0,62 Prozent, Neo mit 0,58 Prozent, Solana mit 0,52 Prozent, Tron mit 0,29 Prozent sowie Tether mit 0,03 Prozent. Dai und USD Coin kamen jeweils auf 0,02 Prozent, während Wrapped TRON mit -0,06 Prozent nahezu unverändert blieb.

    Am schwächsten schnitten Stellar mit -7,82 Prozent, Toncoin mit -6,61 Prozent und SHIBA INU mit -6,07 Prozent ab. Weitere Verluste meldeten Ripple mit -5,28 Prozent, Uniswap mit -4,04 Prozent, Worldcoin mit -3,11 Prozent, Ethereum Classic mit -1,90 Prozent, Avalanche mit -1,69 Prozent, Chainlink mit -1,16 Prozent, Dogecoin mit -1,13 Prozent und VeChain mit -0,98 Prozent.

    Zusammenfassung: Cardano war mit 5,29 Prozent der Wochengewinner, während Stellar mit -7,82 Prozent das Schlusslicht des Rankings bildete. Bitcoin und Ethereum lagen mit 2,28 Prozent beziehungsweise 1,80 Prozent im positiven Bereich.

    Bitcoin bei 64.800 US-Dollar: Große Wallets kaufen trotz extremer Angst

    Wallstreet Online berichtet von einer auffälligen Diskrepanz zwischen der Stimmung am Markt und dem Verhalten großer Bitcoin-Halter. Der Bitcoin-Kurs steht demnach bei rund 64.800 US-Dollar, während der Angst-und-Gier-Index mit 25 Punkten extreme Angst unter Privatanlegern signalisiert.

    Nach Angaben des Analysehauses CryptoQuant erhöhten große Wallets ihre Bestände außerhalb von Börsen und Mining-Pools auf 3,06 Millionen BTC. Im Dezember 2025 hatten dieselben Adressen noch 2,87 Millionen BTC gehalten.

    Die Käufe zogen laut dem Bericht an, nachdem der Bitcoin-Kurs im Juni unter 60.000 US-Dollar gefallen war. Der realisierte Preis aller Coins auf der Blockchain liegt demnach bei rund 52.900 US-Dollar. Wallstreet Online wertet steigende Bestände großer Anleger als Verknappung des frei handelbaren Angebots.

    MarktdatenWert
    Bitcoin-Kursrund 64.800 US-Dollar
    Bestände großer Wallets3,06 Millionen BTC
    Bestände im Dezember 20252,87 Millionen BTC
    Angst-und-Gier-Index25 Punkte
    Realisierter Preisrund 52.900 US-Dollar

    Zusätzliche Nachfrage kam laut Wallstreet Online von Spot-Bitcoin-ETFs. An drei Handelstagen flossen 626 Millionen US-Dollar in diese Produkte; allein am Mittwoch waren es 244,4 Millionen US-Dollar. Auf den IBIT-Fonds von BlackRock entfielen 479 Millionen US-Dollar dieser Summe.

    Technisch habe der Kurs nach Daten von CoinDCX seit drei Wochen am gleitenden 50-Tage-Durchschnitt bei 64.587 US-Dollar gestoppt. 10x Research bezeichnet einen Monatsschluss über 63.000 US-Dollar als mögliche Bestätigung eines Bodens. Der 20-Tage-Durchschnitt bei 63.943 US-Dollar wird als nächste Auffanglinie nach unten genannt.

    Als Augustziel nennt der Bericht 67.000 US-Dollar, falls die Hürde nach oben überwunden wird. Bei einem Bruch von 63.898 US-Dollar sieht Wallstreet Online eine Zone um 62.662 US-Dollar. Die Marktkapitalisierung wird mit 1,33 Billionen US-Dollar angegeben.

    Zusammenfassung: Große Bitcoin-Halter stockten ihre Bestände auf 3,06 Millionen BTC auf, während der Angst-und-Gier-Index bei 25 Punkten lag. Technisch gelten 63.943 US-Dollar, 63.898 US-Dollar und 62.662 US-Dollar als relevante Marken; nach oben wird ein Augustziel von 67.000 US-Dollar genannt.

    Pepeto-Vorverkauf rückt laut Wallstreet Online in den Fokus

    Wallstreet Online beschreibt Pepeto als Projekt, das neben Meme-Coin-Elementen eine eigene Handelsplattform aufbaut. Der Bericht hebt PepetoSwap, eine Cross-Chain-Brücke sowie den Handel über ETHEREUM, BNB und weitere Ketten hervor.

    Das Gesamtangebot wird mit 420 Billionen Token angegeben. Der Programmcode sei vor dem ersten Token-Verkauf von SolidProof kontrolliert und freigegeben worden. Der im Bericht genannte Tokenpreis liegt bei 0,000000188 US-Dollar.

    Nach Angaben des Artikels flossen bereits 10,38 Millionen US-Dollar in den Vorverkauf. Zudem wird eine erwartete Notierung an der Binance erwähnt. Mit dem Start des offenen Handels soll der Vorverkauf enden; anschließend werde der Preis vom Markt bestimmt.

    Zusammenfassung: Pepeto wird im Bericht als Projekt mit eigener Handelsplattform, Cross-Chain-Funktion und einem Gesamtangebot von 420 Billionen Token dargestellt. Der genannte Vorverkaufspreis beträgt 0,000000188 US-Dollar, bislang seien 10,38 Millionen US-Dollar investiert worden.

    Bitcoin, Ether und weitere Kryptowährungen am Freitagnachmittag

    Finanzen.net meldet für den Freitagnachmittag eine überwiegend stabile Entwicklung am Kryptomarkt. Um 17:11 Uhr stieg Bitcoin um 1,13 Prozent auf 64.972,72 US-Dollar; am Vortag wurde ebenfalls ein Stand von 64.972,72 US-Dollar genannt.

    Der finanzen.net Top 10 Crypto-ETP1 verzeichnete eine Tagesveränderung von -0,6 Prozent und notierte bei 8,40 EUR. Ethereum gewann 0,81 Prozent auf 1.916,40 US-Dollar, nachdem der Kurs am Vortag bei 1.901,09 US-Dollar gelegen hatte.

    Kryptowährung beziehungsweise ProduktVeränderungKurs um 17:11 UhrVortageswert
    Bitcoin1,13 Prozent64.972,72 US-Dollar64.972,72 US-Dollar
    finanzen.net Top 10 Crypto-ETP1-0,6 Prozent8,40 EUR
    Litecoin0,46 Prozent45,62 US-Dollar45,41 US-Dollar
    Ethereum0,81 Prozent1.916,40 US-Dollar1.901,09 US-Dollar
    Bitcoin Cash1,31 Prozent215,21 US-Dollar212,43 US-Dollar
    Ripple1,027 US-Dollar1,033 US-Dollar
    Monero0,03 Prozent369,24 US-Dollar369,11 US-Dollar
    Cardano0,1979 US-Dollar0,2006 US-Dollar
    Stellar0,1602 US-Dollar0,1611 US-Dollar
    Tron0,3280 US-Dollar0,3269 US-Dollar
    Binancecoin-0,11 Prozent590,83 US-Dollar591,48 US-Dollar
    Dogecoin0,0697 US-Dollar0,0689 US-Dollar
    Solana1,78 Prozent73,79 US-Dollar72,50 US-Dollar
    Avalanche6,430 US-Dollar6,429 US-Dollar
    Chainlink0,97 Prozent8,252 US-Dollar8,173 US-Dollar
    Sui0,6688 US-Dollar0,6712 US-Dollar

    Zu den weiteren Gewinnern gehörten Bitcoin Cash mit 1,31 Prozent auf 215,21 US-Dollar, Solana mit 1,78 Prozent auf 73,79 US-Dollar und Chainlink mit 0,97 Prozent auf 8,252 US-Dollar. Litecoin legte um 0,46 Prozent auf 45,62 US-Dollar zu, während Monero um 0,03 Prozent auf 369,24 US-Dollar stieg.

    Seitwärts beziehungsweise nahezu unverändert bewegten sich Ripple, Cardano, Stellar, Tron, Dogecoin, Avalanche und Sui. Binancecoin gab um 0,11 Prozent auf 590,83 US-Dollar nach.

    Zusammenfassung: Bitcoin notierte um 17:11 Uhr bei 64.972,72 US-Dollar. Solana verzeichnete mit 1,78 Prozent den stärksten Anstieg in der von Finanzen.net genannten Nachmittagsübersicht, während Binancecoin um 0,11 Prozent nachgab.

    Weitere Meldungen im Quellenüberblick

    FinanzNachrichten.de führt eine Meldung mit dem Titel „MARA Holdings: Kurs vor Aufschwung? Rigetti Computing, Strategy, Bitcoin im Check“. Der bereitgestellte Inhalt enthält jedoch keine auswertbaren Angaben zu Kursen, Daten oder weiteren Fakten.

    Die FAZ beschäftigt sich in dem Beitrag „Bitcoin im Abwärtstrend: Wie tief fällt der Kurs noch?“ mit der technischen Schwäche des Bitcoins. In der verfügbaren Quelle wird die Haupt­richtung des Bitcoins zunächst als nach unten beschrieben, zugleich sei es noch nicht Zeit für einen Abgesang auf Kryptowerte.

    „Die Haupt­richtung des Bitcoins geht erst mal nach unten. Es ist noch nicht Zeit für einen Abgesang auf Kryptowerte. Aber eine Vorstufe ist erreicht.“

    Zusammenfassung: FinanzNachrichten.de nennt eine Prüfung von MARA Holdings, Rigetti Computing, Strategy und Bitcoin, liefert im vorliegenden Inhalt aber keine nutzbaren Details. Die FAZ beschreibt Bitcoin als technisch schwach und sieht eine Vorstufe erreicht, ohne Kryptowerte bereits abzuschreiben.

    Einschätzung der Redaktion

    Das Marktbild bleibt widersprüchlich: Die Käufe großer Bitcoin-Halter und ETF-Zuflüsse sprechen für strukturelles Vertrauen, während die extreme Angst und die enge technische Unterstützung eine weiterhin fragile Lage anzeigen. Ein nachhaltiger Ausbruch über 67.000 US-Dollar wäre daher entscheidender als kurzfristige Tagesgewinne.

    Die starke Wochenentwicklung einzelner Altcoins sollte nicht als breiter Aufwärtstrend missverstanden werden. Gerade die deutlichen Verluste bei mehreren etablierten Projekten zeigen, dass die Risikobereitschaft selektiv und der Markt anfällig für schnelle Umschichtungen bleibt.

    Besondere Vorsicht ist bei spekulativen Vorverkäufen wie Pepeto angebracht: Hohe Mittelzuflüsse, technische Versprechen und eine erwartete Börsennotierung ersetzen weder einen belastbaren Nutzungserfolg noch eine verlässliche Bewertung. Das Verlustrisiko ist in diesem Segment entsprechend hoch.

    Infobox: Entscheidend bleiben die Stabilisierung von Bitcoin oberhalb der genannten Unterstützungsbereiche, die Nachhaltigkeit der ETF-Nachfrage und die Fähigkeit einzelner Altcoin-Projekte, reale Nutzung statt lediglich kurzfristiger Aufmerksamkeit zu erzeugen.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Die Zahlen zeigen für mich vor allem, wie selektiv der Markt gerade läuft. Cardano mit über fünf Prozent Wochenplus klingt erstmal stark, aber wenn gleichzeitig Stellar, Toncoin und Shiba Inu derart deutlich verlieren, ist das eben kein allgemeiner Aufschwung, sondern eher ein munteres Umschichten. Bei Altcoins kann sich das innerhalb von ein paar Tagen wieder komplett drehen, deshalb wäre ich mit Ranglisten immer vorsichtig.

    Spannender finde ich die Diskrepanz bei Bitcoin zwischen der Stimmung und dem Verhalten der großen Wallets. Extreme Angst bei den Privatanlegern und gleichzeitig steigende Bestände der großen Adressen ist zumindest ein Signal, das man nicht einfach ignorieren sollte. Allerdings heißt „Wale kaufen“ natürlich nicht automatisch, dass der Boden sicher erreicht ist. Große Anleger können auch über Monate gestaffelt kaufen oder ganz andere Zeithorizonte haben als jemand, der auf den Kurs in den nächsten zwei Wochen schaut.

    Die ETF-Zuflüsse sehen ebenfalls ordentlich aus, aber auch da würde ich nicht nur auf einzelne starke Handelstage schauen. Entscheidend ist, ob diese Nachfrage dauerhaft bleibt und auch bei Kursen über 65.000 oder 67.000 Dollar noch anhält. Solange Bitcoin an den genannten Durchschnitten festhängt, bleibt das Chartbild jedenfalls wackelig. Ein nachhaltiger Ausbruch wäre deutlich aussagekräftiger als ein kurzer Sprung nach oben, der am nächsten Tag wieder abverkauft wird.

    Bei Pepeto bin ich deutlich skeptischer. Ein Vorverkauf mit zweistelligem Millionenbetrag und eine mögliche Notierung an einer großen Börse klingen natürlich gut, sagen aber noch wenig über die tatsächliche Qualität oder spätere Nachfrage aus. Gerade bei einem Gesamtangebot von 420 Billionen Token wirkt der einzelne Preis winzig, was psychologisch viele Anleger anlockt, aber der Preis allein ist kein Maß für günstig oder teuer. Da sollte man sich wirklich die vollständige Bewertung, die Tokenverteilung, Sperrfristen und die tatsächliche Nutzung ansehen. Ein geprüftes Programm kann außerdem nur bestimmte technische Risiken abdecken und keine erfolgreiche Geschäftsidee garantieren.

    Unterm Strich sehe ich Bitcoin momentan eher in einer Entscheidungszone als schon in einem klaren neuen Aufwärtstrend. Die Käufe der Großanleger und ETF-Mittel machen Hoffnung, die technische Schwäche und die breite Nervosität sprechen aber weiterhin für Vorsicht. Ich würde deshalb nicht jedem Wochengewinner hinterherlaufen, sondern lieber abwarten, ob Bitcoin die Widerstände wirklich nachhaltig nimmt und ob bei den Altcoins mehr entsteht als nur ein kurzes Strohfeuer.
    Was mir beim Lesen noch aufgefallen ist: Die Zahlen werden teilweise sehr genau genannt, aber der Zeitraum ist mit knapp einer Woche eigentlich ziemlich kurz. Gerade bei Cardano können 5,29 Prozent schnell beeindruckend aussehen, obwohl der Kurs vorher vielleicht deutlich stärker gefallen ist. Ich fände deshalb den Vergleich mit der Entwicklung über einen Monat oder seit Jahresanfang hilfreicher. Ein Wochenranking zeigt eher, wo gerade Bewegung drin ist, nicht unbedingt, welches Projekt wirklich gut dasteht.

    Interessant ist auch, dass Wrapped Bitcoin und Bitcoin relativ nah beieinander liegen. Das wirkt auf den ersten Blick unspektakulär, zeigt aber, dass solche umgewickelten Varianten offenbar nicht völlig unabhängig vom großen Markt laufen. Bei den vielen verschiedenen Token und Produktvarianten verliert man als normaler Anleger sowieso schnell den Überblick. Man sollte schon genau wissen, ob man tatsächlich den Coin selbst hält oder ein Produkt, das nur dessen Preis abbildet.

    Bei den Tagesdaten ist mir außerdem die uneinheitliche Darstellung aufgefallen. Bei manchen Werten wird eine Veränderung angegeben, bei anderen steht nur der aktuelle und der vorherige Kurs. Das macht den direkten Vergleich etwas schwierig. Wenn Cardano im Wochenranking vorne liegt, am Freitagnachmittag aber praktisch seitwärts läuft, kann das natürlich trotzdem stimmen, aber man muss die Zeitpunkte sauber auseinanderhalten. Sonst entsteht leicht der Eindruck, ein Wochengewinner müsse auch an jedem einzelnen Tag steigen.

    Die Aussage zum realisierten Preis von rund 52.900 Dollar finde ich grundsätzlich interessant, allerdings ist auch dieser Wert kein magischer Boden. Er beschreibt, zu welchen Preisen die Coins im Durchschnitt zuletzt bewegt wurden, sagt aber nicht, dass alle Marktteilnehmer dort verkaufen würden. In einem Panikmarkt können solche Durchschnittswerte eine Weile ignoriert werden. Trotzdem ist der Abstand zum aktuellen Kurs bemerkenswert und zeigt, dass viele Halter rechnerisch noch im Gewinn liegen dürften. Ob sie diesen Gewinn sichern wollen, kann dann allerdings zusätzlichen Verkaufsdruck erzeugen.

    Was mir bei den ETF-Zuflüssen fehlt, ist eine etwas längere Einordnung. Drei starke Handelstage sind ein gutes Signal, aber institutionelle Zuflüsse können auch durch einzelne Umschichtungen oder besondere Markttermine verzerrt werden. Der große Anteil von BlackRock klingt natürlich eindrucksvoll, sagt aber noch nicht, ob wirklich eine breite Nachfrage entsteht. Spannender wäre zu sehen, wie sich die Zuflüsse über mehrere Wochen entwickeln und ob gleichzeitig die Handelsvolumina an den Börsen zunehmen oder eher austrocknen.

    Auch die technische Analyse sollte man nicht zu isoliert betrachten. Der 50-Tage-Durchschnitt bei 64.587 Dollar liegt sehr nah am genannten Kurs, deshalb wirkt es logisch, dass Bitcoin dort zunächst hängen bleibt. Aber ein kurzer Schlusskurs darüber wäre für mich noch kein überzeugender Trendwechsel. Erst wenn diese Marke mehrfach als Unterstützung hält und anschließend auch 67.000 Dollar mit ordentlich Volumen überwunden werden, würde ich von einer stabileren Erholung sprechen. Umgekehrt wäre ein Fall unter 62.662 Dollar vermutlich psychologisch deutlich unangenehmer, weil dann viele kurzfristige Käufer ihre Positionen hinterfragen dürften.

    Die Meldung über MARA, Rigetti und Strategy ist dagegen eigentlich kaum verwertbar, wenn keine konkreten Daten geliefert werden. Ein Titel mit mehreren bekannten Namen erzeugt Aufmerksamkeit, ersetzt aber keine Analyse. Gerade bei Strategy oder den Bitcoin-Minern müsste man sich Verschuldung, Finanzierungskosten, Bitcoin-Bestand und operative Entwicklung anschauen. Nur weil ein Unternehmen besonders stark an Bitcoin gekoppelt ist, folgt daraus nicht automatisch ein besseres Chance-Risiko-Verhältnis als beim direkten Kauf von Bitcoin.

    Der Hinweis auf Quantencomputer am Ende ist ebenfalls ein Thema, das häufig sehr dramatisch dargestellt wird. Technisch ist die mögliche Gefahr sicher nicht komplett von der Hand zu weisen, aber zwischen einem theoretischen Risiko und einem unmittelbar bevorstehenden Angriff liegen vermutlich noch einige Entwicklungsschritte. Für die aktuelle Kursbewegung dürfte dieses Thema kaum entscheidend sein. Trotzdem wäre es sinnvoll, wenn die Branche solche langfristigen Probleme nicht erst dann diskutiert, wenn bereits konkrete Schwachstellen auftauchen. Bei Kryptowährungen wird schließlich viel Wert auf Sicherheit gelegt, und dazu gehört auch, mögliche zukünftige Bedrohungen ernst zu nehmen.

    Unterm Strich finde ich den Artikel vor allem als Momentaufnahme nützlich. Cardano führt die Woche an, Bitcoin hält sich trotz schlechter Stimmung, und bei den Altcoins bleibt die Lage sehr uneinheitlich. Die vielen genauen Kursmarken geben Orientierung, aber sie sollten nicht den Eindruck erwecken, der Markt ließe sich auf eine einzige Unterstützung oder Widerstandslinie reduzieren. Für mich bleibt entscheidend, ob sich die Nachfrage über mehrere Wochen bestätigt und ob aus den positiven Signalen tatsächlich mehr wird als eine kurze Gegenbewegung.
    Interessant finde ich den Hinweis auf die drei Wochen am 50-Tage-Durchschnitt. Genau da entscheidet sich wohl, ob die ETF-Zuflüsse wirklich neuen Schwung bringen oder nur den Verkaufsdruck abfedern. Die 67.000 Dollar wirken damit erstmal wie eine klare Marke – darunter bleibt es für mich eher ein Seitwärtsmarkt mit Rückschlagrisiko.
    Was mir im Artikel noch fehlt, ist die langfristige Perspektive hinter diesen Wochenzahlen. Ein Plus von 5,29 Prozent bei Cardano klingt natürlich erstmal ordentlich, aber eigentlich wäre interessant, wie sich das im Vergleich zu den letzten Monaten und zur Entwicklung der Netzwerkaktivität einordnet. Kursbewegungen allein sagen ja nicht, ob gerade wirklich mehr gebaut und genutzt wird oder ob einfach nur kurzfristig Geld in einen Coin geflossen ist.

    Bei Cardano wird außerdem oft über die Community gesprochen, aber die muss sich am Ende auch in echter Nutzung zeigen. Entscheidend wären für mich deshalb Dinge wie Transaktionsvolumen, aktive Wallets und Anwendungen, die tatsächlich außerhalb der Krypto-Bubble gebraucht werden. Das gilt übrigens genauso für Ethereum, Solana oder Polkadot. Eine starke Erzählung kann den Kurs eine Weile tragen, aber irgendwann schaut der Markt doch auf die Zahlen.

    Interessant finde ich auch, dass Wrapped Bitcoin im Ranking vor dem normalen Bitcoin liegt. Das ist zwar kein völlig unabhängiger Konkurrent, zeigt aber, wie unterschiedlich sich identische oder nahezu identische Marktpositionen je nach Plattform und Liquidität entwickeln können. Für Kleinanleger macht das die Übersicht nicht gerade einfacher. Wer nur auf die Prozentzahlen schaut, könnte meinen, hier seien ganz verschiedene Anlageideen unterwegs, obwohl sie teilweise eng miteinander verbunden sind.

    Die Nachmittagsübersicht wirkt ebenfalls etwas widersprüchlich. Solana legt dort 1,78 Prozent zu, obwohl es im Wochenranking nur ein kleines Plus gab. Genau solche Unterschiede zeigen, wie schnell sich die Einschätzung innerhalb eines Tages drehen kann. Bei niedrigen Kursen reichen manchmal schon relativ kleine Käufe, um einen prozentual großen Ausschlag zu produzieren. Das sieht dann spektakulär aus, muss aber nicht bedeuten, dass ein neuer Trend gestartet ist.

    Was ich bei den Angaben zu den großen Wallets besonders wichtig finde: Nicht jede große Adresse ist automatisch ein klassischer Langfristinvestor. Hinter solchen Bewegungen können Börsen, Verwahrer, Fonds oder interne Umbuchungen stehen. On-Chain-Daten sind spannend, aber ohne den genauen Kontext sollte man daraus keine allzu sichere Geschichte ableiten. Trotzdem ist es bemerkenswert, dass die Bestände seit Dezember so deutlich gestiegen sind, während die Stimmung bei vielen kleineren Anlegern komplett am Boden liegt.

    Der Abstand zwischen dem realisierten Preis von rund 52.900 Dollar und dem aktuellen Kurs bei ungefähr 64.800 Dollar ist für mich ebenfalls ein Punkt, der etwas Zuversicht gibt. Viele Coins liegen damit offenbar noch über ihrem durchschnittlichen Einstand. Das heißt aber nicht, dass es keine Rücksetzer geben kann. Märkte können auch in einer grundsätzlich gesunden Lage deutlich korrigieren, gerade wenn viele kurzfristige Trader Gewinne mitnehmen.

    Bei den ETF-Zuflüssen würde ich gern mehr über die Verteilung über längere Zeiträume sehen. Drei starke Handelstage sind ein guter Anfang, aber noch keine belastbare Aussage über eine dauerhafte institutionelle Nachfrage. Außerdem sollte man nicht vergessen, dass ETF-Anleger bei einem schnellen Stimmungswechsel genauso wieder verkaufen können. Der Unterschied zu früher ist vielleicht eher, dass der Zugang für große Investoren einfacher geworden ist, nicht dass dadurch jede Korrektur verhindert wird.

    Der technische Teil mit den verschiedenen Unterstützungen ist hilfreich, wirkt aber stellenweise etwas zu exakt. Ob Bitcoin nun bei 63.898 oder 63.943 Dollar hält, dürfte im echten Markt kaum den großen Unterschied machen. Solche Marken sind eher Zonen als millimetergenaue Linien. Wenn viele Marktteilnehmer auf ähnliche Bereiche schauen, können sie trotzdem relevant werden, aber man sollte daraus keine Naturgesetze machen.

    Die Aussage der FAZ, dass noch kein Abgesang angebracht ist, finde ich eigentlich ziemlich passend. Im Kryptomarkt wird ständig zwischen „alles geht auf null“ und „neues Allzeithoch kommt sicher“ gewechselt. Beides ist meistens zu simpel. Bitcoin kann technisch schwach aussehen und trotzdem langfristig interessant bleiben, während einzelne Altcoins trotz guter Schlagzeilen dauerhaft an Bedeutung verlieren.

    Auffällig ist für mich auch, dass bei den weiteren Meldungen zu MARA, Rigetti und Strategy offenbar keine verwertbaren Daten vorliegen. Dann sollte man solche Überschriften wirklich nicht überbewerten. Gerade bei Unternehmen, die stark vom Bitcoinpreis oder von spekulativen Zukunftsthemen abhängen, ist die Überschrift oft deutlich optimistischer als der eigentliche Inhalt. Da lohnt es sich, auf Bilanzen, Verschuldung und Cashflow zu schauen statt auf Formulierungen wie „vor dem Aufschwung“.

    Und dann ist da noch das Thema Quantencomputer, das im Quellenüberblick nur am Rand auftaucht. Das ist sicher kein Grund, heute panisch Bitcoin zu verkaufen, aber langfristig ein Thema, das man nicht einfach wegwischen sollte. Kryptografie ist keine ewige Konstante. Wenn sich die technische Leistungsfähigkeit stark verändert, müssen auch Netzwerke ihre Sicherheitsmechanismen weiterentwickeln. Bitcoin hat schon mehrere technische Entwicklungsphasen überstanden, deshalb würde ich eher mit Anpassungen rechnen als mit einem plötzlichen Ende. Garantien gibt es natürlich trotzdem nicht.

    Insgesamt finde ich das Marktbild weniger bullish oder bearish, sondern vor allem unentschlossen. Cardano und einige andere Coins zeigen, dass noch Risikobereitschaft vorhanden ist, gleichzeitig sprechen die schwachen Werte bei Stellar, Ripple und anderen für eine ziemlich selektive Nachfrage. Für mich wäre deshalb nicht der Wochengewinner das wichtigste Signal, sondern ob sich die Marktbreite verbessert. Wenn immer mehr Coins gleichzeitig steigen und die Handelsvolumina mitziehen, wäre das aussagekräftiger als einzelne Ausreißer.

    Ich würde aktuell jedenfalls nicht versuchen, aus jeder kleinen Bewegung eine große Wende herauszulesen. Erstmal abwarten, ob Bitcoin die genannten Bereiche verteidigt und ob die Nachfrage auch nach einigen ruhigeren Tagen bestehen bleibt. Gerade im August kann bei dünnerem Handel schnell ein falscher Eindruck entstehen. Lieber etwas weniger aufregend investieren und dafür verstehen, was man eigentlich kauft, als jedem grünen Balken hinterherzulaufen.

    ChartHocker
    Mir fehlt in der Diskussion noch der Hinweis auf die widersprüchlichen Kursangaben bei Bitcoin und Cardano: Wenn ein Wert identisch mit dem Vortag angegeben wird, gleichzeitig aber eine prozentuale Veränderung auftaucht, sollte man solche Tabellen lieber nicht überbewerten. Interessant finde ich außerdem den Quantencomputer-Aspekt – kein kurzfristiger Kurstreiber, aber ein langfristiges Risiko, das bei all dem Tagesrauschen gern untergeht.
    Die technischen Marken finde ich diesmal fast spannender als das Wochenranking. Wenn Bitcoin schon seit drei Wochen am 50-Tage-Durchschnitt hängen bleibt, dürfte ein Ausbruch über 67.000 Dollar oder ein Rutsch unter 63.898 Dollar schnell für klare Stimmung sorgen. Die nahezu unveränderten Kurse bei einigen Altcoins zeigen zudem, dass aktuell nicht überall gleich viel Bewegung drin ist.

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    Zusammenfassung des Artikels

    Cardano führte mit 5,29 Prozent das Wochenranking an, während Bitcoin trotz extremer Angst durch Großinvestoren und ETF-Zuflüsse gestützt wurde.

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