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    Deutschland plant Ende der steuerfreien Krypto-Gewinne ab 2027

    Symbolbild – ganz oder teilweise KI-generiert
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    Deutschland plant einen grundlegenden Wechsel bei der Besteuerung von Kryptowährungen. Die bisherige Steuerfreiheit nach mehr als zwölf Monaten Haltedauer könnte ab 1. Januar 2027 entfallen.
    Der Kabinettsbeschluss fiel am 6. Juli 2026, endgültig beschlossen ist die Reform aber noch nicht. Bis Ende August soll ein Referentenentwurf entstehen, danach folgen Anhörungen, Beratungen und Abstimmungen in Bundestag und Bundesrat.
    Nach den bisherigen Plänen würden Gewinne aus Bitcoin, Ethereum und anderen Kryptowährungen unabhängig von der Haltedauer als Kapitaleinkünfte gelten. Vorgesehen sind 25 Prozent Abgeltungsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer.
    Noch offen sind wichtige Details: mögliche Stichtage, Übergangsregeln, Bestandsschutz für Altbestände und die Verrechnung von Verlusten. Anleger sollten deshalb politische Beschlüsse abwarten und nicht allein aufgrund von Ankündigungen handeln.
    International zeigt sich ein anderes Bild: Japan stuft Kryptowährungen künftig als Finanzprodukte ein, was niedrigere Steuern und Bitcoin-Spot-ETFs ermöglichen könnte. Gleichzeitig bleibt der Markt schwankungsreich, während Wale Bitcoin kaufen, ETF-Abflüsse nachlassen und Anleger eine mögliche Kapitalrotation aus dem KI-Trade beobachten.

    Die Krypto-Welt steht vor entscheidenden Veränderungen: Deutschland könnte die steuerfreie Haltefrist abschaffen, Japan Kryptowährungen als Finanzprodukte anerkennen und Bitcoin trotz ETF-Abflüssen neue Käufer anziehen. Der Pressespiegel zeigt, welche politischen Weichenstellungen, Marktbewegungen und Investmenttrends Anleger jetzt im Blick behalten sollten.

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    Deutschland plant Ende der steuerfreien Krypto-Gewinne

    Die Bundesregierung hat laut Börse Online den Haushaltsentwurf 2027 beschlossen und darin die Abschaffung der einjährigen Spekulationsfrist für Gewinne mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen vorgesehen. Das Bundeskabinett fasste den Beschluss zur Reform der Krypto-Besteuerung am 6. Juli 2026.

    Bis Ende August soll das Bundesministerium der Finanzen den konkreten Referentenentwurf ausarbeiten. Anschließend sind eine Verbände- und Länderanhörung sowie nach der parlamentarischen Sommerpause im September die erste Lesung im Deutschen Bundestag vorgesehen.

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    Von September bis November sollen der Finanz- und der Haushaltsausschuss über den Entwurf beraten. Zu den offenen Detailfragen gehören laut Börse Online die Verrechnung realisierter Krypto-Verluste mit anderweitig erzielten Gewinnen sowie der steuerliche Bestandsschutz für Krypto-Altbestände.

    Die zweite und dritte Lesung im Bundestag ist voraussichtlich für den Zeitraum Ende November bis Anfang Dezember geplant. Da die Reform Auswirkungen auf die Steuereinnahmen der Länder hätte, soll anschließend der Bundesrat zustimmen, voraussichtlich spätestens in der Sitzung am 18. Dezember 2026. Die Ratifizierung durch den Bundespräsidenten und die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt sollen bis Ende Dezember erfolgen.

    Das Gesetz soll am 1. Januar 2027 in Kraft treten. Nach den Plänen sollen Gewinne mit Bitcoin, Ethereum und anderen Kryptowährungen unabhängig von der Haltedauer den Einkünften aus Kapitalvermögen zugeordnet werden.

    Geplanter SchrittZeitraum oder Datum
    Kabinettsbeschluss6. Juli 2026
    Referentenentwurf des BMFBis Ende August
    Erste Lesung im BundestagSeptember
    Beratungen in den AusschüssenSeptember bis November
    Finale Abstimmung im BundestagEnde November bis Anfang Dezember
    Beratung im BundesratSpätestens 18. Dezember 2026
    Inkrafttreten1. Januar 2027

    Vorgesehen ist ein pauschaler Steuersatz von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls 8 oder 9 Prozent Kirchensteuer. Die Gesamtbelastung soll maximal 27,99 Prozent betragen. Im Gegenzug sollen realisierte Krypto-Verluste unabhängig von der Haltedauer stets steuermindernd verrechenbar sein; außerdem soll der Sparerpauschbetrag von 1000 Euro für Singles und 2000 Euro für zusammenveranlagte Partner gelten.

    Infobox: Die geplante Reform soll die steuerfreie Behandlung von Krypto-Gewinnen nach einer Haltedauer von 12 Monaten beenden und ab dem 1. Januar 2027 eine Besteuerung nach den Regeln für Einkünfte aus Kapitalvermögen einführen.

    WirtschaftsWoche: Haltefrist ist noch nicht abgeschafft

    Die WirtschaftsWoche berichtet, dass die einjährige Haltefrist für Bitcoin und andere Kryptowährungen vor dem Aus stehen könnte. Nach der bisherigen Regelung bleiben Gewinne aus dem Verkauf von Bitcoin und anderen Kryptowährungen nach mehr als zwölf Monaten Haltedauer komplett steuerfrei.

    Beschlossen ist die Abschaffung laut WirtschaftsWoche allerdings noch nicht. Zwar hat die Bundesregierung am 6. Juli 2026 den Entwurf für den Bundeshaushalt 2027 beschlossen und die Besteuerung von Kryptowerten ausdrücklich als Konsolidierungsmaßnahme genannt, eine Entscheidung des Bundestags steht jedoch noch aus.

    „Wer mit Kryptowerten Gewinne erzielt, soll künftig ebenso seinen Beitrag zur Finanzierung des Gemeinwesens beitragen wie derjenige, der seinen Arbeitslohn oder Aktienerträge versteuert.“

    Ungeklärt sind unter anderem der konkrete Gesetzeswortlaut, mögliche Stichtage, Übergangsregeln und die Frage, ob Altbestände erfasst würden. Für Anleger, die im Vertrauen auf die geltende Rechtslage langfristig investiert haben, ist insbesondere der mögliche Bestandsschutz von Bedeutung.

    Die WirtschaftsWoche beschreibt den weiteren Zeitplan ähnlich: Bis Ende August soll das Bundesfinanzministerium am Referentenentwurf arbeiten, danach soll die Verbändeanhörung folgen. Im September soll das Gesetzespaket nach der parlamentarischen Sommerpause in den Bundestag eingebracht werden; die Verhandlungen im Finanz- und Haushaltsausschuss sind für September bis November vorgesehen.

    Die finale Abstimmung im Bundestag ist für Ende November oder Anfang Dezember geplant. Die Zustimmung des Bundesrats sei erforderlich, wobei die entscheidende Sitzung laut WirtschaftsWoche für den 18. Dezember 2026 um 9:30 Uhr terminiert ist. Danach sollen noch vor dem Jahreswechsel die Ratifizierung durch den Bundespräsidenten und die Verkündung im Bundesgesetzblatt erfolgen.

    Bei einer Abschaffung der Haltefrist würden Kryptogewinne nach dem im Artikel beschriebenen Modell steuerlich wie Aktien behandelt. Die Abgeltungsteuer liegt laut WirtschaftsWoche pauschal bei 26,375 Prozent; gegebenenfalls kommt Kirchensteuer hinzu.

    Als Argument gegen eine Gleichbehandlung von Bitcoin und Aktien führt die WirtschaftsWoche an, dass Bitcoin keinen verbrieften Anteil an einem Unternehmen darstelle und keine Rechte auf Mitsprache oder Dividenden gewähre. Bitcoin basiert demnach auf einem dezentralen Netzwerk ohne Emittenten, während bestimmte Altcoins durch zentrale Entwicklerteams oder Stiftungen teilweise Merkmale aufweisen, die Wertpapieren ähneln.

    Das bisherige Steuerrecht behandelt Bitcoin und Altcoins dennoch einheitlich als sonstige Wirtschaftsgüter, vergleichbar mit Gold, Kunst oder Oldtimern. Der Bundesfinanzhof habe dies in einem Urteil aus dem Jahr 2023 bestätigt (Az. IX R 3/22).

    Die Bundesregierung begründet die geplante Änderung laut WirtschaftsWoche mit Mehreinnahmen und einer neuen steuerlichen Systematik. Kritiker verweisen dagegen auf den steuerlichen Gleichbehandlungsgrundsatz nach Artikel 3 Absatz 1 des Grundgesetzes und stellen die Frage, weshalb Krypto-Assets anders als Gold behandelt werden sollten.

    Als Vergleich nennt die WirtschaftsWoche Österreich, wo die einjährige Haltefrist im März 2022 abgeschafft wurde. Im Jahr 2024 nahm der österreichische Staat durch die Neuregelung 33,8 Millionen Euro ein, was 0,57 Prozent des gesamten Kapitalertragsteuer-Aufkommens entsprach.

    Infobox: Nach Darstellung der WirtschaftsWoche sind zentrale Punkte wie Gesetzeswortlaut, Stichtage, Übergangsregeln, Bestandsschutz und Verlustverrechnung weiterhin offen.

    Japan stuft Kryptowährungen als Finanzprodukte ein

    Japan hat laut Blocktrainer eine Gesetzesänderung verabschiedet, durch die Bitcoin und andere Kryptowährungen als „Finanzprodukte“ klassifiziert werden sollen. Die Änderung wurde in einer Plenarsitzung des Oberhauses des japanischen Parlaments beschlossen und soll innerhalb eines Jahres in Kraft treten.

    Bisher fielen Krypto-Assets in Japan unter das „Zahlungsdienstleistungsgesetz“. Die neue Einstufung könnte laut Blocktrainer die Grundlage dafür schaffen, Kryptowährungen steuerlich mit Aktien gleichzustellen.

    ThemaBisher beziehungsweise geplant
    Steuer auf Gewinne mit Bitcoin und Co.Bis zu 55 %
    Mögliche neue Gewinnsteuer20 %
    Erwartetes Inkrafttreten der neuen SteuerNicht vor 2027
    Haftstrafe für nicht registrierte Krypto-AnbieterBis zu 10 Jahre

    Neben möglichen geringeren Steuern könnte die Gesetzesänderung den Weg für die Zulassung von Bitcoin-Spot-ETFs ebnen. Diese sind in Japan laut Blocktrainer weiterhin nicht handelbar.

    Gleichzeitig sieht das verabschiedete Gesetz eine strengere regulatorische Aufsicht vor. Insiderhandel soll härter bestraft werden, während nicht registrierten Krypto-Anbietern eine Haftstrafe von bis zu 10 Jahren drohen soll.

    Von der steuerlichen Begünstigung sollen andere Krypto-Einkünfte wie Staking und Lending sowie Geschäfte über nicht registrierte Anbieter und der Handel mit NFTs nicht erfasst werden. Stablecoins sollen weiterhin unter den „Payment Services Act“ fallen.

    Japan spielt für Bitcoin bereits seit längerer Zeit eine wichtige Rolle. Das nach Wirtschaftsleistung viertgrößte Land der Welt beherbergte die erste wirklich relevante Bitcoin-Exchange Mt.Gox, die im Jahr 2014 kollabierte.

    Blocktrainer verweist außerdem auf Metaplanet, dessen Sitz in Japan liegt und das mit 43.000 BTC der drittgrößte börsennotierte Bitcoin-Halter sei. Das Unternehmen profitierte demnach als Bitcoin-Proxy auch davon, dass Bitcoin-Gewinne in Japan höher besteuert werden als Aktiengewinne.

    Das Niedrigzinsumfeld könne für Metaplanet das Potenzial bieten, sich als Aktiengesellschaft günstiger Kapital zu beschaffen, um Bitcoin zu kaufen. Das Unternehmen arbeite derzeit daran, Dividenden zahlende Vorzugsaktien an die Börse zu bringen.

    Gegenwind kam laut Blocktrainer bislang von der Japan Exchange Group. Die Börse habe angekündigt, Unternehmen, deren Bilanz sich zu mehr als 50 % aus Kryptowährungen zusammensetzt, künftig nicht mehr neu in Aktienindizes wie den wichtigen TOPIX aufzunehmen.

    Infobox: Japans neue Klassifizierung könnte laut Blocktrainer geringere Steuern und Bitcoin-Spot-ETFs ermöglichen, geht aber zugleich mit strengeren Regeln für Anbieter und Insiderhandel einher.

    Der Aktionär stellt Podcast zu Bitcoin und Krypto-ETPs vor

    Der Aktionär berichtet über eine neue Folge des Podcasts „deeptech INSIGHTS“, die sich mit dem Bitcoin-Markt und der Zukunft von Krypto-Investments beschäftigt. Gesprächspartner ist Bradley Duke, Managing Director und Head of Europe beim US-Krypto-Asset-Manager Bitwise.

    Duke verantwortet in Europa die regulierten Krypto-ETPs des Unternehmens. Dazu gehört BTCE, eines der größten Bitcoin-ETPs Europas.

    Der Podcast-Artikel hebt Dukes Erfahrung im Krypto- und Finanzmarkt hervor. Als Mitgründer der ETC Group brachte er 2020 eines der ersten Bitcoin-ETPs an den Markt; nach der Übernahme der ETC Group durch Bitwise im Jahr 2024 zählt er laut Der Aktionär zu den wichtigen Stimmen für regulierte Krypto-Investments in Europa.

    Podcast-Host Sascha Röhrer spricht mit Duke über Bitcoin, Krypto-ETPs und die Frage, wie Anleger sicher und reguliert in digitale Assets investieren können. Die Folge ist im englischen Original sowie als KI-synchronisierte deutsche Fassung verfügbar.

    „deeptech INSIGHTS“ beschäftigt sich mit Technologien und Trends, die Wirtschaft und Kapitalmärkte verändern, und ordnet diese für Anleger ein. Die Sendung erscheint immer mittwochs auf Amazon Music, Apple Podcasts, Spotify, YouTube und weiteren Podcast-Plattformen.

    Infobox: Im Mittelpunkt der neuen Folge stehen der Bitcoin-Markt, regulierte Krypto-ETPs und die Perspektive von Bradley Duke, der in Europa für Bitwise tätig ist.

    Bitcoin zwischen Wal-Käufen und ETF-Abflüssen

    Wallstreet Online berichtet von einer gegensätzlichen Entwicklung am Bitcoin-Markt. Wale kauften innerhalb von zwei Wochen 270.000 BTC im Wert von 16,7 Milliarden Dollar, während ETF-Fondsmanager im Juni 4,51 Milliarden Dollar abzogen.

    Bitcoin fiel am 1. Juli auf 57.950 Dollar und markierte damit laut Wallstreet Online den tiefsten Stand seit 21 Monaten. Schwache US-Arbeitsmarktdaten mit 57.000 neuen Stellen statt der erwarteten 115.000 Stellen lösten anschließend eine Gegenbewegung über 62.000 Dollar aus.

    Marktdatum oder KennzahlWert
    Bitcoin-Tief am 1. Juli57.950 Dollar
    Wal-Käufe innerhalb von zwei Wochen270.000 BTC
    Wert der Wal-Käufe16,7 Milliarden Dollar
    ETF-Abflüsse im Juni4,51 Milliarden Dollar
    Neue US-Arbeitsplätze57.000
    Erwartete neue US-Arbeitsplätze115.000
    Fear and Greed Index22 Punkte
    Erholung vom TiefRund acht Prozent

    Der Fear and Greed Index signalisierte mit 22 Punkten extreme Angst im gesamten Kryptomarkt. CoinDCX setzte das Basisziel für Juli auf 65.600 Dollar, während ein bullisches Szenario nahe 70.000 Dollar gesehen wurde.

    Der Juni endete laut Wallstreet Online mit einem Verlust von über 20 Prozent und war damit der schwächste Monat seit dem Start der Spot-ETFs. Die US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten im Juni Nettoabflüsse von 4,51 Milliarden Dollar; allein BlackRocks IBIT stand für 3,55 Milliarden Dollar.

    Der Fear and Greed Index lag zeitweise bei 11 Punkten und erreichte damit ein Angstniveau, das zuletzt im Bärenmarkt 2022 verzeichnet worden war. Nach den schwachen Arbeitsmarktdaten wurden innerhalb von 24 Stunden rund 450 Millionen Dollar an gehebelten Positionen liquidiert.

    Am 2. Juli drehten die ETF-Zuflüsse laut Wallstreet Online erstmals seit über zehn Tagen ins Plus und erreichten an einem einzigen Tag 221 Millionen Dollar. Bitcoin sprang daraufhin über 62.000 Dollar und gewann mehr als acht Prozent vom Tief.

    Parallel dazu kauften die größten Bitcoin-Wallets in zwei Wochen rund 270.000 BTC bei Kursen nahe 59.000 Dollar. Das sei das schnellste Kauftempo des gesamten Jahres gewesen. Metaplanet baute seinen Bestand auf 43.000 BTC aus und wurde damit zum drittgrößten börsennotierten Halter weltweit.

    Citigroup senkte ihr Zwölf-Monats-Kursziel laut Wallstreet Online von 112.000 auf 82.000 Dollar und verwies auf eine schwächere ETF-Nachfrage. CoinDCX sah ein Basisziel von 65.600 Dollar und ein bullisches Szenario nahe 70.000 Dollar.

    Der Artikel thematisiert außerdem Pepeto und einen Presale. Pepeto sammelte über 10,38 Millionen Dollar während des niedrigsten Angstlevels 2026. Genannt werden eine gebührenfreie Tauschbörse über PepetoSwap, eine Cross-Chain-Bridge sowie ein vollständiges SolidProof-Audit der Verträge.

    Der Beitrag stellt diesen Presale als mögliche Alternative zu einer Bitcoin-Erholung dar und verweist auf ein erwartetes Binance-Listing. Die entsprechenden Aussagen sind Bestandteil des werblich geprägten Artikels von Wallstreet Online.

    Infobox: Der Bitcoin-Markt war laut Wallstreet Online von 270.000 BTC Wal-Käufen im Wert von 16,7 Milliarden Dollar, ETF-Abflüssen von 4,51 Milliarden Dollar und einer Erholung vom Tief um rund acht Prozent geprägt.

    BTC-ECHO sieht mögliche Kapitalrotation aus dem KI-Trade

    BTC-ECHO berichtet, dass der KI-Boom an Glanz verliert, während Bitcoin erste Signale einer Bodenbildung sende. Im Zentrum steht die Frage, ob eine Abkühlung des dominierenden Börsennarrativs den Blick der Anleger auf andere Risiko-Assets lenken könnte.

    Unternehmen melden laut BTC-ECHO Rekordgewinne, doch Anleger verkaufen teilweise selbst nach starken Zahlen. Der bisher nahezu unantastbare Wachstumstrade müsse damit zunehmend beweisen, dass die hohen Investitionen entsprechende Erträge liefern.

    Onchain-Daten und erste ETF-Zuflüsse deuteten laut dem Beitrag darauf hin, dass der Verkaufsdruck am Krypto-Markt nachlasse. Gleichzeitig stellt BTC-ECHO infrage, wie real eine Kapitalrotation bereits sei.

    Der Artikel kündigt an, zu untersuchen, wer aktuell Bitcoin kauft, welche Makro-Faktoren Anleger beobachten müssen und warum sich Privatanleger derzeit aus den Märkten zurückziehen. Eine langsame Abkühlung des KI-Trades werde im Krypto-Markt zunehmend als Chance interpretiert.

    Infobox: BTC-ECHO beschreibt eine mögliche Verschiebung der Kapitalströme: Der KI-Trade verliert an Dynamik, während Bitcoin erste Signale einer Bodenbildung und nachlassenden Verkaufsdrucks zeigt.

    Einschätzung der Redaktion

    Die geplante steuerliche Neuordnung wäre für deutsche Krypto-Anleger ein erheblicher Systemwechsel. Entscheidend sind jedoch nicht politische Absichtserklärungen, sondern Gesetzeswortlaut, Stichtage und Bestandsschutz. Ohne klare Übergangsregeln drohen erhebliche Rechtsunsicherheit und vorgezogene Verkäufe. International zeigt sich zugleich ein gegenläufiges Bild: Während Deutschland die steuerliche Behandlung verschärfen könnte, schafft Japan einen stärker regulierten Rahmen mit möglichen Vorteilen für institutionelle Produkte.

    Zusammenfassung: Die Reform könnte langfristige Krypto-Investments in Deutschland unattraktiver machen. Ihre tatsächliche Tragweite hängt maßgeblich von Übergangsregeln, Verlustverrechnung und Bestandsschutz ab.

    Quellen:

    Ihre Meinung zu diesem Artikel

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    Ich finde, der entscheidende Punkt ist gar nicht der pauschale Steuersatz, sondern der Bestandsschutz. Wenn jemand vor Jahren gekauft und sich dabei auf die damals geltende Einjahresfrist verlassen hat, kann der Staat diese Spielregel nicht einfach rückwirkend umwerfen. Genau deshalb wären klare Stichtage und Übergangsregeln so wichtig, sonst wird aus einer Reform schnell ein riesiges Durcheinander.

    Die geplante Verlustverrechnung und der Sparerpauschbetrag klingen zwar erstmal fairer als die bisherige Regelung. Trotzdem bleibt ein Unterschied zu Aktien: Bei Bitcoin gibt es eben keine Dividende und keinen Unternehmensanteil, gleichzeitig aber auch keine zentrale Stelle, die für Anleger irgendwelche Informationen sauber bereitstellt. Schon heute ist die Dokumentation von Transaktionen, Swaps und Staking teilweise eine kleine Lebensaufgabe. Wenn künftig jeder Verkauf unabhängig von der Haltedauer steuerpflichtig wäre, müsste die Verwaltung hier deutlich einfacher werden.

    Der Vergleich mit Japan ist ebenfalls interessant. Dort scheint man Krypto stärker zu regulieren, öffnet aber gleichzeitig die Tür für niedrigere Steuern und möglicherweise Spot-ETFs. Deutschland macht es gefühlt wieder andersherum: mehr Abgaben, aber die Bürokratie bleibt vermutlich bestehen. Institutionelle Anleger können sich dafür Steuerberater und Spezialsoftware leisten, der normale Privatanleger sitzt dann mit einer Excel-Tabelle aus dem Jahr 2021 da.

    Bei den Wal-Käufen und ETF-Abflüssen wäre ich allerdings vorsichtig mit allzu schnellen Schlussfolgerungen. Große Wallets kaufen nicht automatisch zum perfekten Tiefpunkt, und ETF-Zuflüsse an einem einzelnen Tag sagen auch noch nicht, dass der nächste Bullenmarkt startet. Ähnlich sehe ich die angebliche Rotation aus dem KI-Trade: Möglich ist das durchaus, aber solange die großen Tech-Unternehmen weiter enorme Gewinne und Wachstum melden, würde ich nicht davon ausgehen, dass das Kapital plötzlich geschlossen in Bitcoin wandert.

    Was mich am Artikel etwas stört, ist der werbliche Pepeto-Teil. Gerade wenn vorher ausführlich über Marktunsicherheit, Angst und ETF-Abflüsse gesprochen wird, wirkt der Hinweis auf einen Presale mit möglichem Binance-Listing eher wie ein Fremdkörper. Bei solchen Projekten sollte man besonders skeptisch sein und nicht nur auf Audit, Bridge oder hohe Presale-Summen schauen. Ein Audit bedeutet schließlich nicht, dass ein Token ein gutes Investment wird oder später tatsächlich die versprochenen Kurse erreicht.

    Unterm Strich wäre die Reform für mich nicht automatisch das Ende von Krypto in Deutschland, aber sie würde langfristiges Halten sicher unattraktiver machen. Viele werden vermutlich weniger handeln oder ihre Coins gleich auf ausländischen Plattformen verwahren, was dem Finanzamt am Ende auch nicht unbedingt hilft. Erstmal sollte man aber den endgültigen Gesetzestext abwarten und nicht aufgrund eines Haushaltsentwurfs schon hektisch verkaufen. Bis dahin bleibt leider genau das, was Krypto-Anleger am wenigsten mögen: Unsicherheit.
    Der Vergleich mit Österreich wäre für mich noch spannend gewesen: Wenn dort trotz Abschaffung der Haltefrist nur ein kleiner Teil der gesamten Kapitalertragsteuer zusammenkommt, sollte Deutschland die erwarteten Mehreinnahmen vielleicht nicht überschätzen. Am Ende könnte der bürokratische Aufwand größer sein als der tatsächliche Nutzen.

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    Zusammenfassung des Artikels

    Deutschland plant ab 2027 eine Besteuerung von Krypto-Gewinnen unabhängig von der Haltedauer, während Japan Coins als Finanzprodukte einstufen will.

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