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    Strategy-Aktie steigt trotz Bitcoin-Verkäufen und baut 4-Milliarden-Dollar-Reserve auf

    KI-generiert
    06.08.2026 52 mal gelesen 1 KommentareGoogle-News
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    Strategy-Aktie im Aufwind: Das Papier stieg um 1,1 Prozent auf 98,73 US-Dollar. Trotzdem bleibt die Lage angespannt, denn das Unternehmen meldete für das zweite Quartal 2026 einen Verlust je Aktie von 24,45 US-Dollar. Der Umsatz legte dagegen um 6,88 Prozent auf 122,37 Millionen US-Dollar zu.
    Strategy verkaufte zuletzt Bitcoin, um die eigene Liquidität zu sichern. In drei Transaktionen wurden insgesamt 5.226 BTC für rund 321 Millionen US-Dollar veräußert. Damit sank der Bestand von 847.363 auf etwa 842.137 Bitcoin. Die Mittel dienen unter anderem der Finanzierung von Dividenden und Rückkäufen von Vorzugsaktien.
    Eine weitere Wallet-Bewegung sorgt für Spekulationen: Rund 1.030 BTC im Wert von etwa 66 Millionen US-Dollar wurden transferiert. Ein bestätigter Verkauf liegt bisher nicht vor, denn der Transfer könnte auch lediglich einen Wechsel des Verwahrorts darstellen. Die nächste wöchentliche Offenlegung soll mehr Klarheit bringen.
    Gleichzeitig erholt sich die Vorzugsaktie STRC deutlich. Seit dem Tiefstand Ende Juni bei rund 71 US-Dollar stieg sie um mehr als 30 Prozent auf zuletzt etwa 94 US-Dollar. Strategy kaufte STRC im Wert von 106 Millionen US-Dollar zurück und hält die annualisierte Dividendenrate bei 12 Prozent.
    Für zusätzliche Stabilität sorgt eine US-Dollar-Reserve von 4 Milliarden US-Dollar. Sie soll die Dividendenverpflichtungen gegenüber den Vorzugswertpapieren rund 2,3 Jahre abdecken. Die Verkäufe zeigen jedoch, dass Strategys Bitcoin-Modell von Kapitalmarktbedingungen und laufenden Zahlungsverpflichtungen abhängig bleibt.

    Strategy steht zwischen Bitcoin-Überzeugung und finanzieller Realität: Während das Unternehmen seine Bitcoin-Reserve durch Verkäufe und Transfers zur Liquiditätssicherung nutzt, erholt sich die Vorzugsaktie STRC. Welche Rolle dabei die Milliardenreserve, Dividendenverpflichtungen und neue Wallet-Bewegungen spielen, zeigt der aktuelle Pressespiegel.

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    Strategy-Aktie legt zu – Bitcoin-Verkäufe und Liquiditätsreserve prägen den Ausblick

    Die Aktie von Strategy (ex MicroStrategy) gehörte am Mittwochnachmittag zu den Gewinnern im NASDAQ-Handel. Nach Angaben von finanzen.ch stieg der Kurs um 1,1 Prozent auf 98,73 USD.

    Um 16:28 Uhr lag das Papier bei 98,73 USD, während der NASDAQ Composite bei 26'674 Punkten notierte. Das Tageshoch der Strategy-Aktie wurde bei 98,88 USD erreicht, zum Handelsstart hatte der Kurs bei 97,90 USD gelegen. Im bisherigen Handelsverlauf wurden über NASDAQ 710'667 Aktien gehandelt.

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    Das 52-Wochen-Hoch erreichte der Anteilsschein am 12.08.2025 bei 414,19 USD. Der niedrigste Stand innerhalb dieses Zeitraums wurde am 27.06.2026 bei 81,81 USD verzeichnet. Vom aktuellen Kurs aus würde ein Kursverlust von 17,14 Prozent das Papier auf dieses 52-Wochen-Tief zurückführen.

    KennzahlWert
    Aktueller Kurs98,73 USD
    Tagesveränderung1,1 Prozent
    Tageshoch98,88 USD
    Handelsstart97,90 USD
    Handelsvolumen710'667 Aktien
    52-Wochen-Hoch414,19 USD
    52-Wochen-Tief81,81 USD

    Für das am 30.06.2026 beendete Quartal meldete Strategy einen Verlust je Aktie von -24,45 USD. Im Vorjahresquartal hatte der Wert noch bei 32,60 USD je Aktie gelegen. Gleichzeitig stieg der Umsatz um 6,88 Prozent auf 122.37 Mio. USD, nach 114.49 Mio. USD im Vorjahresquartal.

    Eine Dividende von 0,000 USD erhielten Strategy-Anleger im Jahr 2025. Analysten erwarten auch für dieses Jahr 0,000 USD. Die Zahlen für das dritte Quartal 2026 sollen voraussichtlich am 04.11.2026 veröffentlicht werden. Für das Gesamtjahr 2026 rechnen Experten mit einem Verlust von -10,443 USD.

    „Wenn ich sage: ‚Verkaufen Sie niemals Ihre Bitcoin‘, spreche ich als Sparer zu einem anderen. Ich persönlich habe nie verkauft, nicht einen Satoshi. Strategy ist ein börsennotiertes Unternehmen, nicht meine eigene Wallet…”, sagte Michael Saylor laut BeInCrypto.

    Infobox – Strategy-Aktie: Die Aktie lag am Mittwochnachmittag bei 98,73 USD und gewann 1,1 Prozent. Das Unternehmen meldete für das abgelaufene Quartal einen Verlust je Aktie von -24,45 USD sowie einen Umsatz von 122.37 Mio. USD.

    SpaceX hält 18.700 BTC, während Strategy Bitcoin zur Liquiditätssicherung verkauft

    TradingKey berichtet über unterschiedliche Treasury-Modelle von SpaceX und MicroStrategy. SpaceX hielt seine Bitcoin-Bestände im zweiten Quartal unverändert bei 18.700 BTC, während MicroStrategy im gleichen Zeitraum zur Sicherung der Liquidität 1.638 Bitcoins veräußerte.

    SpaceX veröffentlichte am 4. August US-Ostküstenzeit nach Börsenschluss seinen ersten Quartalsbericht seit dem Börsengang. Die Umsatzentwicklung fiel laut TradingKey stark aus und übertraf die Erwartungen der Wall Street, während sich die Verluste deutlich verringerten. Gleichzeitig beliefen sich die gesamten Investitionsausgaben auf 18,4 Milliarden US-Dollar.

    Davon entfielen 15,8 Milliarden US-Dollar auf KI-Recheninfrastruktur. Dieser Betrag entsprach 85 % der gesamten Investitionsausgaben und löste laut Quelle Sorgen am Markt aus. Trotz der hohen Investitionsausgaben und eines stark belasteten freien Cashflows verkaufte SpaceX seine Bitcoin-Bestände nicht.

    Mit 18.700 BTC belegt SpaceX laut TradingKey weltweit Platz 12 bei der Bestandsgröße. Das Unternehmen liegt damit vor Coinbase, Riot Platforms und anderen Kryptounternehmen.

    MicroStrategy verkaufte zwischen dem 27. Juli und dem 2. August insgesamt 1.638 Bitcoins und erzielte damit über 100 Millionen US-Dollar. Die Mittel sollten unter anderem die Zahlung halbmonatlicher Bardividenden auf unbefristete Vorzugsaktien der Serie A, den Rückkauf von Vorzugsaktien mit einem Abschlag sowie die Aufstockung des Cashflows ermöglichen.

    Der Verkauf wurde von einigen Tradern als mögliche Lockerung des bisherigen „niemals Bitcoin verkaufen“-Ansatzes interpretiert. TradingKey zufolge löste dies kurzfristige Panik aus, wobei der Bitcoin-Kurs zeitweise auf rund 62.000 US-Dollar fiel.

    MerkmalMicroStrategy-ModellSpaceX-Modell
    FinanzierungsquelleEmission von Anleihen, Ausgabe von Vorzugsaktien, Aktienemissionen (hoher Hebel)Operative Gewinne, Eigenkapital (kein Hebel)
    VerkaufsrisikoNotwendigkeit, Bitcoin bei Druck durch Zins- oder Dividendenzahlungen zu liquidieren und zu verkaufenKeine Fälligkeiten von Schulden oder Druck durch Zinszahlungen, was ein unbegrenztes Halten ermöglicht

    Infobox – Treasury-Modelle: SpaceX hielt 18.700 BTC unverändert und setzte auf ein ungehebeltes Modell. MicroStrategy verkaufte 1.638 Bitcoins, um Liquidität für Bilanz, Dividenden und Vorzugsaktien zu sichern.

    Neue Transaktion über 1.030 BTC sorgt für Spekulationen über weitere Strategy-Verkäufe

    Eine Wallet, die laut BeInCrypto offenbar mit Strategy verbunden ist, transferierte am Mittwoch 1.030 BTC im Wert von etwa 66,14 Millionen USD. Der On-Chain-Tracker Lookonchain meldete die Bewegung.

    Strategy bestätigte keinen Verkauf. Der Transfer allein belegt nach Angaben der Quelle daher keine Veräußerung, wirft jedoch angesichts der zuletzt gesunkenen Bitcoin-Reserve erneut Fragen zur Verwendung der Bestände auf.

    BeInCrypto erinnert daran, dass Strategy in der vergangenen Woche 1.638 BTC zu einem Durchschnittspreis von 63.957 USD verkauft hatte. Der Verkauf brachte etwa 104,7 Millionen USD ein und reduzierte den Bestand auf 842.138 BTC, die zu diesem Zeitpunkt einen Wert von fast 54 Milliarden USD hatten.

    Die veräußerten Coins wurden zu Kursen unter dem durchschnittlichen Ankaufspreis von 75.419 USD verkauft. Als Grund nennt die Quelle die Finanzierung bevorzugter Dividenden sowie den Rückkauf von STRC-Aktien. Diese Verpflichtungen beliefen sich allein im zweiten Quartal auf 400,7 Millionen USD.

    Michael Saylor verteidigte die Verkäufe als unternehmerisches Kapitalmanagement und nicht als Abkehr von seiner persönlichen Überzeugung. Er betonte, dass Strategy ein börsennotiertes Unternehmen sei und nicht seine eigene Wallet.

    Parallel dazu transferierte der Bitcoin-Miner MARA innerhalb von fünf Stunden 6.000 BTC im Wert von rund 384,6 Millionen USD an Two Prime. Lookonchain wies darauf hin, dass auch dieser Transfer nicht zwingend einen Verkauf bedeuten müsse, sondern ebenso Teil des Asset-Managements sein könne.

    MARA hält eine Beteiligung an Two Prime und stellt dem Unternehmen Bitcoin für verschiedene Strategien zur Verfügung. Der Miner hatte allerdings bereits im März 15.133 BTC veräußert, um Wandelanleihen im Wert von 1 Mrd. USD zu begleichen. Nach Angaben von BeInCrypto hält MARA weiterhin 36.303 BTC mit einem ungefähren Wert von 2,34 Milliarden USD.

    Ob die am Mittwoch transferierten 1.030 BTC tatsächlich verkauft wurden oder lediglich den Verwahrort wechselten, soll die nächste wöchentliche Strategy-Offenlegung zeigen.

    Infobox – Wallet-Transfers: Eine angeblich mit Strategy verbundene Wallet bewegte 1.030 BTC im Wert von 66,14 Millionen USD. Strategy bestätigte keinen Verkauf; bei MARA wurden zusätzlich 6.000 BTC im Wert von rund 384,6 Millionen USD an Two Prime transferiert.

    STRC erholt sich um mehr als 30 Prozent – Strategy baut 4 Milliarden US-Dollar Barmittel auf

    CoinDesk berichtet von einer Erholung der unbefristeten Vorzugsaktie STRC. Das Papier stieg seit seinem Tiefststand Ende Juni um mehr als 30 Prozent und wurde zuletzt nahe 94 $ gehandelt.

    Am Mittwoch legte STRC weitere 1 % zu. Ende Juni hatte die Vorzugsaktie bei rund 71 $ ihren Tiefststand erreicht, nachdem Bitcoin unter 60.000 US-Dollar gefallen war.

    Strategy verkaufte laut CoinDesk in drei separaten Transaktionen insgesamt 5.226 BTC im Wert von 321 Millionen US-Dollar. Dadurch verringerte sich der Bitcoin-Bestand von 847.363 BTC auf etwa 842.137 BTC.

    Die Verkäufe sollten unter anderem zeigen, dass das Unternehmen Bitcoin zur Erfüllung seiner Dividendenverpflichtungen einsetzen kann. Zusätzlich kaufte Strategy STRC im Wert von 106 Millionen USD zurück, um die Vorzugsaktie wieder auf ihren Nennwert von 100 USD zu führen.

    Am Montag erhöhte das Unternehmen seine US-Dollar-Reserve um weitere 250 Millionen US-Dollar. Damit beläuft sich die gesamte Reserve laut CoinDesk auf 4 Milliarden US-Dollar. Diese Summe decke etwa 2,3 Jahren an Dividendenverpflichtungen gegenüber den Vorzugswertpapieren ab.

    Die annualisierte Dividendenrate von STRC blieb bei 12 %. CoinDesk führt die Stabilisierung des Bitcoin-Preises über 60.000 US-Dollar als weiteren Faktor für die Erholung der Vorzugsaktie an.

    KennzahlWert
    STRC-Kursnahe 94 $
    Anstieg seit dem Tiefststand Ende Junimehr als 30 %
    STRC-Tiefststand Ende Junirund 71 $
    Verkaufte BTC in drei Transaktionen5.226 BTC
    Wert der Verkäufe321 Millionen US-Dollar
    Bitcoin-Bestand zuvor847.363 BTC
    Bitcoin-Bestand danachetwa 842.137 BTC
    STRC-Rückkäufe106 Millionen USD
    US-Dollar-Reserve4 Milliarden US-Dollar
    Deckung der Dividendenverpflichtungenetwa 2,3 Jahre
    Annualisierte Dividendenrate12 %
    Nennwert von STRC100 USD

    Strategy verwies in der Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des zweiten Quartals darauf, dass STRC nach dem Börsengang 70 Handelstage benötigte, um den Nennwert zu erreichen. Im Juli 2025 wurde die Aktie bei 90 US-Dollar gehandelt.

    Unter Anwendung desselben Zeitraums sieht Strategy laut CoinDesk den 8. September als mögliches Datum für eine Rückkehr der Vorzugsaktie zu ihrem Nennwert von 100 US-Dollar. Diese Entwicklung steht jedoch noch aus, da die Märkte eigene Erwartungen entwickeln können.

    Infobox – STRC-Erholung: STRC stieg seit dem Tiefststand Ende Juni um mehr als 30 Prozent und lag zuletzt nahe 94 $. Strategy verfügt über eine US-Dollar-Reserve von 4 Milliarden US-Dollar, kaufte STRC im Wert von 106 Millionen USD zurück und hält die annualisierte Dividendenrate bei 12 %.

    Einschätzung der Redaktion

    Die Entwicklung zeigt, dass Strategys Bitcoin-Strategie zunehmend von der kurzfristigen Liquidität und den Finanzierungskosten begrenzt wird. Die Verkäufe sind daher weniger als strategische Kehrtwende zu bewerten, sondern als Hinweis auf die strukturelle Abhängigkeit des Modells von Kapitalmarktbedingungen und laufenden Ausschüttungsverpflichtungen.

    Die hohe Barmittelreserve stärkt zwar die kurzfristige Zahlungsfähigkeit, zugleich verwässert jeder Verkauf von Bitcoin das zentrale Anlageargument des Unternehmens. Für Anleger steigt damit die Bedeutung der Finanzierungsstruktur: Nicht allein der Bitcoin-Kurs, sondern auch die Fähigkeit, Dividenden und Rückkäufe ohne weitere Verkäufe oder teure Kapitalmaßnahmen zu finanzieren, wird entscheidend.

    Zusammenfassung: Strategy bleibt stark vom Bitcoin-Preis abhängig, verfügt kurzfristig jedoch über einen größeren Liquiditätspuffer. Das Modell ist stabiler als zuvor, aber weniger konsequent auf dauerhaftes Bitcoin-Halten ausgerichtet.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Ich finde, der wichtigste Punkt ist hier gar nicht der einzelne Wallet-Transfer, sondern dass Strategy inzwischen überhaupt eine so große Dollarreserve braucht. 4 Milliarden klingen natürlich erstmal beruhigend, aber bei einer Dividendenrate von 12 Prozent ist das auch kein ewiger Sicherheitspuffer. Wenn die Reserve ungefähr 2,3 Jahre reicht, muss danach wieder Geld verdient, neues Kapital aufgenommen oder eben Bitcoin verkauft werden. Genau da wird es dann interessant, weil das ganze Modell ja lange vom Versprechen gelebt hat, die Coins möglichst nie anzutasten.

    Der Vergleich mit SpaceX macht den Unterschied ziemlich gut sichtbar. SpaceX hat zwar ebenfalls hohe Ausgaben und offenbar ordentlich finanziellen Druck, muss aber nicht regelmäßig Zinsen oder Dividenden auf spezielle Vorzugsaktien bedienen. Strategy hat sich durch die verschiedenen Finanzierungsrunden viel zusätzliches Kapital verschafft, dafür aber auch laufende Verpflichtungen aufgebaut. Das ist nicht automatisch schlecht, nur sollte man dann nicht so tun, als wäre Bitcoin für das Unternehmen dasselbe wie ein unverkäuflicher Tresorschatz.

    Bei den 1.030 BTC würde ich allerdings noch abwarten. Ein Transfer ist nunmal nicht automatisch ein Verkauf, gerade bei großen Unternehmen können Verwahrung, Sicherheiten oder andere Asset-Management-Strategien dahinterstecken. Die nächste Offenlegung wird vermutlich mehr sagen als die ganzen Spekulationen auf X und in den Telegram-Gruppen. Da wird aus jeder Wallet-Bewegung sofort ein Drama gemacht, obwohl am Ende vielleicht nur der Verwahrort gewechselt wurde.

    Die Erholung von STRC finde ich trotzdem bemerkenswert. Offenbar honoriert der Markt, dass Strategy jetzt kurzfristig liquide ist und die Aktie wieder näher an den Nennwert bringt. Aber 12 Prozent jährliche Dividende sind eben kein Geschenk, sondern ein ziemlich hoher Preis für diese Stabilität. Wenn Bitcoin längere Zeit seitwärts läuft oder nochmal kräftig fällt, kann auch eine 4-Milliarden-Reserve schneller schrumpfen als viele Anleger denken.

    Und der Kurs der normalen Strategy-Aktie zeigt ja, wie nervös der Markt weiterhin ist. Von über 400 Dollar auf unter 100 Dollar innerhalb eines Jahres ist schon eine Hausnummer. Ein Plus von 1,1 Prozent an einem Tag ändert daran erstmal wenig. Für mich bleibt das eine gehebelte Bitcoin-Wette mit zusätzlicher Finanzierungs- und Verwässerungskomponente. Wer daran glaubt und die Schwankungen aushält, kann das spannend finden. Als konservative Unternehmensanlage würde ich Strategy aber beim besten Willen nicht bezeichnen.

    Saylor hat mit seiner Aussage natürlich recht, dass Strategy nicht seine persönliche Wallet ist. Genau deshalb muss das Unternehmen aber auch nach wirtschaftlichen Regeln handeln und nicht nach den Sprüchen einer Bitcoin-Community. Wenn Dividenden, Rückkäufe und andere Verpflichtungen fällig sind, kann man nicht einfach auf ewiges Halten pochen. Der eigentliche Test wird sein, ob Strategy auch in einem längeren schwachen Bitcoin-Markt liquide bleibt, ohne immer neue Aktien auszugeben oder weitere Coins zu verkaufen. Bis dahin ist die Reserve ein gutes Polster, aber noch kein Beweis dafür, dass das Modell dauerhaft funktioniert.

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    Zusammenfassung des Artikels

    Strategy nutzt Teile seiner Bitcoin-Reserve zur Liquiditätssicherung, während ein neuer Transfer über 1.030 BTC weitere Verkäufe vermuten lässt. Parallel erholt sich STRC, obwohl Dividendenverpflichtungen und die milliardenschwere Reserve den finanziellen Spielraum prägen.

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