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    Bitcoin vor Zinsentscheid: Steuerpläne und neues Tief im Fokus

    KI-generiert
    13.09.2026 26 mal gelesen 0 KommentareGoogle-News
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    Der Kryptomarkt steht vor einer richtungsweisenden Phase: In Deutschland ist ab 2028 eine Abgeltungsteuer von 25 Prozent auf Krypto-Gewinne geplant. Die bisherige Steuerfreiheit nach einem Jahr Haltedauer könnte damit entfallen, während Verluste möglicherweise mit Gewinnen verrechenbar wären.
    Bitcoin notiert nach einem kurzen Anstieg über 79.000 Dollar wieder bei rund 77.300 Dollar. Vor der US-Zinsentscheidung am 16. September belasten eine erhöhte Inflation, steigende Anleiherenditen und anhaltende Abflüsse aus Bitcoin-Spot-ETFs die Stimmung. Entscheidend sind jetzt der Widerstand bei etwa 79.400 und die Unterstützung bei rund 75.500 Dollar.
    Auch für den Bitcoin-Zyklus werden die kommenden Wochen entscheidend. Ein neues Tief im Oktober bleibt möglich, falls der Kurs mehr als 25 Prozent nachgibt. Hält sich Bitcoin jedoch deutlich über dem bisherigen Bärenmarkttief, könnte das Vertrauen zurückkehren und der nächste Bullenmarkt wahrscheinlicher werden.
    Während Bitcoin-Spot-ETFs innerhalb von vier Handelstagen 463 Millionen Dollar verloren, verzeichneten XRP-Spot-ETFs Zuflüsse von 19 Millionen Dollar. XRP fiel an den Börsen ähnlich stark wie Bitcoin, weist aber eine deutlich geringere Korrelation auf. Das könnte auf eine stärkere Eigenständigkeit und eine gezieltere Auswahl der Anleger hindeuten.
    Neben Steuerplänen und Marktunsicherheit sorgen ein Angriff auf das Liquid Network, das Ende eines Dogecoin-ETFs und neue Vermögensdaten für Schlagzeilen. Weltweit gibt es inzwischen 135.694 Krypto-Millionäre, davon verdanken 92.272 ihr Vermögen Bitcoin. Die große Frage bleibt: Ist der Tiefpunkt bereits erreicht oder steht dem Markt noch eine Kapitulation bevor?

    Steuerpläne, eine bevorstehende US-Zinsentscheidung und die Unsicherheit über ein neues Bitcoin-Tief setzen den Kryptomarkt unter Spannung. Gleichzeitig sorgen Zuflüsse in XRP-Spot-ETFs, Sicherheitsfragen und neue Vermögensdaten für Bewegung. Der Pressespiegel zeigt, welche Entwicklungen jetzt über die nächste Phase des Marktes entscheiden könnten.

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    Bitcoin zwischen Steuerreform, Zinsentscheidung und möglichem neuen Tief

    Der Kryptomarkt steht vor mehreren richtungsweisenden Entwicklungen. Im Mittelpunkt stehen die geplante Besteuerung von Kryptowährungsgewinnen in Deutschland, die bevorstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank, die Frage nach dem Ende des Bitcoin-Bärenmarktes sowie die zunehmende Aufmerksamkeit für XRP-Spot-ETFs.

    FAZ: Abgeltungsteuer auf Kryptowährungsgewinne ab 2028 geplant

    Die FAZ berichtet über Pläne von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, Kursgewinne aus Bitcoin und anderen Kryptowährungen ab 2028 wie bei Aktien mit 25 Prozent Abgeltungsteuer zu belegen. Derzeit sind solche Gewinne nach einer Haltedauer von einem Jahr in der Regel steuerfrei.

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    Nach Darstellung der FAZ könnten die geplanten Regelungen mehrere Hundert Millionen Euro Einnahmen bringen. Die Zeitung bewertet eine steuerliche Gleichbehandlung von Kryptowährungen und Aktien jedoch vor allem als Frage der Gerechtigkeit und verweist darauf, dass Bitcoin gegenüber Aktien derzeit steuerlich bevorzugt werde.

    Die FAZ führt aus, dass eine Vereinheitlichung der Regeln auch andere Sachwerte betreffen müsste. Genannt werden Gewinne aus Gold, Kunst und Immobilien, die nach den derzeitigen Regeln ebenfalls unter bestimmten Bedingungen steuerfrei werden können.

    Nach dem beschriebenen Modell könnten zudem Kursverluste aus Kryptowährungen wie bei Aktien mit Gewinnen verrechnet werden. Als mögliche Alternative nennt die FAZ eine Steuerfreiheit nach einer Haltedauer von 15 oder 20 Jahren, sofern diese Regel für alle Geldanlagen gelten würde.

    „Alle Kapitalanlagen sollten gleich besteuert werden.“

    Infobox: Die FAZ berichtet über eine geplante Besteuerung von Krypto-Kursgewinnen ab 2028 mit 25 Prozent Abgeltungsteuer. Die derzeitige Steuerfreiheit nach einem Jahr Haltedauer soll damit entfallen.

    Wallstreet Online: Bitcoin vor der US-Zinsentscheidung bei 77.300 Dollar

    Wallstreet Online beschreibt Bitcoin nach dem US-Inflationsbericht vom 11. September als angeschlagen. Der Kurs stieg nach den Zahlen kurz über 79.000 Dollar und fiel anschließend auf rund 77.300 Dollar zurück.

    Gleichzeitig stieg laut Wallstreet Online die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung am 16. September auf mehr als 87 Prozent. Es wäre demnach die erste Zinserhöhung seit drei Jahren.

    Der August-Verbraucherpreisindex lag bei einer Jahresrate von 3,4 Prozent, während die Preise im Monatsvergleich um 0,4 Prozent stiegen. Die Kernrate erhöhte sich im Monatsvergleich um 0,3 Prozent und lag damit über den erwarteten 0,2 Prozent.

    Zusätzlich hielten die Abflüsse aus Bitcoin-Spot-ETFs am 11. September den vierten Tag in Folge an. Die Rendite der 30-jährigen US-Anleihe erreichte kurz den höchsten Stand seit Juni 2004.

    Kennzahl Wert
    Bitcoin-Kursrund 77.300 Dollar
    Kurzzeitiger Kursanstiegüber 79.000 Dollar
    Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhungmehr als 87 Prozent
    US-Inflationsrate im Jahresvergleich3,4 Prozent
    Preisanstieg im Monatsvergleich0,4 Prozent
    Kernrate im Monatsvergleich0,3 Prozent
    Erwartete Kernrate0,2 Prozent
    Widerstandrund 79.400 Dollar
    Unterstützungetwa 75.500 Dollar
    Bitcoin-Bewertung1,55 Billionen Dollar
    Angst-und-Gier-Index63 Punkte

    Nach Einschätzung der Quelle bleibt die kurzfristige Bitcoin-Prognose schwer berechenbar. Hält der Kurs die Unterstützung bei etwa 75.500 Dollar, könnte der Ausblick für das vierte Quartal freundlich bleiben. Ein Rückgang darunter würde bedeuten, dass der Markt die Zinserhöhung zunächst vollständig verarbeiten muss.

    Wallstreet Online berichtet außerdem über den Vorverkauf des Projekts Pepeto. Demnach wurden bereits mehr als 10 Millionen Dollar eingesammelt, der Einstiegspreis liegt bei 0,000000188 Dollar und die Tokenmenge ist auf 420 Billionen Stück begrenzt. Der Vorverkauf sei von SolidProof geprüft worden; zudem werde eine Notierung an Binance erwartet.

    Infobox: Bitcoin notiert laut Wallstreet Online bei rund 77.300 Dollar und steht vor der Zinsentscheidung am 16. September. Als zentrale Marken werden rund 79.400 Dollar auf der Oberseite und etwa 75.500 Dollar auf der Unterseite genannt.

    Blocktrainer: Oktober könnte über den weiteren Bitcoin-Zyklus entscheiden

    Blocktrainer stellt die Frage, ob Bitcoin bereits in den nächsten Bullenmarkt eingetreten ist oder im Oktober noch ein neues Tief erreicht. Nach Einschätzung der Quelle dürfte sich in wenigen Wochen zeigen, ob die Rally über 80.000 US-Dollar eine Bullenfalle war oder das Ende des Bärenmarktes markiert.

    Der Artikel verweist auf den bislang beobachteten Vierjahreszyklus von Bitcoin, der sich um das ungefähr alle vier Jahre stattfindende Halving aufgebaut habe. Nach den Hochs in den Jahren 2017 und 2021 folgten jeweils 12 Monate mit fallenden Kursen. Der Bärenmarkt nach dem ersten Halving dauerte 14 Monate, je nach Auslegung sogar 21 Monate.

    Die Bullenmärkte rund um das zweite, dritte und vierte Halving erstreckten sich laut Blocktrainer jeweils über 35 Monate. Als Erklärung wird das Halving genannt, bei dem sich die Zahl der pro Block neu hinzukommenden Bitcoin halbiert.

    Inzwischen seien jedoch mehr als 20 Millionen BTC geschürft. Deshalb könne neben dem geringeren Angebot auch der Einfluss einer selbsterfüllenden Prophezeiung auf das beobachtete Kursmuster eine wichtige Rolle spielen.

    Bitcoin erreichte am 6. Oktober 2025 den bisherigen Höchststand von circa 126.300 US-Dollar. Das Tief vom 1. Juli dieses Jahres lag bei ungefähr 57.700 US-Dollar. Nach Darstellung von Blocktrainer wäre der bisherige Rückgang von circa 54 Prozent zudem deutlich milder als die Rückgänge in früheren Bärenmärkten.

    Der Artikel verweist zugleich auf den Sommer 2019. Damals erreichte BTC nach einer Vervielfachung ein Zwischenhoch von knapp 14.000 US-Dollar und fiel anschließend binnen 9 Monaten um mehr als 70 Prozent. Die finale Kapitulation sei durch den Corona-Crash ausgelöst worden.

    Ausgehend vom aktuellen Kurs von circa 77.000 US-Dollar müsste Bitcoin laut Blocktrainer binnen weniger Wochen um mehr als 25 Prozent fallen, um im Oktober ein neues Tief zu erreichen. Hält sich BTC bis dahin deutlich über dem bisherigen Bärenmarkttief, könnten Anleger, die auf niedrigere Kurse gewartet haben, wieder in den Markt zurückkehren.

    Als mögliche Belastungsfaktoren nennt Blocktrainer eine möglicherweise bevorstehende Zinsanhebung der Federal Reserve und stark steigende Renditen von US-Staatsanleihen. Für den 15. September sei außerdem eine wichtige Verfahrensabstimmung zum CLARITY Act im US-Senat angesetzt.

    Infobox: Blocktrainer sieht die kommenden Wochen als entscheidend für die Einordnung des Bitcoin-Zyklus. Ein neues Tief im Oktober bleibt möglich, während ein anhaltender Kurs deutlich über dem bisherigen Tief die Wahrscheinlichkeit eines erneuten starken Rückgangs verringern könnte.

    BTC-ECHO: XRP-Spot-ETFs entwickeln sich besser als Bitcoin-Indexfonds

    BTC-ECHO berichtet über eine deutliche Divergenz zwischen Bitcoin- und XRP-Spot-ETFs. Während die Bitcoin-Indexfonds von BlackRock, Fidelity und anderen Anbietern binnen vier Handelstagen zusammengerechnet 463 Millionen US-Dollar verloren, verzeichneten XRP-Produkte im gleichen Zeitraum Nettozuflüsse von 19 Millionen US-Dollar.

    Die beiden Kryptowährungen korrigierten am Spotmarkt dennoch ähnlich stark. Gegenüber der Vorwoche fiel der Bitcoin-Kurs um 2,9 Prozent auf 77.300 US-Dollar, während XRP um 2,6 Prozent auf 1,36 US-Dollar zurückging.

    Wert Entwicklung
    Bitcoin-Spot-ETFsVerlust von 463 Millionen US-Dollar
    XRP-Spot-ETFsNettozuflüsse von 19 Millionen US-Dollar
    Bitcoin gegenüber der Vorwoche-2,9 Prozent auf 77.300 US-Dollar
    XRP gegenüber der Vorwoche-2,6 Prozent auf 1,36 US-Dollar
    Korrelation von XRP zu Bitcoin0,35
    Korrelation von Bitcoin zu Ethereum0,71
    Bitcoin-Marktkapitalisierungrund 1,55 Billionen US-Dollar
    XRP-Bewertung86 Milliarden US-Dollar

    Neue Daten von WisdomTree beziffern die Korrelation von XRP zu Bitcoin auf 0,35. Damit liegt sie laut BTC-ECHO deutlich unter der Korrelation von Bitcoin zu Ethereum, die 0,71 beträgt.

    Aus dieser Entwicklung leiten Analysten die Möglichkeit einer langfristigen Entkopplung ab. Der frühere Ripple-Technikchef David Schwartz habe erklärt, dass XRP Bitcoin auch dann einholen könnte, wenn Bitcoin nicht an Wert verliert, sofern XRP langfristig schneller wächst.

    BTC-ECHO weist jedoch auf den erheblichen Bewertungsunterschied hin. Bitcoin kommt demnach derzeit auf eine Marktkapitalisierung von rund 1,55 Billionen US-Dollar, während XRP mit 86 Milliarden US-Dollar bewertet wird. Bei einem unveränderten Bitcoin-Marktwert müsste der XRP-Kurs auf etwa 24,50 US-Dollar steigen, sofern sich das zirkulierende Angebot nicht weiter erhöht.

    Infobox: XRP-Spot-ETFs verzeichneten laut BTC-ECHO Nettozuflüsse von 19 Millionen US-Dollar, während Bitcoin-Spot-ETFs 463 Millionen US-Dollar verloren. Die geringere Korrelation von XRP zu Bitcoin wird als Hinweis auf eine mögliche Entkopplung gewertet.

    BTC-ECHO: Geplante Krypto-Steuer, Liquid-Hack und Ende eines Dogecoin-ETFs

    In seinem Wochenrückblick berichtet BTC-ECHO außerdem über den Gesetzentwurf von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil. Gewinne aus Bitcoin und anderen Kryptowerten sollen ab 2028 grundsätzlich mit 25 Prozent Abgeltungsteuer besteuert werden.

    Noch offen sei, wie Altbestände behandelt werden. Verschiedenen Berichten zufolge könnte für Coins, die vor dem 1. Januar 2027 gekauft wurden, weiterhin die bisherige Haltefrist gelten. Im Gegenzug könnten Krypto-Verluste künftig mit Gewinnen aus Aktien verrechnet werden.

    Beim Angriff auf das Liquid Network wurden laut BTC-ECHO ursprünglich rund 4.000 Bitcoin entwendet. Etwa 3.400 BTC seien zurückgegeben worden, während die mutmaßlichen Angreifer knapp 600 Coins einbehielten und diese als Belohnung forderten.

    Blockstream lehne eine Zahlung ab und habe juristische Schritte angekündigt. Gemeinsam mit Strafverfolgungsbehörden, Krypto-Börsen und Forensik-Spezialisten sollen die verbliebenen Gelder nachverfolgt und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

    Darüber hinaus beendet Bitwise seinen Dogecoin-ETF BWOW. Der voraussichtlich letzte Handelstag an der NYSE ist der 14. Oktober; wenige Tage später sollen verbliebene Anleger auf Basis des Nettoinventarwerts ausgezahlt werden.

    Der ETF war im November 2025 gestartet und hatte laut BTC-ECHO kaum dauerhaftes Interesse geweckt. Der gesamte Markt für Dogecoin-ETFs blieb mit einem Handelsvolumen von rund 300 Millionen US-Dollar deutlich hinter anderen Krypto-Produkten zurück.

    Infobox: BTC-ECHO nennt neben der geplanten Krypto-Steuer weitere Branchenthemen: die Rückforderung einbehaltener Bitcoin nach dem Angriff auf das Liquid Network sowie die Beendigung des Dogecoin-ETFs BWOW mit dem voraussichtlich letzten Handelstag am 14. Oktober.

    BTC-ECHO: 135.694 Krypto-Millionäre weltweit

    Der Crypto Wealth Report 2026 von Henley & Partners zählt laut BTC-ECHO weltweit 135.694 Menschen mit digitalen Vermögenswerten im Wert von mindestens einer Million US-Dollar.

    Bitcoin dominiert diese Gruppe. 92.272 der erfassten Krypto-Millionäre verdanken ihr Vermögen der größten Kryptowährung.

    Gruppe Anzahl
    Krypto-Millionäre weltweit135.694
    Davon mit Vermögen aus Bitcoin92.272
    Personen mit mehr als 100 Millionen US-Dollar in digitalen Assets290
    Krypto-Milliardäre23

    Mit wachsendem Vermögen wird der Wohnsitz laut BTC-ECHO zunehmend zu einer strategischen Frage. Der Bericht befasst sich deshalb auch mit Ländern, die für vermögende Krypto-Anleger besonders attraktiv sind.

    Infobox: Der Crypto Wealth Report 2026 erfasst 135.694 Krypto-Millionäre weltweit. 92.272 davon verdanken ihr Vermögen Bitcoin, während 23 Personen als Krypto-Milliardäre gelten.

    NZZ: Bitcoin zwischen Comeback und möglichem Strohfeuer

    Die NZZ beschreibt den Bitcoin-Anstieg als Richtungsentscheidung zwischen nachhaltigem Comeback und vorübergehendem Strohfeuer. Seit Oktober letzten Jahres habe sich der Kurs der größten Kryptowährung halbiert und sei kurz unter 60.000 Dollar gefallen.

    Im August sorgte laut NZZ die Ankündigung des amerikanischen Finanzministers Scott Bessent, am Markt für US-Staatsanleihen zu intervenieren, für einen sprunghaften Anstieg des Bitcoin-Preises. Seither bewege sich Bitcoin vergleichsweise konstant in einer Spanne zwischen 76.000 Dollar und 80.000 Dollar.

    Viele Investoren interpretierten Bessents Aussagen als Hinweis darauf, dass die USA die Kontrolle über ihre Staatsschulden verlieren und mehr Geld drucken könnten. Die NZZ stellt Bitcoin dabei als knappes Gut mit einer fixen Obergrenze von 21 Millionen Einheiten dar.

    Gleichzeitig verweist die Zeitung auf den Vierjahresrhythmus von Bitcoin. Wenn sich das historische Muster fortsetzt, könnte die Talsohle erst im letzten Quartal erreicht werden und zuvor noch eine kräftige Kapitulation folgen.

    Bei den Einschätzungen von Marktbeobachtern zeigt sich laut NZZ ein geteiltes Bild. Benjamin Cowen gehe weiterhin davon aus, dass der stärkere Rückgang noch bevorstehe. Michael Nadeau beziffere dagegen die Wahrscheinlichkeit, dass der Tiefpunkt bereits hinter Bitcoin liegt, auf 65 bis 70 Prozent.

    Denis Oevermann von Bitcoin Suisse erklärte laut NZZ, der Markt sei heute reifer als noch vor einigen Jahren. Deshalb müsse man im Bärenmarkt nicht mehr von einem Kurssturz um 80 Prozent ausgehen. Oevermann rechne künftig „nur“ noch mit einem Kursplus von 20 bis 30 Prozent pro Jahr.

    Bitcoin Suisse verweise zudem auf den Diversifikationseffekt von Kryptowährungen in einem Portfolio aus Aktien, Obligationen oder Immobilien. Die Korrelation zu herkömmlichen Anlagen liege bei 0,04.

    „Die Wahrscheinlichkeit, dass der Tiefpunkt bereits hinter uns liegt“, liegt laut der NZZ bei 65 bis 70 Prozent.

    Die NZZ berichtet außerdem über eine vorsichtige Einstiegsstrategie. Weil es illusorisch sei, den exakten Tiefpunkt zu erwischen, rieten viele Experten dazu, bis Ende Jahr in regelmäßigen Abständen Bitcoin zuzukaufen und schrittweise eine Position aufzubauen.

    Auch Ethereum und Solana werden im Artikel thematisiert. Ethereum sei die Plattform, auf die derzeit besonders viele Banken, Vermögensverwalter und Börsen setzen, um Währungen, Anleihen, Aktien oder andere Vermögenswerte auf die Blockchain zu bringen. Solana verfüge zwar über eine schnellere und kostengünstigere Blockchain, Ethereum profitiere jedoch vom Ruf, etabliert, sicher und zuverlässig zu sein.

    Infobox: Die NZZ sieht Bitcoin derzeit in einer Spanne zwischen 76.000 Dollar und 80.000 Dollar. Die Marktmeinungen reichen von einem möglichen weiteren Rückgang bis zu einer Wahrscheinlichkeit von 65 bis 70 Prozent, dass der Tiefpunkt bereits erreicht wurde.

    Einschätzung der Redaktion

    Die entscheidende Entwicklung ist weniger ein einzelner Kursimpuls als die zunehmende Institutionalisierung des Kryptomarktes. Steuerliche Gleichstellung, geldpolitische Abhängigkeit und ETF-Zuflüsse machen deutlich, dass Bitcoin und andere Kryptowährungen stärker in etablierte Finanz- und Regulierungssysteme eingebunden werden.

    Kurzfristig bleibt der Markt dadurch besonders anfällig für Zinsentscheidungen, Liquiditätsveränderungen und regulatorische Unsicherheit. Ein nachhaltiger Aufwärtstrend lässt sich erst überzeugend an stabilen Kapitalzuflüssen und einer widerstandsfähigen Nachfrage erkennen. Die stärkere Aufmerksamkeit für XRP zeigt zugleich, dass Anleger innerhalb des Kryptomarktes gezielter differenzieren.

    Zusammenfassung: Die strukturelle Relevanz des Kryptomarktes wächst, doch die kurzfristige Richtung bleibt wegen Geldpolitik, Besteuerung und uneinheitlicher Kapitalströme offen.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Zusammenfassung des Artikels

    Steuerpläne, die US-Zinsentscheidung und ein mögliches Bitcoin-Tief belasten den Markt, während XRP-Spot-ETFs Zuflüsse verzeichnen.

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