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    Bitcoin zwischen Hackerangriff, Rallye und neuen Krypto-Regeln

    KI-generiert
    01.09.2026 11 mal gelesen 0 KommentareGoogle-News
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    Bitcoin steht im Spannungsfeld zwischen Sicherheitsrisiken, Kursfantasie und neuen politischen Weichenstellungen. Nach einem Hackerangriff auf das Berliner Landesnetz fordert die Gruppe Rhysida 30 Bitcoin Lösegeld, während sensible Daten abgeflossen sein könnten. Berlin lehnt die Zahlung ab.
    Für den Bitcoin-Kurs bleibt der Angriff voraussichtlich ohne größere direkte Folgen. Entscheidender ist die Marke von 80.000 US-Dollar: Tom Lee hält bei einer positiven Marktüberraschung sogar einen Anstieg bis 150.000 US-Dollar für möglich.
    Rückenwind liefern ETF-Zuflüsse und die starke August-Performance. Bitcoin lag im August mehr als 24 Prozent im Plus, während US-Spot-Bitcoin-ETFs 3,31 Milliarden US-Dollar an Kapital anzogen. Gleichzeitig wurden im Kryptomarkt Positionen im Wert von 9,71 Milliarden US-Dollar liquidiert.
    Kurzfristig drohen jedoch starke Schwankungen. Bitcoin-Optionen im Volumen von rund 6,44 Milliarden US-Dollar verfallen, der Volatilitätsindex DVOL stieg deutlich und wichtige US-Daten sowie die nächste Fed-Entscheidung könnten den Markt bewegen.
    Auch regulatorisch steht Bitcoin im Fokus: Neuseelands Regierungspartei ACT schlägt eine steuerliche Haltefrist von mehr als zwölf Monaten für qualifizierte private Digital-Assets vor. Damit gewinnt Bitcoin institutionell und politisch an Bedeutung, bleibt kurzfristig aber stark von Liquidität, Derivaten und politischen Signalen abhängig.

    Bitcoin bewegt sich zwischen digitalem Erpressungsfall, neuer Rallye und politischen Weichenstellungen: Während ein Hackerangriff auf Berlin die Risiken rund um Kryptowährungen verdeutlicht, sorgen ETF-Zuflüsse, Optionsmärkte und optimistische Kursprognosen für Aufwärtsfantasie. Zugleich könnten Neuseelands geplante Steuerreform und wichtige US-Finanzmarktdaten die langfristige Entwicklung prägen.

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    Bitcoin zwischen Hackerangriff, Rallye und regulatorischen Weichenstellungen

    Hackergruppe Rhysida fordert 30 Bitcoin von Berlin

    Bitcoin steht laut Der Aktionär erneut im Mittelpunkt eines spektakulären Hackerangriffs. Die Ransomware-Gruppe Rhysida soll sich Zugriff auf das Berliner Landesnetz verschafft und große Mengen sensibler Daten gestohlen haben.

    Die Täter verlangen dem Bericht zufolge 30 Bitcoin als Lösegeld. Der Gegenwert dieser Forderung entspricht derzeit 2.022.887,40 Euro. Rhysida veröffentlichte dazu einen Eintrag im Darknet.

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    Nach Angaben der Hacker wurden rund 1,4 Millionen Dateien durchsucht und große Datenmengen kopiert. Darunter sollen sich rund 46.000 Verträge, mehr als 11.000 als vertraulich eingestufte Dokumente, knapp 6.000 Passwörter, rund 16.000 E-Mails und 148 IBAN-Kontonummern befinden.

    Außerdem könnten Zugangsdaten von Führungskräften sowie Unterlagen zu Disziplinarverfahren betroffen sein. Ob sämtliche veröffentlichten Angaben tatsächlich stimmen, lässt sich laut Der Aktionär derzeit nicht unabhängig bestätigen; Berlin habe jedoch bereits einen Datenabfluss bestätigt.

    Der Fall gehe damit über eine gewöhnliche Lösegeldforderung hinaus. Die Angreifer zielten offenbar nicht ausschließlich auf verschlüsselte Systeme, sondern auch auf den Verkauf beziehungsweise die Veröffentlichung gestohlener Informationen.

    Berlin will der Forderung nicht nachkommen. Gegen die mutmaßlichen Angreifer ermitteln das Landeskriminalamt und die Berliner Staatsanwaltschaft gemeinsam mit weiteren Sicherheitsbehörden.

    Der Bericht stellt den Angriff zudem in den Zusammenhang mit dem wachsenden Bedarf an Cybersecurity. Genannt werden unter anderem Netzwerk- und Cloud-Sicherheit, Identitätsmanagement, Datensicherheit und die Abwehr moderner Cyberangriffe.

    Im Cybersecurity Index von Der Aktionär sind neun Unternehmen aus dem Cybersecurity-Sektor vertreten. Dazu zählen Palo Alto Networks, Fortinet, Cloudflare, Verisign, Zscaler, Okta und Secunet Security.

    Für Bitcoin selbst erwartet Der Aktionär nur geringe Auswirkungen durch die Lösegeldforderung. Technisch müsse die Kryptowährung aktuell jedoch die 80.000-Dollar-Marke zurückerobern, damit sich die Rallye fortsetzen könne.

    AngabeWert
    Lösegeldforderung30 Bitcoin
    Gegenwert2.022.887,40 Euro
    Durchsuchte Dateienrund 1,4 Millionen
    Verträgerund 46.000
    Vertrauliche Dokumentemehr als 11.000
    Passwörterknapp 6.000
    E-Mailsrund 16.000
    IBAN-Kontonummern148

    Zusammenfassung: Die Ransomware-Gruppe Rhysida fordert von Berlin 30 Bitcoin beziehungsweise 2.022.887,40 Euro. Neben der Lösegeldforderung stehen mögliche Datenbestände mit Verträgen, Passwörtern, E-Mails und IBAN-Kontonummern im Mittelpunkt.

    Tom Lee sieht trotz September-Angst Chancen für Bitcoin-Rallye

    BeInCrypto berichtet über die Einschätzung von Tom Lee von Fundstrat, wonach die Angst vor einem Börsencrash im September eine positive Überraschung auslösen könnte. Wenn der Markt stark mit Schwäche rechne, könne er stattdessen steigen und Bitcoin bis auf 150.000 USD tragen.

    Lee hält weiterhin an seiner Prognose einer Korrektur fest, verschiebt jedoch den konkreten Zeitpunkt. Als entscheidenden Wendepunkt nennt er die Fed-Sitzung am 15. September.

    Die Sorge vor einem schwachen September habe laut Bericht einen historischen Hintergrund. In 10 US-Zwischenwahljahren seit 1986 wurde das durchschnittliche Tief am 2. September erreicht; diesen Tiefs war ein durchschnittlicher Rückgang von 16,77% gegenüber dem vorherigen Hoch vorausgegangen.

    Zusätzlichen Druck erzeuge die Geldpolitik. Drei Fed-Chefs stimmten im Juli für eine Zinserhöhung und nicht für eine Senkung. Zudem stellte Vorsitzender Kevin Warsh in seiner ersten Ansprache in Jackson Hole die Inflation in den Mittelpunkt.

    Die sechsmonatige PCE-Inflation lag bei 4,1%. Gleichzeitig blieb die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihe über 5% und damit deutlich über dem effektiven Fed-Leitzins von etwa 3,63%.

    „Ich denke inzwischen, dass uns der Markt angesichts all der zunehmenden Sorgen positiv überraschen könnte”, sagte Lee laut BeInCrypto.

    Im August hatte Lee damit gerechnet, dass sich schwache Saisonalität, Diskussionen über Zinserhöhungen und eine Gegenbewegung zum KI-Data-Center bündeln und die Aktien um etwa 10% fallen könnten. Sein aktuelles Hauptszenario sieht nun vor, dass die Entscheider den Leitzins weder erhöhen noch senken.

    „Wenn die Fed weder senkt noch erhöht, und das ist unser Hauptszenario, könnten die Märkte tatsächlich sehr stark steigen”, ergänzte Lee in einem Interview bei CNBC.

    Falls sich die Korrektur in den Oktober verschiebt, könnte sie laut Lee erst über 8.000 beim S&P 500 beginnen. Das Tief könnte dann in der Nähe von 7.300 liegen.

    Der aktuelle Bitcoin-Kurs lag laut BeInCrypto bei etwa 78.875 USD, was einem Anstieg von 0,3% innerhalb von 24 Stunden entsprach. BTC notierte damit weiterhin etwa 37% unter seinem Allzeithoch aus Oktober 2025.

    Lee beschreibt das vergangene Jahr als leichte Krypto-Winterphase, die durch Zwangsverkäufe und nicht durch Fundamentaldaten ausgelöst worden sei. Nur sehr wenige Investoren hielten laut seiner Einschätzung noch Kryptowährungen.

    Als mögliche Auslöser für eine Erholung nennt Lee vier Faktoren:

    • Krypto führte im dritten Quartal alle Makro-Vermögenswerte an.
    • Der vierjährige Krypto-Zyklus endet im nächsten Monat.
    • Koreanische Trader wechseln wieder von KI-Aktien zurück zu Krypto.
    • Der CLARITY Act könnte in diesem Jahr verabschiedet werden.

    Steigende Zuflüsse in institutionelle Krypto-ETFs verstärkten seine Zuversicht, dass größere Käufer sich für ein starkes viertes Quartal positionieren. Lee hält 150.000 USD weiterhin für einen realistischen Bitcoin-Kurs und erwartet zugleich einen S&P 500 über 8.200.

    IndikatorAngabe
    Fed-Sitzung15. September
    Historisches durchschnittliches Tief in US-Zwischenwahljahren2. September
    Durchschnittlicher Rückgang gegenüber dem vorherigen Hoch16,77%
    Sechsmonatige PCE-Inflation4,1%
    Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleiheüber 5%
    Effektiver Fed-Leitzinsetwa 3,63%
    Bitcoin-Kurs laut Berichtetwa 78.875 USD
    Genanntes Bitcoin-Ziel150.000 USD

    Zusammenfassung: Tom Lee sieht trotz der September-Risiken Chancen für eine starke Aufwärtsbewegung. Als mögliche Zielmarke nennt er 150.000 USD, während die Fed-Sitzung am 15. September für die weitere Marktrichtung entscheidend sein könnte.

    Bitcoin erzielt laut Ariva besten August seit 2017

    Ariva berichtet, dass Bitcoin am 31. August bei 78.300 US-Dollar notierte und im laufenden Monat mehr als 24 Prozent im Plus lag. Sollte dieses Niveau den restlichen Tag gehalten werden, wäre es die beste August-Performance seit 2017.

    Die Entwicklung markiert eine deutliche Erholung gegenüber der Monatsmitte. Bitcoin wurde zeitweise bei rund 63.000 US_Dollar gehandelt, bevor die Erholung an Fahrt gewann und die Kryptowährung erstmals seit Mai wieder über 80.000 US-Dollar stieg.

    Den Monatshöchststand erreichte Bitcoin am 25. August bei 81.237,94 US-Dollar. Damit konnte die Kryptowährung laut Ariva einen erheblichen Teil der Verluste aus dem schwierigen ersten Halbjahr 2026 wettmachen.

    Im ersten Quartal verlor Bitcoin 22 Prozent, im zweiten Quartal weitere 14 Prozent. Für das dritte Quartal stand dagegen ein Plus von 32 Prozent zu Buche.

    Ein wesentlicher Treiber der August-Rallye war laut Bericht der Derivatemarkt. Besonders in der zweiten Monatshälfte kam es zu umfangreichen Liquidationen.

    Nach Angaben von CoinGlass wurden im gesamten Kryptomarkt Positionen im Volumen von 9,71 Milliarden US-Dollar liquidiert. Davon entfielen etwa 6,55 Milliarden US-Dollar auf Short-Positionen und 3,16 Milliarden US-Dollar auf Long-Positionen.

    Auch die US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten eine deutlich gestiegene Nachfrage. Über die 20 Handelstage vom 3. bis 28. August verbuchten die Produkte 3,31 Milliarden US-Dollar an Kapitalzuflüssen.

    Damit war der August der stärkste Monat für die Fonds seit Oktober 2025. An 15 der 20 Handelstage floss netto Kapital in die Bitcoin-ETFs, während fünf Sitzungen mit Abflüssen endeten.

    Der stärkste einzelne Handelstag war der 20. August mit Zuflüssen von 606 Millionen US-Dollar. Für September richtet sich der technische Blick laut Ariva erneut auf die Marke von 80.000 US-Dollar.

    Eine Rückeroberung könnte den Aufwärtstrend bestätigen. Ein erneutes Scheitern würde dagegen das Risiko einer deutlicheren Korrektur erhöhen.

    Als wichtige Termine nennt Ariva den US-Arbeitsmarktbericht am 4. September, den Beginn der Treasury-Rückkäufe am 9. September sowie die nächste Zinsentscheidung der Federal Reserve am 16. September.

    Zeitraum oder KennzahlWert
    Bitcoin-Kurs am 31. August78.300 US-Dollar
    August-Performancemehr als 24 Prozent im Plus
    Bitcoin-Kurs Mitte Augustrund 63.000 US_Dollar
    Monatshöchststand am 25. August81.237,94 US-Dollar
    Verlust im ersten Quartal 202622 Prozent
    Verlust im zweiten Quartal 202614 Prozent
    Plus im dritten Quartal 202632 Prozent
    Liquidationen im August9,71 Milliarden US-Dollar
    Liquidierte Short-Positionenetwa 6,55 Milliarden US-Dollar
    Liquidierte Long-Positionen3,16 Milliarden US-Dollar
    Zuflüsse in Bitcoin-ETFs3,31 Milliarden US-Dollar
    Stärkster ETF-Handelstag am 20. August606 Millionen US-Dollar

    Zusammenfassung: Bitcoin lag im August mehr als 24 Prozent im Plus und könnte laut Ariva den besten August seit 2017 verzeichnet haben. Die Rallye wurde von Liquidationen im Volumen von 9,71 Milliarden US-Dollar und ETF-Zuflüssen von 3,31 Milliarden US-Dollar begleitet.

    Neuseeländische Regierungspartei ACT schlägt einjährige Bitcoin-Haltefrist vor

    Blocktrainer berichtet, dass die neuseeländische Regierungspartei ACT im Wahlkampf die Einführung einer steuerlichen Haltefrist für digitale Vermögenswerte vorgeschlagen hat. Neuseeland wählt am 7. November 2026 ein neues Parlament.

    ACT stellte am 27. August 2026 ein Reformpaket zur Modernisierung der digitalen Finanzwirtschaft vor. Ziel sind unter anderem ein klarer rechtlicher und steuerlicher Rahmen für digitale Assets, mehr Rechtssicherheit, die Förderung langfristiger Investitionen sowie die Weiterentwicklung digitaler Finanztechnologien.

    Das Reformpaket soll bestimmte Stablecoins und Kryptowährungen sowie tokenisierte Wertpapiere und reale Vermögenswerte umfassen. Durch die Tokenisierung realer Vermögenswerte sollen neue Investitions- und Finanzierungsmöglichkeiten entstehen.

    Außerdem sollen internationale Zahlungen mittels Stablecoins schneller und kostengünstiger werden. Das regulatorische Umfeld für Start-ups soll zugänglicher gestaltet werden, während legitime Unternehmen der Branche leichter Zugang zu Bankdienstleistungen und anderer Finanzinfrastruktur erhalten sollen.

    ACT will die Nutzung digitaler Vermögenswerte zum Investieren und Bezahlen fördern. Vorgesehen sind unter anderem eine Steuerbefreiung für geringwertige, alltägliche Zahlungsvorgänge sowie eine neue steuerliche Regelung für langfristige private Investitionen.

    Die neuseeländische Steuerbehörde Inland Revenue hat bislang rund 355.000 neuseeländische Krypto-Nutzer identifiziert. Das entspricht etwa 6,6 % der Bevölkerung.

    Inland Revenue erfasste außerdem rund 57 Millionen Krypto-Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von 36 Milliarden NZ-Dollar, rund 21 Milliarden US-Dollar. Welchen Zeitraum diese Daten genau abdecken, gibt die Behörde laut Blocktrainer nicht an.

    Nach der bestehenden Rechtslage sind Gewinne aus Verkauf, Handel oder Tausch von Kryptowährungen in Neuseeland grundsätzlich steuerpflichtig, sofern die entsprechenden Voraussetzungen der geltenden Steuervorschriften erfüllt sind.

    ACT will diese Besteuerung vereinfachen und eine einjährige Haltefrist für „qualifizierte langfristige private Investitionen in digitale Assets“ einführen. Die Haltefrist soll ausdrücklich nur für den privaten Bereich gelten.

    Gewinne aus qualifizierten privaten Investments, die innerhalb von zwölf Monaten verkauft werden, sollen weiterhin steuerpflichtig bleiben. Nach einer Haltedauer von mehr als zwölf Monaten sollen sie dagegen nicht mehr besteuert werden.

    Professioneller Handel und Unternehmen sollen weiterhin den bestehenden Steuerregeln unterliegen. Welche digitalen Assets für die Regelung qualifiziert wären, definiert ACT bislang jedoch nicht näher.

    Bitcoin wird im Vorschlag nicht ausdrücklich genannt. Als größter und bekanntester digitaler Vermögenswert könnte Bitcoin laut Blocktrainer jedoch zu den potenziell erfassten Assets zählen.

    Ob die zwölfmonatige Haltefrist Gesetz wird, hängt vom Wahlergebnis und möglichen Koalitionsverhandlungen ab. ACT gehört derzeit der Regierungskoalition mit der National Party und New Zealand First an; eine öffentliche Unterstützung oder Ablehnung des Vorschlags durch die beiden Koalitionspartner sei bislang nicht bekannt.

    Blocktrainer stellt die neuseeländischen Pläne der deutschen Debatte gegenüber. In Deutschland können Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften nach Ablauf der einjährigen Haltefrist grundsätzlich steuerfrei realisiert werden, doch die Bundesregierung plant eine Änderung dieser Regelung.

    Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) begründet die geplante Änderung unter anderem mit dem Schließen einer „Gerechtigkeitslücke“. Innerhalb der Regierungskoalition bestehe bei der konkreten Ausgestaltung jedoch öffentlich noch keine einheitliche Linie.

    Politiker der Union aus CDU und CSU argumentieren, eine Sonderbesteuerung von Kryptowährungen könne eine neue Ungleichbehandlung schaffen, da die einjährige Frist bei anderen privaten Wirtschaftsgütern wie Gold oder Kunst weiterhin gelte. Die Grünen wollen Gewinne aus Kryptowährungen unabhängig von der Haltedauer mit dem persönlichen Einkommensteuersatz besteuern; ein entsprechender Gesetzentwurf scheiterte jedoch im Finanzausschuss.

    Die Linke fordert neben der Abschaffung der Haltefrist und einer Besteuerung von Kryptowerten als Kapitaleinkünfte unter anderem eine Wegzugsbesteuerung, eine Besteuerung unrealisierter Gewinne sowie ein EU-weites Verbot von Proof-of-Work-basierten Kryptowährungen wie Bitcoin.

    Eine konkrete gesetzliche Ausgestaltung der geplanten deutschen Änderung liegt laut Blocktrainer bislang nicht vor. Fragen zu einem möglichen Stichtag und zum Bestandsschutz sind daher offen.

    AngabeWert
    Parlamentswahl in Neuseeland7. November 2026
    Vorstellung des ACT-Reformpakets27. August 2026
    Identifizierte Krypto-Nutzerrund 355.000
    Anteil an der Bevölkerungetwa 6,6 %
    Erfasste Krypto-Transaktionenrund 57 Millionen
    Transaktionsvolumen36 Milliarden NZ-Dollar
    Umrechnung des Transaktionsvolumensrund 21 Milliarden US-Dollar
    Vorgeschlagene Haltefristein Jahr beziehungsweise mehr als zwölf Monate

    Zusammenfassung: ACT will in Neuseeland eine einjährige steuerliche Haltefrist für qualifizierte langfristige private Investitionen in digitale Assets einführen. Gewinne sollen nach mehr als zwölf Monaten Haltedauer nicht mehr besteuert werden, wobei die konkrete Ausgestaltung und die politische Umsetzung noch offen sind.

    US-Finanzmärkte als möglicher langfristiger Bitcoin-Treiber

    BTC-ECHO untersucht, welche Faktoren den Bitcoin-Kurs langfristig antreiben könnten. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Krypto-Branche, sondern auch die Entwicklung an den US-Finanzmärkten.

    Starke Bewegungen bei Bitcoin ließen sich selten mit nur einem einzigen Auslöser erklären. Deshalb sprach BTC-ECHO exklusiv mit James Butterfill, dem Head of Research bei CoinShares, über die wichtigsten Impulstreiber.

    Der Artikel betont, dass für die langfristige Kursentwicklung mehrere Entwicklungen zusammenwirken können. Konkrete weitere Zahlen oder Einschätzungen von James Butterfill enthält der vorliegende Quellenauszug nicht.

    Zusammenfassung: BTC-ECHO richtet den Blick auf die US-Finanzmärkte als möglichen langfristigen Einflussfaktor für Bitcoin. Der Bericht stützt sich dabei auf ein Gespräch mit James Butterfill von CoinShares.

    Bitcoin-Optionsverfall im Volumen von 6,44 Milliarden US-Dollar erwartet

    Wallstreet Online berichtet über einen bedeutenden Termin am Kryptomarkt: An der Derivatebörse Deribit verfallen Bitcoin-Optionen im Gesamtwert von rund 6,44 Milliarden US-Dollar. Betroffen sind etwa 81.700 Kontrakte, die um 10.00 Uhr MESZ auslaufen.

    Der Umfang entspricht nahezu einem Fünftel des gesamten offenen Bitcoin-Optionsinteresses auf der Plattform. Dadurch könnten Handelsaktivität und Kursschwankungen deutlich zunehmen.

    Bitcoin notierte am Donnerstagvormittag bei rund 78.761 US-Dollar und gab leicht nach. Auf Wochensicht lag die Kryptowährung jedoch weiterhin 12,75 Prozent im Plus.

    Zuvor war Bitcoin innerhalb weniger Tage von knapp 62.000 auf zeitweise mehr als 81.000 US-Dollar gestiegen. Diese dynamische Rallye veränderte die Positionierung am Optionsmarkt.

    Auf der Call-Seite laufen 44.639 Kontrakte aus, bei den Put-Optionen sind es 37.061. Das Put-Call-Verhältnis von 0,83 deutet laut Wallstreet Online auf eine insgesamt optimistische Markterwartung hin.

    Als besonders relevante Kursmarken gelten 75.000 und 80.000 US-Dollar. Beim 75.000-Dollar-Strike liegt das größte offene Call-Interesse mit einem Volumen von rund 236 Millionen US-Dollar; bei 80.000 US-Dollar beläuft es sich auf etwa 157 Millionen US-Dollar.

    Die Marke von 80.000 US-Dollar könnte kurzfristig als Orientierungspunkt oder „Magnet“ für den Bitcoin-Kurs wirken. Zusätzliche Bewegung kann durch Absicherungsaktivitäten der Market Maker entstehen.

    Zahlreiche Call-Optionen mit Ausübungspreisen unterhalb von 80.000 US-Dollar sind infolge des Kursanstiegs ins Geld gelaufen. Die Emittenten müssen ihre Positionen deshalb laufend anpassen, was zusätzliche Kauf- oder Verkaufsorders auslösen kann.

    Der Bitcoin-Volatilitätsindex DVOL stieg innerhalb einer Woche um rund 30 Prozent. Damit wächst das Risiko eines besonders schwankungsreichen Handelstags.

    Auch die Deutsche Börse könnte grundsätzlich von einem solchen Umfeld profitieren. Ihr Geschäftsmodell hängt laut Wallstreet Online nicht allein von steigenden Aktienkursen ab, sondern von der Nutzung ihrer Handels-, Clearing- und Finanzmarktinfrastruktur.

    Über Eurex erzielt der Konzern Einnahmen aus Derivaten auf Aktien, Zinsen und Einzelwerte. Clearstream sowie Daten-, Index- und Analyseangebote sorgen für zusätzliche Erlösquellen.

    Marktunsicherheit kann Handelsvolumen und Absicherungsgeschäfte ankurbeln. Ein Börsencrash sei allerdings kein automatischer Gewinnbringer; für langfristige Anleger blieben Wettbewerbsvorteile, Wachstum, Cashflows und die Bewertung entscheidend.

    KennzahlWert
    Verfallendes Optionsvolumenrund 6,44 Milliarden US-Dollar
    Anzahl der Kontrakteetwa 81.700
    Verfallzeit10.00 Uhr MESZ
    Bitcoin-Kurs am Donnerstagvormittagrund 78.761 US-Dollar
    Wochenentwicklung12,75 Prozent im Plus
    Auslaufende Call-Kontrakte44.639
    Auslaufende Put-Kontrakte37.061
    Put-Call-Verhältnis0,83
    Größtes offenes Call-Interesse beim 75.000-Dollar-Strikerund 236 Millionen US-Dollar
    Offenes Call-Interesse beim 80.000-Dollar-Strikeetwa 157 Millionen US-Dollar
    Entwicklung des DVOL innerhalb einer Wocherund 30 Prozent

    Zusammenfassung: Deribit steht ein Bitcoin-Optionsverfall im Umfang von rund 6,44 Milliarden US-Dollar bevor. Die hohe Zahl auslaufender Kontrakte, das Put-Call-Verhältnis von 0,83 und der um rund 30 Prozent gestiegene DVOL könnten für erhöhte Volatilität sorgen.

    Einschätzung der Redaktion

    Die Meldungen zeigen, dass Bitcoin derzeit von drei sehr unterschiedlichen Kräften geprägt wird: hoher spekulativer Aktivität, wachsender institutioneller Nachfrage und zunehmender regulatorischer Bedeutung. Der Hackerangriff dürfte die technische Funktionsweise von Bitcoin kaum beeinflussen, unterstreicht aber die Risiken seines Einsatzes als Lösegeldinstrument und erhöht den politischen Druck auf Sicherheitsbehörden und Kryptodienstleister.

    Die kurzfristig positiven Kursprognosen bleiben angesichts des Optionsverfalls, der geldpolitischen Unsicherheit und der hohen Volatilität anfällig für abrupte Gegenbewegungen. Die Marke von 80.000 US-Dollar ist deshalb eher ein wichtiger Belastungstest als ein verlässliches Signal für eine nachhaltige Rallye.

    Strategisch besonders relevant ist die steuerpolitische Entwicklung in Neuseeland: Eine klare, langfristig orientierte Regelung könnte private Investitionen und den Standortwettbewerb stärken. Entscheidend wären jedoch eine eindeutige Definition der begünstigten digitalen Vermögenswerte und verlässliche politische Umsetzung.

    Kernaussage: Bitcoin gewinnt institutionell und regulatorisch an Bedeutung, bleibt kurzfristig jedoch stark von Liquidität, Derivaten und politischen Signalen abhängig. Eine nachhaltige Aufwärtsbewegung wäre erst belastbarer, wenn sie nicht allein durch spekulative Marktmechanismen getragen wird.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Zusammenfassung des Artikels

    Bitcoin steht zwischen Cyberrisiken, starker ETF-Nachfrage und politischen Impulsen; Analysten sehen trotz Korrekturgefahr Chancen auf 150.000 US-Dollar.

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