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Bitcoin zwischen Kursfantasien, Rücksetzern und Milliarden-Investitionen
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Inhalt 8 Abschnitte
Zwischen Kursfantasien von bis zu 600.000 US-Dollar, möglichen Rücksetzern und milliardenschweren Unternehmensentscheidungen steht Bitcoin vor wegweisenden Monaten. Der Pressespiegel zeigt, wie Quantenrisiken, Schuldenkrise, KI-Investitionen und die Bitcoin-Strategien großer Firmen den Markt prägen.
Bitcoin zwischen langfristigem Optimismus und kurzfristigen Risiken
Der Bitcoin-Markt steht laut mehreren im Pressespiegel ausgewerteten Berichten zwischen langfristigen Kursfantasien, möglichen Rücksetzern und strukturellen Veränderungen bei Unternehmen, die große Bitcoin-Bestände halten. Die Quellen beleuchten dabei sowohl makroökonomische Risiken als auch die Aktivitäten von Bitcoin-Minern, börsennotierten Bitcoin-Haltern und Marktbeobachtern.
Peter Brandt hält 600.000 US-Dollar für möglich – warnt aber vor Quantenangriff
Wallstreet Online berichtet über die Einschätzung des Traders Peter Brandt, der Bitcoin langfristig weiterhin als ausgesprochen chancenreich betrachtet. In einem Interview mit Cointelegraph erklärte Brandt, Bitcoin könne bis Anfang 2029 auf rund 250.000 US-Dollar steigen und im weiteren Jahresverlauf einen Zyklushöhepunkt zwischen 300.000 und 600.000 US-Dollar erreichen.
Brandt verbindet diese Prognose mit dem nächsten Bitcoin-Halving, das für April 2028 erwartet wird. Der mögliche Zyklushöhepunkt soll zeitlich ähnlich weit nach dem Halving liegen, wie das Tief vom Juni 2026 davor.
Prognosen, nach denen Bitcoin bereits bis Ende dieses Jahres auf 100.000 US-Dollar steigen könnte, misst Brandt laut Wallstreet Online dagegen wenig Bedeutung bei. Er erklärte: „Für mich ist das unwichtig.“ Zugleich stellte er klar, dass er kein „1-Millionen-Dollar-Bulle“ sei.
Kurzfristig hält Brandt einen deutlichen Rücksetzer weiterhin für möglich. Für Anfang Oktober hoffe er auf ein „handelbares Tief“ bei etwa 65.000 bis 66.000 US-Dollar. Ein solcher Rückgang könne Anleger aus dem Markt drängen, die zuletzt aggressiv auf weiter steigende Kurse gesetzt hätten.
„Man räumt den Markt auf und gibt den 'Walen' die Gelegenheit, ihre Positionen deutlich auszubauen“, erklärte Peter Brandt laut Wallstreet Online.
Als entscheidendes Risiko für seine langfristig bullishe These nennt Brandt einen erfolgreichen Angriff auf die Bitcoin-Architektur mithilfe von Quantencomputern. In diesem Fall würde er nach eigenen Worten „alles in der Welt von Bitcoin shorten“.
„Aber … wenn es hackbar ist, ist das ein Angriff auf seine Grundprämisse“, sagte Brandt laut Wallstreet Online.
Gleichzeitig betonte Brandt, dass die Bitcoin-Experten, denen er vertraue, einen solchen Angriff derzeit für nicht realistisch hielten oder davon ausgingen, dass mögliche Sicherheitsprobleme behoben werden könnten. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wurde Bitcoin laut der Quelle mit einem Minus von -1,91 % und einem Kurs von 82.848USD auf dem CryptoCompare Index gehandelt.
| Genannte Entwicklung | Wert |
|---|---|
| Mögliches Bitcoin-Niveau bis Anfang 2029 | rund 250.000 US-Dollar |
| Möglicher Zyklushöhepunkt | zwischen 300.000 und 600.000 US-Dollar |
| Mögliches Tief Anfang Oktober | etwa 65.000 bis 66.000 US-Dollar |
| Erwartetes nächstes Halving | April 2028 |
| Bitcoin-Kurs zum Veröffentlichungszeitpunkt | 82.848USD |
Infobox: Peter Brandt sieht langfristig ein mögliches Bitcoin-Ziel von bis zu 600.000 US-Dollar, rechnet kurzfristig aber mit einem Rückgang auf etwa 65.000 bis 66.000 US-Dollar. Ein erfolgreicher Quantenangriff wäre für ihn ein fundamentaler Bruch der Bitcoin-These.
Riot Platforms löst 5.821 BTC aus Coinbase-Kredit
BTC-ECHO berichtet, dass der US-amerikanische Bitcoin-Miner Riot Platforms einen Kredit bei Coinbase vorzeitig vollständig zurückgezahlt hat. Dadurch wurden 5.821 BTC aus der Besicherung gelöst, was laut Quelle einem aktuellen Gegenwert von fast 500 Millionen US-Dollar entspricht.
Der ursprüngliche Kreditrahmen hatte sich dem Bericht zufolge auf 200 Millionen US-Dollar belaufen. Als Sicherheiten dienten Bitcoin, USDC und Bargeld.
Die Vereinbarungen wären eigentlich noch bis April 2027 gelaufen. Nach einer Anpassung lag der Zinssatz seit April bei 6,15 Prozent. Die 5.821 hinterlegten BTC entsprachen mehr als der Hälfte der insgesamt 11.380 Bitcoin-Bestände von Riot Platforms.
Was Riot mit den nun wieder frei verfügbaren Bitcoin plant, geht aus der Mitteilung laut BTC-ECHO nicht hervor. Ein Teilverkauf wäre für das Unternehmen jedoch nicht ungewöhnlich.
Allein im ersten Halbjahr 2026 verkaufte Riot Platforms 9.665 BTC und nahm damit rund 732,5 Millionen US-Dollar ein. Bereits im ersten Quartal veräußerte das Unternehmen 3.778 Bitcoin und damit mehr als doppelt so viele Coins, wie es im selben Zeitraum selbst produzierte.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Aus der Besicherung gelöste Bitcoin | 5.821 BTC |
| Gegenwert der gelösten Bitcoin | fast 500 Millionen US-Dollar |
| Ursprünglicher Kreditrahmen | 200 Millionen US-Dollar |
| Zinssatz seit April | 6,15 Prozent |
| Gesamter Bitcoin-Bestand von Riot | 11.380 Bitcoin |
| Bitcoin-Verkäufe im ersten Halbjahr 2026 | 9.665 BTC |
| Einnahmen aus diesen Verkäufen | rund 732,5 Millionen US-Dollar |
| Verkäufe im ersten Quartal | 3.778 Bitcoin |
Parallel dazu baut Riot Platforms sein Geschäftsmodell um. Wie andere große Mining-Unternehmen investiert Riot verstärkt in Rechenzentren für Künstliche Intelligenz und High Performance Computing.
Im August vereinbarte das Unternehmen laut BTC-ECHO einen 20 Jahre laufenden Rechenzentrumsvertrag mit einem nicht namentlich genannten führenden KI-Unternehmen. Allein daraus erwartet Riot Einnahmen von über neun Milliarden US-Dollar.
Zusammen mit einem bereits zuvor geschlossenen Vertrag mit AMD verfügt Riot mittlerweile über 241 Megawatt langfristig vermietete Rechenzentrumskapazität. Für die erste Entwicklungsphase des neuen Projekts stellt Morgan Stanley zudem eine Zwischenfinanzierung von fast 600 Millionen US-Dollar bereit.
Ob die freigewordenen 5.821 BTC zur Finanzierung dieser Expansion eingesetzt werden, ließ Riot laut Quelle offen. Der Schritt zeigt jedoch, dass die Verwendung der Bitcoin-Bestände eng mit dem Umbau vom klassischen Bitcoin-Miner zum Anbieter von Rechenzentrumskapazitäten verbunden sein könnte.
Infobox: Riot Platforms hat 5.821 BTC aus einer Kreditbesicherung gelöst. Die weitere Verwendung ist offen, während das Unternehmen zugleich Rechenzentren für KI und High Performance Computing ausbaut.
Strategy kauft 1.666 Bitcoin und erhöht Bestand auf 847.666 BTC
Yahoo Finanzen Deutschland berichtet, dass Strategy, das früher unter dem Namen MicroStrategy bekannt war, bei seinem neuesten wöchentlichen Kauf 1.666 Bitcoin erworben hat. Damit hält das an der Nasdaq notierte Software-Unternehmen nun 847.666 BTC und mehr als jedes andere börsennotierte Unternehmen.
Strategy meldet seine Käufe laut Quelle meistens montags an US-Behörden. Der aktuelle Kauf war rund 75 % größer als der vorherige Erwerb von 950 BTC, den das Unternehmen am vergangenen Montag gemeldet hatte.
Der vorherige Kauf hatte einen Wert von etwa 76 Millionen USD und erhöhte den Bestand auf 846.000 BTC. Zuvor hatte Strategy am 31. August eine 10-wöchige Pause mit dem Kauf von 4.603 BTC beendet. In der Woche dazwischen gab es keinen Kauf.
Zum beschriebenen Zeitpunkt wurde Bitcoin laut Yahoo Finanzen Deutschland bei etwa 83.251 USD gehandelt. Das entsprach einem Minus von 2,3 % in den letzten 24 Stunden. Zu diesem Preis waren die 1.666 erworbenen Coins ungefähr 138,7 Millionen USD wert.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Neuer Bitcoin-Kauf von Strategy | 1.666 Bitcoin |
| Bitcoin-Bestand von Strategy | 847.666 BTC |
| Vorheriger Kauf | 950 BTC |
| Größe des neuen Kaufs im Vergleich zur Vorwoche | 75 % größer |
| Wert des vorherigen Kaufs | etwa 76 Millionen USD |
| Bitcoin-Kauf am 31. August | 4.603 BTC |
| Genannter Bitcoin-Kurs | etwa 83.251 USD |
| Veränderung in den vergangenen 24 Stunden | Minus von 2,3 % |
| Wert der 1.666 Coins | ungefähr 138,7 Millionen USD |
Executive Chairman Michael Saylor hatte den Kauf laut Quelle bereits am Sonntag angedeutet. Er veröffentlichte eine Grafik mit den bisherigen Käufen von Strategy und schrieb dazu: „Noch mehr Orange“.
Die Käufe des Unternehmens waren in diesem Jahr ungleich verteilt. Zwischen dem 30. Juni und dem 10. August verzeichnete das Ledger vier Verkäufe mit insgesamt 6.916 BTC.
In der vergangenen Woche gab Strategy zudem 174 Millionen USD für den Rückkauf eigener Vorzugsaktien aus. Dieser Betrag war laut Yahoo Finanzen Deutschland mehr als doppelt so hoch wie die Investition in Bitcoin in derselben Woche.
Der durchschnittliche Kaufpreis von Strategy lag bis zur vergangenen Woche bei rund 75.400 USD pro Coin. Der heutige Preis lag laut Quelle etwa 10 % darüber. Die Meldung am nächsten Montag soll zeigen, ob der größere Kauf den Beginn eines gleichmäßigeren Rhythmus markiert oder eine einmalige Aktion bleibt.
Infobox: Strategy kaufte 1.666 Bitcoin und erhöhte seinen Bestand auf 847.666 BTC. Der Kauf war 75 % größer als der vorherige, während das Unternehmen zugleich 174 Millionen USD für den Rückkauf eigener Vorzugsaktien ausgab.
Makroökonomische Schuldenrisiken rücken in den Fokus
Onvista beschäftigt sich mit den Folgen hoher Renditen für Anleger, Anleihen und Bitcoin. Im Mittelpunkt steht ein Gespräch mit dem Mathematiker und Portfoliomanager Dr. Andreas Beck, der die Staaten zunehmend unter Druck sieht und eine Haushaltskrise bereits als Realität bezeichnet.
Gleichzeitig erkennt Beck laut Onvista ausgerechnet am Anleihemarkt wieder interessante Chancen. Im Gespräch mit Alexander Mayer erläutert er, warum Reformen aus seiner Sicht unausweichlich werden, weshalb ihn die Situation in Frankreich besonders beschäftigt und welche Rolle die Notenbanken bei der Bewältigung der Schuldenprobleme spielen könnten.
Auch Deutschlands aktueller Verschuldungskurs wird kritisch betrachtet. Für Anleger stellt sich dabei die Frage, welche konkreten Folgen das Umfeld für das eigene Portfolio haben kann.
Beck erläutert laut Quelle, wie er Staats- und Unternehmensanleihen bewertet, wann längere Laufzeiten interessant werden können und warum höhere Dollar-Zinsen allein noch kein gutes Investment ausmachen. Zudem geht es um das Wechselkursrisiko bei Anlagen in Fremdwährungen und um die Frage, ob Anleihen in diesem Umfeld überhaupt noch als sicherer Hafen gelten können.
Weitere Themen der Sondersendung sind die Risiken der milliardenschweren KI-Finanzierung, der Yen Carry Trade und mögliche geldpolitische Eingriffe in einer sich zuspitzenden Schuldenkrise. Zum Abschluss sprechen Alexander Mayer und Dr. Andreas Beck über Gold und Bitcoin als alternative Wertspeicher.
- Haushaltskrise und zunehmender Druck auf Staaten
- Chancen und Risiken bei Staats- und Unternehmensanleihen
- Auswirkungen höherer Dollar-Zinsen
- Wechselkursrisiken bei Fremdwährungsanlagen
- Risiken der milliardenschweren KI-Finanzierung
- Yen Carry Trade und geldpolitische Eingriffe
- Rolle von Gold und Bitcoin als alternative Wertspeicher
Infobox: Onvista stellt die Verbindung zwischen staatlicher Verschuldung, hohen Renditen und Anlageentscheidungen heraus. Dr. Andreas Beck sieht am Anleihemarkt Chancen, warnt jedoch vor den Risiken der Schuldenkrise, der KI-Finanzierung und von Fremdwährungsanlagen.
DER AKTIONÄR: Bitcoin, KI und Quantencomputer im Mittelpunkt
Der Aktionär stellt in einer Ausgabe mit dem Titel „Söllner: Meta die neue Nvidia? Super-KI-Aktie im 500-%-Depot; 'Bitcoin 300k'; Quanten: IonQ! Secunet“ mehrere Themen aus den Bereichen Künstliche Intelligenz, Cybersecurity, Quantencomputer und Kryptowährungen vor.
Der Bericht hebt hervor, dass unbemannte Systeme die moderne Kriegsführung verändern. Neben Luftdrohnen kommen demnach zunehmend autonome Bodenfahrzeuge zum Einsatz. Davon könnten Unternehmen aus den Bereichen Verteidigung, Robotik und Energieversorgung profitieren.
Neben Rheinmetall werden unter anderem Deutz, Renk, Kratos und Palantir analysiert. Auch die Entwicklung im KI-Sektor wird thematisiert. Neue Modelle von Anthropic und Meta zeigen laut Der Aktionär, wie leistungsfähig KI-Agenten inzwischen sind und welche Aufgaben sie künftig übernehmen könnten.
Für den Betrieb dieser Systeme werden enorme Rechenkapazitäten benötigt. Davon könnten Unternehmen wie Nvidia und Akamai profitieren. Gleichzeitig steigt laut Quelle die Nachfrage nach Cybersecurity-Lösungen von CrowdStrike, Okta, SentinelOne und Secunet.
Weitere Themen sind Meta nach dem jüngsten Kurssprung, Alibaba im chinesischen Chip-Wettbewerb sowie Chancen bei Quantencomputern und Glas-Substraten. Zum Abschluss steht Bitcoin im Mittelpunkt. Nach dem jüngsten Kaufsignal wird die Frage aufgeworfen, ob die Kryptowährung vor einer neuen Aufwärtsbewegung steht.
Der Aktionär nennt in diesem Zusammenhang folgende Werte: Rheinmetall, Akamai, Meta, Xiaomi, Nvidia, Alibaba, Okta, Crowdstrike, SentinelOne, Secunet, Palantir, 2GEnergy, Deutz, Kratos, Drägerwerk, IonQ, Butterfly und Bitcoin.
Infobox: Der Aktionär verbindet Bitcoin mit den Anlagethemen KI, Cybersecurity, Quantencomputer und Verteidigung. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Bitcoin nach einem jüngsten Kaufsignal vor einer neuen Aufwärtsbewegung steht.
Jones Trading startet Coverage für American Bitcoin
Investing.com Deutsch führt eine Meldung auf, nach der Jones Trading die Coverage für American Bitcoin mit einer Kaufempfehlung gestartet hat. Weitere nutzbare Angaben enthält der bereitgestellte Quellentext nicht.
Infobox: Jones Trading hat laut Investing.com Deutsch die Beobachtung von American Bitcoin mit einer Kaufempfehlung aufgenommen.
Einschätzung der Redaktion
Die entscheidende Entwicklung ist die zunehmende institutionelle Verflechtung von Bitcoin mit Unternehmensfinanzierung, Rechenzentren und Kapitalmarktstrategien. Dadurch wächst zwar die Nachfragebasis, zugleich steigt aber die Abhängigkeit von Verschuldung, Liquidität und Managemententscheidungen.
Die langfristigen Kursziele bleiben hochgradig spekulativ. Kurzfristig dürften hingegen Gewinnmitnahmen, Kreditrisiken und makroökonomischer Druck die Kursentwicklung stärker bestimmen als optimistische Prognosen. Besonders relevant ist, dass große Marktteilnehmer ihre Bitcoin-Bestände nicht nur als Anlage, sondern zunehmend als Finanzierungs- und Expansionsinstrument behandeln.
Infobox: Bitcoin gewinnt institutionell an Bedeutung, wird dadurch aber auch anfälliger für Unternehmens-, Liquiditäts- und Schuldenrisiken. Anleger sollten langfristige Chancen klar von kurzfristigen Kurs- und Strukturgefahren trennen.
Quellen:
- Was hohe Renditen für Anleger, Anleihen und Bitcoin bedeutet
- Peter Brandt nennt den Punkt, an dem er bei Bitcoin alles shorten würde
- Bitcoin-Miner Riot befreit 5.821 BTC: Kommt jetzt die große Verkaufswelle?
- MicroStrategy kauft mehr Bitcoin, Kursanstieg um 75% seit vergangener Woche: Steigt das Kaufinteresse?
- Söllner: Meta die neue Nvidia? Super-KI-Aktie im 500-%-Depot; "Bitcoin 300k"; Quanten: IonQ! Secunet
- Jones Trading startet Coverage für American Bitcoin mit Kaufempfehlung
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt. Mehr dazu
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Kommentare (12)
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Krypto-Kassensturz
Was mich bei Riot ehrlich gesagt mehr beschäftigt als die Kursziele, ist der Umbau Richtung Rechenzentren. Wenn die KI-Verträge wirklich so langfristig und lukrativ sind, könnte das Unternehmen unabhängiger vom Bitcoin-Preis werden – andererseits verkauft Riot dafür offenbar genau den Bestand, mit dem viele Anleger die eigentliche Bitcoin-Story verbinden. Bei Strategy wirkt das Kaufen auf Pump dagegen zunehmend wie ein ziemlich riskanter Balanceakt.
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Anonymous
Der Punkt mit den Quantencomputern wird mir in solchen Diskussionen oft zu schnell abgehakt. Klar, heute ist das offenbar kein realistisches Szenario, aber bei Bitcoin geht es ja gerade um ein System, das Jahrzehnte funktionieren soll. Da reicht es nicht zu sagen, dass die Technik aktuell noch nicht so weit ist. Entscheidend wäre eher, ob das Netzwerk rechtzeitig auf neue kryptografische Verfahren umgestellt werden kann und ob sich die Nutzer dabei überhaupt einig werden. Genau solche Übergangsphasen könnten ziemlich unruhig werden. Bei den Kurszielen bin ich ebenfalls vorsichtig. 300.000 oder gar 600.000 Dollar klingen natürlich super, sagen aber wenig darüber aus, welchen Weg Bitcoin dahin nimmt. Ein Rückgang auf 65.000 Dollar wäre bei der bisherigen Volatilität nun wirklich keine Überraschung, sondern eher eine normale Erinnerung daran, dass steigende Kurse nicht ohne Rücksetzer kommen. Viele steigen leider erst ein, wenn überall die ganz großen Zahlen herumgereicht werden, und verkaufen dann beim ersten stärkeren Minus panisch. Interessant finde ich vor allem, wie unterschiedlich Riot und Strategy inzwischen mit Bitcoin umgehen. Riot scheint seine Coins immer stärker als Kapitalreserve für den Umbau zum Rechenzentrumsanbieter zu betrachten. Das kann langfristig sinnvoll sein, weil regelmäßige Einnahmen aus KI- und HPC-Verträgen möglicherweise stabiler sind als das reine Mininggeschäft. Andererseits geht damit natürlich ein Teil der ursprünglichen Bitcoin-Wette verloren. Ein Miner, der seine Bitcoin verkauft, um andere Geschäftsbereiche aufzubauen, ist am Ende eben auch ein Infrastrukturunternehmen mit Bitcoin-Bezug und nicht mehr nur ein Hebel auf den Bitcoinpreis. Bei Strategy ist die Sache für mich noch schwerer einzuschätzen. Ein Bestand von 847.666 BTC ist beeindruckend, aber die Finanzierung dahinter darf man nicht ausblenden. Solange Bitcoin steigt, wirkt die Strategie genial. Bei längeren Seitwärtsphasen oder einem kräftigen Bärenmarkt wird sich zeigen, wie belastbar das Modell wirklich ist. Dass gleichzeitig Vorzugsaktien zurückgekauft werden, während neue Bitcoin gekauft werden, macht die Kapitalverwendung nicht gerade leichter verständlich. Da muss man schon ziemlich genau hinschauen, welche Ansprüche Gläubiger und Aktionäre im Ernstfall haben. Und dann kommt noch das große makroökonomische Bild dazu. Hohe Staatsschulden, steigende Zinsen und eine möglicherweise überhitzte KI-Finanzierung können Bitcoin sowohl helfen als auch schaden. Einerseits suchen Anleger in solchen Zeiten nach alternativen Wertspeichern. Andererseits wird bei Liquiditätsengpässen zuerst das verkauft, was schnell handelbar ist – und dazu gehört Bitcoin nun einmal. Die Vorstellung, dass Bitcoin automatisch steigt, sobald die Schuldenprobleme größer werden, halte ich deshalb für zu simpel. Für mich bleibt Bitcoin langfristig interessant, aber die Unternehmensgeschichten sollte man nicht mit einer risikolosen institutionellen Nachfrage verwechseln. Wenn Riot verkauft oder Strategy pausiert, kann das kurzfristig mehr Wirkung haben, als viele Privatanleger erwarten. Am Ende sind Kursziele eben nur Szenarien. Viel wichtiger ist, ob die Firmen ihre Schulden, ihre laufenden Kosten und ihre Geschäftsmodelle auch dann im Griff haben, wenn der Markt mal zwei Jahre lang nicht freundlich ist.
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Anonymous
Bei den ganzen Kurszielen wird mir langsam schwindelig, 600k klingt schon eher nach Lottoschein als nach Analyse. Spannender finde ich das Quanten thema, weil ein technisches Problem vermutlich viel schlimmer wäre als ein normaler Crash, da hilft dann auch kein Halving mehr wirklich.
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KursKobold
Ja, genau dieser Umbau bei Riot ist für mich der spannendere Punkt als die 600k-Prognosen, auch wenn ich nicht weis ob solche KI-Verträge am Ende wirklich so sicher sind wie sie klingen. Und Strategy kauft weiter auf Pump, während Riot coins als Sicherheit löst oder verkauft, irgendwie sind das zwei komplett verschiedene Bitcoin wetten mit jeweils ziemlich dicken Risiken.
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Anonymous
Bei Strategy find ich den Rückkauf der Vorzugsaktien fast noch verwirrender als den Bitcoin kauf, weil das zeigt das selbst Saylor nicht nur blind alles in BTC steckt sondern irgendwie mehrere Baustellen gleichzeitig bezahlen muss.
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Anonymous
Bei Strategy frag ich mich auch wie lange das gut geht, immer mehr BTC kaufen und dafür irgendwie neue Aktien oder Schulden machen is ja kein Zaubertrick. Riot mit den Rechenzentren find ich spannender, aber 20 Jahre Vertrag klingt zwar super, kann aber auch schief gehn wenn KI plötzlich weniger Strom und Server braucht. Am ende bleibt bei beiden Firmen viel hebel drin und Bitcoin selber macht was es will.
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Anonymous
Bei Riot find ich den Rechenzentrums-Plan spannender als noch ne Kursprognose, aber wenn dafür ständig BTC verkauft werden dann is die Bitcoin-Story irgendwann halt weg und bei Strategy wirkt das Schulden-Kaufen langsam wie Pokern mit geliehenem Geld.
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Anonymous
Bei den ganzen Kurszielen wird mir langsam schwindelig, 600k klingt schon bissl nach Kaffeesatz lesen. Spannender finde ich das Quanten-Thema, weil ein technisches Problem ja viel schlimmer wäre als ein normaler Rücksetzer. Riot und Strategy zeigen ausserdem, das Bitcoin längst nicht mehr nur hodln ist sondern irgendwie auch als Firmen-Geldautomat benutzt wird.
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Anonymous
Genau diese Vermischung aus Bitcoin-Bestand, Schulden und KI-Ausbau macht die Sache so schwer einschätzbar, denn am Ende reicht ein schwacher Bitcoin-Kurs oder ein geplatzter Großvertrag und die ganze Rechnung kippt.
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Anonymous
Bei dem Quanten-Thema wird mir irgendwie zu schnell von Weltuntergang geredet. Klar, wenn jemand plötzlich Bitcoins aus fremden Wallets holen könnte wäre das ein riesen Problem, aber bis dahin müssen die Rechner ja erstmal existieren und dann müsste Bitcoin ja auch noch komplett untätig bleiben. Die Technik wird sich vermutlich auch weiter entwickeln und nicht nur die Angreifer können neue Sachen bauen. Was ich viel verwirrender finde ist, das hier ständig Kursziele von 300.000 oder sogar 600.000 Dollar neben möglichen 65.000 Dollar stehen. Im grunde kann damit fast jede Richtung begründet werden. Wenn der Kurs fällt wars die angekündigte Korrektur, wenn er steigt wars die große Prognose, so kann man eigentlich nie falsch liegen. Bei Strategy ist für mich auch die Frage, ob der Bitcoin Bestand wirklich so viel Sicherheit gibt, wenn gleichzeitig Aktien und Vorzugsaktien bewegt werden. 174 Millionen für Rückkäufe und dann noch neue Coins kaufen klingt nach einer ziemlich komplizierten Kasse. Ich hab da ehrlich gesagt den Überblick verloren, was davon jetzt den Aktionären hilft und was nur den Bestand pro Aktie schöner aussehen lassen soll. Der Name Strategy passt zumindest, weil man erstmal eine Strategie braucht um das alles zu verstehen. Und bei den Anleihen ist der Punkt mit den höheren Zinsen interesant. Viele tun immer so als wäre Bitcoin automatisch der Gewinner wenn Staaten Schulden haben, aber wenn die Zinsen hoch sind wird doch auch Geld aus riskanten Anlagen abgezogen. Irgendwo muss die Liquidität ja herkommen. Vielleicht ist Bitcoin dann der Inflationsschutz, vielleicht aber auch einfach das erste was verkauft wird wenn die Leute nervös werden. Beide Seiten erzählen sich halt gerne die passende Geschichte. Riot finde ich dabei fast spannender als die üblichen Preisziele. Ein Miner der seine Coins verkauft und dann Rechenzentren baut ist ja eigentlich kaum noch der alte Bitcoin-Miner. Ob die 20 Jahre Verträge am Ende wirklich so bombensicher sind weis man auch erst später, Verträge können ja Bedingungen haben und Strom, Chips und Kunden sind auch nicht kostenlos. Neun Milliarden Umsatz klingt riesig, aber Umsatz ist bekanntlich nicht gleich Gewinn, das wird bei solchen Meldungen immer etwas vergessen. Am Ende bleibt bei Bitcoin also nicht nur die Frage ob mehr Leute kaufen, sondern auch welche Firmen dabei Schulden machen, welche Coins verkaufen und welche neuen Geschäftsmodelle daraus entstehen. Das ist alles ziemlich spannend, aber für mich auch ein grund nicht jeden Rücksetzer gleich als Schnäppchen und jeden Anstieg als sichere Revolution zu feiern.
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Kredit-Kuddelmuddel
Bei Strategy find ich das kaufen auf pump auch irgentwie gruselig, weil bei fallenden Kursen gleich mehrere schrauben gleichzeitig drehen. Riot mit den Rechenzentren klingt dagegen nach mehr planbaren einnahmen, aber 20 jahre und 9 milliarden sind halt auch nur dann super wenn der Vertrag wirklich wasserdicht is. Am ende bleibt Bitcoin bei beiden firmen trotzdem der elefant im raum.
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Anonymous
Der Quantenrisiko-Punkt wird mir in der ganzen Kurszieldebatte zu schnell abgehakt, denn selbst wenn ein Angriff heute unrealistisch ist, müsste Bitcoin im Ernstfall technisch nachrüsten und das Vertrauen der Anleger erstmal zurückgewinnen.