Bitdeer verkauft gesamten Bitcoin-Bestand – Mining-Gewinne auf Rekordtief

    22.02.2026 186 mal gelesen 4 KommentareGoogle-News
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    Bitdeer, ein führender Bitcoin-Miner aus Singapur, hat kürzlich seine gesamte Bitcoin-Reserve verkauft. Diese drastische Entscheidung wurde durch stark gesunkene Mining-Gewinne und die Notwendigkeit zur Schuldenrestrukturierung motiviert. Damit gibt das Unternehmen seine bisherige Haltestrategie auf und wirft Fragen zur Zukunft des Unternehmens auf. Die Mining-Profitabilität ist auf unter 30 USD pro Petahash und Tag gefallen, was die Situation für Miner weiter verschärft.
    Um seine Schulden zu restrukturieren, plant Bitdeer, Millionen in eine neue Strategie im Bereich künstliche Intelligenz zu investieren. Das Unternehmen hat bereits einen privaten Verkauf von wandelbaren Schuldverschreibungen im Wert von 325 Millionen USD angekündigt. Diese Schritte könnten neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen, werfen jedoch auch Fragen zur langfristigen Stabilität im Bitcoin-Mining auf. Die Entscheidung von Bitdeer könnte als Indikator für die anhaltenden Schwierigkeiten im Mining-Sektor gewertet werden.
    In der Zwischenzeit zeigen die aktuellen Kursentwicklungen von Bitcoin und anderen Kryptowährungen gemischte Ergebnisse. Der Bitcoin-Kurs fiel um 0,60 Prozent auf 67.585,95 USD, während Bitcoin Cash um 1,54 Prozent stieg. Diese Schwankungen spiegeln die Unsicherheit im Markt wider, die durch die jüngsten Entwicklungen bei Bitdeer und anderen Faktoren verstärkt wird. Anleger scheinen zunehmend vorsichtig zu sein, was sich auch in den Abflüssen bei Bitcoin-ETFs zeigt.
    US-amerikanische Bitcoin-ETFs verzeichnen nun bereits fünf Wochen in Folge Nettoabflüsse, was auf eine Risikoreduzierung bei institutionellen Anlegern hindeutet. In diesem Zeitraum wurden rund 3,8 Milliarden USD abgezogen, was das allgemeine Misstrauen gegenüber der Stabilität von Kryptowährungen unterstreicht. Diese Abflüsse könnten die Preisentwicklung von Bitcoin und anderen digitalen Währungen weiter belasten.
    Die aktuelle Situation im Krypto-Markt deutet auf eine Phase der Unsicherheit und Umstrukturierung hin. Miner und Investoren stehen vor großen Herausforderungen, und die Notwendigkeit klarer regulatorischer Rahmenbedingungen wird immer dringlicher. Nur so kann das Vertrauen in den Markt wiederhergestellt und eine nachhaltige Erholung ermöglicht werden.

    Bitdeer, ein führender Bitcoin-Miner mit Sitz in Singapur, hat kürzlich seine gesamte Bitcoin-Reserve verkauft und damit einen drastischen Schritt in der Branche vollzogen. Diese Entscheidung, die durch stark gesunkene Mining-Gewinne und die Notwendigkeit zur Schuldenrestrukturierung motiviert ist, wirft Fragen zur Zukunft des Unternehmens und der Mining-Branche auf. In diesem Artikel beleuchten wir die Hintergründe dieser Entscheidung sowie die aktuellen Entwicklungen auf dem Kryptowährungsmarkt, einschließlich der Kursbewegungen von Bitcoin und anderen wichtigen Altcoins.

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    Bitdeer verkauft gesamten Bitcoin-Bestand – Mining-Gewinne auf Rekordtief

    Der in Singapur ansässige Bitcoin-Miner Bitdeer hat seine gesamte Bitcoin-Reserven verkauft und damit die übliche Haltestrategie der Branche aufgegeben. Am 20. Februar gab das Unternehmen bekannt, dass es keinen einzigen Bitcoin mehr hält, nachdem es seine gesamte aktuelle Produktion von 189,8 Bitcoin verkauft hat, was zu einem Rückgang des Bestands um 943,1 Bitcoin führte. Diese Entscheidung wurde getroffen, da die Gewinne beim Mining stark gesunken sind und das Unternehmen seine Schulden neu ordnen muss.

    Die Mining-Profitabilität ist auf unter 30 USD pro Petahash und Tag gefallen, was die Situation für die Miner weiter verschärft. Bitdeer plant, Millionen für eine Strategie im Bereich künstliche Intelligenz zu sichern und hat einen privaten Verkauf von wandelbaren Schuldverschreibungen im Wert von 325 Mio. USD angekündigt, um seine Schulden zu restrukturieren und neue Geschäftsfelder zu erschließen.

    „Die Betreiber geraten immer stärker unter Druck durch niedrige Margen.“

    Zusammenfassung: Bitdeer hat seine gesamten Bitcoin-Bestände verkauft, um Schulden zu restrukturieren und in KI zu investieren. Die Mining-Gewinne sind auf Rekordtief gefallen.

    Marktbericht: So steht es um Bitcoin & Co. – Alle aktuellen Kurse

    Am Sonntagnachmittag wertete der Bitcoin-Kurs um 0,60 Prozent auf 67.585,95 US-Dollar ab, nachdem er am Vortag bei 67.991,50 US-Dollar stand. Der Litecoin-Kurs fiel um 3,03 Prozent auf 53,29 US-Dollar, während Ethereum um 1,17 Prozent auf 1.950,63 US-Dollar abgab. Bitcoin Cash hingegen stieg um 1,54 Prozent auf 572,93 US-Dollar.

    Ripple fiel um 2,80 Prozent auf 1,393 US-Dollar, und Cardano verzeichnete einen Rückgang von 3,27 Prozent auf 0,2710 US-Dollar. Der Dogecoin-Kurs blieb nahezu unverändert bei 0,0956 US-Dollar, während Solana um 2,21 Prozent auf 83,34 US-Dollar fiel.

    KryptowährungKurs (USD)Änderung (%)
    Bitcoin67.585,95-0,60
    Litecoin53,29-3,03
    Ethereum1.950,63-1,17
    Bitcoin Cash572,93+1,54
    Ripple1,393-2,80

    Zusammenfassung: Bitcoin und andere Kryptowährungen zeigen gemischte Kursentwicklungen, wobei Bitcoin leicht gefallen ist, während Bitcoin Cash einen Anstieg verzeichnete.

    Bitcoin-ETFs schließen fünfte Woche in Folge mit Nettokapitalabflüssen

    US-amerikanische börsengehandelte Bitcoin-Fonds (ETFs) verzeichnen fünf Wochen in Folge Nettoabflüsse, wobei Anleger in diesem Zeitraum rund 3,8 Milliarden US-Dollar abgezogen haben. Allein in der vergangenen Woche betrugen die Nettoabflüsse etwa 315,9 Millionen US-Dollar. Der größte Abfluss fand in der Woche zum 30. Januar statt, als Spot-Bitcoin-ETFs Nettoabflüsse von rund 1,49 Milliarden US-Dollar hinnehmen mussten.

    Die Abflüsse scheinen mit der Positionierung institutioneller Anleger zusammenzuhängen, die aufgrund geopolitischer Spannungen und makroökonomischer Unsicherheiten ihre Risiken reduzieren. Trotz der Abflüsse haben Spot-Bitcoin-ETFs seit ihrer Einführung insgesamt Nettozuflüsse von etwa 54,01 Milliarden US-Dollar verzeichnet.

    „Die Abflüsse spiegeln eine Risikoreduzierung in den Portfolios wider.“

    Zusammenfassung: Bitcoin-ETFs erleben anhaltende Nettoabflüsse, was auf eine Risikoreduzierung bei institutionellen Anlegern hindeutet.

    Milliarden-Beben um Sachsens Bitcoin-Verkauf: Droht jetzt die komplette Rückzahlung?

    Im Zuge der Ermittlungen rund um das illegale Streaming-Portal Movie2k stellten sächsische Behörden knapp 50.000 Bitcoin sicher, die im Sommer 2024 verkauft wurden. Der Erlös betrug rund 2,64 Milliarden Euro. Der Verkauf könnte jedoch rechtliche Probleme nach sich ziehen, da die Verjährungsfristen für bestimmte Straftaten möglicherweise abgelaufen sind.

    Wenn das Gericht zu dem Ergebnis kommt, dass zentrale Straftatbestände nicht mehr verfolgt werden können, könnte Sachsen zur Rückzahlung des Verkaufserlöses verpflichtet sein. Dies würde nicht nur die 2,64 Milliarden Euro betreffen, sondern auch die aufgelaufenen Zinsen von über 100 Millionen Euro.

    „Ohne eine rechtskräftige Einziehungsentscheidung darf der Staat beschlagnahmtes Vermögen nicht dauerhaft behalten.“

    Zusammenfassung: Der Verkauf von 50.000 Bitcoin durch Sachsen könnte rechtliche Konsequenzen haben, die zu einer Rückzahlung des Erlöses führen könnten.

    "Bitcoin hatte ein schreckliches Jahr": Galaxy-CEO nennt die Gründe

    Mike Novogratz, CEO von Galaxy, äußerte sich zur schwierigen Lage des Bitcoin-Marktes, der seit Oktober stark gefallen ist. Er erklärte, dass geopolitische Konflikte und geldpolitische Unsicherheiten zu einem Rückgang des Bitcoin-Preises geführt haben. Trotz der Herausforderungen sieht er eine Untergrenze bei 60.000 US-Dollar und hat selbst Bitcoin gekauft.

    Novogratz betont, dass für eine nachhaltige Erholung des Bitcoin-Marktes neue Narrative erforderlich sind, und setzt Hoffnungen auf mögliche Zinssenkungen der Fed. Er sieht die Notwendigkeit klarer Regeln für den Krypto-Markt, um das Vertrauen der großen Investmentbanken zu gewinnen.

    „Niemand hat mehr für die Legitimation von Bitcoin getan als Larry Fink.“

    Zusammenfassung: Galaxy-CEO Mike Novogratz beschreibt die Herausforderungen des Bitcoin-Marktes und betont die Notwendigkeit neuer Narrative und klarer Regeln für eine Erholung.

    Einschätzung der Redaktion

    Die Entscheidung von Bitdeer, seinen gesamten Bitcoin-Bestand zu verkaufen, markiert einen signifikanten Wendepunkt in der Mining-Branche. Dies könnte als Indikator für die anhaltenden Schwierigkeiten im Mining-Sektor gewertet werden, da die Profitabilität auf ein Rekordtief gefallen ist. Die Tatsache, dass ein Unternehmen, das traditionell auf eine Haltestrategie setzt, diese aufgibt, spricht Bände über die aktuelle Marktlage und den Druck, dem Miner ausgesetzt sind. Die Umorientierung hin zu künstlicher Intelligenz könnte zwar neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen, wirft jedoch Fragen zur langfristigen Stabilität und Strategie im Bitcoin-Mining auf.

    Zusätzlich sind die anhaltenden Nettoabflüsse bei Bitcoin-ETFs ein weiteres Zeichen für die Unsicherheit im Markt. Institutionelle Anleger scheinen ihre Risiken zu minimieren, was auf ein allgemeines Misstrauen gegenüber der Stabilität von Kryptowährungen hinweist. Dies könnte die Preisentwicklung von Bitcoin und anderen digitalen Währungen weiter belasten.

    Insgesamt deutet die aktuelle Situation auf eine Phase der Unsicherheit und Umstrukturierung im Krypto-Markt hin, die sowohl Miner als auch Investoren vor Herausforderungen stellt. Die Notwendigkeit klarer regulatorischer Rahmenbedingungen wird immer dringlicher, um das Vertrauen in den Markt wiederherzustellen und eine nachhaltige Erholung zu ermöglichen.

    Quellen:

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    Wow, was für ein krasser Schritt von Bitdeer! Ich meine, die ganze Bitcoin-Reserve zu verkaufen, das ist schon ziemlich mutig oder vielleicht auch verzweifelt? Gerade in einer Zeit, wo die Mining-Gewinne so weit unten sind. Da muss man sich echt fragen, ob das wirklich der richtige Move ist oder ob die einfach die Nerven verloren haben.

    Ich kann den Druck auf die Miner total nachvollziehen. Niedrige Margen sind echt kein Spaß und ich kann mir nur vorstellen, wie frustrierend das für die Betriebe ist, die früher mal gut verdient haben. Und dann noch die Schuldenrestrukturierung – das klingt ja nach einem Notfallplan.

    Die Sache mit der KI, die sie jetzt ins Auge fassen, finde ich allerdings spannend. Ich frage mich, ob sie damit wirklich einen neuen Markt erschließen können oder ob sie einfach versuchen, sich zu retten. Da wären die Meinungen ja ziemlich geteilt, die einen sagen, das könnte ein goldener Weg sein, während andere das eher skeptisch sehen.

    Was die aktuellen Kurse angeht, ist es ja auch nicht viel besser. Bitcoin gibt gerade den Takt vor, aber mit den ganzen ETF-Abflüssen, sieht das für die Zukunft so aus, als ob die Investoren das Vertrauen verlieren. Ich meine, fünf Wochen in Folge Abflüsse? Wow! Das nagt schon am Nervenkostüm jedes Krypto-Enthusiasten, oder? Ich frage mich, wie lange das noch so weitergehen kann.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Die ganze Situation ist wirklich wie ein großes Fragezeichen für die Krypto-Welt. Es bleibt spannend, aber ich hoffe, dass da bald wieder ein bisschen Stabilität rein kommt!
    Also wow, das ist echt ein Hammer was Bitdeer da gemacht hat, hab ich noch nie zuvor gesehen! Komplett den Bitcoin-Verkauf? Ich meine, das ist wie wenn ein Schiffs капитan sein Schiff aufgiebt, weil er glaub, das Meer ist zu stürmisch, oder? Und ich will ja kein Alarm schlagen, aber die Sache mit der KI, die sie da einführen wollen, klingt für mich wie ein Strohhalm – wie ein letzter Versuch, von einem sinkenden Schiff zu entkommen, verstehste?

    Ich hab gelesen, das die Mining-Gewinne so krass gesunken sind und das macht mir wirklich Sorgen.... Ich mein, früher waren die Miner wie die Könige der Krypto-Welt, und jetzt müssen die kämpfen für jeden Cent? Krass! Und die Abflüsse bei den Bitcoin-ETFs, die laufen ja schon wie ein Wasserfall – die 3,8 Milliarden, die sie abgezogen haben, ist so viel Geld, dass ich mir wirklich sorgendige mache, ob wir jemals zurück ins Plus kommen?

    Und dann diese ganze Rechtssache rund um Sachsen mit den 50,000 Bitcoins. Ich meine, was passiert da? Drohen die wirklich das Geld zurückzugeben? Es ist doch nur Bitcoin!?? Das kann doch nicht so einfach sein! Die sitzen da auf einer Goldmine, und dann dürfen die es nicht mal benutzen... ja, cool, so klar.

    Aber hey, ich bin kein Finanzexperte, vielleicht seh ich das alles auch viel zu hektisch. Das alles gibt mir aber ein mulmiges Gefühl, als ob wir hier an einem Abgrund stehen und gerade sehen wir nicht, wo es hingeht... Ich hoffe, das sich bald alles wieder beruhigt – für jeden, Miner und Anleger gleichermaßen!
    Ich find das ja ganz schön verrückt das Bitdeer jetzt alles verkauft, aber ich frag mich wie sie mit der KI wirklich Geld machen wollen, klingt fast so als wäre das eine Notlösung um das Mining zu retten, während die Preise ja immer noch fallen.
    Also ich find das mit den Schulden echt übel. Wie sollen die kleinen Miner das überstehen, während die großen wie Bitdeer die ganze Zeit verkaufen? Und das mit der KI klingt vlt gut, aber echt, die sollten sich lieber auf ihren Brot und Butter Geschäft konzentrieren. Ich hoffe, das geht nicht ganz nach hinten los, weil das könnte echt das Ende für viele sein.

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    Zusammenfassung des Artikels

    Bitdeer hat seine gesamten Bitcoin-Reserven verkauft, um Schulden zu restrukturieren und in KI zu investieren, während die Mining-Gewinne auf Rekordtief gefallen sind.

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