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    Clarity Act vertagt: Bitcoin wartet auf regulatorischen Durchbruch

    KI-generiert
    09.08.2026 23 mal gelesen 0 KommentareGoogle-News
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    Der US-Senat verschiebt die Abstimmung über den Clarity Act auf September. Zwar wurde das Cloture-Verfahren eingeleitet, doch für die Debatte werden 60 Stimmen benötigt. Dafür sind die Republikaner auf demokratische Unterstützung angewiesen.
    Die politischen Streitpunkte sind groß: Stablecoin-Rewards, strengere Ethikregeln und Maßnahmen gegen Geldwäsche stehen im Mittelpunkt. Prognosemärkte sehen die Wahrscheinlichkeit einer Verabschiedung 2026 teils unter 20 Prozent. Gelingt im September dennoch ein Durchbruch, könnte Bitcoin überproportional positiv reagieren.
    Gleichzeitig wächst der Makrodruck. Eine mögliche Aufwertung des Yen könnte den Yen-Carry-Trade belasten und Anleger zum Abbau riskanter Positionen zwingen. Technisch bleibt Bitcoin anfällig: Unter 63.900 US-Dollar droht laut Marktbeobachtern ein Rücksetzer in Richtung 60.000 bis 61.000 US-Dollar.
    Unterstützung kommt von institutioneller Seite: Bitcoin- und Ether-Spot-ETFs verzeichneten zuletzt zusammen 1,1 Milliarden US-Dollar Zuflüsse. Zudem kauften größere Wallets seit Ende Juli mehr als 20.000 Bitcoin im Wert von rund 1,2 Milliarden US-Dollar. Diese Nachfrage stützt den Markt, kann makroökonomischen Verkaufsdruck aber nicht vollständig ausgleichen.
    Für zusätzliche Unsicherheit sorgt die BIP-110-Abspaltung, die wegen fehlender Miner-Unterstützung kaum vorankommt. Da beide Chains identische Transaktionen akzeptieren, besteht für Anleger ein mögliches Replay-Risiko. Fazit: Bitcoin bleibt kurzfristig fragil und ereignisgetrieben, während regulatorischer Fortschritt, Kapitalzuflüsse und die Rückeroberung wichtiger Kursmarken über die nächste Bewegung entscheiden.

    Der Bitcoin-Markt steht zwischen regulatorischer Hoffnung und wachsendem Makrodruck: Während der US-Clarity Act auf September vertagt wurde, stützen ETF-Zuflüsse und Käufe großer Wallets die Kurse. Zugleich sorgen Yen-Carry-Trade, technische Schlüsselmarken und die umstrittene BIP-110-Abspaltung für neue Risiken. Der Pressespiegel zeigt, welche Faktoren Bitcoin und den Kryptomarkt jetzt bewegen.

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    Clarity Act in den USA vertagt: Bitcoin-Markt wartet auf regulatorischen Katalysator

    Die geplante Abstimmung über den Clarity Act vor der Sommerpause des US-Senats ist ausgefallen. Wie Onvista berichtet, hat der Mehrheitsführer des Senats, John Thune, am Samstag jedoch den nächsten formalen Schritt, das sogenannte „Cloture“-Verfahren, eingeleitet.

    Damit soll eine erste Verfahrensabstimmung vorbereitet werden, sobald der Senat im September aus der Sommerpause zurückkehrt. Das Verfahren kann eine Debatte begrenzen und den Weg für die eigentliche Behandlung des Gesetzes freimachen.

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    Der Schritt hält laut Onvista die Möglichkeit einer Verabschiedung vor den Zwischenwahlen am 3. November offen. Ohne die Einleitung des Verfahrens hätte das Gesetz im überfüllten Herbstkalender des Senats weiter nach hinten rutschen können.

    Die Zeit bleibt dennoch knapp: Nach einer möglichen ersten Verfahrensabstimmung im September bleiben nur wenige Wochen regulärer Sitzungszeit, bevor ab Anfang Oktober erneut eine längere Unterbrechung beginnt. Zusätzlich konkurriert der Clarity Act mit Haushaltsfragen, Nominierungen und weiteren politischen Prioritäten.

    60 Stimmen und politische Streitpunkte

    Für das Cloture-Verfahren werden 60 Stimmen benötigt. Die Republikaner können das Gesetz nicht allein verabschieden und sind deshalb auf Unterstützung aus den Reihen der Demokraten angewiesen.

    Nach Angaben des von Onvista zitierten Branchenportals Coindesk könnten wahrscheinlich mindestens zehn demokratische Senatoren erforderlich sein, um die Schwelle von 60 Stimmen zu erreichen. Gleichzeitig gilt innerhalb der republikanischen Fraktion nicht jede Stimme als sicher.

    Im Mittelpunkt der Verhandlungen stehen laut Onvista Stablecoin-Yields beziehungsweise Rewards. Banken wollen verhindern, dass Krypto-Plattformen ihren Kunden Renditen auf Stablecoins anbieten, die mit klassischen Bankeinlagen konkurrieren.

    Ein weiterer Streitpunkt sind Ethikregeln. Demokraten fordern stärkere Grenzen dafür, in welchem Umfang hochrangige Regierungsvertreter finanziell von Kryptoprojekten profitieren dürfen. Wegen der umfangreichen Kryptoaktivitäten von Donald Trump und seinem Umfeld ist dieses Thema politisch besonders sensibel. Auch Fragen zur Geldwäsche sind weiterhin offen.

    • Für das Cloture-Verfahren werden 60 Stimmen benötigt.
    • Die Republikaner sind auf demokratische Unterstützung angewiesen.
    • Stablecoin-Yields beziehungsweise Rewards gehören zu den zentralen Streitpunkten.
    • Weitere Konfliktfelder sind Ethikregeln und Geldwäsche.
    „Die Gretchen-Frage für September ist, ob John Thune aus politischem Willen tatsächlich 60 Stimmen machen kann.“ – Onvista

    Zusammenfassung: Der Clarity Act ist nicht aufgegeben, sein parlamentarischer Weg ist jedoch schmal geworden. Entscheidend sind eine parteiübergreifende Koalition und die Überwindung der Schwelle von 60 Stimmen.

    Markterwartungen für eine Verabschiedung deutlich gesunken

    Selbst 60 Stimmen im Senat würden laut Onvista nicht automatisch zu einem unterschriftsreifen Gesetz führen. Sollte die Senatsfassung von der bereits verabschiedeten Version des Repräsentantenhauses abweichen, müssten beide Fassungen zunächst miteinander in Einklang gebracht werden.

    Prognosemärkte wie Kalshi oder Polymarket haben die Wahrscheinlichkeit einer Verabschiedung im Jahr 2026 zuletzt massiv heruntergestuft, teils auf unter 20 Prozent. Onvista weist darauf hin, dass diese Märkte keine verlässliche Prognosemaschine seien, aber den Einbruch der Erwartungen gegenüber dem Frühjahr deutlich zeigten.

    Für Bitcoin könnte die Reaktion asymmetrisch ausfallen. Da ein großer Teil der Enttäuschung möglicherweise bereits eingepreist ist, könnte eine unerwartete erfolgreiche Verfahrensabstimmung im September stärker positiv wirken als ein weiteres Scheitern negativ.

    Die langfristige Bedeutung des Gesetzes wäre laut Onvista vor allem struktureller Natur. Klare Regeln zur Einordnung digitaler Assets und zur Zuständigkeit der Aufsichtsbehörden könnten institutionellen Investoren, Banken, Brokern und weiteren Finanzunternehmen mehr Planungssicherheit geben.

    Infobox: Prognosemärkte bewerten die Wahrscheinlichkeit einer Verabschiedung 2026 teils mit unter 20 Prozent. Der Clarity Act könnte laut Onvista dennoch langfristig die Grundlage für eine stärkere institutionelle Adoption und Tokenisierung schaffen.

    Yen-Intervention bringt Carry-Trade-Risiko zurück

    Eine gemeinsame Intervention der USA und Japans am Devisenmarkt könnte nach Einschätzung des Merkur auch Bitcoin belasten. Der japanische Yen war zuletzt massiv unter Druck geraten und zeitweise auf den niedrigsten Stand gegenüber dem US-Dollar seit fast 40 Jahren gefallen.

    Um den weiteren Kursverfall zu stoppen, kauften Japan und die USA laut offiziellen Angaben Yen im Umfang von umgerechnet rund 36,6 Milliarden US-Dollar. Schätzungen von Bloomberg gingen laut Merkur sogar von einem noch höheren Betrag aus.

    Die Intervention hatte dem Bericht zufolge nicht nur währungspolitische Bedeutung. Japan hält mehr US-Staatsanleihen als jedes andere Land. Müsste Tokio zur Finanzierung weiterer Eingriffe größere Bestände verkaufen, könnten die Renditen amerikanischer Staatsanleihen weiter steigen.

    Für Bitcoin ist vor allem der Yen-Carry-Trade relevant. Investoren leihen sich dabei in Japan Geld, weil die Zinsen dort deutlich niedriger sind als in vielen anderen Ländern, und investieren das Kapital anschließend in höher verzinste oder chancenreichere Anlagen wie Aktien oder Kryptowährungen.

    Wertet der Yen deutlich auf, verteuern sich die aufgenommenen Kredite. Investoren könnten dann Positionen abbauen, risikoreichere Anlagen verkaufen und das Geld in Yen zurücktauschen, um ihre Kredite zurückzuzahlen.

    Der Merkur verweist auf August 2024 als Beispiel für dieses Risiko. Damals wertete der Yen innerhalb kurzer Zeit kräftig auf, Carry-Trade-Positionen wurden aufgelöst und Bitcoin verlor innerhalb weniger Tage rund 15 Prozent.

    Volumen der Intervention laut offiziellen Angabenumgerechnet rund 36,6 Milliarden US-Dollar
    Bitcoin-Rückgang im August 2024rund 15 Prozent

    Zusammenfassung: Eine weitere Aufwertung des Yen könnte gehebelte Positionen unter Druck setzen. Der Merkur sieht darin einen möglichen zusätzlichen Belastungsfaktor für Bitcoin und andere risikoreiche Anlagen.

    Bitcoin unter 63.900 US-Dollar: Technische Marken im Fokus

    Im Bitcoin-Chart bleibt die Lage laut Merkur angespannt. Bitcoin fiel unter den Point of Control bei rund 63.900 US-Dollar, also in jene Preiszone, in der im betrachteten Zeitraum am meisten gehandelt wurde.

    Solange Bitcoin unter 63.900 US-Dollar bleibt, hält der Merkur einen Rücksetzer in Richtung 60.000 bis 61.000 US-Dollar für möglich. Dort liege die nächste größere Unterstützungszone.

    Oberhalb des aktuellen Kurses befindet sich laut Bericht eine weitere auffällige Liquiditätszone bei rund 66.000 US-Dollar. Dafür müsste Bitcoin zunächst den Point of Control zurückerobern.

    Das Zusammenspiel aus Yen-Carry-Trade und technischer Marktlage macht den Markt laut Merkur anfällig. Eine weitere Aufwertung des Yen und die Schließung gehebelter Positionen könnten zusätzlichen Verkaufsdruck auslösen.

    Point of Controlrund 63.900 US-Dollar
    Mögliche Rücksetzerzone60.000 bis 61.000 US-Dollar
    Weitere Liquiditätszonerund 66.000 US-Dollar

    Infobox: Unterhalb von 63.900 US-Dollar bleibt laut Merkur ein Rücksetzer in Richtung 60.000 bis 61.000 US-Dollar möglich. Bei rund 66.000 US-Dollar liegt eine auffällige Zone oberhalb des Kurses.

    ETF-Zuflüsse stützen Bitcoin trotz Fork-Sorgen

    Bitcoin notierte am Sonntag laut Investing.com Deutsch unter 65.000 US-Dollar. Um 04:54 ET (08:54 GMT) lag der Kurs bei 64.800 US-Dollar, was einem Rückgang von 0,28 Prozent entsprach.

    Starke Zuflüsse in US-amerikanische Spot-ETFs auf Bitcoin und Ether standen dabei den Sorgen um die ins Stocken geratene BIP-110 Minority Chain gegenüber. Beide ETF-Kategorien zogen in der vergangenen Woche zusammen 1,1 Mrd. $ an.

    Bitcoin-Fonds verzeichneten über fünf aufeinanderfolgende Handelstage bis Freitag Zuflüsse in Höhe von 853,5 Mio. $. Dies war laut Investing.com Deutsch der größte wöchentliche Zufluss seit dem 17. April.

    Auf den IBIT von BlackRock entfielen 693,7 Mio. $, während der FBTC von Fidelity 116,4 Mio. $ verbuchte. Ether-Spot-ETFs zogen 244,9 Mio. $ an und verzeichneten damit die fünfte positive Woche in Folge.

    Die Zuflüsse in Ether-Spot-ETFs vom Donnerstag beliefen sich auf 92,2 Mio. $. Laut Investing.com Deutsch war dies der höchste Tageszufluss in diesem Zeitraum.

    Zuflüsse Bitcoin- und Ether-Spot-ETFs in der vergangenen Woche1,1 Mrd. $
    Zuflüsse Bitcoin-Fonds über fünf Handelstage853,5 Mio. $
    Zuflüsse IBIT von BlackRock693,7 Mio. $
    Zuflüsse FBTC von Fidelity116,4 Mio. $
    Zuflüsse Ether-Spot-ETFs244,9 Mio. $
    Höchster Tageszufluss bei Ether-Spot-ETFs92,2 Mio. $

    Die Nachfrage schwächte sich zum Wochenende ab, nachdem die US-Arbeitsmarktdaten einen unerwarteten Rückgang um 23.000 Stellen statt des prognostizierten Anstiegs um 80.000 zeigten. Der Umsatz der Bitcoin-ETFs sank um 9 % auf 8,19 Mrd. $, den zweitniedrigsten Wert für eine volle Woche seit Oktober 2024.

    Für das Gesamtjahr weisen die Fonds laut Investing.com Deutsch eine negative Bilanz auf. Seit Januar verzeichneten Bitcoin-ETFs Nettoabflüsse von rund 4,44 Mrd. $, während Ether-Produkte etwa 873 Mio. $ verloren.

    Zusammenfassung: Kurzfristig stützen starke ETF-Zuflüsse den Bitcoin-Markt. Gleichzeitig bleiben Handelsaktivität, Wochenumsatz und Jahresbilanz der Fonds belastet.

    BIP-110-Fork verliert den Anschluss an die Bitcoin-Hauptchain

    Der umstrittene BIP-110-Fork kam laut Investing.com Deutsch praktisch zum Erliegen. In rund acht Stunden wurden nur zwei Blöcke produziert, während die Haupt-Blockchain von Bitcoin im gleichen Zeitraum 48 Blöcke vorankam.

    Blocktrainer berichtet ebenfalls von einer Abspaltung der BIP-110-Kette. Innerhalb von 15 Stunden wurden dort nur zwei BIP-110-Blöcke geschürft, während sich die reguläre Bitcoin-Blockchain deutlich weiterentwickelte.

    BIP-110 soll Bilder, Texte und andere Daten, die nicht für Zahlungen bestimmt sind, für ein Jahr in Bitcoin-Transaktionen beschränken. Die Phase der obligatorischen Signalisierung begann bei Block 961.632.

    Nur 2,53 % der kürzlich geschürften Blöcke unterstützten den Vorschlag. Damit lag die Unterstützung laut Investing.com Deutsch deutlich unter der Schwelle von 55 %.

    Blocktrainer beschreibt die Ursache des Scheiterns als fehlende Unterstützung durch die Miner. Rund 15 Stunden nach Beginn des Showdowns befand sich die reguläre Blockchain bei Block 961722 und damit 90 Blöcke weiter, während die BIP-110-Kette bei Block 961633 stehen geblieben war.

    Die BIP-110-Kette übernahm zwar die Mining-Schwierigkeit von Bitcoin, verfügte aber über zu wenig Hash-Leistung, um regelmäßig Blöcke zu produzieren. Laut Investing.com Deutsch würde die nächste Anpassung der Schwierigkeit beim damaligen Tempo schätzungsweise erst in etwa 350 Tagen erfolgen.

    Blocktrainer berichtet dagegen, dass bis zur nächsten Schwierigkeitsanpassung noch über 2.000 Blöcke auf der BIP-110-Kette gefunden werden müssten, was in diesem Tempo Jahre dauern würde.

    Unterstützung für BIP-1102,53 %
    Schwelle laut Investing.com Deutsch55 %
    Vorsprung der Hauptchain laut Investing.com Deutsch48 Blöcke
    Vorsprung der Hauptchain laut Blocktrainer90 Blöcke
    Geschätzte Zeit bis zur nächsten Schwierigkeitsanpassung laut Investing.com Deutschetwa 350 Tage

    Infobox: Die BIP-110-Kette verfügt nur über einen Bruchteil der Rechenleistung der Hauptchain. Die Berichte von Investing.com Deutsch und Blocktrainer bewerten das Vorhaben wegen der geringen Miner-Unterstützung als gescheitert beziehungsweise praktisch zum Erliegen gekommen.

    Risiken für Anleger durch identische Transaktionen beider Chains

    Beide Chains akzeptieren weiterhin identische Transaktionen. Investing.com Deutsch warnt deshalb davor, dass Inhaber, die versuchen, die abgespaltenen Coins zu verkaufen, Replay-Angriffen ausgesetzt sein könnten.

    Bei einem solchen Angriff könnten neben den Coins auf der abgespaltenen Chain auch die echten BTC transferiert werden. Die technische Abspaltung betrifft damit nicht nur Miner und Nodes, sondern kann auch direkte Auswirkungen auf Inhaber und Transaktionen haben.

    BTC-ECHO berichtet ebenfalls, dass sich eine Minderheit der Bitcoin-Nodes infolge von BIP-110 vom übrigen Netzwerk abgespalten habe. Der neuen Chain fehle jedoch die Unterstützung der Miner, und sie sei bereits wenige Blöcke nach der Abspaltung deutlich hinter die etablierte Bitcoin-Blockchain zurückgefallen.

    Zusammenfassung: Die parallele Verarbeitung identischer Transaktionen schafft ein Replay-Risiko. Anleger, die die abgespaltenen Coins bewegen wollen, müssen laut Investing.com Deutsch berücksichtigen, dass dadurch auch echte BTC betroffen sein könnten.

    Uneinheitliche Altcoin-Entwicklung am Sonntag

    Die breiteren Kryptomärkte zeigten laut Investing.com Deutsch bei dünnem Sonntagshandel eine uneinheitliche Entwicklung. Ether fiel um 0,07 % und notierte bei 1.915,52 $.

    XRP wurde bei 1,0333 $ gehandelt und verlor 0,25 %. Solana stieg dagegen um 1,98 % auf 76,28 $.

    Cardano gab um 1,05 % nach. Bei den Memecoins fiel Dogecoin um 0,44 %, während $TRUMP im Tagesverlauf um 0,54 % zulegte.

    Ether1.915,52 $-0,07 %
    XRP1,0333 $-0,25 %
    Solana76,28 $+1,98 %
    Cardanokeine nutzbare Kursangabe-1,05 %
    Dogecoinkeine nutzbare Kursangabe-0,44 %
    $TRUMPkeine nutzbare Kursangabe+0,54 %

    Infobox: Die Altcoins entwickelten sich am Sonntag uneinheitlich. Solana legte zu, während Ether, XRP, Cardano und Dogecoin nachgaben.

    Große Wallets kaufen während der Marktangst

    Während der Markt in extremer Angst verharrte, sammelten Wallets mit 10 bis 10.000 BTC seit dem 29. Juli mehr als 20.000 Bitcoin ein. Wallstreet Online beziffert den Wert dieser Käufe auf rund 1,2 Milliarden US-Dollar.

    Der Bitcoin-Kurs stand am 7. August laut Wallstreet Online bei rund 65.000 US-Dollar und wurde von vier Tagen ETF-Zuflüssen in Höhe von 763,6 Millionen US-Dollar gestützt. Auslöser für die veränderte Markteinschätzung war ein Arbeitsmarktbericht, der die Erwartungen deutlich verfehlte und eine Zinspause wahrscheinlicher machte.

    Bitcoin eröffnete am 7. August bei 64.259,68 US-Dollar und stieg im Vormittagshandel auf 65.143,87 US-Dollar. Volkswirte hatten mit rund 80.000 neuen Stellen gerechnet, tatsächlich gingen 23.000 verloren.

    Die Arbeitslosenquote lag bei 4,1 Prozent. An den Terminmärkten lag die Wahrscheinlichkeit für eine Zinspause am 16. September laut Wallstreet Online bei rund 56 Prozent.

    Bitcoin-Käufe von Wallets mit 10 bis 10.000 BTC seit dem 29. Julimehr als 20.000 Bitcoin
    Wert der Käuferund 1,2 Milliarden US-Dollar
    Bitcoin-Eröffnung am 7. August64.259,68 US-Dollar
    Bitcoin-Tageshoch im Vormittagshandel65.143,87 US-Dollar
    Erwartete neue Stellenrund 80.000
    Tatsächliche Veränderung23.000 verloren
    Arbeitslosenquote4,1 Prozent
    Wahrscheinlichkeit einer Zinspause am 16. Septemberrund 56 Prozent

    Zusammenfassung: Größere Wallets bauten ihre Bitcoin-Bestände während einer Phase extremer Angst aus. ETF-Zuflüsse und schwache Arbeitsmarktdaten veränderten zugleich die Erwartungen an die Geldpolitik.

    Unterstützungen und Widerstände im Bitcoin-Markt

    Wallstreet Online nennt 64.000 US-Dollar als erste Unterstützung. Darunter liegt das Julitief bei 61.700 US-Dollar, während sich auf der Oberseite Widerstände bei 65.500 und 67.500 US-Dollar bündeln.

    Standard Chartered hält laut Wallstreet Online zum Jahresende 100.000 US-Dollar für erreichbar. Die Marktkapitalisierung von Bitcoin liegt dem Bericht zufolge bei rund 1,30 Billionen US-Dollar.

    Die Liquidationen fielen parallel um 68 Prozent auf 17,63 Millionen US-Dollar. Die Summe der ETF-Zuflüsse aus vier Handelstagen lag bei 763,6 Millionen US-Dollar, wobei am Donnerstag 137,6 Millionen US-Dollar in amerikanische Spot-ETFs flossen.

    Erste Unterstützung64.000 US-Dollar
    Julitief61.700 US-Dollar
    Widerstand65.500 US-Dollar
    Widerstand67.500 US-Dollar
    Bitcoin-Marktkapitalisierungrund 1,30 Billionen US-Dollar
    Rückgang der Liquidationen68 Prozent
    Liquidationen17,63 Millionen US-Dollar
    ETF-Zuflüsse am Donnerstag137,6 Millionen US-Dollar

    Infobox: Der Bereich zwischen 64.000 und 67.500 US-Dollar bildet laut Wallstreet Online eine zentrale technische Zone. Als mögliche Zielmarke zum Jahresende wird 100.000 US-Dollar genannt.

    Einschätzung der Redaktion

    Die regulatorische Verzögerung ist kurzfristig ein Bremsfaktor, aber kein struktureller Bruch. Entscheidend ist, ob im September tatsächlich eine parteiübergreifende Mehrheit entsteht. Bis dahin bleibt der Clarity Act eher ein potenzieller Kurstreiber als ein belastbarer Fundamentalfaktor.

    Für Bitcoin überlagern sich derzeit politische Unsicherheit, mögliche Yen-Carry-Trade-Auflösungen und technisch anfällige Kurszonen. ETF-Zuflüsse und Käufe größerer Wallets sprechen zwar für vorhandene Nachfrage, reichen allein aber nicht aus, um makroökonomischen Verkaufsdruck zuverlässig abzufangen.

    Die BIP-110-Abspaltung ist vor allem wegen des Replay-Risikos relevant. Für Anleger zählt weniger der politische Streit als die praktische Konsequenz: Transaktionen auf parallelen Chains können zusätzliche technische und sicherheitsrelevante Risiken schaffen.

    Kernaussage: Der Markt bleibt kurzfristig fragil und ereignisgetrieben. Nachhaltige Stärke würde eine Kombination aus regulatorischem Fortschritt, stabilen Kapitalzuflüssen und der Rückeroberung wichtiger Kursbereiche erfordern.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Zusammenfassung des Artikels

    Bitcoin steht zwischen regulatorischer Hoffnung, ETF-Zuflüssen und Wallet-Käufen sowie Risiken durch Yen-Carry-Trade, technische Marken und BIP-110.

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