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    Dogecoin zwischen Wal-Käufen, ETF-Flaute und schwacher Langzeitbilanz

    Symbolbild – ganz oder teilweise KI-generiert
    24.07.2026 83 mal gelesen 3 KommentareGoogle-News
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    Dogecoin steht im Juli 2026 an einem entscheidenden Wendepunkt. Ein Großinvestor kaufte 200 Millionen DOGE im Wert von 14 Millionen Dollar, während der Kurs nahe 0,07 Dollar seitwärts lief. Auch Kaufsignale und Derivate sprechen kurzfristig für eine mögliche Erholung.
    Die Marktdaten zeigen eine klare Positionierung der Käufer: Das Long-zu-Short-Verhältnis lag bei vier zu eins, das Derivatevolumen stieg um 114 Prozent und das Open Interest erreichte 1,08 Milliarden Dollar. Gleichzeitig kontrollieren Whale-Wallets mit 108,52 Milliarden DOGE so viele Token wie nie zuvor.
    Institutionelle Nachfrage bleibt dagegen schwach. Zwar sind vier Dogecoin-Spot-ETFs aktiv, doch ihre kumulierten Zuflüsse betragen nur 12,44 Millionen Dollar und seit Mai gab es nahezu keine neuen Nettozuflüsse. Als wichtige Widerstände gelten 0,078 und 0,09 Dollar, während Analysten für die zweite Jahreshälfte 0,15 bis 0,22 Dollar erwarten.
    Im Vergleich zu Bitcoin verlieren Memecoins deutlich an Bedeutung. DOGE und Shiba Inu kamen zusammen nur noch auf rund 13,3 Milliarden Dollar und 1,02 Prozent der Bitcoin-Marktkapitalisierung, gegenüber sieben Prozent während der Memecoin-Manie 2021. Institutionelles Kapital bevorzugt Bitcoin und stärker mit der traditionellen Finanzwelt verbundene Marktsegmente.
    Auch die langfristige Bilanz bleibt ernüchternd: Aus einem Investment von 100 Dollar in DOGE vor fünf Jahren wären laut Finanzen.at nur noch 38,43 Dollar geworden. Wal-Käufe könnten kurzfristig für Bewegung sorgen, doch fehlende ETF-Zuflüsse, Bitcoin-Dominanz und die schwache Fünfjahresperformance zeigen: Dogecoin bleibt ein hochspekulativer Vermögenswert.

    Dogecoin steht im Juli 2026 an einem entscheidenden Wendepunkt: Während Großinvestoren Millionen in DOGE lenken und Derivatedaten Hoffnung auf eine Erholung machen, bleibt institutionelles Kapital aus und die Fünfjahresbilanz ernüchternd. Der Pressespiegel zeigt, warum die Zukunft des Memecoins zwischen Wal-Akkumulation, ETF-Flaute und wachsender Bitcoin-Dominanz umkämpft ist.

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    Dogecoin zwischen Wal-Akkumulation, ETF-Flaute und schwacher Langzeitbilanz

    Dogecoin steht im Juli 2026 im Spannungsfeld zwischen auffälligen Käufen großer Wallets und ausbleibendem institutionellem Kapital. Laut FinanzNachrichten.de kaufte ein Wal am 19. Juli 200 Millionen Dogecoin im Wert von 14 Millionen Dollar über Robinhood, während DOGE bei 0,07 Dollar seitwärts lief.

    Der wöchentliche TD-Sequential zeigte dabei mehrere aufeinanderfolgende Kaufsignale. Dieses Muster habe in der Vergangenheit historische Tiefpunkte markiert. DOGE handelte laut der Quelle bei 0,0735 Dollar und kam auf eine Marktkapitalisierung von 12,5 Milliarden Dollar, nachdem der Token 90 Prozent vom Allzeithoch zurückgegangen war.

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    Der Kauf erfolgte nahe der 0,070-Dollar-Unterstützung und wurde laut CoinMarketCap als größter einzelner Akkumulationsvorgang des Monats bezeichnet. Gleichzeitig herrschte am Kryptomarkt extreme Angst, während der Fear and Greed Index tief im roten Bereich notierte.

    Auch die Derivatedaten zeigten eine stärkere Positionierung der Käufer. Das Long-zu-Short-Verhältnis lag bei vier zu eins zugunsten der Käufer, das Derivatevolumen stieg um 114 Prozent und das Open Interest erhöhte sich auf 1,08 Milliarden Dollar.

    Auf der institutionellen Seite blieb die Entwicklung deutlich verhaltener. Die SEC und die CFTC stuften Dogecoin als digitale Ware ein, vier Spot-ETFs waren aktiv, doch die kumulierten ETF-Zuflüsse lagen bei 12,44 Millionen Dollar; seit Mai verzeichneten die Fonds laut FinanzNachrichten.de fast null Nettozuflüsse.

    Als Widerstandszonen nennt die Quelle 0,078 und 0,09 Dollar. Analysten setzten das Kursziel für die zweite Jahreshälfte zwischen 0,15 und 0,22 Dollar. Zugleich kontrollierten Whale-Wallets 108,52 Milliarden Token, was einen neuen Rekordwert darstellte.

    KennzahlAngabe
    Kauf des Wals200 Millionen Dogecoin
    Wert des Kaufs14 Millionen Dollar
    DOGE-Kurs im Artikel0,0735 Dollar
    Marktkapitalisierung12,5 Milliarden Dollar
    ETF-Zuflüsse12,44 Millionen Dollar
    Open Interest1,08 Milliarden Dollar
    Long-zu-Short-Verhältnisvier zu eins
    Widerstandszonen0,078 und 0,09 Dollar
    Analysten-Kursziel0,15 bis 0,22 Dollar
    Token-Bestand der Whale-Wallets108,52 Milliarden Token

    Zusammenfassung: Ein großer DOGE-Kauf und positive Signale aus dem Derivatemarkt stehen einer schwachen ETF-Nachfrage gegenüber. Die im Artikel genannten Kursmarken liegen bei 0,078 und 0,09 Dollar als Widerstände sowie bei 0,15 bis 0,22 Dollar als Analysten-Kursziel.

    CoinDesk: Institutioneller Kapitalzufluss drängt Memecoins ins Abseits

    CoinDesk beschreibt in seinem „Daybook“-Newsletter vom 24. Juli 2026 einen grundlegenden Wandel im Kryptomarkt. Die zunehmende institutionelle Beteiligung komme vor allem Bitcoin und bedeutenden Marktsegmenten zugute, während Memecoins wie Dogecoin und Shiba Inu an Bedeutung verlieren.

    Die kombinierte Marktkapitalisierung von DOGE und Shiba Inu fiel laut CoinDesk auf 13,27 Milliarden US-Dollar. Das war der niedrigste Stand seit drei Jahren; allein im Juli sank der gemeinsame Wert um etwa 2 %, obwohl Bitcoin um 10 % gestiegen war.

    Im Verhältnis zur Bitcoin-Marktkapitalisierung lag der gemeinsame Wert von DOGE und SHIB bei 1,02 %. CoinDesk bezeichnete dies als niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen. Auf dem Höhepunkt der Memecoin-Manie im Jahr 2021 hatten DOGE und SHIB zusammen 7 % der Marktkapitalisierung von Bitcoin ausgemacht.

    Damit habe sich nicht nur der Dollarwert der Memecoins verändert, sondern auch ihre relative Stellung gegenüber Bitcoin. CoinDesk führt die Entwicklung unter anderem auf die Einführung der US-amerikanischen Spot-Bitcoin-ETFs im Jahr 2024 zurück, die den Markt institutioneller gemacht und Investoren angezogen habe, die Bitcoin als makroökonomisches Asset bevorzugten.

    Zusätzlich sei Kapital aus spekulativen Memecoins in andere aufstrebende Bereiche mit Verbindungen zur traditionellen Finanzwelt, etwa reale Vermögenswerte, geflossen. Höhere Zinssätze weltweit verstärkten laut CoinDesk den Eindruck, dass die Ära des einfachen Geldes für Memecoins vorbei sei.

    Für Bitcoin zeichnete CoinDesk kurzfristig ein konstruktiveres Bild. Die Positionierung am Optionsmarkt deutete auf Händler hin, die einen BTC-Preis von mindestens 72.000 $ erwarteten.

    MarktvergleichAngabe
    Kombinierte Marktkapitalisierung von DOGE und SHIB13,27 Milliarden US-Dollar
    Rückgang im Julietwa 2 %
    Bitcoin-Anstieg im Juli10 %
    Marktkapitalisierung von Bitcoin1,30 Billionen US-Dollar
    Anteil von DOGE und SHIB an Bitcoin1,02 %
    Anteil von DOGE und SHIB im Jahr 20217 %
    Erwarteter BTC-Preis laut Optionsmarktmindestens 72.000 $

    Im „heutigen Signal“ bezifferte CoinDesk den Gesamtwert von DOGE und SHIB auf 13,3 Milliarden US-Dollar. Dieser Wert sei der niedrigste Stand seit September 2023; das Paar habe im Juli 2,3 % verloren, obwohl Bitcoin zulegen konnte.

    Zusammenfassung: CoinDesk sieht einen Kapitalwechsel weg von spekulativen Memecoins und hin zu Bitcoin sowie institutionell geprägten Marktsegmenten. DOGE und SHIB liegen demnach sowohl absolut als auch im Verhältnis zur Bitcoin-Marktkapitalisierung deutlich unter früheren Niveaus.

    Fünf Jahre Dogecoin: Aus 100 USD wären 38,43 USD geworden

    Finanzen.at untersuchte, wie sich ein Investment in Dogecoin über einen Zeitraum von fünf Jahren entwickelt hätte. Am betrachteten Zeitpunkt vor fünf Jahren notierte DOGE bei 0,1906 USD.

    Wer damals 100 USD investiert hätte, wäre laut Finanzen.at im Besitz von 524,56 Dogecoin gewesen. Beim im Artikel genannten Kurs von 0,073266 USD hätte dieses Investment nun einen Wert von 38,43 USD.

    Damit hätte sich die Investition um 61,57 Prozent verkleinert. Die Berechnung zeigt, dass ein langfristiges Halten von Dogecoin trotz zwischenzeitlicher Kursbewegungen zu einem deutlichen Verlust gegenüber dem ursprünglichen Einsatz geführt hätte.

    Finanzen.at nennt außerdem die Extremwerte der vergangenen 52 Wochen. Den tiefsten Stand erreichte DOGE am 13.07.2026 bei 0,071844 USD, während der Coin am 13.09.2025 mit 0,2895 USD ein 52-Wochen-Hoch markierte.

    KennzahlAngabe
    Dogecoin-Kurs vor fünf Jahren0,1906 USD
    Ursprüngliches Investment100 USD
    Bestand524,56 Dogecoin
    Genannter aktueller DOGE-Kurs0,073266 USD
    Wert des Investments38,43 USD
    Veränderung61,57 Prozent
    52-Wochen-Tief0,071844 USD am 13.07.2026
    52-Wochen-Hoch0,2895 USD am 13.09.2025

    Zusammenfassung: Laut Finanzen.at wäre ein Investment von 100 USD in Dogecoin nach fünf Jahren noch 38,43 USD wert gewesen. Die Quelle beziffert den Rückgang auf 61,57 Prozent und nennt 0,071844 USD als 52-Wochen-Tief sowie 0,2895 USD als 52-Wochen-Hoch.

    Presale-Projekt Pepeto als Gegenentwurf im Memecoin-Segment

    FinanzNachrichten.de stellt neben der DOGE-Analyse das Presale-Projekt Pepeto vor. Der Presale habe 10,38 Millionen Dollar eingesammelt und einen Preis von 0,000000188 Dollar pro Token bei einem Angebot von 420 Billionen erreicht.

    Nach Darstellung der Quelle wurde Pepeto von einem Pepe-Mitgründer auf Geschwindigkeit ausgelegt. Zu den genannten Funktionen gehören PepetoSwap mit gebührenfreien Trades, eine Cross-Chain-Börse für Token-Transfers zwischen mehreren Blockchains sowie ein Risikobewertungs-Werkzeug, das Verträge vor ihrer Handelbarkeit prüft.

    SolidProof habe den vollständigen Vertragscode geprüft und vor dem Start des Presales verifiziert, dass keine versteckten Funktionen Mittel einfrieren können. Ein erwartetes Binance-Listing soll den Presale-Preis durch offene Marktkurse ersetzen.

    FinanzNachrichten.de zufolge hatten sich 40.000 Wallets positioniert. Die Quelle stellt das Projekt als Alternative zu einem etablierten Memecoin-Markt dar, in dem Dogecoin trotz eines Kaufs von 14 Millionen Dollar und einer Marktkapitalisierung von 12,5 Milliarden Dollar keine entsprechende Bewegung gezeigt habe.

    Pepeto-KennzahlAngabe
    Presale-Erlös10,38 Millionen Dollar
    Presale-Preis0,000000188 Dollar pro Token
    Token-Angebot420 Billionen
    Anzahl positionierter Wallets40.000

    Zusammenfassung: FinanzNachrichten.de berichtet über einen Pepeto-Presale mit 10,38 Millionen Dollar eingesammeltem Kapital, einem Preis von 0,000000188 Dollar pro Token und 40.000 positionierten Wallets. Als zentrale Merkmale nennt die Quelle gebührenfreie Trades, Cross-Chain-Funktionen, eine Vertragsprüfung durch SolidProof und ein erwartetes Binance-Listing.

    Unterschiedliche Signale im Memecoin-Markt

    Die Quellen zeichnen ein uneinheitliches Bild für Dogecoin und das breitere Memecoin-Segment. Während FinanzNachrichten.de eine Akkumulation durch große Wallets, ein Long-zu-Short-Verhältnis von vier zu eins und steigendes Derivatevolumen hervorhebt, verweist CoinDesk auf den relativen Bedeutungsverlust von DOGE und SHIB gegenüber Bitcoin.

    Die ETF-Daten verstärken diesen Gegensatz. Vier aktive Dogecoin-Spot-ETFs standen laut FinanzNachrichten.de kumulierten Zuflüssen von 12,44 Millionen Dollar und seit Mai fast null Nettozuflüssen gegenüber.

    Die Langzeitbetrachtung von Finanzen.at ergänzt das Marktbild um die Perspektive eines historischen Investments. Ein vor fünf Jahren investierter Betrag von 100 USD hätte sich demnach auf 38,43 USD reduziert.

    • Wal-Akkumulation: 200 Millionen Dogecoin im Wert von 14 Millionen Dollar.
    • Institutionelle Nachfrage: kumulierte ETF-Zuflüsse von 12,44 Millionen Dollar.
    • Relative Memecoin-Schwäche: DOGE und SHIB zusammen bei 1,02 % der Bitcoin-Marktkapitalisierung.
    • Langzeitbilanz: Rückgang eines 100-USD-Investments auf 38,43 USD.
    • Presale-Aktivität: Pepeto mit 10,38 Millionen Dollar eingesammeltem Kapital.

    Zusammenfassung: Die aktuellen Meldungen kombinieren kurzfristig positive Handelssignale mit struktureller Schwäche bei institutionellen Zuflüssen und langfristigen Verlusten. Im Mittelpunkt stehen ein großer DOGE-Kauf, die sinkende relative Marktbedeutung von Memecoins und die Aktivität rund um den Pepeto-Presale.

    Einschätzung der Redaktion

    Dogecoins kurzfristige Erholungschance ist real, aber nicht belastbar bestätigt. Wal-Käufe und eine hohe Long-Positionierung können den Kurs stützen, erhöhen jedoch zugleich das Risiko einer schnellen Gegenbewegung, falls die erwartete Nachfrage ausbleibt.

    Entscheidend bleibt die fehlende institutionelle Dynamik: Solange Bitcoin Kapital bindet und DOGE über längere Zeit keine nachhaltigen Zuflüsse verzeichnet, sprechen die strukturellen Signale eher für eine spekulative Gegenbewegung als für einen stabilen neuen Aufwärtstrend.

    Die schwache Fünfjahresbilanz unterstreicht zudem, dass kurzfristige Handelssignale nicht mit langfristiger Wertbeständigkeit gleichzusetzen sind. Presale-Projekte können Aufmerksamkeit bündeln, erhöhen aber wegen ihrer frühen Entwicklungsphase und der Abhängigkeit von Listings zugleich das Risiko für Anleger.

    Infobox: DOGE besitzt kurzfristiges Erholungspotenzial, bleibt strategisch jedoch ein hochspekulativer Vermögenswert mit begrenzter institutioneller Unterstützung und hoher Abhängigkeit von Marktstimmung und Liquidität.

    Quellen:

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    Was mir hier noch fehlt, ist der Unterschied zwischen einer kurzfristigen Wette und einer echten langfristigen Investmentthese. Ein Wal-Kauf über 14 Millionen Dollar klingt natürlich erstmal beeindruckend, aber bei einem Markt wie Dogecoin kann so ein Betrag auch einfach nur ein Signal an andere Marktteilnehmer sein. Wenn danach viele Kleinanleger aufspringen und der Kurs steigt, kann der Wal unter Umständen sogar in deren Nachfrage hinein verkaufen. Akkumulation ist also nicht automatisch ein Beweis dafür, dass der nächste große Bullenmarkt startet.

    Auch das Long-zu-Short-Verhältnis von vier zu eins sehe ich eher mit gemischten Gefühlen. Es zeigt zwar Optimismus, bedeutet aber gleichzeitig, dass viele Marktteilnehmer auf dieselbe Richtung setzen. Sollte DOGE die Widerstandszone nicht überwinden, könnten die gehebelten Long-Positionen schnell unter Druck geraten. Das gestiegene Open Interest ist deshalb für mich kein reines Kaufsignal, sondern vor allem ein Hinweis auf mehr Risiko und mehr mögliche Volatilität.

    Interessant finde ich den Punkt mit den Whale-Wallets. Dass diese inzwischen über 108 Milliarden DOGE halten, kann einerseits Vertrauen zeigen. Andererseits wird der Markt dadurch auch anfälliger, weil relativ wenige große Adressen einen beträchtlichen Teil der verfügbaren Menge kontrollieren. Bei einem Meme­coin, dessen Kurs stark von Stimmung und Social-Media-Aufmerksamkeit abhängt, ist das nicht unbedingt beruhigend. Ein paar große Transaktionen können die Stimmung drehen, selbst wenn sich am Projekt selbst gar nichts verändert hat.

    Die ETF-Zuflüsse wirken im Vergleich zum Wal-Kauf außerdem ziemlich ernüchternd. 12,44 Millionen Dollar über mehrere Fonds hinweg sind für die Schlagzeile vielleicht eine nette Zahl, aber im Verhältnis zur Marktkapitalisierung von Dogecoin eben kein Kapitalstrom, der den Kurs dauerhaft tragen müsste. Wenn seit Mai fast keine neuen Mittel dazukommen, spricht das eher dafür, dass die ETFs bisher keinen wirklichen Nachfrage­schub ausgelöst haben. Genau das wäre aber nötig, damit aus einer spekulativen Erholung ein stabilerer Trend wird.

    Der Vergleich mit Bitcoin macht die Schwäche noch deutlicher. Dass DOGE und SHIB zusammen nur noch gut ein Prozent der Bitcoin-Marktkapitalisierung ausmachen, ist schon ein deutlicher Absturz gegenüber der Euphorie von 2021. Damals wurde viel Geld in praktisch alles gesteckt, was Aufmerksamkeit erzeugt hat. Heute scheint institutionelles Kapital selektiver zu sein und bevorzugt eher Bitcoin oder Bereiche, die sich besser mit klassischen Finanzprodukten verbinden lassen. Das ist für Dogecoin ein Problem, weil die ursprüngliche Stärke gerade die enorme Aufmerksamkeit und die breite Spekulation waren.

    Die Fünfjahresbilanz ist letztlich der nüchternste Teil des Artikels. Aus 100 Dollar nur noch 38,43 Dollar zu machen, ist keine Kleinigkeit und sollte Anleger daran erinnern, dass ein bekannter Name oder eine große Community keine Wertstabilität garantiert. Natürlich kann man mit gutem Timing trotzdem Gewinne erzielen. Aber dafür muss man eben den Markt richtig erwischen, und genau das ist etwas anderes als langfristiges Investieren. Wer DOGE kauft und einfach liegen lässt, hatte in diesem Zeitraum offenbar deutlich schlechtere Karten als die vielen kurzfristigen Kursbewegungen vermuten lassen.

    Bei Pepeto wäre ich allerdings noch vorsichtiger. Presale-Zahlen und die Zahl der positionierten Wallets klingen schnell nach Erfolg, sagen aber wenig darüber aus, ob nach dem Listing tatsächlich genügend Liquidität und Nachfrage vorhanden sind. Auch ein Audit ist kein Gütesiegel für ein erfolgreiches Geschäftsmodell und schützt nicht automatisch vor Kursverlusten. Gerade bei extrem niedrigen Tokenpreisen wirken große Stückzahlen psychologisch beeindruckend, obwohl der einzelne Tokenpreis allein kaum Aussagekraft hat. 40.000 Wallets können außerdem auch viele sehr kleine Positionen bedeuten.

    Unterm Strich sehe ich bei DOGE durchaus die Chance auf eine technische Erholung in Richtung 0,09 Dollar oder vielleicht später darüber. Für die genannten Kursziele von 0,15 bis 0,22 Dollar müsste aber wahrscheinlich mehr zusammenkommen als ein einzelner Wal und ein paar überhitzte Derivatepositionen. Dafür bräuchte es anhaltende Zuflüsse, bessere Marktstimmung und vermutlich auch einen Grund, warum Anleger DOGE gegenüber Bitcoin oder anderen Projekten bevorzugen sollten. Bis dahin bleibt es für mich eher ein spekulativer Trade als ein solides Langzeitinvestment. Wer einsteigt, sollte sich jedenfalls nicht von großen Wallet-Zahlen oder niedrigen Tokenpreisen blenden lassen.
    Was ich spannend finde: Die Einstufung als digitale Ware und die vier Spot-ETFs klingen erstmal nach einem Schritt Richtung Seriosität, bringen bisher aber offenbar kaum neues Geld. Ohne konstante Zuflüsse bleibt DOGE wohl vor allem vom Bitcoin-Trend und der allgemeinen Stimmung abhängig – die Wal-Käufe allein ändern daran wenig.
    Ich finde vorallem den Vergleich der Zahlen etwas irreführend, weil Marktkapitalisierungen und ETF Zuflüsse nicht ganz das gleiche sind, aber im Artikel irgendwie nebeneinander gestellt werden als ob man daraus direkt die Zukunft ablesen kann. 13 Milliarden bei DOGE und SHIB klingt erstmal viel, ist im Krypto Markt aber halt auch schnell wieder wenig wenn Bitcoin gerade alles Geld anzieht. Das ist vielleicht weniger ein spezielles Dogecoin problem sondern einfach die übliche Marktphase, wo alle lieber in das vermeintlich sicherste Pferd gehen. Wobei Bitcoin natürlich auch nicht automatisch sicher ist, nur weil es größer und älter ist.

    Was ich bei den ETF Zahlen noch spannend finde: Vier ETFs aktiv bedeutet ja nicht gleich vier grosse Investoren die dauerhaft kaufen. Es kann trotzdem sein, dass viele Leute nur kurz rein und wieder raus gehen oder dass die Fonds kaum gehandelt werden. Die Zahl 12,44 Millionen Dollar wirkt deshalb ohne Vergleichszeitraum und ohne Angaben zum Handelsvolumen etwas schwer einzuordnen. Vielleicht sind das viel mehr als bei anderen Altcoins, vielleicht aber auch fast garnichts. Da fehlt mir im Text eine bessere Einordnung, sonst bleibt es nur eine hübsche Schlagzeile.

    Und bei der Einstufung als digitale Ware durch SEC und CFTC frage ich mich auch, was das praktisch für normale Anleger ändert. Ist das jetzt nur rechtlich wichtig für die Anbieter oder bringt es DOGE tatsächlich irgendeinen Vorteil beim Zugang zu Börsen und Fonds? Der Artikel nennt die Einstufung, erklärt aber nicht wirklich welche Folgen daraus entstehen. Man könnte sonst leicht denken, Dogecoin wäre dadurch irgendwie offiziell abgesegnet worden, was ja nun nicht das selbe ist. Ein Rohstoffstatus macht aus einem Meme noch kein gutes Investment, vermutlich eher im Gegenteil weil die Erwartungen dann wieder hoch gehen.

    Die Widerstände bei 0,078 und 0,09 Dollar finde ich als Orientierung ganz nützlich, aber solche Marken funktionieren doch auch nur solange genug Leute daran glauben. Wenn alle auf 0,09 schauen, liegen dort wahrscheinlich viele Verkaufsorders und dann wird die Marke erst recht schwer zu knacken. Andererseits können solche Grenzen bei einem plötzlichen Hype einfach ignoriert werden, wie man bei DOGE schon öfter gesehen hatt. Charttechnik klingt immer sehr präzise, obwohl ein Tweet von irgend einem Promi manchmal mehr bewegt als zehn Indikatoren zusammen.

    Auch die Sache mit dem TD-Sequential ist für mich eher mit vorsicht zu genießen. Wenn ein Kaufsignal historische Tiefpunkte markiert hat, heißt das ja nicht, dass jedes neue Signal wieder den Boden trifft. Sonst würde ja jeder nur noch den Indikator anschauen und reich werden, was bekanntlich nicht so ist. Gerade bei einem Coin mit dieser starken Stimmungskomponente können Signale auch länger falsch liegen oder erst viel später aufgehen. Ein Tiefpunkt kann außerdem noch tiefer werden, nur weil er vorher schon tief aussah.

    Der Fear and Greed Index ist ebenfalls so ein Ding. Extreme Angst kann natürlich bedeuten, dass viele schon verkauft haben und nicht mehr so viel Verkaufsdruck übrig ist. Es kann aber genauso bedeuten, dass der Markt gute Gründe für Angst hatt. Solche Stimmungsanzeigen messen die Stimmung, aber nicht die Ursache davon. Wenn die Ursache schlechte Liquidität, hohe Zinsen oder allgemein fehlendes Vertrauen ist, verschwindet das nicht nur weil ein Index rot leuchtet. Rot wird im Internet ja sowieso ständig als Kaufchance interpretiert, manchmal zurecht und manchmal eben überhaupt nicht.

    Beim Presale von Pepeto würde ich noch ergänzen, dass 10,38 Millionen eingesammelt nicht zwingend bedeuten, dass dieses Geld frei für Entwicklung oder Liquidität verfügbar ist. Es kommt darauf an, wie der Presale organisiert ist, wann Token freigeschaltet werden und ob es Sperrfristen für Team und frühe Käufer gibt. Gerade bei 420 Billionen Token ist der Gesamtbestand eine so große Zahl, dass man davon leicht beeindruckt wird, obwohl die Zahl alleine fast nichts sagt. Der Preis pro Token ist ebenfalls eher Psychologie als Bewertung. Ein Token für sehr viele Nullen fühlt sich billig an, kann aber trotzdem völlig überbewertet sein.

    Bei den 40.000 Wallets müsste man auch wissen, ob das wirklich 40.000 unabhängige Personen sind. Eine Person kann mehrere Wallets haben und manche Wallets werden vielleicht nur mit Kleinstbeträgen gefüllt. Das ist bei Krypto leider keine seltene Sache, Zahlen zu Wallets werden gerne so präsentiert als wären es automatisch 40.000 begeisterte Kunden. Am Ende zählt nach dem Listing vorallem, ob genug echte Käufer und Verkäufer da sind und ob der Spread nicht völlig verrückt ist. Ein Binance Listing kann Aufmerksamkeit bringen, aber es garantiert weder Nachfrage noch einen steigenden Preis.

    Die angeblichen Funktionen mit gebührenfreien Trades und Cross Chain klingen interessant, ich verstehe aber nicht ganz wie ein Memeprojekt damit langfristig einen Vorteil gegenüber bereits existierenden Börsen haben soll. Gebührenfrei bedeutet oft auch, dass irgendwo anders Geld verdient wird oder dass es zunächst nur ein Werbeversprechen ist. Und ein Risikowerkzeug, das Verträge prüft, ist bestimmt hilfreich, kann aber auch nicht jede Schwachstelle oder jeden Betrug erkennen. Ein Audit schaut meistens auf bestimmte technische Punkte und sagt nicht, ob das Projekt wirtschaftlich sinnvoll ist oder ob die Community morgen noch da ist.

    Was mir im ganzen Artikel etwas fehlt, ist die Frage nach der tatsächlichen Nutzung von Dogecoin. Es werden Käufe, ETF Daten, Open Interest und Kursziele genannt, aber kaum gesagt ob DOGE im Alltag mehr verwendet wird als früher. Gibt es mehr Händler, mehr Transaktionen, bessere technische Entwicklung oder neue Anwendungen? Wenn der einzige Grund zum Kauf ist, dass andere später teurer kaufen sollen, bleibt das eben ein Spiel mit der Stimmung. Das kann lange funktionieren, bis es plötzlich nicht mehr funktioniert und dann sind die Kursziele von Analysten auch schnell nur noch alte Screenshots.

    Die Einschätzung als kurzfristige Erholungschance finde ich deshalb wahrscheinlich am treffendsten. Zwischen 0,07 und 0,09 Dollar ist schon ein Stück Bewegung möglich, ohne dass sich fundamental irgendwas geändert haben muss. Für 0,15 bis 0,22 Dollar bräuchte es aber wirklich einen neuen starken Gesamtmarkt oder einen neuen DOGE Hype. Ob dieser Hype noch einmal so groß wie 2021 wird, kann niemand seriös wissen. Viele Leute die damals dabei waren, sind vielleicht vorsichtiger geworden oder haben gelernt, dass ein Kurs auch nach tausenden Prozent Anstieg wieder sehr weit fallen kann.

    Unterm Strich ist der Artikel immerhin besser als reine „Wal kauft, jetzt explodiert DOGE“ Werbung, weil auch die schwachen ETF Zuflüsse und die Fünfjahresbilanz genannt werden. Trotzdem wirken die vielen Kennzahlen ein bischen so, als könnten sie eine klare Richtung liefern. Können sie aber nicht wirklich. Für mich bleibt DOGE eher ein Stimmungsbarometer und Spekulationsobjekt, während Pepeto noch eine viel frühere und damit riskantere Wette ist. Wer da Geld reinsteckt sollte nicht nur einen möglichen Gewinn sehen, sondern auch damit klar kommen, dass am Ende vielleicht kaum Liquidität da ist und aus dem angeblich billigen Token sehr schnell ein ziemlich teurer Verlust wird.

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    Zusammenfassung des Artikels

    Dogecoin zeigt dank Wal-Käufen und positiver Derivatedaten Erholungspotenzial, leidet jedoch unter schwacher ETF-Nachfrage und wachsender Bitcoin-Dominanz.

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