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    Ethereum: DeFi-Dominanz, ETF-Zuflüsse und technische Neuordnung

    Symbolbild – ganz oder teilweise KI-generiert
    25.07.2026 41 mal gelesen 1 KommentareGoogle-News
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    Ethereum behauptet seine DeFi-Dominanz: 53,1 Prozent des DeFi-Marktes entfallen auf das Netzwerk. Tokenisierte Real-World-Assets erreichen 26,01 Milliarden Dollar, während Layer-2-Netzwerke rund zwei Millionen Transaktionen täglich verarbeiten.
    Nach acht Wochen mit Abflüssen kehren institutionelle Anleger zurück: Zwischen dem 14. und 21. Juli flossen 196,4 Millionen Dollar in Ethereum-Spot-ETFs. Am 23. Juli übertrafen Ether-ETFs mit 72,6 Millionen Dollar sogar die Bitcoin-Fonds.
    Der Kurs bleibt trotz verbesserter Stimmung unter früheren Höchstständen und lag am 23. Juli bei rund 1.924 Dollar. Die Prognosen für das Jahresende gehen weit auseinander: Citi nennt 3.175 Dollar, Standard Chartered 7.500 Dollar und Arthur Hayes hält sogar 10.000 bis 20.000 Dollar für möglich.
    Gleichzeitig steht ein großer technischer Umbau bevor: Das Glamsterdam-Upgrade wurde auf das dritte Quartal 2026 verschoben, das Gas-Limit soll von 60 auf 200 Millionen steigen. Vitalik Buterins Projekt Lean Ethereum soll die Kernarchitektur über drei bis vier Jahre vereinfachen und Ethereum skalierbarer sowie langfristig quantensicher machen.
    Auch institutionell wächst die Bedeutung: Tokenisierte Bankeinlagen, neue Zugänge für Finanzinstitute und Infrastrukturprojekte verbinden Ethereum stärker mit dem traditionellen Finanzsystem. Die Perspektive ist vielversprechend, doch Verzögerungen, regulatorische Unsicherheit und spekulative Projekte im Ethereum-Umfeld bleiben wichtige Risiken.

    Ethereum steht im Zentrum der aktuellen Krypto-Schlagzeilen: Während das Netzwerk seine DeFi-Dominanz behauptet und ETF-Zuflüsse zurückkehren, sorgen regulatorische Entscheidungen, neue institutionelle Anwendungen und ein weitreichender technischer Umbau für Bewegung. Zugleich gehen die Kursprognosen weit auseinander – ein Pressespiegel zwischen wachsendem Vertrauen, ambitionierten Zukunftsplänen und anhaltender Unsicherheit.

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    Ethereum prägt die Krypto-Schlagzeilen: DeFi-Dominanz, ETF-Zuflüsse und technische Neuordnung

    Ethereum hält 53,1 Prozent des DeFi-Marktes

    Ethereum hält laut Wallstreet Online 53,1 Prozent des gesamten DeFi-Volumens. Gleichzeitig ist der DeFi-Gesamtmarkt 2026 um 37 Prozent auf 71,77 Milliarden Dollar geschrumpft.

    Das verbleibende Kapital konzentriert sich laut CoinLaw auf Netzwerke mit hoher Sicherheit und Liquidität. Lending-Protokolle halten rund 36,5 Milliarden Dollar, während tokenisierte Real-World-Assets 26,01 Milliarden Dollar erreicht haben.

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    In diesem Segment führen Circle USYC mit 3,07 Milliarden Dollar, BlackRock BUIDL mit 3,03 Milliarden Dollar und Tether Gold mit 3,00 Milliarden Dollar. Chainalysis beobachtet zudem seit Ende 2025 einen steilen Anstieg neuer Wallets, die innerhalb der ersten sechs Monate nach ihrer Erstellung einen RWA-Token erhalten.

    Auch die Skalierungsinfrastruktur wächst: Layer-2-Netzwerke verarbeiten rund zwei Millionen Transaktionen täglich und damit das Doppelte des Mainnet-Volumens. Der ETH-Token handelt laut dem Bericht dennoch 64 Prozent unter seinem August-Hoch von 2025.

    „DeFi-Kapital konzentriert sich dort, wo Sicherheit und Infrastruktur am stärksten sind.“

    Zusammenfassung: Ethereum vereint 53,1 Prozent des DeFi-Marktes. Tokenisierte Real-World-Assets erreichen 26,01 Milliarden Dollar, während Layer-2-Netzwerke rund zwei Millionen Transaktionen täglich verarbeiten.

    SEC-Vergleich beendet Streit um Ethereum-Ermittlungsakten

    Die Wallstreet Online berichtet, dass die US-Börsenaufsicht SEC am 22. Juli einen Vergleich über 150.000 Dollar geschlossen hat. Damit soll ein Verfahren über gelöschte Ethereum-Ermittlungsakten beendet werden.

    Die Behörde gibt verbleibende Dokumente heraus, darunter Kommunikation des ehemaligen SEC-Vorsitzenden Gary Gensler zum Konsenswechsel von Ethereum. Gelöschte Textnachrichten von Genslers Diensthandy hatten den Fall verschärft, nachdem ein Bericht des Generalinspekteurs den Datenverlust im September 2025 öffentlich gemacht hatte.

    CoinDesk berichtete am 23. Juli über den Vergleich zwischen der SEC und Coinbase. Coinbases Chefjuristin Molly Abraham bezeichnete den Ausgang als Beleg für den langjährigen regulatorischen Konflikt der Branche.

    Parallel dazu meldete die Bitcoin Foundation für die Woche vom 14. bis 21. Juli Zuflüsse von 196,4 Millionen Dollar in US-Spot-Ethereum-ETFs. BlackRocks ETHA verzeichnete am 14. Juli 58,3 Millionen Dollar und am 21. Juli weitere 52,8 Millionen Dollar.

    Zusammenfassung: Der SEC-Vergleich umfasst 150.000 Dollar und sieht die Herausgabe weiterer Dokumente vor. Gleichzeitig flossen innerhalb einer Woche 196,4 Millionen Dollar in Spot-Ethereum-ETFs.

    Ethereum-ETFs durchbrechen achtwöchige Abflussserie

    Nach Angaben von Wallstreet Online verzeichneten Ethereum-Spot-ETFs zwischen dem 14. und 21. Juli Nettozuflüsse von 196,4 Millionen Dollar. Damit endete eine acht Wochen andauernde Abflussserie.

    Bereits in der Woche zum 11. Juli hatten die ETFs erstmals seit zwei Monaten positive Zuflüsse von 84,4 Millionen Dollar erzielt. In der darauffolgenden Woche stieg der Wert laut KuCoin auf 105,4 Millionen Dollar, bevor die Zuflüsse in der dritten Woche 196,4 Millionen Dollar erreichten.

    BlackRocks ETHA führte die Entwicklung mit 58,3 Millionen Dollar am 14. Juli und 52,8 Millionen Dollar am 21. Juli an. Das Nettovermögen von ETHA wird mit 5,22 Milliarden Dollar angegeben.

    Am 23. Juli übertrafen Ether-ETFs mit 72,6 Millionen Dollar sogar die Bitcoin-Fonds, die an diesem Tag 69 Millionen Dollar verbuchten. Die kumulierten Nettozuflüsse der Ethereum-ETFs erreichten 11,08 Milliarden Dollar, während sich das Gesamtvermögen der Fonds 10 Milliarden Dollar näherte.

    ETH handelt laut dem Bericht nahe 1.900 Dollar, nachdem der Kurs im Juni unter 1.600 Dollar gefallen war. Zwischen Mai und Juni sank Ethereum von über 2.200 Dollar auf ein Tief nahe 1.600 Dollar; gegenüber dem Allzeithoch von 4.953 Dollar im August 2025 lag der Kurs 60 Prozent niedriger.

    KennzahlWert
    Nettozuflüsse vom 14. bis 21. Juli196,4 Millionen Dollar
    ETHA-Nettovermögen5,22 Milliarden Dollar
    Kumulierte Nettozuflüsse11,08 Milliarden Dollar
    Ether-ETF-Zuflüsse am 23. Juli72,6 Millionen Dollar
    Bitcoin-Fonds-Zuflüsse am 23. Juli69 Millionen Dollar

    Zusammenfassung: Ethereum-ETFs beendeten eine achtwöchige Abflussserie. Die Zuflüsse beliefen sich vom 14. bis 21. Juli auf 196,4 Millionen Dollar.

    Ethereum-Prognosen reichen von 3.175 bis 7.500 Dollar

    FinanzNachrichten.de berichtet, dass Ethereum am 23. Juli bei 1.924 Dollar gehandelt wurde. Seit dem Juni-Tief bei 1.450 Dollar legte der Kurs laut dem Bericht über 30 Prozent zu.

    Das Allzeithoch wird mit 4.953 Dollar angegeben, womit Ethereum am 23. Juli rund 61 Prozent darunter lag. Der Fear and Greed Index stieg von 15 auf 40.

    Die Ethereum Foundation verschob das Glamsterdam-Upgrade auf das dritte Quartal 2026. Das Gas-Limit soll von 60 auf 200 Millionen steigen, wodurch sich die Layer-1-Kapazität verdreifachen soll.

    Bei den Kurszielen gehen die Einschätzungen auseinander: Standard Chartered hält an 7.500 Dollar zum Jahresende fest, während Citi 3.175 Dollar prognostiziert. Weitere Analysten-Prognosen reichen laut dem Bericht bis 7.500 Dollar.

    Zusätzlich öffnete Charles Schwab den direkten ETH-Handel für Millionen Privatkunden. Institutionelle ETF-Zuflüsse liefen laut FinanzNachrichten.de sieben aufeinanderfolgenden Tagen, während Bitcoin-ETF-Zuflüsse innerhalb von sieben Tagen 981 Millionen Dollar erreichten.

    AngabeWert
    ETH-Kurs am 23. Juli1.924 Dollar
    Juni-Tief1.450 Dollar
    Allzeithoch4.953 Dollar
    Fear and Greed Indexvon 15 auf 40
    Gas-Limit bisher60 Millionen
    Geplantes Gas-Limit200 Millionen
    Kursziel Citi3.175 Dollar
    Kursziel Standard Chartered7.500 Dollar

    Zusammenfassung: Ethereum lag am 23. Juli bei 1.924 Dollar. Die genannten Kursziele reichen von 3.175 bis 7.500 Dollar, während das Glamsterdam-Upgrade auf das dritte Quartal 2026 verschoben wurde.

    Arthur Hayes kauft ETH, Vitalik Buterin stellt „Lean Ethereum“ vor

    Nach Angaben von Wallstreet Online kaufte Arthur Hayes am 20. Juli weitere 1.332 ETH im Wert von 2,53 Millionen Dollar. Damit stiegen seine ETH-Käufe im Juli auf über 5 Millionen Dollar.

    On-Chain-Tracker bezifferten die Transaktion auf 1.332,5 ETH über OTC-Transaktionen. Zuvor hatte Hayes bereits rund 1.939 ETH erworben.

    Hayes hält an seiner Prognose von 10.000 bis 20.000 Dollar fest. Standard Chartered nennt 7.500 Dollar als Kursziel, während Tom Lee laut Yahoo Finance mit bis zu 9.000 Dollar rechnet.

    Vitalik Buterin stellte am 6. Juli den Plan „Lean Ethereum“ vor. Der Bericht bezeichnet ihn als größten technischen Umbau seit dem Merge 2022; die Vereinfachung der Kernarchitektur soll sich über drei bis vier Jahre erstrecken.

    Galaxy Digital und Fireblocks öffnen institutionellen Zugang zu ETH für rund 2.000 Finanzinstitutionen. Zudem soll BlackRocks Quantum-Konsortium die Infrastruktur des Netzwerks stärken.

    „Hayes hält seine Prognose von 10.000 bis 20.000 Dollar aufrecht.“

    Zusammenfassung: Arthur Hayes erwarb im Juli ETH für über 5 Millionen Dollar. Parallel dazu plant Ethereum mit „Lean Ethereum“ eine technische Neuordnung über drei bis vier Jahre.

    Tokenisierte Bankeinlagen und institutionelle Ethereum-Infrastruktur

    Weitere Ethereum-Nachrichten betreffen laut Wallstreet Online einen Standard für regulierte Geschäftsbankgelder. LayerZero und die Blockchain Keeta starteten diesen Standard für tokenisierte Bankeinlagen auf Ethereum.

    Der Schritt soll traditionelles Bankwesen direkt mit dezentraler Infrastruktur verbinden. In einem weiteren Bericht werden tokenisierte Bankeinlagen von LayerZero und Keeta über Ethereum, Solana und Base angekündigt.

    Die Marktkapitalisierung von Ethereum wird mit 233 Milliarden Dollar angegeben. Zum Vergleich nennt der Bericht für Bitcoin 1,33 Billionen Dollar.

    Vitalik Buterins Lean-Ethereum-Roadmap umfasst laut Wallstreet Online Quantensicherheit und Skalierung bis 2029. Die Entwicklung wird in den Quellen als Teil einer zunehmenden institutionellen Nutzung des Netzwerks eingeordnet.

    Zusammenfassung: LayerZero und Keeta arbeiten an tokenisierten Bankeinlagen. Ethereum wird dabei als Infrastruktur für regulierte Finanzprodukte und institutionelle Anwendungen positioniert.

    Pepeto wird in mehreren Berichten als Ethereum-Projekt genannt

    Mehrere der vorliegenden Beiträge von Wallstreet Online und FinanzNachrichten.de stellen Pepeto als Ethereum-basiertes Projekt mit einer gebührenfreien Börse, einer Cross-Chain-Bridge und einer Vertragsprüfung vor. Der Presale habe laut den Berichten über 10,38 Millionen Dollar eingesammelt.

    Die Beiträge beschreiben PepetoSwap als Plattform, bei der jeder Swap null Gebühren kosten soll. Zudem wird eine Bridge mit Lock-and-Mint-Technologie für kostenlose Cross-Chain-Transfers genannt.

    SolidProof habe laut den Quellen die Smart Contracts beziehungsweise die gesamte Codebasis vor dem Start des Presales geprüft und verifiziert. In den Berichten wird außerdem ein KI-gestützter Vertragsscanner beziehungsweise eine KI-Vertragsüberprüfung erwähnt.

    Der Einstiegspreis wird in einem Bericht mit 0,000000188 Dollar angegeben. Der Preis soll mit jeder Presale-Phase steigen. Als weitere Entwicklungsschritte werden ein Börsenstart, geplante Listings und eine erwartete Binance-Listung genannt.

    Die Quellen ordnen Pepeto zugleich der Meme-Kultur zu und verweisen auf das Branding als „Gott der Frösche“. Die Beiträge stellen dem Meme-Charakter die beschriebenen DeFi-Produkte und das SolidProof-Audit gegenüber.

    AngabeWert
    Presale-Erlösüber 10,38 Millionen Dollar
    Genannter Einstiegspreis0,000000188 Dollar
    Swap-Gebühr bei PepetoSwapnull
    Uniswap- und PancakeSwap-Gebühr laut Quelle0,3 Prozent

    Zusammenfassung: Pepeto wird in den Quellen als Ethereum-Projekt mit gebührenfreier Börse, Cross-Chain-Bridge und geprüfter Codebasis beschrieben. Der Presale soll über 10,38 Millionen Dollar erreicht haben.

    Wochenbilanz am Kryptomarkt: Bitcoin, Ether und weitere Werte

    Finanzen.net stellt in der Meldung zur Kalenderwoche 30 die Entwicklung von Bitcoin, Ether und weiteren Kryptowährungen gegenüber. Im bereitgestellten Quelltext sind jedoch keine nutzbaren Kurswerte oder prozentualen Wochenveränderungen der einzelnen Kryptowährungen enthalten.

    Die Meldung enthält umfangreiche Navigations- und Seitenelemente, aber keine eindeutig auslesbare Tabelle mit den angekündigten Wochenperformances. Nicht nutzbare Angaben werden daher nicht übernommen.

    Zusammenfassung: Finanzen.net kündigt eine Wochenbilanz für Bitcoin, Ether und weitere Kryptowährungen an. Konkrete, nutzbare Performancedaten sind im vorliegenden Inhalt nicht enthalten.

    Einschätzung der Redaktion

    Ethereum gewinnt institutionell und infrastrukturell an Relevanz, obwohl die Kursentwicklung weiterhin deutlich hinter früheren Höchstständen zurückliegt. Entscheidend ist daher weniger die kurzfristige Prognosebreite als die Frage, ob Skalierung, regulatorische Klarheit und tokenisierte Finanzprodukte dauerhaft reale Nachfrage erzeugen.

    Die technischen Vorhaben stärken die langfristige Perspektive, erhöhen aber zugleich das Umsetzungs- und Verzögerungsrisiko. ETF-Zuflüsse und institutionelle Zugänge sind positive Signale, rechtfertigen allein jedoch keine optimistischen Kursziele. Spekulative Projekte im Ethereum-Umfeld sollten strikt von der Entwicklung des Netzwerks selbst getrennt bewertet werden.

    Infobox: Die strategische Bedeutung Ethereums wächst; die kurzfristige Bewertung bleibt wegen technischer, regulatorischer und spekulativer Risiken offen.

    Quellen:

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    Ich finde den Artikel irgentwie spannend aber auch ziemlich durcheinander, weil da von ETF zuflüssen über gelöschte SEC Nachrichten bis zu Fröschen und Pepeto alles in einen Topf kommt. Die 53,1 Prozent DeFi anteil klingen natürlich stark, aber wenn der gesammte Markt gleichzeitig um 37 Prozent kleiner wird, ist das ja nicht automatisch ein riesiger sieg, sondern Ethereum hält vieleicht einfach den grösseren Rest vom kleineren Kuchen. Trotzdem zeigt es das die Liquidität und sicherheit offenbar noch immer viele Leute anzieht, auch wenn ich bei DeFi selber immer etwas vorsichtig bin wegen hacks, falschen Verträgen und diesen ganzen komplizierten Risiken die man erst merkt wenn das Geld schon weg ist.

    Was mich mehr interessiert sind die ETF zahlen. 196,4 Millionen Dollar zuflüsse nach acht Wochen abflüsse hört sich erstmal nach einer Trendwende an, aber eine oder drei gute Wochen machen noch keinen dauerhaften Bullenmarkt. Institutionelle Anleger kaufen ja auch manchmal nur weil ein Chart gut aussieht oder weil andere es machen, und können genauso schnell wieder verkaufen. Das Ether ETFs am 23. Juli sogar Bitcoin knapp geschlagen haben ist eine nette Schlagzeile, sagt aber über die nächsten Monate vermutlich noch nicht so viel aus. Bei solchen Zahlen müsste man eigentlich wissen ob das neues langfristiges Kapital ist oder nur umschichtungen innerhalb von verschiedenen Fonds.

    Der technische Umbau klingt ebenfalls wichtig, aber drei bis vier Jahre sind in der Krypto welt eine Ewigkeit. Bis 2029 kann sich noch zehnmal ändern was überhaupt als dringendstes Problem gilt. Ein höheres Gas-Limit auf 200 Millionen klingt gut, weil mehr Transaktionen möglich wären, allerdings frage ich mich ob dadurch nicht wieder die normalen Nutzer mit älterer Hardware benachteiligt werden. Skalierung ist eben nicht nur mehr durchsatz draufpacken, sondern auch sicherheit, Dezentralisierung und Kosten gleichzeitig hinzubekommen. Das wird in vielen Prognosen immer so leicht gesagt, als müsste man nur einen Schalter umlegen.

    Lean Ethereum finde ich vom Ansatz her trotzdem interessant, weil ein einfacheres System langfristig viele Fehlerquellen entfernen könnte. Andererseits macht eine Vereinfachung bei einem Netzwerk mit sovielen abhängigkeiten bestimmt niemand mal eben am Wochenende. Quantensicherheit klingt schon fast wie Science Fiction, obwohl das vermutlich irgendwann wirklich ein Thema wird. Bis dahin gibt es aber bestimmt noch ganz andere Probleme, zum Beispiel Gebühren, Bridges und Nutzer die auf irgendeinen gefälschten Link klicken.

    Bei den Kurszielen von 3.175 bis 7.500 Dollar sieht man vor allem wie unsicher die Experten selber sind. 7.500 oder sogar 20.000 Dollar hören sich super an, sind aber keine Garantie und meistens werden solche hohen Ziele besonders oft zitiert weil sie mehr Aufmerksamkeit bringen. Wenn ETH am 23. Juli bei ungefähr 1.900 Dollar lag und noch deutlich unter dem alten Hoch steht, kann natürlich viel nach oben gehen, aber genauso auch wieder nach unten. Der Fear and Greed Index von 15 auf 40 bedeutet für mich eher, dass die Panik etwas nachgelassen hat und nicht das jetzt plötzlich alle vernünftig geworden sind.

    Die tokenisierten Bankeinlagen könnten meiner Meinung nach langfristig wichtiger sein als irgendein Meme Projekt. Wenn Banken wirklich Geld und Wertpapiere auf öffentlichen Netzwerken abwickeln wollen, entsteht dadurch echte Nutzung, wobei dann natürlich die Regulierung und die Frage nach Datenschutz sehr entscheidend werden. Es ist ein Unterschied ob ein paar Leute einen Token handeln oder ob Banken täglich große Summen über die Infrastruktur bewegen. Ob Ethereum dabei am Ende wirklich die wichtigste Plattform bleibt, ist trotzdem offen, denn Solana, Base und andere Netzwerke schlafen ja auch nicht.

    Bei Pepeto wäre ich persönlich besonders vorsichtig. Ein Presale mit über 10 Millionen Dollar, null Gebühren und einer angeblich geprüften Codebasis klingt natürlich toll, aber ein Audit bedeutet nicht das automatisch alles sicher ist oder der Token später wertvoll wird. Und eine erwartete Binance-Listung ist eben keine sichere Listung, da werden in solchen Werbeartikeln gerne mal Hoffnungen und Fakten vermischt. Meme Branding und DeFi Produkte zusammen können funktionieren, können aber auch einfach nur dazu dienen das Leute bei einem niedrigen Preis viele Nullen sehen und denken es wäre billig. Das ist meistens ein gefährlicher Denkfehler, weil die Anzahl der Token und die gesamte Bewertung viel wichtiger sind als der Preis von einer einzelnen Einheit.

    Unterm Strich ist Ethereum technisch und institutionell offenbar weiter relevant, aber der Artikel zeigt eigentlich selber warum man nicht alles gleich als Kaufsignal verstehen sollte. ETF zuflüsse sind positiv, die DeFi Dominanz ist bemerkenswert und die geplanten Änderungen könnten helfen. Gleichzeitig gibt es Verzögerungen, regulatorische Baustellen, starke Konkurrenz und sehr spekulative Nebenprojekte. Ich würde daher eher auf tatsächliche Nutzung und dauerhaftes Kapital achten und nicht auf einzelne Kursziele von Analysten oder Käufe von bekannten Krypto Leuten. Die kaufen schlieslich auch nicht immer aus den selben Gründen wie ein normaler Kleinanleger.

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    Zusammenfassung des Artikels

    Ethereum behauptet seine DeFi-Führungsrolle, verzeichnet wieder ETF-Zuflüsse und treibt technische sowie institutionelle Anwendungen voran. Regulatorische Fortschritte und optimistische Kursziele stehen weiterhin erheblicher Unsicherheit gegenüber.

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