Europol sprengt Bitcoin-Geldwäsche Netzwerk

13.04.2018 23:37 350 mal gelesen Lesezeit: 2 Minuten 0 Kommentare

Thema in Kurzform

  • Europol hat ein Netzwerk aufgedeckt, das über Wallets Coins für kriminelle Zwecke gewaschen hat.
  • Die Operation führte zur Festnahme von mehreren Personen und zur Beschlagnahmung von Coins im Wert von Millionen Euro.
  • Durch die Analyse der Blockchain konnten verdächtige Transaktionen nachverfolgt und die Täter identifiziert werden.

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Die europäische Strafverfolgungsbehörde Europol hat zu Beginn der Woche bekannt gegeben, 11 Schuldige und 137 Verdächtige festgenommen zu haben. Diese sollen in Drogengeschäfte und Geldwäsche durch Kryptowährungen und Kreditkarten verwickelt sein.

Europol und Tulipan Blanca

Tulipan Blanca ist der Name der Operation, die am Montag beendet wurde. Europol nahm 11 Personen fest, die nachweislich Kryptowährungen und Kreditkarte zum Waschen von Drogengeld verwendet hatten. 137 weitere wurden als Verdächtige festgenommen und werden weiter befragt. Der Name der Operation kam zustande, weil hauptsächlich spanische Sicherheitskräfte involviert waren. Diese wurden unterstützt von der US Homeland Security, sowie finnischen Sicherheitskräften. Ein Europol Sprecher berichtet, dass die spanische Guardia Civil 8 Hausdurchsuchungen mit zahlreichen Beschlagnahmungen von Computern, weiteren elektronischen Devices und Geldzählmaschinen durchgeführt hat. Die weitere Verfolgung ergab, dass die involvierten Personen insgesamt 8 Millionen Euro über 174 Bankkonten mit Hilfe von Bitcoin und Co. gewaschen hatten. Es sei eine Krypto-Börse in Finnland gewesen, über welche die Drogenhändler Kryptowährungen gehandelt hatten. Deswegen wurden auch die Sicherheitskräfte des Landes mit in die Operation einbezogen. Die Kryptowährungen wurden letztendlich in kolumbianische Pesos zurückgetauscht, welche auf 174 verschiedene kolumbianische Bankkonten verteilt wurden.

Bitcoin und die Geldwäsche

Die Meinungen über Geldwäsche mit Hilfe von Bitcoin sind divers. Dies ist nicht der erste Fall, der in diesem Kontext an die Öffentlichkeit gelangt ist. Europol sagte aus, dass zurzeit etwa 4,1-5,5 Milliarden USD in Kryptowährungen in Geldwäsche innerhalb von Europa verwickelt sind. Viele Kriminelle nutzen den Bitcoin zur Geldwäsche, weil dieser das größte Handelsnetzwerk und die beste Handelsinfrastruktur aufweist. Dennoch bleiben Handelnde nicht vollkommen anonym, auch die Regulierungen bezüglich Krypto-Börsen nehmen in vielen Ländern zu. Privacy Coins wie Monero oder Dash eignen sich eher für unbemerkte Transaktionen, sind andererseits jedoch viel schwieriger in großen Summen zu handeln. Hinzu kommt der Fakt, dass Behörden wie Europol ein geschulteres Auge für ungewöhnliche Transaktionsbewegungen bekommen.

FAQ zum Artikel "Europol sprengt Bitcoin-Geldwäsche Netzwerk"

Was ist Europol?

Europol ist die europäische Polizeibehörde, die die Strafverfolgungsbehörden der Mitgliedstaaten in ihrem Kampf gegen internationale schwere Kriminalität und Terrorismus unterstützt.

Was ist ein Bitcoin-Geldwäsche Netzwerk?

Ein Bitcoin-Geldwäsche Netzwerk ist ein System, in dem illegal erlangte Bitcoin-Einheiten durch verschiedene Transaktionen so verschoben werden, dass die ursprüngliche Quelle nicht mehr nachvollziehbar ist.

Wie wurde das Netzwerk gesprengt?

Details über den genauen Vorgang sind oft nicht öffentlich. In der Regel beteiligen sich an solchen Operationen verschiedene Strafverfolgungsbehörden aus mehreren Ländern, die gut koordiniert vorgehen.

Ist mein Bitcoin-Investment sicher?

Grundsätzlich sind Investitionen immer mit einem Risiko verbunden. Solche Vorfälle können das Vertrauen in die Bitcoin-Blockchain erschüttern. Es lohnt sich immer, gründliche Recherchen durchzuführen und nur in das zu investieren, was man auch bereit ist zu verlieren.

Was passiert nun mit dem beschlagnahmten Bitcoin?

Die beschlagnahmten Bitcoins werden in der Regel von den Strafverfolgungsbehörden verwaltet. Was genau damit geschieht, hängt von der Rechtsprechung des jeweiligen Landes ab.

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Zusammenfassung des Artikels

Europol hat 11 Personen und 137 Verdächtige, die an Drogengeschäften und Geldwäsche durch Kryptowährungen und Kreditkarten beteiligt waren, festgenommen. Der Einsatz wurde unterstützt von US Homeland Security und finnischen Sicherheitskräften.

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Nützliche Tipps zum Thema:

  1. Informieren Sie sich immer gründlich über die Plattformen, auf denen Sie Ihre Bitcoins handeln oder lagern. Es gibt viele seriöse Börsen und Wallets, aber auch einige schwarze Schafe.
  2. Achten Sie auf die Legalität Ihrer Handlungen. Nur weil Transaktionen mit Bitcoins oft anonym sind, heißt das nicht, dass sie nicht nachverfolgt werden können.
  3. Versuchen Sie, Ihre Coins in einer Wallet zu lagern, die nicht mit dem Internet verbunden ist. Dies wird als "Cold Storage" bezeichnet und ist eine der sichersten Methoden zur Aufbewahrung von Coins.
  4. Vermeiden Sie es, große Mengen von Coins in einer einzigen Wallet zu lagern. Sollte diese kompromittiert werden, sind nicht all Ihre Coins betroffen.
  5. Seien Sie besonders vorsichtig bei Transaktionen mit Personen oder Organisationen, die Sie nicht kennen oder denen Sie nicht vertrauen. Es gibt viele Betrugsversuche im Bereich der Kryptowährungen.