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    Bitcoin bleibt trotz Regulierung, Kursschwäche und ETF-Zuflüssen im Fokus

    Symbolbild – ganz oder teilweise KI-generiert
    23.07.2026 148 mal gelesen 6 KommentareGoogle-News
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    Bitcoin bleibt ein geopolitischer und finanzieller Brennpunkt. Trotz Regulierung, Kursschwäche und schwacher Nachfrage lässt sich das dezentrale Netzwerk nicht einfach abschalten. Staaten können jedoch den Zugang über Börsen, Banken und Verwahrer kontrollieren.
    Das zeigte sich bereits beim chinesischen Mining-Verbot 2021: Ein großer Teil der Rechenleistung verschwand, doch das Netzwerk passte sich an und lief weiter. Bitcoin verteilt sein Kassenbuch weltweit auf zahlreiche Nodes und Miner. Auch Selbstverwahrung erschwert eine direkte Beschlagnahmung.
    Reguliert wird deshalb vor allem an den Schnittstellen zur klassischen Finanzwelt. MiCA verpflichtet Kryptodienstleister in der EU seit 2024 zu Zulassung und umfangreichen Auflagen, während DAC8 künftig mehr Transaktionsdaten an Steuerbehörden übermitteln lässt. Für Anleger bedeutet das mehr Transparenz, aber auch weniger Anonymität.
    Gleichzeitig bleibt der Markt unter Druck. Bitcoin bewegte sich zuletzt im Bereich von etwa 64.000 bis 65.000 US-Dollar, während die meisten großen Kryptowährungen nachgaben. Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten zwar zwei Wochen in Folge Zuflüsse von insgesamt 273 Millionen Dollar, diese stehen jedoch mehr als acht Milliarden Dollar an Abflüssen seit Mai gegenüber.
    Die Aufmerksamkeit nimmt dennoch weiter zu: Russlands mögliche Nutzung von Bitcoin für Sanktionsumgehung, Bitpandas Zukunftspläne und Tests von Hardware-Wallets zeigen die wachsende strategische Bedeutung. Im Wallet-Test lag die Ledger Stax vorn, die SecuX V20 galt als Preis-Tipp. Die Kernaussage: Bitcoin lässt sich kaum abschalten, aber seine Nutzung wird zunehmend kontrolliert und überprüft.

    Bitcoin bleibt ein geopolitischer und finanzieller Brennpunkt: Staaten verschärfen die Regulierung, Börsen kämpfen mit schwacher Nachfrage und der Kurs steht unter Druck – doch das dezentrale Netzwerk erweist sich weiterhin als schwer angreifbar. Der Pressespiegel beleuchtet staatliche Verbote, ETF-Zuflüsse, Russlands Krypto-Strategie, Bitpandas Börsenpläne und die sichersten Hardware-Wallets.

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    Bitcoin zwischen staatlicher Regulierung, Kursschwäche und neuer Aufmerksamkeit

    Warum Regierungen Bitcoin nicht vollständig stoppen können

    Die Berliner Morgenpost beschreibt Bitcoin als ein dezentrales Peer-to-Peer-Netzwerk, das sich nicht wie ein Unternehmen oder eine zentrale Plattform abschalten lässt. In der Frühphase versuchten mehrere Staaten, Nutzung und Besitz von Kryptowährungen vollständig zu unterbinden. Als Gründe nennt der Bericht unter anderem Sorgen vor Kapitalabflüssen, Geldwäsche und dem Verlust der Kontrolle über die eigene Landeswährung.

    Bolivien verbot 2014 als eines der ersten Länder nicht staatlich kontrollierte Währungen. Ecuador erklärte Bitcoin kurz darauf für illegal und wollte stattdessen eine eigene digitale Staatswährung etablieren, ein Projekt, das später scheiterte. Später schlossen sich unter anderem Algerien, Ägypten, Bangladesch und der Irak an; in diesen Ländern sind Kauf, Verkauf und Besitz von Kryptowährungen stark eingeschränkt oder verboten.

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    Am Bitcoin-Netzwerk selbst änderten diese Maßnahmen laut Berliner Morgenpost jedoch nichts. Roman Reher, Gründer der Bildungsplattform Blocktrainer, erklärt, Staaten hätten keine Möglichkeit, das Netzwerk zu korrumpieren oder zu verändern. Bitcoin verfüge weder über einen zentralen Server noch über ein einzelnes Rechenzentrum oder einen Geschäftsführer, an den ein Durchsuchungsbeschluss zugestellt werden könnte.

    „Bitcoin ist nicht deshalb quasi unmöglich zu verbieten, weil es ein Schattensystem wäre, sondern weil es keinen zentralen Angriffspunkt gibt.“

    Das globale Kassenbuch wird auf Zehntausenden Computern weltweit gespeichert und überprüft. Diese sogenannten Nodes und die Miner bilden eine verteilte Infrastruktur. Um Bitcoin vollständig abzuschalten, müssten theoretisch alle verteilten Knotenpunkte zerstört oder alle Miner ausfindig gemacht und ihre Geräte beschlagnahmt werden.

    Ein weiterer Faktor ist die Möglichkeit der Selbstverwahrung. Nutzer können Bitcoin ohne Banken oder andere zentrale Anbieter verwahren. Dadurch lassen sich Bestände oder Transaktionen laut dem Bericht nicht ohne Weiteres beschlagnahmen oder kontrollieren, sofern die Nutzer Bitcoin in seiner Grundform innerhalb des Netzwerks verwenden.

    Das chinesische Mining-Verbot als Belastungstest

    Wie widerstandsfähig Bitcoin ist, zeigte sich laut Berliner Morgenpost 2021 beim chinesischen Mining-Verbot. China stellte damals rund 50 bis 60 Prozent der weltweiten Rechenleistung. Die Regierung untersagte das Schürfen von Bitcoin im gesamten Land und erklärte später auch Krypto-Transaktionen für illegal.

    Als Gründe galten die Kontrolle von Kapitalströmen, die Einführung des digitalen Yuans sowie energie- und klimapolitische Ziele. Für Bitcoin war dies der bislang größte Belastungstest seiner Geschichte, weil ein erheblicher Teil der weltweiten Rechenleistung innerhalb kurzer Zeit aus dem Netzwerk verschwand.

    Die sogenannte Schwierigkeitsanpassung sorgte jedoch dafür, dass weiterhin etwa alle zehn Minuten ein neuer Block entstand. Die Mining-Industrie verlagerte sich in andere Regionen. Die USA, Kasachstan und Kanada entwickelten sich innerhalb weniger Monate zu wichtigen neuen Standorten.

    „Wenn eine Regierung versucht, die Technologie im eigenen Land zu verbieten, führt das in einer globalisierten Welt primär dazu, dass die Industrie abwandert.“

    Nach Einschätzung der Berliner Morgenpost schadet ein nationales Verbot deshalb häufig dem jeweiligen Standort stärker als dem Bitcoin-Netzwerk. Das Netzwerk kennt keine Landesgrenzen und läuft weiter, auch wenn einzelne Staaten gegen Teile der Infrastruktur vorgehen.

    Infobox: Die Berliner Morgenpost kommt zu dem Schluss, dass Staaten Bitcoin regulieren, besteuern und den Zugang erschweren können. Das dezentrale Protokoll selbst lässt sich durch Verbote einzelner Länder bislang jedoch nicht abschalten.

    Regulierung an den Schnittstellen zur Finanzwelt

    Regierungen verfügen laut Berliner Morgenpost dennoch über wirksame Einflussmöglichkeiten. Diese liegen vor allem an den sogenannten On- und Off-Ramps, also an den Stellen, an denen Nutzer zwischen dem klassischen Finanzsystem und der Kryptowelt wechseln. Dazu gehören beispielsweise der Kauf von Bitcoin über eine Handelsplattform oder die Auszahlung auf ein Bankkonto.

    Frederic Meyer, Bereichsleiter Blockchain und Krypto-Regulierung beim Digitalverband Bitkom, beschreibt diese Unternehmen als zentrale Ansatzpunkte staatlicher Regulierung. Regulierte Kryptobörsen und Verwahrdienstleister in den USA und der Europäischen Union müssen Transaktionen mit sanktionierten Personen, Unternehmen oder Staaten blockieren. Bei Verstößen drohen hohe Geldstrafen oder aufsichtsrechtliche Maßnahmen.

    Deutschland und die Europäische Union setzen nach Darstellung der Berliner Morgenpost auf Regulierung statt auf ein vollständiges Verbot. Mit der europäischen Markets in Crypto-Assets Regulation, kurz MiCA, gilt erstmals ein einheitlicher Rechtsrahmen für Kryptowährungen in der Europäischen Union.

    Die Vorschriften für E-Geld-Token und asset-referenzierte Token traten im Juni 2024 in Kraft. Der übrige MiCA-Rahmen folgte Ende 2024. Handelsplattformen, Verwahrer und andere Kryptodienstleister benötigen seitdem eine Zulassung und müssen umfangreiche Anforderungen erfüllen.

    Am 1. Juli 2026 endete die Übergangsfrist für Unternehmen, die bereits vor MiCA tätig waren und noch keine MiCA-Erlaubnis erhalten hatten. Seitdem dürfen sie ihre Dienstleistungen ohne entsprechende Zulassung grundsätzlich nicht mehr anbieten.

    Zusätzlich verpflichtet die EU-Richtlinie DAC8 Kryptoplattformen dazu, Transaktionsdaten an die Steuerbehörden zu melden. Die ersten Meldungen für das Jahr 2026 sollen ab 2027 an die Finanzverwaltungen übermittelt werden. Für Anleger bedeutet dies nach Einschätzung der Berliner Morgenpost vor allem eine größere Transparenz bei Kryptogeschäften.

    „Es wird schwieriger, Kryptogewinne zu verschweigen.“

    Meyer warnt zugleich davor, Kryptowährungen ausschließlich mit Kriminalitätsbekämpfung und Schattenwirtschaft gleichzusetzen. Aus seiner Sicht müsse Regulierung mit Innovation verbunden werden.

    Infobox: Der staatliche Einfluss konzentriert sich vor allem auf Börsen, Verwahrer und andere Dienstleister. MiCA und DAC8 schaffen in der Europäischen Union einen verbindlichen Rahmen für Zulassung, Kontrolle und Meldung von Kryptotransaktionen.

    Bitpanda, Bitcoin-Crash und mögliche Börsenpläne

    Die WirtschaftsWoche berichtet in ihrem Podcast „Bitcoin & Beyond“ über die Zukunftspläne des Bitpanda-Chefs. Der Titel der Folge lautet „Bitcoin-Crash und IPO-Geflüster: Was der Bitpanda-Chef mit dem Kryptobroker vorhat“.

    Der vorliegende Quellenauszug enthält vor allem den Podcast-Hinweis und den Disclaimer der WirtschaftsWoche. Darin wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Podcast keine Anlageberatung darstellt, sondern der Information und Unterhaltung dient.

    Die Hosts und der Verlag übernehmen laut dem Hinweis keine Haftung für Anlageentscheidungen, die aufgrund der im Podcast gehörten Informationen getroffen werden. Weitere inhaltliche Einzelheiten zu den Plänen des Bitpanda-Chefs sind im bereitgestellten Quellenauszug nicht enthalten.

    Infobox: Die WirtschaftsWoche kündigt eine Podcast-Folge zu einem Bitcoin-Crash, möglichen Börsenplänen und den Vorhaben des Bitpanda-Chefs an. Der Podcast ist laut Quelle ausdrücklich keine Anlageberatung.

    Kryptokurse am Donnerstagvormittag

    Finanzen.net meldet am Donnerstagvormittag überwiegend fallende Kurse bei den beobachteten Digitalwährungen. Um 09:41 verbilligte sich Bitcoin um 0,96 Prozent auf 65.385,01 US-Dollar, nachdem der Kurs am Vortag bei 66.019,79 US-Dollar gelegen hatte.

    Auch Ethereum gab nach. Der Kurs fiel um 0,89 Prozent auf 1.914,29 US-Dollar, verglichen mit 1.931,41 US-Dollar am Vortag. Bitcoin Cash verlor 2,00 Prozent und notierte um 09:41 bei 215,55 US-Dollar, während am Vortag 219,96 US-Dollar verzeichnet worden waren.

    Digitalwährung oder ProduktStand um 09:41VeränderungVortag
    Bitcoin65.385,01 US-Dollar-0,96 Prozent66.019,79 US-Dollar
    Litecoin46,90 US-Dollar-0,23 Prozent47,01 US-Dollar
    Ethereum1.914,29 US-Dollar-0,89 Prozent1.931,41 US-Dollar
    Bitcoin Cash215,55 US-Dollar-2,00 Prozent219,96 US-Dollar
    Ripple1,134 US-Dollar-0,65 Prozent1,141 US-Dollar
    Monero351,10 US-Dollar-0,32 Prozent352,22 US-Dollar
    Cardano0,1729 US-Dollar0,1739 US-Dollar
    Stellar0,1839 US-Dollar-1,68 Prozent0,1870 US-Dollar
    Tron0,3292 US-Dollar0,3287 US-Dollar
    Binancecoin569,35 US-Dollar-0,21 Prozent570,52 US-Dollar
    Dogecoin0,0723 US-Dollar0,0729 US-Dollar
    Solana77,13 US-Dollar-0,92 Prozent77,85 US-Dollar
    Avalanche6,551 US-Dollar-0,89 Prozent6,610 US-Dollar
    Chainlink8,540 US-Dollar-0,90 Prozent8,618 US-Dollar
    Sui0,7693 US-Dollar+0,77 Prozent0,7634 US-Dollar

    Beim finanzen.net Top 10 Crypto-ETP1 wurde ein Minus von 0,4 Prozent ausgewiesen. Das Produkt bündelt laut Finanzen.net die größten Kryptowährungen in einem Investment und notierte bei 8,50 EUR. Die Performance seit Auflage betrug -7,8 Prozent.

    Cardano, Tron und Dogecoin zeigten laut Finanzen.net kaum Ausschläge. Cardano lag bei 0,1729 US-Dollar nach 0,1739 US-Dollar am Vortag, Tron bei 0,3292 US-Dollar nach 0,3287 US-Dollar und Dogecoin bei 0,0723 US-Dollar nach 0,0729 US-Dollar.

    Der einzige deutliche Gewinner im bereitgestellten Kursüberblick war Sui. Der Kurs stieg um 0,77 Prozent auf 0,7693 US-Dollar, nachdem am Vortag 0,7634 US-Dollar verzeichnet worden waren.

    Infobox: Finanzen.net meldete um 09:41 bei Bitcoin einen Kurs von 65.385,01 US-Dollar und bei Ethereum 1.914,29 US-Dollar. Die meisten aufgeführten Digitalwährungen lagen im Minus, während Sui um 0,77 Prozent zulegte.

    Bitcoin bei rund 64.000 Dollar: ETF-Zuflüsse bleiben begrenzt

    FinanzNachrichten.de berichtet, dass sich der Bitcoin-Kurs bei rund 64.000 Dollar hält, nachdem Spot-Bitcoin-ETFs die zweite Woche in Folge Nettozuflüsse verzeichneten. Bloomberg zufolge flossen in der Woche vom 13. bis 17. Juli 75,7 Millionen Dollar in die Produkte, nach 197,4 Millionen Dollar in der Vorwoche.

    Die beiden Wochen zusammen erreichten 273 Millionen Dollar. Diese Summe steht laut FinanzNachrichten.de mehr als acht Milliarden Dollar an Abflüssen gegenüber, die seit Mai aus den Produkten abgeflossen seien.

    AngabeWert
    ETF-Nettozuflüsse vom 13. bis 17. Juli75,7 Millionen Dollar
    ETF-Nettozuflüsse in der Vorwoche197,4 Millionen Dollar
    ETF-Zuflüsse über zwei Wochen273 Millionen Dollar
    Abflüsse seit Maimehr als acht Milliarden Dollar
    Bitcoin-Tief57.750 Dollar
    Aktuelles Niveaurund 64.000 Dollar
    Bitcoin-Marktkapitalisierungrund 1,33 Billionen Dollar
    Allzeithoch vom Oktober 2025126.198 Dollar

    Der Freitag war mit 132,3 Millionen Dollar der stärkste Tag der Woche. BlackRocks IBIT zog allein 136,5 Millionen Dollar an, während Fidelitys FBTC Abflüsse von 4,2 Millionen Dollar verzeichnete. FinanzNachrichten.de wertet dies als Hinweis auf eine starke Konzentration der Zuflüsse auf einen einzelnen Anbieter.

    Standard Chartered hält laut dem Bericht an einem Jahresziel von 100.000 Dollar für Bitcoin fest. Citi senkte seinen 12-Monats-Ausblick auf 82.000 Dollar und verwies auf eine schwache ETF-Nachfrage, während Bernstein bei 150.000 Dollar bleibt.

    Am 14. Juli verloren die ETFs nach militärischen Spannungen zwischen den USA und Iran 424,7 Millionen Dollar an einem einzigen Tag. Der Bitcoin-Kurs bewegte sich laut FinanzNachrichten.de in einer engen Spanne zwischen 62.000 und 65.000 Dollar und benötige einen nachhaltigen Ausbruch über 65.500 Dollar für die nächste Widerstandszone.

    Der Kurs blieb 49 Prozent unter dem Allzeithoch von 126.198 Dollar vom Oktober 2025. Polymarket sah die höchsten Quoten dafür, dass Bitcoin das Jahr zwischen 70.000 und 75.000 Dollar beendet.

    Der Artikel bewirbt zusätzlich den Presale des Projekts Pepeto. Laut FinanzNachrichten.de wurden dabei mehr als 10,38 Millionen Dollar eingesammelt; außerdem wird von mehr als 50.000 Wallets berichtet. SolidProof habe die gesamte Codebasis geprüft und verifiziert.

    Der Presale-Preis wird mit 0,000000188 Dollar angegeben. Der Bericht nennt eine geplante Binance-Listung, eine Cross-Chain-Bridge ohne Gebühren und PepetoSwap, bei dem jeder Handel kostenlos abgewickelt werden soll. Diese Angaben stammen aus dem werblichen Teil des Artikels.

    Infobox: Die ETF-Zuflüsse verbesserten sich zwei Wochen in Folge, bleiben mit 273 Millionen Dollar jedoch deutlich unter den seit Mai genannten Abflüssen von mehr als acht Milliarden Dollar. FinanzNachrichten.de nennt für Bitcoin ein aktuelles Niveau von rund 64.000 Dollar, ein Jahresziel von 100.000 Dollar bei Standard Chartered und 82.000 Dollar bei Citi.

    ARD-Dokumentation untersucht Russlands Krypto-Strategie

    Finanzen100 berichtet über die aktuelle „ARD Story“ mit dem Titel „Der Krypto-Krieg – Wie Putin uns mit Bitcoins bekämpft“. Autor Peter Krysler untersucht darin, wie Russland digitale Währungen zur Umgehung westlicher Sanktionen und zur Finanzierung eigener Interessen einsetzen soll.

    Die Dokumentation ist laut Finanzen100 seit Mittwoch in der ARD-Mediathek verfügbar. Im Ersten soll sie am Mittwoch, 29. Juli, um 22.50 Uhr ausgestrahlt werden.

    Im Mittelpunkt steht die These, dass Kryptowährungen für den Kreml zu einem wichtigen Instrument geworden sind. Dem Film zufolge nutzt Russland überschüssige Energieressourcen, um groß angelegte Bitcoin-Farmen zu betreiben.

    Die dort erzeugten digitalen Vermögenswerte sollen helfen, finanzielle Beschränkungen des Westens zu umgehen und internationale Zahlungsströme aufrechtzuerhalten. Außerdem beschäftigt sich die Dokumentation mit sogenannten Schattenregionen, in denen illegales oder nur schwer kontrollierbares Krypto-Mining stattfinden soll.

    Experten warnen laut Finanzen100 vor den Folgen einer unzureichenden Regulierung. Die globale Struktur vieler Kryptowährungen erschwere staatliche Kontrollen und könne von autoritären Staaten gezielt ausgenutzt werden.

    Die Sendung ordnet Kryptowährungen in eine breitere Sicherheits- und Geopolitikdebatte ein. Dabei geht es um Sanktionen, Geldwäsche, Cyberkriminalität und die Rolle digitaler Währungen in internationalen Konflikten.

    Infobox: Finanzen100 kündigt eine ARD-Dokumentation über Russlands mutmaßliche Nutzung von Bitcoin-Farmen, Kryptowährungen und digitalen Zahlungsströmen an. Die Ausstrahlung im Ersten ist für Mittwoch, 29. Juli, um 22.50 Uhr angegeben.

    Hardware-Wallets im Test: Ledger Stax auf dem ersten Platz

    BILD beziehungsweise COMPUTER BILD untersucht Hardware-Wallets zur sicheren Verwahrung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Der Test vergleicht Verschlüsselungssysteme, Bedienung, Funktionsumfang und die Unterstützung verschiedener Kryptowährungen.

    Testsieger ist die Ledger Stax mit der Testnote 1,6, die als gut bewertet wird. Sie überzeugte laut BILD mit ansprechendem Design, flinker Inbetriebnahme und kabellosem Aufladen. Als Nachteile nennt der Test die etwas fummelige Eingabe der Wiederherstellungsphrase und den hohen Preis.

    Auf Platz zwei folgt die Ledger Flex mit der Testnote 1,7. Sie wird für schnelle Einrichtung, wertige Verarbeitung und leichte Bedienung gelobt; auch bei ihr wird die Eingabe der Wiederherstellungsphrase als etwas fummelig und der Preis als hoch bewertet.

    WalletTestnoteHervorgehobene EigenschaftenGenannte Nachteile
    Ledger Stax1,6 gutAnsprechendes Design, flinke Inbetriebnahme, kabelloses AufladenEingabe der Wiederherstellungsphrase etwas fummelig, hoher Preis
    Ledger Flex1,7 gutSchnelle Einrichtung, wertig, leichte BedienungEingabe der Wiederherstellungsphrase etwas fummelig, hoher Preis
    SecuX V201,8 gutSchnelle Inbetriebnahme, großer Funktionsumfang, zahlreiche Kryptowährungen verfügbarBedienung nur auf Englisch, etwas klobig
    Ledger Nano Gen51,8 gutGutes Handling, kompakte Maße, leichte InstallationGehäuse komplett aus Kunststoff
    Weitere getestete Wallet1,8 gutWertig, zugängliche Benutzerplattform, Bluetooth, viele Konten gleichzeitig nutzbar, unterstützt viele CoinsHoher Preis, Seed-Phrasen-Einrichtung umständlich
    Weitere getestete Wallet2,1 gutGroßes Touchdisplay, kennt viele Coins, Bluetooth, viele Konten gleichzeitigAlles in englischer Sprache
    D’Cent Biometric Wallet2,3 gutFingerabdrucksensor, sicher, unterstützt viele CoinsFunktioniert nur auf mobilen Geräten
    Weitere getestete Wallet2,7 befriedigendSicherste Wallet im Test, mehrere Wiederherstellungsmöglichkeiten, auch auf Deutsch nutzbarRudimentäre Software, unterstützt in erster Linie ERC-20-Tokens, nervige Touchtasten

    Die SecuX V20 erhielt die Testnote 1,8 und wird als Preis-Tipp genannt. Sie unterstützt zahlreiche Kryptowährungen und bietet einen großen Funktionsumfang, ist laut Test aber etwas klobig und nur auf Englisch bedienbar.

    Für Nutzer, die eine besonders kompakte Wallet suchen, hebt BILD den Ledger Nano Gen5 hervor. Das Gerät erhielt ebenfalls die Testnote 1,8 und punktete mit gutem Handling, kompakten Maßen und leichter Installation; das Gehäuse besteht komplett aus Kunststoff.

    Die D’Cent Biometric Wallet erhielt die Testnote 2,3. Ihr besonderes Merkmal ist ein Fingerabdrucksensor, der eine zusätzliche Sicherheitsebene für den Zugriff bieten soll. Laut Test funktioniert sie jedoch nur auf mobilen Geräten.

    Der Test erinnert außerdem daran, dass seit dem Start des Bitcoin-Minings mehr als 15 Jahre vergangen sind. Damals lag der Kurs bei 0,07 US-Dollar, circa 0,06 Euro. Im bereitgestellten BILD-Beitrag wird der aktuelle Kurs mit etwa 61.000 US-Dollar, circa 71.000 Euro, angegeben.

    Hardware-Wallets verwahren die digitalen Vermögenswerte nicht wie ein Bankkonto, sondern schützen den Zugriff auf die privaten Schlüssel. Die Wiederherstellungsphrase spielt dabei eine zentrale Rolle. Ihre Eingabe und sichere Aufbewahrung werden im Test mehrfach als wichtige Punkte der Bedienung und Sicherheit hervorgehoben.

    Infobox: Die Ledger Stax erreicht im BILD- beziehungsweise COMPUTER-BILD-Test mit der Testnote 1,6 den ersten Platz. Als Preis-Tipp wird die SecuX V20 genannt, während die D’Cent Biometric Wallet durch ihren Fingerabdrucksensor auffällt.

    Einschätzung der Redaktion

    Die entscheidende Entwicklung ist die Verschiebung staatlicher Kontrolle: Nicht das Bitcoin-Protokoll selbst steht im Zentrum, sondern die regulierten Zugänge über Börsen, Verwahrer und Banken. Damit bleibt Bitcoin technisch widerstandsfähig, während seine praktische Nutzung für viele Anleger transparenter, überprüfbarer und bürokratischer wird.

    Die begrenzten ETF-Zuflüsse, die Kursschwäche und die unterschiedlichen Kursziele zeigen zugleich, dass die politische und institutionelle Aufmerksamkeit bislang keine verlässliche Stabilität erzeugt. Bitcoin bleibt daher strategisch relevant, aber kurzfristig hochgradig abhängig von Liquidität, Regulierung und geopolitischem Vertrauen.

    Kernaussage: Bitcoin lässt sich kaum abschalten, wohl aber stärker kontrollieren. Der Wettbewerb zwischen dezentraler Technologie und staatlichen Zugangskontrollen wird damit zum maßgeblichen Zukunftsthema.

    Quellen:

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    Stimmt schon, das Netzwerk kriegt man wohl kaum aus aber an den Börsen und banken können sie den zugang ordentlich nervig machen, ETF zuflüsse wirken bei den vielen abflüssen auch eher wie ein kleines pflaster.
    Jo, an den Börsen und Banken wirds für Bitcoin schon ziemlich umständlich, aber ganz aus dem Netz kriegen sie ihn deswegen halt trotzdem nicht raus und die ETF-Zuflüsse wirken grad eher wie ein kleines Pflaster.
    Ja genau, das Netzwerk selber bekommt man wohl kaum einfach ausgeschaltet, aber der Zugang dazu kann schon ziemlich unbequem werden. Wenn Banken überweisungen blockieren oder Börsen immer mehr Nachweise verlangen, ist Bitcoin zwar noch da, aber für normale Leute wirds schnell kompliziert und teuer. Selbstverwahrung klingt immer so einfach, bis man sich mit Seed phrase, Wallet, backups und dem ganzen technischen kram beschäftigen muss.

    Bei den ETF-Zuflüssen bin ich auch eher vorsichtig. 75 Millionen klingt erstmal nach viel, ist im vergleich zu über 8 Milliarden abflüssen aber eher ein kleines Pflaster wie Anonymous schon schreibt. Dazu kommt ja, dass ein grosser Teil offenbar bei BlackRock landet und andere Produkte gleichzeitig Geld verlieren. Das ist dann nicht unbedingt eine breite neue Nachfrage, sondern vielleicht nur umschichtung von einem Anbieter zum anderen.

    Was ich bei dem Artikel etwas komisch finde, sind die vielen Kursziele von 82.000, 100.000 oder sogar 150.000 Dollar. Solche Prognosen wirken immer sehr präzise, obwohl am Ende keiner weis was nächste Woche wegen irgendeiner Notenbank, eines Krieges oder einem Tweet passiert. Und wenn der Kurs fast 50 Prozent unter dem angeblichen Allzeithoch steht, kann man schlecht so tun als wäre die Lage total entspannt. Bitcoin bleibt wichtig, aber wichtig heist halt nicht automatisch das der Preis steigt.

    Die Sache mit Russland zeigt ausserdem, dass Staaten Bitcoin nicht nur bekämpfen sondern auch selber nutzen wollen wenn es ihnen passt. Erst wird vor Geldwäsche gewarnt und dann werden eigene Miningfarmen betrieben, naja so ist Politik eben. Ob damit wirklich Sanktionen dauerhaft umgangen werden können, kann ich nicht beurteilen, weil die Blockchain ja eigentlich alles öffentlich speichert und nicht unsichtbar macht. Ganz anonym ist Bitcoin meiner meinung nach sowieso nicht, eher pseudonym oder so ähnlich.

    Und bei Hardware Wallets gilt vermutlich weiterhin: Die teuerste Wallet bringt nichts, wenn man die Wiederherstellungswörter als Foto in der Cloud speichert oder an irgendeinen angeblichen Support schickt. Fingerabdruck und Touchdisplay hören sich schön an, aber der Mensch davor ist meistens das grösste Sicherheitsloch. Regulierung wird Bitcoin nicht verschwinden lassen, sie kann aber bestimmen wie bequem, legal und alltagstauglich die Nutzung wird. Genau dieser Unterschied zwischen technisch nicht abschaltbar und praktisch stark eingeschränkt wird im Artikel eigentlich am deutlichsten.
    Genau da liegt der Haken: Das Netzwerk läuft weiter, aber wer keine Bank oder Börse nutzen kann, hat im Alltag trotzdem ordentlich zu kämpfen.
    Bei den Börsen und Banken stimmt das, aber die ETF-Zuflüsse sind wohl eher ein kleines Pflaster als schon eine echte Trendwende
    Genau das ist der Knackpunkt: Das Netzwerk bleibt bestehen, aber über Banken und Börsen kann der Staat die Nutzung für viele Leute ziemlich umständlich machen.

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    Zusammenfassung des Artikels

    Bitcoin bleibt trotz staatlicher Verbote und Kursschwäche dank seiner Dezentralität widerstandsfähig, während Regulierung vor allem Börsen und Wallets betrifft.

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