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Bitcoin steht im Spannungsfeld zwischen ambitionierten Langzeitprognosen, wachsender institutioneller Nachfrage und neuen Mining-Produkten für Unternehmen und Privathaushalte. Der Pressespiegel beleuchtet außerdem die Risiken aktueller Krypto-Betrugsmaschen, steigende Handelsvolumina, Bitcoin-ETPs sowie On-Chain-Signale, die auf eine Erholung, aber auch auf mögliche Überhitzung hindeuten.
Bitcoin zwischen Power-Law-Prognose, steigender Nachfrage und neuen Produkten
Power Law sieht Bitcoin bei 450.000 US-Dollar bis 2029
Das Bitcoin-Preismodell Power Law rückt nach einer Erholung vom unteren Rand seines langfristigen Trendkanals erneut in den Mittelpunkt. Laut Blocktrainer bewegte sich der Bitcoin-Kurs historisch innerhalb eines breiten linearen Kanals in einer Darstellung mit logarithmischer Preis- und Zeitachse.
Das Modell wurde vor allem durch den Astrophysiker Giovanni Santostasi bekannt gemacht. Gemeinsam mit Stephen Perrenod erklärt er den langfristigen Kursverlauf unter anderem mit der Adoption des Netzwerks und einer verallgemeinerten Form von Metcalfe’s Law. Dabei wird ein Zusammenhang zwischen der Zahl aktiver Bitcoin-Adressen und dem Bitcoin-Preis beschrieben.
Blocktrainer verweist darauf, dass die äußeren Linien gängiger Power-Law-Darstellungen in der Vergangenheit häufig mit wichtigen Hoch- oder Tiefpunkten zusammenfielen. Genannt werden der Bärenmarkt-Boden von circa 220 US-Dollar im Jahr 2015, der Corona-Crash auf 3.500 US-Dollar im Jahr 2020, der Boden im Jahr 2022 bei 15.460 US-Dollar sowie ein Tief von 57.717 US-Dollar im Sommer dieses Jahres.
Aus dem Modell lassen sich mögliche Kursziele ableiten. Nach der Power-Law-Darstellung von BiTBO könnte Bitcoin in ziemlich genau 3 Jahren einen „fairen Preis“ von circa 450.000 US-Dollar erreichen. Bei einer Fortsetzung des 4-Jahres-Zyklus wäre laut dem Artikel in einem potenziellen Bärenmarkt im Jahr 2030 außerdem ein Rückgang auf ungefähr 200.000 US-Dollar möglich.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Möglicher „fairer Preis“ laut BiTBO | circa 450.000 US-Dollar |
| Möglicher Kurs im Bärenmarkt 2030 | ungefähr 200.000 US-Dollar |
| Exponent des BiTBO-Modells | 5,845 |
| Exponent im wissenschaftlichen Paper | 5,69 |
| Historischer Boden 2015 | circa 220 US-Dollar |
| Corona-Crash 2020 | 3.500 US-Dollar |
| Boden 2022 | 15.460 US-Dollar |
| Tief im Sommer dieses Jahres | 57.717 US-Dollar |
Die Autoren des Modells betrachten den Trendkanal nicht als harte Grenze. Erst eine länger anhaltende Abweichung von mehr als 3 Standardabweichungen unter dem Power-Law-Fit könnte demnach auf einen strukturellen Wandel der Adoptionsdynamik hindeuten. Die im Artikel genannte Schwelle von etwa 10.000 US-Dollar bezog sich ausdrücklich auf das Jahr 2025 und liegt nun entsprechend höher.
Als Schwachpunkt nennt Blocktrainer außerdem die Verwendung des US-Dollars als Maßstab. Eine deutliche Abwertung des US-Dollars könnte dazu führen, dass Bitcoin in US-Dollar steigt, ohne dass dieser Anstieg ausschließlich auf Adoption oder Netzwerkeffekte zurückzuführen ist.
„Es sollte aber nicht als verlässliche Kursprognose missverstanden werden“ – Blocktrainer zur Aussagekraft des Power Law.
Zusammenfassung: Das Power Law ordnet langfristige Bitcoin-Trends ein und leitet für BiTBO einen möglichen Preis von circa 450.000 US-Dollar in 3 Jahren ab. Blocktrainer betont zugleich, dass das Modell keine verlässliche Kursprognose darstellt und durch den US-Dollar als Recheneinheit angreifbar bleibt.
Canaan präsentiert Bitcoin-Computing für Rechenzentren und Privathaushalte
Auf der Bitcoin Asia 2026 stellt Canaan neue Bitcoin-Computing-Lösungen vor. Wie Wallstreet Online berichtet, präsentiert das Unternehmen vom 27. bis 28. August 2026 im Hong Kong Convention and Exhibition Centre sein Konzept „From Enterprise to Home“.
Im Mittelpunkt stehen Geräte für Rechenzentren und private Wohnumgebungen. Canaan richtet die Technologien auf leisen Betrieb, flexible Einsatzmöglichkeiten, zuverlässige Hashrate und die Nutzung der entstehenden Wärme aus.
Zu den vorgestellten Produkten gehört der kompakte und tragbare Avalon Nano 3S, der sich an Einsteiger und Solo-Miner richtet. Der Avalon Mini 3 verbindet Bitcoin-Mining mit Raumheizung, während der AvalonQ leisen Betrieb, drei Leistungsmodi und die Steuerung per Avalon-Family-App bietet.
Besucher, Medien und Branchenpartner können Canaan an Stand 143 treffen. Dort informiert das Unternehmen über Hardware-Leistung, Wärmerückgewinnung und dezentrale Hashrate-Netzwerke. Canaan entwickelt laut Wallstreet Online seit 2013 ASIC-Chips und Mining-Hardware.
- Avalon Nano 3S: kompakt und tragbar, für Einsteiger und Solo-Mining
- Avalon Mini 3: Bitcoin-Mining und Raumheizung
- AvalonQ: leiser Betrieb, drei Leistungsmodi und Steuerung per Avalon-Family-App
- Veranstaltungsort: Hong Kong Convention and Exhibition Centre
- Messestand: Stand 143
Zusammenfassung: Canaan zeigt auf der Bitcoin Asia 2026 Mining-Hardware für professionelle Rechenzentren und private Haushalte. Der Schwerpunkt liegt auf leisem Betrieb, flexibler Nutzung und Wärmerückgewinnung.
Rentnerin verliert 50.000 Euro an Bitcoin-Betrüger
Eine Frau aus Hanau ist einem Krypto-Betrug zum Opfer gefallen und hat insgesamt 50.000 Euro verloren. Die Frankfurter Rundschau berichtet, dass darunter ein Kredit über 25.000 Euro war.
Die Betroffene war im Internet auf eine Seite gestoßen, auf der Kryptowährungen und hohe Gewinnmargen angepriesen wurden. Zunächst zahlte sie 250 Euro als Gebühr, anschließend überwies sie 3.000 Euro und 5.000 Euro auf Konten in Litauen oder anderswo.
Auf einer Internetseite wurde ihr ein angeblicher Kontostand von 260.000 Euro angezeigt. Eine sogenannte Beraterin schlug daraufhin weitere Einzahlungen vor. Bei einer Geldübergabe auf dem Altstadtparkplatz an der Steinheimer Vorstadt übergab die Frau einem Mann mit Kapuze einen Umschlag mit 15.000 Euro.
Im Anschluss erhielt sie im Internet eine Quittung. Das eingegangene Geld sei angeblich in wertvolle Bitcoins gewechselt worden. Das entsprechende Zertifikat erwies sich später als wertlos.
Zusätzlich nahm die Frau bei ihrer Bank einen Kredit über 25.000 Euro auf und überwies auch dieses Geld an die Hintermänner. Ihre Tochter stoppte den Betrug, bevor es zu einer weiteren Geldübergabe kam, und informierte das Betrugskommissariat der Hanauer Kripo.
Ein Kurier, der die 15.000 Euro abgeholt und in Frankfurt weitergegeben hatte, wurde vom Amtsgericht Hanau wegen Beihilfe zum Betrug zu eineinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Der Mann stammt aus der Ukraine, hat einen Wohnsitz in Polen und arbeitete als Taxifahrer.
Der Kurier hatte sich laut Bericht bei einer sogenannten Firma als Kurierfahrer beworben. Für die Tätigkeit wurde ihm eine Provision von drei Prozent versprochen. Die Richterin nahm ihm jedoch nicht ab, dass er unmittelbar vor dem Kurierauftrag nichts von illegalen Geschäften gewusst habe.
Als Bewährungsauflage erhielt der Mann eine amtliche „Grenzüberschrittsbescheinigung“, die einer Ausweisung gleichkommt. Er sollte das Formular an der deutsch-polnischen Grenze bei der Bundespolizei abgeben und nicht mehr in die Bundesrepublik einreisen.
„Ich will nur, dass andere das erfahren und gewarnt werden – damit es ihnen nicht so ergeht wie mir.“ – Betrugsopfer aus Hanau laut Frankfurter Rundschau.
Zusammenfassung: Eine Frau aus Hanau verlor 50.000 Euro, darunter einen Kredit über 25.000 Euro, an einen Krypto-Betrug. Das Amtsgericht Hanau verurteilte den Kurier zu eineinhalb Jahren auf Bewährung und wies ihn aus.
Krypto-Handelsvolumen binnen fünf Tagen verdoppelt
Die Handelsaktivität an zentralisierten Krypto-Börsen hat deutlich zugenommen. Nach Angaben von BTC-ECHO hat sich das Handelsvolumen innerhalb von fünf Tagen verdoppelt, zuletzt wurden täglich mehr als 37 Milliarden US-Dollar umgesetzt.
Vom Zwölfmonatshoch bei 105 Milliarden US-Dollar ist der Markt jedoch weiterhin entfernt. Im August summiert sich das Handelsvolumen bislang auf 490 Milliarden US-Dollar, während im Juli 670 Milliarden US-Dollar erreicht wurden.
Auch der deutsche Anbieter BISON verzeichnete eine starke Zunahme. Das Handelsvolumen lag in der vergangenen Woche um 260 Prozent über dem Niveau der Vorwoche, erklärte Dr. Ulli Spankowski, CEO und Co-Founder von BISON, laut BTC-ECHO.
Bitcoin legte in diesem Zeitraum um mehr als 25 Prozent zu, Ethereum stieg um über 30 Prozent. Der Altcoin-Markt, gemessen an der gesamten Marktkapitalisierung ohne Bitcoin und Ethereum, wuchs um rund 13 Prozent.
| Marktangabe | Wert |
|---|---|
| Tägliches Handelsvolumen zuletzt | mehr als 37 Milliarden US-Dollar |
| Zwölfmonatshoch | 105 Milliarden US-Dollar |
| Handelsvolumen im August bislang | 490 Milliarden US-Dollar |
| Handelsvolumen im Juli | 670 Milliarden US-Dollar |
| Veränderung des BISON-Handelsvolumens | 260 Prozent |
| Bitcoin-Entwicklung | mehr als 25 Prozent |
| Ethereum-Entwicklung | über 30 Prozent |
| Altcoin-Markt | rund 13 Prozent |
BTC-ECHO beschreibt als mögliche Verschiebung im Markt die wachsende Bedeutung dezentraler Handelsplattformen wie Hyperliquid und Lighter. Bei kleineren Altcoins blieben zentralisierte Börsen dennoch wichtig, weil schnelle Listings, liquide Handelspaare und die Infrastruktur für Token mit geringer Marktkapitalisierung über ETF-Strukturen bislang kaum abgebildet werden könnten.
Als Treiber der Bewegung werden Impulse aus den USA genannt. Die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen erreichte ein 19-Jahres-Hoch, bevor angekündigte Rückkäufe langlaufender Anleihen durch das US-Finanzministerium die Renditen wieder sinken ließen. Zusätzlich beschleunigten geschlossene Short-Positionen die Aufwärtsbewegung.
Zusammenfassung: Das Handelsvolumen zentralisierter Krypto-Börsen verdoppelte sich innerhalb von fünf Tagen auf zuletzt mehr als 37 Milliarden US-Dollar täglich. BISON meldete für die vergangene Woche 260 Prozent mehr Handelsvolumen als in der Vorwoche.
iShares Bitcoin ETP bietet regulierten Zugang zu Bitcoin
Der Bitcoin-Rallye widmet sich das investment in einem Porträt des iShares Bitcoin ETP. Bitcoin legte in den vergangenen vier Wochen zeitweise um mehr als 20 Prozent zu, während Ethereum, Solana und andere große Kryptowährungen noch stärkere Kursanstiege verzeichneten.
Als wichtige Treiber nennt der Artikel die Sorge über die langfristige Verschuldung der USA, einen schwächeren US-Dollar, steigende Kapitalzuflüsse institutioneller Investoren und die Aussicht auf ein zunehmend kryptofreundliches regulatorisches Umfeld. Die US-Staatsverschuldung habe mittlerweile die Marke von 40 Billionen US-Dollar überschritten.
Der iShares Bitcoin ETP mit der Kennnummer XS2940466316 wurde im März 2025 in der Schweiz aufgelegt. Das Produkt stammt von Blackrock und zählt laut das investment zu den größten Bitcoin-ETPs Europas. Das verwaltete Vermögen liegt inzwischen bei über einer Milliarde Euro.
Der ETP bildet die Wertentwicklung von Bitcoin nahezu eins zu eins ab und ist vollständig mit physischen Bitcoin-Beständen besichert. Coinbase Luxembourg verwahrt die Kryptowährungen in einem sogenannten Cold Storage.
Bis Ende 2026 beträgt die Gesamtkostenquote 0,15 Prozent jährlich. Ab 2027 soll die Gebühr auf 0,25 Prozent pro Jahr steigen.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Wertpapier | iShares Bitcoin ETP |
| Kennnummer | XS2940466316 |
| Auflegung | März 2025 |
| Verwaltetes Vermögen | über einer Milliarde Euro |
| Gesamtkostenquote bis Ende 2026 | 0,15 Prozent jährlich |
| Gesamtkostenquote ab 2027 | 0,25 Prozent pro Jahr |
Das investment weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich rechtlich nicht um einen ETF handelt. Der iShares Bitcoin ETP ist als besicherte Schuldverschreibung strukturiert. Anleger erwerben daher keine Anteile an einem Fonds, sondern eine Forderung gegenüber dem Emittenten.
Bei der Auswahl von Bitcoin-ETPs nennt der Artikel die physische Besicherung, die Verwahrung, die Kosten, die Größe und Liquidität sowie die Qualität des Emittenten als wichtige Kriterien. Trotz des vergleichsweise einfachen Zugangs müsse die hohe Volatilität von Kryptowährungen berücksichtigt werden.
- Physische Besicherung mit Bitcoin
- Verwahrung bei etablierten Verwahrstellen mit Cold-Storage-Lösungen
- Gesamtkostenquote
- Größe und Liquidität des Produkts
- Qualität des Emittenten
Zusammenfassung: Der iShares Bitcoin ETP bildet Bitcoin nahezu eins zu eins ab und ist physisch mit Bitcoin besichert. Die Gesamtkostenquote beträgt bis Ende 2026 0,15 Prozent jährlich und soll ab 2027 auf 0,25 Prozent pro Jahr steigen.
ETF-Zuflüsse und On-Chain-Daten stärken Bitcoin-Erholung
Die aktuelle Bitcoin-Erholung wird laut XTB.com von Kapitalzuflüssen in US-Spot-Bitcoin-ETFs, Short-Eindeckungen und einer stärkeren Netzwerkaktivität begleitet. Am Montag verzeichneten die Fonds Nettozuflüsse von rund 337,6 Mio. USD, am Dienstag kamen weitere 314,3 Mio. USD hinzu.
Damit beliefen sich die Nettozuflüsse seit Wochenbeginn auf ca. 651,9 Mio. USD. In der Vorwoche waren rund 1,92 Mrd. USD verzeichnet worden. BlackRock blieb der größte Akteur: IBIT zog am ersten Tag rund 208,9 Mio. USD und am folgenden Tag weitere 284,4 Mio. USD an, zusammen etwa 493,3 Mio. USD.
Auch der Derivatemarkt verstärkte die Bewegung. Der Short Squeeze führte zur Liquidierung von Positionen im Wert von mehreren Milliarden Dollar, wobei der überwiegende Teil auf Short-Positionen entfiel. Gleichzeitig stieg das Open Interest auf ein hohes Niveau, weil Spekulanten wieder größere gehebelte Positionen aufbauten.
XTB.com sieht bei Bitcoin zwischen 80.000 und 82.000 USD eine entscheidende Zone. Sollte der Kurs unterhalb von 80.000 bis 82.000 USD ins Stocken geraten, könnte die hohe Hebelwirkung eine scharfe Korrektur auslösen.
Die von CryptoQuant und Glassnode ausgewerteten On-Chain-Daten zeigen laut XTB.com eine zunehmende Netzwerkaktivität. Die täglich aktiven Adressen stiegen im Laufe der Woche von rund 623.000 auf 663.000 und näherten sich damit dem oberen statistischen Band bei etwa 666.400.
Das Entity-Adjusted Transfer Volume erhöhte sich innerhalb von sieben Tagen von rund 3,4 Mrd. USD auf 5,8 Mrd. USD und überschritt das obere statistische Band von ca. 5 Mrd. USD. Das Gebührenvolumen stieg von rund 181.400 USD auf 233.800 USD und blieb damit unter dem oberen Band nahe 248.400 USD.
| Kennzahl | Entwicklung |
|---|---|
| ETF-Nettozuflüsse am Montag | rund 337,6 Mio. USD |
| ETF-Nettozuflüsse am Dienstag | 314,3 Mio. USD |
| ETF-Nettozuflüsse seit Wochenbeginn | ca. 651,9 Mio. USD |
| ETF-Nettozuflüsse in der Vorwoche | rund 1,92 Mrd. USD |
| IBIT-Zufluss am ersten Tag | rund 208,9 Mio. USD |
| IBIT-Zufluss am folgenden Tag | 284,4 Mio. USD |
| Aktive Adressen | von rund 623.000 auf 663.000 |
| Oberes Band aktive Adressen | etwa 666.400 |
| Entity-Adjusted Transfer Volume | von rund 3,4 Mrd. USD auf 5,8 Mrd. USD |
| Oberes Band Transfer Volume | ca. 5 Mrd. USD |
| Gebührenvolumen | von rund 181.400 USD auf 233.800 USD |
| Oberes Band Gebühren | nahe 248.400 USD |
Der Bull Score von CryptoQuant stieg innerhalb einer Woche von 30 auf 80 und erreichte damit den höchsten Stand seit Oktober 2025. Acht der zehn überwachten Indikatoren sendeten bullische Signale. Gleichzeitig stiegen Spot- und Futures-Nachfrage zum ersten Mal seit Oktober 2025 gemeinsam.
Bitcoin legte seit dem 17. August rund 22 Prozent zu und kehrte kurzzeitig in den Bereich von 80.000 USD zurück. Für eine stärkere Bestätigung wäre laut XTB.com weiterhin ein Schlusskurs über dem 365-Tage-Durchschnitt erforderlich, der aktuell bei rund 83.000 USD liegt.
Gleichzeitig sieht XTB.com Anzeichen einer kurzfristigen Überhitzung. Die unrealisierten Gewinne stiegen auf 20,5 Prozent, während Wal-Adressen am 20. August Rekordgewinne von 614 Mio. USD realisierten. Bitcoin notierte rund 38 Prozent unter seinem Allzeithoch nahe 126.000 USD, und der RSI lag bei etwa 80.
Als wichtigen Widerstandsbereich nennt XTB.com die Zone zwischen 80.000 und 83.000 USD. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber könnte den Weg in Richtung 90.000 USD ebnen. Ein erneuter Test der Region um 70.000 USD bleibt laut der Analyse möglich.
„Die vergangene Woche zeigt: Trotz temporärer Rücksetzer sind Kryptowährungen eine der stärksten Anlageklassen der vergangenen Jahre“ – Dr. Ulli Spankowski laut XTB.com.
Zusammenfassung: US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten seit Wochenbeginn ca. 651,9 Mio. USD Nettozuflüsse, während On-Chain-Aktivität und Bull Score zunahmen. XTB.com sieht bei 80.000 bis 83.000 USD einen wichtigen Widerstandsbereich und weist zugleich auf hohe Hebelwirkung sowie überkaufte Bedingungen hin.
Einschätzung der Redaktion
Die Meldungen zeigen eine zunehmende Professionalisierung und breitere Zugänglichkeit des Bitcoin-Marktes. Institutionelle Produkte, steigende ETF-Zuflüsse und neue Mining-Anwendungen stärken die Marktinfrastruktur. Gleichzeitig bleiben langfristige Kursmodelle spekulativ und kurzfristige Bewegungen durch Hebel, Liquidationen und Überhitzung besonders anfällig für starke Rückschläge.
Kernaussage: Die strukturelle Nachfrage wächst, doch die hohe Volatilität und das Betrugsrisiko machen eine nüchterne Bewertung und strenge Sicherheitsprüfungen unverzichtbar.
Quellen:
- 450.000 US-Dollar bis 2029 erreichbar: Hat das Power Law den Boden des Bitcoin-Bärenmarkts vorhergesagt?
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