Veröffentlicht: 26.05.2018

Bitcoin Gold: Hacker stehlen Token im Wert von 18 Millionen US-Dollar

Es ist die dritte Kryptowährung in nur einer Woche, die einem Hacking-Angriff zum Opfer gefallen ist. Neben Verge und Monacoin ist auch Bitcoin Gold betroffen. Durch eine 51%-Attacke konnten Hacker BTG in Höhe von 18 Millionen US-Dollar stehlen.

Cyberkriminalität

Je populärer Kryptowährungen im Allgemeinen werden, desto mehr Hacker werden auf diese Aufmerksam. Erst vor wenigen Tagen fiel der Privacycoin Verge einem Hacking-Angriff zum Opfer, insgesamt wurden 35 Millionen XVG Token gestohlen. Vor etwa einer Woche wurde auf eine ähnliche Art und Weise die japanische Kryptowährung Monacoin gehackt. Es entstand ein Schaden von etwa 90.000 US-Dollar.

Am 18. Mai traf es auch Bitcoin Gold. Kommunikationsdirektor der Kryptowährung, Edward Iskra, äußerte sich unmittelbar öffentlich zu dem Vorfall. Es handele sich um eine 51%-Attacke. Im Detail geht ein Hacker dabei so vor, dass er 51% der gesamten Hashleistung einer Kryptowährung vereinnahmt. Dazu benötigt er Equipment mit sehr hoher Rechnerleistung. Beim Mining im Allgemeinen werden Transaktionen zu Blöcken zusammengefasst, die wiederrum die Blockchain bilden. Besitzt der Hacker 51% und somit die Mehrheit der gesamten Hashleistung, hat er die Macht über die Blockchain.

Die Bitcoin Gold Attacke

Im Falle von Bitcoin Gold kombinierte der Hacker sein Vorgehen mit dem „double-spend“. Double-Spending Transaktionen werden umgekehrt und an anderer Stelle wieder ausgeführt. Der Hacker sendet BTG an eine Börse, tauscht dort die Währung gegen eine andere und macht daraufhin die Transaktionen wieder rückgängig. Er kann die BTG geben und wieder zurückziehen und erhält dennoch den Handelsertrag. Auf diese Weise konnte der Hacker rund 18 Millionen US-Dollar erbeuten. Seit dem 19. Mai wurde keine einzige Transaktion mehr über die Bitcoin Gold Blockchain getätigt. Theoretisch könnte der Hacker weitermachen, jedoch sind die großen Kryptobörsen nun vor Auffälligkeiten gewarnt. Esward Iskra forderte alle Kryptobörsen dazu auf, Bestätigungen von Transaktionen zu verschärfen und besonders große Depots genau zu beobachten. Mehr Handlungsmöglichkeiten bestehen derzeit seitens Bitcoin Gold nicht.

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