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    Bitcoin trotzt ETF-Abflüssen: Indizes und institutionelle Käufe im Fokus

    KI-generiert
    26.07.2026 690 mal gelesen 15 Kommentare Google-News
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    Bitcoin zeigt sich widerstandsfähig: Trotz Abflüssen von 225,18 Millionen US-Dollar aus US-Bitcoin-ETFs hielt sich der Kurs über 64.000 US-Dollar. Der Fear and Greed Index lag bei 27, während Bitcoin rund elf Prozent über dem Monatsbeginn notierte.
    Der Markt bleibt dennoch gemischt: Bitcoin stieg auf 64.635,95 US-Dollar, auch Ethereum, Litecoin und mehrere Altcoins legten zu. Monero und Avalanche standen dagegen unter Druck. Die Kursstabilität trotz ETF-Abflüssen könnte auf eine selektive Kapitalumschichtung hindeuten.
    Parallel entstehen neue institutionelle Anlagekonzepte. Der S&P Pantera Digital Asset Index umfasst 18 Token mit laufenden Protokoll-Einnahmen, Bitcoin ist wegen fehlender Netzwerk-Erlöse ausgeschlossen. Die ausgewiesene Rendite von 8,18 Prozent pro Jahr basiert jedoch auf rückblickend simulierten Daten.
    Bitwise sieht im nächsten Bullenmarkt besonders Hyperliquid und Robinhood im Vorteil, weil beide die Verbindung zwischen traditionellen Finanzmärkten und Krypto stärken könnten. Auch Metaplanet baut seine institutionelle Strategie aus und hält inzwischen 43.000 Bitcoin. Das Unternehmen strebt bis Ende 2026 sogar 100.000 Coins an.
    Die Entwicklung zeigt: Bitcoin bleibt zentraler Reserve- und Liquiditätswert, während ertragsorientierte Netzwerke an Bedeutung gewinnen. Kreditfinanzierte Käufe und neue Indexprodukte können Chancen bieten, erhöhen aber auch die Risiken bei fallenden Kursen. Institutionelle Nachfrage ist daher nicht automatisch nachhaltig und sollte kritisch bewertet werden.

    Bitcoin behauptet sich trotz deutlicher ETF-Abflüsse über der Marke von 64.000 US-Dollar, während institutionelle Akteure ihre Strategien weiter ausbauen. Der Pressespiegel beleuchtet neue Krypto-Indizes ohne Bitcoin, mögliche Gewinner des nächsten Bullenmarkts und Metaplanets ambitionierte Pläne – ergänzt um aktuelle Kursdaten und Marktindikatoren.

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    Krypto-Pressespiegel: Bitcoin hält sich trotz ETF-Abflüssen, neue Indizes und institutionelle Strategien im Fokus

    Bitcoin und Altcoins zeigen am Nachmittag ein gemischtes Bild

    Finanzen.net berichtet über die aktuellen Kurse mehrerer Kryptowährungen am Nachmittag. Bitcoin notierte um 17:11 bei 64.635,95 US-Dollar und lag damit 0,51 Prozent im Plus. Am Vortag hatte der Kurs bei 64.305,10 US-Dollar gelegen.

    Der finanzen.net Top 10 Crypto-ETP zeigte eine Entwicklung von 0,1 Prozent. Seit der Erstnotiz am 24.09.2024 lag die Veränderung bei -7,5 Prozent. Litecoin stieg um 1,12 Prozent auf 47,02 US-Dollar, nachdem am Vortag 46,49 US-Dollar ausgewiesen worden waren.

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    Auch Ethereum legte zu und stieg von 1.872,82 US-Dollar am Vortag auf 1.898,11 US-Dollar. Das entsprach einem Plus von 1,35 Prozent. Bitcoin Cash gewann 0,84 Prozent und notierte bei 211,38 US-Dollar, nach 209,62 US-Dollar am Vortag.

    Bei Ripple waren nur geringe Veränderungen zu erkennen. Der Kurs lag am Sonntagnachmittag bei 1,100 US-Dollar, während der Vortageswert 1,097 US-Dollar betragen hatte.

    Monero gab um 0,68 Prozent auf 361,39 US-Dollar nach. Am Vortag hatte der Kurs bei 363,86 US-Dollar gelegen. Cardano bewegte sich dagegen nahezu seitwärts und stieg von 0,1646 US-Dollar auf 0,1647 US-Dollar.

    KryptowährungKursVeränderungVortageswert
    Bitcoin64.635,95 US-Dollar0,51 Prozent64.305,10 US-Dollar
    Litecoin47,02 US-Dollar1,12 Prozent46,49 US-Dollar
    Ethereum1.898,11 US-Dollar1,35 Prozent1.872,82 US-Dollar
    Bitcoin Cash211,38 US-Dollar0,84 Prozent209,62 US-Dollar
    Monero361,39 US-Dollar-0,68 Prozent363,86 US-Dollar
    Binancecoin572,15 US-Dollar0,64 Prozent568,51 US-Dollar
    Solana74,97 US-Dollar0,76 Prozent74,41 US-Dollar
    Avalanche6,667 US-Dollar-1,41 Prozent6,763 US-Dollar
    Chainlink8,486 US-Dollar1,37 Prozent8,371 US-Dollar
    Sui0,7162 US-Dollar0,79 Prozent0,7106 US-Dollar

    Stellar blieb mit 0,1787 US-Dollar unverändert. Tron stieg von 0,3313 US-Dollar auf 0,3324 US-Dollar, während Dogecoin von 0,0717 US-Dollar auf 0,0729 US-Dollar zulegte.

    Binancecoin gewann 0,64 Prozent und erreichte 572,15 US-Dollar. Solana stieg um 0,76 Prozent auf 74,97 US-Dollar, während Avalanche um 1,41 Prozent auf 6,667 US-Dollar sank. Chainlink legte 1,37 Prozent auf 8,486 US-Dollar zu. Sui stieg um 0,79 Prozent auf 0,7162 US-Dollar.

    Zusammenfassung: Bitcoin notierte bei 64.635,95 US-Dollar und zeigte sich damit leicht stärker. Während Ethereum, Litecoin, Bitcoin Cash, Binancecoin, Solana, Chainlink und Sui zulegten, standen Monero und Avalanche unter Druck.

    Quelle: Finanzen.net

    Neuer Krypto-Index von S&P Dow Jones Indices kommt ohne Bitcoin aus

    Finanzen100 berichtet über den Start eines neuen Krypto-Benchmarks der Wall Street. S&P Dow Jones Indices entwickelte den S&P Pantera Digital Asset Index gemeinsam mit Pantera Capital. Der Index ist seit dem 20. Juli unter dem Kürzel SPPDA verfügbar und umfasst 18 Token.

    Entscheidend für die Auswahl ist laut dem Bericht nicht die Marktgröße, sondern ein Einnahmentest auf Protokollebene. Berücksichtigt werden nur Token, deren Protokolle fortlaufend Einnahmen erzielen und diese an Halter weitergeben. Dies kann über Buybacks, Staking-Belohnungen oder Ausschüttungen erfolgen.

    Die Prüfung der Blockchain-Daten übernimmt Artemis. Von 196 Token aus dem breiten S&P-Krypto-Universum bestanden laut dem Bericht nur 18 diese Auswahlhürde.

    • Bitcoin besteht den Einnahmentest des Index nicht.
    • Nur 18 von 196 Token erfüllen die Auswahlkriterien.
    • Kein Token darf mehr als 35 Prozent Gewicht erhalten.
    • ETH, BNB, SOL, TRX und HYPE führen den Index an.
    • Pantera spricht über ETFs auf Basis des Index.

    Für den Zeitraum von Juni 2021 bis Juni 2026 weist die offizielle Broschüre laut Finanzen100 eine jährliche Rendite von 8,18 Prozent für den neuen Index aus. Der breitere Krypto-Index kam demnach auf 0,08 Prozent pro Jahr. Die Angaben beruhen auf rückblickend simulierten Werten.

    Bitcoin bleibt wegen des Regelwerks außen vor. Der Vermögenswert erzielt keine Protokoll-Einnahmen und fällt deshalb durch das Auswahlraster. Pantera ordnet Bitcoin eher als digitales Gold denn als ertragsorientierten Netzwerk-Token ein.

    Der Index richtet sich nach den Angaben zudem an institutionelle Investoren. Pantera verweist auf Family Offices, die bislang kaum in Krypto investiert sind. Gleichzeitig laufen Gespräche über ETFs, die den Index abbilden könnten.

    Zusammenfassung: Der S&P Pantera Digital Asset Index umfasst 18 Token und schließt Bitcoin aufgrund fehlender Protokoll-Einnahmen aus. Für den Zeitraum von Juni 2021 bis Juni 2026 wird eine jährliche Rendite von 8,18 Prozent ausgewiesen, wobei es sich um rückblickend simulierte Werte handelt.

    Quelle: Finanzen100

    Bitwise sieht Hyperliquid und Robinhood als mögliche Gewinner

    BTC-ECHO berichtet über eine Einschätzung von Matt Hougan, Chief Investment Officer des Vermögensverwalters Bitwise. Demnach könnten Hyperliquid und Robinhood den nächsten Krypto-Bullenmarkt maßgeblich vorantreiben.

    Hougan richtet den Blick laut dem Bericht nicht ausschließlich auf Bitcoin. Im Mittelpunkt stehen Unternehmen und Protokolle, die klassische Finanzmärkte und Krypto stärker miteinander verbinden.

    Hyperliquid wird dabei als Protokoll genannt, während Robinhood für die Verbindung zwischen etablierten Finanzangeboten und dem Kryptomarkt steht. Beide könnten nach Einschätzung von Bitwise von einer stärkeren Verzahnung der Marktbereiche profitieren.

    „Hyperliquid und Robinhood könnten den nächsten Aufschwung am Krypto-Markt maßgeblich vorantreiben.“
    Zusammenfassung: Bitwise nennt Hyperliquid und Robinhood als mögliche Treiber des nächsten Krypto-Bullenmarkts. Die Einschätzung stellt dabei die Verbindung zwischen klassischen Finanzmärkten und Krypto in den Mittelpunkt.

    Quelle: BTC-ECHO

    Revolut weist Bitcoin-Kurs in indischen Rupien aus

    Revolut weist für Bitcoin einen Kurs von 1 BTC = ₹6,253,841.83 aus. Zusätzlich nennt die Plattform einen aktuellen Preis von ₹6,263,709.70, was einer Veränderung von +0.10% in der letzten Stunde und +1.00% in den letzten 24 Stunden entspricht.

    Die aktuelle Marktkapitalisierung von Bitcoin wird mit ₹125,014,758,086,608.6 angegeben. Die umlaufende Menge liegt bei 20,061,556 BTC, während die maximale Menge 21,000,000 BTC beträgt. Das 24-Stunden-Handelsvolumen wird mit ₹1,185,523,458,174.96 ausgewiesen.

    KennzahlWert
    Bitcoin-Kurs₹6,263,709.70
    Veränderung letzte Stunde+0.10%
    Veränderung letzte 24 Stunden+1.00%
    Marktkapitalisierung₹125,014,758,086,608.6
    Umlaufende Menge20,061,556 BTC
    Maximale Menge21,000,000 BTC
    24-Stunden-Handelsvolumen₹1,185,523,458,174.96

    Bitcoin rangiert laut Revolut auf Platz 1 im Vergleich zu anderen Token. Die vollständig verwässerte Bewertung wird mit ₹125,210,438,297,315 angegeben.

    Auf Sicht von sieben Tagen veränderte sich der Bitcoin-Preis um +0.60%. Im vergangenen Jahr lag die Veränderung bei -38.77%. Als höchster Preis der vergangenen zwölf Monate werden ₹11,100,801.87 pro 1 BTC und als niedrigster Preis ₹5,533,880.1 genannt.

    Das Allzeithoch erreichte Bitcoin laut Revolut am 6 October 2025 bei ₹11,187,013 pro 1 BTC. Der aktuelle Preis lag damit 44.20% unter diesem Höchststand. Das Allzeittief wurde am 5 July 2013 bei ₹3,993.42 pro 1 BTC erreicht.

    Revolut beschreibt mehrere Möglichkeiten für den Handel mit Bitcoin. Dazu gehören Market Order, Recurring Buy, Stop Order und Limit Order. Kryptowährungen seien laut der Plattform hochvolatil; es bestehe das Risiko, das gesamte Kapital zu verlieren.

    Zusammenfassung: Revolut nennt einen aktuellen Bitcoin-Preis von ₹6,263,709.70 und eine Marktkapitalisierung von ₹125,014,758,086,608.6. Die Plattform weist zugleich auf die hohe Volatilität und das Risiko eines vollständigen Kapitalverlusts hin.

    Quelle: Revolut

    Metaplanet baut Bitcoin-Bestand auf 43.000 Coins aus

    Börse Express berichtet, dass Metaplanet seinen Bitcoin-Bestand bis zum 25. Juli auf 43.000 Bitcoin erhöht hat. Damit überholte das Unternehmen MARA Holdings und stieg zum drittgrößten börsennotierten Bitcoin-Halter der Welt auf.

    Auf den ersten beiden Plätzen stehen laut dem Bericht Strategy mit 843.775 Bitcoin und Twenty One Capital mit 43.514 Bitcoin. Metaplanet verfolgt das Ziel, den Bestand bis Ende 2026 auf 100.000 Bitcoin und bis Ende 2027 auf 210.000 Bitcoin auszubauen.

    Im ersten Quartal 2026 verbuchte Metaplanet einen Verlust von etwa 728 Millionen Dollar. Ursache waren nicht zahlungswirksame Abschreibungen auf den Bitcoin-Bestand, nachdem der Bitcoin-Kurs im Quartalsverlauf um rund 24 Prozent von etwa 87.000 auf etwa 66.000 Dollar gefallen war.

    Operativ entwickelte sich das Geschäft dagegen besser. Das operative Ergebnis lag bei 2,27 Milliarden Yen, umgerechnet rund 14,38 Millionen Dollar, bei einem Nettoumsatz von etwa 19,5 Millionen Dollar. Die operative Marge erreichte 73,6 Prozent, während sich der Umsatz im Jahresvergleich verdreifachte.

    Zum Quartalsende hielt das Unternehmen 40.177 Bitcoin. Im ersten Quartal wurden 5.075 Coins im Wert von rund 400 Millionen Dollar hinzugekauft. Die von Metaplanet verwendete Kennzahl zur Bitcoin-Rendite je verwässerter Aktie lag im Quartal bei 2,8 Prozent.

    KennzahlWert
    Bitcoin-Bestand bis 25. Juli43.000 Bitcoin
    Bitcoin-Bestand zum Quartalsende40.177 Bitcoin
    Bitcoin-Zukäufe im ersten Quartal5.075 Coins
    Wert der Zukäuferund 400 Millionen Dollar
    Quartalsverlustetwa 728 Millionen Dollar
    Operatives Ergebnis2,27 Milliarden Yen
    Operative Marge73,6 Prozent
    Bitcoin-Rendite je verwässerter Aktie2,8 Prozent

    Auf der Kreditseite standen zum 13. Mai 302 Millionen Dollar aus einer Fazilität mit einem Gesamtrahmen von 500 Millionen Dollar. Über die Tochtergesellschaft Bitcoin Japan nahm Metaplanet mittels einer Wandelanleihe beim EVO Fund 9,66 Milliarden Yen, umgerechnet rund 59,5 Millionen Dollar, auf.

    Der erste damit finanzierte Bitcoin-Kauf belief sich auf rund 662 Millionen Yen, etwa 4,08 Millionen Dollar. Zusätzlich platzierte Metaplanet zinslose Anleihen über 50 Millionen Dollar mit einem automatischen Rückzahlungsmechanismus. Die Erlöse sollen ebenfalls in weitere Bitcoin-Käufe fließen.

    Firmenchef Simon Gerovich erklärte, dass zahlreiche japanische Unternehmen ihre Bitcoin-Bestände in den vergangenen Monaten verkauft hätten, während Metaplanet an seiner Position festhalte. Der Manager orientiert sich nach eigenen Worten weiterhin an der Strategie von Michael Saylor.

    Parallel arbeitet Metaplanet unter dem Namen Project Nova mit JPYC, Progmat und Siiibo Securities an tokenisierten, Bitcoin-besicherten Kreditprodukten. Diese sollen für mittelständische Firmen einen rund um die Uhr verfügbaren Handel und Settlement ermöglichen.

    An der Börse blieb die Aktie unter Druck. Zum Handelsschluss am Freitag notierte sie bei 1,19 Euro, was einem Tagesminus von 3,58 Prozent entsprach. Seit Jahresbeginn lag der Rückgang bei 46,55 Prozent. Der Kurs lag zudem unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 1,34 Euro.

    Zusammenfassung: Metaplanet erhöhte seinen Bitcoin-Bestand auf 43.000 Bitcoin und wurde damit zum drittgrößten börsennotierten Bitcoin-Halter. Dem operativen Wachstum und den weiteren Kaufplänen stehen hohe bilanzielle Verluste aus der Marktbewertung sowie ein Aktienkurs von 1,19 Euro gegenüber.

    Quelle: Börse Express

    225,18 Millionen Dollar verlassen US-Bitcoin-ETFs

    FinanzNachrichten.de berichtet, dass am 24. Juli 225,18 Millionen Dollar aus amerikanischen Bitcoin-ETFs abgeflossen sind. Damit endete eine Serie von sieben Tagen mit Zuflüssen.

    Trotz der Abflüsse hielt sich der Bitcoin-Kurs über 64.000 Dollar. Der Fear and Greed Index stand bei 27, während Bitcoin rund elf Prozent höher als zu Monatsbeginn notierte. Der Bericht stellt diesen Gegensatz zwischen ETF-Abflüssen, der Marktstimmung und der Kursentwicklung heraus.

    Die Entwicklung erschwert laut FinanzNachrichten.de eine kurzfristige Bitcoin-Prognose. Anleger beobachten demnach insbesondere, ob das Halten des Kurses über 64.000 Dollar auf eine Stabilisierung hindeutet und wohin Kapital fließt, während der Markt auf ein neues Signal wartet.

    IndikatorWert
    Abflüsse aus amerikanischen Bitcoin-ETFs am 24. Juli225,18 Millionen Dollar
    Serie vorheriger Tage mit Zuflüssensieben Tage
    Bitcoin-Kursniveauüber 64.000 Dollar
    Fear and Greed Index27
    Veränderung gegenüber Monatsbeginnrund elf Prozent höher
    Zusammenfassung: Trotz ETF-Abflüssen in Höhe von 225,18 Millionen Dollar hielt sich Bitcoin über 64.000 Dollar. Der Fear and Greed Index lag bei 27, während der Kurs rund elf Prozent über dem Monatsbeginn stand.

    Quelle: FinanzNachrichten.de

    Einschätzung der Redaktion

    Die entscheidende Entwicklung ist die zunehmende institutionelle Ausdifferenzierung des Kryptomarkts: Bitcoin bleibt der zentrale Liquiditäts- und Reservewert, während neue Indizes und Unternehmensstrategien gezielt ertragsorientierte Netzwerke auswählen. Das erweitert das Anlageuniversum, erhöht aber zugleich die Modell- und Finanzierungsrisiken.

    Besonders kritisch ist die wachsende Abhängigkeit einzelner Bitcoin-Halter von Fremdkapital und Kapitalmarktinstrumenten. Solche Strategien können Kursanstiege verstärken, verschärfen bei fallenden Preisen jedoch den bilanziellen Druck. ETF-Abflüsse bei gleichzeitig stabilerem Bitcoin-Kurs sprechen zudem eher für einen selektiven Kapitalumschichtungsprozess als für eine klare Entwarnung.

    Infobox: Die Marktbreite nimmt zu, doch institutionelle Nachfrage ist nicht automatisch nachhaltig. Ertragsversprechen, simulierte Indexdaten und kreditfinanzierte Bitcoin-Käufe erfordern eine besonders kritische Risikobewertung.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Der Punkt mit Metaplanet is schon ziemlich heftig, 43.000 Bitcoin auf Pump zu kaufen klingt für mich eher nach extremen Risiko als nach genialer Strategie. Wenn der Kurs nochmal stark fällt, werden aus den Buchverlusten schnell echte Probleme, und die Aktie läuft ja offenbar auch nicht gerade super. Die ETF-Abflüsse find ich dagegen nicht automatisch bearish, manche schichten warscheinlich einfach um oder nehmen Gewinne mit.
    Genau diese Umschichtung finde ich beim neuen Index spannend: Bitcoin wird nicht schlechtgeredet, sondern einfach nach einem anderen Maßstab bewertet. Die rückwirkend berechneten 8,18 Prozent klingen allerdings besser, als sie als echte Anlageerfahrung wahrscheinlich wären. Bei solchen Indizes würde ich erstmal abwarten, ob die Strategie auch nach dem Start und in einem schwachen Markt funktioniert.
    Der neue Index klingt zwar interesant, aber bei nur 18 Token und rückblickend simulierten 8,18 Prozent wär ich mit solchen Renditevergleichen erstmal vorsichtig, weil Simulationen halt nicht gleich echte Anlegergewinne sind.
    Die Metaplanet sache find ich ehrlich gesagt auch am auffälligsten, aber nicht nur wegen den 43.000 Bitcoin. Was mich eher stutzig macht ist das ganze drumherum mit krediten, wandelanleihen und diesen automatischen rückzahlungen. Wenn Bitcoin steigt sieht das natürlich super aus und man kann sich als visionär feiern lassen, aber bei fallenden kursen dreht sich die rechnung halt ziemlich schnell um. Buchverluste sind zwar erstmal keine ausgabe auf dem konto, aber der markt interessiert sich am ende trotzdem dafür, besonders wenn gleichzeitig neue schulden bedient werden müssen.

    Auch die 2,8 Prozent Bitcoin-Rendite je verwässerter Aktie klingt erstmal nach einer tollen kennzahl, sagt aber irgendwie nicht alles aus. Wenn immer neue aktien oder anleihen ausgegeben werden, muss man ja auch schauen wem die bisherigen anteile danach eigentlich noch gehören. Sonst wächst der Bitcoin-Bestand vielleicht kräftig, aber der anteil pro aktionär wächst nicht im gleichen tempo. Das ist ein bischen wie wenn man eine pizza kauft und dann immer mehr leute einlädt, nur weil die pizza größer wird heisst das ja nicht automatisch das jeder mehr bekommt.

    Der neue Index ohne Bitcoin ist ebenfalls interessant, wobei ich den Begriff Einnahmen bei manchen Krypto-Protokollen nicht ganz sauber finde. Staking, buybacks und ausschüttungen sind nicht unbedingt dasselbe wie ein normales unternehmen mit stabilen umsätzen und gewinn. Dazu kommen die simulierten werte bis 2026, die natürlich im nachhinein immer schön aussehen können. 8,18 Prozent pro jahr klingt besser als 0,08 Prozent, aber vergangene modellrechnungen sind halt keine garantie, vorallem nicht wenn sich die marktbedingungen ändern oder einzelne token plötzlich probleme bekommen. Ein Index mit nur 18 token kann ausserdem stärker von einzelnen ausfällen getroffen werden als ein sehr breiter markt.

    Bei den ETF-Abflüssen würde ich auch nicht sofort panik bekommen. 225 millionen dollar sind zwar viel geld, aber im verhältnis zum gesamten Bitcoin-Markt kann das trotzdem nur ein kleiner ruck sein. Dass der kurs über 64.000 bleibt, obwohl geld aus den ETFs rausgeht, könnte bedeuten das andere käufer einspringen oder das die verkäufer einfach schon eingepreist waren. Vielleicht kaufen manche institutionen auch direkt ausserhalb der ETFs, oder sie warten erstmal ab. Der Fear-and-Greed-Wert von 27 passt jedenfalls nicht so richtig zu einem völlig sorglosen markt, trotz der elf prozent seit monatsanfang.

    Was ich bei solchen berichten immer vermisse ist eine bessere trennung zwischen kurzfristigen kursbewegungen und langfristiger nachfrage. Ein leichtes plus bei Ethereum oder Solana an einem nachmittag beweist ja noch keinen neuen bullenmarkt. Genauso beweist ein ETF-Abfluss von einem tag noch keinen abwärtstrend. Im Kryptomarkt werden aus einzelnen zahlen leider sehr schnell grosse geschichten gemacht, weil sich das besser klickt.

    Robinhood und Hyperliquid als mögliche gewinner kann ich mir grundsätzlich vorstellen, aber da hängt auch sehr viel von regulierung und vertrauen ab. Gerade bei plattformen, die traditionelle finanzprodukte mit Krypto verbinden, können neue regeln oder ein sicherheitsproblem den ganzen vorteil wieder kaputt machen. Hyperliquid kenn ich zu wenig um da wirklich eine meinung zu haben, aber hohe nutzung und gebühren sind nicht automatisch dauerhaft, wenn die spekulanten weiterziehen.

    Unterm strich wirkt der markt für mich gerade nicht eindeutig bullish oder bearish, sondern eher wie ein umbau. Kapital geht aus manchen produkten raus und sucht sich andere möglichkeiten. Bitcoin bleibt der grosse reservewert, während andere token mit erträgen und anwendungsfällen beworben werden. Und Firmen wie Metaplanet gehen mit fremdem geld sehr stark ins risiko. Das kann im nächsten aufschwung genial aussehen, aber rückblickend eben auch wie eine ziemlich teure wette. Ich würde da jedenfalls nicht nur auf die anzahl der coins schauen sondern vorallem darauf, wie diese coins finanziert wurden und was bei einem kursrückgang dann noch übrig bleibt.
    Der neue Index ohne Bitcoin ist eigentlich ein interessanter Ansatz, weil er nicht einfach nur nach Marktkapitalisierung sortiert, sondern echte Protokoll-Einnahmen berücksichtigt. Die rückblickenden Renditezahlen würde ich trotzdem mit Vorsicht genießen – auf dem Papier sieht vieles besser aus als in einem schwierigen Markt. Spannend wird, ob institutionelle Anleger solche ertragsorientierten Krypto-Produkte tatsächlich dauerhaft annehmen.
    Bei Metaplanet wird mir auch etwas mulmig, vorallem weil da ständig neue Schulden und Wandelanleihen ins Spiel kommen. 43.000 Bitcoin hören sich natürlich riesig an, aber wenn der Kurs mal 30 oder 40 Prozent runtergeht, ist das halt nicht nur ein kleiner Buchverlust auf dem Papier sondern kann bei der Finanzierung richtig unangenehm werden. Das operative Geschäft kann noch so gute Margen haben, es trägt ja offenbar nicht ansatzweise das ganze Bitcoin-Programm. Und die Aktie ist seit Jahresanfang fast halbiert, was irgendwie zeigt das die Börse diese Strategie nicht einfach als genial feiert.

    Was ich bei dem neuen Index ohne Bitcoin interesant finde: Bitcoin wird dort nicht ausgeschlossen weil es schlecht läuft, sondern weil es kein Protokoll-Ertrag ausschüttet. Das ist schon ein anderer Blickwinkel. Trotzdem klingen 8,18 Prozent Rendite erstmal zu schön, wenn die Zahlen teilweise nur zurücksimuliert wurden. Mit historischen Daten kann man sich schnell einen super Index zusammenbasteln, aber in echt reagieren die Token ja auch auf Regulierung, Hacks und plötzlich geänderte Gebührenmodelle. Staking ist meiner Meinung nach auch nicht automatisch Gewinn, wenn der Tokenpreis gleichzeitig abstürzt, dann bekommt man zwar mehr Token und ist danach trotzdem ärmer, lol.

    Die ETF-Abflüsse würde ich ebenfalls nicht überbewerten. 225 Millionen Dollar sind viel Geld, aber im Vergleich zum gesamten Bitcoin-Markt auch nicht gleich der Weltuntergang. Sieben Tage Zuflüsse davor sprechen ja eher dafür, dass manche Anleger einfach mal Gewinne mitnehmen oder zwischen Produkten umschichten. Spannender wäre für mich, ob die Abflüsse mehrere Wochen bleiben und ob Bitcoin dann die 64.000 nicht mehr halten kann. Ein einzelner Tag sagt da relativ wenig aus. Der Fear-and-Greed-Wert von 27 passt auch nicht so richtig zu einem Kurs der noch elf Prozent im Monatsvergleich höher liegt. Vielleicht ist der Markt einfach gleichzeitig vorsichtig und trotzdem nicht bereit zu verkaufen.

    Bei Hyperliquid und Robinhood bin ich noch skeptisch, obwohl die Verbindung zu den klassischen Finanzmärkten logisch klingt. Gerade wenn immer mehr Leute über bekannte Plattformen Krypto kaufen können, bringt das bestimmt neue Liquidität. Aber mehr Zugänglichkeit heißt ja nicht automatisch stabilere Preise. Im Gegenteil, viele springen wahrscheinlich genau dann rein wenn in den Medien wieder vom nächsten Bullenmarkt geredet wird und verkaufen beim ersten Rücksetzer panisch.

    Am Ende bleibt für mich Bitcoin weiterhin der wichtigeste Richtungsgeber, auch wenn jetzt immer mehr Spezialindizes und Firmenstrategien entstehen. Ein Index kann Bitcoin aus methodischen Gründen weglassen, aber wenn der ganze Kryptomarkt fällt, hilft einem das vermutlich auch nur begrenzt. Und Firmen die Bitcoin auf Kredit kaufen sind nochmal eine ganz andere Risikoklasse als jemand, der einfach einen kleinen Betrag selbst hält. Das wird bei den ganzen Rekordmeldungen über Coin-Bestände manchmal etwas zu schnell als Erfolg verkauft. Weniger Schlagzeile, mehr Blick auf Schulden, Verwässerung und echte Cashflows wäre mir lieber.
    Jo also Metaplanet find ich jetzt auch nicht ganz so einfach als geniale Bitcoin Story. 43.000 Coins klingt natürlich erstmal riesig und in jeder Tabelle sieht das super beeindruckend aus, aber wenn dafür immer mehr Kredite, Wandelanleihen und andere Finanzsachen benutzt werden, wirds bei fallenden Kursen schnell ungemütlich. Ein Buchverlust ist zwar nicht direkt Geld das überwiesen wurde, aber die Schulden und Rückzahlungen verschwinden dadurch ja nicht einfach, das ist der Punkt den viele irgendwie ausblenden.

    Die operative Marge von 73,6 Prozent klingt dagegen schon stark, nur ist halt die Frage wieviel davon wirklich aus dem normalen Geschäft kommt und wieviel am Ende durch Bitcoin Bewertung und Finanzierung überlagert wird. Und die Aktie ist seit Jahresanfang fast 47 Prozent runter, da scheint der Markt die ganze Sache jedenfalls nicht als völlig risikolos zu sehen. Vielleicht ist das auch ein bischen der Unterschied zwischen Bitcoin halten und eine Firma zu kaufen die Bitcoin hält. Beim Coin hat man zumindest nicht automatisch noch Anleihen, Zinsen, Verwässerung und Managemententscheidungen mit im Gepäck.

    Der neue Index ohne Bitcoin ist auch interessant, aber 8,18 Prozent pro Jahr aus rückblickend simulierten Daten würde ich nicht gleich als Beweis für ein besseres Konzept nehmen. Simulationen sehen meistens ordentlicher aus als die echte Zukunft, vorallem wenn man die Regeln im nachhinein passend auswählen konnte. Einnahmen auf Protokollebene hören sich zwar solider an als nur irgendein Meme Token, aber Buybacks und Staking sind ja auch keine Garantie das der Kurs steigt. Ertrag und Kursgewinn werden hier meiner Meinung nach etwas durcheinander geworfen.

    Bei den ETF Abflüssen bin ich eher vorsichtig mit dem Wort Entwarnung. Das Bitcoin trotzdem über 64.000 bleibt kann bedeuten das andere Käufer einspringen, oder das die Abflüsse im Verhältnis zum gesamten Markt einfach nicht so dramatisch waren. Es kann aber genauso gut nur eine kurze Verschnaufpause sein. Der Fear and Greed Index bei 27 zeigt ja eher das die Stimmung noch ängstlich ist, auch wenn Bitcoin im Monat leicht gestiegen ist. Märkte machen manchmal genau dann weiter nach oben wenn alle skeptisch sind, und manchmal bleiben sie trotz guter Schlagzeilen einfach schwach. Eine Logik gibts da leider selten.

    Und diese ganzen Kurszahlen in Rupien fand ich etwas verwirrend, weil der Wert natürlich durch den Wechselkurs anders aussieht, Bitcoin dadurch aber nicht automatisch mehr oder weniger wert ist. Am Ende bleibt für mich: institutionelles Interesse ist spannend, aber nicht jeder institutionelle Kauf ist langfristiges Vertrauen. Manche kaufen mit geliehenem Geld, andere bauen Produkte zum weiterverkaufen und wieder andere schichten nur aus einem ETF in ein anderes Produkt um. Das sind schon sehr verschiedene Dinge, werden im Artikel aber teilweise in einen Topf geworfen.
    Die 8,18 Prozent beim neuen Index klingen erstmal super, aber wenn das rückblickend simuliert ist sagt das halt noch nicht viel über die echte Zukunft aus und ohne Bitcoin wirkt der vergleich auch etwas schief.
    Bei Metaplanet find ich den eigentlichen Punkt noch krasser als nur die 43.000 Bitcoin. Das ist ja nicht einfach ein Unternehmen das bisschen Krypto ins Depot legt, sondern fast schon eine Bitcoin firma mit operativen Geschäft daneben. Die 73,6 Prozent marge klingt erstmal super, aber wenn gleichzeitig hunderte Millionen Verlust durch die Bewertung entstehen, merkt man wie schnell sich die Zahlen drehen können. Auch wenn das nur auf dem Papier ist, die Schulden und Anleihen müssen trotzdem irgendwann bedient werden und der Bitcoin fragt nicht ob gerade der nächste rückzahlungstermin kommt.

    Die Ziele mit 100.000 bis Ende 2026 und 210.000 im Jahr danach hören sich für mich eher wie ein Marketingplan an als wie eine vorsichtige Finanzstrategie. Wenn dafür immer neue Wandelanleihen und Kredite aufgenommen werden, profitieren die Aktionäre nur solange der Bitcoin steigt und die Verwässerung nicht alles auffrisst. Diese Kennzahl Bitcoin-Rendite je Aktie verstehe ich ehrlich gesagt nicht ganz, weil ein größerer Coinbestand nicht automatisch bedeutet das jede Aktie mehr wert wird. Man kann ja mehr Bitcoin besitzen und trotzdem als Aktionär schlechter dastehen, wenn dafür zu viele neue Aktien ausgegeben werden oder die Zinslast steigt.

    Interessant finde ich auch den neuen Index ohne Bitcoin. Einerseits ist es logisch, dass Bitcoin keine Protokoll Einnahmen ausschüttet und deshalb durch diesen Test fällt. Andererseits wirkt das ein bisschen so als würde man das Regelwerk passend zur gewünschten Story bauen. Wenn nur Tokens mit Buybacks, Staking oder Ausschüttungen genommen werden, vergleicht man am Ende nicht unbedingt die besten Netzwerke sondern nur die, die in dieses Ertragsmodell passen. Die 8,18 Prozent sind ausserdem rückblickend simuliert, da sollte man wirklich nicht so tun als wäre das eine sichere erwartete Rendite. Rückrechnungen sehen fast immer schlauer aus als echtes investieren danach.

    Bei den ETF Abflüssen bin ich ebenfalls nicht sicher ob man daraus schon eine Richtung ablesen kann. 225 Millionen Dollar klingt riesig, ist im gesamten Bitcoin Markt aber vielleicht auch nur ein etwas größerer Tropfen. Vorher gab es sieben Tage Zuflüsse und trotzdem bleibt der Kurs über 64.000, also müssen offenbar andere Käufer die Verkäufe auffangen oder es werden Positionen ausserhalb der ETFs verschoben. Der Fear and Greed Index bei 27 passt dabei irgendwie nicht zum Kursplus seit Monatsbeginn. Vielleicht sind die Anleger einfach vorsichtig geworden und kaufen nur bei Rücksetzern, statt komplett aus dem Markt zu gehen.

    Was mich an dem Artikel etwas stört ist die Mischung aus ganz verschiedenen Nachrichten. Ein Kursplus von 0,5 Prozent bei Bitcoin, ein neuer Index, Robinhood und Hyperliquid und dann noch Metaplanet, das sind eigentlich mehrere Themen mit ganz unterschiedlichen Risiken. Daraus eine gemeinsame institutionelle Strategie abzuleiten ist vielleicht etwas weit gesprungen. Institutionelle Anleger sind ja keine einheitliche gruppe, ein Family Office will vielleicht Ertrag, ein ETF will Liquidität und Metaplanet hebelt praktisch auf einen einzelnen Vermögenswert. Das kann man nicht alles in einen Topf werfen.

    Robinhood als möglicher Gewinner finde ich zumindest nachvollziehbarer, weil die Firma an Handel und Gebühren verdient und nicht zwingend selbst riesige Bitcoin Bestände halten muss. Bei Hyperliquid müsste man dagegen genauer schauen wie nachhaltig die Einnahmen wirklich sind und ob die Nutzer auch bei schlechtem Markt bleiben. In einem Bullenmarkt sehen fast alle Protokolle genial aus, im Bärenmarkt zeigt sich dann ob wirklich ein Produkt dahinter steckt oder nur spekulation und hohe Anreize.

    Unterm Strich bleibt für mich Bitcoin trotz ETF Abflüssen der stabilste Teil in dieser Übersicht, aber stabil heisst bei Krypto natürlich auch nur relativ. Die neuen Indexprodukte könnten mehr Geld in Altcoins bringen, gleichzeitig werden dadurch auch viele Anleger angelockt die nur auf die frühere Rendite schauen. Und bei Metaplanet würde ich persönlich nicht nur den Bitcoin Kurs beobachten sondern vorallem die Finanzierung, Verwässerung und ob das operative Geschäft überhaupt genug Geld erwirtschaftet. Sonst besitzt am Ende zwar die Firma immer mehr Coins, aber die Aktionäre besitzen davon immer weniger.
    Interessant finde ich vor allem, dass der Kurs trotz der 225 Millionen Dollar ETF-Abflüsse über 64.000 Dollar bleibt. Das wirkt erstmal stabil, kann aber genauso gut nur eine Umschichtung sein und kein neues Kaufsignal. Bei einem Fear-and-Greed-Wert von 27 wäre ich daher noch vorsichtig und würde eher auf mehrere Tage Daten schauen, bevor ich von einer echten Bodenbildung spreche.
    Interessant finde ich vor allem, dass der Kurs trotz der ETF-Abflüsse über 64.000 Dollar bleibt – vielleicht zeigt sich hier tatsächlich eine Umschichtung in andere Anlageformen und nicht gleich ein kompletter Vertrauensverlust.
    Deinen Einwand zu Metaplanet sehe ich ähnlich, gerade die Kombination aus großen Bitcoin-Zielen und immer neuen Finanzierungsinstrumenten macht die Sache ziemlich anfällig. Was mir im Artikel zusätzlich auffällt, ist der neue Index ohne Bitcoin. Grundsätzlich finde ich den Ansatz interessant, Protokolle nach tatsächlichen Einnahmen zu bewerten, statt nur nach Bekanntheit oder Marktkapitalisierung. Aber die rückblickend simulierte Rendite von 8,18 Prozent klingt natürlich erstmal besser, als sie vermutlich in der Praxis für Anleger ausfallen wird. Gerade bei nur 18 ausgewählten Token können einzelne Positionen und die jeweilige Marktphase einen riesigen Unterschied machen. Auch die Begrenzung auf 35 Prozent verhindert ja nicht, dass der Index insgesamt stark von ein paar großen Projekten abhängt.

    Bitcoin fällt bei diesem Modell nicht durch, weil das Netzwerk schlecht wäre, sondern weil es schlicht eine andere Rolle erfüllt. Digitales Gold ist als Vergleich eigentlich ganz passend, denn Gold zahlt auch keine Ausschüttung und wird trotzdem als Wertspeicher gehalten. Man sollte also nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Ein ertragsorientierter Index kann interessant sein, ersetzt Bitcoin aber nicht automatisch.

    Bei Hyperliquid und Robinhood bin ich ebenfalls vorsichtig. Beide stehen zwar für die Verbindung von Krypto und klassischen Finanzmärkten, aber daraus folgt noch lange nicht, dass sie die großen Gewinner werden. Bei solchen Prognosen wird gern die Story erzählt, während regulatorische Risiken, Konkurrenz und mögliche technische Probleme eher im Kleingedruckten verschwinden. Das gilt besonders bei Plattformen, die stark vom Handelsvolumen und von einem positiven Marktumfeld abhängen.

    Die ETF-Abflüsse finde ich wie KursKeks auch nicht sofort dramatisch. Wenn der Kurs trotz 225 Millionen Dollar Abflüssen über 64.000 Dollar bleibt, muss irgendwo weiterhin Nachfrage vorhanden sein. Vielleicht kommt sie aus anderen Regionen, von privaten Käufern oder einfach aus dem Spotmarkt. Sieben Tage Zuflüsse sind aber genauso wenig ein sicherer Trend wie ein einzelner Abflusstag ein Crashsignal ist. Der Fear-and-Greed-Index bei 27 zeigt eher, dass viele Anleger noch skeptisch sind. Manchmal ist genau das stabilisierend, weil nicht jeder schon völlig euphorisch auf der Long-Seite steht.

    Die Zahlen von Revolut würde ich dagegen nicht überbewerten. Der Kurs in Rupien wirkt zwar beeindruckend, ändert aber an der eigentlichen Bitcoin-Bewertung nichts. Wichtiger sind Liquidität, Nachfrage und die Entwicklung gegenüber anderen Anlageklassen. Insgesamt zeigt der Artikel für mich vor allem, dass der Kryptomarkt immer professioneller wirkt, aber dadurch nicht automatisch sicherer wird. Neue Indizes, institutionelle Produkte und kreditfinanzierte Käufe bringen mehr Kapital, können bei einer Gegenbewegung aber auch mehr Druck erzeugen. Gerade bei Metaplanet wäre ich deshalb gespannt, wie die Strategie bei einem längeren Kursrückgang aussieht und nicht nur bei steigenden Preisen.
    Die Metaplanet-Zahlen finde ich tatsächlich noch spannender als den kurzen ETF-Abfluss. Nicht, weil 225 Millionen Dollar wenig wären, sondern weil der Kurs trotz dieses Abflusses über 64.000 Dollar bleibt. Das zeigt zumindest, dass an anderer Stelle weiterhin Käufer da sind. Ob das schon eine nachhaltige Stabilisierung ist, würde ich daraus aber noch nicht ableiten. Sieben Tage Zuflüsse und dann ein deutlicher Abfluss können genauso gut eine kurze Pause oder Gewinnmitnahme sein wie der Beginn eines Stimmungswechsels.

    Beim neuen Index ohne Bitcoin wird meiner Meinung nach etwas Äpfel mit Birnen verglichen. Bitcoin soll dort ja gar nicht durchfallen, weil es ein schlechtes Netzwerk wäre, sondern weil es keine Protokoll-Einnahmen an Tokenhalter ausschüttet. Als digitales Gold passt Bitcoin schlicht nicht in ein ertragsorientiertes Auswahlverfahren. Interessant ist der Ansatz trotzdem, gerade für institutionelle Anleger, die lieber eine Kennzahl sehen, die sich irgendwie mit Cashflows oder Ausschüttungen vergleichen lässt. Die rückblickend simulierten 8,18 Prozent würde ich allerdings nicht zu hoch hängen. Auf dem Papier sehen solche historischen Werte immer schön aus, in der Realität kommen Gebühren, Liquidität, Rebalancing und die Auswahl der tatsächlich verfügbaren Produkte dazu.

    Hyperliquid und Robinhood als mögliche Gewinner klingen ebenfalls plausibel, aber solche Prognosen sind natürlich schnell gemacht. Entscheidend wäre für mich, ob die Nutzung und die Einnahmen auch in einem schwächeren Markt stabil bleiben. In einem Bullenmarkt wächst fast alles, was irgendwie mit Handel und Krypto zu tun hat. Erst wenn die Kurse fallen und die Nutzer trotzdem bleiben, zeigt sich, welches Geschäftsmodell wirklich trägt.

    Bei Metaplanet ist das Risiko aus meiner Sicht ziemlich offensichtlich. 43.000 Bitcoin sind beeindruckend, aber bei Käufen auf Kredit wird aus einem Kursrückgang eben nicht nur ein Buchverlust, sondern möglicherweise ein echtes Finanzierungsproblem. Gleichzeitig wirkt die operative Marge zwar stark, sie sagt aber wenig darüber aus, wie robust die gesamte Firma ist, wenn der Bitcoin-Preis längere Zeit schwächelt. Ein Aktienkurs, der seit Jahresbeginn fast halbiert ist, passt jedenfalls nicht zu der Erfolgsgeschichte, die man aus den Bestandszahlen vielleicht herauslesen könnte.

    Unterm Strich sehe ich deshalb kein klares bullishes oder bearishes Signal, sondern einen Markt, der sich gerade neu sortiert. Bitcoin bleibt der große Liquiditätsanker, während daneben immer mehr Produkte mit anderen Kriterien entstehen. Für Anleger wird die Auswahl dadurch größer, aber nicht automatisch einfacher. Wer nur auf steigende Kurse und schöne Rückrechnungen schaut, übersieht schnell die Verschuldung und die Abhängigkeit von dauerhaftem Kapitalzufluss. unerquicklichાયર
    Ich sehe das ähnlich, vor allem bei Metaplanet wird mir das langsam zu sportlich. 43.000 Bitcoin klingen natürlich beeindruckend, aber wenn ein Unternehmen dafür Kredite, Wandelanleihen und weitere Kapitalmarktinstrumente nutzt, ist das eben nicht nur eine Wette auf Bitcoin, sondern gleichzeitig auch eine Wette auf die eigene Finanzierung. Steigt Bitcoin kräftig, sieht die Strategie im Rückblick genial aus. Fällt der Kurs aber länger, können Zinsen, Verwässerung und Abschreibungen schnell zum eigentlichen Problem werden. Der operative Gewinn ist zwar eine gute Nachricht, aber der steht für mich nicht automatisch im Verhältnis zu diesem riesigen Bitcoin-Risiko.

    Spannend finde ich den neuen Index ohne Bitcoin. Das zeigt ganz gut, dass Bitcoin und andere Token inzwischen offenbar nach völlig unterschiedlichen Kriterien bewertet werden. Bitcoin muss keine Protokollgebühren ausschütten, um interessant zu sein, sonst wäre digitales Gold ja auch ein ziemlich schlechtes Anlageobjekt. Bei den 18 Token wäre ich trotzdem vorsichtig, weil die rückblickend simulierten 8,18 Prozent natürlich sehr gut aussehen, aber keine Garantie für die Zukunft sind. Gerade bei Krypto können sich Einnahmenmodelle, Nutzerzahlen und regulatorische Rahmenbedingungen ziemlich schnell ändern.

    Dass Bitcoin trotz 225 Millionen Dollar ETF-Abflüssen über 64.000 Dollar bleibt, ist erstmal bemerkenswert. Für mich ist das aber noch kein starkes Kaufsignal. Vielleicht verkaufen gerade einige Anleger Gewinne und andere kaufen die Schwäche auf, vielleicht wandert das Geld tatsächlich in andere Produkte oder Coins. Der Fear-and-Greed-Index bei 27 passt jedenfalls nicht zu einer völlig sorglosen Rally. Man sollte also nicht nur auf einen einzelnen Tageswert schauen, sondern eher darauf, ob sich die Abflüsse wiederholen und wie der Kurs auf weitere Verkäufe reagiert.

    Die Kursbewegungen bei den Altcoins wirken daneben eher wie normales Marktgemisch. Ein bisschen Plus bei Ethereum, Solana oder Chainlink und gleichzeitig Minus bei Avalanche und Monero sagt für mich noch nicht viel über einen neuen Trend aus. Bei Hyperliquid und Robinhood kann ich den Gedanken von Bitwise nachvollziehen, weil die Verbindung zwischen klassischen Finanzprodukten und Krypto sicher weiter wachsen wird. Aber gerade bei solchen Gewinner-Prognosen sollte man sich daran erinnern, dass im Nachhinein immer vieles logisch klingt.

    Unterm Strich bleibt Bitcoin für mich der vergleichsweise klarste Teil dieser Geschichte, aber selbst dort ist die Schwankung natürlich erheblich. Bei Firmen, die Bitcoin auf Kredit kaufen, kommt noch eine zusätzliche Risikoschicht dazu. Und bei neuen Indizes muss man genau hinschauen, ob echte Erträge dahinterstehen oder ob vor allem ein schönes Backtesting verkauft wird. Die Marktbreite nimmt zu, das stimmt, aber mehr Auswahl bedeutet leider nicht automatisch weniger Risiko.
    Der Punkt mit dem neuen Index is schon spannend, aber 8,18 Prozent klingt wegen der rückblickend simulierten Daten erstmal viel besser als es wirklich war und ohne Bitcoin ist der Vergleich irgendwie auch schief.

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    Zusammenfassung des Artikels

    Bitcoin bleibt trotz ETF-Abflüssen über 64.000 US-Dollar, während neue ertragsbasierte Indizes ohne Bitcoin und institutionelle Strategien den Kryptomarkt prägen.

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