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Die neue Verordnung über die digitale operationale Resilienz (Dora) stellt einen bedeutenden Schritt in der Regulierung des Finanzsektors dar und betrifft nicht nur traditionelle Banken, sondern auch innovative Blockchain-Anwendungen. In diesem Artikel beleuchten wir die Herausforderungen, die sich für Blockchain-Spezialisten aus der Dora-Verordnung ergeben, und diskutieren die Auswirkungen auf die Sicherheit und Governance in der digitalen Finanzwelt. Erfahren Sie, wie Unternehmen auf diese neuen Anforderungen reagieren und welche Rolle dezentrale Finanzplattformen dabei spielen.
Dora: Warum Blockchain-Spezialisten mit der Verordnung kämpfen
Die neue Verordnung über die digitale operationale Resilienz (Dora), die am 17. Januar 2025 von der Europäischen Union eingeführt wurde, soll einen einheitlichen Rahmen für die Digitalsicherheit im Finanzsektor schaffen. Diese Verordnung betrifft nicht nur traditionelle Finanzinstitute, sondern auch Unternehmen, die dezentrale Technologien wie die Blockchain nutzen. Insbesondere Dienstleister von Kryptowerten und Emittenten vermögensbindender Token sind von den neuen Anforderungen betroffen.
Die Dora-Verordnung verlangt von den betroffenen Unternehmen, dass sie Verantwortung für den sicheren Betrieb ihrer digitalen Systeme übernehmen. Dazu gehört die Einführung von Verfahren zum Schutz der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) sowie die Entwicklung von Meldestrukturen für Zwischenfälle. Vollständig dezentralisierte Finanzplattformen (DeFi) fallen jedoch nicht unter diese Regelung, da sie nicht von regulierten Finanzdienstleistern betrieben werden.
„Die Anforderungen an Governance-Strukturen im Finanzsektor beruhen traditionell auf klaren Zuständigkeiten und nachvollziehbaren Entscheidungswegen.“
Zusammenfassung: Die Dora-Verordnung zielt darauf ab, die Sicherheit im Finanzsektor zu erhöhen, betrifft jedoch nicht alle Blockchain-Anwendungen, insbesondere nicht die vollständig dezentralisierten Plattformen.
Vitalik Buterin: Ethereum löst das zentrale Blockchain-Trilemma
Vitalik Buterin, Mitgründer von Ethereum, hat in einem aktuellen Beitrag erklärt, dass Ethereum vor einem grundlegenden technologischen Wandel steht. Die Kombination aus PeerDAS und zkEVMs könnte das Netzwerk in eine neue Liga dezentraler Systeme heben. Diese Technologien ermöglichen es, eine Blockchain zu schaffen, die gleichzeitig dezentral, konsensfähig und hoch skalierbar ist.
Buterin hebt hervor, dass die Fortschritte nicht nur theoretischer Natur sind, da Data Availability Sampling über PeerDAS bereits live im Hauptnetz läuft. Die zkEVMs haben die Performance-Hürden überwunden, was bedeutet, dass Ethereum nun in der Lage ist, das sogenannte Blockchain-Trilemma zu adressieren. Für die kommenden Jahre plant Buterin eine schrittweise Umsetzung, die unter anderem größere Gas-Limit-Erhöhungen und die Einführung von zkEVM-Nodes umfasst.
„Ethereum steht nun erstmals kurz davor, beide Welten zu vereinen.“
Zusammenfassung: Ethereum könnte durch die neuen Technologien PeerDAS und zkEVMs entscheidende Fortschritte machen und das Blockchain-Trilemma lösen, was zu einer signifikanten Verbesserung der Netzwerkleistung führen könnte.
Ripple's University Blockchain Research Initiative stiftet Professur
Im Rahmen der University Blockchain Research Initiative (UBRI) hat Ripple eine Professur an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht eingerichtet. Der Lehrstuhl von Prof. Raša Karapandža wird künftig den Titel „Ripple Endowed Chair of Finance“ tragen. Diese Unterstützung soll die Forschung und Lehre in den Bereichen Finance, Blockchain und digitale Vermögenswerte stärken.
Die Förderung durch Ripple ermöglicht es Studierenden, praktische Erfahrungen mit Blockchain und FinTech zu sammeln, an internationalen Wettbewerben teilzunehmen und von der Expertise des Professors in Seminaren und Workshops zu profitieren. Prof. Karapandža ist ein Pionier in der FinTech-Ausbildung und hat bereits 2011 einen der ersten universitären Kurse zu Blockchain und Kryptowährungen eingeführt.
„Die Unterstützung durch Ripple stärkt unseren langjährigen Fokus auf Blockchain, FinTech und digitale Assets.“
Zusammenfassung: Ripple fördert die EBS Universität, um die Forschung im Bereich Blockchain und FinTech zu intensivieren und den Studierenden wertvolle praktische Erfahrungen zu bieten.
Roth/MKM bestätigt Kursziel von 56 US-Dollar für Applied Blockchain
Das Analysehaus Roth/MKM hat in einer aktuellen Studie das Kursziel von 56,00 US-Dollar für Applied Blockchain Inc (NASDAQ:APLD) bekräftigt. Dies impliziert ein erhebliches Aufwärtspotenzial gegenüber dem aktuellen Kurs von 28,11 US-Dollar. Die Analysten erwarten, dass die Ergebnisse des Unternehmens für das zweite Geschäftsquartal 2026 weniger von kurzfristigen finanziellen Entwicklungen, sondern vielmehr von der operativen Umsetzung geprägt sein werden.
Applied Blockchain hat mit 100 MW, die nun in seiner PF1-Anlage aktiv sind, einen operativen Meilenstein erreicht. Das Unternehmen hat zudem seine Finanzierungsmöglichkeiten durch eine von Macquarie unterstützte Fazilität erweitert, um die Entwicklung von Campus-Projekten voranzutreiben. Analysten prognostizieren für das Geschäftsjahr 2026 ein beeindruckendes Umsatzwachstum von 114 %.
„Kurzfristiges Aufwärtspotenzial für die Aktie resultiert aus Ankündigungen von Mietverträgen und Fortschritten bei der Finanzierung.“
Zusammenfassung: Roth/MKM sieht großes Potenzial für Applied Blockchain und hat das Kursziel auf 56 US-Dollar festgelegt, während das Unternehmen bedeutende Fortschritte in seiner operativen Entwicklung erzielt.
Einschätzung der Redaktion
Die Einführung der Dora-Verordnung stellt einen bedeutenden Schritt in Richtung einer einheitlichen Regulierung der digitalen Sicherheit im Finanzsektor dar. Die Tatsache, dass sie nicht alle Blockchain-Anwendungen erfasst, insbesondere nicht die vollständig dezentralisierten Plattformen, könnte zu einer Fragmentierung der Regulierung führen. Dies könnte dazu führen, dass Unternehmen, die in diesem Bereich tätig sind, unterschiedliche Standards einhalten müssen, was die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen könnte.
Die Fortschritte von Ethereum, wie von Vitalik Buterin beschrieben, könnten die Plattform in eine neue Ära der Dezentralisierung und Skalierbarkeit führen. Dies ist besonders relevant, da die Lösung des Blockchain-Trilemmas entscheidend für die breitere Akzeptanz von Blockchain-Technologien ist. Ein erfolgreicher technologischer Wandel könnte Ethereum als führende Plattform im DeFi-Sektor weiter festigen.
Die Initiative von Ripple zur Förderung der Blockchain-Forschung an der EBS Universität ist ein positives Signal für die akademische Auseinandersetzung mit Blockchain und FinTech. Solche Maßnahmen sind wichtig, um zukünftige Fachkräfte auszubilden und die Innovationskraft in der Branche zu stärken.
Die Bestätigung des Kursziels für Applied Blockchain durch Roth/MKM deutet auf ein starkes Vertrauen in die zukünftige Entwicklung des Unternehmens hin. Die prognostizierten Umsatzsteigerungen und operativen Fortschritte könnten das Unternehmen in eine vorteilhafte Position im Markt bringen, was für Investoren von Interesse ist.
Insgesamt zeigen diese Entwicklungen, dass der Blockchain-Sektor weiterhin dynamisch ist und sowohl regulatorische als auch technologische Herausforderungen und Chancen birgt.
Quellen:
- Dora: Warum Blockchain-Spezialisten mit der Verordnung kämpfen
- Vitalik Buterin: Ethereum löst das zentrale Blockchain-Trilemma
- Ripple's University Blockchain Research Initiative stiftet Professur
- Ethereum hat laut Vitalik Buterin das größte Problem der Blockchain-Technologie gelöst
- Ripple's University Blockchain Research Initiative stiftet Professur an der EBS Universität
- Roth/MKM bestätigt Kursziel von 56 US-Dollar für Applied Blockchain













