„Krypto-Blase“ vs. Dotcom-Blase: nimmt es die gleiche Entwicklung?

22.03.2018 01:09 643 mal gelesen Lesezeit: 2 Minuten 0 Kommentare

Thema in Kurzform

  • Die "Krypto-Blase" zeichnet sich durch eine hohe Volatilität und Spekulationen auf Coins aus, ähnlich wie die Dotcom-Blase mit Internetaktien.
  • Im Gegensatz zur Dotcom-Blase, die hauptsächlich Unternehmen betraf, beeinflusst die "Krypto-Blase" auch individuelle Investoren durch den direkten Kauf und Verkauf von Coins in Wallets.
  • Während die Dotcom-Blase hauptsächlich eine Überbewertung von Internetfirmen war, umfasst die "Krypto-Blase" eine breitere Palette von Technologien und Anwendungen der Blockchain.

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Das häufigste Argument, welches Kritiker von Kryptowährungen auf den Tisch bringen ist, dass es sich bei dieser Thematik lediglich um eine „Krypto-Blase“ handele. Häufig wird der Vergleich zur Tulpenmanie und der Dotcom-Blase in den 2000ern gezogen. Doch ist dies gerechtfertigt?

„Krypto-Blase“ vs. Dotcom-Blase: der Vergleich

Kaum ein Markt wird so kontrovers diskutiert, wie jener der Kryptowährungen. Grund dafür ist weniger der Markt selbst, da seine Mechanismen sich nicht wirklich von denen eines Forex-Marktes unterscheiden. Vielmehr geraten die ICOs und die herausgebenden Unternehmen in die Schusslinie der Kritiker. In der Vergangenheit sind viele Fälle bekannt geworden, in denen durch ICOs auf betrügerische Art und Weise den Investierenden das Geld aus der Tasche gezogen haben, ohne jeglichen Gegenwert. In diesem Zusammenhang wird oft von einem Schneeballsystem gesprochen. Eine Analyse der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernest & Young zeigt, dass 10% aller durch ein ICO erlangte Kapitalflüsse entweder verloren gingen oder aber gestohlen wurden. ICOs haben durchaus auch viele positive Eigenschaften auf den Markt und private Investoren. Sie ermöglichen Otto Normalverbrauchern Investitionen zu tätigen und sich an aufstrebenden Startups zu beteiligen. Solche Investitionen waren bisher nur Investoren mit schwerer Brieftasche zugänglich. Natürlich wäre hier ein denkbares Gegenargument, dass kleine Investoren ebenso auch Aktien und Anleihen von großen Unternehmen erwerben können. Diese werden jedoch selten von Startups herausgegeben, deren Potenzial sich innerhalb von kürzester Zeit sehr stark entwickeln kann. Vergleicht man diesen Trend nun mit der Dotcom-Blase, lassen sich natürlich viele Parallelen ziehen. Gleichzeitig gibt es jedoch auch kleine und entscheidende Unterschiede. Igor Erker, Digital Asset Advisor bei der Investmentfirma „Columbus Capital“ schätzt den aktuellen Wert des Krypto-Marktes auf circa 500 Milliarden USD. Der Wert des NASDAQ im Jahre 2000 wurde hingegen auf 6 Billionen USD geschätzt. Darin liegt ein entscheidender Unterschied. Zwar wird eine Korrektur des Marktes erwartet, diese wird jedoch bei Weitem nicht so stark ausfallen, wie im Jahre 2000. Die Blockchain-Technologie ist Gegenstand vieler technischen Innovationen auf vielen wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Gebieten. Jene Unternehmen, die diese Technologie ernsthaft verwenden, werden auch nach einer Marktkorrektur auf dem Markt bestehen bleiben. Des Weiteren äußert Erker, dass die Leute heutzutage über ein ganz anderes Wissen verfügen und mehr Möglichkeiten haben, sich über Unternehmen am Markt zu informieren.  

Häufig gestellte Fragen zum Thema „Krypto-Blase“ vs. Dotcom-Blase

Was sind die Hauptunterschiede zwischen der "Krypto-Blase" und der Dotcom-Blase?

Die "Krypto-Blase" und die Dotcom-Blase sind zwei verschiedene Phänomene, die beide mit spekulativen Anlagen zu tun haben. Während die Dotcom-Blase auf überbewerteten Technologie-Aktien basierte, ist die "Krypto-Blase" auf den massiven Anstieg der Kryptowährungspreise zurückzuführen.

Kann die "Krypto-Blase" platzen wie die Dotcom-Blase?

Ja, die "Krypto-Blase" kann platzen, ähnlich wie die Dotcom-Blase. Das geschieht, wenn die Preise für Kryptowährungen schneller fallen als sie gestiegen sind, was oft zu Panikverkäufen und erheblichen Verlusten für Investoren führt.

Warum vergleichen einige Experten die "Krypto-Blase" mit der Dotcom-Blase?

Experten ziehen Parallelen zwischen der "Krypto-Blase" und der Dotcom-Blase, da beide Blasen durch ähnliche Faktoren verursacht wurden, darunter übermäßige Spekulation, mangelnder regulativer Rahmen und eine starke Zunahme neuer, wenig erforschter Technologien.

Wird die "Krypto-Blase" die gleichen Auswirkungen haben wie die Dotcom-Blase?

Es ist unklar, ob die "Krypto-Blase" die gleichen Auswirkungen haben wird wie die Dotcom-Blase. Es hängt davon ab, wie groß die "Krypto-Blase" wird, wie schnell sie platzt und wie Regulierungsbehörden weltweit reagieren.

Was können wir aus der Dotcom-Blase für die "Krypto-Blase" lernen?

Aus der Dotcom-Blase können wir lernen, dass es wichtig ist, das Risiko neuer Technologien zu verstehen und uns nicht von der Begeisterung hinreißen zu lassen. Es ist auch wichtig, auf Diversifikation zu achten und nicht das gesamte Vermögen in eine einzige Anlageklasse zu stecken.

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Zusammenfassung des Artikels

Kritiker behaupten, dass Kryptowährungen nichts anderes als eine neue Blase sind, doch ein Vergleich mit der Dotcom-Blase der 2000er Jahre zeigt, dass sich der KryptoMarkt stärker als damals entwickelt hat und sich auch nach einer Marktkorrektur halten wird.

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Leider erreichen mich immer mehr Anrufe und Meldungen von Opfern dieser Masche. Passt auf eure Eltern und Großeltern auf!

Nützliche Tipps zum Thema:

  1. Vergleiche die aktuellen Krypto-Preise mit den Dotcom-Blasenpreisen, um eine Perspektive zu bekommen.
  2. Forschung über die Ursachen der Dotcom-Blase und vergleiche diese mit der aktuellen Krypto-Situation.
  3. Behalte die Marktvolatilität im Auge, da sowohl die Dotcom-Blase als auch die Krypto-Blase durch hohe Volatilität gekennzeichnet sind.
  4. Lerne aus den Fehlern der Dotcom-Blase und investiere nicht blind in jede Coin, die du siehst. Mach deine eigene Forschung und verstehe, was du kaufst.
  5. Vergiss nicht, dass es nach jeder Blase auch eine Erholungsphase gibt. Wenn du in Krypto investierst, sei geduldig und lass dich nicht von kurzfristigen Preisschwankungen abschrecken.