Kunst zerstören oder auf Bitcoin verzichten? Wiener Kunstwerk macht Wert zur Entscheidung

    KI-generiert
    Cryptonow
    16.09.2026 89 mal gelesen 1 KommentareGoogle-News
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    Auf der PARALLEL Vienna stellte die Wiener Künstlerin Amanda von Canada ihr Werk „WERTVOLL – Everything increases in value“ vor. Es verbindet klassische Kunstgeschichte mit der modernen Welt der Kryptowährungen und macht die Frage greifbar: Was definiert eigentlich Wert?
    Im Zentrum der Leinwand steckt ein physisches Cryptonow Wallet, das mit einem echten Bitcoin-Betrag aufgeladen ist. Eine Collage aus Motiven der Kunstgeschichte umgibt den digitalen Vermögenswert, der dadurch einen sichtbaren und materiellen Zugang erhält.
    Das Werk stellt Betrachter vor ein radikales Dilemma: Wer an den Bitcoin gelangen will, muss die Leinwand beschädigen und damit das Kunstwerk aufbrechen. Wer die Kunst unverändert bewahren möchte, muss den Bitcoin unangetastet lassen.
    Für Amanda von Canada zeigt diese Verbindung, dass Wert viele Formen annehmen kann und sich unser Verständnis davon verändert. Cryptonow-Manager Clemens Pachta betont zudem den Gedanken der Self-Custody: Wer den Zugang kontrolliert, kontrolliert den Wert.
    Besonders spannend ist der Gegensatz zwischen den beiden Wertlogiken: Die Leinwand bleibt in ihrem Zustand unverändert, während sich der Bitcoin-Wert sekündlich mit dem Markt bewegt. Zu sehen war das Werk vom 9. bis 13. September 2026 auf der PARALLEL Vienna im Otto-Wagner-Areal.

    Die Künstlerin Amanda von Canada integriert für ihr aktuelles Werk „WERTVOLL“ eine mit echtem Bitcoin aufgeladene Gutscheinkarte des Krypto-Retailanbieters Cryptonow in ein Gemälde. Das Resultat: Wer an das digitale Kapital gelangen will, muss die physische Kunst zerstören.

    Wien, 16. September 2026. Auf der Kunstmesse PARALLEL Vienna (9. bis 13. September) im Otto-Wagner-Areal wurde eine der grundlegendsten Fragen unserer Zeit physisch greifbar: Was genau definiert Wert? Mit ihrem neuen Werk „WERTVOLL – Everything increases in value“ bringt die in Wien lebende Künstlerin Amanda von Canada das Spannungsfeld zwischen klassischem Kulturgut und modernen Finanztechnologien auf eine Leinwand.

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    Dass ein rein digitales Asset wie Bitcoin überhaupt in ein physisches Gemälde eingearbeitet werden kann, liegt am verwendeten Material. Im Zentrum der Arbeit steht ein physisches Cryptonow Wallet®. Der Kryptoanbieter Cryptonow hat sich darauf spezialisiert, digitale Währungen in Form von handelsüblichen Gutscheinkarten mit integriertem Wallet in den klassischen Einzelhandel zu bringen. Genau diese Übersetzungsleistung von der Kryptografie des Bitcoins zum greifbaren Alltagsgegenstand macht die Gutscheinkarte für die Künstlerin zum nutzbaren Material.

    Zerstörung als Bedingung für Profit

    Für ihr Kunstwerk hat Amanda von Canada das Bitcoin-Wallet in der Mitte einer Leinwand fest integriert. Anschließend gestaltete sie die Leinwand mit einer Collage aus Bildern der klassischen Kunstgeschichte. Mithilfe eines Heat-Press-Verfahrens brachte sie die verschiedenen Bildmotive auf die Leinwand und schuf so eine einzigartige Verbindung zwischen klassischer Kunst und moderner Technologie.

    Das Krypto-Wallet ist inmitten dieser Collage eingebettet und bildet den Mittelpunkt des Kunstwerks. Es zieht die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich und steht für den Wert, den digitale Vermögenswerte heute haben können. Das Wallet ist mit einem echten Bitcoin-Betrag aufgeladen und macht damit die Verbindung zwischen Kunst und der Welt der Kryptowährungen sichtbar.

    Über die Collage ist in gelben Lettern das Wort „WERTVOLL“ gedruckt. Die auffällige Farbe hebt sich deutlich von der Collage ab und unterstreicht die zentrale Botschaft des Kunstwerks.

    Die Mechanik des Kunstwerks zwingt den Betrachter in ein unlösbares Dilemma. Die Gutscheinkarte mit dem aufgeladenen Bitcoin-Wert ist physisch in das Kunstwerk integriert. Wer an das digitale Kapital gelangen möchte, muss dieses also beschädigen bzw. einen elementaren Teil der künstlerischen Einheit aufbrechen. Wer das Kunstwerk als Besitz unverändert erhalten will, muss die Bitcoin unangetastet lassen.

    „Für mich verbindet dieses Kunstwerk die klassische Kunstgeschichte mit der modernen Welt der Kryptowährungen”, erklärt Amanda von Canada ihren Ansatz. “Das Krypto-Wallet ist dabei nicht nur ein Symbol, sondern ein echter Wert, der mitten in der Collage steckt. Es ist mit einem realen Bitcoin-Betrag aufgeladen und macht die Verbindung zwischen Kunst und digitalem Vermögen sichtbar.Mit dem Wort ‚WERTVOLL‘ möchte ich zeigen, dass Wert viele Formen haben kann – und dass sich unser Verständnis davon mit der Zeit verändert.

    Amanda von Canada
    Künstlerin Amanda von Canada
    Quelle: Cryptonow

    Clemens Pachta, Managing Director bei Cryptonow, ordnet ein: „Wenn ein Bitcoin-Wallet zum Werkzeug einer Künstlerin wird, verlässt das Thema seine technologische Nische. Das hier ist keine abstrakte Krypto-Kunst und kein NFT, sondern hier ist ein reales Bitcoin-Wallet inmitten eines Kunstwerkes integriert. Das Werk macht sichtbar, was bei Krypto oft abstrakt bleibt: Ein digitaler Wert kann an einen physischen Zugang gebunden sein. Wer diesen Zugang kontrolliert, kontrolliert den Wert. Genau das ist der Kern von Self-Custody. Faszinierend ist dabei die Mechanik der Arbeit: Die Leinwand ist fertig, ihr Zustand unveränderlich. Der Bitcoin-Wert aber bewegt sich jede Sekunde mit dem Markt. Wir sehen hier zwei Wertlogiken in einem Objekt, von denen nur eine stillsteht.“

    Das Kunstwerk war bis zum 13. September 2026 auf der PARALLEL Vienna im Otto-Wagner-Areal zu sehen.

    Details zum Bild: Amanda von Canada, Heat press printed collage and bitcoin wallet on canvas, 16x26cm, 2026

    Über Amanda von Canada

    Amanda von Canada ist eine kanadische Künstlerin mit Sitz in Wien. Ihre interdisziplinäre Praxis bewegt sich zwischen Malerei, Fotografie, Installation und Objektkunst und beschäftigt sich mit den Beziehungen zwischen Repräsentation, Erinnerung, Materialität und gesellschaftlichen Systemen.

    Über Cryptonow

    Cryptonow ist ein europäischer Anbieter für den einfachen Zugang zu Kryptowährungen. Das Unternehmen verbindet stationären Einzelhandel mit einer digitalen Investment-Plattform und baut ein europaweites physisch-digitales Retail-Netzwerk auf. Als in der Europäischen Union regulierter Crypto-Asset-Service-Provider (CASP) erfüllt Cryptonow die hohen Anforderungen der EU MiCA und steht für hohe Standards bei Regulierung, Sicherheit, Marktintegrität und Konsument:innen-Schutz. Mit seinem wachsenden Netzwerk ermöglicht Cryptonow über 450 Millionen Menschen einen sicheren und einfachen Zugang zu Kryptowährungen in Europa.

    Kontakt Cryptonow:
    André Glasmacher
    Senior Communications Manager 

    schoesslers GmbH
    www.schoesslers.com
    Leipziger Str. 126 | 10117 Berlin

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    Ich find die idee eigendlich ganz witzig, aber die Bitcoin karte in die leinwand zu kleben ist doch eher ein teurer Tresor als Kunst, oder? Wenn der kurs steigt soll man dann wirklich das Bild kaputt machen, und wenn er fällt wars am ende nur ne Gutscheinkarte mit Farbe drumrum lol.

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