Veröffentlicht: 31.10.2017

Smart Contracts

Smart Contracts

Smart Contracts- Definition:

Übersetzt man die englische Bezeichnung ins Deutsche, so versteht man darunter kluge Verträge. Bei Smart Contracts handelt es sich um Computerprotokolle, die Verträge einerseits abbilden, andererseits überprüfen. Zudem unterstützen die cleveren Verträge auch Abwicklungen und Verhandlungen von Verträgen aus technischer Sicht.
Somit kann man sagen, dass es sich um einen Vertrag auf Basis einer Software handelt, auf welchem es möglich ist, verschiedenste Vertragsbedingungen zu hinterlegen.
Aufgrund der dezentralen Speicherung und der Authentifikation dieser Verträge mittels der innovativen Blockchain-Technologie ist die Nachfrage speziell in jüngster Zeit enorm.

Wozu dienen Smart Contracts?

Mit diesen innovativen und praktischen Verträgen können beispielsweise Transaktionen im Finanzwesen durchgeführt werden und auch die Abbildung von Copyright-Lizenzen ist in der digitalen Verwaltung der Rechte realisierbar.
Dank dieser Verträge können sowohl Token-Bucket-Algorithmen und diverse Quality-of-service-Mechanismen dazu eingesetzt werden, Service-Level-Agreements abzubilden.
Smart Contracts bieten im Normalfall eine Benutzer-Schnittstelle.
Aus technischer Sicht wird die Logik diverser vertraglicher Regelungen abgebildet und somit kann es sein, dass Verträge nicht mehr schriftlich fixiert werden müssen.
Zahlreiche Varianten von Vertragsklauseln sind entweder zum Teil oder zur Gänze selbst ausführbar bzw. durchführbar. Der wesentliche Pluspunkt dieser klugen Verträge ist, dass die Sicherheit im Vergleich zu traditionellen Verträgen weitaus höher ist.
Vorteilhaft ist auch, dass die Kosten in Bezug auf Transaktionen durch diese Verträge minimiert werden.

Geschichte:

In den 70er bis 80er Jahren wurde der Begriff „Agoric Computing“ geprägt. Dieser Terminus bezeichnete die Abbildung von diversen Marktmechanismen wie beispielsweise Auktionen und Ressourcenmanagement in eine Software.
Mittlerweile konnte die Public-Key-Kryptografie die Varianten und Möglichkeiten hierzu revolutionieren.
Die Bezeichnung Smart Contract wurde im Jahre 1993 durch Nick Szabo geprägt. Dieser Computerwissenschaftler wählte diesen Begriff, um das Design von E-Kommerz-Protokollen mit dem innovativen Vertragsrecht zu betonen.
Nick Szabo wollte das traditionelle Vertragsrecht revolutionieren und diese Verbesserungen in online Verträge einbauen. Spezifikationen sollen auf der Basis von klarer Logik aufbauen und kryptografische Protokolle sollen die Basis für die Verifikation darstellen. Dank der klugen Verträge konnte Nick Szabo auch diverse digitale Sicherheitsmechanismen verbessern.

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