Die besten Bücher zum Thema Bitcoin
Egal, ob Du Dein Einsteiger bist oder Dein Fachwissen vertiefen möchtest - die richtige Literatur gibt es bei Amazon!
Jetzt mehr erfahren
Anzeige

    Strategy-Vorzugsaktien schlagen Bitcoin im Ein-Jahres-Vergleich deutlich

    KI-generiert
    17.08.2026 230 mal gelesen 2 Kommentare Google-News
    ×

    Einfach nach rechts zur nächsten Story wischen, nach links zurück

    Strategy-Vorzugsaktien haben Bitcoin im Ein-Jahres-Vergleich deutlich geschlagen. Zwischen dem 14. August 2025 und dem 14. August 2026 legte STRC um 9 Prozent zu, während Bitcoin 47 Prozent verlor. Auch STRD, STRF und STRK entwickelten sich trotz eigener Verluste besser als die Kryptowährung.
    Der entscheidende Vorteil der Vorzugswerte sind ihre regelmäßigen Ausschüttungen. STRC zahlt derzeit rund 12 Prozent jährlich und wird von Strategy über den Zinssatz nahe dem Nennwert gehalten. Doch im August lag STRC darunter, weshalb das Unternehmen 1.690 Bitcoin für Aktienrückkäufe verkaufte.
    Der Vergleich blendet jedoch die Strategy-Stammaktie MSTR aus. Sie schloss am 14. August bei 93,04 US-Dollar und lag damit rund 75 Prozent unter ihrem Vorjahreswert, weit entfernt vom 52-Wochen-Hoch bei 367,57 US-Dollar. Stammaktionäre trugen damit deutlich höhere Verluste als die Besitzer der Vorzugswerte.
    Gleichzeitig wird Strategy zunehmend zum Netto-Verkäufer von Bitcoin. Auf einen Zukauf von 37 Bitcoin innerhalb von zwei Monaten folgte der Verkauf von 1.638 Coins binnen einer Woche. Die Bitcoin-Bestände liegen inzwischen unter dem Niveau von Mai, während das Unternehmen sein Finanzierungsmodell und mögliche kritische Bitcoin-Kurse stärker hervorhebt.
    Die bessere Entwicklung der Vorzugswerte bedeutet daher nicht, dass sie unabhängig von Strategy sind. Ihre Stabilität hängt an Ausschüttungen, Liquidität und der Fähigkeit des Unternehmens, sein Modell auch bei weiter fallenden Bitcoin-Kursen zu finanzieren. Kurzfristige Kursvorteile könnten letztlich mit einer sinkenden strategischen Substanz erkauft werden.

    Strategy bevorzugte Wertpapiere haben Bitcoin im Ein-Jahres-Vergleich deutlich übertroffen – doch hinter der scheinbaren Stabilität stehen sinkende Kurse, hohe Ausschüttungen und wachsende Risiken. Der Pressespiegel zeigt, warum Anleger nun genauer auf MSTR, die Bitcoin-Verkäufe und die Tragfähigkeit von Michael Saylors Finanzmodell blicken.

    Werbung

    Strategy Preferred Stock schlägt Bitcoin im Ein-Jahres-Vergleich

    Michael Saylor hat am Sonntag einen Jahreschart veröffentlicht, der die Entwicklung von vier bevorzugten Wertpapieren von Strategy der Entwicklung von Bitcoin gegenüberstellt. Im Zeitraum vom 14. August 2025 bis zum 14. August 2026 stieg STRC um 9 %, während der Bitcoin-Kurs um 47 % fiel. Darüber berichtet BeInCrypto.

    Der Vergleich umfasst die Strategy-Papiere STRC, STRD, STRF und STRK. STRD verlor 8 %, STRF sank um 9 % und STRK fiel um 27 %. Damit entwickelten sich alle drei Wertpapiere trotz ihrer Verluste besser als Bitcoin.

    Die besten Bücher zum Thema Bitcoin
    Egal, ob Du Dein Einsteiger bist oder Dein Fachwissen vertiefen möchtest - die richtige Literatur gibt es bei Amazon!
    Jetzt mehr erfahren
    Anzeige

    VermögenswertEntwicklung im Vergleichszeitraum
    STRC+9 %
    STRD-8 %
    STRF-9 %
    STRK-27 %
    Bitcoin-47 %

    Strategy gibt vier bevorzugte Wertpapiere aus, die Einkünfte zahlen und dabei nicht direkt dem Bitcoin-Kurs folgen. STRC trägt offiziell die Bezeichnung „Variable Rate Series A Perpetual Stretch Preferred Stock“ und zahlt zurzeit jährlich 12 % in halbmonatlichen Barausschüttungen.

    Der Zinssatz von STRC wird von Strategy angepasst, um das Wertpapier nahe am Nennwert von 100 USD zu halten. Dennoch lag STRC im Sommer unter diesem Nennwert. Strategy verkaufte daher im August 1.690 Bitcoin, um Rückkäufe von STRC-Aktien zu finanzieren.

    Die Barausschüttungen und Auszahlungen der bevorzugten Wertpapiere federten die Kursverluste teilweise ab. Bei STRK erklärt die Nähe zur gewöhnlichen Strategy-Aktie einen Teil der schwächeren Entwicklung: Jede STRK-Aktie lässt sich in 0,1 Aktien von MSTR umwandeln.

    Keines der vier Wertpapiere vermittelt laut BeInCrypto einen Anspruch auf die Bitcoin-Bestände von Strategy. Kritiker stellen deshalb die Frage, wie lange das Unternehmen die Auszahlungen tragen kann. Jeff Dorman, Chief Investment Officer bei Arca, erklärte im Mai, dass ein 15-Mrd.-USD-Bevorrechtigungsstapel das Bitcoin-Modell von Strategy belaste.

    „Over the past year, $BTC fell 47%. Our Digital Credit instruments ranged from -27% to +9%, with $STRC up 9%. Financial engineering can transform volatile Digital Capital into instruments designed for income, stability, and reduced downside risk.“

    Zusammenfassung: STRC legte im betrachteten Zeitraum um 9 % zu, während Bitcoin 47 % verlor. Die übrigen bevorzugten Wertpapiere von Strategy verzeichneten zwar Verluste, übertrafen Bitcoin jedoch ebenfalls.

    MSTR im Chart nicht berücksichtigt

    Nach Darstellung von BeInCrypto blendet Saylors Grafik die Stammaktie von Strategy, MSTR, aus. MSTR schloss am 14. August bei 93,04 USD und lag damit ungefähr 75 % unter dem Wert des Vorjahres, wie Yahoo Finance meldet.

    Das 52-Wochen-Hoch der Aktie lag bei 367,57 USD. Der aktuelle Kurs befand sich damit in der Nähe des unteren Bereichs dieser Spanne. Während die Stammaktionäre den Hebel der Unternehmensstruktur verkraften mussten, erhielten die Inhaber bevorzugter Wertpapiere Einkünfte.

    Der Bitcoin-Kurs lag am Sonntag bei rund 63.072 USD. BeInCrypto ordnet Bitcoin damit weiterhin einem Bärenmarkt zu, der im vergangenen Herbst begonnen hat.

    WertAngabe
    MSTR-Schlusskurs am 14. August93,04 USD
    MSTR-52-Wochen-Hoch367,57 USD
    Bitcoin-Kurs am Sonntagrund 63.072 USD
    MSTR-Entwicklung zum Vorjahreswertungefähr -75 %

    Zusammenfassung: Während Saylors Vergleich die bevorzugten Wertpapiere hervorhebt, entwickelte sich die nicht berücksichtigte MSTR-Stammaktie laut BeInCrypto deutlich schwächer und fiel ungefähr 75 %.

    Strategy wird zum Netto-Verkäufer von Bitcoin

    Strategy agiert inzwischen auch als Netto-Verkäufer von Bitcoin. Das Unternehmen hatte innerhalb von zwei Monaten 37 Bitcoin zugekauft, anschließend aber innerhalb einer Woche 1.638 Coins verkauft.

    Die Treasury des Unternehmens liegt dadurch aktuell niedriger als noch im Mai. BeInCrypto berichtet außerdem, dass Strategy im Zusammenhang mit der Finanzierung von STRC-Aktienrückkäufen im August 1.690 Bitcoin verkaufte.

    Saylor sprach in der vergangenen Woche ausdrücklich das Kreditrisiko an. Sein neues Modell veröffentlicht Bodenpreise für Gläubiger und nennt die Bitcoin-Level, ab denen die einzelnen Wertpapierarten kritisch werden.

    • Strategy kaufte innerhalb von zwei Monaten 37 Bitcoin zu.
    • Innerhalb einer Woche verkaufte das Unternehmen 1.638 Coins.
    • Im August wurden 1.690 Bitcoin zur Finanzierung von STRC-Aktienrückkäufen verkauft.
    • Die Treasury liegt aktuell niedriger als noch im Mai.

    Nach Angaben von BeInCrypto funktionierte das Modell mehr als zwölf Monate wie geplant. Es wandelte einen volatilen Vermögenswert in vier stabile Einkommensströme um. Für Anleger stellt sich nun die Frage, ob diese Einkommensströme auch im zweiten Jahr mit fallenden Bitcoin-Kursen Bestand haben.

    Zusammenfassung: Strategy hat zuletzt Bitcoin verkauft und verfügt aktuell über eine niedrigere Treasury als im Mai. Die Tragfähigkeit des Modells bei weiter fallenden Bitcoin-Kursen bleibt die zentrale Frage.

    Einschätzung der Redaktion

    Die bessere Ein-Jahres-Entwicklung der Vorzugswerte ist vor allem ein Hinweis auf ihre Ausschüttungs- und Strukturvorteile, nicht auf eine geringere Abhängigkeit von Strategy. Entscheidend bleibt, ob das Unternehmen die Auszahlungen bei anhaltendem Bitcoin-Druck dauerhaft finanzieren kann. Die Bitcoin-Verkäufe erhöhen dabei das Risiko, dass kurzfristige Stabilität zulasten der strategischen Substanz erkauft wird.

    Kernaussage: Die Vorzugswerte wirken defensiver als Bitcoin, bleiben aber vom Finanzierungsmodell und der Liquidität von Strategy abhängig.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

    Ihre Meinung zu diesem Artikel

    Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
    Bitte geben Sie einen Kommentar ein.
    Einige Kommentare tun so, als wären die Vorzugsaktien jetzt plötzlich unabhängig von Bitcoin, aber genau das sehe ich hier nicht. Wenn Strategy schon Coins verkaufen muss, um Rückkäufe und Ausschüttungen zu stützen, ist das eher ein Warnsignal als ein Beweis für Stabilität. Die 12 Prozent bei STRC klingen nett, doch entscheidend ist am Ende, wie lange dieses Modell bei weiter fallenden Kursen noch trägt.
    Ich finde den Vergleich schon irgentwie irreführend, weil man bei STRC ja die Ausschüttungen mit einrechnen muss und bei Bitcoin nicht einfach so tut als währe es das gleiche produkt. +9 Prozent sieht natürlich erstmal super aus neben minus 47, aber wenn der Kurs nur durch ständiges nachregeln und Rückkäufe bei 100 Dollar gehalten werden soll, ist das doch keine normale Stabilität. Eher wie ein Ball den man dauernd unter Wasser drückt, irgendwann kommt er halt wieder hoch.

    Was mir noch fehlt ist eine klare Rechnung, wie lange die 12 Prozent überhaupt bezahlt werden können wenn die Bitcoinbestände weniger werden. Strategy verdient ja nicht plötzlich mehr Geld nur weil neue Vorzugsaktien ausgegeben werden, oder hab ich da was falsch verstanden? Wenn dann Bitcoin verkauft wird um STRC zurückzukaufen, wird zwar der Kurs vom Papier gestützt, aber die Reserve die eigentlich die ganze Geschichte tragen soll wird kleiner. Das erinnert mich ein bischen an eine Haushaltskasse, wo man den Kühlschrank verkauft damit die Stromrechnung bezahlt werden kann. Kurzfristig ist die Rechnung beglichen, langfristig eher nicht so toll.

    Auch die verschiedenen Serien machen das ganze ziemlich schwer verständlich. STRD, STRF und STRK haben offenbar andere Bedingungen und Risiken, trotzdem werden sie in einem Chart zusammen mit Bitcoin gezeigt. Bei STRK kommt noch die Umwandlung in MSTR dazu, und genau diese Stammaktie ist ja massiv gefallen. Da sieht man vielleicht am besten, dass die vermeintliche Sicherheit nicht aus dem Unternehmen selber kommt, sondern aus der Reihenfolge wer im Notfall zuerst Geld bekommt. Vorzugsaktionäre stehen weiter vorne, aber vorne stehen heißt nicht automatisch das überhaupt noch genug da ist.

    Und dieses Wort „Financial engineering“ klingt immer so schlau, kann aber auch bedeuten das man viele Schichten übereinander baut bis keiner mehr durchblickt. Solange Bitcoin steigt oder wenigstens nicht stark fällt, klappt sowas vermutlich ganz gut. Wenn aber gleichzeitig Kurse sinken, Ausschüttungen laufen und noch Rückkäufe finanziert werden müssen, wird aus dem Modell schnell ein Kreisverkehr. Die 1.638 oder 1.690 verkauften Coins sind dabei keine Kleinigkeit, auch wenn das im Verhältnis zur gesamten Treasury vielleicht klein wirkt. Vorallem das Signal ist schlecht: Ein Bitcoin Unternehmen, dass in einer Schwächephase zum Verkäufer wird, muss schon ziemlich auf seine Liquidität achten.

    Ich würde deshalb nicht sagen das STRC schlecht ist. 12 Prozent klingt für viele Anleger natürlich verlockend, und ein Jahr besser als Bitcoin ist nunmal ein Fakt wenn die Zahlen stimmen. Aber der Zeitraum ist halt genau ein Zeitraum und kein Beweis für die Zukunft. Man müsste noch wissen wie die Gesamtrendite nach Gebühren, Steuern und möglichen Kursanpassungen aussieht, und was bei einem weiteren Rückgang von 30 oder 50 Prozent passiert. Der Nennwert von 100 Dollar ist ja auch keine Garantie, nur weil der Zinssatz angepasst wird.

    Am Ende wurde hier vielleicht nicht Bitcoin geschlagen, sondern einfach das Risiko anders verteilt. Die Vorzugsaktien schwanken weniger, dafür trägt man das Risiko von Strategy, deren Schulden, den Ausschüttungen und dem Finanzierungsplan. MSTR bekommt den ganzen Absturz ab und die Vorzüge bekommen erstmal ihre Zahlungen, solange alles funktioniert. Das ist ein Unterschied, aber keine Unabhängigkeit. Ich währe da jedenfalls vorsichtig und würde nicht nur auf den grünen Balken bei STRC schauen.

    Keine Anlageberatung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG)

    Die Inhalte dieser Website dienen ausschließlich der Information und Unterhaltung der Leser*innen und stellen keine Anlageberatung und keine Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) dar. Die Inhalte dieser Website geben ausschließlich unsere subjektive, persönliche Meinung wieder.

    Die Leser*innen sind ausdrücklich aufgefordert, sich zu den Inhalten dieser Website eine eigene Meinung zu bilden und sich professionell und unabhängig beraten zu lassen, bevor sie konkrete Anlageentscheidungen treffen.

    Wir berichten über Erfahrungswerte mit entsprechenden Anbietern und erhalten hierfür gemäß der Partnerkonditionen auch Provisionen. Unsere Testberichte basieren auf echten Tests und sind auch via Screenshot dokumentiert. Ein Nachweis kann jederzeit eingefordert werden.

    Zusammenfassung des Artikels

    Strategys Vorzugswerte übertrafen Bitcoin dank Ausschüttungen, doch sinkende Kurse, Bitcoin-Verkäufe und hohe Verpflichtungen erhöhen die Risiken des Finanzierungsmodells.

    Die besten Bücher zum Thema Bitcoin
    Egal, ob Du Dein Einsteiger bist oder Dein Fachwissen vertiefen möchtest - die richtige Literatur gibt es bei Amazon!
    Jetzt mehr erfahren
    Anzeige
    Counter