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Die jüngsten Entwicklungen rund um den mutmaßlichen Verkauf von Bitcoin durch die US-Regierung werfen ein Schlaglicht auf die Spannungen zwischen politischen Entscheidungen und den dynamischen Märkten der Kryptowährungen. Trotz eines Dekrets von Donald Trump, das die Bewahrung von Bitcoin für eine strategische Reserve anordnet, haben die USA anscheinend Bitcoin im Wert von über 6,3 Millionen US-Dollar verkauft. Diese Situation sorgt nicht nur für Verwirrung, sondern auch für Besorgnis unter Krypto-Anhängern, wie die Äußerungen von Senatorin Cynthia Lummis verdeutlichen. In diesem Artikel beleuchten wir die Hintergründe und die möglichen Auswirkungen dieses Verkaufs auf die Krypto-Landschaft.
Trotz Trumps Dekret zur BTC-Reserve: Die USA haben anscheinend Bitcoin verkauft
Die USA haben vor mehreren Wochen Bitcoin im Wert von über 6,3 Millionen US-Dollar verkauft, wie aus einem Gerichtsdokument hervorgeht. Dieses Dokument, das am 3. November von stellvertretenden Staatsanwälten unterzeichnet wurde, bezieht sich auf eine Zahlung von 6.367.139,69 US-Dollar, die in Bitcoin zu leisten war. Die Zahlung wurde von den Gründern der Samourai Wallet, Keonne Rodriguez und William Hill, im Rahmen ihres Schuldbekenntnisses für die Betreibung eines nicht-lizenzierten Geldübermittlers geleistet.
Die Bitcoin wurden an den United States Marshals Service (USMS) übertragen und sollen über eine Exchange liquidiert werden. Laut dem Dokument sind Rodriguez und Hill verpflichtet, die Gebühren für die Liquidation zu tragen. Es bleibt jedoch unklar, ob die BTC tatsächlich verkauft wurden, da es noch keine offizielle Stellungnahme dazu gibt.
Cynthia Lummis, eine Bitcoin-freundliche Senatorin, äußerte ihre Besorgnis über den Verkauf und fragte: „Warum liquidiert die US-Regierung weiterhin Bitcoin, obwohl der Präsident ausdrücklich angeordnet hat, diese Vermögenswerte für unsere strategische Bitcoin-Reserve zu bewahren?“
Zusammenfassung: Die USA haben anscheinend Bitcoin im Wert von 6,3 Millionen US-Dollar verkauft, was Fragen zur Einhaltung von Trumps Dekret zur strategischen Bitcoin-Reserve aufwirft.
EQS-News: HIVE Digital produziert im Kalenderjahr 2025 insgesamt 2.311 Bitcoin
HIVE Digital Technologies Ltd. hat bekannt gegeben, dass das Unternehmen im Jahr 2025 insgesamt 2.311 Bitcoin produziert hat, was einem Wachstum von 31 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Trotz eines Anstiegs des Bitcoin-Mining-Schwierigkeitsgrads um 46 % im Jahr 2025 konnte HIVE seine Produktionskapazitäten erfolgreich steigern.
Im Dezember 2025 produzierte HIVE 306 Bitcoin, was einem Anstieg von 197 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die durchschnittliche Tagesproduktion lag bei 9,9 BTC, und die Hashrate betrug durchschnittlich 23,3 Exahash pro Sekunde.
Frank Holmes, Executive Chairman von HIVE, erklärte: „Unsere grünen Rechenzentren wandeln überschüssige Wasserkraft in einen global liquiden digitalen Vermögenswert um.“
Zusammenfassung: HIVE Digital Technologies hat 2025 2.311 Bitcoin produziert, was einem Anstieg von 31 % gegenüber dem Vorjahr entspricht, und plant, seine Kapazitäten weiter auszubauen.
Bitcoin: 50 Euro investieren – geht das?
Eine Analyse der Berliner Morgenpost zeigt, dass eine Investition von 50 Euro in Bitcoin theoretisch möglich ist, jedoch mit begrenztem Gewinnpotenzial. Der Bitcoin-Kurs lag am 7. Januar 2026 bei etwa 78.400 Euro, was bedeutet, dass eine kleine Investition nicht zu außergewöhnlich hohen Gewinnen führen würde.
Die Studie von Wisdomtree bietet drei Szenarien für die zukünftige Entwicklung des Bitcoin-Kurses, wobei das Basisszenario einen Anstieg auf 250.000 US-Dollar bis 2030 prognostiziert. In diesem Fall würde eine Investition von 50 Euro auf etwa 140,29 Euro steigen.
„Die Risiken bleiben hoch, und Anleger sollten nur Geld investieren, auf das sie notfalls verzichten können.“
Zusammenfassung: Eine Investition von 50 Euro in Bitcoin könnte theoretisch sinnvoll sein, birgt jedoch hohe Risiken und begrenztes Gewinnpotenzial.
"Ich bin zutiefst besorgt": Verkaufen die USA ihre Bitcoin?
Die Diskussion um den mutmaßlichen Verkauf von Bitcoin durch das US-Justizministerium hat in der Krypto-Community für Aufregung gesorgt. Senatorin Cynthia Lummis äußerte ihre Besorgnis über die Liquidierung von beschlagnahmten Bitcoin, die möglicherweise gegen die Executive Order von Donald Trump zur strategischen Bitcoin-Reserve verstößt.
Die Liquidierung könnte im Zusammenhang mit dem Schuldbekenntnis der Entwickler von Samourai Wallet stehen, die 57,55 BTC im Wert von 6,3 Millionen US-Dollar an den U.S. Marshals Service übertragen haben. Blockchain-Daten zeigen, dass diese Bitcoin auf eine Adresse von Coinbase Prime übertragen wurden, was auf einen Verkauf hindeutet.
„Wir können es uns nicht leisten, diese strategischen Vermögenswerte zu verschwenden, während andere Nationen Bitcoin horten.“ - Cynthia Lummis
Zusammenfassung: Die Diskussion um den Verkauf von Bitcoin durch die USA wirft Fragen zur Einhaltung von Trumps Dekret auf und sorgt für Besorgnis in der Krypto-Community.
Einschätzung der Redaktion
Der mutmaßliche Verkauf von Bitcoin durch die US-Regierung wirft erhebliche Fragen zur Konsistenz der aktuellen Politik im Umgang mit digitalen Vermögenswerten auf. Die Tatsache, dass trotz eines Dekrets zur strategischen Bitcoin-Reserve eine Liquidation stattfindet, könnte das Vertrauen in die langfristige Strategie der USA im Krypto-Sektor untergraben. Dies könnte nicht nur die Marktstabilität beeinflussen, sondern auch die geopolitische Position der USA im globalen Wettbewerb um digitale Währungen gefährden.
Die Besorgnis von Senatorin Cynthia Lummis spiegelt die wachsende Skepsis innerhalb der Krypto-Community wider, die sich um die Integrität und die strategischen Entscheidungen der Regierung sorgt. Ein solcher Schritt könnte als Signal gewertet werden, dass die USA nicht bereit sind, in der digitalen Währungslandschaft eine führende Rolle zu übernehmen, während andere Nationen aktiv Bitcoin horten. Die potenziellen Konsequenzen eines solchen Verkaufs könnten weitreichend sein, sowohl für die Marktpsychologie als auch für die regulatorische Landschaft in den kommenden Jahren.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Verkauf von Bitcoin durch die USA nicht nur Fragen zur Einhaltung interner Richtlinien aufwirft, sondern auch die strategische Position der USA im globalen Krypto-Markt gefährden könnte.
Quellen:
- Trotz Trumps Dekret zur BTC-Reserve: Die USA haben anscheinend Bitcoin verkauft
- EQS-News: HIVE Digital produziert im Kalenderjahr 2025 insgesamt 2.311 Bitcoin und erzielt ein starkes Wachstum von 31 % gegenüber dem Vorjahr - boerse.de
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