Veröffentlicht: 06.11.2019

Bitcoin-Invest: Diese Fragen sind wichtig!

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Vor der 10000 USD-Grenze einkaufen?

Viele Anleger stehen aktuell vor der Frage, ob sich ein Einstieg noch lohnt. Vorab: Ohne Glaskugel ist diese Frage kaum zu beantworten. Jedoch kann der Blick auf die Fundamentals eine wichtige Hilfestellung geben.

Eigenrecherche

Zunächst empfiehlt sich eine selbstständige Recherche. Überall kursieren Meinungen, Prognosen und Gerüchte rund um das Thema Blockchain. Ohne ein eigenes Bild kann man dabei leicht den Überblick verlieren. Kryptowährungen gelten bis dato als hochvolatile und risikoreiche Investitionen. Dies sollte dem Anleger klar sein. Altcoin schwanken in der Regel zwar noch heftiger als der Bitcoin, aber der jüngste Pump hat wieder einmal gezeigt, wie volatil auch dieser ist.

Grundfragen beantworten

Um sich einen groben Überblick zu verschaffen, sollte man sich mit einigen Grundfragen auseinandersetzen. Wie viele Bitcoins gibt es? Welche Funktionen und Anwendungsfälle (Use-Cases) gibt es bereits? Welche könnten in der Zukunft hinzukommen? Wie speichert man Kryptowährungen sicher? Wer kontrolliert den Bitcoin? Zudem sollte man sich mit dem Kryptomarkt als Ganzes beschäftigen. Kursschwankungen im zweistelligen Prozentbereich erschrecken Krypto-Anleger nur noch selten. Mechanismen wie FUD (Fear, Uncertainty and Doubt) und FOMO (Fear of Missing out) haben schon viele Einsteiger verunsichert.

Volatilität

Der Bitcoin gilt als risikoreiche Anlageoption und zwar zurecht. Kurssprünge von über 2000 % pro Jahr sind in den meisten Anlageklasse sehr selten. Wenn man bedenkt, dass Aktien als risikoreiche, traditionelle Anlagen gelten, dann benötigen Kryptowährungen eine eigene Risikoklasse. Von daher ist der Einstiegspunkt so entscheidend. Viele Anleger kauften Bitcoins, während in den Medien 2017 tagtäglich von neuen Höchstständen und Rekorden berichtet wurde. Geschichten von Computernerds, die im Schlaf mehrere Millionen verdienen konnten, klangen verlockend. Mc Afee´s Millionen-Prognose klang vielleicht noch besser.

Was passiert im schlimmsten Fall?

Anleger, die gegen Ende 2017 von diesem Hype angesteckt wurden, fanden sich im Folgejahr in einem hartnäckigen Business wieder. Der Bitcoin sank auf ca. 3000 USD, Bitcoin Futures liefen nicht wie geplant und die Rufe nach einer Blase wollten nicht verstummen. Die Atmosphäre im Kryptospace war überaus trist. Viele ICO´s entpuppten sich als SCAM und wenig Geld wurde in die Coins investiert. Einige Anleger nahmen Verluste um die 75% in Kauf, da sie noch Schlimmeres fürchteten. Die Panik dominierte den Markt. Auch wenn sich der Bitcoin 2019 wieder erholen konnte, sollte man sich stets bewusst machen, wie viel Geld man bei einer Bitcoin-Investition im schlimmsten Fall verliert, nämlich 100 %. Viele Experten raten dazu, nur Geld zu investieren, das man hat und bei dem man einen Totalverlust auch verschmerzen kann.

Traden oder Hodlen?

Kryptobörsen funktionieren teilweise anders als normale Börsen. Wer sich für den Handel mit Kryptowährungen entscheidet, sollte zunächst eine Menge Zeit in die Funktionsweisen der jeweiligen Exchanges, Tradingkenntnisse und Wechselkurse stecken. Möchte man sich dieses Grundstudium ersparen, dann sollte man vor dem Kauf feste Ausstiegspunkte definieren.

Investitionsmethode DCA

Bei Dollar Cost Averaging (DCA) handelt es sich um eine Akkumulationsstrategie, bei der man den gewählten Investitionsbetrag in mehreren Etappe investiert. Dabei sind die Investionshöhen stets gleichmäßig aufgeteilt. Diese werden jede Woche,jeden Monat oder jedes Quartal investiert. Dadurch muss der Anleger sich weniger Sorgen um den Einstiegspreis machen. DCA wird von vielen Experten für langfristige Investitionen empfohlen. Übrigens: Hätte man diese Strategie über die letzten neun Jahre verfolgt, und täglich einen Euro in BTC investiert, hätte man aktuell Bitcoin im Wert von über 16 Millionen Euro. Diese unglaublichen Ziffern zeigen, dass sich ein langfristiges Investment in den Bitcoin ausgezahlt hätte.

Eigenes Urteil bilden

In der Kryptobranche gibt es unzählige Investment-Strategien, vom DayTrading bis zum Hodlen. Viele Trader empfehlen das Dollar-Cost Averaging. Andere Trader verdienen ihr Geld durch das Setzen auf fallende kurse. Letztendlich sollte man sich einen guten Gesamtüberblick verschaffen und seine eigene Strategie wählen.

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