Die besten Bücher zum Thema Bitcoin
Egal, ob Du Dein Einsteiger bist oder Dein Fachwissen vertiefen möchtest - die richtige Literatur gibt es bei Amazon!
Jetzt mehr erfahren
Anzeige

    Bitcoin zwischen Rallye, Kurszielen und wachsenden Markt­risiken

    KI-generiert
    ×

    Einfach nach rechts zur nächsten Story wischen, nach links zurück

    Bitcoin erlebte im August eine starke Rallye von rund 25 Prozent. Treiber waren 3,05 Milliarden US-Dollar ETF-Zuflüsse, US-Anleiherückkäufe und Short-Liquidationen von etwa 1,4 Milliarden US-Dollar. Die Bewegung zeigt: Institutionelle Nachfrage und Makrofaktoren gewinnen an Bedeutung.
    Für September gilt die Zone zwischen 76.000 und 78.000 US-Dollar als wichtige Unterstützung. Ein Ausbruch über 81.000 bis 82.000 US-Dollar könnte den Weg in Richtung 85.000 und möglicherweise 98.000 US-Dollar öffnen. Fällt Bitcoin dagegen unter die Unterstützung, stehen 68.500, 65.000 und 60.000 US-Dollar im Raum.
    Die Risiken bleiben jedoch hoch: Die Federal Reserve könnte die Zinsen anheben, ETF-Zuflüsse könnten nachlassen und Anleger nehmen Gewinne mit. Auch der geplante CLARITY Act sorgt für Spannung, seine Verabschiedung in diesem Jahr gilt bislang als wenig wahrscheinlich.
    Langfristig ist Coinbase-Chef Brian Armstrong äußerst optimistisch und hält bis 2030 Kurse zwischen 300.000 und 400.000 US-Dollar für möglich. Diese Einschätzung ist jedoch keine sichere Prognose. Gleichzeitig zeigen ein Exploit im Liquid Network mit rund 4.000 betroffenen Bitcoin sowie Probleme bei anderen Kryptobörsen die Sicherheitsrisiken des Marktes.
    Ob der klassische Vier-Jahres-Zyklus tatsächlich vorbei ist, bleibt offen. Bitcoin wird zunehmend von ETF-Strömen, institutionellen Anlegern, Zinsen, Liquidität und Regulierung bestimmt. Die Chancen sind groß, doch Anleger müssen auch Gewinnmitnahmen, politische Unsicherheit, Makrorisiken und technische Schwachstellen einkalkulieren.

    Bitcoin steht zwischen neuer Dynamik und alten Unsicherheiten: ETF-Zuflüsse, US-Anleiherückkäufe und ambitionierte Kursziele treffen auf regulatorische Hürden, milliardenschwere Sicherheitsvorfälle und die Frage, ob der vertraute Vier-Jahres-Zyklus tatsächlich Geschichte ist. Der Pressespiegel beleuchtet die wichtigsten Treiber, Risiken und Prognosen für die weitere Marktentwicklung.

    Werbung

    Bitcoin zwischen Rallye, Kurszielen und neuen Risiken

    Der Bitcoin-Markt steht laut mehreren Medienberichten zwischen einer kräftigen Erholung, ambitionierten Langfristprognosen und wachsenden Sicherheits- sowie Makrorisiken. Im Mittelpunkt stehen dabei die August-Rallye, mögliche regulatorische Impulse in den USA, die Rolle institutioneller Anleger und die Frage, ob der klassische Vier-Jahres-Zyklus noch Bestand hat.

    August-Rallye: 21Shares sieht drei zentrale Treiber

    Nach Angaben von extraETF ist Bitcoin im August um rund 25 Prozent gestiegen. Das sei der stärkste Monat seit November 2024 gewesen. Als wesentliche Auslöser nennt der Krypto-Vermögensverwalter 21Shares die Ausweitung der US-Anleiherückkäufe, eine Rekord-Short-Liquidation und regulatorische Fortschritte.

    Die besten Bücher zum Thema Bitcoin
    Egal, ob Du Dein Einsteiger bist oder Dein Fachwissen vertiefen möchtest - die richtige Literatur gibt es bei Amazon!
    Jetzt mehr erfahren
    Anzeige

    Das US-Finanzministerium kündigte demnach an, die Anleiherückkäufe im langlaufenden Bereich mit Laufzeiten von 10 bis 30 Jahren auf mindestens vier Milliarden US-Dollar je Operation auszuweiten. Die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen fiel daraufhin um zehn Basispunkte, während der Dollar nachgab und Gold sowie Bitcoin zulegten.

    Zusätzlich verwies 21Shares auf Zuflüsse von 3,05 Milliarden US-Dollar in Bitcoin-ETFs im August. Nach Einschätzung des Unternehmens deutet dies auf eine echte Nachfrage am Spotmarkt hin. Das offene Interesse am Terminmarkt lag laut 21Shares nur bei etwa der Hälfte des Standes vom Oktober 2025.

    Parallel wurden Short-Positionen im Volumen von rund 1,4 Milliarden US-Dollar zwangsliquidiert. 21Shares wertet geldpolitische Signale, regulatorische Fortschritte und den Short-Squeeze als Haupttreiber der rund 25-prozentigen Kursbewegung.

    Beobachteter FaktorAngabe aus der Quelle
    Bitcoin-Entwicklung im Augustrund 25 Prozent
    Bitcoin-ETF-Zuflüsse im August3,05 Milliarden US-Dollar
    Short-Liquidationenrund 1,4 Milliarden US-Dollar
    Anleiherückkäufe je Operationmindestens vier Milliarden US-Dollar
    Renditebewegung 30-jähriger US-Staatsanleihenzehn Basispunkte

    Zusammenfassung: Laut extraETF und 21Shares wurde die August-Rallye durch Anleiherückkäufe, ETF-Nachfrage und umfangreiche Short-Liquidationen unterstützt.

    September-Marken: Unterstützung zwischen 76.000 und 78.000 US-Dollar

    Für September beobachtet 21Shares laut extraETF insbesondere die Unterstützungszone von 76.000 bis 78.000 US-Dollar. Diese Marke müsse halten, damit die Erholung nicht an Dynamik verliere. Die Zone von 81.000 bis 82.000 US-Dollar trennt nach Einschätzung des Analysehauses eine nachhaltige Trendwende von einer bloßen Bärenmarkt-Erholung.

    Der Relative-Stärke-Index von Bitcoin erreichte laut 21Shares zuletzt Werte um 80. Das wertet das Analysehaus als Hinweis auf eine kurzfristig überkaufte Lage. Ein Einstieg bei einem Rücksetzer in die Zone von 76.000 bis 78.000 US-Dollar könne deshalb günstiger sein als ein Kauf auf dem aktuellen Niveau.

    Für das bullische Szenario nennt 21Shares einen Ausbruch über 82.000 US-Dollar. Als nächstes Ziel gelten 85.000 US-Dollar, während ein erneuter Test des Jahreshochs bei 98.000 US-Dollar Richtung viertes Quartal möglich sei. Voraussetzung seien eine stabile Unterstützung, anhaltende ETF-Zuflüsse und anlaufende Anleiherückkäufe.

    Im negativen Szenario könnte Bitcoin laut 21Shares bei einem Verlust der Zone von 76.000 bis 78.000 US-Dollar zunächst in Richtung 68.500, danach auf 65.000 und schließlich auf 60.000 US-Dollar fallen. Als mögliche Auslöser nennt die Analyse eine Zinserhöhung, steigende Langfristrenditen trotz der Rückkäufe oder nachlassende ETF-Zuflüsse.

    • Unterstützung: 76.000 bis 78.000 US-Dollar
    • Entscheidungszone: 81.000 bis 82.000 US-Dollar
    • Bullisches Ziel: 85.000 US-Dollar
    • Möglicher Test des Jahreshochs: 98.000 US-Dollar
    • Bärische Marken: 68.500, 65.000 und 60.000 US-Dollar

    Zusammenfassung: Die September-Analyse von 21Shares konzentriert sich auf die Haltezonen bei 76.000 bis 78.000 US-Dollar und den Ausbruch über 82.000 US-Dollar.

    Fed, CLARITY Act und Gewinnmitnahmen als Belastungsfaktoren

    Die US-Notenbank und das US-Finanzministerium senden laut extraETF unterschiedliche Signale. Während das Finanzministerium mit Anleiherückkäufen faktisch lockert, hält sich die Federal Reserve eine weitere Zinserhöhung offen. Der Markt preist aktuell eine Wahrscheinlichkeit von 65 Prozent für eine Zinsanhebung auf der September-Sitzung ein.

    Auch die geplante Abstimmung über den Digital Asset Market CLARITY Act steht im Fokus. Für den 15. September ist im US-Senat eine prozedurale Abstimmung vorgesehen. Die Prognoseplattform Polymarket sieht die Wahrscheinlichkeit einer Verabschiedung noch in diesem Jahr bei nur rund 13 Prozent.

    Den ETF-Zuflüssen stehen laut 21Shares deutliche Gewinnmitnahmen gegenüber. Seit dem Ausbruch registriere das Unternehmen tägliche Zuflüsse von mehr als 500 Millionen US-Dollar an Gewinn-Bitcoin zu Börsen. Dies seien nach Angaben von 21Shares die stärksten Gewinnmitnahmen seit Dezember.

    Als unterstützende Fundamentaldaten für die breitere Kryptorallye nennt 21Shares steigende Nutzerzahlen bei Ethereum, Rekord-Transaktionsvolumen bei Solana und eine bevorstehende Gebührenumverteilung bei Hyperliquid. Zudem befinde sich der Markt rund zehn Monate nach dem Zyklushoch vom Oktober 2025 in einem historischen Zeitfenster, in dem frühere Bärenmärkte endeten. Kennzahlen wie das Verhältnis von Marktwert zu realisiertem Wert lägen laut Analysehaus nahe früherer Tiefpunkte.

    Zusammenfassung: Die weitere Entwicklung hängt laut der Quelle vom Zusammenspiel aus Zinspolitik, US-Kryptoregulierung, ETF-Zuflüssen und Gewinnmitnahmen ab.

    Coinbase-Chef Brian Armstrong sieht Bitcoin bis 2030 bei 300.000 bis 400.000 US-Dollar

    Finanzen.net berichtet über eine langfristig sehr optimistische Einschätzung von Coinbase-CEO Brian Armstrong. In einem Interview mit Fox Business erklärte Armstrong Ende August, es sei über die kommenden Jahre bis 2030 sehr wahrscheinlich, dass Bitcoin einen Kurs zwischen 300.000 und 400.000 US-Dollar erreiche.

    Zum Zeitpunkt der Aussage notierte Bitcoin laut Finanzen.net bei rund 72.660 US-Dollar. Armstrongs unteres Kursziel würde ausgehend von diesem Niveau mehr als eine Vervierfachung des Kurses bedeuten.

    In einem separaten Interview mit CNBC äußerte Armstrong, der Kryptomarkt befinde sich womöglich am Beginn des nächsten Bullenzyklus. Als mögliche Katalysatoren nannte er die anstehende Senatsabstimmung über den Digital Asset Market CLARITY Act sowie die historisch starke Kursentwicklung von Bitcoin in den letzten drei Monaten des Jahres.

    Finanzen.net ordnet die Aussage ausdrücklich als persönliche Einschätzung des Coinbase-Chefs und nicht als gesicherte Prognose ein. Zudem weist die Quelle darauf hin, dass Armstrong als CEO einer Krypto-Börse naturgemäß ein Interesse an einem optimistischen Marktbild haben kann.

    „Interessanter als die konkrete Zahl ist der Kontext: Mit dem CLARITY Act steht in den USA eine Gesetzesinitiative im Raum, die für mehr regulatorische Klarheit im Kryptomarkt sorgen könnte.“

    Für eine Abstimmung im Plenum sind laut Finanzen.net 60 Stimmen nötig. Die Republikaner verfügen über 53 Sitze im Senat. Die prozedurale Abstimmung am 15. September stellt noch keine endgültige Verabschiedung des Gesetzes dar.

    Zusammenfassung: Armstrong hält 300.000 bis 400.000 US-Dollar je Bitcoin bis 2030 für sehr wahrscheinlich. Finanzen.net betont jedoch, dass es sich um eine persönliche Einschätzung und nicht um eine verlässliche Kursprognose handelt.

    Der Aktionär: Optimistische Prognose trifft auf 320-Millionen-Dollar-Exploit

    Der Aktionär greift Armstrongs Kursprognose ebenfalls auf und berichtet von einer möglichen Kurssteigerung auf 300.000 bis 400.000 Dollar bis 2030. Zum Zeitpunkt der Aussage notierte Bitcoin bei rund 72.660 Dollar; am oberen Ende der Prognose wäre ausgehend von einem Bitcoin-Kurs von knapp 80.000 Dollar sogar eine Verfünffachung möglich.

    Als mögliche Katalysatoren nennt der Bericht die Regulierung des US-Kryptomarktes, den CLARITY Act und die traditionell starke Entwicklung von Bitcoin im vierten Quartal. Der Aktionär verweist außerdem darauf, dass Binance-Gründer Changpeng Zhao und Cathie Wood Bitcoin sogar einen Anstieg auf eine Million Dollar zutrauen.

    Gleichzeitig rückt der Bericht die Risiken des Krypto-Ökosystems in den Mittelpunkt. Das Liquid Network, eine von Börsen und anderen Marktteilnehmern genutzte Bitcoin-Sidechain, stoppte nach einem Exploit sämtliche neuen Transaktionen.

    Nach Angaben des Netzwerks wurden rund 4.000 der insgesamt etwa 4.200 Bitcoin aus der sogenannten Federation Wallet abgezogen. Der Aktionär beziffert das Volumen zum aktuellen Wert auf rund 320 Millionen Dollar.

    Nach ersten Erkenntnissen wurden offenbar nicht einfach private Schlüssel oder Passwörter gestohlen. Dem Betreiber Blockstream zufolge führte ein Fehler in Elements dazu, dass ein Teil der Bitcoin im System fehlerhaft erzeugt wurde.

    Die Finder der Schwachstelle sollen sich selbst als White-Hat-Hacker bezeichnen. Ob die Bitcoin tatsächlich zurückgegeben werden, war laut Quelle offen. Auch hatte Liquid noch keinen konkreten Zeitpunkt genannt, wann der normale Netzwerkbetrieb wieder aufgenommen werden kann.

    AngabeWert
    Betroffene Bitcoinrund 4.000
    Bitcoin-Bestand der Federation Walletetwa 4.200 Bitcoin
    Geschätztes Volumenrund 320 Millionen Dollar
    Bitcoin-Prognose von Brian Armstrong bis 2030300.000 bis 400.000 Dollar

    Zusammenfassung: Der Aktionär stellt der langfristig optimistischen Bitcoin-Prognose einen Exploit im Liquid Network mit rund 4.000 betroffenen Bitcoin gegenüber.

    Bitcoin im Marktumfeld: Börse Online nennt regulatorische und sicherheitsbezogene Nachrichten

    Börse Online berichtet zum Wochenstart über mehrere marktbewegende Themen und nennt dabei auch Bitcoin. Die National Sheriffs’ Association gab ihren Widerstand gegen den US-amerikanischen CLARITY Act auf und erklärte sich vor der entscheidenden Senatsabstimmung für neutral.

    Parallel dazu meldet Börse Online Schwierigkeiten bei Kryptounternehmen und Gesetzesvorhaben. Die chilenische, von Tether unterstützte Kryptobörse Orionx stellt nach einem Prüfbericht über eine Verwahrlücke von mehr als sieben Millionen Dollar den Betrieb ein.

    In Polen verfehlte das Parlament die nötige Mehrheit zur Aufhebung des Vetos von Präsident Karol Nawrocki gegen ein Kryptogesetz. Gleichzeitig weiteten sich die Ermittlungen gegen Zondacrypto aus.

    Die Meldungen stehen laut Börse Online neben der geplanten prozeduralen Abstimmung im US-Senat über den CLARITY Act. Damit zeigt sich ein uneinheitliches Bild: In den USA gibt es regulatorische Signale, während in anderen Märkten Sicherheits- und Rechtsfragen den Kryptosektor belasten.

    Zusammenfassung: Börse Online berichtet über die Neutralität der National Sheriffs’ Association zum CLARITY Act sowie über Probleme bei Orionx und Zondacrypto.

    „Der klassische Vier-Jahres-Zyklus ist tot“

    das investment zitiert Markus van de Weyer mit der These, dass der klassische Vier-Jahres-Zyklus von Bitcoin nicht mehr existiere. Van de Weyer führt Alpha Beta Asset Management in Frankfurt und ist seit über 30 Jahren im Geschäft.

    Ausgangspunkt seiner Einschätzung ist ein Kursrückgang nach einem Rekordhoch von 126.000 Dollar. Innerhalb weniger Stunden wurden laut dem Bericht Positionen über mehr als 19 Milliarden US-Dollar zwangsliquidiert. Van de Weyer erklärt, der Markt habe sich davon nicht mehr erholt.

    „Der berühmte Vierjahreszyklus, an dem sich die Szene seit Jahren entlanghangelt, existiert nicht mehr.“

    Für van de Weyer starb der Zyklus am 10. Januar 2024, dem Start der US-Bitcoin-ETFs. Seitdem kaufe eine neue Klasse von Anlegern in einem regulatorisch abgesicherten Markt mit einer anderen Nachfrage. Wer auf ein Oktobertief warte, mache es sich laut seiner Einschätzung zu leicht.

    Als Beleg nennt der Bericht knapp zwei Milliarden Dollar, die in einer einzigen Woche in amerikanische Bitcoin-ETFs flossen. Die Tagesumsätze hätten sich auf 50 bis 60 Milliarden Dollar mindestens verdoppelt. Seit Bitcoin-Futures auch am Wochenende laufen, sei die Volatilität an Samstagen und Sonntagen laut van de Weyer „dramatisch runtergekommen“.

    Van de Weyer erwartet weiteres institutionelles Geld, sieht Deutschland bei der institutionellen Öffnung jedoch hinter der Schweiz. In den USA bewertet er die Kryptopolitik von Donald Trump als teilweise umgesetzt. Als Beispiele nennt der Bericht ein Verkaufsverbot für den Staatsbestand, den Verzicht auf einen digitalen Staatsdollar und den Genius Act mit Regeln für Stablecoins.

    Der CLARITY Act hängt laut van de Weyer seit dem vergangenen Sommer fest. Zudem kritisiert er den Trump-Coin und bezeichnet ihn als „quasi den Beginn der Abzocke“.

    Zusammenfassung: Nach Einschätzung von Markus van de Weyer haben Bitcoin-ETFs, institutionelle Nachfrage und veränderte Marktstrukturen den traditionellen Vier-Jahres-Zyklus beendet.

    BeInCrypto: US-Staatsschulden überschreiten 40 Billionen USD

    BeInCrypto berichtet, dass die US-Staatsschulden 40 Billionen USD überschritten haben. Gleichzeitig liege das Defizit der Regierung bei fast 6 Prozent des BIP, während die langfristigen Kreditkosten hoch blieben.

    Der Bitcoin-Kurs lag laut Quelle bei knapp 80.000 USD und damit etwa 37 Prozent unter dem Rekordhoch aus dem Vorjahr. BeInCrypto stellt vor diesem Hintergrund die Frage, warum Bitcoin trotz steigender US-Schulden und eines schwächeren Fiat-Umfelds im Jahr 2026 häufig gefallen ist.

    Analysten von BloFin erklären, dass sich der sogenannte Debasement-Handel in eine zweite Phase bewegt habe. Investoren würden demnach nicht mehr nur das Geldmengenwachstum beobachten, sondern stärker darauf achten, wie die Regierung die Kreditkosten steuern wolle.

    Die These basiert darauf, dass große Haushaltsdefizite irgendwann eine Lockerung der Geldpolitik erforderlich machen könnten, weil steigende Kreditkosten nicht unbegrenzt zugelassen werden können. Anleger investieren in diesem Szenario in knappe Vermögenswerte wie Gold oder Bitcoin.

    Anfang 2026 sei diese These laut BeInCrypto jedoch schwächer gewesen. Bitcoin fiel unter 62.000 USD, auch Gold und Silber verloren deutlich an Wert. BloFin sieht einen wichtigen Grund in der Nominierung von Kevin Warsh zum Vorsitzenden der US-Notenbank. Die Märkte hätten von Warsh weniger eine starke Ausweitung der Bilanz erwartet.

    Am 18. August erreichte die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihe den höchsten Stand seit 2007. Einen Tag später kündigte das US-Finanzministerium an, die maximale Größe der Liquiditätsrückkäufe bei bestimmten Anleihen mit Laufzeiten von 10 bis 30 Jahren von 2 Milliarden auf mindestens 4 Milliarden USD pro Vorgang zu erhöhen.

    Im August stieg Bitcoin laut BeInCrypto um etwa 25 Prozent, während Gold etwa 15 Prozent gewann. Der zeitliche Zusammenhang zwischen hohen langfristigen Renditen und den angekündigten Rückkäufen wird als Hinweis darauf interpretiert, dass die Politik dauerhaft hohe Kreditkosten weniger akzeptieren könnte.

    MakroangabeWert
    US-Staatsschuldenmehr als 40 Billionen USD
    US-Haushaltsdefizitfast 6 Prozent des BIP
    Bitcoin-Kurs laut Quelleknapp 80.000 USD
    Abstand zum Rekordhoch aus dem Vorjahretwa 37 Prozent
    Renditehoch der 30-jährigen US-Staatsanleihehöchster Stand seit 2007
    Frühere Rückkäufe je Vorgang2 Milliarden USD
    Neue Rückkäufe je Vorgangmindestens 4 Milliarden USD

    Zusammenfassung: BeInCrypto beschreibt einen Bitcoin-Markt, der trotz US-Schulden von mehr als 40 Billionen USD und eines Defizits von fast 6 Prozent des BIP unter seinem Vorjahresrekordhoch liegt.

    Die Berichte zeichnen insgesamt ein Spannungsfeld: extraETF und BeInCrypto verweisen auf Anleiherückkäufe, ETF-Zuflüsse und makroökonomische Faktoren, während Finanzen.net und Der Aktionär langfristige Kursziele von 300.000 bis 400.000 US-Dollar thematisieren. Gleichzeitig zeigen der Liquid-Network-Exploit, die Probleme bei Orionx und die regulatorischen Unsicherheiten, dass der Kryptomarkt weiterhin erheblichen technischen, politischen und finanziellen Risiken ausgesetzt ist.

    Einschätzung der Redaktion

    Die zentrale Bedeutung liegt in der zunehmenden institutionellen und regulatorischen Einbindung von Bitcoin. Dadurch verliert der Markt zwar an Abhängigkeit vom klassischen Vier-Jahres-Zyklus, wird aber stärker von Zinsen, Liquidität, ETF-Strömen und politischen Entscheidungen bestimmt.

    Langfristige Kursziele wie 300.000 bis 400.000 US-Dollar sind deshalb als Szenarien, nicht als belastbare Erwartungen zu bewerten. Kurzfristig bleibt das Chancen-Risiko-Verhältnis angespannt: Eine starke Nachfrage trifft auf Gewinnmitnahmen, mögliche geldpolitische Belastungen und erhebliche Sicherheitsprobleme im Krypto-Ökosystem.

    Zusammenfassung: Bitcoin ist institutionell relevanter geworden, aber nicht berechenbarer. Die größten Kurstreiber liegen künftig ebenso in Regulierung und Makropolitik wie in der tatsächlichen Nachfrage.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

    Ihre Meinung zu diesem Artikel

    Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
    Bitte geben Sie einen Kommentar ein.
    Keine Kommentare vorhanden

    Keine Anlageberatung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG)

    Die Inhalte dieser Website dienen ausschließlich der Information und Unterhaltung der Leser*innen und stellen keine Anlageberatung und keine Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) dar. Die Inhalte dieser Website geben ausschließlich unsere subjektive, persönliche Meinung wieder.

    Die Leser*innen sind ausdrücklich aufgefordert, sich zu den Inhalten dieser Website eine eigene Meinung zu bilden und sich professionell und unabhängig beraten zu lassen, bevor sie konkrete Anlageentscheidungen treffen.

    Wir berichten über Erfahrungswerte mit entsprechenden Anbietern und erhalten hierfür gemäß der Partnerkonditionen auch Provisionen. Unsere Testberichte basieren auf echten Tests und sind auch via Screenshot dokumentiert. Ein Nachweis kann jederzeit eingefordert werden.

    Zusammenfassung des Artikels

    Bitcoin profitiert von ETF-Zuflüssen und Makroimpulsen, bleibt aber durch Regulierung, Gewinnmitnahmen, Sicherheitsvorfälle und unsichere Zyklusmuster risikoreich.

    Die besten Bücher zum Thema Bitcoin
    Egal, ob Du Dein Einsteiger bist oder Dein Fachwissen vertiefen möchtest - die richtige Literatur gibt es bei Amazon!
    Jetzt mehr erfahren
    Anzeige
    Counter