Veröffentlicht: 04.06.2018

Der Krypto Wochenendrückblick vom 02.06. – 03.06.2018

Liebe Leser, der Krypto Wochenendrückblick erscheint jeden Montag und informiert Sie leicht verständlich über wichtige Neuigkeiten rund um die Krypto-Welt. Wie an jedem Montag haben wir hier unseren Krypto Wochenendrückblick für Sie zusammengefasst:

Samstag, den 02.06.2018

Mehr Ethereum- als Bitcoin-Adressen

Das Ethereum-Netzwerk weist eine rasante Wachstumsgeschwindigkeit auf. Mittlerweile sind mehr als 35 Millionen Ethereum-Adressen zu verzeichnen. Im Vergleich dazu hatte das Bitcoin-Netzwerk im März 2018 24 Millionen Bitcoin-Adressen. Bereits im März verfügte das Ethereum-Netzwerk über 30 Millionen Adressen. Während im Januar an einem Tag 300.000 neue Ethereum-Adressen erzeugt wurden, so sind es in diesen Tagen bis zu 90.000 neue Adressen pro Tag. Das deutet darauf hin, dass das Ethereum-Netzwerk weiterhin beständig wächst. Die gezählten Adressen stellen bloß Adressen für On-Chain-Transaktionen dar. Die Anzahl der Transaktionen sagt jedoch nichts über die tatsächliche Anzahl von Nutzern aus, denn ein Nutzer kann mehrere Adressen bedienen.

Binance und der „Community Influence Fund“

Die Krypto-Börse Binance wird zukünftig einen eigenen Investmentfonds bereitstellen. Der Fonds soll den Titel „Community Influence Fund“ tragen, wobei die eigene Kryptowährung, der Binance Coin (BNB), verwendet werden wird. Der Fonds soll Blockchain- und Krypto-Start-ups finanziell unterstützen. Insgesamt verfügt der Fonds über eine Milliarde US-Dollar. Der Fonds wurde am Wochenende von dem CEO von Binance, Ella Zhang, bekannt gegeben. Insgesamt nahmen an der Konferenz über 600 Investoren teil. Binance arbeitet davon abgesehen bereits an einem weiteren Fonds, dem Binance Ecosystem Fund. Binance investierte bereits in Oasis Labs, MobileCoin, Republic und Certik. Die Krypto-Börse schreibt damit weiter Erfolgsgeschichte. Vor Kurzem verlegte Binance seinen Hauptsitz nach Malta.

Ethereum Classic entschärft Difficulty Bomb

Ethereum Classic ist die ursprüngliche Version von Ethereum. Die Kryptowährung entstand, als sich eine Gruppe von Nutzern dazu entschied, nach dem DAO-Hack, nicht der Fork von Ethereum zu folgen. Seitdem gibt es zwei Versionen von Ethereum: Ethereum und Ethereum Classic. Die beiden Kryptowährungen ähneln sich im Kern. Wie bei Ethereum, ist im Ethereum Classic Code eine sogenannte Difficulty Bomb eingebaut. Diese hat den Zweck, das Mining über den Proof-of-Work-Algorithmus langsam aber sicher so schwer zu machen, dass es unmöglich wird, darüber zu minen. Stattdessen soll der Proof-of-Stake-Algorithmus implementiert werden. Ethereum Classic wird hingegen weiter mit dem Proof-of-Work-Algorithmus arbeiten. Dafür wurde die Difficulty Bomb jetzt endgültig entschärft.

Ethereum Classic entschärfte die Difficulty Bomb endgültig.

Sonntag, den 03.06.2018

Zukünftig keine Korrelation zwischen Ripple und Bitcoin

Der CEO von Ripple, Brad Garlinghouse, ist der Ansicht, dass es zukünftig keine Korrelation zwischen den Kursen von Ripple und Bitcoin mehr geben wird. Als Hauptgrund führt er dafür an, dass vermehrt Open-Source-Technologien entstehen. Mit der Zeit, so Garlinghouse, werden sich auf dem Krypto-Markt rationale Verhaltensweisen durchsetzen, wodurch die Korrelation zwischen beiden Kursen aufgehoben werden wird. Weiterhin ist er der Ansicht, dass sich in ein paar Jahren bloß noch 1 % aller heutigen Kryptowährungen auf dem Markt befinden werden. Tritt das ein, würde sich die Kursentwicklung von Ripple (XRP) von der von Bitcoin abspalten. Investoren würden dann gezielter investieren.

TRON (TRX) stellt Belohnung in Aussicht

Das TRON (TRX)-Mainnet ging am 31.05.2018 in der Betaphase online. Um Sicherheitsproblemen vorzubeugen, stellte die Tron Foundation eine Belohnung von 10 Millionen US-Dollar in Aussicht, sofern es gelingen sollte, eine Schwachstelle im eigenen Netzwerk aufzuzeigen. Durch diesen Schritt wollen die TRON-Entwickler im Voraus Sicherheitslücken beseitigen. Dabei werden insbesondere TRON-Nutzer aufgerufen, die über Fachwissen im Bereich globaler Netzwerksicherheit verfügen. Die Entwickler von TRON (TRX) wollen sich durch diesen Schritt absichern. Den Entwicklern der EOS-Plattform wurde durch Qihoo 360, eine chinesische Cybersecurity Firma, aufgezeigt, dass das EOS Mainnet über Schwachstellen verfügt. Das Entwicklerteam von EOS konnte die Schwachstellen ausmerzen und das eigene Mainnet noch pünktlich starten.

Visa-Ausfälle am Wochenende

Der Debit- und Kreditkartenanbieter Visa hatte am vergangenen Freitag Schwierigkeiten Zahlungen und Abhebungen in Geschäften und Restaurants zu bedienen. An Geldautomaten funktionierten Visa-Karten wie gewohnt. Weshalb Zahlungen in Supermärkten und Restaurants nicht funktionierte, ist bisher noch nicht geklärt. Das Unternehmen geht von einem Hardware-Fehler aus. Ein Hack wird ausgeschlossen. Von dem Ausfall der Karten waren Karteninhaber aus ganz Europa, speziell aber aus Großbritannien, betroffen. In Supermärkten wurden zum Teil die Einkäufe einfach stehen gelassen, weil sie nicht per Visa-Karte bezahlt werden konnten. Die Fehlfunktion war am Samstag bereits wieder behoben worden. Dennoch führte der Ausfall zur Besorgnis vieler Kunden, die befürchteten, dass Visa gehackt wurde.

Das war es wieder von uns. Das Krypto Magazin wünscht Ihnen einen guten Start in die Woche!

 

 

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