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Allgemeines Redaktion Krypto-Magazin · Stand

Ethereum Foundation verkaufte 70000 ETH beim Allzeithoch

Inhalt 9 Abschnitte

Vitalik Buterin äußert sich

Vitalik Buterin gilt als eine der schillerndsten Personen im Kryptospace. Nun sorgt er mit Interview-Aussagen für Aufregungen. Demnach verkaufte die Ethereum Foundation im Januar 2018 ETH-Einheiten im Wert von fast 100 Mio. USD. In dem Interview äußert sich Buterin wie folgt: „Ich habe die Ethereum Foundation dazu gebracht 70000 ETH zu verkaufen, als der Kurs fast on top war, und das hat unseren Runway fast verdoppelt. Also war es eine gute Entscheidung, die viel Einfluss hatte.“ Damals erreichte der ETH ein Allzeithoch von ca. 1400 USD.

90 % Kursverlust

Seit dem ATH ist viel Zeit vergangen und Ethereum musste bis heute einen Kursverlust von ca. 90 %, in Bezug auf das Allzeithoch, verzeichnen. Aus finanzieller Sicht war die Entscheidung von Buterin also richtig. Eine offizielle Bestätigung seitens der ETH Foundation gibt es bis dato nicht.

Ethereum Verkauf: Vor- und Nachteile der Entscheidung der Ethereum Foundation

Vorteile Nachteile
Einnahmen für die Ethereum Foundation Mögliche Marktmanipulation
Finanzierung weiterer Forschung und Entwicklung Schaffung von Unsicherheit bei den Anlegern
Nutzung des hohen ETH-Preises Möglicher Kursverfall

Ethereum schwächelt

Ethereum schwächelt

Aktuell steht der ETH-Kurs bei einem Wert von ca. 140 USD. Die wichtige 150 USD-Marke rückt immer weiter aus dem Fokus. Die Gründe für den enormen Absturz sind vielfältig und betreffen die Altcoins generell. Um dies zu verdeutlichen, muss man ein Jahr zurückgehen. Am 15 Dezember 2018 erreichte der Bitcoin im Bärenmarkt einen Wert von 3122 USD. Dies bedeutete einen Kursverlust von über 15000 USD, in nur einem Jahr. Die Kryptowelt stand Kopf, Panikverkäufe waren an der Tagesordnung. Kurzum: Die Blase schien zu platzen. Im Zuge der BTC-Talfahrt verloren die Altcoins teilweise noch mehr an Boden. Damals lag der Bitcoin Dominanz Index bei knappen 50 %, Ethereum und Ripple schafften es zusammen auf fast 20 % Marktanteil.

Bitcoin Dominanz als Auslöser

In der Krise fokussierten sich viele Anleger zunächst auf den Bitcoin. So stieg der BTC Dominanz Index in 2019 auf über 60 %. Die Altcoins verloren hingegen immer mehr Kapitalisierung. Ein Bild, das sich durch das komplette Jahr 2019 zog. Auch heute steht der BTC Dominanz Index bei einem Wert von ca. 66,5 %. Der Bitcoin konnte sich in diesem Jahr erholen und die magische 10000 USD-Grenze oftmals durchbrechen. Die Altcoins blieben hingegen in der Versenkung zurück. Dafür gab es jedoch noch einen zweiten Grund, der Hype um Libra. Nach den Meldungen rund um den Facebook-Coin überschlugen sich die Prognosen. Eine neue Weltwährung war im Gespräch. Diese wurde mit den Vor- und Nachteilen des Bitcoins vergleichen, während die Altcoins kaum noch Erwähnung fanden.

Am Bitcoin gefesselt

Am Bitcoin gefesselt

Zwar hat sich der Hype um Libra vorerst gelegt, jedoch konnten die Altcoins trotzdem kein Comeback feiern. Bis auf wenige Ausbrüche von Tezos und Chainlink blieb es weiterhin ruhig hinter der Nr.1-Kryptowährung. Dabei konnte man häufig folgendes Bild beobachten: Steigt der BTC, steigen die Altcoins und fällt der BTC, dann fallen auch die Altcoins.

Veränderung in 2020?

Für das Jahr 2020 stehen der Libra-Launch und das Bitcoin Halving an. Diese Events sprechen gegen eine Altcoin Season. Ethereum und Co. müssen demnach mit Innovationen und Use Cases glänzen, um den Weg zurück ins Rampenlicht zu finden. Hierbei kommt es vor allem auf die Umsetzung von Ethereum 2.0 an. Das Update könnte sich als wegweisendes Ereignis entpuppen.

Häufig gestellte Fragen zum Verkauf von 70000 ETH durch die Ethereum Foundation beim Allzeithoch

Häufig gestellte Fragen zum Verkauf von 70000 ETH durch die Ethereum Foundation beim Allzeithoch

Was ist die Ethereum Foundation?

Die Ethereum Foundation ist eine gemeinnützige Organisation, die die Entwicklung der Ethereum-Plattform und zugehörige Technologien unterstützt.

Was bedeutet "70000 ETH beim Allzeithoch verkaufen"?

Das bedeutet, dass die Ethereum Foundation eine beträchtliche Menge ihrer Ethereum-Währungsspeicher verkauft hat, als der Preis auf einem historischen Höchststand war.

Warum würde die Ethereum Foundation ihre ETH beim Allzeithoch verkaufen?

Das Verkaufen beim Allzeithoch ist eine übliche Investmentstrategie, um maximalen finanziellen Gewinn zu erzielen. Dieses Geld kann dann reinvestiert werden, um die Entwicklung der Plattform weiter zu unterstützen.

Wie beeinflusst der Verkauf von 70000 ETH den Preis von Ethereum?

Ein solcher Verkauf kann den Preis von Ethereum kurzfristig beeinflussen, da es das Angebot und die Nachfrage auf dem Markt verändert. Das Ausmaß der Auswirkung hängt von vielen Faktoren ab, einschließlich des Handelsvolumens an der Börse zum Zeitpunkt des Verkaufs.

Was passiert mit dem Geld aus dem Verkauf der 70000 ETH?

Die Erlöse aus dem Verkauf fließen zurück an die Ethereum Foundation, um ihre Arbeit zu unterstützen, einschließlich der Finanzierung zukünftiger Entwicklungen und der Deckung operativer Kosten.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt. Mehr dazu

Keine Anlageberatung. Kryptowerte schwanken stark, ein Totalverlust ist möglich. Informieren Sie sich vor jeder Anlage selbst.

Kommentare (1)

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  1. Anonymous

    Ganz ehrlich, ich bin hin- und hergerissen, was diese ganze Sache angeht. Klar, aus der Sicht der Ethereum Foundation war das Timing perfekt. Dass sie beim Allzeithoch verkauft haben, zeigt irgendwo auch, dass sie ein gutes Gespür für den Markt hatten – oder eben Glück. Aber was mich irgendwie stört, ist die Frage, inwieweit solche Aktionen die Märkte beeinflussen. 70.000 ETH auf einmal zu verkaufen, ist ja jetzt nicht gerade Pillepalle. Da muss man sich doch fragen, ob das nicht den Kurs zusätzlich gedrückt hat und ob es fair ist gegenüber kleineren Anlegern, die damals vielleicht noch gehofft haben, dass Ethereum weiter steigt. Und mal ehrlich, dass es dazu keine offizielle Bestätigung der Foundation gibt, finde ich schon komisch. Es wirkt halt immer ein bisschen intransparent, und solche Sachen fördern nicht gerade das Vertrauen – vor allem, wenn man überlegt, wie anfällig der Kryptobereich eh schon für Misstrauen und Spekulationen ist. Was mich auch aufregt, ist diese totale BTC-Fixierung, die man im letzten Teil des Artikels erwähnt. Ja, ich verstehe, dass Bitcoin der Pionier ist und so, aber es nervt mich einfach, dass alle anderen Kryptos, inklusive Ethereum, immer noch so stark am Bitcoin hängen. Wenn BTC fällt, fallen sie alle, wenn BTC steigt, sie auch – das kann doch nicht nachhaltig sein, oder? Ethereum hat eigentlich so viel Potenzial mit seinen ganzen Einsatzmöglichkeiten und der Idee von Dezentralität, aber es fühlt sich an, als würde es nur im Schatten von BTC leben. Da hoffe ich echt, dass Ethereum 2.0 das endlich ändert. Und noch ein Gedanke: Vitalik Buterin als Person polarisiert ja schon stark, aber muss man ihn wirklich jetzt so kritisieren für diese Entscheidung von 2018? Im Rückblick war's doch für die Weiterentwicklung von Ethereum super wichtig, diese Mittel zu sichern. Trotzdem – Fans hin oder her – man sollte sich fragen, ob Einzelpersonen in einem dezentralen Netzwerk überhaupt so viel Macht haben sollten. Klar, ohne Buterin würde es Ethereum vielleicht gar nicht geben, aber langfristig wäre es mir lieber, wenn solche großen Entscheidungen transparenter und gemeinschaftlicher getroffen werden würden.

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