Veröffentlicht: 07.11.2017

Pool-Mining

Pool-Mining

Pool-Mining

Beim Pool-Mining legen Miner ihre Ressourcen zusammen, um eine bessere Mining-Rate und damit eine höhere Gewinnspanne zu erzielen. Diese Mining-Pools entstanden als die Difficulty, also die Schwierigkeitsstufe um einen neuen Block zu generieren, so hoch war, dass ein durchschnittlicher oder langsamer Rechner ein bis zwei Jahre für einen Block benötigt hätte. Wird die Rechenleistung vieler Miner zusammengelegt, können die mathematischen Aufgaben entsprechend schneller gelöst werden. Wer nicht die eigene Rechenleistung beisteuern kann oder will, kann sich die Rechenleistung von Pool-Mining Firmen erkaufen.

Von den generierten Blöcken im Pool erhalten die Miner dann entsprechend ihrer geleisteten Arbeit einen Anteil der geschürften Coins. Die Anbieter der Pools verwenden dabei unterschiedliche Methoden zur Verteilung der Gewinne. Die einfachste und beliebteste Variante ist die Pay-Per-Share (PPS) Methode. Denn sie bietet dem Miner eine sofortige und garantiere Auszahlung seiner Anteile. Sie wurde erstmals vom Mining-Pool BitPenny eingesetzt. Ein Nachteil dieses Verfahrens ist, dass die Pool-Betreiber meist aufgrund des größeren Eigenrisikos eine hohe Gebühr verlangen. Als Abwandlung des PPS gibt es auch den Full Pay-Per-Share Ansatz. Dieser hat den Vorteil, dass die hohen Transaktionsgebühren gleichmäßig auf alle Miner verteilt werden und so am Ende jeder Miner mehr von seinem erzielten Gewinn einbehalten kann. Diese Variante wurde von dem BTC.com Team entwickelt.

Eine weitere Möglichkeit ist das Bitcoin Pooled Mining, auch Slush’s Pool genannt. Es folgt einer bewertungsbasierten Methode. Das bedeutet, dass ältere Shares innerhalb einer Runde ein geringeres Gewicht haben als neuere. Dadurch soll die Motivation zu Betrügen, indem innerhalb einer Runde zwischen den Pools hin und her gewechselt wird, reduziert werden.

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